Die „Fake News“ von US-Präsident Biden

Falsche Behauptung: Corona forderte in USA mehr Todesopfer als Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und Vietnamkrieg zusammen

Dem früheren US-Präsidenten Donald Trump wurde wiederholt vorgeworfen „Fake News“ zu produzieren, also bewusst Fakten zu verdrehen, die Unwahrheit zu sagen oder es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Dem scheint sein von den politisch korrekten Medien bejubelter Nachfolger Joseph „Joe“ Biden um nichts nachzustehen.

Angesichts des Umstands, dass in den Vereinigten Staaten die Zahl der Corona-Toten offiziellen Angaben zufolge die Schwelle von einer halben Million überschritten haben, erklärte Biden am Montag: „Heute markieren wir einen wirklich düsteren, erschütternden Meilenstein – 500.071 Tote. Das sind mehr Amerikaner, die in einem Jahr an dieser Pandemie gestorben sind, als im Ersten Weltkrieg, im Zweiten Weltkrieg und im Vietnam-Krieg zusammen.“

Die Zahlen ergeben jedoch ein anderes Bild. Laut der bundesdeutschen Statistikdatenbank Statista fielen im Ersten Weltkrieg rund 114.000 US-Soldaten, im Zweiten Weltkrieg 418.500 und im Vietnamkrieg 58.000. In den drei genannten Kriegen hatten die USA insgesamt also etwas mehr als 580.000 gefallene Soldaten zu beklagen. Und was die 500.071 Corona-Toten betrifft ist Unklar, wie viele am und wie viele mit dem Virus verstorben sind.

Interessant ist, dass „Faktenchecker“, die sofort zur Stelle sind, wenn ein rechter Politiker etwas sagt, zu Bidens falscher Behauptung schweigen. Offenbar soll nicht am Lügengebäude gerüttelt werden, dass linke Politiker immer ernst nehmen mit der Wahrheit.

[Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Chairman of the Joint Chiefs of Staff from Washington D.C, United States Lizenz: CC BY 2.0]

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