Wenn ein Volksküchenpsychologe durch die Medien wandert

Fleisch, die Schädlichkeit von Fleisch und das dringend änderungsbedürftige verhalten der Carnivoren– mit dem Thema beschäftigen sich deutsche Qualitätsmedien hingebungsvoll.

Es gibt nur wenige andere Gebiete mit einer ähnlichen Dichte an Halbwahrheiten, Erfindungen, falschen Statistiken und moralisierenden Kommentaren. Trotzdem scheint die Lust von Journalisten, ihren Lesern die nächste schlimme Geschichte über das Fleisch zu servieren, praktisch grenzenlos. In dieser Disziplin setzte schon der stellvertretende Chef des Potsdam-Instituts Johan Rockström 2019 Maßstäbe, als er in einem Tagesspiegel-Interview behauptete: „In jedem Steak stecken 70 Liter Öl“, und an seine Phantasiezahl mit Hilfe der Interviewerin noch eine beeindruckend lange Reihe von freien Erfindungen und falschen Daten knüpfte.

Christoph Klotter, der in Fulda lehrt und sich als „Ernährungspsychologe“ bezeichnet, reicht noch weit über Rockström hinaus. Bei dem Mann aus dem Potsdam-Institut ging es um die angebliche Klimaschädlichkeit von Fleisch, bei Klotter um Tierwohl, Germanenmentalität und deutsche Geschichte. In Zeit und Welt gab er vor kurzem fast gleichlautende Interviews,

nach denen sich die Frage aufdrängt, wie jemand zu einer Lehrbefugnis gelangt, der in ein paar dutzend Absätzen ein ganzes Bündel an alternativen Fakten unterbringt, von einem verfälschten Tacitus-Zitat über alberne Volksküchenpsychologie bis zu von vorn bis hinten verdrehten Statistiken, das ganze verfeinert mit einer Mehlschwitze aus geschlechterpolitischen Weisheiten.

Und zweitens: Ist es in Chefradaktionen mittlerweile unüblich, Texte noch einmal gegenzulesen, solange die Haltung passt – in diesem Fall: „Die Deutschen haben keine Esskultur“?
Offenbar ja.

Bühne frei also für den Ernährungspsychologen Christoph Klotter, der in der Welt unter der Überschrift „Der beharrliche Fleischkonsument ist der männliche Proll“ und der Zeit unter „Die Deutschen haben keine Esskultur“ gleich die großen Linien zurechtlegt. Fleischessen steht für Zurückgebliebenheit und Billigessen, also für Deutschland, während die kultivierten Franzosen längst weiter sind.

„Christoph Klotter: Da machen sich tief zurückreichende historische Gründe bemerkbar und auch sehr vordergründige psychologische. Kein Mensch lebt gern mit Widersprüchen. Beim Thema Fleisch spaltet er deshalb den Fleischkonsum vom Wissen über die Herstellung ab. Damit gelingt beides, er kann Mitleid für das Tier empfinden, während er gerade eine Hähnchenbrust isst. Viele haben auch keine andere Wahl, als derart mit sich ins Reine zu kommen, weil in ihrem Budget nur Billigfleisch drin ist. Aber auch Besserverdiener sind in Deutschland in Bezug auf das Essen sparsam. Dass auch sie Billigfleisch essen, obwohl sie sich bessere Qualität leisten könnten, das ist tatsächlich deutschlandspezifisch. Es zeigt, wie gering die Wertschätzung für Essen in Deutschland ist. Franzosen geben 30 Prozent ihres Einkommens für Essen aus, in Deutschland sind es 13 Prozent.“

Der deutsche Statistiker Ernst Engel (1821 -1896) prägte den nach ihm benannten Engel-Koeffizienten: Den prozentualen Anteil, den Menschen von ihrem Einkommen für Nahrungsmittel ausgeben. Er entdeckte, dass sich dieser Prozentsatz gut eignet, um den Wohlstand einer Gesellschaft zu messen. Je kleiner der Koeffizient, desto höher das Lebensniveau.
In hoch industrialisierten Ländern liegt der Engel-Koeffizient um die 10 Prozent; Zahlen von über 30 und höher finden sich nur in Schwellenländern und in ökonomisch unterentwickelten Staaten. Dass Frankreich laut Klotter zu dieser Kategorie gehören soll, hätte irgendjemand in der Redaktion stutzig machen und zu einer Nachfrage animieren sollen. Stattdessen rutschte seine Behauptung unbeanstandet durch.

Ein Blick in die entsprechende EU-Statik zeigt, dass unser Ernährungspsychologe – unterstellen wir einmal die wohlwollende Variante – sich zum einen schlicht in der Zahlenspalte vertan und zum zweiten die 30 Prozent möglicherweise einfach falsch im Kopf hatte. Bei den Daten für Deutschland, die er nennt – 13 Prozent – handelt es sich um eine Sammelzahl für Lebensmittel, alkoholische Getränke und Tabakwaren. Der tatsächliche Prozentsatz des Einkommens, das Franzosen für Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke ausgeben, liegt in Frankreich bei 13,1 Prozent, in Deutschland bei 10,8, der EU-Schnitt bei 12,1 Prozent.

Die von Klotter angeführten 30 Prozent für Frankreich haben also erstens nicht das geringste mit seinem Thema Tierwohl, Fleischverbrauch und Esskultur zu tun. Sie finden sich auch so in keiner Statistik. Für Lebensmittel, Alkohol und Tabak – also die Entsprechung der 13 Prozent für diese drei Posten in Deutschland – geben die Franzosen laut EU-Daten 16,8 Prozent ihres Einkommens aus. Mehr als in Deutschland – aber eben längst nicht 30 Prozent. Ganz nebenbei: Das erklärt sich nicht (nur) mit dem Alkohol- und Tabakverbrauch in Frankreich und der Wertschätzung für Wein; es spiegelt sich darin auch wider, dass linksrheinisch beides höher besteuert wird als in Deutschland, ganz abgesehen von dem höheren Mehrwertsteuersatz.

Von der falschen Statistik geht es flugs in eine Art alternative und von Christoph Klotter in wesentlich eigenständig erfundene Historie. „In unserer Tradition“, begründet der Welt-Gesprächspartner die deutsche Sucht nach Fleisch, „hält sich seit 2000 Jahren die Idee, nur schlichtes Essen sei gutes Essen. Diese Mentalität gründet tief, sie leitet sich ab aus einer germanischen Tradition. Der römische Historiker Tacitus schrieb etwa 50 nach Christus, diese Germanen hätten von Essen keine Ahnung, sie seien ganz einfach und schlicht. Das Einzige, was sie gerne zu sich nähmen, sei Bier, und wenn man sie besiegen wolle, müsse man ihnen einfach nur genug Bier geben. Wenn wir essen, beziehen wir uns auf die Geschichte, wir gewinnen Identität über die Geschichte.“

Dass Tacitus seine Abhandlung über Germanien „etwa 50 nach Christus“ geschrieben haben soll, ist insofern beachtlich, da zwar nicht die letzte Sicherheit über sein Geburtsjahr besteht, es aber meist auf 58 (plus minus ein Jahr) datiert wird, und Tacitus’ Lebesspanne auf 58 bis 120 nach Christus. Mit anderen Worten: Klotter hatte sich offenkundig noch nicht einmal die Mühe gemacht, die biografischen Eckdaten seines Kronzeugen nachzuschlagen. Übrigens gibt es keinen Hinweis, dass der Autor von „Germania“ Germanien je betreten hätte. Der Text des römischen Autors ist kein Reisebericht, sondern eine aus mehreren Quellen zusammengestellte Abhandlung. Schreibt nun Tacitus, die Germanen hätten „von Essen keine Ahnung“?
Weder direkt noch sinngemäß.

In dem kurzen Abschnitt über Essen und Trinken heißt es:
„Die Speisen sind einfach: wilde Baumfrüchte, frisches Wildbret oder Käse aus Milch. Ohne besondere Zubereitung, ohne Gaumenkitzel vertreiben sie ihren Hunger.“

Das dürfte etwa dem damaligen mitteleuropäischen Speiseplan außerhalb der Städte entsprochen haben. Abgesehen davon, dass Tacitus keine eigenen Eindrücke geschildert hatte, verfolgte er mit seinen Veröffentlichungen unter anderem das Ziel, im römischen Kernland für Mäßigung in der Lebensführung und republikanische Tugenden zu werben. Seine Schilderung der Germanensitten dürften also vor allem innenpolitische Motive gehabt haben. Auch die Wendung, „wenn man sie besiegen wolle, müsse man ihnen einfach nur genug Bier geben“, die Klotter kolportiert, findet sich bei Tacitus so nicht. Er schreibt, die Germanen könnte man mit ihren Lastern nicht weniger leicht als mit Waffen besiegen. Mit Waffen allerdings, das schildert er einige Kapitel vorher, seien sie eben auch schwer besiegbar.

Nun hält sich Klotter nicht lange bei den Germanen auf, sondern konstruiert eine Art Tiefenmentalität der heutigen Deutschen beim Essen über 2000 Jahre hinweg, mit der sie „Identität über die Geschichte“ gewinnen, auch beziehungsweise gerade dann, wenn sie typisch germanische Billigfleischgerichte wie Burger und Döner verzehren. Schon zur Krönung des ersten deutschen Kaisers Otto I. im Jahr 962 unterschied sich sowohl Territorium als Bevölkerung schon erheblich von dem germanischen Siedlungsgebiet zu Tacitus’ Zeiten.
Die Boiern etwa wanderten aus Pannonien ein, bei den Baiorischen Stämmen handelte es sich um eine Ansammlung aus Romanen, Kelten und Germanen, mit der Osterweiterung über die Elbe kamen unter den Ottonen noch viele Slawen ins deutsche Herrschaftsgebiet. Der erst 1871 entstandene deutsche Nationalstaat unterschied sich wiederum stark vom ersten Reich mit seinen Kaisersitzen von Magdeburg bis Palermo, das Wilhelminische Reich seinerseits sehr von der Bundesrepublik des Jahres 2020.

Die Vorstellung einer bestimmten über 2000 Jahre fortdauernden „Idee“ ein und derselben Esskultur vom Teutoburger Wald bis zur Lidl-Fleischtheke ist so abstrus, dass ganz kurz die Idee aufblitzt: Könnte es sein, dass es sich bei Christoph Klotter um einen Spaßfex handelt, der einfach ausprobieren wollte, was sich Qualitätsredaktionen alles unterjubeln lässt, solange nur die Haltung stimmt: Fleisch böse, Deutscher primitiv, Fleischesser toxischer Mann?
Immerhin hatte ein Autorenkollektiv vor einiger Zeit so etwas ähnliches erfolgreich mit mehreren renommierten englischsprachigen Fachzeitschriften praktiziert, bei denen sie feministische und allgemein politisch korrekte Nonsenstexte einreichten. Eine ganze Reihe davon – unter anderem über Rape Culture bei Hunden im Park und deren Parallele zu männlichem Verhalten – winkten die Redaktionen anstandslos durch.

Sollte es sich so verhalten, dann wäre Klotters Arbeit brillant. Der Völkerküchenpsychologe fabuliert in dem Welt-Interview munter weiter:

„Dieser deutsche Hang zum Schlichten erhält sich aufrecht: Goethe beschreibt in den ‚Leiden des jungen Werther’, wie Lotte nur ganz einfache Dinge isst. ..In unserer Tradition hält sich also seit 2000 Jahren die Idee, nur schlichtes Essen sei gutes Essen. In dieser Tradition leben wir noch immer. Wir definieren Zugehörigkeit über die Art, wie wir essen – und über Autos natürlich auch. Deutsch ist, wenn man eine Brotzeit zu sich nimmt und nicht, wie in Italien, Frankreich oder Spanien, mit Freunden oder Verwandten, Familie über Stunden zusammen isst.“

Es ist für Klotter sehr bedauerlich, dass er, obwohl Ernährungsseelenkundler, offenbar zumindest in Deutschland noch nie zu einem ausführlichen Essen eingeladen und immer nur mir einer Brotzeit abgespeist wurde. Ein Leben, unberührt von Haxenbraten, Käsespätzle, Rindsroulade, Forelle, Leipziger Allerlei (das aus Krebsfleisch, Morcheln und Edelgemüse besteht) und Dampfnudeln ist zwar möglich – der Autor dieses Textes isst kein Fleisch, kann aber von sich abstrahieren – , aber wer vorgibt, sich über Essenstraditionen Gedanken zu machen, sollte zumindest ein paar davon kennen. Vielleicht teilt ihm auch irgendwann jemand mit, dass Goethe keine Fachaufsätze über Ernährung verfasste, sondern Literatur, in der er bestimmte ästhetische Ideen verwirklichte, zu denen auch das Lob der vom griechischen Ideal abgeleiteten Schlichtheit zählte:
„Das einfach Schöne soll der Kenner schätzen / Verziertes aber spricht der Menge zu“.

Wer etwas über die Küchenkultur der Vergangenheit erfahren möchte, sollte statt Literatur Kochbücher lesen, etwa die handschriftlich verfasste Rezeptsammlung der Theresia Lindnerin, entstanden um 1780, die von Wildbret über Muscheln bis zu Meißner Äpfeln ziemlich gut Auskunft über die bürgerliche und gar nicht so unraffinierte Küche ihrer Zeit gibt.

Was die Tradition des Deutschland-Frankreich-Vergleichs betrifft: Schon unter Journalisten der Achtziger galt Helmut Kohls Saumagen im „Deidesheimer Hof“ als Inbegriff der provinziellen Plumpheit, ganz anders als der feine französische Estomac de truie farci.

Das Interview bestreitet Klotter nicht ganz allein, die Welt steuert durchaus eigene Theorien bei.
„Fleisch war in den 50ern ein Luxus, die ‚gute Wurst’ war teuer. Undenkbar, dass Fleisch am Tellerrand liegen blieb. Heute gibt es weltweit nur noch zwei Nationen, die morgens, mittags und abends Fleisch essen. Das sind Deutschland und Polen“, erklärt der Interviewer. Der Ernährungspsychologe nimmt es dankbar auf. Eine gute Gelegenheit, einmal zu klären, wie fleischversessen nun die German- , Romanen-, Kelten, Gallier- und Slavenerben plus die zwanzig Prozent Bürger mit Migrationshintergrund in Deutschland tatsächlich sind. Die Carnivoren Europas, wie Klotter und Medienvertreter es uns nahebringen?

Der Fleischkonsum der deutschen Bevölkerung (der seit Jahren leicht sinkt) liegt bei 61,3 Kilo pro Kopf und Jahr, der von Österreich bei 64 Kilo, von Frankreich bei 67,2 und in den Niederlanden bei 77 Kilogramm. Die Deutschen und ihre Mitbürger liegen sogar noch unter dem EU-Durchschnitt (65,75 Kilo pro Kopf und Jahr). Falls Klotter übrigens mit „Proll“ angehörige der Arbeiterklasse gemeint haben sollte: Der industrielle Anteil an der Wertschöpfung liegt in Deutschland höher als im fleischliebenden Holland.

Aus welcher Ecke, falscher Tacitus hin, verwurstete Statistik her, die Rettung vor dem Fleischgermanen naht, weiß Volkskundler Klotter auch: Die überwiegend vegetarischen und veganen Millennials in den zentralen Großstadtbezirken, findet er, hätten endlich die Abkopplung von der 2000 Jahre alten Tradition geschafft.

Klotter: Da setzt sich mit den Millennials eine neue Bevölkerungsgruppe durch, die auf Qualität und auf Identität über das Essen setzt. Das funktioniert so ähnlich wie ein falscher Personalausweis. Der muss gut sein, der muss vorbildlich sein, das Essen funktioniert als Marketing.“

Wie genau Essensqualität, Marketing und ein falscher Personalausweis zusammenhängen, erklärt unser Polyhistor wahrscheinlich im nächsten Interview. Merkwürdig ist, dass er an den jungen woken Großstädtern als Besonderheit feststellt, sie würden „auf Identität über das Essen“ setzen. Das stimmt sogar. Nur genau das – Identitätsschaffung über Essen, nur eben mit Fleisch – hatte er ja weiter oben praktisch auch bei allen anderen diagnostiziert.
Nur ist Identität eben nicht gleich Identität, es gibt laut Klotter schlechte und gute:

„Wer Fleisch isst, überlebt, ist wohlhabend, hat Macht und ein männliches Geschlecht. In ihrem Buch ‚Fleisch’ hat die Autorin Nan Mellinger provozierend geschrieben: ‚Die Frau ist das Fleisch, und der Mann isst das Fleisch’. Das ist zwar pointiert, aber Vegetarier und Veganer sind zu 80 Prozent jung, weiblich, gebildet. Der beharrliche Fleischkonsument ist, überspitzt formuliert, der männliche Proll.“

Das Milieu der jungen akademisierten Großstädter und vor allem -Innen mit interessanten Vorlieben und allerlei Lebensmittelunverträglichkeiten gibt es natürlich. Laut Statista betrug 2019 der Anteil von Nichtfleischessern an der deutschen Bevölkerung 6,1 Prozent, ein leichter Rückgang zum Vorjahr: da lag er bei 6,3. Etwa zwei Prozent geben an, vegan zu leben. In manchen Redaktionen und Friedrichshainer bis Schwabinger Straßenzügen erreicht der Vegetarieranteil vermutlich über 50 Prozent. Aufs ganze Land gesehen ist er deutlich kleiner als die Wählerschaft der Grünen. Und ob Zuwanderer aus arabischen und afrikanischen Regionen die Gewichte tatsächlich zu mehr Salat und Tofu verschieben, wäre noch einmal eine ganz eigene Frage.

Wenn auch sonst nichts stimmt – vom Tacituszitat über die Statistik bis zum etwas stockenden Siegeszug der gebildeten weiblichen Vegetarier, die den Deutschen mit ihren Beyond-Meat-Scheiben endlich zeigen, was Esshochkultur ist – die Richtung stimmt aber doch. Und die zählt. Sowohl im noch jungen Fachgebiet der kulinarischen Ahnenforschung als auch den Qualitätsredaktionen der Republik. Erst recht, wenn es um die soundsovielte Variante von ‘Die Deutschen haben keine Kultur’ geht, zu der von Aydan Özuguz bis Hengameh Yaghoobifarah („Dreckskultur“) schon viele ihren Beitrag leisten durften.

Es gibt offenbar ein Lesepublikum für so etwas, klein wie die Gruppe der Veganer, aber umworben, medial umschwirrt und wichtig in allen Sinnproduktionsstätten des Landes zuhause. Irgendetwas mit Diedeutschenhabenkeinekultur ist gewissermaßen der aufgewärmte Lupinenmehlbrätling des woken Mediengeschäfts, das einfach nicht wachsen will, obwohl so viele talentierte Schreiber dazustoßen, am Ende vielleicht sogar mehr als Leser.

Von Mohamed Amjahid beispielsweise, Autor des Zeit-Magazin, unermüdlicher Twitterer gegen Rassismus zurzeit Fellow des Thomas-Mann-Hauses sind auf diesem Gebiet sicherlich noch wichtige Wortmeldungen zu erwarten.
Ein aus der Zeit aufgeschnapptes falsches Tacitus-Zitat twittern kann er schon mal:

 


Dieser Text erscheint auch auf Tichys Einblick.

 

 

 

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