»Graue Wölfe« sollen Schule in Shusha bauen und leiten

Shusha liegt im Südwesten der Region Bergkarabach, die seit 1994 fast identisch mit dem Gebiet der nahezu ausschließlich von Christen bewohnten Republik Arzach ist. Das islamische Aserbaidschan hat den vom Völkerrecht garantierten Wunsch nach Eigenständigkeit der Völker seitens der christlichen Arzachen nicht respektiert und ist mehrfach militärisch über seinen Nachbarn hergefallen, zuletzt mit tatkräftiger Unterstützung des türkischen Despoten Erdogan. In den Annalen der Türkei respektive des Vorläufers findet sich ein ganz schwarzer Fleck, der mit der Christenvertreibung und -verfolgung bis hin zum Genozid in dieser Region in Verbindung steht. 1915 und 1916 verfolgte, vertrieb und mordeten Schergen des Osmanischen Reichs die christlichen Armenier. Weltweit wird diese Verbrechen in der Zwischenzeit als das bezeichnet, was es ist: ein Völkermord. Nur der türkische Alleinherrscher Erdogan will davon nichts hören.
Shusha wurde im Zuge der Waffenstillstandsverhandlungen aktuell aus dem Gebiet der Republik Arzach herausgerissen und Aserbaidschan zugeschlagen. Das, obwohl fast alle der rund 4.000 Einwohner Christen. Die sollen vertrieben werden, Aserbaidschan hat bereits mit den ersten entsprechenden Maßnahmen begonnen. Weil der islamischen Regierung in Baku aber die Leute dafür fehlen (genau so wie beim kriegerischen Überfall), holen sie sich Hilfe beim größten Kriegstreiber in der Region – bei Erdogan.
Der schickt ausgerechnet seine Terrorganisation »Graue Wölfe« los, um in Shusha eineSchule zu errichten und sie auch noch zu betreiben. Offensichtlich will man an dieser Schule in Shusha gleich die nächste Generation von islamischen Terroristen heranziehen.

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