Hofer: „Mit dieser ÖVP ist momentan kein Staat zu machen“

Der FPÖ-Obmann dementiert Gerüchte zu fliegendem Koalitionswechsel.

Es hätten keine Treffen oder Telefonate stattgefunden, es gibt keine momentan und es wird auch künftig keine Absprachen dazu geben, erklärte Hofer anlässlich kursierender Gerüchte aus einem Online Medium.

Außerdem habe er bereits in den letzten Monaten in einer Reihe von Interviews einen fliegenden Wechsel ausgeschlossen und ebenso beim letzten Bundesparteipräsidium den Antrag gestellt, eine derartige Vorgangsweise nicht zu wählen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

„Dass diese Tatsache von einem Medium nicht nur ignoriert wird, sondern man es seitens der Redaktion offenbar auch nicht für nötig hält, mich oder meine Pressesprecher vor Veröffentlichung zu sprechen und den gebotenen Raum für eine Stellungnahme zu geben, spricht für eine gezielte Diffamierungskampagne.“, so der FPÖ-Bundesparteiobmann.

Aktuell steht die FPÖ in Umfragen wieder bei fast 20%. Hofer werde es weder zulassen, dass uns ÖVP-Klubobmann Wöginger seinen angekündigten Keil in die Partei treibt, noch werde ich es akzeptieren, dass sich die FPÖ ohne Not mitten im Aufwind erneut ins Tal der Tränen stürzt, so Hofer abschließend.

Tatsächlich würde auch die Öffentlichkeit einen fliegenden Koalitionswechsel der Freiheitlichen nicht verstehen. Für eine Änderung in der Regierungsfrage wären Neuwahlen notwendig. Diese fürchten aber sowohl Türkis als auch Grün, wie der Teufel das Weihwasser.

[Autor: A.T. Bild: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS Lizenz: –]

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