Vor Prozess gegen ICE-Killer: Afrikaner natürlich „schuldunfähig“

Am 19. August soll jetzt der Prozess gegen den Afrikaner beginnen der vor rund einem Jahr im Frankfurter Hauptbahnhof einen Jungen vor einen einfahrenden ICE gestoßen hatte. Das teilte das Landgericht Frankfurt mit. Ins Gefängnis wird der Eritreer wohl nicht kommen, denn er wird – erraten – als „schuldunfähig“ eingestuft.

Verbrecher soll in Psychiatrie bleiben

Es käme laut Gericht eine Verurteilung wegen „Totschlags“ und versuchten Totschlags infrage, „sofern die Beweisaufnahme ergeben sollte, dass der Beschuldigte unter bewusster Ausnutzung der Arg- und Wehrlosigkeit der Opfer (Heimtücke) gehandelt hat“. Man muss jedoch keine Wahrsagerin mit Kristallkugel befragen, um vorherzusehen was die Beweisaufnahme ergeben wird, denn bereits jetzt wird der 41-jährige Afrikaner als schuldunfähig eingestuft. Begründung: Er leide laut Gutachten unter paranoiden Wahnvorstellungen. Nachdem er eine 78-Jährige, die er ebenfalls vor den Zug stoßen wollte sich gerade noch retten konnte, jedoch einen Ellenbogenbruch erlitt, sind weiter derartige Taten zu erwarten. Daher wird eine dauerhafte Unterbringung angeraten. Dass man diese Figur nach Eritrea abschiebt und eine dortige dauerhafte Inhaftierung fordert bzw. durchsetzt, wird natürlich nicht einmal in Erwägung gezogen.

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