Droese: Brüssel bestimmt das Familienmodell

Berlin, 31. Juli 2020. Die EU-Kommissarin für Gleichstellung hat die Aufnahme von sechs polnischen Kommunen in ein Städtepartnerschaftsprogramm der EU mit der Begründung abgelehnt, dass in diesen Kommunen LGBTI-Personen diskriminiert würden. Der polnische Justizminister hat dieses Vorgehen Brüssels als „rechtswidrige Handlung“ bezeichnet.

Dazu äußert sich der Leipziger AfD-Bundestagsabgeordnete im EU-Ausschuss, Siegbert Droese:

„Vor wenigen Tagen erst hat der letzte EU-Gipfel mit großem Pomp verkündet, dass das Geld-gegen-Werte-Prinzip in Zukunft angemessener angewendet wird. Für Polen scheint das aber nicht zu gelten. Dort werden die Gelder des Städtepartnerschaftsprogramms der EU sechs Kommunen verweigert, die zu den selbsternannten LGBT-ideologiefreien Zonen zählen.

Ähnlich wertekolonial und bigott hat sich Brüssel auch schon gegenüber Rumänien verhalten. Dort hat die EU-Werte-Abteilung moniert, dass in der Verfassung Rumäniens bei Familie ausdrücklich von einer Mann-Frau-Beziehung gesprochen wird. Rumänien habe diese Formulierung sofort zu ändern. Und wer in einem polnischen Dorf welchen Lebensstil lebt und bewirbt, das legt Brüssel jetzt auch fest.

Es ist offensichtlich, dass die EU sich zwanghaft an der Umerziehung der europäischen Völker zugunsten von klar ideologisch definierten Werten wie Vielfalt und Toleranz versucht. Dass das widersprüchlich ist und Brüssel den polnischen Bürgern nicht vorschreiben kann, welches Familienmodell sie bevorzugen sollen, das fällt in Brüssel wieder niemandem auf.“

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