»Flüchtlinge« sollen zu Lokführern ausgebildet werden

Laut einem Bericht der FAZ will die Deutsche Bahn AG in einem Modellprojekt knapp 50 »Flüchtlinge« zum Triebwagenführer, also Lokführer, ausbilden. Mehr als 1.000 Stellen sind bei der Bahn in diesem Bereich unbesetzt, man sucht händeringend nach Bewerbern und Auszubildenden. In Stuttgart, in der Zollernalb-Region sowie im Raum Karlsruhe/Mannheim sollen daher ab Sommer 2019 jeweils 15 »Flüchtlinge« entsprechend ausgebildet werden, um die angespannte Lage dort etwas zu entschärfen.
Weil die meisten »Flüchtlinge« nicht einmal die elementarsten Kenntnisse der deutschen Sprache voweisen können, soll die Maßnahme durch Integrationstrainer sowie berufsspezifische Sprachkurse unterstützt werden. Mittel dafür sind bereits sowohl vom Verkehrsministerium wie auch von der Arbeitsagentur in Aussicht gestellt worden.
Teilnehmer an von der Arbeitsagentur geförderten Maßnahmen erhalten in der Regel ihr Arbeitslosengeld, ihr ALG II oder bestenfalls ein in der Höhe des Arbeitslosengeldes entsprechendes Unterhaltsgeld, hingegen sollen die »Flüchtlinge« ein recht üppiges Salär beziehen: 2.100 Euro brutto soll jeder dieser Auszubildenden erhalten; mehr als jeder, der eine Maßnahme der Arbeitsagentur absolviert und auch mehr als jeder reguläre zum Lokführer Auszubildende. Die erhalten nämlich je nach Ausbildungsjahr zwischen 904 Euro und 1.108 Euro im Monat sowie ein 13. Monatsgehalt (Angaben Deutsche Bahn).
Worin dieser eklatante Unterschied und die eindeutige Bevorzugung der »Flüchtlinge« begründet liegt, konnten weder die FAZ noch die Deutsche Bahn AG herausfinden respektive erläutern.

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