Russland kritisiert die USA für Verfolgung Andersdenkender

Ungewöhnlich scharfe Töne werden derzeit aus Russland in Richtung USA übermittelt. Die russische Regierung warnt vor einer jüngst dramatisch zunehmenden und raschen Verschlechterung der Menschenrechtssituation in den USA. Menschen, die noch nie wegen Straftaten strafrechtlich verfolgt wurden, werden von ihrem Arbeitsplatz entlassen, für soziale Medien gesperrt und öffentlich eingefroren, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums.
Während einesBriefings im russischen Außenministerium erklärte die Sprecherin des Ministeriums, Maria Zakharova, dass Russland weiterhin die Situation derjenigen überwacht, die an den Demonstrationen gegen Wahlbetrug am 6. Januar in Washington teilgenommen haben: »Wir sind zutiefst besorgt über die anhaltende Verfolgungskampagne gegen Teilnehmer am sogenannten Sturm auf den Kongress am 6. Januar 2021 und gegen jeden, der die Ansicht über das Wahlergebnis bei den jüngsten US-Präsidentschaftswahlen nicht teilt.«
US-Behörden und regimetreue Medien haben diese Menschen als »0nländische Terroristen« gebrandmarkt, erklärte Zakharova während des Briefings. Sie erklärte auch, dass Russland die Tatsache kritisiert, dass die EU-Länder in keiner Weise auf die unangenehme Rhetorik Russlands reagiert haben, dass sowohl die US-Machtelite als auch die Medien des Landes inzwischen begonnen haben, große Teile der Bürger des Landes zu verwenden. Man habe seitens der EU keine Bedenken darüber geäußert, wie Washington seine eigenen Wähler beschreibt. »Und das ist eine Schande«, so Zakharova wörtlich.
Russland befürchtet nun, dass sich die Demokratie in den Vereinigten Staaten abschwächen und sich die Menschenrechtssituation im Land mit Joe Biden als Präsident verschlechtern werden. Nach Ansicht Russlands besteht Grund zu der Frage, ob die US-Justiz und ihre Behörden objektiv rechtsstaatlich handeln oder ob sie weitgehend auf Befehl oder zumindest im Einklang mit den Wünschen der Demokraten und des Weißen Hauses handeln.

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