Kaufhaus Österreich

ZAHLEN ZUM TAG. Unternehmen wickeln immer mehr Verkäufe über E-Commerce auf. Im europäischen Vergleich ist der Anteil jedoch unterdurchschnittlich.

Im Jahr 2019, also vor der Pandemie und allem, was damit einhergeht, verkauften in Österreich und 12.000 Unternehmen Waren und Dienstleistungen über Websites, Apps oder Online-Marktplätze. Gemessen an sämtlichen Verkäufen wurde damit ein Umsatzanteil von 17 Prozent erzielt, wie Statistik Austria in einer aktuellen Publikation zum Thema berichtet.

Im EU-Vergleich befindet sich Österreich im erweiterten Mittelfeld. Weit vorne steht Irland mit 44 Prozent, gefolgt von Belgien, Tschechien und Dänemark mit rund 30 Prozent. Sehr gering sind die Anteile in Bulgarien und Zypern mit jeweils sechs sowie Griechenland mit vier Prozent.

Gegenüber 2016 ist der Anteil in Österreich relativ stark gestiegen, von 14 auf die erwähnten 17 Prozent nämlich. EU-weit gab es einen kleineren Sprung von 18 auf 20 Prozent. In einigen Ländern gab es den Angaben zufolge einen Rückgang; dazu zählt Deutschland (von 21 auf 18 Prozent).

Die Anteile werden naturgemäß nicht nur abhängig sein vom Grad der Digitalisierung, sondern unter anderem auch vom Branchen-Mix.

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