Nach Angaben der Franzosen reicht eine Textilmaske gegen die neuen Covid-Mutationen nicht mehr aus

Aufgrund von zwei neuen Varianten des in Großbritannien bzw. Südafrika entdeckten Coronavirus hat der französische Generalrat für öffentliche Gesundheit seine Empfehlungen zum Tragen von Masken geändert. Unter der neuen Anleitung bieten waschbare Gewebemasken, die von vielen bevorzugt werden, keinen ausreichenden Schutz mehr gegen neue, viel ansteckendere Versionen des Virus.

In Frankreich ist es derzeit obligatorisch, in allen öffentlichen Innenräumen und auf den Straßen in etwa vierhundert Städten eine Maske zu tragen, um Nase und Mund zu bedecken. Andernfalls kann eine Geldstrafe von 135 € verhängt werden. Die diesbezügliche Regelung unterscheidet jedoch nicht zwischen den verschiedenen Masken, obwohl die neue Position des Gesundheitsausschusses vorerst nur eine Empfehlung und keine Regel ist.

Das Problem bei Textilmasken, die im Frühjahr noch empfohlen werden, besteht darin, dass ihr Schutzniveau in hohem Maße von der Qualität, Dicke und Verarbeitung des Stoffes abhängt, da nicht alle von ihnen offiziell geprüft werden. Seit März haben viele kleine Unternehmen damit begonnen, Masken herzustellen, die zwar der Umwelt zugute kommen, aber den Partikeleinstrom nicht unbedingt ausreichend filtern.

Die Empfehlung des Generalrats wurde nun von Gesundheitsminister Olivier Véran angenommen.

Während der Generalrat für öffentliche Gesundheit die Verwendung medizinischer Masken empfiehlt, spricht sich Didier Lepelletier, der Leiter der Arbeitsgruppe, gegen die ansonsten am besten schützenden FFP2-Filtermasken aus, da er der Ansicht ist, dass die Gefahr besteht, dass Menschen sie unsachgemäß tragen und sie diesfalls unwirksam sind.

Quelle: 24.hu


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