Kommentar zu Umfrage soll aufrütteln: „Diskriminierung durchzieht die deutsche Filmbranche“ von Jan

Vielfalt im Film/Netflix

Vor ein paar Tagen hatte ich über einen neuen Netflix-Film gelesen: „Die Schlange“, basiert auf wahren Begebenheiten. Ein indischstämmiger Franzose bringt Mitte der 70er westliche Hippie-Touristen in Asien um, um an ihre Pässe zu kommen. Klang ganz interessant bis im Artikel erwähnt wird, dass im Film das Motiv des Killers auch in der Erfahrung von rassistischer Diskriminierung liegt:„Ein Motiv wird dennoch immer wieder vorgeschützt. Es liegt in Sobhrajs (der Killer) Kränkung durch Rassismus. Niemals wurde er in seiner Jugend in Frankreich an die Tafel der Weißen vorgelassen, so klagt er. Und rechtfertigt damit seine mörderischen Taten.“

Ich konnte auf die Schnelle nicht recherchieren, ob das in Wahrheit das Motiv war oder ob das im Film nur hinzugefügt wurde. Aber das Engagement von Netflix bei solchen Organisationen wie „Vielfalt im Film“ lassen darauf schließen, dass solche Dinge besonders zugespitzt und hervorgehoben werden.

Ich werde mir daher den Film nicht anschauen, zumal ich eh kein Abo des Senders habe. Des Weiteren boykottiere ich auch schon seit geraumer Zeit Sendungen, wo mir immer wieder „Buntismus“ mit den üblichen Klischees vom bösen Weißen und guten Farbigen unter die Nase gerieben wird. Darunter fällt zum Beispiel die Reihe „The Purge“, außer dem ersten Film. Den Tatort und ähnliches ÖRR-Erziehungsfernsehen schaue ich schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Ich kann nur jedem raten, der sich ebenfalls an solchen Dingen stört, solche Sendungen mit Nichtachtung zu strafen. Wenn die Quoten sinken, ist es nämlich ganz schnell vorbei mit solchen Filmstoffen. Man muss dann aber auch mal konsequent sein. Alternativen gibt es in dem reichhaltigen Überangebot von Unterhaltungssendungen genug.

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