Roger Scrutons konservative Streifzüge

Der vor einem Jahr am 12. Januar 2020 verstorbene englische Philosoph Roger Scruton gehört zu denjenigen Autoren unserer Zeit, die wirklich etwas zu denken geben. Auf seine unnachahmliche Weise gelang es Scruton mit nie ermüdendem Elan, die ganze Fülle des Menschseins in den Blick zu nehmen und zu reflektieren. Diese Denkarbeit blieb aber nie nur „akademisch“ im negativen Sinne eines bloß theoretischen Zeitvertreibs oder eines fußnotenschweren Spezialistentums. Vielmehr war sie akademisch in jenem umfassenden Sinne, den etwa Josef Pieper stets in Erinnerung rief: das umfassende Bedenken aller denkbaren Sachverhalte. Daher nahmen in seinen letzten Jahren auch verstärkt religiöse Themen großen Raum in Scrutons Nachdenken ein, so wenn er den Platz Gottes in einer entzauberten Welt erkundete.

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