Biden als Präsident vereidigt

Seit heute ist Joe Biden der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Eigentlich noch wichtiger ist jedoch, dass Donald Trump nicht mehr Präsident ist. Von daher hat Joe Biden den wichtigsten Punkt, für den er vor allem gewählt wurde, schon heute geliefert. Dass er besser regieren wird als sein Amtsvorgänger, ist auch keine hohe Hürde. Viel schwieriger wird es werden, die USA wieder zu einen. Das bedeutet nicht, dass alle Amerikaner einer Meinung sein müssten, sondern dass sie gemeinsam über den richtigen Weg diskutieren und auch zivilisiert streiten, um dann die Ergebnisse von demokratischen Abstimmungen und Wahlen zu akzeptieren, auch wenn sie unterlegen sind, während die Gewinner nicht zu sehr auftrumpfen oder gar nachtreten. Das lässt sich nicht vom Präsidenten allein verwirklichen, während Donald Trump das Gegenteil ganz einseitig praktizierte und seine Anhänger ihm dabei bis heute gefolgt sind. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass er ohne Amt auch an Einfluss verliert und nicht wie angedroht politisch zurückkehrt, während bessere Politik das Leben von Millionen Amerikanern verbessert und auch ihre Herzen erreicht.

Vergleichbares gilt international, wobei man nicht vergessen sollte, dass auch Joe Biden amerikanischer Präsident ist und nicht die Interessen seines Landes und Volkes vergisst, wie es deutsche Politiker hinsichtlich ihres eigenen Landes und Volkes leider inzwischen zu tun pflegen. Zu den deutschen Interessen gehören gute Beziehungen zu den USA, die nun wieder leichter möglich sind. Trotzdem muss man in Deutschland etwas dafür tun, z. B. die selbst eingegangenen Verpflichtungen gegenüber der NATO erfüllen.

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