Politische Ausgewogenheit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Fehlanzeige

Politische Sendungen in Rundfunk und Fernsehen in Deutschland standen seit der Erfindung des Volksempfängers schon immer dem politischen Mainstream nahe. Diese Nähe zieht sich wie ein roter Faden durch die Zeitgeschichte, wurde auch zu Zeiten der Bonner Republik auf der westlichen oder im Unrechtsregime der SED oder auf der östlichen Seite des Todeszaunes gehegt und gepflegt. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Der einzige Unterschied ist, dass die Zuschauer der Sendungen bei DDR1 und DDR2 wussten, dass sie politisch instrumentalisiert werden sollten.
Heute propagandieren die per Zwangsabgabe finanzierten Staatssender ARD und ZDF eine angebliche politische Unabhängigkeit und behaupten, sie würden politisch ausgewogene Inhalte ausstrahlen. Die aktuellen Zahlen der Gäste aus der Politik bei den entsprechenden Talkshows aus dem vergangenen Jahr jedoch zeigen eindeutig, dass derlei Behauptungen keinerlei Berechtigung haben; sie sind nichts anderes als Fake-News.
In den Talkshows bei ARD und ZDF waren im Vorjahr insgesamt 31 Mal Gäste der CDU eingeladen, die zweite Regierungspartei SPD war 16 Mal vertreten. Vertreter der größten Oppositionspartei im Bundestag, AfD, waren hingegen nur ganze vier Mal vertreten. Spitzenreiter als Einzelperson in der Kategorie der Besuche ist Robert Habeck von den Grünen. Er allein war 13 Mal Besucher einer dieser Talkshows. Selbst  Lindner von der kleinsten Bundestagsfraktion FDP war 10 Mal zu Besuch und damit zweieinhalb Mal so oft vertreten wie die AfD-Repräsentanten. Politische Ausgewogenheit sieht anders aus.

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