Kein Witz: Corona-Wahn im Endstadium – Jetzt auch Abstandsregeln für Hunde

Gleich vorweg: Das ist kein Satirebeitrag, es ist gelebter Corona-Irrsinn in Deutschland. Und wäre es nicht zum Weinen, wäre es zum Lachen. Weil Vierbeiner draußen miteinander spielten, werden die Besitzerinnen nun bestraft.

Der „Straftatbestand“ den zwei spielende Hunde „begingen“, ereignete sich in Flensburg während eines Ostsee-Spazierganges zweier Arbeitskolleginnen, die sich dort zufällig trafen, berichtet moin.de. Dort wird auch  eine der beiden Frauen zitiert:

„Fragwürdig finde ich, dass, wenn ich eine Arbeitskollegin aus Zufall an einem Flensburger Strand treffe, und unsere Welpen, die sich kennen und verstehen, daraufhin natürlich miteinander spielen, dies als Ordnungswidrigkeit von der Polizei gemeldet wird“.

Als Begründung für das mutige und verantwortungsvolle Einschreiten der Polizei gaben die Gesetzeshüter an, dass auch Hunde nicht mehr miteinander agieren dürfen, da die Frauen dadurch Kontakt aufnehmen würden.

Wie sag ich’s meinem Hund?

„Aber wie sagst du deinem Hund, dass spielen und schnuppern ab sofort verboten ist?“, fragt die Frau, die jetzt mit der Geldbuße rechnet. Als „Milderungsgrund“ bringen die beiden Damen vor, dass sie „ohnehin einen Abstand von mindestens zwei Metern hatten, als wir angeblich einen Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen begangen haben“.

Die Absurdität der Abstandsregeln zeigt sich auch dadurch, da es sich bei den Hundehalterinnen sogar um Arbeitskolleginnen handelt. Auf der anderen Seite waren aber die Hunde die Gesetzesbrecher! Und haften nicht die Hundehalter für das, was ihre Lieblinge anrichten? War das nicht immer so! Noch dazu wo die Vierbeiner während dem Beschnuppern ohne Masken unterwegs waren. Darf man so etwas tolerieren? Noch dazu, dass es auch ganz anders gehen kann, wie das Foto links beweist.

Längeres Beschnuppern verboten – da sich Hundehalter näherkommen könnten

Das genannte Portal bat die Polizei um eine Stellungnahme, man konnte sich jedoch dazu nicht äußern. Der Pressesprecher der Stadt Flensburg, Clemens Teschendorf, relativierte die Tat als „einen lupenreiner Grenzfall“. Der Mann hat Hausverstand; das muss man schon sagen. Denn wenn sich Hunde beschnuppern würden und die Besitzer kurz und mit Abstand reden, sei das unbedenklich. Es sei aber ein anderer Fall, wenn jemand für eine Viertelstunde ins Gespräch komme. So etwas dürfe unter keinen Umständen geduldet und toleriert werden. Sicherheit geht vor! Gerade in Zeiten der “Pandemie“, die die die Leute im Alter der beiden Arbeitskolleginnen nur so dahinrafft, wie unten stehende Statistik vom RKI eindrucksvoll zeigt:


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