Nahles neue Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation

Alt- und ausgediente ehemals führende Sozialdemokraten finden doch immer wieder einen Unterschlupf, der sie finanziell absichert, egal, ob im In- oder Ausland. »Acker« Schröder verdingt sich als Berater bei einem russischen Gasunternehmen, der umtriebige Gabriel schlüpfte erst kurzfristig bei einem Großschlachter unter – die er samt und sonders 2015 noch als Schande für Deutschland bezeichnet hatte – um jetzt als Aufsichtsrat bei einer Bank eine halbe Million Euro pro Jahr einzusacken. Ausgerechnet bei der Bank, die er 2016 verbal massiv diskreditiert hatte.
Auch Andrea »Bätschi« Nahles, die als grottenschlechte Pippi-Langstrumpf-Imitation im Bundestag einen unvergessenen Auftritt hinlegte, fällt nach ihrem Ausstieg aus der Politik weich. Ab August wird sie die neue Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation. Das ist die Versorgungsinstitution für die pensionierten Beamten der ehemaligen Deutschen Bundespost mit derzeit etwa 1.500 Beschäftigten. Für Nahles lohnt sich der Job: etwas 180.000 Euro pro Jahr streicht sie dafür ein.
Bewerben brauchte sie sich für die Aufgabe nicht, auch irgendwelche relevanten Vorkenntnisse sind offensichtlich nicht erforderlich gewesen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dessem Ministerium diese Abteilung nachgeordnet ist, hatte Nahles als Präsidentin vorgeschlagen. Und wer weigert sich schon, dem Vorschlag eines Ministers nachzukommen?
Das Geld für die Entlohnung Nahles muss der Steuerzahler aufbringen. Das Amt ist auf fünf Jahre befristet. ihr Vorgänger Andreas Hermes wechselt ins Finanzministerium von Olaf Scholz.

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