Lügen mit Statistik: Die Linke ist auf dem linken Auge blind

Wieberichtet, hat die Bundestagsfraktion der Linken, Ex-PDS und Ex-SED, mit einer Anfrage an die Bundesregierung klären wollen, wer für die meisten Brandanschläge in Deutschland verantwortlich zeichnet – unausgesprochen davon ausgehend, dass es wohl nur eine Antwort geben könnte: Irgendwelche Rechten. Doch dieAntwort brachte ans Tageslicht, was ein kurzer schon ein kurzer Blick in Zeitungen und Internet jedem belegt: Es sind vorrangig Linke, die Brandanschläge verüben.
Dumm gelaufen für die Linksfaschisten der Ex-PDS, kann man da nur sagen. Dabei läuft es sonst in Sachen linker Verbrechen ja recht gut. Terror und Diktatur, Massen- und Völkermorde, Kriege und Bürgerkriege haben dem Image linker Ideologien keinen rechten Schaden zufügen können. Sie gelten noch immer als hip.
Nach dieser bisher so erfolgreichen Masche versucht es die Linke auch jetzt. Ihre Innenexpertin spricht nach den deutlichen Zahlen nicht etwa von den Brandanschlägen der Linken, sondern lenkt vom Thema ab: »Offenbar gibt es ein Wahrnehmungsproblem, was rechte Tathintergründe angeht«,heißt es in der taz.
Nun, Brandanschlag ist Brandanschlag. Und von denen hat es 378 gegeben. Die Polizei könnte also allenfalls bei der Zuordnung irren oder einseitig urteilen. Auf dieser Linie argumentieren Linke gewöhnlich, wenn sie ihre eigenen Gewalttätigkeiten marginalisieren. Der hohe Anteil linker Täter wird zum Indiz, dass die Polizei »auf dem rechten Auge blind« sei.
Mit diesem Trick haben Linke bereits mit großem Erfolg die Deutsche Geschichte nach 1918 zurechtgebogen, ja man sagt besser: gelogen. Die Mär von der rechten Gewalt, die Weimar zerstört habe, hält sich bis heute und wird in den meisten Schulen verbreitet. Das Gegenteil ist wahr: Weimar wurde vom ersten Tag an von Linken attackiert. Putschversuche und Revolten gehörten zum Alltag der gerade gegründeten Republik. Und auch später war die Zahl linker Gewalttaten deutlich größer als die Gewalt von Rechts; wie jeder bei August Winkler nachlesen kann – und der war Sozialdemokrat, also sicher kein Rechter. So stieg, heißt es auf Seite 512, die Zahl der politischen Morde im Juni 1930 auf 17 – davon waren 12 rechte, dagegen nur 5 linke Sozialisten.
Der Vorwurf, die Behörden seien auf dem rechten Auge blind, wurde auch schon damals erhoben. Doch ein Blick auf den Ort der Brandanschläge macht deutlich, dass die Polizei ganz gut und akkurat zählen kann:
Von 379 Anschlägen sind allein 86 in Berlin durchgeführt worden – und dass die Behörden Berlin unter einem Innensenator Norbert Geisel, früher SED, jetzt SPD, auf dem rechten Auge blind sei, wird wohl keiner glauben wollen. An zweiter Stelle liegt Leipzig mit 51 Anschlägen – umgerechnet auf die Bevölkerungszahl ist das deutlich mehr als in Berlin. Auch dort ist die rote Szene bekannt für ihre Gewaltbereitschaft. Die 30 Anschläge in München scheinen ein klein wenig aus dem Rahmen zu fallen – doch die bayerische Metropole ist ebenso notorisch links.
Auf 22 Anschläge in Hamburg folgen 19 in Kerpen, die von der Polizei linken Tätern zugeordnet werden. Zum links-grünen Hamburg muss man nicht sagen, während wahrscheinlich viele nicht wissen, wo Kerpen eigentlich liegt. Nun, es liegt in der Nähe von Merzenich, das mit 6 Anschlägen linker Täter dabei ist. Und beide Orte, Kerpen und Merzenich, liegen ebenso wie Erkelenz am Hambacher Forst, einem Hort linker Gewalt – noch Fragen ?

Tabelle 1: Zahl linker Brandanschläge 2018-2019
Die Zahl rechtsextremer Anschläge liegt übrigens nach Polizeiangaben insgesamt bei 17.
Wenn Zahlen so eindeutig sind, sollten sich die Genossen der Linken mit ihren Vorwürfen Richtung Polizei vielleicht etwas zügeln. Insbesondere sollten sie nicht versuchen, die Zahlen zu ihren Gunsten zu verbiegen. Beim nächsten Mal sollte Frau Renner einfach nur nach einem rechten Täterhintergrund fragen – damit die Zahl der linken Brandanschläge nicht öffentlich wird.

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