Zwei Jahre nach Notre Dame Brand: Wo ist der Brandursachenbericht?

Zwischen 2019 und 2020brannten in Frankreich sechs große Kirchen und KathedralenNotre DameNantesRennesSaint-SulpiceLavaur und PontoiseDer stellvertretende Vorsitzende der I&D-Fraktion im EU-ParlamentNicolas Bay nannte den Brand von Nantes »ein Herzschmerz für jeden Franzosen« und eine »Kriegserklärung« auf unser »christliches und zivilisatorische Erbe.«
Im November 2020 tötete der 21-jährige Tunesier Brahim Aouissaoui in der Basilika Notre-Dame-de-l’Assomption in Nizza drei Menschen durch Enthaupten: eine 60-jährige Kirchenbesucherin, einen 54-jährigen Küster und die 44-jährige gebürtige BrasilianerinSimone Barreto Silva, Mutter von drei Kindern. Aouissaoui war kurz zuvor als »Flüchtling« über Lampedusa in die EU eingereist.
Am vergangenen Ostermontag wurde die Kirche Saint-Nicolas inAvesnes-sur-Helpe nahe der belgischen Grenze angezündet und erlitt schweren Schaden. Der mutmaßliche Brandstifter ist ein 60-jähriger polizeibekannter Mann mit Migrationshintergrund.
2018 wurden877 Kirchen in Frankreich durch Vandalen attackiert, oder2,4 am Tag. 32 der Attacken waren Brandanschläge, 129 Kirchen wurden ausgeraubt. Im Jahr 2017 waren es 1045 Fälle von Vandalismus und 109 Diebstähle.
In Dänemark wurde am Ostersonntag die Vejleå Kirche in Ishøj mit Grafitti besprüht: »Wir erobern Dänemark« auf Dänisch, und auf Arabisch die Schahada: »Es gibt keinen Gott außer Allah.«
LautReligionsexpertin Nina Shea seien die Täter eine Kombination aus Dieben, Anarchisten, Linksextremisten, Satanisten und Islamisten, die einen Hass auf die westliche Zivilisation und das Christentum gemein haben. 
ZumKirchenvandalismus in Deutschland gibt es keine offiziellen Zahlen. Der Theologe und BloggerDr. David Berger hat versucht, Zahlen herauszufinden, aber diese werden von der Deutschen Bischofskonferenz nicht herausgegeben, so Berger: »Und selbst wenn sie sie hätten, kann es sein, dass sie zurückgehalten werden, um den Religionsfrieden zu wahren«.
DasObservatorium zu Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa aus Wien führt eine Datenbank von christenfeindlichen Angriffen in Europa. Für Deutschland 2021 heißt es dort:
Am 6.1.2021  wurde dieSt.-Lukas-Kirche in Leipzig mit Farbbeuteln attackiert. In dem Bekennerschreiben auf dem linksextremistischen Portal indymedia hieß es: »Wir haben eine lutherische Kirche in Leipzig angegriffen, um damit unsere Montagskampagne für Moria zu starten. Wir haben mit Steinen und Farbe angegriffen«.
Am 22.1. wurde die evangelische Christuskirche in Radolfzell am Bodensee schwer beschädigt. Die Orgelbank, das Dirigentenpodest und eine schmiedeeiserne Tür wurden von der Empore in den Kirchenraum geworfen. Außerdem seien Teile der Sakristei und der Küche im Gemeindesaal zerstört worden. Zudem sei es zu einem Brand im Bereich der Lichtanlage gekommen, soEvangelisch.de.
Am 2.2. wurde in derPfarrei Bischofsreut im Landkreis Freyung-Grafenau in Niederbayern Feuer gelegt. Dabei sei nur geringer Sachschaden entstanden. 
Am 26.2. brachen Unbekannte in die Sakristei derSt. Konrad und Elisabeth Kirche in Freiburg ein. Die Täter hebelten die Außentür zur Emmendinger Straße auf und gelangte ins Innere der Kirche, wo zwei Monstranzen und eine Patene entwendet wurden. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf rund 7000 Euro.
In der Nacht auf den 3.3. haben Abtreibungsbefürworter einen Farbanschlag auf die katholische KircheSt. Elisabeth in Berlin verübt. Die Täter hinterließen die Parole »My body. My choice.« (Mein Körper. Meine Entscheidung). Es war der dritte Anschlag dieser Art innerhalb eines Jahres. Die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht Alexandra Linder sagte der »Tagespost«, die Angriffe auf Lebensschutzeinrichtungen und Kirchen nähmen zu: »Wir beobachten, dass die Szenerie aggressiver wird.«
Am 14.3. wurde an einerKirche an der Spandauer Allee in Bielefeld ein Fenster mit zwei Bierflaschen eingeworfen. 
In der Nacht vom 19.3. haben Unbekannte im Vorraum der evangelischen Kirche in Glonn bei München Brandschäden an der Türe und dem Inventar verursacht. Der Sachschaden wird auf etwa 2500 Euro geschätzt, so dieSüddeutsche Zeitung.

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