Erste Partei für Afrikaner in Europa gegründet

Am 7. November gründete die EU-Parlamentarierin Cecile Kylenge die „Afroitalian Power Initiative“ (API), die man als erste rassistische Partei Italiens bezeichnen könnte.

Die 54-jährige Kylenge stammt aus dem Kongo und ist eine Bakunda. Ihr polygamer Vater hatte vier Frauen und 39 Kinder. Anfang der 1980er Jahre soll sie ein Studienstipendium einer Mailänder Universität erhalten haben, mit dem man Entwicklungshilfe betreiben wollte. Laut eigenen Angaben hielt sie sich allerdings aufgrund „unglücklicher Umstände“ illegal in Italien auf. Mit Hilfe einer katholischen Hilfsorganisation gelang ihr in Modena der Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis. Sie studierte Medizin in Rom und wurde Augenärztin. 1994 heiratete sie einen Italiener und erhielt die italienische Staatsbürgerschaft.

Im Jahr 2000 wird sie Parteimitglied der Linksdemokraten, der ehemaligen Kommunistischen Partei Italiens, und gründet in Modena, wo sie lebt, einen ersten „interkulturellen“ Verein. 2004 wird sie Bezirksrätin für die Linksdemokraten und beginnt eine Parteikarriere, um genau zu sein: eine „Integrationskarriere“. 2009 schafft sie es zur Integrationsbeauftragten der Partei für die Region Emilia-Romagna. 2013 gelingt ihr auf den Listen der Linksdemokraten der Einzug in die Abgeordnetenkammer des Italienischen Parlaments – als „erste Schwarze“, wie sie betont. Den Ausdruck „Farbige“ lehnt sie ab.

Kaum angelobt, gehört sie zu den Einbringern eines Entwurfes für ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz, das nach US-Vorbild allen in Italien geborenen Kindern automatisch die italienische Staatsbürgerschaft verschaffen soll. Wegen der offensichtlichen demographischen Auswirkungen, das Gesetz käme nur Ausländern zugute, kommt es zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung, sodass der Entwurf nicht durchgesetzt werden konnte.

Kylenges Aufstieg geht weiter: Im April 2013 wird sie als „multikulturelles“ Aushängeschild der damaligen italienischen Linksregierung zur Integrationsministerin ernannt. Die damals oppositionelle Lega kritisierte diese Entscheidung scharf. Es kam zu heftigen Wortwechseln. Im Juli 2013 nannte sie der damalige Vizepräsident des Senats einen Orango (Oran-Utan). Es folgte eine internationale Welle linker Empörung, Solidaritätsbekundungen für Kylenge und Rassismusvorwürfe gegen die Lega von UNO und EU bis zum Vatikan. Kylenge wurde zu einem lebenden Tabu erklärt.

Als es zu einer Regierungsumbildung kommt, fliegt sie allerdings aus der Regierung, da sie außer zu polarisieren, keine konkreten Erfolge vorzuweisen hatte. Als Abfindung wurde sie von den Linksdemokraten, um ihrer multikulturellen Überzeugung treu zu bleiben, im Mai 2014 ins Europäische Parlament entsandt, wo sie in den Reihen der Fraktion der „Progressiven Allianz der Sozialdemokraten“ sitzt. Seither ist es still um sie geworden und offensichtlich besteht in ihrer eigenen Partei kein gesteigertes Bedürfnis, sie bei den kommenden Wahlen zum Europäischen Parlament, noch einmal aufzustellen. Vor diesem Hintergrund schaffte sie es am 7. November mit der Gründung einer Partei „nur für Afrikaner“ wieder in die Medien.

Mit der „Afroitalian Power Initiative“ (API) wendet sich Kylenge an die „Afroitaliener“, wie sie sagt. Ziel sei eine „wirtschaftliche und politische Stärkung der Afrikanischen Diaspora“. Afrikanisch wird von Kylenge dabei demonstrativ großgeschrieben. Kylenges API will „Beteiligungsformen“ schaffen, um dieser Diaspora „die Bestätigung ihrer Staatsbürgerschaft in Italien und in Europa“ zu ermöglichen.

Vielleicht ist Kylenge bisher nur eine Glücksritterin der linken Integrationshype gewesen. Vielleicht hat sie aber in den Jahren in Brüssel und Strassburg auch nur zu gut aufgepasst und bereitet sich auf die von den Globalisten angekündigte und gewollte Masseneinwanderung aus Afrika nach Europa vor. Die Verwendung des Wortes „Power“ erinnert jedenfalls unverhohlen an die „Black Power“-Bewegung der späten 1960er und frühen 1970er Jahre, einer rassistischen Schwarzenbewegung in den USA, die die schwarze Überlegenheit propagierte.

Zu den Forderungen von Kylenges neuer Partei gehört wiederum die Ius soli. Der Rest ist vor allem sattsam bekannte Anti-Diskriminierungsrhetorik: „Wir leben in einem historischen Moment, in dem die Achtung unserer afroitalienischen Identität ständig gefährdet wird“.

Kylenge ist mindestens überzeugt, dass in Italien und in Europa eine Apartheid wie in Südafrika vor Nelson Mandela herrscht. Daher tönt sie in den Sozialen Netzwerken:

Es ist Zeit sich Geltung zu verschaffen. Es ist Zeit zu zeigen, dass es uns gibt. Gegen Missbrauch und Diskriminierung, für eine Zukunft von Respekt, Wohlstand und sozialem Frieden.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0028203-Italien-EU-Parlamentarierin-der-Linkspartei-gruendet-erste-Partei-fuer-Afrikaner

Weiterlesen