Einstiger Football-Star (schwarz) begeht Massenmord an Familie (weiß)

Ein weißes Ärztepaar (Robert Lesslie, 70 und seine Frau Barbara Lesslie, 69) sowie zwei ihrer Enkel (die 9-jährige Adah Lesslie und der 5-jährige Noah Lesslie) wurden am vergangenen Mittwoch in dem Haus des Ehepaares in Rock Hill (South Carolina) brutal ermordet. Vor dem Haus wurde der 38-jährige James Lewis erschossen aufgefunden. Eine weitere Person wurde mit schweren Schusswunden in ein nahes Krankenhaus eingeliefert und kämpft noch immer um sein Leben. Die Medien berichteten ausführlich über das Verbrechen, doch nachdem der Täter – und vor allem seine Hautfarbe – bekannt wurde, setzte das große Schweigen in der Berichterstattung ein.
Bei dem Mörder handelt es sich nämlich um den in der Nähe der Lesslies lebenden Phillip Adams, ein einstiger Football-Profi (unter anderem bei den San Francisco 49ers), der auch Patient bei den Lesslies war. Phillip Adams ist Schwarzer.
Solche Massenerschießungen wie in Roch Hill am vergangenen Mittwoch erhalten in den US-Medien normalerweise viel Aufmerksamkeit; zumindest solange der Täter weiß ist. Ist er aber schwarz, so wie in diesem Fall, wird die Berichterstattung unmittelbar abgebrochen. Das führt zu dem irrigen Schluss, dass derartige Verbrechen fast ausschließlich von Weißen begangen werden. Die Faktenlage allerdings ist eine andere: vor allem Schwarze und andere Nicht-Weiße sind bei solchen Verbrechen in Realtion zu ihrem Anteil in der Bevölkerung überproportional oft als Täter vertreten.
Nach den Hintergründen seiner Tat kann Phillip Adams nicht mehr befragt werden: er hat sich einen Tag nach der Tat, als sich der Kreis der Verdachtsmomente um ihn herum immer mehr schloss, selbst erschossen.

Leserbriefe

Nachrichten, Kommentare, Leserbriefe - News im Minutentakt.