Fußnoten zum Freitag

 

Da hat man sich jahrelang jeglichen sprachlichen Verrenkungen hingegeben, um die Einwanderer als Geflüchtete und Asylsuchende hinzustellen, ist dann auf den Begriff Migranten ausgewichen um die Verwendung des Begriffes „Einwanderer“ als sicheren Indikator für Deutsch-affine Kellernazis und xenophobe Fremdenhasser zu offenbaren, und nun das: Es soll laut neuer Sprachregelung der Experten für politisch korrektes Neusprech nicht mehr „Migrationshintergrund“ heißen sondern… Eingewanderte. Yep. So wird aus der (nur von bösen rechten Hetzern beim richtigen Namen genannte) illegalen Einwanderung erst eine angebliche „Flucht“ konstruiert, denn „Geflüchtete“ und „Gerettete“ kann man entgegen Einwanderern ja nicht an der Grenze abweisen, da sie sonst keinerlei rechtliche Grundlage für das Übertreten selbiger mitbringen würden, und kaum im Lande, mutieren die eben noch statt illegal eingewandert Seienden schutzerflehenden traumatisierten Geflüchteten dann zu ganz normalen Einwanderern, denn, laut Muttisprech, sind sie ja nun mal da. Und als Einwanderer sind sie im Gegensatz zu temporär Schutz suchenden Kriegsflüchtlingen ja gekommen, um zu bleiben.

Und für diese Sprachakrobatik bezahlen die Steuerschafe jahrelang eine „Expertenkommission der Bundesregierung“ – und wie sowas zusammengesetzt ist, wissen wir spätestens seit Corona und den peinlichen Fragen eines Boris Reitschuster in der Bundespressekonferenz sehr genau. Die Personalien der Vorsitzenden dieser „Expertenkommission“ sprechen Bände: der CDU-Politiker und ehemalige Oberbürgermeister von Bonn Ashok-Aleksander Sridharan und die Berliner Abgeordnete der SPD Derya Caglar. Man besetzt die Kommission mit eigenen Parteigängern ohne jeglichen Beschäftigungshintergrund jenseits der eigenen Parteibüros, dafür aber mit für diesen Job richtig klingenden Namen, und verschafft denen im Nebeneffekt ein kleines Zubrot. Zum Dank bekommt man eine vorgebliche Legitimation von „Experten“ für sprachliche Lenkung der Manipulation der öffentlichen Meinung und einen Katalog der Triggerworte, an denen man Dissidenten und Falschmeinende erkennen kann.

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Wochenlang war die willkürlich eingerichtete „Corona-Ampel“ flächendeckend eine blutrote Kriegsflagge, von den Pandemietreibern und Impfbegeisterten wie eine Monstranz vor der Parade zur Hexenjagd auf Unverantwortliche und Coronaleugner hergetragen. Inzwischen hat die aktuelle Entwicklung dazu geführt, dass einige Bezirke wieder orange eingefärbt werden könnten, und weil diese Flecken auf der Panikstandarte den Hysteriefaktor senken und Wasser auf die Mühlen der renitenten Beschwichtiger gießen könnte, wurde mit sofortiger Wirkung festgelegt, die Arbeit der Ampelkommission einzustellen und auf Dauerrot zu schalten. Die Frage, wie es sein kann, dass sinkende Zahlen und entspannende Lage automatisch zu Verlängerungen und Verschärfungen des Hausarrestes führen, ist nicht erwünscht.

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