Kommentar zu Die Diskriminierung Schwarzer durch Araber hat Tradition von astuga

Die realpolitische Bedeutung ist sehr wohl gegeben.
Dieser Sachverhalt wird auch unter Afrikanern bzw Schwarzen zunehmend thematisiert.
Wobei richtiger wäre, unter Schwarzen außerhalb Afrikas.
Denn in Afrika selbst sind sie durchaus geschichtsbewusster in diesem Punkt.
Lediglich viele schwarzafrikanischen Muslime relativieren das, auch weil das Ganze mitunter eine ethnische Konotation hat (es geht auch um die Versklavung bestimmter schwarzer Ethnien durch andere).
https://www.perlentaucher.de/vorgeblaettert/tidiane-n-diaye-der-verschleierte-voelkermord.html

Das Thema spaltet bis heute Nationen, etwa in Mali und Niger.
Wo ehemalige Sklavenjäger und Händler wie die Tuareg ua. als Minderheit in von Schwarzafrikanern dominierten Nationalstaaten leben und wenig beliebt sind.
Ein Umstand den sich dort auch Gaddafi zu Nutze machte, und unter diesen Gruppen Söldner rekrutierte.
Und nicht nur in Mauretanien, auch in Ländern wie dem ehemaligen Sudan (heute Nord- und Südsudan), Libyen oder Nigeria ist Versklavung Schwarzer bzw von Nichtmuslimen bis heute Realität.

Leserbriefe

Nachrichten, Kommentare, Leserbriefe - News im Minutentakt.