Kommentar zu Die Hoffnung auf die Rückkehr der Erzähler von Babylon

Schreiben über Literatur, wie es Klaus Rüdiger Mai mal wieder hier in diesem Artkel bravourös seinen Lesern vorführt, ersetzt nicht das Lesen von Literatur und schon gar nicht das Schreiben derselben. Insofern erwarte ich mit wachsender Ungeduld, das Erscheinen von Uwe Tellkamps „Vulkan“, dessen Eruptionen, so ist anzunehmen und zu hoffen, die gesellschaftliche und politische Landschaft in diesem Land auf eine Weise llluminiert, dass die Helle zusammen mit dem Auswurf an Lava und glühendem Gestein und dessen zischendem Verschwinden im Meer der Zeit, mehr ist nur als eine Lichtung am Ende des Holzweges, wo Martin Heidegger im Schwarzwald, das Erscheinen des letzten Gottes aus dem Urgrund des Seins vorwegnahm und als große These, Erwartung und Hoffnung in den Raum der Philosophie, des Denkens und der Welt überhaupt, stellte.

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