Robuste Börse nach Amtswechsel in den USA

Der Streamingdienstleister Netflix überraschte Investoren mit starken Ergebnissen und starkem Kundenwachstum. Der Schub im Operativen transformiert den notorischen Geldverbrenner in ein Unternehmen, das Cash generiert. Die Nasdaq feierte den Beweis, dass dieses Digitalmodell tatsächlich funktioniert, mit zweistelligen Kurszuwächsen. Big Techs wie Alphabet oder Amazon zogen an, hier vergaßen Börsianer mal die laufenden Kartellverfahren, ein Rekordhoch der Nasdaq war die Folge. Im Bankensektor folgten auf glänzende Zahlen von Goldman Sachs starke Ergebnisse von Morgan Stanley. Solide Bankbilanzen deuten schließlich auf einen robusten Zustand der US-Wirtschaft hin, die Hoffnungen auf einen kräftigen US-Aufschwung im zweiten Halbjahr steigen. In Frankfurt fällt alles zwei Nummern kleiner aus als an der Wall Street, aber auch hier zeigten sich die Konzerne mehrheitlich solide, allen voran die DAX-Schwergewichte SAP und BASF aus. Euphorie gibt es hier in eher kleinen Dosen — aber Zuversicht.​

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