Kommentar zu Mit dieser CDU wird das nichts mehr von Der Michel

„Ebenfalls eher unwahrscheinlich, solange sich die AfD nicht zurechtgerüttelt hat und solange sie der üblen Nachrede gegen sie an der Medienfront immer wieder Futter gibt.“
Liebe Frau Stephan, das was Sie hier fordern scheint mir doch sehr im Geiste der „Zero Covid“ Bewegung zu sein: Maßlos übertrieben. Nennen Sie mir die Partei, in der es keine internen Querelen, keine „seltsamen“ Gestalten gibt, in der nicht ab und an „schräge“ Ansichten geäußert werden. Im Unterschied zum sonstigen Parteien-Einheitsbrei werden aber solche – ich nenne es mal Ausrutscher und Machtspielchen von MS-Medien bis Staatsfunk genüßlich skandalisiert und breit getreten, während die vielen wirklich guten und sachlich fundierten Vorschläge dieser Politiker in Bundes- und Landtagen (zu sehen in YT-Videos) totgeschwiegen werden und AfD-Politiker allenfalls in Talkrunden eingeladen werden, um sie zu grillen.
Wir brauchen keine neue Partei, sondern endlich eine faktenbasierte und anständige Auseinandersetzung mit *allen* Parteien, die wir haben. Wir brauchen Journalisten, die den Mut haben, der AfD eine Plattform zu bieten – ich denke da *auch* an freie Vertreter dieser Zunft, die in den letzten Monaten zunehmend glauben, sich entschuldigen zu müssen, wenn sie mal was Positives über einen AfD-Politiker berichten (und sich stattdessen gleichfalls immer mehr in Schweigen hüllen). Und die Politiker vor allem der heruntergewirtschafteten CDU incl. der WU bräuchten endlich den Mumm, zu der Partei zu wechseln, die in großen Zügen das vertritt, was eine damals noch konservative CDU vor 20 Jahren im Programm stehen hatte. Wenn das nicht einer, zwei oder fünfe machen würden, sondern einige ‚zig oder mehr, dann hätte auch das Signalwirkung und das Argument des „politischen Selbstmords“ wäre nichtig.

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