Kommentar zu Bremer Senat läßt linke Graffitis stehen von Jens Fleischhauer

Lustig, linke Graffitis gibt es in meiner Stadt zuhauf, aber zumeist auf privaten Hausfassaden, die natürlich damit gewalttätig verschandelt wurden und deren Eigentümer wahrscheinlich kein Geld haben, die Graffitis teuer zu entfernen; und sobald eine gereinigte Fassade zu sehen ist, werden sie wiederum besprüht. Ich habe schon öfter gesehen, ein Haus ist mit einer schönen neuen Putzfassade saniert worden und einige Wochen später sieht man ein ideologisches Graffiti oder ein typisches Nonsens-Graffiti an der schönen neuen Wand, das ist traurig. Der ideologisch geprägte Inhalt der Textnachrichten auf Häuserwänden ist höchst interessant, hier einige Beispiele: „Keine Liebe für Deutschland, Nazis boxen“, „kill your inner alpha male“, „gegen jede Regierung“, „Bullen angreifen“, „wir rufen keine Bullen“, „wir können kämpfen“, „wir bilden Banden und meucheln das Patriarchat“, „smash the patriarchy“, „love hambs, hate cops“ usw. usf. Wie ich aber schonmal hier erwähnte, fing die unsägliche Kultur der Graffities schon in den siebziger Jahren an……

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