Verpartnerungen boomen

ZAHLEN ZUM TAG. Seit 2019 können auch verschiedengeschlechtliche Paare eine Eingetragene Partnerschaft begründen. Sie tun es. Und wie.

Vor zehn Jahren war – zumindest die politische Mehrheit in Österreich – noch nicht bereit, die „Ehe für alle“ zuzulassen. Also wurde eigens für gleichgeschlechtliche Paare die „Eingetragene Partnerschaft“ eingeführt. Da und dort wurde sie bewusst weniger feierlich, um nicht zu sagen würdeloser bzw. schlicht amtlich besiegelt. Doch damit ist es vorbei. Seit 2019 gibt es nicht nur die Ehe, sondern auch die Eingetragene Partnerschaft für alle. Das Ergebnis liegt jetzt vor.

Gleichgeschlechtliche Paare besiegeln die Eingetragene Partnerschaft kaum noch. 2010, im ersten Jahr, in dem das möglich war, handelte es sich um 705. In weiterer Folge waren es deutlich weniger, 2018 exakt 464 – und im vergangenen Jahr eben nur noch 134.

Trotzdem gab es 2019 die mit Abstand meisten Verpartnerungen bisher. Grund: 1135 verschiedengeschlechtliche Paar ließen sich darauf ein. Zur klassischen Ehe bestehen rechtlich kaum noch Unterschiede.

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