Kommentar zu Corona-Maßnahmen: Hoffen auf ein Ende des Homeschooling von Varia

Als Antwort auf Dieter.

Ich bin auch kein Freund von Anglizismen und den seit der Pandemie (in den Medien) etablierten neudeutschen Wörtern. „Quarantäne“ passt in diesem Zusammenhang aber weniger, da es sich nicht um eine vollständige Isolierung handelt. Unter Auflagen dürfen ja einige Geschäfte besucht werden.
Insofern habe ich „Lockdown“ in Ermangelung eines besseren Begriffs gewählt. (Deutsche Vorschläge nehme ich gerne auf.)
Nach meinem Eindruck spiegeln diese ganzen neuen Begrifflichkeiten die Krankheit unserer verblendeten Gesellschaft wider und sind insofern zeitgenössisch und passend. „Homeschooling“ z.B. soll ja irgendwie modern, fortschrittlich und „cool“ klingen, als hätte man ganz viel „fun“ beim Lernen. Das Gegenteil ist der Fall!
Der Verfall der deutschen Sprache, insbesondere die Verharmlosung durch schicke Anglizismen ist auch ein Symptom für den Verfall der Gesellschaft. Insofern bleibe ich dabei: „“Lockdown“ macht krank.“ (Und die ganze Ideologie, die sich dahinter verbirgt ebenfalls.)

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