Kommentar zu Die Tragödie in den Altenheimen von MUC62

genug erlebt 2. Das sog. Essen welches den Bewohnern tagtäglich vorgesetzt wird ist zum Teil ungenießbar. Kein Wunder, denn dieser Fraß darf am Tag nicht mehr als etwa 5 € kosten. O-Ton eines Chefkoches in einem dieser Heimen: Die frexxxx alles, die schmecken ja sowieso nichts mehr. Bei einem Tagessatz von ab 150 € frage ich mich wohin das ganze Geld verschwindet. Am unterbezahlten, chronisch unterbesetzten Pflegepersonal kann es wohl nicht liegen. In diesen z.T. fürchterlichen Anstalten überwiegend feststellen, dass das zum Teil wirklich heldenhaft und bis zur Erschöpfung arbeitende Personal mehr mit Besprechungen und Dokumentationen beschäftigt war, als mit der Pflege der schutzbedürftigen Risikogruppe. Dieser Dokomentationsirrsinn kostet enorm viel Zeit und geht zu Lasten der Bewohner. Die sitzen halt dann mal stundenlang halbnackt auf dem Toilettenstuhl oder liegen eine ganze Nacht in verschmutzten Windeln. Dass wir dann auch noch die besonders schützenswerte Risikogruppe einer stetig wachsenden, bestens organisierten Ost-Europäischen Pflegemafia überlassen, zeigt den eigentlichen Zustand unserer Gesellschaft. Aber darüber wird omertahaft geschwiegen, sowie über den ganzen

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