»Great Reset« wolle Errungenschaften der christlichen Zivilisation zerstören

Der Krakauer Erzbischof Marek Jędraszewski hat eine flammende Predigt gegen den »Great Reset« in Krakau gehalten. Es gebe keinen »Reset« – keinen Neuanfang – ohne Christus, wieGloria TV berichtete.

Der Erzbischof wies darauf hin, dass die grundlegende Aufgabe der Fastenzeit darin bestünde, die Beziehung zu Gott, zu anderen und zu sich selbst durch Gebet, Almosen und Fasten zu erneuern. Die Predigt hielt Jędraszewski am Mittwoch in der Stationskirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Mistrzejowice.

In seiner Predigt merkte Erzbischof Jędraszewski an, dass in letzter Zeit das englische Wort »Reset« so populär geworden sei, dass es »setzen«, »neu anordnen«, »umgestalten« bedeute, wie eKai berichtet.

Der Metropolit zitierte das Buch von Klaus Schwab und Thierry Melleret mit dem Titel. »Covid 19 – The Great Reset« und das Weltwirtschaftsforum in Davos im Juni 2020, das einen »großen Reset«, eine »große Erneuerung« für die Welt nach der Pandemie vorschlug. Eines der Kapitel des Buches trägt den Titel: »Redefining Our Humanity« (»Unsere Menschlichkeit neu definieren«), in dem unter anderem von der Verschmelzung der Maschine mit dem Menschen die Rede ist, die es der Menschheit ermöglichen soll, auf eine höhere Evolutionsstufe aufzusteigen

Der neu definierte Mensch soll mehr Empathie zeigen, sich in sozialen und wirtschaftlichen Fragen engagieren (z.B. Klima, LGBT, BLM, Immigranten) und sich selbst und seine Bedürfnisse aufgeben, um eine bessere Welt zu bauen; die Reflexion über den Sinn seines Lebens soll durch Aktivismus ersetzt werden, der von jungen Menschen angetrieben werden soll, die dafür richtig erzogen wurden.

»Wo ist hier der Platz für Gott? Wie können wir über einen neuen Menschen und eine neue Welt sprechen, ohne auf Gott Bezug zu nehmen?« fragte der Erzbischof und betonte, dass in dem mehrere hundert Seiten umfassenden Werk die Religion nur einmal erwähnt wird und es keine Hinweise auf die Transzendenz gibt.

Der Erzbischof fügte hinzu, dass die Globalisten die Pandemie ausnutzten, um die Errungenschaften der christlichen Zivilisation zu entwerten und zu zerstören.

Jędraszewski erwähnte verschiedene Reset-Kritiker, um Beispiel den Historiker Grzegorz Kucharczyk, der feststellte, dass die Ideen der Globalisten dem Christentum widersprechen. Sie wollten das Coronavirus benutzen, um alles zu entwerten, was das Christentum zwei Jahrtausende lang zum Wohl der Menschheit geleistet hat. Der Triester Professor Renato Christina meinte zu Schwabs Buch, dass es keine Grundlagen enthält, keine sicheren und klaren Ideen, um die Zukunft aufzubauen. Schwabs »Great Reset« führe einfach nur zu noch mehr Verwirrung.

Nur in Christus sei ein Neuanfang, ein »Reset« möglich, schloss der Kirchenmann, eine große Erneuerung und Neuordnung unseres Lebens. Das sei das echte »große Zurücksetzen«, zu dem uns Christus aufruft.

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