So geht Manipulation: Unterschiedliche Zuordnung der Corona- und Impftoten

So geht Manipulation: Unterschiedliche Zuordnung der Corona- und Impftoten

Die Tatsache, dass eine ganze Reihe von Personen nach Erhalt einer Corona-Impfung verstarben, ist natürlich Gegenstand seriöser journalistischer Berichterstattung. Selbstverständlich auch bei UNSER MITTELEUROPA. Warum auch nicht? Soll man das etwa verschweigen?

Nun tritt, wie zu erwarten, der Fall ein, dass Berichte über diese unzähligen Todesfälle diejenige Kreise irritieren, die uns die Impfung als einzige Möglichkeit schmackhaft machen wollen, nicht demnächst vom Corona-Virus dahingerafft zu werden. Da passen Todesfälle unmittelbar nach dem Geimpft-werden nicht nur nicht ins Bild, sie sind geradezu kontraproduktiv, wenn es darum geht, uns das Impfen als reinen Segen darzustellen.

Dementsprechend sieht dann die Berichterstattung in den Mainstream-Medien aus. Beispielsweise heute auf krone.at.

Analysieren wir hier den Artikel dort:

  • „In Norwegen sind mehr als 30.000 Menschen bereits geimpft worden, darunter viele ältere Menschen. Nun sorgten Medienberichte für Aufsehen, nachdem 23 Menschen einige Zeit nach der Impfung gestorben sind.“ berichtet heute krone.at.
    Die Irreführung dabei (Wer findet sie?):
    „… einige Zeit nach Impfung gestorben…“. Hier soll der Umstand negiert (bzw. verschwiegen) werden, dass die Leute nicht „einige Zeit“ nach der Impfung verstorben sind, sondern am selben Tag.
  • „Es handelte sich bei den Betroffenen um äußerst gebrechliche Menschen über 80 Jahren, die schwere Vorerkrankungen hatten bzw. todkrank waren. Alle Todesfälle werden nun natürlich genau geprüft, 13 der Toten wurden bereits obduziert.“
    Die Botschaft:
    Es soll sich der Gedanke aufdrängen: „Kein Wunder, dass die sterben. Denn wie kann man Todkranke impfen? Die wären auch so gestorben.“
  • Frage über Impfnutzen ethisch recht heikel
    Es könnte sein, dass für Menschen ‚mit der schwersten Gebrechlichkeit selbst relativ geringe Nebenwirkungen des Impfstoffs schwerwiegende Folgen haben können‘, wird das norwegische Institut für öffentliche Gesundheit zitiert: ‚Für diejenigen, die ohnehin eine sehr kurze Restlebensdauer haben‘, könnte der Nutzen einer Impfung ‚marginal oder irrelevant sein‘.“
    Die Botschaft:
    Das was hier „sein könnte“, nämlich, dass „mit der schwersten Gebrechlichkeit selbst relativ geringe Nebenwirkungen des Impfstoffs schwerwiegende Folgen haben können“, wird bei Verstorbenen, die positiv getestet wurden, automatisch als Todesursache angegeben. Da gibt es kein „hätte sein können“. Auch die Umschreibung „schwerwiegende Folgen“ statt Todesfolgen kommt nicht von ungefähr.
  • „Das Thema ist ethisch aber recht heikel: Das Ganze könnte eine Diskussion darüber auslösen, welches Leben denn nun noch eine Impfung „wert“ ist und welches nicht.
    Die Irreführung:
    Hier wird die Frage, ob eben eine Impfung für betagte Personen nicht lebensgefährlich sein könnte, so verzerrt, als ob das Problem darin bestünde, ob ein Impfstoff bei alten oder vorerkrankten Patienten eine bloß unnötige Verschwendung des Impfstoffes sei („… eine Impfung ‚wert‘ ist“) und nicht eine Lebensbedrohung.
  • Impfexperte Herwig Kollaritsch warnt übrigens generell davor, Impfungen und Todesfälle, die zeitlich nah beieinander liegen, vorschnell auch gleich direkt in einen kausalen Zusammenhang zu setzen.“
    Die Belehrung:
    Da hat Kollaritsch völlig recht, wenn er uns dahingehend belehrt!
    Möge er das auch den „Experten“, Politikern und Journalisten mitteilen, die bei der Zuordnung von „mit“ Corona-Viren Verstorbenen nicht die gleiche Sorgfalt walten lassen. Diese sind nämlich alle „an“ Corona verstorben.

 

 

Leserbriefe

Nachrichten, Kommentare, Leserbriefe - News im Minutentakt.