Kommentar zu Die Ethik des Wettbewerbes von Kluftinger

Es erstaunt immer wieder, dass die von Walter Eucken dargelegten Gedanken nicht breiter akzeptiert werden?
Aber das Erbe des Marxismus ist halt schwer auszurotten, zumal die Vertreter dieser (ver-) altete(n) Philosophie zumeist eloquent aber nicht sehr gescheit sind. Sie bewegen sich zumeist in Koordinaten welche vor zweihundert Jahren existierten, aber man höre und staune, heute keine Gültigkeit mehr haben.
Andererseits sind Vertreter einer Wettbewerswirtschaft, die wie oben angeführt, nicht willens alle geistigen Kräfte zu mobilisieren und zu kommunizieren, damit das Wettbewerbsmodell gewinnt.
Z.B. der Widerspruch der franz. Revolution “egalite liberte fraternite” wird nicht aufgearbeitet, weil:
Wenn ich Freiheit fordere kann die Gleichheit nicht für alle gelten.Oder eben nur unter besonderen Kriterien!
P.S.: Der Wettbewerb zwischen Staaten und der Erfolg der Entwicklung (auch um den Preis der Gewalt ) wird im Buch von Niall Ferguson “Der Westen und der Rest der Welt; Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen” sehr gut aufgearbeitet. Ebenso, aus anderer Sicht: “Die Macht der Schönheit; Kulturgeschichte Italiens” von Volker Reinhardt. Auch hier spielt der ‘W’ettbewerb eine wichtige Rolle.

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