Mai 072017
 
Der „Kopftuch“- Sager von Bundespräsident Alexander Van der Bellen > “. . dass der Tag in unserem Land noch kommen wird, an dem wir ALLE Frauen bitten werden müssen ein Kopftuch zu tragen, aus Solidarität anderen Kulturen gegenüber denen es die „Religion vorschreibt“ > hat hohe Wogen geschlagen. Van der Bellens Äußerung wurde dafür umgehend von vielen Seiten kritisiert.

Wichtige Details von Efgani Dönmez dazu :

Publiziert am von Efgani Dönmez

“Solidarität ist gut, aber mit wem solidarisieren Sie sich da Herr Bundespräsident?” Diese Frage stellte der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde nach der Aussage unseres Bundespräsidenten zur Kopftuchfrage. Ich stelle die Frage: “Wie kam es überhaupt zu dieser Aussage und in welchem Kontext?”

Wer war also die Schülerin, welche unserem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen die verhängnisvolle Frage zum Kopftuch gestellt hat? Vieles deutet darauf hin, dass es sich um eine bewusste Aktion aus Kreisen des politischen Islam handelt: Auf der Seite “MeinHijabMeinRecht” wird das Video online gestellt, welches am 24. März 2017 im Haus der Europäischen Union aufgenommen worden ist. Dabei wird eine junge Muslima vorgestellt, die dem Bundespräsidenten eine wichtige Frage zum Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte stellt. Einzelmeinung einer frommen Muslima? Mitnichten.

Die Initiative MeinHijabMeinRecht dürfte im Umfeld der Muslimischen Jugend Österreich (MJÖ) angesiedelt sein, einer Organisation, die seit Jahren Bundesförderungen erhält und als die offizielle Jugendorganisation der Islamischen Glaubensgemeinschaft gilt. Die MJÖ wiederum ist zufällig an der gemeinsamen Adresse im 23. Bezirk gemeldet, wo auch zufällig die islamisch-religionspädagogische Akademie (IRPA) lange gemeldet war. Deren Direktorin ist die Schwester einer Schlüsselfigur der europäischen Muslimbruderschaft in Deutschland. Das islamische Gymnasium in Deutschland, wo sie selbst Direktorin war, galt laut deutschen Sicherheitsbehörden als Tarnverein des ägyptischen Zweiges der Muslimbruderschaft und wurde geschlossen. Ganz abgesehen davon, residiert die Kampagnenzentrale der MJÖ im Haus der Anas-Shakfeh-Stiftung. Shakfeh, ehemaliger Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGIÖ), wurde immer wieder in die Nähe der Muslimbruderschaft gerückt. Der gute Mann dürfte in seinem Leben fürstlich verdient haben, wie sonst hätte er eine Stiftung ins Leben rufen können? Oder kommt das Geld doch aus Saudi-Arabien oder gar Katar?

Man weiß es nicht und wir werden es niemals erfahren, da weder das “Islamgesetz neu” noch das Stiftungsrecht eine transparente Nachvollziehbarkeit ermöglichen. Weiterhin bleiben Tür und Tor für die Einflussnahme aus dem Ausland geöffnet. Viele Zufälle also, im Zentrum der aktuellen Kopftuchdebatte steht ein kleines Grüppchen von streitbaren Aktivistinnen im Dunstkreis von MJÖ und IGGIÖ.

Bei der 20-Jahr-Jubiläumsfeier der Muslimischen Jugend im Jahr 2016 war ein Buchverlag namens Al Hamra vertreten. Wie der Zufall es so mag, auch aus dem Dunstkreis der Muslimbruderschaft. “Sag mir, was du liest und ich sage dir, was du bist”, schrieb einst der französische Historiker Pierre de La Gorce.

Quelle: http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/blogs/doenmez-direkt/Alles-nur-Zufall-Herr-Bundespraesident;art178056,2559361

Apr 132017
 
Bereits mehr als 700.000 Muslime in Österreich ! Kann das gut gehen ?

Es ist nur eine Frage der Zeit. Irgendwann können die letzten Europäer dann hoffen, daß die katholische Religion zu Europa gehört. Hoffentlich gibt es dann einen Gegenpart zu Merkel, der verkündet “ Die Christen gehören zu Europa „……


Danke an die Politik und andere, die diese Politik für richtig halten. Wir holen die Menschen mit einer Kultur, Religion und Einstellung in unserer Land wobei gerade diese Kultur, Religion und Einstellung dafür verantwortlich ist , daß es in ihren Ländern so ist, wie es ist. Und nun sind diese Menschen hier und sie werden nichts davon ablegen, nein im Gegenteil sie wollen alles auch hier so weiterführen. Und nun gibt es Menschen die dies verniedlichen, abschwächen und beschönigen und dem ganzen mit einer totalen Toleranz begegnen wollen. Tatsachen werden ignoriert und Aufzeiger als rechtsextrem betitelt. Das beste Beispiel war vor kurzen erst Mateschitz.


Wahnsinn innerhalb von 16 Jahren haben sich die Anzahl Muslime in Österreich verdoppelt. Vor 40 Jahren waren es nur ein paar tausend nicht mehr als eine kleine Marktgemeinde am Land.
Das bedeutet 2033 sind es schon 1,4 Mio. Schöne Aussichten.
Jeder weiß ja je mehr Islam in einem Land desto friedlicher wirds 😉


Das ist natürlich keine gute Nachricht. Solange der Islam keine Aufklärung durchschritten hat und die Trennung von Kirche und Staat als selbstverständlich akzeptiert, ist diese Religion für das Zusammenleben natürlich problematisch. Man muss den Muslimen in Österreich endlich klarmachen, dass sie einen aufgeklärten Islam leben müssen, ansonsten wäre es besser, wenn sie wieder in ihre Heimatländer zurückkehren.


Bedenklich sind die, die mit europäischen/österreichischen Werten nichts Anfangen können. Es heißt ja, 60% der Türken in Österreich wählen Erdogan, oder sogar mehr. Als grobe Schätzung nehme ich dann 700 000*0.6 = 420 000. DIESE Zahl ist dann allerdings sehr bedenklich.


Solange Religion als Privatsache gelebt wird soll sich jeder zu der Religion bekennen die ihm sympathisch ist oder eben auch zu gar keiner. In diesem Sinne stehe ich voll und ganz hinter der Religionsfreiheit. In dem Moment, in dem Religion einen Einfluss auf Gesellschaft, Sitte und Tradition ausübt übertritt sie eine rote Linie und ich bin nicht mehr für Religionsfreiheit.
Oder anders gesagt – solange ich nicht erkenne welcher Religion ein Mitbürger angehört, solange gestehe ich ihm seine Religionsfreiheit zu.
Dass Schwimmbäder oder Saunen tageweise Geschlechtertrennung einführen, dass Mädchen vom Turnunterreicht befreit werden, dass Tiere brutalst (halal) getötet werden, dass verschleierte Frauen in unseren Straßen auftauchen, dass Schweinefleisch bei so manchen Anlässen nicht mehr serviert wird, dass so manche Feierlichkeiten und Traditionen die seit Jahrhunderten Teil unserer Kultur sind verschwinden müssen, und, und, und, für das alles fehlt mir absolut jedes Verständnis.


DAS überrascht jetzt genau wen? Reicht zur Machtübernahme eher noch nicht,
überfordert aber die Integrationskapazität ganz sicher – von der florierenden Integrationswilligkeit (bei den Sozialleistungen) einmal abgesehen.


Die kommende, noch gut ausgebildete Generation der Österreicher geht zu grossem Teil ins Ausland.


Es musste sich schon einmal eine Generation den brennenden und quälenden Fragen der Nachfolgegeneration stellen. Warum habt ihr dagegen nichts unternommen. Und sie lavieren noch heute herum und versuchen sich vergeblich raus zu drehen.


Es ist besorgniserregend. Denn hier handelt es sich nicht um irgendeine Minderheitenreligion wie die Mormonen oder Altkatholiken, sondern deren Träger stellen nach allen bisherigen Erfahrungen eine kaum integrierbare Bevölkerungsgruppe dar, die sich nicht mit dem Staat und ihren Mitbürgern, sondern über ihre Religion identifiziert. Religionen sind auch stets ein Kulturbestandteil. Die Kultur des Orients hat aber in Europa nicht nur keine Tradition, sondern führte zu zahlreichen historischen Antagonismen. Sie wird daher als landfremd empfunden.


Beängstigend. Dieses Problem widd sich in den nächsten Jahren potenzieren. Die tur Beruhigung gegrnübergestellte Zahl der Katholiken stimmt nicht. Die meisten davon sind „Papierkatholiken“. Das gibts bei Muslimen leider, leider nicht. Wo bleibt die Bremse?!


Solange die Mindestsicherung fließt wie Milch und Honig wird sich daran nix ändern.


Die Mindestsicherung und das all zu großzügige Sozialsystem lockt schlecht ausgebildete kinderreiche Menschen an und fördert sie im besonderen Maße weitere Kinder zu bekommen.


Da kann man ja nur hoffen, dass alle anderen Religionen in Österreich (Katholiken, Protestanten, auch JZ :-)) bei den nächsten Wahlen richtig entscheiden, um „Ihre“ Religion und Kultur „zu schützen“. Sonst sieht es in ein paar Jahren sehr traurig aus. Genau genommen auch jetzt schon. Ich als „noch“ Wiener sehe die massiven Veränderungen, die alles andere als positiv sind. Hilfsbereitschaft hin oder her…


Bei den BP-Wahlen war es ja wichtiger, die richtige, politisch korrekte Flagge hochzuhalten, als ein Zeichen gegen diesen demographischen Trend zu setzen. Solange wir uns den Luxus leisten, traditionelle Stigmatisierungsetiketten für wichtiger zu erachten als die Zukunft unserer Nachkommen, wird sich nichts Entscheidendes ändern.


Was ist kürzlich bei den Wahlen in den NL geschehen? Was wird bei den Präsidentschaftswahlen in F passieren? Wer nicht denkt, darf sich nicht beklagen. Der Mehrheit im gesamten Westen ist der Abstieg offensichtlich nicht bewusst Sonst würde umgedacht werden. Die nächsten Generationen werden an den Folgen der gegenwärtigen Ignoranz massiv leiden.


Das politische System in Österreich sollte endlich begreifen, daß dieser Zustrom von Muslimen das Land und die Bevölkerung spaltet.Es ist auf jeden Fall sehr ungesund für Österreich in jeder Hinsicht vor allem hinsichtlich religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Aspekte. Woher kommen diese Muslime? Wer gibt ihnen die Möglichkeit, in Österreich sesshaft zu werden? Ich glaube, daß die Politiker genauer hinschauen sollten und daß das die Österreicher sehr stark bewegende Problem schnellstens glöst werden muß. Sowohl in den Medien als auch in der Bevölkerung wird fast ausschließlich nur mehr dieses Problem thematisiert.Es ist wirklich dringender Handlungsbedarf notwendig. Stop der Einwanderung. Es wird andernfalls brandgefährlich. Die Vielzahl ist das Problem. 8% ist nahezu unvorstellbar.


Ist das nicht alarmierend? Wieso wird nicht berechnet in wievielen Jahren die christliche Kultur eine Minderheit ist? Und was das für Österreich bedeutet? Was wird sich gesellschaftlich ändern? Was wird dann die Mehrheit wollen? Denn sie bestimmt ja, die Mehrheit, was sein wird.


Österreich ein Land von Muslimen, die zur Integrationsresistenz neigen und einen Staat im Staat bilden. Quo vadis Austria?
Bedrückend und offensichtlich ausweglos, denn die Politik sitzt seit Jahrzehnten auf ihren Ohren.


War ja überhaupt nicht vorherzusehen. ÖVP und SPÖ haben uns dafür den Titel „Rechtspopulisten“ zugedacht. Wird Zeit, daß der Staat die Religionen (alle) zur Privatsache erklärt und strikt auf der Trennung besteht. Sonst gehts wohl auf sowas wie einen Religionskrieg oder gar Bürgerkreig (am Beispiel Irak und dem Zwist der Schiiten mit den Suniten zu erklären) hinaus. Aber unsere Regierenden zeichnet die toatle Mutlosigkeit aus. Könnte ja ein paar Stimmen bringen !! Dann wird es aber fünf nach Zwölf sein, also zu spät. Und die Pensionen ?? die werden sie auch nicht mehr bekommen. Triste Aussichten, oder Australien/Neuseeland in’s Auge fassen. Übrigens dort brauchen sie keine Beamten sondern ..


Und warum wird nicht eine neue Volkszählung durchgeführt? Am besten EU-weit, damit es endlich wieder aktuelle Zahlen gibt.
Bevor man in ein Lager neue Waren gibt, muss man auch eine Bestandsaufnahme machen, damit man weiß, wieviel noch reinpasst und was benötigt wird.


Wenn das österreichische Sozial- und Pension-System in 5 bis 10 Jahren ausgesaugt ist, wenn die österreichischen Staatsschulden am Staatspleite-Limit sind – dann wird der Zustrom der Migranten abnehmen und die Karawane wird zur nächsten Sozial-Oase weiterziehen.
Österreich wird dann aber weiterhin ein massives Problem mit den hier verbliebenen und mehr und mehr unzufriedenen Sozialempfängern haben. Dann geht’s mit Verteilungskämpfen wirklich ans Eingemachte.


 

Apr 082017
 

Ich wünsche mir ein Asylstop, Grenzen dicht und wenn die EU Unelite meint sie will ihre Linie weiter führen, dann bitte auch einen EU Austritt,
Ich möchte den Islam und dessen Frauenverachtung und Fundamentalismus nicht in unser Land reinlassen und als Draufgabe auch noch weiterfinanzieren.
Ich möchte keine halbstarken und erwachsenen männlichen islamischen Glücksritter in unserem Land.
Ich möchte auch keine Finanz-Marshallpläne für Massenvermehrung und Islamismus.
Alles was ich möchte ist : Grenzen dicht.
Ich möchte ein atheistisches, freies und wenns sein muss moderat katholisches,jüdisches, orthodoxes Europa.
Ich will keine Kopftücher hier und keine Frauen mit 6 Kindern die von unseren berufstätigen Alleinerzieherinnen mitfinanziert werden.
Ich möchte keine halbstarken Afrikaner oder Afghanen die von unseren ausgerackerten Arbeitern mitfinanziert werden.
Ich möchte keine Muslime in diesem Land, weil ich als Frau frei leben möchte und ich die westlichen Werte als Errungenschaft und als Lebensbasis für mich als Frau sehe.
Wir haben hundertausende Arbeitslose, die Wirtschaft krankt, das Pensionssystem, überhaupt das Arbeitssystem zutiefst korrupt. Die Arbeiter arbeiten für Beamte und deren Witwen.
Das Bildungssystem krankt, Zweiklassenmedizin. Das Fass war vorher schon am überlaufen.
Aber dieses pseudo-moralische Gefasel der roten und grünen in Österreich und speziell der EU ist nicht mehr auszuhalten (lauter gutbezahlte abgehobene Paralleluniversum Schönredner) .Es ist vorbei mit meiner Geduld
Ich werde mein ganzes Leben nie mehr eine grüne oder rote Partei wählen.
Afrika und speziell der Nahe Osten sollte lernen sich von der Terrorreligion Islam zu distanzieren.
Afrika sollte lernen dass selbst arme Kinder nicht ihren armen Eltern helfen können und dass allein nur Bildung, ein Verdrängen der Religion aus Politik und Sozialem Gefüge und die reduzierte Kinderzahl Europa, Australien, Japan und USA dahin gebracht hat, wo es heute ist.
Die Gelder Europas werden niemals helfen, das einzige was passiert ist, dass Europa zugrunde geht.


Wieder das gleiche Muster, wieder der gleiche Hintergrund, wieder die gleiche Motivation.
Und es wird wieder, dass gleiche schwachsinnige Betroffenheits Gebrabel der EU Obrigkeiten zu hören sein.
Und wieder wird behauptet, dass diese Morde nichts, aber wirklich nichts, mit dem Islam zu tun haben.
Trump wurde wegen seines Dekrets die Einreisesperre betreffend, beschimpft, die eigentliche Intention wurde bis ins unkenntliche verdreht. Aber, das anvisierte Vorgehen von Trump ist das einzig richtige. Die Grenzen sind für alle Moslems zuerst geschlossen, so lange bis sie bei der Überprüfung nicht beweisen, dass sie mit friedlichen Absichten einreisen wollen. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch in ein anderes Land einzureisen. Es sei den, die Gesetze werden von Merkel ausser Kraft gesetzt.
Trump hat bereits im Wahlkampf die Urteilsfähigkeit von Merkel angezweifelt. Diese Zweifel sind berechtigt und bestätigen sich praktisch jeden Tag. Vielleicht ist Trump auch ein Prophet. Hat doch gesagt, etwas ist in Stockholm geschehen. Etwas zu früh, hat aber Recht behalten.
Die schwedische Polizei, unter der Fuchtel der Politik, hat bei dem Schutz der Bevölkerung kläglich versagt.
Der LKW wurde von der Brauerei, der das Fahrzeug gehört, bereits Stunden vorher als gestohlen, „hijacked“, gemeldet.


Die Regierung sollte nur endlich von ihrem Kuschelkurs den Moslems abgehen. Würden Moslems genauso bestraft, wie jeder andere Straftäter, würden nicht die Medien ins Jammern verfallen sollte ein Moslem bestraft werden, oder abgeschoben werden soll. Es gibt ein Grundsatz, angeblich, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Die Praxis ist aber, manche sind gleicher.


Die islamische Parallelgesellschaft ist aktuell am Weg zur größten Bevölkerungsgruppe aufzusteigen. Die Integrationsfrage stellt sich somit eigentlich nicht mehr. Das Kopftuch hat auch im hintersten Alpental mit dem Gamsbarthut gleichgezogen, während es das Straßenbild der städtischen Bahnhofsviertel bereits dominiert. Dieser halben Million Mohammedanern muss jetzt klar gemacht werden, dass hier keine religiöse Gruppe Sonderrechte besitzt und eine schleichende Umwandlung in einen Gottesstaat nicht widerstandslos hingenommen wird. Da muss jeder seinen kleinen Beitrag leisten: vom Protest an der halal-Schulsuppe über das Eingreifen bei Pöbeleien in den Öffis bis zum öffentlichen Widerstand gegen linken Multikultiwahn (relocation etc.). Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Und der schwedische Ministerpräsident beliebt noch zu scherzen: “ Die Regierung wird unermüdlich für die Sicherheit der Menschen arbeiten“ (O-Ton Löfven). Offenbar genauso wie bisher und mit ähnlichem „Erfolg“: Tägliche Vergewaltigungen, Einbrüche, Angriffe auf die Polizei usw. durch „Schutzsuchende“. Immerhin: einen gewissen Sinn für die Realität hat er sich bewahrt: „Aber wir können nicht garantieren, dass das nicht wieder passiert.“ Na dann, bis zum nächsten Mal. Die Betroffenheitsmiene kann er bereits fast so gut wie Merkel.


Bloß keine Grenzschließung. Jeder Mensch auf der Welt sollte das Recht haben nach Deutschland zu kommen. Irgendwann kommen automatisch keine mehr, dann nämlich wenn die Lebensumstände so sind wie anderswo.


Schön war auch anfänglich „Kleinlaster“, das wurde erst später in der Tagesschau auf LKW geändert. Ein Kleinlaster ist ein Van, Pick-Up oder maximal ein 3,5-Tonner. In Stockholm war das zumindest ein 7,5-Tonner.


Die Modellbezeichnung ist auf den veröffentlichten Fotos des geborgenen Tatfahrzeugs eindeutig ersichtlich, ebenso dass es sich um einen 3-achsigen LKW handelt. Die Kombination aus beidem ergibt, dass es sich um einen 26-Tonner handeln müsste.

Auch mir ist es sehr sauer aufgestossen dass von einem „Kleinlaster“ berichtet wurde obwohl die gleichzeitig veröffentlichten Bilder klar das Heck eines schweren LKWs zeigten. Fast so als könne man damit etwas harmloser klingen lassen und als seien die Toten und Verletzten damit weniger relevant. Aber das ist eben wohl mittlerweile symptomatisch für die Berichterstattung einiger Medien in solchen Fällen.


Wie auf den Fotos vom Tatfahrzeug anhand der Modellbezeichnung auf der Front eindeutig zu erkennen ist, handelt es sich um einen Mercedes-Benz Actros. Die liegen grundsätzlich bei min. 18t zul. Gesamtgewicht. Da es sich um einen 3-Achser handelt, dürfte das verwendete Fahrzeug wohl eher 26t haben. Die Herunterspielung seitens einiger Medien nimmt wirklich üble Formen an.


Irgendwann heißt es nur noch: „Ein Lkw ist versehentlich falsch abgebogen…“ und „schlechte Luft hat sich ausgebreitet…“.


Es geht im Detail der spezial-eloquenten ÖR-Formulierungsvarianten noch besser und ist in der verbalen Perversion und Opferverachtung noch steigerbar, lieber Autor, in einer hierzulande sehr bekannten 20h-Tagesshow hiess es:
… mit eine KLEIN-Laster…

Das ist für die Terror-Opfer bestimmt ganz viel weniger schmerzhaft, sozusagen emphatisch und Terroropfer-SCHONEND… Da war offenbar wohl dankenswerter Weise ein sehr „erfahrener“ Terror-HOMÖOPATH zugange…

Ich hätte demnächst gerne einen Klein-PANZER für meine nächsten Fortbildungs-Berlinbesuche!!!


In Schweden ist die Welt jetzt wieder sicherer. Denn es ist statistisch unwahrscheinlich, daß sie zweimal am selben Ort ihre Glaubenslehren umsetzen. Also freuen frei durchatmen kann!


„LKW-Vorfall“ … Eigentlich sollte man sich darüber aufregen. Mittlerweile bleibt es die fast schon standardisiert-verharmlosende Berichtetstattung über ein Verbrechen, das als Basis den Koran hat. Wurde schon immer auf diese Weise berichtet? Ich glaube ja. Der Unterschied heute ist aber, dass ich alternative Medien nutzen kann, um so der Wahrheit hinter der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Am Ende bleibt immer eine entscheidende Frage: cui bono. Hat man diese Frage beantwortet, dann ist man der Wahrheit ganz dicht auf den Fersen


LKW-Vorfall. Es gibt doch auch den Bandscheiben-Vorfall. Na und? Hätten sie beim ZDF etwa von einem LKW-Ereignis mit ärgerlichen Folgen für ein paar ‚mutmaßlich‘ Betroffene, denen nun wieder mal unser aller tiefes Mitgefühl bei entschlossener Beibehaltung unserer Lebens(un)art gelte, sprechen sollen? Münkler, Merkels Geistflüsterer, hätte wahrscheinlich gemeldet, in Schweden seien, statistisch nicht weiter relevant, wieder mal ein paar Pechvögel von der Hausleiter gefallen, in Dänemark aber erneut nicht. So what? Ich habe schon vor ein paar Jahren, als die ganze Sprachverhunzung mit dem Gebrauch des Wortes „Flüchtlinge“ im ÖR so richtig virulent wurde, auf die in der staatstragenden Berichterstattung vorsätzlich betriebene Verflüchtigung der Artbegriffe (vom Konkreten, Realen, Einzelnen, Besonderen) in übergeordneten Gattungsbegriffen unter Wegfall der sog. Differentia specifica hingewiesen. Das ist nicht nur ein logisches Problem (vgl. Freytag-Löringhoff, Logik I und II), sondern dank postfaktischer Un- und Um-Denke ein eminent politisches, das uns die jedermann vor Augen liegende schlechte Wirklichkeit durch Entmaterialisierung ins Wahre, Gute, Schöne und (Kunter-) Bunte heben möchte. Solange die Totalitaristen und Antisemiten aus dem Orient nur ein paar Putzfrauen beim Latte macchiato zerdetschen, ist Ruhe erste Bürgerpflicht. Mehr will uns das ZDF aus Merkels schöner neuen Welt gar nicht vermitteln. Reicht doch, oder? – Ich hätte nie gedacht, daß sich einmal der Gattungsbegriff als das zentrale geistige Problem des freiheitlichen Republikanismus und einer ganzen an ihm hängenden Zivilisation herausstellen würde. Viele große alte Kulturen sind am falschen Gattungsbegriff oder an seiner leichtfertigen Gewichtung gescheitert.


Zum „LKW-Vorfall“ – nicht zu verwechseln mit dem Gebärmuttervorfall. „Vorfall“ stammt vom englischen Terminus Technicus „Incident“ und bezeichnet in einem ganz bestimmten Kontext einen „Incident/Vorfall“, nämlich bei Katastrophen, Bombenangriffen und Arbeitsschutzunfällen. „Incident“ hat im englischen die klare und eindeutige Konnotation eines schlimmen Ereignisses/Vorfalls und ist damit genau der richtige Begriff für diesen Lkw-Angriff.
Da die Deutschen je ein Rückgrat aus Gummi haben und auch in Unternehmen die Führungsstrukturen und Abläufe aus den USA übernehmen, hat sich dort schon lange die Begriffskombination „Incident/Vorfall“ für leichte bis schwerer Arbeitsschutzunfälle eingebürgert. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dies jedoch noch nicht so angekommen.
Eigentlich könnte man wiederum froh sein, dass die Nachrichten endlich einmal einen neutralen, technisch korrekten Begriff mit „Vorfall“ gebrauchen, wenn er nicht einfach so unüblich und ein Anglizismus wäre.
Verdorben wird die Anwendung dieses Begriffs leider jedoch dadurch, dass er eben nicht gebräuchlich ist und daher die Tragweite des Angriffs, bei dem Menschen starben, verschleiert und relativiert. Dies wäre bei der Verwendung des Begriffs „Incident“ in englischen /amerikanischen Nachrichten wiederum eben nicht der Fall.
Was sagt uns das? Einfach mal etwas stolz auf die deutsche Sprache sein und Begriffe wie „Angriff“ oder „Anschlag“ verwenden. Dann weiss man auch, worum es geht, da dies Begriffe mit einer klaren Konnotation sind.


Wer hätte sich vorgestellt, dass die einst große deutsche Nation von Washington regiert würde? Es ist außergewöhnlich, aber das ist es, was passiert. Merkel, die Hure von Washington, hat sich bereit erklärt, Deutschland mit den Flüchtlingen aus Washingtons 16 Jahren illegalen Kriegen gegen Muslime in Nordafrika und dem Nahen Osten zu füllen. Das sind Kriege, die
Merkels korrupte Regierung ermöglichte.

Das deutsche Volk selbst ist mit diesem Ergebnis nicht zufrieden,
aber seine aufsteigende Stimme wird durch die von Washington bestellte
Merkelgesetzgebung gedrosselt, die die Opposition zur Aufnahme von
Washingtons Kriegsflüchtlingen als „Hassreden“ definiert.


Wenn drei blonde schwedische Nazis in eine Moschee in Malmö gerast wären, was glaubt Ihr, der Teufel wäre los gewesen im deutschen ÖR. Die können – wenn sie wollen. Eine Soli-Demo mit dem türkischen und schwedischen Botschafter, Mayzek und Co. händchenhaltend vor dem Brandenburger Tor, diesmal mit Steinmeier statt Gauck als dümmlich grinsender Grüßonkel. Eine pathetische, wenngleich monoton und leicht berlinernd vorgetragene Rede von Merkel und ein flammender Fernsehkommentar gegen Rassismus und Nationalismus mit bebender Stimme von Klaus Cleber – selbstverständlich mit den Tränen kämpfend – wären Minimum.
Die grundsätzliche Linie der Mainstream-Medien ist: Einwanderung ist gut und zwingend notwendig. Diesem Grundsatz hat sich alles unterzuordnen. Es ist alles zu unterlassen, was im Volk auch nur leise Zweifel daran säen könnte.
Deutschlands geographische Lage führt dazu, daß wir eine überwiegend muslimische Zuwanderung hatten und haben. Nur deswegen wird das Theater um die Muslime und den Islam veranstaltet. Kämen zu uns nur Inder, hätten wir den gleichen Tanz um den Hinduismus und das Grundrecht auf Witwenverbrennung, statt Schächten oder Kopftücher.
Anti-Rassismus, Kampf gegen Rechts – alles Strategien, die nur nötig werden, um die maximierte Zuwanderung zu erhalten und positivistisch umzudeuten. Diese Berichterstattung ist ein Teil davon.


Spätestens jetzt müßte auch der letzte Schlaf-Michel bemerken, daß er von den MSM und der Politik im Stakkato-Gleichklang belogen wird. Es werden bestialische Taten verniedlicht, verharmlost, ins Reich des Ungewissen getrieben. Legendär ist doch der grenzdebile Schwachsinn „Was wir wissen und was nicht“.

Im übrigen spricht in diesem schäbigen Land nie einer über die Schwer(st)verletzten. Fragen sie mal nach den Leidens-Geschichten aus Berlin über die die MSM nie berichten, weil sie kaum zu ertragen sind. Wenn man die kennt und dann dieses menschenverachtende Geschwurbel hört, muß ich sagen: das ist nicht mehr mein Land. Ich bin zutiefst abgestoßen von diesem menschenverachtenden infantilem Narzissmus.

Ich glaube nicht an die Selbstheilungskräfte in diesem Land und wage mal die Aussicht, daß wir in zehn Jahren hier Zustände haben, die sich keiner vorstellen kann. Aber fragen Sie mal unsere Großeltern, was die sich vorgestellt haben.


Der Anschlag in Stockholm ist: „…nach Angaben der Staatsanwaltschaft „terroristischer Verbrechen durch Mord“ – OHNE Nennung eines möglichen Tatmotives. Aber wenn man die Vorgehensweise derartiger Anschläge in Nizza, Brüssel, Berlin London und jetzt in Stockholm betrachtet – DAS waren KEINE Anschläge durch Buddhisten, durch Hinduisten, durch Christen oder Juden.
Diese „Wunder“ zeigen sich ständig bei den ÖR. Da werden ILLEGALE MIGRANTEN zu „Bootsflüchtlingen“, „Verfolgten“ oder „Schutzsuchende“ – wahrscheinlich wurden die aufgeblähten ÖR noch um eine „Kreativabteilung für Wortfindungen“ erweitert….


Schweden hat eine Vergewaltigungsrate, die einem Dritte-Welt-Land gleichkommt. Trotzdem möchten die Schweden die offene Gesellschaft nicht aufgeben, schreibt der Focus. Wollen die Schweden das so, hat Focus die Schweden befragt ? Oder nur die schwedische Regierung oder gar nur das Europa-Parlament in Brüssel ?
Diese „offene Gesellschaft“ ist eine semantische Verunstaltung , die positiv klingen soll, aber nicht ist. Die Folgen dieser „offenen Gesellschaft“ mit einer Gewalt, die wir vor 2015 nicht kannten, werden dann verniedlicht, vertuscht. Die Gegner werden zu Nazis und müssen überall verfolgt werden, im Netz und auf dem Arbeitsplatz, nur keine Zweifel oder andere Meinungen zulassen, das versucht man mit allen Mitteln radikal zu verhindern, auch wenn die Mittel nicht zu einem Rechtsstaat passen.
Wenn Meinungsfreiheit bekämpft wird, ist eine Gesellschaft alles andere, nur nicht offen. Dann haben wir Diktatur , mit Spitzeln und Blockwarten und dann hat Erdogan sogar Recht, wenn er sagt, DE arbeitet mit Nazimethoden.
Leider arbeitet unsere Regierung kräftig daran, Erdogan Recht zu geben und Merkel schein ihn ja sogar regelrecht zu lieben, so wie sie an ihm festhält, egal was er macht.


Die Grünen haben längst erkannt: Das eigentliche Problem sind die Autos, vor allem Lastwagen. Keineswegs sind es die geschenkten Menschen, die damit gelegentlich falsch abbiegen. Schuld ist allein der deutsche Staat, der ihnen bei der Einreise noch keinen Führerschein geschenkt hat. Deutschland muss umgehend der Empfehlung von Frau Merkel folgen, die geschenkten Menschen auf Staatskosten zu Lkw-Fahrern auszubilden, damit sie in der Lage sind, alle Sicherheitssperren an einem modernen Lkw außer Kraft zu setzen, um damit ungehindert in die Innenstädte fahren können.

Mittelfristig sollen jedoch Lastwagen in Deutschland generell verboten werden. Die Grünen haben bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf vorbereitet.
Stattdessen erhält jeder Bewohner Deutschlands einen Gleisanschluss. Wer mehrere Identitäten besitzt, kann – ebenso wie bei staatlichen Beihilfen – auch mehrere Gleisanschlüsse beanspruchen. Terroristen müssen dann von der BA umgeschult werden. Sie lernen, aus kleinen Kanistern spezielle Gase in den Innenstädten zu verteilen, so wie der IS es in Syrien vormacht.


 

Apr 062017
 

Von WERNER REICHEL bei ORTNERONLINE

Die grüne Parteijugend wird verstoßen. Wegen Majestätsbeleidigung. In der SPÖ liefern sich auf Bundesebene und quer durch die Wiener Bezirke der linksextreme und der linke Parteiflügel erbitterte Grabenkämpfe. Der von den Medien herbeigeschriebene und von den Roten herbeigesehnte Kern-Effekt ist nach nur wenigen Monaten völlig verpufft. Auch bei unseren deutschen Nachbarn war der medial entfachte Hype um Martin Schulz nur ein Strohfeuer.

Gegen den konservativen Sebastian Kurz sehen der österreichische Slim Fit-Kanzler, die in die Jahre gekommene grüne Bienenkönigin und der esoterisch- pinke Neos-Anführer ziemlich alt aus. Eine seltsame, aus der Zeit gefallene Truppe. Die Politiker, die geistig/ideologisch irgendwann den 1980/90er Jahren stehen geblieben sind, und noch nicht einmal die historischen Ereignisse des Jahres 2001 richtig ein- und zuordnen können, wirken wie kleine Kinder, die die defekte Turbine eines Airbus reparieren sollen.

Immer mehr besorgte Bürger erkennen, dass sie von den von den Mainstreammedien unterstützten linken Führern und Parteien außer Belehrungen, hohlen Phrasen, Durchhalteparolen, Einschränkungen der Bürgerrechte und Steuererhöhungen nichts mehr zu erwarten haben.

Für die Linken in Österreich und ganz Europa bricht eine neue Ära an. Diese Zeitenwende haben sie selbst zu verantworten. Mit der infantilen Welcome-Dritte-Welt-, Welcome-Islam-Euphorie haben sich die politisch korrekten Kräfte ihr politisches Grab selbst geschaufelt. Sie wissen es nur noch nicht. Nur die etwas schlaueren Salonmarxisten ahnen etwas. Kein Wunder, die Begeisterung für Multikulti ist in weiten Teilen der Bevölkerung spürbar abgeflaut. Selbst bei den besonders engagierten 40+ Damen macht sich angesichts ihrer täglichen Refugee-Erfahrungen Ernüchterung breit.

Die jungen muslimische Neuankömmlinge haben nicht nur völlig andere Kulturen, religiöse Vorstellungen, Frauenbilder, Werte, Moralvorstellungen, sondern auch ein enormes Gewaltpotential und viel Verachtung für uns Ungläubige mitgebracht. Die politisch korrekten Spießer können sich angesichts der vielen orientalischen und afrikanischen Neubürger nun auch ihre Errungenschaften á la Genderismus, Feminismus, Mülltrennung, Veganismus und sonstiges neurotisch-dekadentes Gutmenschen-Gedöns an den Hut stecken.

Der nicht enden wollende Zustrom an fordernden, unduldsamen, aggressiven, jungen Männern aus vormodernen Gesellschaften hat in der autochthonen Bevölkerung Prozesse in Gang gesetzt, die die Linken nicht mehr steuern können.

Wer es seit Jahren gewohnt ist, dass ihm der politische Gegenwind um die Ohren pfeift, der kann sich über die Reaktionen der dünnhäutigen Linken auf die rezenten Entwicklungen nur wundern. Beim ersten zarten Lüftchen, das ihnen entgegenweht, reagieren sie völlig hysterisch und panisch. Man fährt sofort mit den schwersten Geschützen auf, schränkt die Meinungsfreiheit ein (Fake News, Hate Speech etc.), hetzt immer schärfer gegen seine Kritiker, versucht politische Gegner mit neuem Vokabular, neuen Paragraphen und anderen zweifelhaften Methoden einzuschüchtern und zu kriminalisieren.

Die Linke kann mit der immer schärfer werdenden Kritik, mit Lösungsansätzen, die ihre simples Weltbild sprengen, mit den neu entstehenden nichtlinken Subkulturen und Gegenbewegungen nicht umgehen. Man steht ihnen rat-und kopflos gegenüber, reagiert mit dumpfen Hass, Hetze, Unterstellungen und kläfft die immer gleichen und immer dummen Nazi-Vorwürfe. Was bleibt ihnen anderes übrig! Antworten auf die gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüche und Zersetzungsprozesse hat man keine. Wie auch, wenn man versucht die vielen Probleme zu ignorieren bzw. den neuen Sündenböcken, den „Rechtspopulisten“,  in die Schuhe zu schieben.

Diese Überforderung und Hilflosigkeit darf nicht verwundern, schließlich ist dieses Milieu keinerlei Widerstand , keine Widerrede gewohnt, war es doch in den vergangenen Jahrzehnten dank seiner Machtfülle nie mit relevanten politischen,  gesellschaftlichen oder kulturellen Gegenbewegungen und Gegenentwürfen konfrontiert. Bis vor nicht allzu langer Zeit lief es für die Neosozialisten wie geschmiert.

Jahrzehntelang haben die linken neurotischen Zoo-Tiere in einem von den Amis geschützten europäischen Tiergarten mit reichlich Futter und toller Infrastruktur gelebt. Das Problem: Man hat diese geschützten Zoobereich mit der natürlichen Umgebung verwechselt und darüber völlig vergessen, dass die Welt außerhalb des kleinen Europa-Zoos, also der Islamgürtel rund um den Kontinent und Schwarzafrika, alles andere als eine friedliche, geschützte und betreute Umgebung ist.

Mit Ende des Kalten Krieges haben sich das Zoomanagement und die Tierpfleger aus Europa verabschiedet. Eine Zeit lang war das auch kein Problem. Doch die wohlgenährten und völlig weltfremden Zoo-Bewohner haben in ihrer grenzenlosen Naivität die Gatter und Gehege geöffnet, und die Wildtiere aus der direkten und ferneren Umgebung eingeladen. In ihrer Infantilität und ideologischen Verblendung glaubten und glauben sie, diese Tiere wären genauso zahm, träge und würden nach bereits kurzem Zoo-Aufenthalt genauso stupide mit wackelndem Kopf im politisch korrekten Gehege auf und abwandern und sich den linken Tieren, die schon länger hier leben, anpassen und anschließen. Und das Futter würde – Zootiere verstehen gemeinhin recht wenig von Futterproduktion – ohnehin für alle reichen. Was für ein fataler Irrtum.

Die Wildtiere haben – wenig überraschend – diese Einladung in großer Zahl angenommen. Im Zoo lebt es sich schließlich bequemer, man erspart sich die anstrengende Jagd und Nahrungssuche, ein warmes Plätzchen gibt es obendrein und die Zootiere sind für die vitaleren, mutigeren, hungrigeren Neuankömmlinge keine echten Gegner. In den europäischen Gehegen wird es folglich immer enger, ungemütlicher und es fließt im einstmals so friedlichen Tiergarten immer öfter Blut. Dabei ist das erst der Anfang.

Noch hat der europäische Tiergarten genügend Futterreserven um die vielen Neuankömmlinge zu versorgen. Wenn die Vorräte zu Ende gehen, sprich der Sozialstaat unter den enormen Belastungen kollabiert – und das ist nur noch eine Frage der Zeit -, wird sich der tierische Freizeitpark in einen Dschungel verwandeln.

Wir stehen am Anfang dieses Prozesses. Noch fließen die Schutzgelder, pardon die Integrations- und Sozialmilliarden. Das Gedränge an den Futtertrögen wird trotzdem immer größer und ruppiger. Eine völlig neue Situation für jene, die seit Jahrzehnten in einer rundumversorgten Welt ohne jeden natürlichen Feind gelebt haben.

Nach dem erfolgreichen Marsch durch die Institutionen sitzen in praktisch allen relevanten gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Bereichen Genossen: in den Ämtern, Universitäten, Medien, Schulen, NGOs, Kirchen, der Wissenschaft, im Kulturbetrieb etc. Die Linken haben sich in den vergangenen Jahrzehnten eine riesige Komfortzone geschaffen. Nicht nur finanziell, auch ideell. Egal ob über Unis, Bühnen, TV, Schulen, Zeitungen und bei politischen Sonntagsreden, dass linke Fußvolk wird rund um die Uhr und mit den „richtigen“ Meinungen und Informationen versorgt, es wird umfassend in seinen Vorurteilen und Einstellungen bestätigt. Wer die „richtige“ Meinung und die „richtigen“ Feindbilder hat, der ist nicht nur ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, der wird auch auf vielfältige Weise belohnt. Und welche Meinung über Jahrzehnte die richtige war, das stand ohnehin außer Frage.

Jetzt beginnt sich der Wind zu drehen. Plötzlich werden auch grünen Politiker etwas härter angefasst, müssen sich kritische Journalisten-Fragen gefallen lassen. Ein besonderer Leckerbissen sind die Talksendungen auf Servus-TV, wo erstmals in der deutschsprachigen TV-Geschichte Linke und Rechte in gleicher Mannstärke aufeinandertreffen. Die Sozialisten aller Farben, für die es bisher ganz normal war, stets in großer Überzahl auf einen einzelne Nichtlinken verbal einzudreschen zu dürfen, ziehen angesichts dieses neuen Settings in der Regel den Kürzeren.

Sie müssen erkennen, dass die Feinde, die sie bisher so eifrig und mutig bekämpft haben, nur die Schreckgespenster sind, die sie selbst erschaffen haben. Diese Pappmaschee-Gegner sind ein unverzichtbares Accessoire für den linken Lifestyle, weil man sich nur damit halbwegs glaubwürdig als Opfer- und Underdog inszenieren kann. Und das ist für die linken Möchtegernrevoluzzer essentiell. Und so „kämpfen“ die Neosozialisten seit vielen Jahren gegen Kirche, Kapitalisten, Neoliberale, Konservative, Unternehmer, unentdeckte Nazi-Horden etc. Man zieht nur gegen jene Feinde ins Feld, die ungefährlich, vergreist, schwer krank, fei erfunden oder beinahe ausgestorben sind. Kämpfen ohne jede Gefahr.

Jetzt, da erstmals echte Feinde und Rivalen, etwa Islamisten oder konservative/rechte Intellektuelle, die linke Bühne betreten, erstarren die sozialistischen Altpartien wie das Kaninchen vor der Schlange. Das linke Dolce Vita ist vorbei. Jetzt hat man es mit durchsetzungsfähigen, robuste Feinden aus Fleisch und Blut und nicht mehr mit Nazihorden aus TV-Krimis oder fiesen Figuren aus dem linken Regietheater zu tun. Noch gelingt es vielen den Kopf in den Sand zu stecken und sich in die noch heile Welt der Medien und der Kunst zu flüchten. Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Zustände ist das keine – um es im linken Schwurbeldeutsch auszudrücken – nachhaltige Strategie.

Die Kriminalität explodiert, die Eurozone kann sich nur noch mit Gelddrucken über Wasser halten, die Schulen spucken immer mehr Analphabeten, die Universitäten immer mehr für eine Volkswirtschaft unbrauchbare Experten aus, der öffentliche Raum wird Schritt für Schritt von den Neubürgern beansprucht und erobert, technologisch und wissenschaftlich ist Europa von den Asiaten und den Amis längst abgehängt worden. Keine schönen Perspektiven.

Aber noch erklären uns Linke, man müsse Politik nur besser kommunizieren, das freie Internet schärfer kontrollieren, die Dosis der alten sozialistischen Medikamente erhöhen, die Geldbörsen und Herzen für die Millionen von Neuzuwanderern noch weiter öffnen, und alles wird wieder gut.  Dass einige heimische Sozialisten auf die Erlösung durch ein Anzugmodel Marke Otto-Versand hoffen, das  rote Sprüche in peinliches Pseudomanagerdenglisch („Plutoshot“) verpackt, zeigt, wie tief der linke Karren im Dreck steckt, wie es um deren geistige Verfasstheit steht. Jetzt liegt es an den Wählern.

Dez 072016
 

Zugegeben, dass sich der “weiter so” EU-Fan Van der Bellen (VdB) gegen den EU-kritischen Nationalisten Hofer durchsetzt, hat mich überrascht. Österreich mit über 8% Arbeitslosigkeit und de facto einem 0-Wachstum, hat eine seit langer Zeit heillos-zerstrittene Regierung, die mit populistischen Maßnahmen, getrieben von den wahren Populisten, noch irgendwie versucht, die turnusmäßige Legislaturperiode über die Runden zu bekommen. Zusammenhalten soll den zerstritten Haufen bis dahin ein Gewerkschafter und ex-Staatsbetriebsmanager, Bundeskanzler Kern, der in aller Eile dem eloquenten und einzigen Realpolitiker den Österreich noch hat, Sebastian Kurz (ÖVP), entgegen gesetzt wurde, um dessen Durchmarsch zum Kanzler zumindest noch aufzuhalten. Aber auch die ÖVP, die inzwischen viele Positionen der nationalistischen FPÖ übernommen hat, weil es leider Sinn macht, weiß, dass sie nur eine Chance hat, wenn sie Zeit gewinnt, um mit ihren populistischen Aktionen Wirkung zu erzielen. Unter Hofer hätte die Gefahr bestanden, diese Zeit nicht mehr zu bekommen. Nur der pure Machterhalt der ÖVP-Lokalpolitiker macht erklärbar, warum diese eine Wahlempfehlung für Van der Bellen gaben, obwohl der die totale Gegenposition zu ihrem Spitzenmann Kurz (ÖVP) vertritt.     Die “Freundal”-Wirtschaft in Wien, mit einem Bürgermeister und einer Regierung, die sogar Nordkorea an Kontinuität des Wurschtelns den Neid in die Augen treibt, atmet durch. Das gekaufte Volk, nirgends leben so viele Menschen in Abhängigkeit vom Staat wie in Wien, mit einem Rekord an Sozialwohnungen, einem Beamtenanteil von über 5% an der Gesamtbevölkerung und einem einzigartigen Staatsfernsehen (ORF), gutiert die Versorgungsleistungen mit Wahlgehorsam. Ist es Zufall, dass 3 Wochen vor der Wahl, über 400.000 Beamte bereits in der dritten Gesprächsrunde vom Vorschlag der Regierung für eine Neubesoldung so begeistert waren, dass man bedingungslos glücklich abschloss?     Dass bei Vorstellungen von Wahlplakaten oder Interviews mit FPÖ Leuten gerne mal technische Probleme beim ORF auftraten, darüber kann man schmunzeln. Dass der ORF-Moderator gestern Abend sogar den Wahlsieger Van der Bellen fragte, ob und wann er nun das Parlament vorzeitig auflösen würde, zeigt, wie die eingeimpfte Ideologie jeden Verstand gefressen hat. Ein sichtlich irritierter Van der Bellen wird sich da spätestens auch gefragt haben, ob Österreich nicht doch einen Restart verdient gehabt hätte. Nein, hat es nicht, der Bürger will es so: weiter so! Hat man sich in Wien an das arabisch, afrikanische Drehkreuz bereits gewöhnt und gönnt sich zur Abwechslung auch mal pro/gegen Erdogan- resp. Kurdendemonstrationen, die auch in der Türkei zahlenmäßig und in der Heftigkeit der Auseinandersetzung beeindrucken würden, ist es doch erstaunlich, dass Menschen die ihre Kinder in Privatschulen und Privat-Kitas, weil da noch Deutsch gesprochen wird (natürlich nur hinter vorgehaltener Hand), dann aber den Bernie Sanders der Alpen wählen; weiter so! Erstaunlich auch, dass man sich im Land ständig über die Kriminalität in den Innenstädten und ganz besonders an Bahnhöfen, stark gestiegen Wohnungseinbrüchen, professionell organisierte osteuropäische Bettlerbanden und Juweliers-Einbrüchen am helllichten Tag im Touristenort bis hin zur Großstadt, wo z.B. in Innsbruck und Salzburg gerne mal mehr ! Bettler vor dem Laden liegen als Käuferinteressierte im Landen, bis hin zu erheblichen Gewalttaten aller Art, beschwert, aber: weiter so, wählt. Insbesondere Frauen, die bevorzugte Zielgruppe der Berufs-Antänzer. Wenigstens sind jetzt Polizisten an jedem Dorfbahnhof; eine wunderbare Entwicklung im weltoffenen Österreich. Ob die versprochene Multi-Kulti-Toleranz auch Mexikaner, Chilenen, Jamaikaner, Kubaner, Thais, Vietnamesen und hoffentlich viele anderen Menschen mehr bringt oder nur Moslems&Afrikaner, Moslems&Afrikaner, Moslems&Afrikaner als Berufseinwanderer in die Sozialsysteme, wird sich zeigen. Auch Österreicher diskutieren wie Deutsche über Burka, Kinderehen, absurde Sozialleistungen für Berufsmigranten gegenüber eher bescheidenen Renten für Normal-Verdiener (Österreicher), aber: weiter so!        Auch die schreibenden Medien sind begeistert, ist ihnen doch doch der Supergau erspart geblieben. Auch weiterhin, muß man die Cafehäuser innerhalb der Ringstraße in Wien nicht verlassen, um “korrekte” politische Berichterstattung durchzuführen. Alles bleibt wie es ist. Nie war das Parteibuch für alle Bereiche des öffentlichen Lebens so ein Zukunftsgarant wie in diesen Zeiten. Wenn in westlichen Demokratien Menschen mit dem “Status quo” unzufrieden sind, wählen sie einen Neustart; siehe USA, Brexit, jetzt Italien etc.. Die Strahlkraft der Merkelschen Integrations-Diktatur, die sogar ein erstes Mordopfer an einer Bundesbürgerin, begangen durch einen illegalen Migranten in Freiburg dieser Tage, in den Mainstream Medien verleugnen läßt, wegen einer angeblich nur ländlichen und nicht deutschlandweiten Bedeutung, hat auch Österreich fest im Griff. Den Deutschen “Hinterherlaufen”, und ich bin Deutscher, hatte schon einmal verheerende Konsequenzen. Nie wieder, möchte man meinen, man wundert sich auch da. Wollte man sich “Mutti” an der Wahlurne loyal zeigen, ist es ein verheerendes Zeichen des “weiter so” auch an die Deutsche Politik. Bedenkt man, dass Österreichs Kanzler Kern, Sigmar Gabriel für einen hervorragenden möglichen Kanzler in Deutschland hält, so gesagt beim Handelsblatt-Dinner in Wien im November, weiß man, was an “Wir schaffen das” auf den deutsch-österreichischen Raum noch zukommt; ein dramatischer Links-Links-Grün-Ruck in Deutschland, de facto jetzt in Österreich, umzingelt von lauter nationalistischen Entwicklungen rund herum. Engländer, Schweizer, Italiener, Ungarn, Polen etc. fragen sich wohl, welches Krankheitsbild in Deutschland/Österreich herrschen muß, dass man die Entwicklungen die man aktuell in der Türkei mit dem Islam hautnah bewundern kann, mit Begeisterung in diesen beiden Ländern auch haben will. Selbst die allseits geschätzte österreichische Professorin und Nahost-Expertin Karin Kneissl erkennt ihre Landsleute nicht mehr wieder und hat deshalb eine Kandidatur zur Bundespräsidenten in Österreich 2016 abgelehnt; so bei einem Vortrag im Stanglwirt im November 2016. Vielleicht muß man den Film “Paradies: Liebe” vom österreichischen (was für ein Zufall) Star-Regisseur Ulrich Seidl gesehen haben, um zu verstehen, was die vorwiegend von Frauen geprägte Helferindustrie in Deutschland/Österreich so an den afrikanisch/arabischen Migranten begeistert, dass diese bereit sind, ihr eigenes Land und Familien für ein weltoffenes, de facto islamisches Irgendwas, aufzugeben.   In glaube nicht, dass ein 72jähriger Van der Bellen die Kraft haben wird, das Land zu einen, Akzente für ein starkes Österreich in einer dringend zu “reformierenden” EU zu setzen und ihre Werte gegen die Islamisierung zu verteidigen, und dass er schon gar nicht auf eine ziellose Wurschtelei in der Regierung einwirken kann. Es wäre ihm zu wünschen, dem netten, intellektuellen Obama der Alpen (und das meine ich wirklich positiv), dass er nicht zum Grüßonkel im Ausland und Spielball der Macht im Inland verkommt. Das hat dieser aufrichtige Mann nicht verdient. Was wird kommen ? Merkel wird begeistert sein, dass sie wenigstens im Süden einen ! getreuen Freund im “Weiter so” hat. Österreich wird zum Wartesaal der afrikanisch/arabischen Migranten nach Deutschland. Wer Pech hat, muß in Österreich bleiben, wer Glück hat, schafft es nach Deutschland. Die ersten toten Migranten auf Güterzügen vom Brenner nach Deutschland hat es schon gegeben; die Botschaft der Offenheit Österreichs wird sich herumsprechen. Die öffentlichen Finanzen werden weiter erodieren, wie gut dass Zahlmeister Deutschland dem loyalen Mitmacher die eine oder andere Staatsanleihe abkauft. Die wirkungslosen EU-Sanktionen gegenüber Russland mitzumachen, statt sich selbst zu positionieren, bleibt eine vertane Chance. Österreich wird damit auch weiterhin keine gestaltende Rolle im notwendigen Erneuerungsprozeß der EU spielen; Mitläufer eben. Im erfolgreichen Westen von Vorarlberg bis Oberösterreich macht man eh sein Ding. Der Tiroler ist dem Südtiroler und Bayern eh näher als dem Wiener. In Wien geht alles weiter wie bisher, ein schleichender Werteverfall; dies kann man auch am Österreichischen Aktienindex-ATX verfolgen. Eine Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau seit der Finanzkrise 2008, während z.B. die USA längst ein All-time high haben. Am Tag danach ist die Mehrheit glücklich, denn Hofer wurde verhindert; das war das Primärziel. Dumm nur, dass die Realität bleibt.       Gastbeitrag von: Jürgen Popp, CEO CaPaNi Capital AG

Die bittere Analyse zur Wahl in Österreich: | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9145609-bittere-analyse-wahl-oesterreich

Dez 072016
 

„Ihr müsst, Ihr müsst mir helfen!“ – So flehte Angela Merkel in ihrer langen Rede am CDU-Parteitag die Delegierten an und meinte damit vor allem, dass man sie weiter bei ihrer von der Mehrheit Europas die längste Zeit als schlecht empfundenen Migrationspolitik unterstützen solle. So geschah es und sie wurde wiedergewählt. Offenbar auch von jenen in der CDU, die Merkels Haltung in der Migrationsfrage ablehnten. Das war natürlich zu erwarten, denn Parteisoldaten tun, was man von ihnen verlangt.

„Wer kein Nazi ist, der wählt Van der Bellen“ – so lautete, verdichtet formuliert, der wirksamste Wahl-Aufruf in Österreich, der letztlich den wie Merkel sehr migrationsfreundlichen Alexander Van der Bellen in das Amt des Bundespräsidenten hievte. Dieses Ergebnis war nicht so klar zu erwarten wie das oben zitierte, die Stimmung dürfte erst in den letzten Wochen vor der Wahl gedreht haben.

Die beiden Wahlresultate sind natürlich nur bedingt zu vergleichen, denn Merkels Wiederwahl war eine parteiinterne und die Präsidentenwahl war eine, in der ein „Bundespräsident für alle Österreicher“ gekürt wurde. Beide Wahlergebnisse sind aber Zeichen, dass sich eine gewisse Gewöhnung eingeschlichen hat: Man beginnt, sich mit der illegalen Migration abzufinden. Zumindest hat sich eine Ermüdung ob des Dauerthemas breitgemacht und da und dort ist sogar Resignation zu bemerken. „Was willst Du machen, es ist eh nicht zu ändern“ – diesen Satz hört man gar nicht so selten.

Wir treten damit zweifellos in die gefährlichste Phase der nachhaltig und transformierend wirkenden Völkerwanderung ein – denn sie wird damit zur Normalität. Obwohl die beginnende Zerrüttung der Staatsstrukturen amtlich ist, obwohl täglich Gesetze gebrochen werden und der Rechtsstaat damit ausgehöhlt wird und obwohl das gesamte Migrationsmanagement nicht gut funktioniert, weil die Mehrzahl der illegal nach Deutschland wie nach Österreich eingedrungenen Fremden nicht rückführbar ist und vermutlich hierbleiben wird, scheinen sich die Bürger an die Situation gewöhnt zu haben.

Dieser Befund ist letztlich mehr als dramatisch. Wenn die Gewöhnung an ein Unrecht oder an eine für den Staat negative Situation eingetreten ist und der Widerstand dagegen schwindet, wird dieses Unrecht nur noch ein Makel und irgendwann wird der Makel dann zu einem nur noch dunklen und üblen Einsprengsel im Alltag – obwohl das Unrecht in seiner Wirkmächtigkeit und in seinen Langzeitfolgen völlig gleich bleibt.

Die rechtliche und faktische Situation ist ja nach wie vor eindeutig: Wir haben massenweise illegale Migranten im Land und die Eindringlinge kommen weiterhin in großer Zahl. Der Andrang ist zwar geringer als im Annus horribilis 2015, aber es ist keine Rede davon, dass er aufhören wird und wir wissen, dass in Afrika und im Orient Millionen Leute den Willen haben, nach Europa zu kommen.

Und wir wissen auch, dass ein Großteil dieser Migranten keine Flüchtlinge sind, sondern dass sie in die ohnehin schon stark belasteten europäischen Sozialsysteme einwandern wollen. Und wir wissen, dass die autochthone Bevölkerung dafür bezahlen muss. Effekte dieser durch die Migration entstandenen Finanzkrise sind vor allem im Gesundheitssystem schon bemerkbar, hier beginnen die Rationierungen nicht mehr nur im Hintergrund zu wirken, sondern sind für die Patienten bereits spürbar.

Doch der Gewöhnungseffekt hat möglicherweise auch etwas Gutes an sich, denn jetzt könnte der große Moment der Sachpolitik kommen. Wenn die hochgegangenen Emotionen bei der größten politischen Krise unserer Zeit dem Verdruss und einer achselzuckenden Resignation weichen, könnten sich der Staat und seine Verantwortungsträger in nüchterner und formaljuristisch richtiger Art endlich ihrer Pflichten besinnen und die Problematik einer fundamentalen Lösung zuführen.

Aber natürlich darf man nicht vergessen, dass gerade die linksideologisch ausgerichteten Parteien wie die Sozialdemokraten, Grüne und Teile der Christdemokraten (in der ÖVP wie in der CDU) die Migration für grundsätzlich gut befinden, weil sie sich zukünftige Wähler von ihr erhoffen.

Es wird also weiterhin klar vernehmbare Mahnungen brauchen und viel Geduld und Ausdauer bei den Kritikern der Europa in höchstem Maße gefährdenden Massenmigration. Die migrationskritischen politischen Parteien müssen ihre Sachargumente, die rechtsstaatlichen Begründungen und die kulturellen Argumente unverdrossen und mit Bestimmtheit in die politische Debatte einbringen. Politik ist das Bohren von harten Brettern, sagte Max Weber einst. Und die Migrationskrise ist das härteste Brett der letzten 70 Jahre.

Ein Kommentar von MARCUS FRANZ erschienen bei ORTNERONLINE

Dez 062016
 

Der Kandidat der Linken, Alexander Van der Bellen, hat die Wahlen mit deutlichem Abstand vor seinem Herausforderer Norbert Hofer von der FPÖ gewonnen.  Nicht wenige Beobachter, wie auch der der Autor dieses Kommentars, lagen mit ihren Prognosen deutlich daneben. Sie haben das Moment der Beharrung, das die Wahlentscheidung einer Mehrheit der österreichischen Wähler offensichtlich bestimmte, unterschätzt.

Einmal mehr zeigt sich bei dieser Wahl ein Phänomen, das schon in der Vergangenheit von Bedeutung war: Wer hierzulande eine Wahl mutwillig vom Zaun bricht, wird gnadenlos abgestraft. Diesmal waren es die Freiheitlichen, die mit ihrer Wahlanfechtung die höchst unpopuläre Neuaustragung der Stichwahl verschuldeten und zudem auch noch als schlechte Verlierer dastanden.

Was wird jetzt passieren? Nicht viel – vom nun folgenden Siegesgeheul der Linken und allerlei hämischen Kommentaren der Hauptstrommedien abgesehen. Dafür gibt das Amt des Bundespräsidenten einfach viel zu wenig her. Mehr als ein Grüßonkel war und ist er schließlich nicht. Es ging bei dieser Wahl aber nicht nur um die bloße Besetzung eines nicht sonderlich relevanten politischen Amtes. Es ging auch um eine Richtungsentscheidung. Der Wahlsieger ist, wie die breite Unterstützung aus den Reihen aller Parteien (außer der FPÖ) und vieler Institutionen (von den Kirchen bis zu den Interessensvertretungen) zeigt, ein Systemkandidat aus dem Bilderbuch. Sozusagen eine austriakische Version von Hillary Clinton.

Während aber die amerikanischen Wähler sich dazu aufraffen konnten, einer prominenten Kreatur des Politestablishments das Vertrauen zu verweigern, fiel die Entscheidung in der Alpenrepublik zugunsten einer Person, die wie kaum eine andere den Hautgout des Systems verströmt: 100% etatistisch, 100% eurozentralistisch, 100% transatlantisch und 100% sozialistisch. Schauderhaft. Die Wählermehrheit der Österreicher ist, das wurde mit dieser Wahl einmal mehr bewiesen, im schlechtesten Sinn des Wortes, konservativ.

Ärgerlich ist, dass die absolut (zugunsten des Linkskandidaten) parteiischen Medien und die Proponenten einer saudummen Kampagne, die unterstellte, ein von der FPÖ gestellter Präsident wäre imstande, Österreich aus der EU zu katapultieren und damit in eine für das Land desaströse Entwicklung zu stürzen, ihre Aktivitäten nun honoriert sehen. In den USA hat genau diese Art von Gräuelpropaganda zuletzt nicht verfangen. Soviel zur Urteilskraft der Wähler beiderseits des Atlantiks.

Doch wie heißt es so schön: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Spätestens im Herbst 2018 wird der österreichische Nationalrat neu gewählt. Wäre jetzt ein Freiheitlicher zum Bundespräsidenten gekürt worden, hätte die rotschwarzgrüne Volksfront dann wohl einen Wahlkampf unter dem Motto „Jetzt hockt schon ein Nazi in der Hofburg, wir brauchen keinen zweiten am Ballhausplatz“ geführt. Diesen Schmäh können die linken Wahlkampfstrategen nun vergessen. Da die Österreicher das (politische) Gleichgewicht lieben, könnte der Sieg Van der Bellens den Freiheitlichen für die Parlamentswahlen daher zusätzliche Argumente liefern.

Die zarten Avancen, die der rote Kanzler zuletzt den Freiheitlichen gemacht hat, lässt allerdings auch eine weitere Überlegung zu: Wächst hier – im Hinblick auf die nächste Regierungsbildung auf Bundesebene – langsam zusammen, was ohnehin auf natürliche Weise zusammengehört? Die Schnittmenge der Interessen von Roten und Blauen ist ja nicht grade klein. Immerhin verstehen sich beide als verteilungspolitisch linke Parteien. Ob der grüne Kettenraucher in der Hofburg die Nerven haben würde, die Angelobung einer blauroten Regierung unter einem freiheitlichen Kanzler zu verweigern?

Von ANDREAS TÖGEL erschienen bei ORTNERONLINE

Okt 312016
 
Ein ARTIKEL von CHRISTIAN ORTNER erschienen bei ORTNERONLINE

Gefragt, warum die FPÖ für so viele Wähler so attraktiv sei, gab Bundeskanzler Christian Kern jüngst in einem Gespräch mit der deutschen „Zeit“ Interessantes zu Protokoll. „Die Wähler wollen das System und die Eliten auf den Knien sehen“, meinte er, „weil sie sich deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen fühlen.“ Daran ist richtig, dass es dieses Bedürfnis, nicht nur eine längst obsolet gewordene Regierung einfach gegen eine – hoffentlich – bessere auszutauschen, sondern „die Eliten auf den Knien sehen zu wollen“, wirklich und weitverbreitet gibt.

Da geht es nicht einfach um einen demokratischen Machtwechsel, da geht es um ein diffuses Bedürfnis nach Genugtuung, ja sogar nach Rache. Leider erklärt Kern aber nicht, was die Ursache dieser unbestreitbaren Gemütslage ist. Sein Satz kann ja so verstanden werden, dass tatsächlich viele Menschen „deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen“ wurden und werden. Das wäre nach einem halben Jahrhundert größtenteils sozialdemokratischer Bundeskanzler ein interessanter Befund.

Oder aber er meint, der Wähler unterliege einem Wahrnehmungsirrtum. Dann stellt sich natürlich schon die Frage, warum der gleiche Wähler, der offenbar zu blöd ist zu erkennen, dass er eh nicht „deklassiert und ausgeschlossen“ ist, klug genug sein soll, über 1500 Seiten dicke Freihandelsverträge abzustimmen wie jüngst in den Reihen der SPÖ.

Erklären lässt sich die maßlose Wut vieler, die Kern ja korrekt diagnostiziert, möglicherweise auch ohne Wählerbeschimpfung, aber mit einem klaren Blick auf die vergangenen zehn Jahre. In diesen wurden die Wähler – nicht nur in Österreich – von den Kern’schen Eliten nämlich in einem bemerkenswerten Ausmaß politisch betrogen, ohne dass sie so recht sehen konnten, was gegen diese Betrügerei unternommen werden könnte. Vieles, was ursächlich nichts miteinander zu tun hat, hat sich da amalgamiert.

Als Betrug epischen Ausmaßes empfinden viele Wähler, dass die Eliten ab dem Sommer 2015 eine Völkerwanderung zugelassen oder zumindest nicht verhindert haben, die von der Mehrheit der Menschen so nicht gewollt wurde und wird. Und für die es keine wirkliche demokratische Legitimation gegeben hat.

Betrogen fühlen sich die Bürger um die elementarste aller Verpflichtungen des von ihnen finanzierten Staates, nämlich die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die innere Sicherheit. Seit Migranten Polizisten an der Grenze einfach beiseitegeschoben haben, ist dieses Gefühl nicht zu Unrecht virulent geworden.

Deshalb wollen so viele die Eliten „auf den Knien sehen“, und man wird das verstehen können. Dass keiner der damaligen Entscheidungsträger je in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen werden wird, dämpft dieses Bedürfnis nicht wirklich.

Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.

Heute dämmert diesen Menschen, dass auch diese Versprechen gleich multipel gebrochen worden sind. Ihre Lebensersparnisse schmelzen dank der Kombination aus Nullzinspolitik der EZB und (staatlich befeuerter) Inflation dahin, Daseinsvorsorge ist nahezu unmöglich geworden. Damit fühlen sie sich in einem zweiten zentralen Anspruch an die Politik betrogen.

Gleichzeitig treten die Eliten dem Bürger in vielen Fällen mit einer Arroganz, Anmaßung und Unverfrorenheit entgegen, die eine klare Botschaft kommuniziert: Wir haben nichts gelernt. Wir teilen uns Macht, Jobs und Geld weiter auf wie eh und je, wir packeln und mauscheln wie gewohnt, und wenn der Wähler ob des Staatsversagens verzweifelt, erklären wir ihn zum Deppen, der unsere Staatenlenkerkunst einfach nicht zu würdigen weiß. Eigentlich wäre es also ein Wunder, würden die Wähler nicht diese Eliten „auf den Knien sehen“ wollen. („Presse“)

LESERBRIEFE

„Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.“

Man nehme alleine nur die hundertausenden Schweizer Franken Kredit – Opfer. Ihr Fehler war, dass sie damals noch an dieses Versprechen geglaubt haben und nun feststellen müssen, dass sie besser ins Casino gegangen wären und alles auf Rot oder Schwarz gesetzt hätten.


Dazu passt vielleicht auch die Aussage vom eigentlich „linken“ Michael Moore zur US-Wahl:

„Ob es Trump nun ernst meint oder nicht, ist eher irrelevant, weil er diese Dinge zu Menschen sagt, die leiden, und darum liebt jeder niedergeschlagene, namenlose, vergessene Malocher, der einmal Teil dessen war, was man die Mittelschicht nannte, Trump. Er ist der menschliche Molotow-Cocktail, auf den sie gewartet haben; die Handgranate in Menschengestalt, die sie legal auf das System schmeißen können, das ihnen das Leben gestohlen hat……….. Die Wahl Trumps wird zum größten ‚Fuck you!‘ in den Annalen der Menschheitsgeschichte werden, und es wird sich gut anfühlen.


Warum wird stets von „Eliten“ gesprochen? Wo sind die?

Die Bürger haben schon kapiert, dass die da oben nicht recht wissen was zu tun ist, da bleibt eben nur, sich anderen Parteien zuzuwenden, nicht im Glauben, dass die so viel besser sind, aber die Bürger haben eben nur in der Wahlzelle die Macht etwas zu verändern.

Die „Eliten“ in ihrem Überlegenheitswahn und mit ihrer penetranten Arroganz liefern ja auch gleich den Befund warum ihnen die Wähler davonlaufen, weil diese einfach zu deppert sind um ihre Großtaten für Volk und Vaterland entsprechend zu würdigen wissen. Diese „Volksdeppen“ werden natürlich von den „Eliten“ höflich als Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer umschrieben, arme Hascherl halt, die für das harte Leben eben nicht geschaffen sind.


Der Wähler will keine Rache. Es ist ein absolute Frechheit der von unserem Steuergeld Gemästeten, denjenigen, die von ihrer Mischung aus Kompetenzlosigkeit und Arbeitsverweigerung die Schnauze voll haben, niedere Beweggründe zu unterstellen.

Diejenigen, die euch eingestellt und bezahlt haben, wollen euch kündigen! Und wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, jene Bediensteten, die sich ihren Dienstherren gegenüber großkotzig aufführen und gegen deren Interessen arbeiten, wieder loszuwerden, als sie aus dem Amt zu mobben, dann seit froh und glücklich und preiset den Herr, denn es gäbe auch weit unfriedlichere Wege, um sich derer zu entledigen, die man nicht anders loswird. Die Geschichte ist voll von Mistgabeln und Laternen und putzigen Schneidmaschinen und Halsbändern mit Stützvorrichtung.

Im Sinne der Zivilisiertheit wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, um Einsicht zu zeigen.

Aber dieses Konzept kommt in dem geistigen Zwergenuniversum unserer Obergroßspure leider nicht vor.


Hinzufügen möchte ich noch, dass Politik und Medien sich nicht damit begnügen andere für Deppen zu erklären, sondern dass sie gezielt Ausschau halten nach Sündenböcken, denen sie ihr eigenes Versagen umbinden können.

Sie streuen gezielt Misstrauen und gegenseitige Verachtung innerhalb der Bevölkerung und liefern ihnen zeitgerecht geeignete juristische Waffen, damit sich die Menschen rechtlich gegenseitig die Köpfe einhauen anstatt auf die „Eliten“ loszugehen.

Mit einer repressiven Politik, mit der man den Menschen verbietet ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, beschäftigt man die Massen mit Formularen und einem Labyrinth aus bürokratischen Regeln, die interessanterweise aber nur gegen die Bürger und nie gegen die „Elite“ gelten.

Ausnahmen (in Ungnade gefallene, ehemalige Mitglieder der politmedialen „Elite“) bestätigen die Regel: es spielt dann plötzlich bereits eine überhöhte Reisekostenabrechnung eine Rolle, während Ermittlungsverfahren gegen echte – überwiegend von Politikern und ihren Günstlingen begangene – Großverbrechen von der weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft eingestellt werden.

Während die italienische Mafia als Familienbetrieb organisiert ist, ist die österreichische Mafia als Netzwerk von Körperschaften öffentlichen Rechts organisiert. Gegen erstere, „ehrenwerte Gesellschaft“, kann man noch theoretisch mit rechtlichen Mitteln vorgehen, während bei der letzteren die Justiz selbst eine Filiale der „Elite“ ist.

Sep 262016
 

Ein BEITRAG von MARCUS FRANZ bei ORTNERONLINE

Wenn Ex-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Rahmen einer Buchpräsentation seine Meinung darüber abgibt, wer sein Nachfolger werden soll, ist das nichts Anstößiges und völlig legitim. Er tut dies definitiv als Privatperson ohne amtliche Pflichten und er äußert seine Meinung als stimmberechtigter Bürger dieses Landes. Und wenn Heinz Fischer nun Alexander van der Bellen wählen will und dies offen sagt, ist es sein gutes Recht.

Dass aber der öffentlich-rechtliche Rundfunk über diese Meinungsäußerung am selben Tag auf seiner Website fett schlagzeilt und der ORF dann noch über die gegenständliche Äußerung in der „Zeit im Bild“ (samt Interview mit Herrn Dr. Fischer) groß berichtet, ist das sehr wohl anstößig und daher massiv zu kritisieren. Hier wird nämlich ein unredlicher, weil tendenziöser Journalismus betrieben: Sowohl die Art der Aufmachung wie auch die Art der Informations-Wiedergabe entsprechen nicht dem gesetzlich festgelegten Grundauftrag des Rundfunks.

Der ORF hat nach § 4 des ORF-Gesetzes die Aufgabe der objektiven Informationspflicht für alle. Die Informationen sollen möglichst ausgewogen und nach den demokratischen Regeln erfolgen. Wenn nun der ORF über die Meinung einer – wenn auch politisch prominenten – Privatperson derartig breit berichtet, muss man bei den Verantwortlichen eine Missachtung des oben zitierten Paragrafen vermuten. Eine Meldung im Chronik- oder Inlandteil des Mediums hätte genügt, denn im laufenden Wahlkampf ist die Pflicht zur Ausgewogenheit und zur Objektivität ganz besonders zu beachten.

Es drängt sich somit der Verdacht auf, dass mit dieser überproportional gewichteten ORF-Meldung eine einseitige Wahlpropaganda zugunsten des Kandidaten Van der Bellen betrieben werden soll. Die Äußerungen des Ex-Präsidenten Fischer zielen durch ihre breit angelegte Veröffentlichung in die Richtung einer Wahlwerbung für VdB, obwohl oder gerade weil er sie nicht als solche bezeichnet hat. Es ist nicht bekannt, dass andere Ex-Politiker mit vielleicht anderer Meinung in ähnlich massiver Weise ihre Meinung zur BP-Wahl 2016 äußern durften oder dies im ORF noch tun werden.

Auch der Zeitpunkt dieses medialen Sündenfalls bestärkt den Verdacht, dass unlautere Motive dahinter stecken: Ursprünglich hätte die BP-Wahl ja am 2. Oktober stattfinden sollen. Die angesprochene Buchpräsentation des Ex-Präsidenten und sein großer TV-Auftritt scheinen auf dieses Datum hingetrimmt worden zu sein. Eine Woche vor der Wahl hätte man maximale Aufmerksamkeit erreicht und man hätte durch allerlei Schönrednerei die suspizierten Manipulationsversuche noch zudecken können – so wie das ja auch jetzt durch die üblichen Argumente aus dem Juste Milieu passiert.

So weit, so schlecht. Die im Rahmen der Migrationskrise infolge der oft einseitigen Berichterstattung ohnehin recht ramponierte Rolle des öffentlich-rechtlichen Mediums ORF wurde durch dieses Ereignis noch weiter beschädigt. Seine Glaubwürdigkeit und Objektivität geraten nun wirklich unter schweren Druck.

Noch bedenklicher allerdings ist die fehlende (Selbst-) Kritik seitens der vielen sonst immer sehr aktiven österreichischen Medienleute. Entweder sie trauen sich nicht, diesen unschönen Sachverhalt einer Betrachtung zu unterziehen oder sie dürfen nicht oder sie können nicht – getreu dem Motto: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Dabei ist die Situation nicht nur medientheoretisch, sondern auch demokratiepolitisch wirklich heikel und offen zu diskutieren: Wenn sich ein öffentlich-rechtlicher Sender bemüssigt fühlt, derart offensiv in den laufenden Meinungsbildungsprozess der Bürger einzugreifen, ist Feuer am Dach. Aus meiner Sicht als politischer Mandatar wurde hier eine Grenze überschritten, die ein gesetzlich zur Objektivität verpflichteter Journalismus einfach nicht überschreiten darf.

Sep 172016
 

Die immer häufiger werdenden Reaktionen, die bei ORF-Watch eintreffen, sprechen Bände. „Sobald man den ORF aufdreht, kommt immer die selbe, teilweise unterschwellige, mittlerweile aber immer öfter ganz offensichtliche, linke Gehirnwäsche aus dem Radio oder aus dem Fernseher“, grollte der erboste ORF-Watch-Leser Georg F. nach dem Konsum der ZiB2 vom 15.September. Dort wurde ein drei Minuten langer Beitrag über Shakespeares Römerdrama „Coriolan“ im Wiener Akademietheater gesendet.

Georg F. begann mit einem Zitat der sattsam bekannten Moderatorin Lou Lorenz-Dittelbacher: 

„Shakespeare macht im Jahr 1607 aus dem Stoff ein Lehrstück über Populismus und Demagogie. Der Stoff ist alt, aber verblüffend aktuell“, leitet Lorenz-Dittlbacher süffisant ein. Und der Moderator des Beitrages fügt hinzu: „Das Stück spielt im alten Rom. Es geht um die Manipulierbarkeit des Volkes und um die Verlogenheit der Politik“. Der Moderator weiter: „Die Inszenierung verzichtet auf aktuelle Bezüge, doch die Parallelen zum Heute liegen auf der Hand. Ob der Erfolg von Brexit-Befürworter Nigel Farage, oder die populistischen Versprechungen von Präsidentschaftskandidat Donald Trump, beide Politiker würden gut in das Stück passen“, sagt Elisabeth Orth, die dann meint: „Es gibt ja Lehrbücher wie man manipuliert, und ich glaube gar nicht, dass Mr. Trump so viele Bücher gelesen hat, aber der hat das, wie man so schön sagt, im Urin, der hat es im Blut, der weiß, wie er Menschenmassen für den Moment auf die Seite bringt.“

Der ORF legt noch ein Schäuferl nach: „Wutbürger auf den Barrikaden, Populisten im Machtrausch und am Ende eine Demokratie in der Krise. Shakespeares Coriolan als Stück der Stunde.“ 
 Eingeblendet wird dabei ein Satz aus dem Stück von Elisabeth Orth, die anklagt: „Ihr habt den Pöbel aufgehetzt!“

Georg F. ist über so viel gezielte Manipulation berechtigterweise empört und schreibt: „Der ORF hat die bodenlose Frechheit, in einem einzigen Beitrag sich selbst als Wahrer der Objektivität hinzustellen, alle konservativen, bürgerlichen, rechten (Achtung!!! Nazi!!! Alarm!!!) Politiker zu diffamieren, das Volk als Pöbel zu beschimpfen und das Ende der Demokratie auszurufen, wenn nicht jeder die stramme links-linke Meinung des ORF vertritt.

 Geht’s eh noch? Alles im grünen Bereich bei euch am links-grün-versifften Multikultiponyhof?“

Und weiter meint der ORF-Watch-Leser: „Die Redakteure des ORF leben offensichtlich in einer Parallelwelt und haben von den Lebensrealitäten ihrer Zwangsgebührenzahler keine Ahnung.
 Der ständige Versuch, alles, was nicht auf den ersten Blick als Links daher kommt, zu diffamieren, die ständigen Untergriffe und gemeinen Interviewfragen bei „rechten“ Politikern, der ständige unausgesprochene, aber fast immer mitschwingende Nazivorwurf, das Unterlassen von relevanten Nachrichten, die als ausgewogene Dokumentationen getarnten Umerziehungsbeiträge zum Thema Migration und islamische Landnahme… Hier wird auf höchsten Niveau mit allem Mitteln der Manipulation gearbeitet. In diesem Bereich ist der ORF ungeschlagen.“

„Wenn es aber darum geht, die Dinge beim Namen zu nennen, eine offene Diskussion mit vielleicht unangenehmen Gästen über noch unangenehmere Wahrheiten zu führen, neutral und objektiv zu berichten, ohne hämische Anmerkungen der Nachrichtenmoderatoren, da versagt der ORF auf ganzer Linie“, ergänzt Georg F. verbittert und erhebt den schwerwiegenden, aber sicher nicht ganz unberechtigten Vorwurf:

„Der ORF macht sich mitschuldig an dem politischen Klima, weil er selbst Hetze betreibt und keine andere Meinungen zulässt.
 Er macht sich mitschuldig daran, dass es nur wenige wagen, offen ihre Meinung zu äußern, weil sie Angst haben, dann gleich als ,Rechter’ oder als Nazi dazustehen.
 Der ORF ist mitschuldig am Scheitern der Republik in der Migrationsfrage, weil er eine offene Diskussion über die Probleme im Keim erstickt und verunmöglicht.

 An dieser zerstörerischen und demokratiefeindlichen Entwicklung arbeitet der ORF Tag für Tag, Stunde für Stunde auf allen Kanälen… und berichtet dann – wie in dem erwähnten Beitrag – vom „Ende der Demokratie“.

Es sei für einen aufgeklärten und zutiefst demokratischen Menschen eine Qual, sich dieser miesen Propaganda auszusetzen. Es bereite immer öfter auch körperliche Schmerzen.

Der ORF-Watch-Leser F. über seine Gründe, sich dennoch das ORF-Programm anzutun: Man will ja wissen, WIE dreist der ORF es wohl diesmal anlegt. Das Buch 1984 ist längst kein Maßstab mehr. Der ORF ist schon viel weiter.“

Einer dermaßen scharfen und durchaus treffenden Analyse hat selbst ein abgebrühter ORF-Watch-Kommentator nichts mehr hinzuzufügen.

Sep 132016
 

Ein BEITRAG von ANDREAS UNTERBERGER bei ORTNERONLINE

Man kann lange versuchen, die Wahrheit unter einer Decke zu halten. Aber irgendwann quillt sie an allen Ecken hervor. So wie jetzt beim Thema Massenmigration. Obergrenze oder Richtwert, Inkrafttreten jetzt oder irgendwann: Es gibt endlose Möglichkeiten, den Notstand zu zerreden, in dem sich das Land befindet und der jetzt per Verordnung anerkannt werden soll. Freilich, es sollte uns nicht gleichgültig sein, dass der neue Kanzler den Schwenk des Vorgängers nur oberflächlich mitträgt: Wenn er von einem Inkrafttreten der Notstandsverordnung irgendwann in der Zukunft bei Erreichen der 37.500 Asylanträge spricht, dann denkt er wohl an den Sankt-Nimmerleins-Tag. Damit brüskiert er auch seinen eigenen Verteidigungsminister, der weiß, dass der Innenminister Recht hat, wenn er sagt, dass man ein Feuerwehrauto auch nicht erst kauft, wenn es brennt.
Und es brennt schon lange.
Es liegen die ersten Zahlen der Kriminalstatistik vor: Allein im ersten Halbjahr waren 11.158 Asylwerber Tatverdächtige – das ist mehr als jeder Achte der derzeit 85.000 in Österreich betreuten „Schutzsuchenden“. Körperverletzungen bis hin zum Mord, Drogenhandel, sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung, Bandenkriege: Wenn das kein Notstand ist.
Und es wäre höchst dringend, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, was zu tun ist, wenn die Bayern ihre Ankündigung wahr machen, Flüchtlinge nach Österreich zurückzuschieben, die das Welcome-Duo Faymann/ÖBB-Kern in Bus- und Zugladungen 2015 staatlich nach Deutschland geschleppt hat.
Das ist dann schon mehr als ein Notstand.
In der Verordnung bestätigen sich übrigens ganz nebenbei lange abgestrittene Fakten – wie die Flüchtlingskosten von derzeit zwei Milliarden Euro, die dort als Notstandsgrund schwarz auf weiß aufscheinen. Bisher wollte niemand auch nur eine Milliarde eingestehen.
Übrigens gäbe es einige „Geldquellen“ zur Bedeckung dieser Unsummen.
Geld (und staatsbürgerlichen Ärger) könnte man leicht durch das Streichen von Antidiskriminierungsstellen wie der steirischen einsparen, die sich gerade mit ihrem Antidiskriminierungsbericht hervor getan hat. Sie entsetzt sich über einen „eklatanten Anstieg“ von angezeigten Fällen – um ganze 70 Prozent (insgesamt) stiegen Hasspostings und Beschimpfungen. Und zwar seien die alle „islamophob“ und gehörten deshalb geahndet. Nun, es handelt sich um 711 derartige angezeigte Diskriminierungen. Eklatant. Die Leiterin dieser politisch korrekten Stelle, eine Frau Grubovac, muss allerdings erst daran erinnert werden, dass sich immer mehr Fälle von Lehrerinnen häufen, die von Vätern diskriminiert werden. Wobei die Väter unbestimmter Herkunft bleiben müssen, damit man nicht islamophob ist. „Da muss man auch hinschauen,“ gibt sie zu – Frauendiskriminierung zählt also bereits zu den weniger abscheulichen Dingen als „Islamophobie“.
Eine weitere Einsparungsmöglichkeit ist der Austritt aus der OECD: Das ist jene wunderbare internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die sich mittlerweile in alles und jedes einmischen will. Die uns die fragwürdigen, aber teuren PISA-Tests beschert. Und die jetzt als Ergebnis einer internationalen Studie Österreich vorwirft, mit der Integration von Flüchtlingen „nachzuhinken“.
Dieser Studie zufolge ist Österreich selbst daran schuld, dass Migranten hier sprachlich weniger Fortschritte machen als in anderen Ländern, dass sie häufiger und länger arbeitslos und damit weniger integriert sind. Und dass sie viel zu langsam eingebürgert werden.
Integration als reine Aufgabe der Aufnahmegesellschaft. Wenn das das Ideal ist, dem die OECD huldigt, dann sollten wir froh sein, dass Österreich hinten nach hinkt.
Übrigens quillt auch aus dieser Studie unbeabsichtigt eine lange abgestrittene Wahrheit hervor. Dort spricht man nämlich von „Menschen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit, etwa Syrer“.
Hier darf man staunen: Flüchtlinge, so wurde bisher immer behauptet, wollen nichts anderes, als so bald wie möglich zurück in ihre Heimat. Ihr Asyl-Grund würde sich auch bei Einkehr von Frieden in Syrien erledigen. Aber jetzt sind sie laut OECD plötzlich „Menschen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit“.
Jetzt haben wir es amtlich: Es ist also doch eine Völkerwanderung.

Aug 282016
 

91.537 Euro pro Stunde, 2,2 Millionen Euro täglich, 802 Millionen Euro im Jahr: Diese drei Zahlen zeigen jetzt zwölf Monate nach der ersten großen Migrationswelle das ganze Ausmaß der Hilfsbereitschaft Österreichs.

An die neuesten Zahlen zu kommen ist nicht einfach. Das Thema ist heikel. „Von mir haben Sie diese Daten jedenfalls nicht“, sagt deshalb auch die Mitarbeiterin eines Ministeriums und schiebt den Zettel mit den Infos über den Kaffeehaustisch: Aktuell leben 84.000 Flüchtlinge in Österreich von der sogenannten Grundversorgung, weitere 35.000 beziehen bereits aufgrund positiver Asylbescheide die Mindestsicherung.

119.000 Menschen in Asylquartieren

Somit versorgt die Republik 119.000 Afghanen, Syrer, Iraker, Pakistani, Nigerianer, Somalier und Algerier. Was allein durch die Verpflegung und Quartiermiete an Kosten für die Steuerzahler anfällt, lässt sich mit diesen neuen Zahlen sofort ausrechnen: Jeder der 35.000 Migranten, die bereits im Mindestsicherungssystem sind, erhält 837,76 Euro pro Monat. Die Gesamtkosten betragen: 29,3 Millionen Euro pro Monat oder 351,9 Millionen Euro in diesem Jahr.

Die Ausgaben für die Grundversorgung von derzeit 84.000 Personen kann mit den Erfahrungen aus 2014 kalkuliert werden: Fielen damals für 28.000 Zuwanderer 150 Millionen Euro an Kosten an, werden es heuer 450 Millionen Euro sein (alleine für die Auszahlung des „Taschengelds“ von 40 Euro pro Asylwerber sind monatlich rund 3,4 Millionen Euro fällig). Nach der Addition der Kostenstellen ist klar: Nur die Versorgung der 119.000 Migranten belastet die Österreicher heuer mit mindestens 801,9 Millionen Euro.

„Eine Milliarde wird nicht reichen“

„Aber Achtung: Das sind noch lange nicht alle Kosten, die der Steuerzahler heuer und in den nächsten Jahren zu übernehmen hat“, warnt dazu ein Experte aus dem Integrationsministerium. Dort wird seit Langem bezweifelt, dass die von Finanzminister Schelling für 2016 kalkulierte Summe von einer Milliarde Euro ausreichen wird.

Denn zu den Ausgaben für die Grundversorgung und Mindestsicherung für die Migranten müssten noch folgende Ausgaben addiert werden: der enorme Aufwand für die Gesundheitsversorgung von zusätzlich 119.000 Menschen, für die Hunderten Deutschkurse, für die nötige personelle Aufstockung der Polizei, dazu die Personalkosten für zusätzliche Beamte bei der Fremdenpolizei und den Abteilungen für Mindestsicherungsanträge, für die Grenzeinsätze des Heeres sowie für den Bau von „Grenzmanagement“Anlagen (Zäunen) in Spielfeld und am Brenner. Und was in einer gewaltigen Dimension jetzt erst auf unser Land zukommt: die Kosten des Familiennachzugs.

„Dass für all diese Aufgaben eine Milliarde ausreicht, ist stark zu bezweifeln“, verweist man im Integrationsministerium auch auf die Analyse des Wirtschaftsforschers Bernhard Felderer vom Oktober 2015. Der Nationalökonom errechnete schon damals Kosten von 1,2 Milliarden Euro.

Wenig Hoffnung auf rasche Entspannung

Dass die jetzt in Österreich lebenden Migranten rasch in den Arbeitsmarkt integriert werden können und somit die Betreuungskosten sinken, behaupten nicht einmal mehr die größten Optimisten. Hatte die AMS-Führung noch im Jänner verbreitet, dass 27 Prozent der Flüchtlinge das wären 31.590 von 119.000 (!) einen Studienabschluss besitzen, sieht die Realität doch etwas anders aus: Von den 119.000 Migranten studieren laut Generalsekretariat der Universitätenkonferenz im Rahmen des Uni-Flüchtlingsprogramms exakt 663. Also nur 0,56 Prozent.

Dazu ein Auszug aus der aktuellen Uni-Expertise: „Die Zahl dieser Studierenden entspricht einem Anteil von zwei Promille der 309.172 Studierenden in Österreich. Auf ein vollständig gefülltes Auditorium Maximum kommt damit ein einziger Flüchtling.“

Dieser ARTIKEL erschien in der KRONE am 27.08.2016

Aug 182016
 

von Giulio Meotti

  • „Der Islam ist eine französische Religion und die französische Sprache ist eine Sprache des Islam.“ — Tariq Ramadan.
  • Im Jahr 1989 rechtfertigte Dalil Boubakeur, Rektor der Großen Moschee von Paris, die Verfolgung von Salman Rushdie durch Ayatollah Khomeini. Im vergangenen Jahr verlangte Boubakeur die Umwandlung von Kirchen in Moscheen.
  • In Großbritannien verteilen Mainstream-Muslim-Organisationen „Islamische Gerechtigkeit“ durch über 85 Scharia-Gerichte, die an Moscheen angeschlossen sind.
  • Der Bürgerkrieg in Frankreich ist das, was der islamische Staat sucht: Entfesselung einer blinden Repression, so dass die muslimische Bevölkerung Solidarität zeigt mit der revolutionären Minderheit. Dennoch gibt es immer noch ein weit schlimmeres mögliches Ergebnis: dass nichts passiert und wir weitermachen wie bisher.
  • Echte „moderate Muslime“ werden zum Schweigen gebracht oder ermordet.

Im vergangenen Monat veröffentlichte das Wall Street Journal ein Interview mit dem französischen Direktor des Inlandsgeheimdienstes, Patrick Calvar. „Die Konfrontation ist unvermeidlich“, sagte Herr Calvar. Es gibt schätzungsweise 15.000 Salafisten unter Frankreichs sieben Millionen Muslimen, „deren radikal-fundamentalistisches Credo viele der überwiegend muslimischen Wohnprojekte an den Rändern von Städten wie Paris, Nizza oder Lyon beherrscht. Die Prediger rufen zum Bürgerkrieg auf, bei dem alle Muslime damit beauftragt sind, die Missetäter auf der Straße zu vernichten.“

Diese Salafisten stellen offen Frankreichs Lebensstil in Frage und machen keinen Hehl aus ihrer Bereitschaft, die bestehende Ordnung in Europa durch gewaltsame Mittel, Terroranschläge und physische Einschüchterung zu stürzen. Doch paradoxerweise wäre es einfacher, die Gefahr der Islamisten in Europa zu besiegen, wenn sie auf die Salafisten beschränkt wäre.

Es gibt in der Tat eine andere Bedrohung, die noch gefährlicher ist, weil sie schwieriger zu entschlüsseln ist. Sie ist gerade von der Zeitschrift Valeurs Actuelles als „die stille Eroberung“ betitelt worden. Es ist das gewundene Projekt des „moderaten“ Islams, Unterwerfung zu erzeugen. „Sein Ziel ist klar: Die französische Gesellschaft verändern. Langsam, aber sicher.“

Diese Bedrohung wird in der Hauptfigur von Michel Houellebecqs Roman, Unterwerfung, durch Mohammed Ben Abbes verkörpert, dem „gemäßigten“ Muslim, der Präsident von Frankreich wird und den Staat zum Islam konvertiert. Und von wo startet Präsident Ben Abbes seine Islamisierung? Aus der Universität Sorbonne. Es geschieht bereits: Katar hat vor kurzem eine bedeutende Spende an diese berühmte Universität geleistet, um die Bildung von Migranten zu fördern.

In Frankreich hat die stille Eroberung das Gesicht der Union der islamischen Organisationen Frankreichs (UOIF), die in einem Bericht des Simon-Wiesenthal-Zentrums des „anti-Semitismus, der Fürsprache und Finanzierung des Terrorismus und des Aufrufs zum Jihad…“ angeklagt wird.

„Nicht nur, dass die UOIF die Integration von Muslimen in Frankreich nicht fördert“, so der Bericht, „sie bietet genau genommen ein Treibhaus für die radikalsten islamistischen Positionen.“

In Italien haben wir soeben die Strategie dieses „gemäßigten Islam“ erlebt. Die größte und einflussreichste islamische Organisation, l’Unione delle Comunità ed organizzazione islamiche in Italia (UCOII), sponserte Mailands erste muslimische Stadträtin, Sumaya Abdel Qader, eine verschleierte Kandidatin der Mitte-Links-Koalition. Qaders Ehemann, Abdallah Kabakebbji, rief offen zur Zerstörung des Staates Israel auf: „Es ist ein historischer Fehler, ein Betrug“, schrieb er auf Facebook. Seine Lösung? „Strg + Alt + Entf“.

Qader gewann das Rennen gegen eine echt moderate Muslima, der enthüllten somalischen Aktivistin Maryan Ismail. Ich traf Frau Ismail an einem Pro-Israel-Forum in Mailand. Nachdem sie die Wahl verloren hatte, brach sie in einem offenen Brief mit der italienischen Demokratischen Partei: „Die Demokratische Partei hat sich dafür entschieden, mit dem obskurantistischen Islam in den Dialog zu treten. Wieder einmal wurden die Seelen des modernen, pluralistischen und integrativen Islam nicht gehört.“

Nehmen Sie zwei „Stars“ des französischen „gemäßigten Islam.“ Der erste ist Tariq Ramadan, der Enkel von Hassan al-Banna, dem Gründer der Muslimbruderschaft, dessen Motto lautet: „Allah ist unser Ziel, der Prophet ist unser Führer, der Koran ist unser Gesetz; Dschihad ist unser Weg; auf Allahs Weg zu sterben ist unsere höchste Hoffnung.“

Ramadan versteckt sich nicht in Raqqa oder schießt auf französische Bürger. Durch die Bewerbung um die französische Staatsbürgerschaft möchte er einer von ihnen werden. Sein Büro ist in der Pariser Vorstadt Saint Denis; er hat 30 Bücher geschrieben und er hat zwei Millionen Facebook-Anhänger. Ramadan hat Lehrstühle in der ganzen Welt, ist Direktor des Forschungszentrums für islamisches Recht in Doha (Katar) und Präsident des Europäischen Muslim-Netzwerks. Er wirbt öffentlich für den Islam, zusammen mit Italiens Ex-Premier Massimo D’Alema. Ramadan erklärte kürzlich seine Vision für Europa und Frankreich: „Der Islam ist eine französische Religion und die französische Sprache ist eine Sprache des Islam.“

Ramadans Projekt ist nicht die erhoffte Europäisierung des Islams, sondern die nicht-erhoffte, gefürchtete Islamisierung Europas. Er wendet sich gegen die Assimilation der Muslime in Frankreichs Kultur und Gesellschaft. Wenige Tage vor der Wahl in Mailand war Ramadan in Italien, um die Kandidatur von Sumaya Abdel Qader zu unterstützen.

Der zweite französisch „Star“ ist Dalil Boubakeur, der Rektor der Großen Moschee von Paris. Im Jahr 1989 rechtfertigte Boubakeur die Verfolgung von Salman Rushdie durch Ayatollah Khomeini. Im Jahr 2002 sagte er als Zeuge der Anklage gegen den Schriftsteller Michel Houellebecq aus. Im Jahr 2006 verklagte er Charlie Hebdo vor Gericht, nach der Veröffentlichung der dänischen Mohammed-Karikaturen. Im vergangenen Jahr verlangte Boubakeur nach der Umwandlung von Kirchen in Moscheen und nach einer „Verdoppelung“ der Zahl der Moscheen in Frankreich.
In Grossbritannien verteilen Mainstream-Muslim-Organisationen „Islamische Gerechtigkeit“ durch über 85 Scharia-Gerichte, die Moscheen angeschlossen sind. Scheidung, Polygamie, Ehebruch und Ehefrauenprügel sind nur einige der Rechtsprechungsangelegenheiten dieser Gerichte. In Deutschland kritisierte Vizekanzler Sigmar Gabriel Saudi-Arabien, in Europa islamischen Extremismus zu finanzieren. Es ist das gleiche Königreich, das im vergangenen Jahr 200 neue Moscheen in Deutschland zu bauen angeboten hatte.

Katar, mit seinem Al-Dschasira-TV-Megaphon, ist auch sehr aktiv im Sponsoring des islamischen Radikalismus der Muslimbruderschaft in ganz Europa. Die katarische Königsfamilie, zum Beispiel, spendete im Jahr 2015 11 Millionen Pfund an das Oxford St. Anthony College, wo Tariq Ramadan lehrt. Katar hat auch angekündigt, dass es bereit sei, 65 Millionen Dollar in französische Vororte zu stecken, die die Heimat sind für die große Mehrheit der sechs Millionen Muslime Frankreichs.

Heute sind in Europa mehrere Szenarien möglich, darunter das Schlimmste. Unter ihnen gibt es einen Bürgerkrieg , über den viele zu reden beginnen, darunter Patrick Calvar, der Direktor des Inlandsgeheimdienstes. Das ist es, was der islamische Staat sucht: Die Entfesselung einer blinden Repression, so dass die muslimische Bevölkerung Solidarität mit der revolutionären Minderheit zeigt. Dennoch gibt es immer noch schlimmere mögliche Ergebnisse: dass nichts passiert und wir weitermachen wie bisher.

Das Ende ist wichtiger als die Mittel. Der islamische Staat hat das gleiche Ziel wie die meisten Mitglieder des so genannten „gemäßigten Islam“: Herrschaft unter der Scharia. Viele vermeintlich „gemäßigte Muslime“, auch wenn sie nicht selber gewalttätig sind, unterstützen sie still und leise. Sie unterstützen sie, indem sie sich nicht gegen sie aussprechen. Wenn sie sich gegen sie aussprechen, dann tun sie das in der Regel in codierten Begriffen wie dass sie „gegen den Terrorismus“ seien, oder dass ihnen an den Gewalttaten von Muslimen Sorgen macht, dass es die Möglichkeit eines „Backlash“ gegen sie gebe.

Gewalttätige Dschihadisten sind jedoch nicht das einzige Mittel zur Transformation Europas und sind vielleicht sogar kontraproduktiv: Sie könnten die Völker, die sie angreifen, aufwecken. Weichere und diskretere Mittel wie sozialer Druck und Propaganda sind sogar noch bedrohlicher, und möglicherweise noch effektiver: sie sind schwerer zu erkennen, wie etwa die Hinnahme des Westens der doppelten Justiz und Rechtssysteme; Scharia-Finanzierung (wenn es ein „Nazi-Finanz-“ System gegeben hätte, in dem alle Finanztransaktionen der Stärkung des Dritten Reichs gedient hätten, welche Auswirkungen hätte das auf den Zweiten Weltkrieg gehabt haben können?) und die Ausbreitung von Moscheen und extremistischen islamischen Websites im Westen. Zwar gibt es in der Tat viele echte „moderate Muslime“, doch es gibt trotzdem noch viele, die es nicht sind.

Für konservative Muslime aber ist jeder Muslim, der nicht jedes Wort von Allah akzeptiert – den gesamten Koran – kein wahrer Muslim, und sieht sich möglicher Anklagen wegen „Apostasie“ gegenüber, und die Strafe dafür ist der Tod. Laut einem führenden sunnitischen Theologen, Yusuf al-Qaradawi, mit Sitz in Katar: „Wenn sie [die Muslime] die Todesstrafe für den Abfall vom Islam abgeschafft hätten, dann würde der Islam heute nicht existieren.“

Deshalb hat die verstorbene Schriftstellerin Oriana Fallaci einmal zum The New Yorker gesagt: „Ich akzeptiere die Verlogenheit des so genannten Moderaten Islam nicht“. Deshalb werden echte „moderate Muslime“ zum Schweigen gebracht oder ermordet.

Dies könnte die aktuelle islamische Mainstream-Mentalität zusammenfassen: „Liebe Europäer, denkt weiter über eine kürzere Arbeitswoche, Vorruhestand, Abtreibung auf Verlangen und Ehebruch am Nachmittag nach. Mit Euren Gesetzen, werden wir Euch erobern. Mit unseren Gesetzen werden wir Euch konvertieren.“

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

Übersetzung: Daniel Heiniger

Jul 192016
 

Ein ARTIKEL von ANDREAS UNTERBERGER, erschienen bei ORTNERONLINE

Ein eigenartiges Muster zieht sich durch viele der Terroranschläge der letzten zwei Jahre in Europa – ob sie nun in einem Blutbad geendet haben oder ob sie von Sicherheitsbehörden im letzten Moment verhindert worden sind (was ja noch viel öfter der Fall gewesen ist). Dieses Muster führt freilich zu mehr als kritischen Fragen an die europäischen Staaten selbst.

Zuvor das Muster: Fast alle Täter waren jüngere Männer. Die meisten stammten aus Nordafrika, vor allem dem Maghreb. Viele werden von den Behörden als „Kleinkriminelle“ dargestellt, die zuvor nicht oder nicht sonderlich als terrorgefährlich oder auch islamisch fromm waren. Aber dennoch war dann das Terrorblutbad am Ende in keiner Weise klassisch-kriminell, also durch Bereicherungsabsicht motiviert, sondern eindeutig religiös-islamisch.

Wie kann es das geben? Und: Was kann man da tun, außer sich als einzelner Bürger verzweifelt, zorn- und hasserfüllt zurückziehen?

Als Reaktion zwar verständlich, aber letztlich wenig effektiv ist es, wenn der französische Präsident nach jedem Megaverbrechen noch ein paar Tausend Soldaten mehr auf die Straßen Frankreichs schickt. Auch die Klugschwätzer in vielen Medien, die politisch-korrekt jedes Mal lieber über angebliche Polizeifehler als über den Islam reden, sollten endlich die traurige Wahrheit zugeben und aufhören nach jedem Anschlag in Endlosspule zu stänkern: „Die Sicherheitsmaßnahmen haben versagt“. Worauf dann die Politik in ganz ähnlicher Endlosschleife sagt: „Wir verstärken die Sicherheitsmaßnahmen.“

Die Menschen in Europa wissen aber längst die ernüchternde Wahrheit: Es ist völlig unmöglich, terroristischen Massenmorde durch lückenlose Bewachung aller potenziellen Zielobjekte verhindern zu wollen, also aller Plätze, Einkaufszentren, Kinos, Theater, Veranstaltungshallen, Discos, Restaurants, Märkte, Hotels, Strände, Fußballstadien, Polizeistationen, Ämter, Kasernen, Kirchen, Flughäfen, Bahnhöfe, Züge, Autobusse, Straßenbahnen, U-Bahn-Stationen. Selbst, wenn das alles bewacht und geschützt werden könnte, dann schlägt das islamistische Böse eben auf offener Straße zu.

Nur nicht die Realität zeigen
Genauso verlogen ist auch die in den letzten Stunden aufgebrandete Scheinheilig-Empörung, weil einzelne Medien besonders schreckliche Bilder vom Nizza-Massaker gezeigt haben. Das unausgesprochene Motiv hinter der Empörung: Die Menschen sollen gar nicht sehen, wie grausam die Attacken des Islamismus sind, sonst würden die Reaktionen der Europäer noch viel härter. Sie sollen Grausames nur in Fiction-Filmen zu sehen bekommen. Die islamistische Realität hingegen soll nur in Form von brennenden Gedenkkerzen, Twitter-Geblöke, sowie Politiker- und Gutmenschgeschwafel vorkommen (wie etwa besonders unerträglich in einem skandalösen „Runden Tisch“ des ORF am Abend nach Nizza).

Sicher völlig falsch ist auch eine weitere beliebte linkskorrekte Reaktion vieler Politiker und Mainstream-Medien: Das habe mit dem Islam nichts zu tun. Das wird an Dummheit nur noch durch das ewige Gequake aller Politiker mit dem Ruf „Wir üben Solidarität!“ übertroffen. Was soll denn das konkret heißen? Worin äußert sich denn die „Solidarität“? Gar nicht zu reden von dem, was sich die meisten Politiker weltweit insgeheim denken: „Glück gehabt, es hat wieder einmal Frankreich getroffen“?

Nur noch lächerlich sind auch alle Aussagen, dass wir unser Leben nicht ändern wollen, dass wir die Terroristen ignorieren sollten. Das ist, wie wenn man im Weltkrieg verlangt hätte, dass die Menschen bei Luftangriffen nicht in die Luftschutzkeller gehen sollten. In Wahrheit haben die Menschen aber ihr Leben im Gegensatz zu den Politikerphrasen längst geändert. Obwohl sie es natürlich nicht ändern wollten.

Sie weichen in großer Zahl allem erkennbar Islamischem bewusst oder unbewusst aus. Urlaubsziele im östlichen Mittelmeer werden massiv gemieden. Jedes neue Asylantenlager ruft immer noch heftigere Proteste hervor. Jedes Wahlergebnis zeigt noch mehr Empörung über eine hilflose Führungsschicht, der nichts einfällt, als verzweifelte, hass- und angsterfüllte Bürger wegen ihrer Äußerungen zu verfolgen, aber sonst durch das Verlangen, dass wir unser Leben nicht ändern sollten, indirekt zuzugeben: „Wir tun nichts, wir ändern nichts.“

Die Menschen wollen hingegen sehr wohl, dass sich die Staaten ändern und endlich kraftvoll – nicht bloß rhetorisch – gegen den Terror und seine Ursachen kämpfen. Und sie wollen ganz und gar nicht, dass die Regierungen und die Gerichte die Bürger zwingen, sich dem Islam immer mehr zu beugen.

Die Bürger wissen sehr wohl, dass es eine ganze Menge gäbe, was gegen das Vordringen von Islam und Terror getan werden könnte, auch wenn natürlich keine einzige Strategie alleine über Nacht den Terror beenden kann. Es konnte ja auch die linksextremistische Mordserie im Gefolge der neomarxistischen Studentenrebellion 1968 erst nach Jahren energischen Handelns besiegt werden (auch dieser Terror feiert übrigens angesichts einer lax gewordenen Justiz durch Hausbesetzer und „autonome“ Antifa-Steinewerfer eine erstaunliche Renaissance). Trotzdem war die Bekämpfung dieses Terrors sinnvoll und notwendig, auch wenn sie nicht sofort erfolgreich war.

Eckpunkte einer wirkungsvollen Strategie
Regierungen, die handeln wollen, dürfen nicht mehr zögern. Sie sollten unbesorgt in Kauf nehmen, dass jedes Handeln immer von irgendwelchen medialen oder NGO-Bedenkenträgern als „menschenrechtswidrig“ oder „zu hart“ kritisiert werden wird. Aber dennoch müssen sie, müssten sie handeln, wollen sie nicht selbst von den Bürgern hinweggefegt werden. Die dringendsten Elemente einer wirklichen Antiterror-Strategie:

Europas Justizsysteme dürfen „Kleinkriminalität“ nicht mehr verharmlosen, wie sie es die letzten Jahre immer stärker getan haben. Der Täter von Nizza ist ganz typisch: Er war ja „nur“ – wie viele andere Terroristen davor – ein „Kleinkrimineller“. Auf seinem Konto finden sich unter anderem Diebstahl, Waffengewalt und häusliche Gewalt; er ist aber dennoch nie ernsthaft bestraft worden. Europas Staaten sollten sich dringend des in den USA sehr erfolgreichen (wenn auch natürlich von Gutmenschen heftig kritisierten) Konzepts der „Zero tolerance“ entsinnen. Diese war überall erfolgreich, besonders dort, wo der Automatismus verkündet worden ist: Die dritte Verurteilung desselben Menschen ist immer eine lebenslängliche. Egal wegen welchen Delikts.
Viele der „kleinkriminellen“ Terroristen sind offenbar erst im Gefängnis religiös radikalisiert geworden. Die Justizverwaltungen müssten zehnmal genauer hinschauen und hinhören, was dort passiert. Gibt es Häftlinge, die andere einschlägig anagitieren? Dann muss das als Delikt strenger bestraft werden; dann müssen solche Agitatoren sofort isoliert werden. Noch wichtiger: Sind es nicht auch oft Gefängnis-Imame, die (noch dazu auf Kosten der Steuerzahler) Insassen radikalisieren? Justiz und Geheimdienste dürfen da nicht mehr länger – aus Feigheit, Bequemlichkeit oder falsch verstandener Toleranz – weghören, was diese Menschen treiben.
Dasselbe braucht es gegenüber islamischen Religions-Lehrern und Imamen. Jeder von ihnen muss solange überwacht werden, bis sie alle(!) in einigen Jahrzehnten hoffentlich im Europa der Aufklärung und des Rechts angekommen sein werden. Jeder muss sofort aus dem Verkehr gezogen werden, wenn er in irgendeiner Weise gegen Rechtsstaat, Verfassung und Nation agiert. Das ebenfalls unter islamistischem Terrorismus leidende Ägypten hat erkannt, wie gefährlich die Predigten mancher Imame sein können (die meist ja viel schlechter gebildet sind als katholische, evangelische oder jüdische Geistliche). Kairo hat deswegen soeben angeordnet, dass jeder Imam allwöchentlich nur noch die von staatlichen Behörden ausgegebene Predigt ablesen dürfe. Was ich zwar nicht für nachmachbar halte, was aber zeigt, wie gefährlich jene Staaten, die weit mehr Erfahrung mit dem real existierenden Islam haben als wir, die Freitagspredigten einschätzen. Europas Staaten hingegen glauben diese ignorieren zu können.
Absolut zu beenden ist auch, dass sich radikale Moslems sogar als Professoren und Assistenten an etlichen europäischen Universitäten etablieren konnten, und dass sie dort unter dem Vorwand einer Jagd auf „Islamophobie“ explosives Gedankengut verbreiten.
Fehlkonstruktionen wie das österreichische Islamgesetz sind sofort durch komplette Neuordnungen zu ersetzen. Jeder einzelne Moscheenverein muss selbst gegenüber dem Staat verantwortlich werden. Österreich sollte sofort eine Konstruktion beenden, in der man einer Organisation wie der IGGiÖ alle Macht gibt, die ja weitestgehend vom türkischen Staat kontrolliert wird. Dieser ist auch vor der – in ihren Dimensionen noch völlig unklaren – Rebellion der türkischen Armee in den letzten Stunden kein demokratischer Rechtsstaat mehr gewesen, und hat vor allem auch lange den „Islamischen Staat“ unterstützt.
Es wird unumgänglich sein, es Moscheen zu verbieten, in anderen Sprachen als Deutsch zu predigen. Dazu wird es freilich ein Verfassungsgesetz brauchen. Denn sonst wäre es gleichheitswidrig, wenn etwa anglikanische Gemeinden Gottesdienste in Englisch und katholische in Italienisch oder Polnisch halten dürfen.
Gewiss muss auch militärisch energischer gegen jene Pseudostaaten gekämpft werden, von denen der Terrorismus nach Europa ausstrahlt. Selbst wenn der Nizza-Täter wirklich ein einsamer Wolf gewesen sein sollte, so waren doch viele andere Terroristen das nicht und haben auf Befehle oder „Anregungen“ aus jenen Gebieten gehandelt. Das heißt: Es gibt keine Alternative zum energischen Kampf gegen Islamischen Staat, Al Kaida, Al Nusra. Dieser Kampf ist insbesondere in Syrien, in Libyen, im Irak zu führen. Ja, und dabei ist auch eine Kooperation mit einem Assad und ähnlichen Diktatoren in Kauf zu nehmen. Diese muss man nicht mögen, aber man sollte respektieren, dass sie wenigstens nicht Terror nach außen tragen. Daher sollten etwa Amerikaner und Franzosen ihre frühere Syrien-Politik ändern. Daher sollten Länder wie Österreich nicht mehr sagen: „Ja, da muss was geschehen, aber ohne uns, denn wir sind neutral und die Drecksarbeit sollen daher die anderen machen.“
Enorm problematisch ist auch, dass der Nizza-Täter legal in Frankreich leben hat können. Das wäre auch dann dumm und selbstbeschädigend, wenn der Mann nicht schon mehrfach mit dem Strafgesetz in Berührung gekommen wäre. Denn aus Tunesien kann es keinen echten Asylgrund geben. Denn Frankreich hat eine enorm hohe Arbeitslosigkeit. Was war daher der Grund, ihn legal hereinzulassen? Wo sind da die schwerwiegenden Konstruktionsfehler im französischen Getriebe? Auch da muss sofort und energisch vieles rückgängig gemacht werden!
Auch alle anderen Europäer sollten kritisch darauf schauen, wo da die großen Lücken sind. Denn solange es innerhalb Europas halbwegs offene Grenzen gibt – und die sollte es, wenn irgend möglich, auch weiterhin geben – trifft es alle anderen Schengen-Staaten sehr stark, wenn einzelne Länder ohne jeden Grund außer staatlicher Blindheit und Schwäche offene Scheunentore für Immigration aus problematischen Kulturen sind, was ja auch den Weg in alle anderen Schengen-Länder öffnet.
Womit wir bei der größten Aufgabe zur Verteidigung Europas sind: Bei der Notwendigkeit, den „Flüchtlings“-Strom nicht nur zu reduzieren, sondern total zu stoppen. Es ist eine peinliche Kapitulation, wenn Deutschland und Österreich es jetzt schon als Erfolg hinstellen, dass heuer ein paar Tausend Migranten weniger kommen dürften als im Vorjahr – was aber zugleich noch immer viel mehr sind als in jedem anderen Jahr. Und dass die beiden Regierungen deswegen de facto weitere Maßnahmen für überflüssig erklären.
Die explosive Völkerwanderung
Gewiss: Viele der so Hereingekommenen sind anständige und arme Menschen, aber unter ihnen sind eben auch viele, die das ganz und gar nicht sind. Es haben sich Dschihadisten unter ihnen eingeschmuggelt. Es gibt bei den Migranten einen katastrophalen Überschuss an jungen und alleinstehenden Männern, die immer und überall der weitaus gefährlichste Teil der Menschheit sind, durch ihre Sexualität, durch ihre überdurchschnittliche Kriminalität, durch ihre offenkundig große Bereitschaft, sich von radikalen Predigern radikalisieren zu lassen. Viele der Migranten sind auch durch ihre gewaltigen kulturellen und bildungsmäßigen Defizite völlig ungeeignet für irgendeinen Job in modernen Industrieländern. Und vor allem: In der gesamten Menschheitsgeschichte waren muslimische Migranten jene, die sich weitaus am wenigsten integriert haben. Die nicht nur durch ihre Kleidung demonstrativ anders sein wollten als der Rest der Bevölkerung.

Aber ich fürchte, Europas Regierungen sind wieder nur zu rhetorischen Scheinaktionen und nicht zu den echten Umsetzungen des zuvor skizzierten Katalogs imstande. Sie lassen sich lieber von Le Pen & Co auf die Oppositionsbänke schicken, statt selbst die Zeichen der Zeit zu erkennen. Sie weichen auch total vor utopistisch-gutmenschlich-linken Richtern zurück, die die Tore für die Völkerwanderung immer weiter aufgerissen haben. Statt alle notwendigen Gesetze zu ändern und dadurch den Richtern klarzumachen, dass sie Gesetze und nicht ihre eigene romantische Weltsicht umzusetzen haben.

Auch in Österreich scheint das so zu laufen. Zwar haben wir neuerdings drei Minister, die Hoffnung machen, die zur Verteidigung Österreichs bereit zu sein scheinen. Aber mit den beiden gegenwärtigen Parteichefs, mit diesem Justizminister, mit dieser SPÖ – vom Rathaus bis zum Parlamentsklub – hat der Untergangsflügel eindeutig die Mehrheit.

Jul 192016
 

Von Ramin Peymani

Gerade einmal gut drei Stunden dauerte das, was uns die Türkei als „Putschversuch“ vorspielen wollte. Als am Freitag gegen 22 Uhr zur besten Sendezeit eine Handvoll Soldaten mit ein paar Panzern und etwas Fluggerät Teile Ankaras und Instanbul scheinbar in ihren Besitz nahmen, schwante manchem bereits, dass der Spuk schnell vorbei sein würde. Von Beginn an wirkte das Ganze seltsam befremdlich, ja geradezu dilettantisch. Live konnte die Welt zuschauen, wie sich das Militär auf einer Brücke verschanzte, wie es einen Flughafen besetzte und den Staatssender TRT einnahm, um sich wenig später fast widerstandslos zu ergeben. Überall die gleichen Szenen: Die mit übergroßen Türkei-Flaggen anrückenden Massen eroberten ihre Stadt spielend leicht zurück. Der von Erdogan telefonisch bestellten „Armee der Zivilisten“ gelang es problemlos, die zwar zahlenmäßig unterlegenden, aber schwer bewaffneten Soldaten einzuschüchtern. Nein, da sind sich viele Experten einig, so sieht ein ernst gemeinter Putsch nicht aus. Erdogan verfolgte das makabere Schauspiel aus dem sicheren Versteck heraus und erklärte es wenige Stunden nach Beginn kurzerhand für beendet. Allerdings nicht, ohne mehr als 260 Tote zu hinterlassen, von denen rund 100 auf Seiten der „Putschisten“ zu beklagen sind. Die schräge Inszenierung gipfelte in Erdogans geschmackloser Feststellung, der Putschversuch sei ein „Geschenk Gottes“.

Der Führer, der auch schon mal Hitler-Deutschland als Beispiel für den Umbau des türkischen Staates nennt, verschwendet seit Samstag keine Minute, um die Gunst der Stunde zu nutzen. 2.750 Richter und Staasanwälte wurden ihrer Posten enthoben, mehr als doppelt so viele politische Gegner verhaftet. Die Welle der Säuberung und Gleichschaltung überrollt das Land mit unvorstellbarer Wucht. Angesichts dieser Entwicklungen sollte man meinen, es ginge ein Aufschrei durch die zivilisierte Welt, der vor allem aus Deutschland kommen müsste. Die Anfänge des Aufstiegs der Nationalsozialisten sind wohlbekannt. Doch weit gefehlt! Nur zaghaft melden sich Politiker der zweiten und dritten Reihe mit Kritik zu Wort. Der Rest – von der Kanzlerin bis zum Außenminister – freut sich mit dem Despoten über den „Sieg der Demokratie“. Von Washington über Brüssel bis nach Berlin überbietet sich die „politische Elite“ darin, Erdogan wohlfeile Wortgirlanden zu binden. Voller Erleichterung bejubelt man die Niederschlagung des militärischen Putsches und lässt dabei unerwähnt, dass der zivile Putsch in vollem Gange ist. Wo sich die westliche Welt im Falle der Ukraine noch einig war, dass nämlich Putschisten zu unterstützen seien, die ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt mal einfach so abgesetzt hatten, betrachtet sie die Sache im Falle der Türkei genau andersherum. Was gut zwei Dutzend Militärbasen und ein grotesker Flüchtlingspakt doch anrichten können.

Natürlich ist die Sorge der NATO ebenso begründet wie die der EU: Zu leicht könnte Erdogan sich als militärischer Partner bockig stellen oder gar Millionen von Flüchtlingen auf Europa loslassen. Man hat sich dem Herrscher ausgeliefert. Völlig undenkbar ist angesichts dieser Lage ein EU-Beitritt der Türkei – und doch wird man ihn auf mittlere Sicht wohl nicht mehr verhindern können. Erdogan hat die westliche Welt in der Hand und macht sie zu seinem Spielball. Wir werden nie erfahren, wie sehr der türkische Befehlshaber hinter allem steckt – dass ihm der misslungene „Putsch“ als einzigem nutzt, ist jedoch unbestritten. Die von Krisen gebeutelten Staats- und Regierungschefs in Europa haben eine historische Chance verstreichen lassen, sich deutlich von einem Machthaber zu distanzieren, der sie verhöhnt, beleidigt und erpresst. Sie mögen damit ihre geostrategische Rolle „klug“ gespielt haben, doch über die Folgen sollten sie sich im Klaren sein. Wer Despoten zur Errichtung einer Diktatur gratuliert, darf sich nicht wundern, wenn ihm die eigene Bevölkerung das Vertrauen entzieht. Viel schlimmer noch ist aber, was sich seit Samstag in vielen deutschen Großstädten abspielt: Mit dem Aufmarsch Tausender Erdogan-Kämpfer erhalten wir einen Vorgeschmack darauf, wie sehr wir das Kuschen vor dem türkischen Herrscher noch bereuen werden.

Jul 192016
 

Von Winfried Wacker

Schon die Einreise der zwei Millionen Glücksritter Flüchtlinge im letzen Jahr war illegal und wird uns an den Rand des Leistungsvermögens bringen weil die Menschen, die hierher kommen meist nicht unsere Sprache sprechen und auch nicht besonders gut (aus-) gebildet sind. Der deutsche Steuerzahler muß sie auf lange Zeit, wenn nicht für immer ernähren, ihnen das Dach über dem Kopf bezahlen, sie ausbilden und auch – was sehr teuer ist – gesund halten. Die Kranken- und Sozialkassen können das nicht ohne massive Beitragserhöhungen stemmen und wenn noch ein paar Millionen sogenannte Flüchtlinge kommen, wir das System irgendwann zusammenbrechen. Jeder Gutmensch weiß das im Grunde!

Im öffentlichen Haushalt wird an anderer Stelle eingespart werden müssen. Unsere Straßen und Brücken werden marode, es wird mehr Verkehrstote und mehr Sachschäden geben. Städte und Kommunen werden sparen wo sie nur können. Die Vermüllung wird zunehmen und der Umweltschutz wird nachrangig werden, man sieht das schon jetzt an den leichtfertig erteilten Baugenehmigungen, die vor wenigen Monaten noch undenkbar waren. Die Versicherungen werden teurer und die Steuern werden massiv erhöht werden müssen. Das Niveau wird überall deutlich sinken. In den Schulen und Universitäten, damit dieFlüchtlingskinder überhaupt eine Chance haben. In der Medizin, weil Krankenhäsuer und -kassen sparen müssen. In Wissenschaft und Forschung, weil gut ausgebildete deutsche Fachkräfte das zunehmend verfallende Land verlassen werden und woanders begehrt sein werden. Der Vorgang des Zerfalls wird ein schleichender Prozess sein und uns vielleicht nicht auffallen. Aber an seinem Ende wird es das Deutschland wie wir es heute kennen nicht mehr geben. Deutschland wird ein dreckiges, verkommenes und – ja liebe Gutmenschen­- zutiefst demoralisiertes Land werden. Heruntergewirtschaftet und asozial in allen Bereichen. Jeder wird sich selbst der Nächste sein (müssen) und die wenigen Arbeitnehmer werden irgendwann das benötigte Geld nicht mehr erwirtschaften können, weshalb das Sozialsytem kollabieren wird. Der Bezug von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld wird an aller­strengste Bedingungen geknüpft sein, die Leistungen erhheblich reduziert werden oder ganz wegfallen. Die Kriminalität wir exorbitant ansteigen, das ist schon jetzt deutlich zu spüren. Auch die nicht anerkannten und nicht abgeschobenen Flüchtlingewollen wohnen, essen, trinken und übrigens auch Sex haben, liebe Feministinnen und Gutmenschinnen.

Das Deutschland von 2015 ist der Grund, weshalb all die Flüchtlinge hierherkommen. Dieses Deutschland wird es aber nicht mehr geben, wenn all die Flüchtlinge, die hier her wollen, erst einmal hier sind. Es wird sich in nichts mehr von den Ländern unterscheiden, aus denn sie geflüchtet sind. Und erst dann wird es für weitere Flüchtlinge keinen Anreiz mehr geben. Frage an die Gutmenschen: Ist den Flüchtlingen hier geholfen, wenn hier dieselben Zustände herrschen werden wie in ihren Herkunfstländern? Ist ihnen etwa geholfen, wenn das Land kaputt ist und hier wie dort die Scharia und das Recht des Stärkeren gilt? Übrigens ist dann auch das Deutschland verschwunden, welches heute den Menschen in ihren Herkunftsländern hilft. Mit anderen Worten gibt es dann überhaupt keine deutsche Hilfe mehr für die armen Menschen dieser Welt. Liebe Gutmenschen: Vernebelt Euch euer Moralorgasmus wirklich so sehr den Verstand, daß ihr nicht mehr klar denken könnt?

Jul 182016
 
Ein ARTIKEL von MARCUS FRANZ, erschienen bei ORTNERONLINE

Jeder Arzt ist dem Wohle des Patienten verpflichtet. Das schließt mit ein, dass er immer die diagnostische Wahrheit und die Anwendung der jeweils besten Therapiemethoden im Auge hat. Herum- oder Schönreden, Verzögern und den Problemen ausweichen führt stets zu einer Verschlechterung der medizinischen Situation, weil Unklarheiten entstehen und wichtige Maßnahmen zu spät ergriffen werden. Das „Schonen des Patienten“ durch das Verschweigen der medizinischen Wahrheit ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll bzw. erlaubt – eben weil es so schädlich sein kann. Und „Primum nil nocere“ ist seit jeher eines der obersten Prinzipien der Medizin: Das Wichtigste ist, dem Patienten nicht zu schaden.

Politik ist in gewisser Weise prinzipiell ähnlich zu sehen: Politiker sind dem Wohle des Volkes verpflichtet und sie müssten eigentlich die politischen Probleme genauso behandeln wie ein Arzt die medizinischen. Jeden Schaden vom Volk abzuwenden, das ist die Minimalanforderung an die Politik. Die Politiker haben daher die Aufgabe, die Dinge genau anzuschauen, sie beim Namen zu nennen und sie müssen versuchen, Situationen richtig einzuschätzen. Danach müssen sie überlegen, verantwortungsvoll handeln und vor allem die Folgen ihres Handelns bedenken. Und zwar nicht die persönlichen Konsequenzen für sie selber, sondern jene für das Volk, dessen Vertrauen sie bei einer Wahl demokratisch verliehen bekamen.

Doch leider funktioniert dieser Ansatz nur in einem idealistischen Gedankengebäude. Die reale Politik handelt über weite Strecken definitiv gegen die Grundsätze der Wahrhaftigkeit und sie missachtet allzu oft ihre Verpflichtungen dem Souverän gegenüber. Viele Politiker sind auch und vor allem in Demokratien zuallererst am eigenen Wohl interessiert, danach kommt erst das Volk. Legislaturperioden bzw. Regierungszeiten dauern meist nur 4 oder 5 Jahre, in dieser Zeit müssen vor allem Berufspolitiker danach trachten, ihre mittelfristige eigene Zukunft zu sichern.

Im Weiteren müssen alle diese von ihrer Klientel und einem gutem Standing in den Medien abhängigen Berufspolitiker nach den Pfeifen des Mainstreams tanzen, wenn sie in der Verantwortung sind. Da ist wenig Platz für rationales und zukunftsorientiertes Handeln und das Wohl des Volkes wird sofort gefährdet, wenn durch irgendeine Aktion oder eine Aussage ein vermeintlicher quick-win in den Medien erzielbar ist. Zu wenige politische Ausnahmegestalten haben die Authentizität, die Ehrenhaftigkeit und den Anstand, das Wohl der Nation glaubhaft als ihr Ziel zu vertreten und ihre Politik danach auszurichten.

Diese unerfreulichen Fakten haben uns den denkwürdigen Herbst 2015 beschert, als das Recht im Namen einer schnell herbei geredeten, scheinbar alles Gültige außer Kraft setzenden Humanität von den damals verantwortlichen Politikern umgangen und die Grenzen in Deutschland und Österreich für die herbeiströmenden anonymen Migranten-Massen geöffnet wurden, ja diese sogar explizit zu uns eingeladen wurden. Die Print- und TV-Medien überschlugen sich damals in Lobhudelei und Menschlichkeitsbeschwörungen aller Art. Diese angeblich durch die Humanität gerechtfertigte Umgehung der Gesetze sei „alternativlos“ und man habe doch die Pflicht, zu helfen und ähnliches mehr war täglich zu hören und zu lesen.

Konservative und national orientierte Politiker (also die in den Medien so oft gescholtenen Rechten) übten damals schon heftige Kritik an diesem Zustand und an der geübten Vorgangsweise – europaweit allen voran der ungarische Regierungs-Chef Viktor Orban. Er wurde dafür in diversen linkslastigen Medien verdammt. Die innerösterreichischen Kritiker (wie der Autor dieser Zeilen und die Oppositionsparteien FPÖ und TS) natürlich auch, ebenso erfuhren zahlreiche, von der Grenzöffnung wenig begeisterte CDU- und CSU-Politiker viel negative Nachrede.

Mittlerweile ist das anders geworden. Dass die damals angeblich alternativlose und vom internationalen Humanitätsorchester konzertierte deutsch-österreichische Handlungsweise des Herbstes 2015 falsch und letztlich gar nicht human war, gilt heute mittlerweile als Konsens und gültiger Erfahrungswert. Niemand – ausser ein paar linke Hardliner – tritt heute noch für offene Grenzen und eine kritiklose, unkontrollierte Zuwanderung ein.

Freilich, post festum ist Kritik immer am leichtesten. Man kann sich natürlich auch einmal politisch irren und falsche Entscheidungen treffen, niemand ist unfehlbar. Die Situation war damals zweifellos nicht einfach. Allerdings wiegt der politische Fehler umso schwerer, weil die schon damals absehbaren Folgen heute kaum mehr zu kontrollieren sind und es schon vor der Entscheidung zur Grenzöffnung internationale Warnungen, harte Fakten und vor allem gültige Gesetze gab, welche die nämliche Politik als unvernünftig, rechtlich äußerst fragwürdig und schlecht für den Staat und Europa qualifizierten.

Neuerlich die Parallele zur Medizin: Man stelle sich vor, ein leitender Arzt weiß aufgrund neuer Erkenntnisse vor einem akut angesetzten Eingriff, dass dieser Eingriff bleibende Schäden hinterlassen wird. Er wird von anderen Kollegen dringend beraten, die OP so nicht durchzuführen, man solle und werde schleunigst Alternativmethoden anwenden. Das Ärzteteam diskutiert, man beschließt die Alternative und dann operiert der leitende Arzt im Alleingang doch nach der ursprünglichen, leider schädlichen Methode. Wie das menschlich und rechtlich weitergeht, ist jedem klar.

In der Politik hat so eine Handlungsweise für die verantwortliche Person höchstens die Abwahl zur Folge, wenn der nämliche Politiker nicht sowieso den Anstand hat, zurückzutreten. In Österreich hat es zwischenzeitlich so einen Rücktritt in Form eines Kanzlerwechsels und einige Vorschläge zur Neuregelung der Migrationspolitik und des Asylwesens gegeben. Man wird aber erst sehen, ob und wie die geplante Obergrenze eingehalten und eine eventuelle Grenzschließung durchgeführt wird. Und viele Bürger haben den Eindruck, man erfährt nicht alles über die wahren Zahlen und die Hintergründe, vor allem in den heiklen Bereichen wie Ausländer-Kriminalität oder bei Fragen über die vermutlich zahlreichen illegalen Untergetauchten vermuten viele Bürger eine Verschleierungstaktik.

Was aber am schwersten wiegt, ist das diagnostische und therapeutische Versagen der EU. Die Umsetzung einer nutzbringenden und breit abgestimmten europäischen Migrations- und Flüchtlingspolitik ist noch nicht einmal im Ansatz erkennbar. Vor allem, weil die sinnvollen Vorschläge des österreichischen Außenministers, der FPÖ und des ungarischen Regierungschefs sowie anderer kritischer Köpfe von einer relativ kleinen, aber offenbar sehr einflussreichen internationalistischen Lobby nicht goutiert werden und man in Brüssel weiter auf der Humanitätswelle surft.

Man ist dort selbst nach den wiederholten furchtbaren Terroranschlägen und nach dem auch durch die falsche europäische Migrationspolitik mitverursachten Brexit nicht in der Lage, die längst beschlossenen herkunftsnahen Hot-Spots zu errichten, man schafft es nicht, die Außengrenzen zu sichern und man bringt keine belastbaren Vereinbarungen zur Rückführung der europaweit hunderttausenden abgelehnten Asylwerber zustande. Damit wird neues Radikalisierungspotenzial geschaffen und die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet. Ebensowenig ist eine Realisierung der Brüssler Idee, in Libyen Lager für straffällige Migranten zu errichten, absehbar.

Kurzum, die Wahrheit ist: würde die Medizin so agieren wie die Politik, wäre es um die Volksgesundheit ganz, ganz schlecht bestellt. Würden aber die Politiker mehr wie seriöse Mediziner handeln, wäre die endlose Krise vermutlich längst gelöst und die Gefahr gebannt.

Jul 162016
 

Ein ARTIKEL von CHRISTIAN ORTNER

Die Anwendung „wohltemperierter Grausamkeit“ mahnte der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk im Juli 2015, vor jetzt gerade einem Jahr, ein, um den damals gerade anschwellenden Strom von Migranten aus dem Nahen Osten, Afrika und Teilen Vorderindiens zu begrenzen. Ein Begriff, der dem Denker, wenig überraschend, damals ordentlich Prügel einbrachte. Richard David Precht, die Helene Fischer unter Deutschlands populären Gebrauchsphilosophen, warf Sloterdijk „Nazi-Jargon“ vor. Wie recht Sloterdijk mit seiner unschönen Forderung hatte und wie töricht die Replik Prechts und vieler anderer war, hat sich in den zwölf Monaten, die seit dem Juli 2015 vergangen sind, mehr als dramatisch bewiesen.

Die Schließung der Westbalkanroute für Migranten war natürlich richtig. Aber sie stellte zweifellos eine „wohltemperierte Grausamkeit“ all jenen gegenüber dar, die das Bedürfnis verspürten, illegal nach Deutschland zu reisen. Das Gleiche gilt für den wackeligen Pakt mit der Türkei zur Eindämmung der Migration. Und das Gleiche wird in noch viel höherem Maße für die Deals gelten, die Brüssel früher oder später mit Staatsgebilden wie Libyen oder dem Sudan wird aushandeln müssen, um der Völkerwanderung Herr zu werden.

Im Sudan etwa, dessen Präsident Umar al-Bashir wegen Verdachts auf Völkermord per internationalem Haftbefehl gejagt wird, hat Angela Merkel, 2015 noch die Schutzmutter der Schutzerflehenden, jüngst diskret sondieren lassen, mit welcher Hochtechnologie man behilflich sein könne, um vier Millionen Migrationswillige in der Region mit sanfter Gewalt an der Abreise zu hindern. Spanien betreibt dergleichen schon seit Längerem zusammen mit Marokko, robust in der Sache und mit ziemlich großem Erfolg.

Natürlich ist das alles durchaus „wohltemperierte Grausamkeit“. Trotzdem wird dies und noch mehr an unterschiedlich temperierten „Grausamkeiten“ im Sloterdijk’schen Sinne kommen und kommen müssen, um eine Implosion Europas zu verhindern, wie sie sich schon da und dort andeutet. Viele Europäer wehren sich freilich nach wie vor, dies zu akzeptieren. Das mag an Naivität liegen, an illusionärem Wunschdenken oder einer Unwilligkeit, die Logik der Massenmigration aus der arabischen Welt oder Afrikas zu Ende zu behirnen und sich deren Konsequenzen zu stellen. Oft wird es aber auch an einer unzulässigen Vermischung von Gesinnungsethik mit Verantwortungsethik liegen, wie das der Soziologe Max Weber definiert hat.

Gesinnungsethik ist in diesem Kontext das ausschließlich seinen ethischen Grundsätzen folgende Verhalten des Einzelnen unbeschadet der daraus resultierenden Folgen; Verantwortungsethik hingegen wird nicht nur nach ethischen Kriterien handeln, sondern immer auch die Konsequenzen zum Teil des Kalküls machen. Privatmenschen ist es daher unbenommen, sich unbeschränkt willkommenkulturell zu engagieren – ein Staat hingegen, der nicht verantwortungsethisch ins Kalkül einbezieht, welche Folgen unbegrenzte Zuwanderung haben wird, handelt schlicht und einfach verantwortungslos.

Auch wenn jener Paradigmenwechsel, der heuer in Österreich offen ausgesprochen und in Deutschland stillschweigend in der Asylfrage stattgefunden hat, natürlich primär politischer Existenzangst der herrschenden Klasse geschuldet war, so lässt er sich doch auch beschreiben als Wechsel von einer völlig verantwortungslosen staatlichen Gesinnungsethik (2015) zu angemessener Verantwortungsethik (2016).

Außenminister Sebastian Kurz folgte im Juni mit seinem Vorstoß, sich an Australiens rigider Abschottungspolitik gegenüber der Völkerwanderung ein Beispiel zu nehmen, im Grunde nur diesem dringend notwendigen Paradigmenwechsel und trieb ihn noch ein Stück voran.

Man kann das mit Sloterdijk „wohltemperierte Grausamkeit“ nennen. Im Grunde ist es freilich nichts anderes als die Einsicht in das Notwendige. („Presse“)

Jul 152016
 

Wäre ich Muslim, wäre für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, dieser Religion den Rücken zu zu kehren und aus diesem krankhaften Verein auszutreten. Einer Religion, die nur Unheil über Menschen bringt, die Menschen in einem LKW über Frauen und Kinder fahren lässt. Ich würde mich so schämen dafür, dass ich nicht weiter ein Teil davon sein wollen würde und ich würde als Frau und höchstwahrscheinlich Mutter mein Kopftuch abnehmen und mir sagen: Jetzt ist endgültig genug.


Es ist wieder Zeit, für viel heiße Luft, wobei das tatsächliche Problem wie immer verleugnet werden wird.
Ich warte schon auf die verblödete Internetgemeinde mit Ihren “Je suis ……” und “#…….” – man ist ja so betroffen, seitens der Politik werden Placebos ausgegeben und nächste Woche geht es weiter wie bisher, so als wäre alles in bester Ordnung! Am schlimmsten sind dann wieder die, die auf das wirkliche Problem aufmerksam machen und Veränderungen fordern! Pack, Dunkeldeutschland….


Nizza ist die Konsequenz aus einer fast unbegrenzten Zuwanderung.
Die Zugewanderten sind und werden keine Franzosen, nicht einmal in der dritten Generation. Sie sind Algerier, Marokkaner, Araber und bleiben es bis auf wenige Ausnahmen auch….auch wenn sie einen Französischen Pass bekommen.
Das grundsätzliche Problem liegt in der Religion und der dazu gehörenden Zivilisation.
In Europa gab es niemals Menschen, die aufgrund ihres Glaubensbekenntnis die Lizenz zum Töten hatten, bis auf die katholische Kirche und den Papst.
Das geschah allerdings in einem ganz anderen Rahmen.
Terrorakte wie in Nizza sind nur durch Grenzen und Nationalstaaten zu verhindern, bzw. einzuschränken.
Die Phantasien von Multikulti werden noch viel mehr Opfer fordern…
Jede weitere Moschee, die mit Minarett gebaut wird, wird weitere potentielle Täter hervorbringen..
Denn sie sind Symbole einer Ideologie, zum Gebet würde ein schlichter Bau reichen.


“…dann wird auch Nizza nur ein tragisches Ereignis bleiben, was wir mit der Zeit vergessen werden und das uns nichts gelehrt hat.”

Ohne jemandem den Tag vermiesen zu wollen, wage ich die Prognose, dass auch dieser Vorfall NICHTS ändern wird. Erst deutlich andere Wahlergebnisse könnten an diesen Zuständen etwas verändern. In Frankreich und einigen anderen Ländern stehen die Chancen dafür ja auch gar nicht so schlecht.


“Der Islam ist und bleibt die faschistische Ideologie des 21. Jahrhunderts.”

Besser kann man es nicht ausdrücken!
Man sollte aber nicht mehr von “einem tragischen Ereignis” sprechen, denn Nizza fehlt das Alleinstellungsmerkmal. Die Inflation der Attentate ist nichts anderes als die Kriegserklärung an westliche Werte, und der Westen reagiert darauf wie die berühmten 3 Affen. Damit es besser wird, muss es scheinbar schlimmer werden, aber dann kann es auch zu spät sein.


Nachdem derartige Anschläge im Monatstakt in Deutschland erfolgen, wird die Gegenwehr des Westens hierzulande eher so aussehen:

In den Schulen wird Toleranzkunde mit dem Schwerpunkt Islam eingeführt werden.
Dabei wird Kindern bereits in der Grundschule vermittelt, wie man Muslimen respektvoll begegnet und ihren Glauben und die damit verbundene Lebensweise akzeptiert. Zentrales Vermittlungsziel: kultursensibles Verhalten für konfliktloses, integratives Zusammenleben.
Beispiele: Mädchen (die späteren Frauen) sollten muslimischen Männern nicht die Hand geben, wenn diese dies nicht von sich aus als erste anbieten! Direkter Augenkontakt und freizügige Kleidung, sowie jegliche sexuelle Provokation in Auftreten und Sprache ist im Umgang mit gläubigen, muslimischen Männern zu vermeiden! Dies muß nicht-muslimischen Mädchen bereits in der Grundschule vermittelt werden. In den meisten Großstädten ist Toleranzkunde bereits heute unerlässliche Voraussetzung für das alltägliche, friedvoll-tolerante Zusammenleben mit der türkisch-arabischen Mehrheit muslimischen Glaubens in den meisten Schulen. Dies wird sich sukzessive auf spätere Bildungseinrichtungen erweitern, an denen muslimische Schüler über eine stetig wachsende Mehrheit verfügen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Toleranzkunde:
1. Jedes respektlose Verhalten gegenüber den religiösen Gefühlen muslimischer Mitbürger führt zwangsläufig zur Ablehnung und hat mangelnde Integration zur Folge, weil eine religiöse und gesellschaftlich benachteiligte Minderheit dadurch abwertet und ausgrenzt wird. Konsequenz dieser Intoleranz sind dann zwangsläufig Missverständnisse im täglichen gesellschaftlichen Zusammenleben, wie die furchtbaren Terroranschläge frustrierter Einzeltäter, die wegen ihrer sozial benachteiligten Rolle und Religion von der deutschen Mehrheitsgesellschaft zurückgewiesen und ausgegrenzt wurden. Dies gilt auch weiterhin, wenn sich das Minderheitenverhältnis in absehbarer Zeit umkehren wird, da auch dann immer noch alle gesellschaftlich relevanten Position in der Wirtschaft von deutschstämmigen, nicht-muslimischen (weißen) Männern besetzt sein werden. Hier muss eine Quotenregelung nach früheren Vorbildern integrative Abhilfe schaffen.

2. Jegliche Kritik am heiligen Buch des Islam, dem Koran und der Schariah, muss vermieden werden. Diskussionen, oder gar Späße und Witze über den Inhalt, insbesondere über den Propheten sind tabu, da sie zwangsläufig den Gegenüber in seinem Glauben und seiner Person abwerten. Daraus resultieren dann gerechtfertigte, weil schuldhaft provozierte, gewalttätige Reaktionen der gesellschaftlich benachteiligten Muslime, wie die o. g. Terroranschläge. Derartige Provokationen, die den gesellschaftlichen Frieden nachhaltig stören, müssen unbedingt, d. h. frühzeitig unterbunden, und bei Zuwiderhandlung konsequent geahndet werden. Eltern müssen für kulturunsensibles Fehlverhalten ihrer Kinder mit offiziellen Schulschreiben und in Einzelgesprächen in die Pflicht genommen werden! Integrationsablehnende Elternhäuser und mit Neigung zu “Hate-Speech”, Propagierung von physischer und psychischcer Gewalt (z. B. Ablehnung religiöser Symbole, wie das Kopftuch), radikalem Auftreten im Internet (hierzu gehören auch Facebook-Likes) müssen klare Grenzen, bis hin zum Schulverweis, aufgezeigt werden. Für die Identifikation und Klassifikation derartiger Elternhäuser werden die Regeln des BMI und der Kahane-Stiftung herangezogen.

Die Bewertung von nicht-muslimischen Schülern im Fach Toleranzkunde wird Arbeitgebern und weiterführenden Bildungseinrichtungen (Gymnasium!) als wichtiges Kriterium für die Eignung eines Bewerbers nahe gelegt und ist im Zweifel gegenüber anderen schulischen Leistungen, z. B. im Naturwissenschaften oder Mathematik, vorrangig. Für die Leistungsbewertung muslimischer Schüler gelten die neuen Förder- und Quotenregeln des Integrations- und Fördergesetzes, dass in Kürze von Ministerin Schwesig in den Bundestag eingebracht wird.

Kinder werden in schulischen Rahmen bereits in den ersten Jahren mit halal und haram vertraut gemacht werden und wie man daraus resultierende kulturelle und religiöse Konflikte vermeidet. Die hierfür benutzten Schulmaterialien (Bücher, Filme, Schautafeln) werden durch die anerkannten Islamverbände erarbeitet und durch die Länderministerien verpflichtend an jeder Grundschule eingeführt! An zentralen Plätzen in jeder Schule und den Klassen werden neben wichtigen Mitteilungen “Toleranztafeln” mit den wichtigsten islamischen Verhaltensregeln aufgehängt, die für ein integratives und friedliches Zusammenleben unerlässlich sind.

Es werden Kurse an den pädagogischen Bildungseinrichtugnen für kultur-sensible Toleranzkunde mit Schwerpunkt Islam geschaffen. Lehrkräfte für Toleranzkunde mit muslimischen Glauben erhalten den Vorzug! Die stetige Weiterbildung ist notwendig (aktuelle Fathwas) und erfolgt in Einrichtungen der Islamverbände.

Darüber hinaus: Angestellten von Supermärkten werden spezielle Schulungen für den Umgang mit den flächendeckend eingeführten Halal-Abteilungen der Discounter und Einkaufsmärkten verpflichtend auferlegt. Derartige Schulungen werden von den Halal-Schulungszentren der Islamverbände durchgeführt und kontrolliert. Arbeitgeber werden durch die Anti-Diskrimierungs-Gesetzgebung des Bundes verpflichtet, vorrangig muslimische Angestellte für diese Abteilungen einzustellen oder nicht-muslimische Angestellte in einer mehrwöchigen, dreijährig zu wiederholenden Schulung bei o. g. Halal-Schulungszentren zu qualifizieren. Die anfallenen Schulungskosten werden hälftig von den Arbeitgebern und der öffentlichen Hand getragen. Angestellte können für weitergehende Qualifikations-Module in Städten und Gemeinden mit ethnischen Majoritäten (z. B. spezielles Verhalten im Ramadan in afghanischer Tradition) Konstenübernahme durch die Agentur für Arbeit beantragen.
Deutsche Hersteller, die Produkte für die attraktive und überproportional wachsende Halal-Ökonomie anbieten, werden zum Erwerb einer speziellen Halal-Zertifizierung verpflichtet. Das entsprechende “Unbedenklichkeits-Güte-Siegel” wird von der islamischen Halal-Verband erteilt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
– das Unternehmen ist muslimisch geführt.
– die Abteilung, die die Produkte herstellt, ist mit muslimischen Mitarbeitern besetzt. Unernehmen werden hierfür geschulte Mitarbeiter durch die Halal-.
– die Abteilung muß ihre Mitarbeiter nach den o. g. Regeln qualifizieren.
Die Hersteller unterliegen stetigen Kontrollen durch den Verband und müssen die Zertifizierung turnusmäßig erneuern.

Dies wird die wirtschaftliche Integration muslimischer Mitbürger und der jährlichen Flüchtlings-Migration entscheidend befördern. Die Bundesregierung wird eine Übernahme dieser erfolgreichen Regelungen EU-weit, insbesondere in den Ländern des ehemaligen Ostblocks, die sich bisher jeder solidarischen Integration von muslimischen Flüchtlingen verweigern, vorbereiten und mit finanziellen Anreizen, resp. Druck konsequent durchsetzen.

So wird die Antwort des Westens aussehen.


Ich habe ausgeblendet seit 9/11. Ich brauchte Jahre um die Bilder aus der Dokumentation der Brüder Naudet zu verdrängen. Nun sehe ich sie wieder auf den Straßen liegen, Frauen, Kinder, Männer… blutüberströmte Körper, seltsam verdreht, im Namen Allahs, im Namen des Islam. Tägliche Blaupausen weltweit! Das Grauen schleicht zurück in meine Knochen. Es ist keine Kriegserklärung… es IST KRIEG seit Jahrtausenden! Diese Moslems und ihr abgrundtiefer Hass kennt keine Grenzen, wieder überziehen sie Europa mit dem Blut unschuldiger Menschen. Ich wünschte die Menschen hier (und ich meine auch die Moslems, welche all das hinter sich gelassen haben) wären soweit, diesen mörderischen Islamfaschismus mit samt seinen Anhängern dahin zu schicken, wo er her kam: in die verdammte Hölle! Stattdessen wird verherrlicht, beschwichtigt, verharmlost und etabliert, was das Zeug hält. Maas-loss und seine Adjutantin Kahane hetzen ihre Privat-Stasi-Horden auf uns, Hollande lässt sich die Haare schneiden für 10.000 Euro im Monat, Rolf Mützen (SPD) würde es nicht wundern, wenn man in Großbritannien demnächst Dracula zum Gesundheitsminister macht. Die EU ist kein Irrenhaus, sie ist ein Schlachthaus der Moslems und wir die Opfertiere, bestalisch hinzuschächten um lebendigen Leibes qualvoll auszubluten unter ihrem Jubel. Ich halte es nicht mehr aus.


Schon nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo Anfang letzten Jahres schrieb der Figaro, “dass wir viel zu lange in unserem irregleiteten Humanismus unseren ärgsten Feinden entgegen gekommen sind.”
Geändert hat sich bei den Verantwortlichen seit Beginn der Anschläge in Europa nichts. Jedes mal diesselben Phrasen von Anteilnahme und Mitleid, Beschwichtigungen und Nicht-Handeln-Wollen im Kontext mit dem “Kampf gegen Rechts”.
Es bleibt wohl wahr: Nicht alle Moslems sind Terroristen, aber alle Terroristen Moslems!


Der Terror von Nizza wird folgenlos bleiben. Die Eliten werden ihren integrationstraum weiter träumen, in ihren gutgesicherten Villen Champagner saufen und ihre Lebenskraft darauf verwenden, das Handicap im Golf zu verbessern . Guido Westerwelle hatte es anders gemeint, aber sein Wort von der spätrömischen Dekandenz ist zutreffend. Die Eliten werden weiter im Hedonismus schwelgen und sich mit prämierten Weinen die Welt schön saufen bis ihnen der Islamist das Glas aus der Hand schießt. Die USA und die osteuropäischen Länder wehren sich gegen den Eroberungsversuch der Islamisten. Deutschland und Frankreich haben längst kapituliert.


Ernst Jünger hat schon 1948 völlig richtig gesagt: „Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf. Das ist ein Gesetz.“ Mehr gibt es dazu eigentlich nicht mehr zu sagen, außer das wir schon einen gewaltigen Schritt weiter sind und einen wenn nötig auch wehrhaften Liberalismus längst durch Ideologie und naives, weltfremdes Gutmenschentum ersetzt haben, deren Auswirkungen schon quasireligiöse Ausmaße in diesem mittlerweile völlig kranken und kaputten Land genommen haben. Ein Besinnen und Innehalten ist nicht mehr möglich, denn alles was geschieht ist “alternativlos” und wird durch Phrasen und Lügen legitimiert und ggf. einfach durchgesetzt, auch gegen den Willen des Souverän, des Bürgers. In jedem Fall ohne ihn um seine Zustimmung zu bitten und ihn zu fragen. Und diese Farce nennt man dann immer noch ganz frech und dekadent “Demokratie”! Das Schlimmste aber ist, der Bürger glaubt das auch immer noch und hält weiter still.


Der Westen muss sich im ersten Schritt nicht gegen integrationsunwillige Migranten wehren, er muss zunächst gegen sich selber, gegen seine Ignoranz kämpfen, um wieder ein festes freiheitlich-demokratisches Fundament zu erlangen. Der erste Schritt zur Besserung wäre, dass diejenigen Kräfte, die heute unser gesellschaftlich-kulturelles Immunsystem lähmen, neutralisiert werden, was hoffentlich durch Wahlen noch funktioniert. Wenn dies nicht klappen sollte, sehe ich schlimme Verwerfungen bis hin zum Bürgerkrieg voraus, was im Übrigen auch eines der veröffentlichten CIA-Szenarios für Deutschland bis 2020 ist. Die renommierte “Washington Post” zitierte 2009 den damaligen Boss des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Michael Hayden, mit den Worten, dass Deutschland und andere EU-Länder spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sein könnten. Hintergrund der Studie wären Migrationsbewegungen und der mangelnde Integrationswille von Teilen der Zuwanderer, die sich »rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume« erkämpften und diese gegenüber allen Integrationsversuchen auch mit Waffengewalt verteidigen würden. In Deutschland fallen darunter angeblich: Teile des Ruhrgebietes (namentlich erwähnt werden etwa Dortmund und Duisburg), Teile der Bundeshauptstadt Berlin, das Rhein-Main-Gebiet, Teile Stuttgarts, Stadtteile von Ulm sowie Vororte Hamburgs.

Was dies für unsere Freiheit bedeuten würde, dürfte jedem klar sein.

Gegen DIESE Entwicklung gilt es etwas zu unternehmen und zwar schnell, die Zeit drängt! Je länger unsere Grenzen für den freien Personenverkehr offen bleiben, desto größer wird die Gefahr! Freier Kapital- und Warenverkehr kann ja bleiben, Personen, die hierher kommen, sollten jedoch akribisch überprüft und ggf. gar nicht erst nach Deutschland hereingelassen werden. Und wer kein Bleiberecht hat, muss ausreisen, sofort und ohne wenn und aber. Diejenigen, die das mit rechtswidrigen Verwaltungsentscheidungen, mit Kirchenasyl oder ähnlichen Mätzchen verhindern wollen, müssen unter Strafe gestellt werden, den sie verhindern eine hoheitliche Akt unseres Staates. Politiker, die eine solche Bestrafung nicht gutheißen, müssen aus ihren Ämtern entfernt werden.


“Wenn wir nicht langsam erkennen, dass Freiheit nichts Selbstverständliches ist, dass es das nie war und dass man sie gegen ihre Gegner verteidigen muss, dann wird auch Nizza nur ein tragisches Ereignis bleiben, was wir mit der Zeit vergessen werden und das uns nichts gelehrt hat.
Und dennoch wird man sie auch jetzt wieder hören: Die Relativierer, die Schönredner, diejenigen, die die Toleranz so lange vor sich herhalten werden, bis man ihnen nicht einmal mehr die Möglichkeit zur Toleranz lässt, bis die Freiheit erstickt worden ist.”


Mit Verlaub, Großbritannien ist nun neben Frankreich eines derjenigen Länder, in denen der Islam und der Islamismus am meisten und stärksten Fuß gefaßt und die Gesellschaft durchwuchert haben. Schauen Sie sich nur an, was der Erzbischof von Canterbury, die kirchliche Institution in GB, bereits viele male zum Thema Islam offen geäußert hat und ernsthaft und ohne Protest vorschlägt, wieviele radikale Imame in GB ihren Sitz haben, wie fest kriminelle islamische Strukturen dort ganze Städte und Stadtteile im Griff haben bis hin zur Abschlachtung von brit. Soldaten auf offener Straße durch Islamisten. GB ist nun wirklich leider eines der Länder, die schon jetzt vollkommen verloren sind.


Niemand wird sich wehren. Ihnen bleiben zwei Möglichkeiten: Burka kaufen oder auswandern. Nach der Zuwanderung von zwei Millionen Muslimen in die kleine Altersgruppe der 18 – 30 jährigen ist der Weg in den Islam vorgezeichnet wie ein Gesetz. Wir sollten uns, um Opfer zu vermeiden, unterwerfen.


In mir kommt unermeßlicher Zorn hoch, wenn ich sie wieder höre, die Sprechblasen-Verteiler aus Politik, Kirchen und Verbänden, die scheinheiligen Betroffenheitsadressen von Mazyek und Consorten, die Relativierer der “Qualitätsmedien” einschließlich der ÖR. Sie widern mich einfach alle nur noch an und ich glaube ihnen kein Wort. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so ohnmächtig gefühlt, ausgeliefert einer blinden, naiven Politikerclique, die nur im Stande ist, gebetsmühlenartig den gleichen Schwachsinn von Integration, friedlichem Islam und Toleranz zu erzählen. Politiker, die uns und unser Land mit ihrem “weiter so” zielsicher in den Abgrund führen.


Ich frage: Was soll denn „anders“ werden? Sicher, es gibt sie, eine nicht-linke Minderheit in Deutschland, die weder ihre Kultur noch Gesellschaft aufgeben will. Die TE-Leser dürften zumeist dazugehören. Aber sonst?
Meine Vorhersage: Nehmen wir nur die kommende Wahl in Berlin. Wahlbeteiligung maximal um die 60 % (weil 85 % der wahlberechtigten Migranten nicht zur Wahl gehen werden und vor allem im Osten die Unzufriedenheit der Alt-SEDler mit der Linkspartei eher zu Wahlenthaltung als Stimmabgabe für die AfD führen wird). SPD knapp über 20, CDU auch (2 % mehr als die SPD und stellt den Regierenden), die restlichen Stimmen bringen die Grünen. AfD knapp unter 15 %, was einen Tag nach der Wahl schon keine Rolle mehr spielen wird, am Wahlabend taugt sie aber zur Selbstvergewisserung des linksliberalen Blocks („Nie wieder…“ „keinen Fußbreit…“). Insgesamt werden die drei Regierungsparteien ca. 25 % der Berliner Bevölkerung repräsentieren – und dann vier lange Jahre genauso weiter machen wir bisher. Und wieder werden jedes Jahr 100000 zumeist Illegale nach Berlin kommen und die Sozialindustrie weiter anheizen.

Daran allerdings sind weder Muslime oder muslimische Terroristen schuld. Sie sind eine Minderheit, die man entweder aus dem Land werfen und/oder bekämpfen könnte – wenn man wollte. Aber man will am Ende nicht. Laßt mich in Ruhe, ich will lieber auf meinem Smartphone surfen oder Pokémon Go spielen. Schaut Euch die Menschen an, die Euch auf der Straße begegnen. Wer ist wirklich bekümmert, besorgt? In meinem Nachbarbüro sitzen vier junge Mitarbeiter unter dreißig, darunter drei Frauen. Keiner von ihnen hatte heute morgen etwas von dem Anschlag in Nizza mitbekommen. Sie hören nur die “Morning Show” auf einer Popwelle, dort werden von zwei berufsjungen Moderatoren, deren Koksnase man bis aus dem Lautsprecher riechen kann, Zuschauer angerufen und gefragt, ob sie letzte Nacht fremdgegangen sind. Den Rest des Tages tippen sie auf ihren Smartphones herum. Wenn in unserem Büro mit seinen metallbedampften Fenstern das WLAN ausfällt, DANN ist das für sie eine Katastrophe. Denn dann funktioniert Whatsapp nicht mehr.
Die Titanic Deutschland geht unter. Der Unterschied zum Schiff ist der, daß bei uns sich der Funker erst gar nicht mehr bemüht, SOS zu funken, damit Hilfe kommt. Sondern lieber gleich zur Kapelle auf dem Deck wechselt und mitsingt. Und die Fahrgäste (alle!) stehen drum herum und sagen „So schön!“


 

Jul 052016
 

Von Ramin Peymani

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat in Europa die Demokratie gesiegt. Nach dem von den deutschen Medien bis heute nicht akzeptierten Votum der Briten, aus der Europäischen Union ausscheiden zu wollen, muss nun die skandalumwitterte Stichwahl zum österreichischen Bundespräsidenten wiederholt werden. Während sich die Bürger Großbritanniens bei einer auch für deutsche Bundestagswahlen nicht mehr selbstverständlichen Wahlbeteiligung mehrheitlich für das Verlassen der als undemokratisch empfundenen EU ausgesprochen haben, wurde in Österreich ein wichtiges Zeichen gegen Wahlmanipulation gesetzt. „Wahlen sind das Fundament der Demokratie. Es ist die vornehmste Pflicht des Verfassungsgerichtshofs, dieses Fundament funktionstüchtig zu erhalten“, so die Richter. Dabei sah man sich zur Annullierung der Stichwahl veranlasst, um „das Vertrauen in unseren Rechtsstaat und damit in unsere Demokratie zu stärken.“ In 94 von 117 Wahlbezirken hat der Verfassungsgerichtshof Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung festgestellt, oder anders gesagt: Nur in einem Fünftel der Bezirke ging es mit rechten Dingen zu. Ob es sich dabei schlicht um Schlamperei oder um Vorsatz handelte, lässt sich heute nicht mehr klären. Am Fundament der Demokratie haben die flächendeckenden Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahlauszählung aber allemal gerüttelt.

Die ZEIT schafft es dennoch, Opfer zu Tätern zu machen. Aus ihrer Sicht rütteln nicht etwa die Trickser und Pfuscher in den Wahlämtern am demokratischen Fundament, sondern die geschädigte FPÖ, obwohl deren Kandidat Hofer möglicherweise des Bundespräsidentenamtes beraubt worden ist. Im umgekehrten Fall hätte man den grandiosen Sieg der Demokratie sicherlich ausgiebig gefeiert. Jene Medien, die nicht gerade mit der ideologischen Umdeutung der Welt beschäftigt waren, erfüllten am Freitag verschämt ihre Chronistenpflicht. Während vor allem in Deutschlands öffentlich-rechtlichem Rundfunk auch eine Woche nach dem „Brexit“-Votum immer noch erbittert gegen die Befürworter eines Austritts gehetzt wird, war den Verantwortlichen die in Europas Demokratien im Zusammenhang mit der Wahl eines Staatsoberhauptes einzigartige Gerichtsentscheidung nur eine dürre Meldung wert. Kein Brennpunkt, keine tagelangen Sondersendungen – und das, obwohl nicht weniger passiert war, als dass Rechtsstaat und Demokratie jene Kräfte in die Schranken gewiesen hatten, denen an einer freien, geheimen und gerechten Wahl offenbar nicht gelegen ist. Gerade in der aktuellen Sinnkrise Europas hat ein solcher Sieg der Rechtsstaatlichkeit weit mehr verdient als beleidigte ZEIT-Kommentierungen oder weitgehende mediale Ignoranz.

Bestätigt wurden wieder einmal all jene, die aufgrund der ungezählten Verdachtsmomente schon kurz nach der Wahl deren Rechtmäßigkeit in Frage gestellt hatten. Reflexartig wurden sie von Politik und Medien als undemokratische Anti-Europäer und Verschwörungstheoretiker verunglimpft. Ein bekanntes Muster aus der Eurokrise und dem Zuwanderungschaos, als man mit den kurz darauf von der Realität bestätigten Kritikern jeweils ebenso verfuhr, weil sie es gewagt hatten, auf die Errungenschaften von Demokratie und Rechtsstaat zu pochen. Niemals haben sich die lautstarken Parolenschwinger in den Redaktionen für die massive Verunglimpfung unbescholtener Bürger entschuldigt. Stattdessen gefallen sie sich gemeinsam mit ihren Doppelpasspartnern aus der Berufspolitik darin, gebetsmühlenartig auf rechte Gefahren zu verweisen – und damit Ursache und Wirkung gänzlich auf den Kopf zu stellen. Gerade erst hat Bundesjustizminister Maas sich wieder dazu verstiegen, vor der Bedrohung der Demokratie von rechts zu warnen, während in der Bundeshauptstadt eine Horde Schwerstkrimineller seit eineinhalb Wochen mit linkem Terror gegen den Rechtsstaat mobil macht, weil sie ein illegal besetztes Haus nicht für Asylsuchende freigeben will. Ach, das haben Sie gar nicht mitbekommen? Kein Wunder – um solcherlei antidemokratische Gewaltexzesse von links machen Deutschlands öffentlich-rechtliche Medien lieber keinen Wirbel. Zu leicht könnte das Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Jun 272016
 

Ein Leserbrief:

1968 war ich 19 Jahre alt, also ein „klassischer 68er“! Viele von uns in dieser Generation hatten mit diesen linken Anarchisten in ihren handgestrickten, rot-grünen Pullis, absolut GAR NICHTS zu tun. Und die meist ungewaschenen Kommunarden trugen dann ihren Lieblings-Spruch vor sich her: „Schwerter zu Pflugscharen !“,- dabei hatten sie in ihrem ganzen Leben noch nie ein Schwert in der Hand gehabt, sondern nur Steine auf Polizisten und Anders-Denkende geworfen,- und von Pflugscharen hatten sie sowieso keine Ahnung, weil das Pflügen hat ja bekanntlich was mit „Arbeit“ zu tun, und mit sowas Anstrengendem haben sich die linken Anarcho-Studenten damals wie heute wahrlich nicht abgegeben ! Wir studierten Medizin, Wirtschaft, Jura, Technik,- machten Karriere, verdienten gutes Geld im In-und Ausland, heirateten eine hübsche Anwältin, Ärztin oder Krankenschwester (wie ich), leben in besten Verhältnissen, lesen „DiePresse“, – und VERBITTEN UNS, mit dieser links-grünen PARALLELL-GESELLSCHAFT, die nie wirklich was geleistet hat, wie Joschka-Fischer + Co., in EINEN TOPF geworfen zu werden ! Vielleicht sollten sich die linken Medien mal mit jenen schweigenden 68ern befassen, die unser Land durch Innovation, Energie und wirtschaftlichen Verstand nach vorne gebracht haben, und nicht nur mit diesen arbeitsscheuen Nichtstuern und Links-Erklärern, die heute den ORF und die meisten anderen Medien bevölkern. Amen.

Jun 272016
 

Hier ein Auszug aus dem lesenswerten ARTIKEL von WERNER REICHEL bei ORTNERONLINE

Die österreichischen Sozialisten verlieren angesichts ihres Niedergangs jeden Realitätsbezug. Unter ihrem neuen Chef BK-Kern entwickelt sich die SPÖ gerade zu einer obskuren Politsekte. Bei seiner Antrittsrede als SPÖ-Chef brennt Christian Kern wie gewohnt sein buntes Feuerwerk an hohlen Phrasen, Schlagwörtern, Stehsätzen und Gemeinplätzen ab. Statt Konzepten, Plänen und Strategien verspricht er seinen Genossen einfach eine strahlende Zukunft: „Meine persönliche Überzeugung ist, das sozialdemokratische Zeitalter fängt jetzt erst gerade an.“ Sagt der Chef jener Partei, die bei der Bundespräsidentenwahl mit ihrem Kandidaten gewaltige 12% eingefahren hat. Danach spricht der neue rote Messias seine Partei von allen Sünden frei: „Wir sind eine Partei, die sich für keine Episode ihrer Geschichte rechtfertigen muss.“ Angesichts der braunen Flecken der SPÖ ist das entweder Größewahn oder Dummheit, in jedem Fall aber höchst gefährlich. Für diesen inhaltsleeren und esoterischen Schwachsinn erntet Kern von den Spitzen der SPÖ Standing Ovations. Spooky!  Gegen Kern sind die angeblich so gefährlichen Rechtspopulisten geradezu ein Ausbund an Vernunft.

Es ist typisch für Zeiten des Niedergangs und des Umbruchs, dass Gaukler Menschen in ihren Bann ziehen. Dass die Sozialsten Kern und seine skurrilen Heilsversprechen zujubeln, zeigt, wie verzweifelt und orientierungslos die Linke in Europa ist. Dass die Medien dabei mitspielen, macht die Sache umso schlimmer.

Jun 022016
 

Den ganzen ARTIKEL in der KRONE lesen Sie HIER


Leserbriefe und Kommentare zu diesem Artikel :

Man muss hier schon von einem wahlentscheidenden Eingriff seitens des ORF sprechen………..


Nachdem der ORF eine Öffentlich/Rechtliche Fernsehanstalt ist, gesponsert mit GIS-Gebühren und Steuergeldern, wird also von uns Bürgern doppelt bezahlt, ist der Auftrag des ORF unparteiisch, unvoreingenommen zu berichten. Und nicht sich hier als Parteienfunk (Rot/Grün) zu etablieren! Der ORF kommt in keinster Form seinem wirklichen Auftrag nach!


Und wieder ist keiner dafür zur Verantwortung zu ziehen. Denn mit den Zwangsgebühren kann man ja nicht erwarten das objektiv und wertfrei recherchiert wird. Aber bei dem alles anderen als objektiven Rundfunk wundert mich nichts mehr. Aber sie haben das geschafft was sie wollten verhindern eines BP der nicht aus dem linken Lager kommt. Seherauftrag erfüllt. Oder?


Da es sich hierbei um eine Anchorman des Rot Funkes handelt wird im die Stange gehalten wie nur möglich! Sollten Arbeiter/Angestellte dies in der Privatwirtschaft machen, gibt es die Fristlose! Aber die Mainstreammedien und das ganze Politikum ist zur Zeit eine Farce und wir sollten allmählich anfangen ohne Regierung auszukommen! Ist einfacher und kostet bei weiten nicht so viele Nerven


Herr Wolf hat nicht nur schlampig recherchiert, sondern diese Vorgangsweise war als bewusste Wahlbeeinflussung gedacht. Sie ist in meinen Augen, auch strafrechtlich zu verfolgen…..
ORF-Chef Wrabetz sollte sich gegen eine Mitarbeiterin wie Thurnher schon durchsetzen können. Er kann doch nicht sagen, sie würde sich von niemandem was in die Sendung hineindrücken lassen. Wrabetz soll ihr nichts hineindrücken, sondern darauf achten, dass sie nicht ihre Stellung ausnutzt, um andere Menschen als Lügner hinzustellen. Und das vor einem Millionenpuplikum und hinzu kommen noch die vielen ausländischen Fernsehsender.

Und nicht nur er sollte gehen, Thurnher auch! Die größte Respektlosigkeit ist, jemanden nicht ausreden zu lassen, ihn immer ins Wort zu fallen und um jeden Preis ins Lächerliche zu ziehen! Eine öffentliche Entschuldigung wäre angebracht!

Armin Wolf gehört fristlos gekündigt, schon alleine wegen seinen Äußerungen in den Netzwerken!

Einst war ich sehr stolz auf unser österreich.. doch jetzt will ich hier nicht mehr leben .. Korruption an der Tagesordnung, Manipulation sowieso ..

Wolf und Thurnher sollten zurücktreten, sie sind unprofessionell, parteiisch; neue Journalisten beim ORF sind überfällig! 🙁

Was war Hochner dagegen doch für ein Profi, schade dass er nicht mehr da ist…

ORF zusperren! Keine Zwangsbegühren für diesen links-politischen Rotfunk!


ORF Eins privatisieren, GIS abschaffen, kleines Kulturbudget für ORF Zwei und die Sache ist erledigt.


Neuwahlen,Parteifreier Rundfunk und schon ist alles besser!!!


Ohne Zwangsgebühr wäre der ORF dank Typen wie Wolf und Thurnherr schon längst bankrott, eine Zumutung für unser Land!


Der GANZE ORF gehört abgedreht,oder PRIVATISIERT.


ORF – der stand einmal für objektive Berichte, war glaubwürdig, und qualitativ sicher höher einzustufen als andere europäische Sender! LANGE IST ES HER!!!! Jetzt muss man sich für diese linken Rotfunk fast schon fremdschämen!


Viele der überbezahlten orf Journalisten verwechseln Einbildung mit Bildung.


Der Wolf benimmt sich STÄNDIG anmassend, Besserwisser, stellt eine Frage mehrmals und lauter negative Äusserungen gegenüber den Gesprächspartnern. Versucht immer den anderen als dumm darzustellen, das ist eines ORF unwürdiges Verhalten und der Mann hat seinen Beruf eindeutig verfehlt – weg mit ihm, niemand wird ihm nachtrauern.


Warum sollte nur Wolf gehen? Alle raus, und die „größten Medienorgel des Landes“ (Gerhard Bacher) privatisieren. Wir brauchen keinen Staatsfunk, wir sind nicht Nordkorea.


Was Wolf und Vor allem die Thurnherr sich geleistet haben istvein Verbrechen am Jouralismus! Das ORF muß die Konsequenz ziehen und beide entlassen sonst machen sie sich mitschuldig dem Herrn Hofer kurz vor der Wahl schweren Schaden zugefügt zu haben!


Leider lassen sich Menschen ohne eigener Meinung von öffentlichen Medien leicht verunsichern. Wir haben das bei der BP Wahl gesehen… Ein Sender mit Fakten wäre hilfreich…


Ich finde die Turnherr super! Gibt tolle Lehrbeispiele wie Journalismus nicht sein soll: emotional, Journalistin führt große klappe, unterbricht dauernd, kann oft dem Gespräch nicht folgen da überfordert, hat Körpersprache die vor Hass trieft,,,


Die FPÖ sollten der linkslastigen Berichterstattung des ORF und dessen Mitarbeitern, allen voran Armin Wolf keine große Bedeutung beimessen. Je mehr darüber geredet wird umso größer wird der Stellenwert. Besser wäre, wenn sich Freiheitliche andere Gesprächsstrategien für Interviews generell zurecht legen. Beim geringsten Ansatz von Untergriffigkeit sollte man unter Verweis auf die Unrechtmäßigkeit vor laufender Kamera aufstehen und gehen. Man bietet keine Plattform für Besudelungen!


Dass der ORF und speziell der Herr Wolf sich gerne im Ton vergreifen ist ja bekannt. Ein EU-Posten wird schon frei werden für den guten Mann. Alleine wie Wolf das wieder zurückgenommene Ende von Servus TV bewertet hat zeigt, dass der Typ nur auf Verriss von Personen und Situationen aus ist, die ihm nicht passen. In jedem anderen Unternehmen würde er für seine „Arbeit“ entlassen.


Die Gier nach Manipulation für die gesicherten Jobs unter Freunden. Drittklassige Journalistik. Man kann also den Berichten des ORF grundsätzlich nicht trauen.


Früher hat man im 1. Semester gelernt, dass ein Journalist objektiv sein solle!Schade dass die „Spitzenleute“ des ORF anscheinend kein 1. Semester Publizistik absolviert haben! Und Interviewer die der Körpersprache nach vor Hass glühen sind einfach nicht geeignet! Abschaffen der Zwangsmitgliedschaft und das Problem löst sich von selbst!


Der komplette Wahlkampf war manipuliert, das ist vieles schief gelaufen. Ich würde sagen es war ein „Fakewahlkampf“.


Wer den ORF noch ernst nimmt ist eh selber schuld. Die Medien berichten dass, was Sie gerade für richtig finden. Schaden nur, dass es dadurch für einen immer schwerer wird zu unterscheiden was wirklich so passiert ist oder welche Darstellung jetzt verzehrt wurde.


Dieser Armin Wolf gehört schon seit längerem nicht mehr in die Öffentlichkeit! Was auch immer er von sich gibt, sollte nicht mehr unter dem Schutz einer journalistischen Vereinigung stattfinden können!


Man kann Hofer zwar hinweisen, dass im Nachinein die Medien es anderes dargestellt haben! Nur hier wurde mit einem manipulierten Interview so getan als gab es den Vorfall nicht, welcher auch von der Polizei in der ersten Reaktion als terroristischer Angriff gewertet wurde!


Die Medien lügen mehr als Hofer! Der Begriff Lügenpresse sagt ja alles! Was wirklich war, weiß keiner! Es ging hier Wolf nicht um objektive Berichterstattung sondern um Hofer zu schaden! Weg mit Wolf!


Es ist erlaubt Hofer ganz öffentlich von den Linken ung Grünen als NAZI zu beschimpfen! Es ist erlaubt wenn die Grünen und Linken Anarchisten Ballbesucher terrorisieren und deren Ballkleider beschädigen, aber wehe es sagt einer wir fühlen uns den deutschen Volk verbunden! Die Linken sind wirklich die echte Gefahr für unser Land!


Natürlich sind Thurnher und Wolf rücktrittsreif. Von ausgewogener Moderation kann man bei beiden NIE sprechen. Ich bin es leid, diese Manipulation auch noch zu finanzieren



Mai 272016
 

Hey Sascha ! Du hattest ein schönes Leben ! Freizeit, eine tolle Pension, etc.! Und jetzt
? 6 Jahre Büro-Haft (unbedingt, ohne Bewährung) im goldenen Hofburg-Gefängnis !
Jeden Tag um 6 Uhr aufstehen, rasieren, Zähne putzen,- und dann irgendeinem
Botschafter aus Absurdistan die Hand schütteln ! Arbeiten bis 80 ! Und wofür das alles ?
Für Deine ERBEN ! Wie konntest Du Dir das nur antun ? Was hast Du „gewonnen“ ?
Einen miesen Job in dem Du nicht einmal schlapp machen kannst, denn dann schreien
alle nach „dem Hofer“ ! Jetzt kommen die „Mühen der Ebene“. Ich möchte wahrlich nicht
tauschen. Und auf das bisschen „Prestige“ könnte man gerne verzichten. Eine einzige
Chance, um Deine Freiheit zurückzubekommen, gibt es noch : Strache 2018 nicht
angeloben und zurücktreten !
P.S.: Bin in der Therme ! Tschüüüüüssss !

Mai 252016
 

Van der Bellen: Kein Regierungsbildungs-Auftrag für FPÖ

Einen Tag nach seinem Wahlsieg hat der künftige Bundespräsident Alexander Van der Bellen internationale Medientermine absolviert. Gegenüber der ARD hat er sein Nein zu einem Bundeskanzler Heinz-Christian Strache bekräftigt. Er werde der FPÖ nicht den Auftrag zur Regierungsbildung geben, sagte Van der Bellen in einem Interview mit den ARD-Tagesthemen.

Den ganzen Artikel in der PRESSE finden Sie HIER


Kommentare zu diesem Artikel :

Die Saat zur Polarisierung

Damit hat van der Bellen die Saat zur Radikalisierung in das österreichische Volk getragen. Die stimmenstärkste Partei nicht mit den Verhandlungen zur Bildung einer Regierung zu beauftragen ist zutiefst undemokratisch. Das wird bei vielen FPÖ Wählern tiefe Frustration auslösen und zu einer noch größeren Polarisierung beitragen. Van der Bellen startet sein Amt also mit einem schweren Fehler, der für Österreich noch katastrophale Folgen haben wird.


Ätsch, eingefahren!

Nun wissen wir, woran wir sind. Egal wie Wahlergebnisse ausfallen werden: Grüne, Sozialdemokraten, die Volkspartei, damit müssen wir leben, so lange die Freiheitlichen nicht mehr als 50 Prozent haben. Mag sein, dass VdB möchte, dass die Politik auf die Straße verlegt werden soll. Kann sein, dass er der FPÖ helfen möchte, an die 50%-Marke zu kommen. Oder wünscht er sich, dass keine Bundesverfassungsgesetze beschlossen werden können. Bleibt zuletzt die Frage, was er machen wird, wenn die ÖVP klugerweise in keine Koalition mit SPÖ und Grünen gehen würde. Die Sache bleibt spannend. Sollte sich mit Grünen, Roten und Neos keine absolute Mehrheit ausgehen, was wird der neue Präsident dann machen? Schön, dass die Freiheitlichen in der Hofburg einen Wahlhelfer bekommen haben! Es ist leicht möglich, dass der neue Bundespräsident einigen Erklärungsbedarf haben wird. Da werden ihm weder internationale Medien noch Berlin, Rom und Paris helfen können.


das nennt er vereinen

Schon einen Tag nach der Wahl spaltet er das Land noch mehr. Anstatt versöhnlich zu sein, reißt er die Gräben weiter auf. Versteht er nicht das Österreich die EU nur ändern kann wenn es mit dem Ausstieg droht?


das ist relativ einfach bei uns

man braucht mit der Liebesentzugsdrohung „entweder einer von uns oder Du bist ein Nasi“ bloß die SPÖ, ÖVP, Grüne, KPÖ, Neos, Piraten, Griss, Presse, Standard, Kleine, Kurier, Profil, alle Gratiszeitungen, ORF, Kirche, Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, ÖH, Staatskünstler, Kulturschaffende, Kabarettisten, Austropop-Legenden, Sportsuperstars, ORF-Schauspieler, Ex-Politiker wie Pröll, Antifa, Auslandsösterreicher, und die Creme de la Creme der EU-Freunde wie Juncker auf der einen Seite gegen die F und ihre Wähler auf der anderen Seite aktivieren und schon geht sichs locker mit 0.3 Prozent aus.


Widerwertig diese antidemokratische Haltung

Kaum ist die Wahl gewonnen, schon zeigt er wieder selbstherrlich sein altes Gesicht der Ausgrenzung. Diese ersten offiziellen Worte „unseres“ neuen Bundespräsidenten muten sich an wie eine Kriegserklärung gegen die andere Hälfte in diesem Land. Gräben zuschütten sieht anders aus! Wer Wahlsieger nicht anerkennt, hat in einer Demokratie nichts verloren. Die wahren Hetzer in diesem Land sind diese selbsternannten Gutmenschen mit ihrem unerträglichen Gesinnungsterror. Jeder, der nicht diesem linksliberalen Gedankengut hinterher hechelt, wird zum (inter)nationalen Feindbild erhoben. Mit seiner unverblümten, hetzerischen Anti-FPÖ-Haltung stigmatisiert er 49,7 % der Österreicher(innen) als Unmenschen und beschmutzt sie im Ausland. Widerwertig! Das soll ein neutraler Bundespräsident sein, der die Interessen aller Bürger in diesem Land vertreten soll?


Gräben zuschütten?

Anstatt den deutschen Journalisten (und damit der Bevölkerung) einmal zu erklären, dass die FPÖ keine „rechtspopulistische Partei“ ist (wie sie in deutschen Medien immer wieder bezeichnet wird), dass – wenn überhaupt – nur ein kleiner Teil „Nazi“ sind, dass man die FPÖ mit der FDP vergleichen könnte, aber gar nicht mit etwa der AFD …., geht unser neuer BP her und erklärt, er würde die FPÖ, auch wenn sie die Mehrheit hätte, nie mit der Regierungsbildung beauftragen!
Mehr Gräben aufreißen geht nicht – und das einen Tag, nachdem er sich als großer Brückenbauer, als Vertreter der Toleranz für alle ….feiern ließ!


Verstörend

Bei einem Interview sagt er zu dem Anstieg der „blauen“Parteien :
„Die Renationalisierung habe wohl einen Höhepunkt erreicht und werde in den nächsten Jahren auch wieder weniger werden“
Mit Verlaub:Sie Überheblicher alter Mann! Wir sind eine Nation mit Flagge, Bundeshymne Sprache und Kultur und nicht EUsa!
Ich will weder Einheitliche Steuern, Einheitliche Sprache, Einheitliches Heer und bräuchte den Euro und die offenen Grenzen (für meine 2mal im Jahr )nicht.
Ein kleines schwaches Land sind wir? Vielleicht sollten sie weniger Rauchen und nicht von ihrem Zustand auf mein Österreich schließen. Mag sein, aber mitten in Europa- Grenzen zu und dann schau ma wer mehr Jammert (wegen den Lkw durchfahrten usw. warat`s) Außerdem müssen wir uns(mussten) mit unseren hervorragenden Firmen, Wasser und Nahrungsmittel nicht Verstecken, die will eh jeder! Wer nicht soll- MüllerMilchreis Essen.
Nur weil wir Deppen Manager haben die Nicht Wissen was sie Besitzen und daraus machen sollen!?


So schnell werden also die Gräben zugeschüttet…

Indem der Wendehals, ohne auch nur einen Tag im Amt zu sein, fast die Hälfte des Wahlvolkes gleich im Ausland anpatzt?
Ist denn die FPÖ eine verbotene Partei in diesem – noch demokratischen – Land ?

Für so einen Bundespräsidenten dieser Republik schäme ich mich, und ich werde sicher nicht der Einzige sein…


Wie erwartet…

Hat er nicht in einem Interview gesagt, dass er auch Strache im Falle einer Mehrheit der FPÖ angeloben würde?
Er wollte vereinen und nicht ausgrenzen….
Es ist unglaublich, was er einen Tag nach seiner Wahl von sich gibt!!
Strache braucht sich nur hinsetzen und absolut nichts tun. Es regelt sich alles von allein in dieser Regierung.
Spätestens 2018 bei der Nationalratswahl kommt die FPÖ an die Macht. Kern hin oder her.


Was zählt schon der Bürgerwille

Seltsames Demokratieverständniss. Der Präsident ist nicht der, der allmächtig alles besser weiß als das Volk sondern nur der Repräsentant nach außen und Schlichter nach innen. Der Souverän ist das Volk und kein aller Mann mit Allmachtsphantasien. Wenn sich eine Koalition findet in der die FPÖ mitspielt darf der Präsident dann böse schauen wie Klestil – das ist aber auch schon alles.


Die Arroganz..

… geht schon wieder weiter. Habe auch schon gehört, Kern kann sich Griss sehr gut für den RH-Präsidenten vorstellen. Warum wohl, hat Griss im letzten Moment eine Empfehlung für VdB gemacht.

Kern meinte er hätte die Botschaft dieser Wahl verstanden und VdB würde jetzt schon eine FPÖ nicht mit der Regierung beauftragen wollen – als Wahlbürger muss ich mir überlegen, wer da nun Gräben zuschüttet – die Antwort kommt spätestens 2018!!!!!


Im Wortlaut sprach van der Bellen…

…von einem Nicht-Regierungsauftrag im Falle einer RELATIVEN Mehrheit.
Na denn!
Die 30.000 und ein paar zerquetschte Stimmen schafft die FPÖ auch noch, zumal wenn das Wahlvolk von solch undemokratischen Aussagen weiter angefeuert wird!


Gräben zuschütten Herr Van der Bellen?

Und dann unnötig Öl ins Feuer gießen? Sie haben ja schon einmal die Wähler hinters Licht geführt, als sie in Wien (vorletzte Wahl) um Vorzugsstimmen buhlten um dann – lange Nase – doch im Nationalrat zu bleiben .
Sie kennen sicher das Sprichwort: Wer einmal lügt…..?


Danke an 50,3% der Wähler

Durch die Angst vor Blau und vor der blauen Republik bekommen wir jetzt die völlig handlungsunfähige Republik.
Die Rot-Schwarz-Grüne Koalition zerreißt es sicher sehr schnell


Die FPÖ hat nach der nächsten Wahl sehr wahrscheinlich über 30%

Das ergibt sehr wahrscheinlich mehr als 1/3 der Abgeordneten. Ich bin gespannt wie lange man eine Partei ignorieren kann ohne die keine Verfassungsgesetze beschlossen werden können.


Van der Bellen will Gräben zuschütten,

die er mit seiner Fangemeinde und mit kräftiger Unterstützung der Presse Österreichs selbst geöffnet hat. Er „schüttet weiter zu“, indem er den Freiheitlichen unterstellt, die EU verlassen zu wollen. Nur weiter so, Herr van der Wolf im Schafspelz!


BP = überflüssig

Diese Politik der Ausgrenzung führt zu einem Stimmengewinn der FPÖ. Die Frage ist wann dies gewisse politische Kreise kapieren werden. In der restlichen Legislaturperiode wird die Regierung kaum in der Lage sein eine Verbesserung der Arbeitslosigkeit herbei zu führen. Im Gegenteil ist zu erwarten, dass neuerlich zahlreiche Flüchtlinge in den Sozialtöpfen landen werden. Außer politischem Schöngerede auf Kosten des Steuerzahlers ist auch von dem neuen BP nichts zu erwarten!! Irgendwann stellt sich die Frage dieses überflüssige Amt abzuschaffen, dessen Funktionen von den NR-Präsidenten übernommen werden können.


Van der Bellen setzt einfach die Ausgrenzung fort!

Es ist schade dass VDB die Ausgrenzung weiter fortsetzt, aber er wird dann halt mit der unerwünschten Nebenwirkung dass die FPÖ weiter zulegt leben müssen!


Kein Regierungsbildungsauftrag erteilen

oh doch, das wirst Du. Und Deine grünen Anhänger werden Dich schimpfen und auch gegen Dich ihre berühmte N-Keule schwingen. Viel Spaß dabei.

Der Präsident aller Österreicher – what a Joker.


S.g. Herr design. Bundespräsident …

… das wird Ihnen ausschließlich das Suverän, nämlich -> wir Wähler, beim nächsten Wahlgang sagen und das sicherlich nicht nur mit einem kläglichen Stimmenvorteil, mit dem Sie an Ihren augenscheinlichen Altersversorgungsposten gekommen sind, ermöglicht durch die Hofer-Verhinderungsvoten von, uns mittlerweile schon unleistbar gewordenen, selbsternannten Gutmenschen … !


De Herr v.d.B. ,der mit einer hauchdünnen Mehrheit

zum Bundespräsidenten gemacht wurde,erklärt nun im, ohnehin ständig ob der Nazi-Republik Österreich hyperventilierenden Ausland, dass er dafür sorgen werde,dass keineswegs eine der EU nicht genehme Regierung bei uns an die Macht kommen werde.

Sauber, Herr Bundespräsident, die Meinung des Auslands ist Ihnen offenbar wichtiger als der Wille der Österreichischen Wähler !!


In

in Österreich wurde ein Anti-Demokrat zum BP gewählt resp. mit einigen, wenigen Stimmen Vorsprung hingeschoben ! Dieser Mann ist nicht für, sondern gegen Österreich !!!! Dieser Mann zieht einen sehr tiefen Spalt durch ganz Österreich und verdient es nicht BP zu sein !


Damit kettet Van der Bellen die ÖVP an die Roten bzw. freut sich wahrscheinlich, wenn andere Mehrheiten sich ausgehen.

Danke an die Herrn Busek, Fischler, Pröll jun., Schmauch Kallat … und all die anderen ÖVP-Granden, die sich hinfort öffentlich als Totengräber der ÖVP feiern lassen können.

Busek kann ja in Zukunft bei den Wahlfeiern der Roten wieder die Internationale mitsingen.


Autoritär?

Die Anti-Hofer Wähler haben ihm einen autoritären Kurs vorgeworfen. Wer ist denn aber bitte der wahre Diktator, wenn VdB die FPÖ nicht beauftragen würde. So schauen „Brücken bauen“ bei den Linksextremen aus: Zu Flüchtlingen Brücken bauen, aber nicht zu den FPÖ-Wählern. Das wird zum Staatsnotstand führen: Der Bundespräsident gegen den Wählerwillen… gute Nacht Österreich.


Die Mehrheitsmeinung gilt nur bei linkem Wahlsieg

VdB gelobt also keine FPÖ -Regierung an, unabhängig eines zukünftigen Wahlausganges.
Trotzdem will er jetzt die Gräben gegenüber den „ungebildete Nazis“ und den angeblichen Wohlstandsverlierern zuschütten.
Das liegt offensichtlich an der Tatsache, das die MIndestsicherungen, Künstlerförderungen, Subventionen und Beamtengehälter der „Wohlstandsgewinner und Hochgebildeten“ überwiegend von jenen bezahlt werden, die Hofer gewählt haben, um positive Veränderungen anzustoßen und Österreich für folgende Generationen lebenswert zu erhalten.
Das Geld der 49,7% Hoferwähler wird gebraucht, die Meinung dieser Bürger ist dem BP völlig „wurscht“.


Die Österreicher wussten das und haben es so gewollt

Sonst hätte nicht die Mehrheit diesen Demokratieverweigerer gewählt. Selber schuld, ihr wolltet es mehrheitlich so. Jetzt habt ihr den Salat…


Also

schon Stunden später, will der designierte, nur mit sehr knapper Mehrheit (?) zum BP von Österreich hochpuschte VdB zeigen, daß er auf demokratische Werte keinen Wert legt, wenn diese Werte nicht dem Denken der Linken/Grünen entsprechen ! Er, der noch am Tag seines fragwürdigen Sieges behauptet hat, BP für alle zu sein und Gräben zuschütten zu wollen, läßt die Gräben noch tiefer werden und spaltet Österreich noch mehr! Daß er, wenn die FPÖ die Mehrheit der Stimmen bei den Wahlen erhält diese nicht mit der Regierungsbildung beauftragen will, ist demokratiepolitisch sehr bedenklich und lässt aufhorchen ! Dieser Mann, war nicht meine Wahl, habe ich doch erkannt, daß er es mit Österreich nicht gut meint und nur seine pers. Befindlichkeiten transportieren möchte ! Das diese sehr an den Kommunismus angelehnt sind, brauche ich nicht separat zu erwähnen ! Mit solchen Aussagen/Vorgehensweisen wird VdB nicht der Retter Europas vor dem Rechtsruck sein, sondern noch Hilfestellung leisten !


familienzwist ist vorprogrammiert …

meine sich für sehr intellektuell haltenden familienmitglieder sind geschlossen über mich hergefallen, weil ich mich als hoferwählerin geoutet habe ;-)) diesen machthungrigen, autoritären nazi !!! igittigitt, wie kannst du nur !
dieses interview zeigt mir deutlich, dass hofer der bessere präsident gewesen wäre. aber die kommenden 6 jahre werden mir eine genugtuung bescheren, auf die ich gerne verzichten würde, denn vor tagen hieß es noch: ich bin ein präsident für ALLE österreicher. nun werden 49,7 % von einem alternden grantler ausgegrenzt und die grabenlinie ist bereits gezogen. herr vdb ist der wolf im schafspelz …


‚Dank‘ des manipulativen Rotfunks und 50,3 % der ÖsterreicherInnen wird es ungemütlich in diesem Land…..

Diejenigen, die ihm mit ihrer „Briefwahlstimme“ dazu verholfen haben, leben vermutlich eh nicht hier.

Die können sich als Retter der grünen Unkultur in Ö fühlen, ohne die Auswirkungen ertragen zu müssen.


Undiplomatisch

Eigentlich erwarte ich mit vor allem eine diplomatische Kompetenz vom BP
Auf ungelegte Eier radikale Antworten zu geben entzieht ihm die Glaubwürdigkeit seiner eigenen Aussagen
Der Begriff der Überparteilichkeit dürfte somit aus den Lehrbüchern gestrichen werden
Unterm Strich denke ich, dass es absolut notwendig wäre zuerst einen Diplomatiekurs zu belegen bevor man als BP antritt

Mai 242016
 

Gescheites von DIETER ZORN
Es gibt die Öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung. Beide haben oft nichts miteinander zu tun, wie schon mein Gymnasialdirektor vor fünfzig Jahren wusste. Übrigens ein reaktionärer Knochen vom alten Schlag. Aber den Unterschied kannte er.

Was wir hier erleben, ist der Kampf der Veröffentlicher um die öffentliche Meinung. Das Schattenboxen der Medienleute in der Berliner Medienblase. Es geht daher an der Realität vorbei, wenn der Autor meint, die Bürger müssten in Sachen Flüchtlingskrise etwas bereuen oder ihre Position zurücknehmen. Nein, die Bürger waren in ihrer übergroßen Mehrheit nie Welcome -Refugee-People. Es war eine Minderheit von hippen, bewusstseinslosen, und trunkenen Leuten, die sich immer und zu jedem Thema finden, welche von den Politikern der Groko und den Medien instrumentalisiert wurden. Das Volk ist nicht so blöde.

Die FAZ hat wirklich nur ein Credo, an dem sie alles, was sie schreibt und an Kommentaren zulässt, ausrichtet: “Rettet die Königin und schützt die Großindustrie”. Das ist so offensichtlich, dass es oft schon peinlich ist. Gestern hat von Altenbockum wieder eine seiner Pirouetten für die Kanzlerin gedreht: Mit wem außer Erdogan könne die EU denn ihre Grenzen schützen? Beweise für seine These gab es keine. Aber mehr als 200 Kommentare (ausnahmsweise waren die mal wieder zugelassen), die seine Behauptung widerlegten. Die einfache Antwort lautet: wir selber. Wir brauchen keine Übereinkunft mit einem neo-islamischen Despoten, um jedes Boot das aus der Türkei in Griechenland ankommt, postwendend in die Türkei zurück zu schleppen. – Nein, es ist nicht das Volk, es sind die Medien, die komplett versagen, weil sie statt Kritiker der Regierung zu sein, ihre Hofbericherstatter sind. Wer von den Leitmedien sagt denn öffentlich, dass die deutsche Energiewende ein komplettes Desaster ist, dass uns niemand weltweit folgt? Dass die Eurorettung unter deutscher Führung uns nur tiefer in den Schuldensumpf führt. Dass die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel ein Desaster ist. Wer hat die Traute, das zu sagen, was dieselben Leute von einem SPD Kanzler schon lange gefordert hätten: Nehmen Sie Ihren Hut Frau Merkel!? Niemand.

Mai 242016
 

Ö-Wahl im Pressespiegel: Nazi-Vergleiche für Hofer international

Nachdem Österreichs Präsidentenwahl knapp für Alexander van der Bellen entschieden wurde, atmet die Presselandschaft auf. Doch Entwarnung sei unangebracht: „Die Wähler von Hofer sind ja noch da.“
Nie war das Medieninteresse an Österreichs Präsidentenwahl größer: Van der Bellen (li) und Hofer (re) am Sonntag abend vor Journalisten.
Nie war das Medieninteresse an Österreichs Präsidentenwahl größer.
Nie zuvor bekam eine österreichische Bundespräsidentenwahl soviel internationale Aufmerksamkeit. In Wien hatten sich mehr als 160 Reporter für die Hofburg akkreditiert, berichtet Oe24.at.

Nazi-Vergleiche für Hofer international
Drastische Wortwahl und Nazi-Vergleiche gab es in der Berichterstattung über FPÖ-Kandidat Norbert Hofer nicht nur in Deutschland. Er sei ein „extrem Rechter“ schrieb die polnische Gazeta Wyborcza, der „Erinnerungen an die Nazis weckt“ (Daily Mail). Der französische Figaro warnte vor einer „Rückkehr des Nazismus nach Österreich“.Die B.Z. zeigte Hofer mit montiertem Hitlergruß und titelte: „Er ist wieder weg“.

„Mit zwei blauen Augen davon gekommen“
„Der Standard“ aus Wien schreibt: „Österreich ist mit zwei blauen Augen davon gekommen. Es war eine Richtungsentscheidung mit Signalwirkung über die Landesgrenzen hinaus. Das Ergebnis ist ein Votum für Weltoffenheit und die Beibehaltung des bisherigen proeuropäischen Kurses. Das hat Van der Bellen in seiner ersten Erklärung nach dem Wahlsieg deutlich gemacht.“

„Die Presse“ aus Wien schreibt: „Nichtdestoweniger bedeutet der Wahlausgang mit Platz zwei einen enormen Erfolg für Hofer und die FPÖ. Während Van der Bellen von einer Koalition von Prominenten und Vertretern mehrerer Parteien unterstützt wurde, stehen hinter Hofer nur die Freiheitlichen. Noch nie hat ein Kandidat der Oppositionspartei so viele Stimmen auf sich vereinigen können. Mit Sonntag ist Hofer eine Alternative zu Heinz-Christian Strache als Kanzlerkandidat. Wer schon einmal Hofer gewählt hat, könnte das auch bei einer Nationalratswahl leichter wieder tun.“

„Hofer verhindern“
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Halb Österreich atmet auf, ein großer Teil des Berliner Regierungsviertels und vermutlich ganz viele Politiker in Brüssel: Der FPÖ-Kandidat Hofer zieht doch nicht als Bundespräsident in die Wiener Hofburg ein. Er verlor, nachdem er im ersten Wahlgang die Kandidaten der ÖVP und der SPÖ deklassiert hatte, äußerst knapp gegen den von einer großen Anti-Hofer-Koalition unterstützten Van der Bellen, der nie eine Chance auf dieses Amt gehabt hätte, wenn Hofer nicht ganz Österreich mobilisiert hätte: die eine Hälfte für sich, die andere gegen sich. Der ehemalige Grünen-Vorsitzende Van der Bellen wird nun versuchen, wie es in solchen Fällen heißt, Präsident aller Österreicher zu sein. Doch verband schon seine Unterstützer nur eines: Hofer zu verhindern“, schreibt die „FAZ“.
Gespaltenes Land
Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg): „Österreich ist nach dieser Präsidentschaftswahl gespalten wie nie. Der Grüne Alexander Van der Bellen, der es schaffte, den Rechtspopulisten Norbert Hofer auf Platz zwei abzudrängen, sollte sich als mahnendes Beispiel Barack Obama anschauen, wie ein Präsident daran scheitern kann, ein Land zu einen – und daraus Konsequenzen ziehen. Möglicherweise würde in ihm die Erkenntnis reifen, dass der erstarkende Rechtspopulismus in Europa nicht ausschließlich das Ergebnis der Flüchtlingskrise ist – sondern durch dieses Phänomen nur verstärkt wird.“

Der Tagesspiegel (Berlin): „Das Patt zwischen den beiden Lagern, das die Präsidentenwahl so dramatisch sichtbar gemacht hat, liegt weiter drohend über dem Land. Kann sein, dass der neue Bundeskanzler die Kraft hat, es aufzulösen. Kann auch sein, dass es die österreichische Politik bis zu den nächsten landesweiten Wahlen in zwei Jahren als Menetekel begleitet. Dann läge über dem Land der Druck eines kalten Bürgerkrieges: zwei gleich große Kräftegruppierungen, die die Politik in ihren Bann schlagen. Dahinter der unverhohlene Machtwille des FPÖ-Chefs Strache, ideologisch aufgeladen mit dem Gedanken an ein anderes Österreich.“

Österreich kein „Land voller Nazis“
„Kölner Stadt-Anzeiger“: „Österreich ist verunsichert, seit langem chronisch schlecht gelaunt. Aber Österreich ist nicht so rechts, nicht einmal so konservativ, wie man es sich in Deutschland gern einredet. Schon gar nicht ist es ein Land voller Nazis. Alexander van der Bellen ist ein Österreicher durch und durch. Mit seiner Gelassenheit, seiner Selbstironie, seiner Toleranz und seiner Widerständigkeit gegen die Zumutungen von Konformismus und Spießertum, rechtem ebenso wie linkem, verkörpert der 72-Jährige eine sympathische Seite Österreichs. Man müsste sich nicht wundern, wenn der Grüne ein sehr populäres Staatsoberhaupt würde.“

Bedrohung für „demokratisches Europa“
„Volksstimme“ (Magdeburg): „Die Bedrohung für das geeinte, demokratische Europa ist längst nicht mehr fiktiv, sondern greifbar. Denkbar knapp haben die Österreicher den Durchmarsch des Rechtspopulisten Norbert Hofer in die Wiener Hofburg verhindert. Das wäre wohl kaum passiert, hätte es nach dem ersten Wahlgang nicht eine gesellschaftliche Aufwallung in der Alpenrepublik gegen den FPÖ-Mann gegeben. Die Spaltung des Volkes hebt diese Wahl nicht auf. Sie halbwegs zu überwinden, bedeutet viel Arbeit für den neuen Präsidenten Alexander Van der Bellen (…).“

„Rheinische Post“ (Düsseldorf): „Die Präsidentenwahl in Österreich ist entschieden, aber geklärt ist nichts. Der hauchdünne Ausgang der Abstimmung hat die politische Zerrissenheit des Landes deutlich gemacht, deren Überwindung die wichtigste Aufgabe des frischgewählten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen sein muss. Ob der Ex-Grüne es schaffen kann, die tiefe gesellschaftliche Kluft zu überbrücken, ist leider zu bezweifeln. Zu unvereinbar scheinen die Welten, in denen seine Wähler und die Anhänger seines FPÖ-Konkurrenten, Norbert Hofer, leben.“

Keine Entwarnung
Weser-Kurier (Bremen): „Noch aber verbietet sich jede Entwarnung – selbst wenn Österreich als Stammland des erfolgreichen Rechtspopulismus eine gewisse Symbolkraft hat. Denn die Wähler und Wählerinnen von Norbert Hofer, die Sympathisanten von Heinz-Christian Strache sind ja noch da. Es sind – neben harten Nationalisten – vor allem jene „kleinen Leute“, die der Sozialdemokratie davonlaufen. Auch in Frankreich, Deutschland und Skandinavien. Ein grün-liberal-konservatives Bündnis wird sie so schnell nicht wieder einsammeln – aber es muss sich mit ihren Abstiegsängsten beschäftigen.“

Mai 242016
 

Alles Pulver ist nun verschossen!

Es ist erstaunlich, welchen Erfolg Hofer errungen hat, trotz des enormen Widerstandes:

– alle etablierten Parteien geschlossen gg. die FPÖ
– hunderte Kulturschaffende und Promis, das ganze Establishment gg. die FPÖ
– der ORF gg. die FPÖ
– landesweite linke Aktionen gg. die FPÖ
– Rücktritt eines unbeliebten Kanzlers Faymann
– ewige Diffamierungen Hofers als Nazi

Was soll bei der nächsten Wahl noch kommen? Die Gegner der FPÖ mussten schon jetzt alles auffahren, was sie hatten, und trotzdem ist Hofer nur haarscharf an der absoluten Mehrheit gescheitert.

Diese Wahl hat mich davon überzeugt, dass dies keine Protestwahl war. Es ist viel fundamentaler:

Die Menschen wollen konservative Politik.
Die Menschen wollen ihre nationale Identität erhalten.
Die Menschen lehnen grenzenlose Einwanderung ab.

Für Europa ist diese Wahl ein gutes Zeichen, denn sie zeigt, dass der Wandel viel tiefer geht, als wir es jetzt überhaupt erahnen können.

In D wird die AfD also bleiben.


Unsere Nation ist unsere Heimat.

Seit dem Zerfall der Monarchie hat es viel Mühe und Opfer es gekostet, ein Bewusstsein für Österreich zu erreichen. Unsere Identität ist von christlichen, sozialen und liberalen Werten bestimmt. Gleichzeitig haben wir verstanden, dass in einer globalisierten Welt Europa nur durch Zusammenarbeit der 28 Nationen zum Zweck der Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges aller Mitglieder bestehen kann. Der zur Spaltung führende Humanitätsimperialismus ist demokratisch nicht legitimiert und zahlreichen Verträgen zuwiderlaufend. Diesen Zustand durch eine Abschaffung der Nationalstaaten zu beenden, läuft den Interessen vieler europäischer Bürger zuwider und ist Ursache des Rechtsschwenks.
Das in seiner Gesamtheit Rechtpopulismus abzukanzeln wird weiter Bürger in die Arme extremer Parteien treiben. Es ist das Recht der Bürger Österreichs als Nation und Gesellschaft erhalten zu bleiben und gegen eine Invasion anderer Kulturen geschützt zu werden.


Europa Quo vadis ?

Das Dilemma, vereinfacht beschrieben sind die gespaltenen Gesellschaften in Europa. Links gegen rechts, mehr Europa oder nationale Identität, Homo-Ehe versus traditionelle Familie, Multikulti oder Überfremdung, die Zeit der verordneten Übereinstimmung scheint endgültig vorbei, die konservativen Kräfte sind im Aufwind und stellen den Kodex in Frage.
Niemand erklärt uns wie man die konträren Positionen zusammenbringen kann.
Stattdessen wird polemisiert, ausgegrenzt und hyperventiliert.
Beiden Seiten ist letztlich nicht zu trauen, die jeweiligen Gegner haben nichts zu lachen sollte es zu politischen Mehrheiten kommen.
Jetzt rächt sich die eingleisige Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, der vollzogene grün gesprenkelte Linksruck wird zum Rückschlag.
Es fehlen die Brückenbauer, ideologisch unbelasteten Köpfe, staatstragende Persönlichkeiten.


Kopflose Politik in diesem alten Europa

Wer seine Grenzen nicht schließen will, der zündelt am Bestand Europas und seiner Mitgliedstaaten. Da hilft es nicht, dass man von „Bürgerkriegsflüchtlingen“ spricht, von „Fachkräften“ oder „gebildeten Familien“, wenn sich die Realität doch schon wieder morgen Bahn bricht.
Das stumpfe Festhalten an diesem bürgerfeindlichen Kurs mit einem Mäntelchen von vermeintlicher Hilfsbereitschaft und vermeintlichem Altruismus führt ins Chaos. In Jubel auszubrechen, weil sich sämtliche Parteien zusammenschließen müssen um auf dem Papier Regierungsfähigkeit zu erreichen spricht für sich. Denn eines ist sicher: eine sinnvolle Politik kann aus dieser Kakophonie nicht entstehen und die nächste Wahl kommmt bestimmt. Aber mittlerweile würde man sich auch nicht mehr wundern, wenn man in Europa in immer kleiner werden Teilen selbst freie Wahlen aussetzen ließe um den Machterhalt zu sichern. Und wofür? Weil man das Elend im eigenen Land ignoriert und sich dem Elend auf der Welt zuwendet?


Überheblichkeit ist gefährlich

In Österreich (In Deutschland entwickelt es sich ähnlich!) besteht
m. E. die Gefährlichkeit der Polarisierung darin, daß die Protagonisten beider großen Lager sich nicht wirklich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen, sondern bereits in eine Freund-Feind-Haltung
verfallen sind.
Ich habe beobachtet, daß Van der Bellen seinem Gegenkandidaten im Fernsehdialog den Vogel zeigte. Diese unreflektierte Geste bewies eindeutig, wie wenig Achtung der Professor dem Mitbürger Hofer und den Menschen zollt, die er vertritt. Da helfen auch alle gegenteiligen Beteuerungen nichts.
So muß sich bei der Hälfte alle Österreicher der Eindruck verstärken, daß sie von einer gewissen „Schickeria“ (Intellektuelle, Künstler, Medienschaffende, Reiche usw.) als kleingeistig und engherzig angesehen, ja verachtet werden. Dies wiederum führt dazu, daß sich bei ihnen eine Verteidigungshaltung und ein Trotz entwickeln, die sich – mangels Eloquenz – auch in gefährlicher Wut und tätigem Widerstand entladen kann.

Jede Gemeinschaft ist gut beraten, G E F Ü H L E ernst zu nehmen.

Besonders die Politiker sollten dies tun, indem sie die Gefühlslagen ihrer Bürger nicht nur für ihre Zwecke instrumentalisieren
(Das können sie ja schon gut!), sondern sich wirklich unvoreingenommen, ehrlich und ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Das Gefühl zunehmender Unsicherheit, Recht- und Heimatlosigkeit im eigenen Land, das in Österreich wie auch in Deutschland inzwischen viele Menschen erfaßt hat, ist ein F a k t u m und darf nicht einfach von denen wegdikutiert werden, die in gesicherten Positionen sitzen und von der Weltläufigkeit profitieren.

Hochmut der Etablierten hat sich noch nie positiv ausgewirkt.
Er ist vielmehr hochgefährlich.


 gefährlich ehrlich

Es geschehen Zeiten und Wunder: Da wenden sich die Wähler vom linken Establishment europaweit in einer zunehmenden Dynamik ab, dass es nur so kracht und um 5 vor 12 beginnen es auch die letzten Journalisten zu verstehen.

Wie faul die systemtreuen Journalisten geworden sind, sieht man am laschen Umgang mit dem Wort „Gefahr“.

Ist nicht auch die – von den Linken geduldete – expansive Zentralbankpolitik „gefährlich“, die für Wirtschaftskrisen, Korruption und Armut sorgt? Warum wurde hierüber in den letzten 2 Jahren nur ein einziges Mal berichtet?

Ist nicht die aggressive, teils völkerrechtswidrige und sogar entgegen der Entscheidung der UN Außenpolitik der NATO auch „gefährlich“?

Ist nicht auch die jahrzehntelange einseitig linke Schul- und Hochschuldenke „gefährlich“, die alles Traditionelle, Weiße, Männliche und Reiche abstraft und damit für ein verwirrtes, mehrheitsunfreundliches, irrationales, emotionales und sozialistisches Gesellschaftsklima sorgt?


Joachim Reuter

Van der Bellen konnte sich nur unter Aufbietung aller Kräfte aus der Systempolitik, den Systemmedien, der Promi-Schickeria, sowie pentranter Einmischung von Außen (Brüssel, Berlin) über die 50% Hürde mogeln. Mehr war da nicht zu mobilisieren.

Das ist kein Sieg, sondern ein Menetekel! Ein leichter Windhauch wird dieses System in Kürze zum Einsturz bringen.

Hofer war der richtige Kandidat. Er hat alles richtig gemacht. Mit Kandidaten vom Schlage Hofers wird die FPÖ die kommenden Wahlen zum Nationalrat haushoch gewinnen. SPÖ und ÖVP werden dabei bis zur Unkenntlichkeit marginalisiert werden. Und dann werden wir ja sehen, ob es der Ex-Kommunist im Präsidentenamt wagt, die FPÖ nicht mit der Regierungsbildung zu beauftragen.


Ideologischer „Krieg“ gegen die FPÖ könnte zum Pyrrhussieg für die „linke Front“
werden

In Österreich hat sich in diesem Wahlkampf Historisches ereignet. Da gab es eine Front von der ÖVP über die SPÖ, NEOS und Grünen gegen den FPÖ Kandidaten.
Das eigentliche Kampfthema war die Masseneinwanderung nach Österreich und das
Thema „innere Sicherheit“. Alle Parteien haben sich zusammengeschlossen um als „Kampftruppe“ den Kandidaten ins Amt zu hieven, der die weitere Masseneinwanderung nach Österreich „absegnen“ wird.
Warum ordnen sich alle Parteien diesem gemeinsamen Nenner unter, d. h. warum wollen sie eine weitere Masseneinwanderung fördern ? Weil es Teil ihrer Ideologie ist, weil es ihr Ziel ist und weil ihnen „die Kollateralschäden“ völlig egal sind. Die Österreicher werden nun mit der höheren Kriminalität leben müssen und bekommen es wegen der Einwanderung in die Sozialkassen mit einer stark steigenden Arbeitslosigkeit zu tun.
Und sonst ? In Österreich haben sich viele Kulturschaffende den ideologischen „Krieg“ gegen die FPÖ angeschlossen.
Die soziokulturellen Schäden für Österreich werden hierdurch enorm sein. Viele Wähler werden sich verunglimpft fühlen. Die Fronten stehen !


Reinhard Wehpunkt

Die guten Nachrichten des Tages:
die AfD läßt sich nicht wieder unter dem üblichen ‚Nazi‘-Geschrei wie die Sau durchs Dorf treiben sondern zieht selbstbewußt einen Trennstrich zu diesen anmaßenden Hetzern.

Und mit dem großartigen Wahlergebnis von Norbert Hofer, der ebenfalls einer schier übermächtigen Krake übelster Haßprediger ausgesetzt war und trotzdem ein so hervorragendes Ergebnis eingefahren hat, wird klar:

an allen Ecken und Enden formieren sich die Kräfte, um geschlossen all die wunderbaren Werte zu verteidigen, welche über Jahrhunderte mit Blut, Schweiß und Tränen, aber auch mit viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit aufgebaut und gelebt worden sind.

So macht der heutige Tag uns Mut, dass nun die Götterdämmerung dieser schrecklichen Entwicklung beginnt.

Doch die Feinde unserer Zivilisation, diese seltsame Mischung aus rotgrünen Ideologen, satten Opportunisten und gnadenlosen Religionsfaschisten, sind noch lange nicht geschlagen.

Deshalb: Adlerauge sei wachsam und laß nicht nach! Der ideologische Krake hat noch lange nicht fertig und wird den Druck auf rechtschaffene Bürger durch Diffamierung, psychischen Terror und nackte Gewalt weiter erhöhen.


 

Mai 242016
 
Wie die geschlagenen Alt-Parteien einen „Sieg“ feiern
Ein Artikel von Werner Grotte bei ORF-watch.at

Es ist wohl einzigartig in der Geschichte des Journalismus, wie bereits seit Wochen, aber speziell seit dem äußerst knappen Wahlsieg Alexander von der Bellens, linker Medienjubel verkündet wird. Hatten sich schon zuvor jede Menge (Staats-)Künstler, geschlagene oder abgehalfterte Politiker aller Couleurs oder sogar Zuhälter zu Wort gemeldet, um den russisch-stämmigen Ex-Grünen-Chef zu unterstützen, so überschlagen sich seit Montag Nachmittag nicht nur ORF und Puls4, sondern auch nahezu alle deutschen TV-Formate in hysterischen Jubelmeldungen. Im ZDF-Nachrichtenmagazin „Heute+“ am Montag Abend hieß es gar, dass „31.026 die Zahl des Tages“ sei – denn um genau diesen Vorsprung habe Alexander Van der Bellen seinen „rechtspopulistischen“ Kontrahenten Norbert Hofer geschlagen. Und hat damit – so schien es bei vielen Sendern – buchstäblich Europa, wenn nicht die Welt, gerettet.

Der ORF bemühte uns mit den üblichen Experten wie Peter Filzmaier schon am Sonntag, die Welt der Wähler und deren Motive selbstgefällig zu erklären. Und warum es nun so wichtig ist, dass wir einen „weltoffenen“ Präsidenten wie Alexander Hofer bekommen haben, der uns aus „provinzieller, nationaler Engstirnigkeit“ führt.

Was an Van der Bellen ist denn so „weltoffen“? Dass er grün-links, wenn nicht kommunistisch eingestellt und in dieser Szene auch halbwegs gut vernetzt ist? Wenngleich der üble und undankbare Umgang der GrünInnen mit den führenden alten Männern in ihrer Partei – siehe Hinausekelung des langjährigen Ex-Klubchefs und Europasprechers Johannes Voggenhuber im Jahr 2009 – wohl auch nur angesichts der lauernden „rechtspopulistischen Gefahr“ vorerst ruht. Grünen-Chefin Eva Glawischnig wurde noch am Vorabend der Wahl, am 21. Mai, dabei ertappt, wie sie sich – anstatt ihrem Ex-Chef VdB beizustehen – seelenruhig im Rahmen des „Tags des Golfs“ gemütlich (und in vorbildlich volksnaher, linker Manier) in der Golf-Lounge auf Schloß Schönborn im Weinviertel unter GleichgesinntInnen tummelte. Möglicherweise traf sie dort andere Promis wie Ex-Raiffeisen-Chef Christian Konrad, der nun in Flüchtlingen macht und Geld für neue Quartiere braucht, die den Bürgern aufs Auge gedrückt werden, ob sie wollen oder nicht. Das wird ja jetzt vielleicht noch stärker fließen, wenn „Sascha“ VdB seinen weltoffenen Einfluss bei den Steuergeld-Gebern geltend macht.

Was in der allgemeinen Berichterstattung, sowohl in Österreich als auch international, generell auffällt, ist die ständige Betonung gewisser, oft sogar „öffentlich-rechtlicher“ Medien auf die angeblich „rechtspopulistischen“, „spaltenden“, „EU-feindlichen“, „nationalen“, „engstirnigen“ und sonstig schädliche Eigenschaften von Hofer und seiner Unterstützern. Hier scheint fast eine Gleichschaltung vorzuliegen, so unter dem Motto, es ist keine Unterstellung schlimm genug, wenn es gilt, die bösen Rechten zu verhindern. Man erinnere sich an die Ausführungen der Profil-Schreiberin Christa Zöchling, die voriges Jahr alle FPÖ-Sympathisanten in Bauch und Bogen als ungesund, übelriechend, fetthaarig und ungebildet bezeichnet hatte.

Dabei haben Norbert Hofer und auch viele andere freiheitliche Politiker oder Fachleute sehr gute Kontakte ins Ausland und auch exzellente Fachkenntnis. Ihre Kritiker verwechseln EU-kritisch gern mit EU-feindlich.

Es wundert auch nicht wirklich, dass es in Facebook & Co. vor potentiellen Wahl-Betrugs-Mutmaßungen nur so wimmelt. Die Optik des ganz plötzlichen Wahlkarten-Rekords von fast 900.000 Stimmberechtigten, die über Nacht dem zunächst unterlegenen Van der Bellen doch noch hauchdünn den Sieg bringen, weil sich 61 Prozent der Karten-Wähler für ihn entschieden haben, ist tatsächlich zumindest hinterfragenswert, wenn es sonst keine 50 Prozent zusammenbrachte. Warum sollen rot-grün-pink-schwarze Wähler öfter Wahlkarten beantragen als blaue? Weil erstere „weltoffen“ sind und während der Wahl aufgrund ihrer wichtigen Auslandsreisen nicht daheim wählen können – und alle freiheitlichen stattdessen provinziell und fetthaarig daheim hocken und keine Wahlkarten brauchen?

Was die Jubelrufer vergessen, ist die Tatsache, dass es – selbst wenn nicht beschissen wurde – fünf Parteien, darunter zwei Regierungsparteien, nur mit knapper Not geschafft haben, eine einzige Gegen-Partei oder auch -Bewegung zu schlagen.

Das gilt nicht nur für Österreich. Ob Front National, AfD, Geert Wilders oder die ohnehin schon vielfach rechten Regierungen in Staaten wie Dänemark, Polen, Ungarn & Co.: Jemand scheint ganz großes Interesse daran zu haben, dass die europäischen Nationalstaaten möglichst gründlich zerfallen und sich in ein eurokratisches Konglomerat verwandeln, dessen anonyme Führer in Brüssel sich ganz globalisierungsgeschmeidig in die Weltwirtschaft einfügen. Vor allem, wenn es um die Interessen des großen Militär- und Wirtschaftsführers USA geht.

Und da ist unser angekündigter Österreich- und Bundesheer-Auflöser und TTIP-„Unter gewissen Umständen“-Befürworter VdB wohl ganz der Mann der Wahl.


Kommentare :

Freier Mensch

 

Es war ein grossartiger Sieg für die FPÖ trotz SPÖVPGRÜNNEOS, Kirche,Medien,Uni`s,Künstler,Ausland,EU,Obama etc.., ALLE gegen FPÖ !!
Es war GROSSARTIG und erst der Beginn !! Die Diktatur ist zu ENDE !

Karli Kraus

 

Erleichtert über die Wahl von VdB als BP ist nicht Europa oder gar die Welt, sonder die „Sozialistische Internationale“ von Renzi über Valls und Gabriel etc….

volxhilfe

 

Gibt’s schon irgend wo / irgend wie einen Kommentar oder Grussbotschaft vom BK Kern? Hab noch nichts gefunden. Bitte nicht auf Rotfunk verweisen…

randy andy

 

Leider haben 50% vor lauter „Hofer verhindern“ vergessen zu fragen wofür den VdB eigentlich steht, nämlich „Zentralstaat Europa“. Na dann viel Spass im totalitären EU-Regime ! armes Österreich 🙁
Mai 232016
 

Der Wahlkrimi um die Hofburg ist entschieden. Die Wahlkarten-Wähler haben die Reihenfolge des vorläufigen Endergebnisses tatsächlich noch umgedreht und dem Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen zum Sieg verholfen, Norbert Hofer hat seine Niederlage bereits eingestanden. Nach mehrfachen Verzögerungen schritt Innenminister Wolfgang Sobotka am späten Montagnachmittag vor die Kameras und verkündete das Endergebnis, in dem Van der Bellen 50,3 Prozent erreicht, Hofer 49,7.

Innenminister Sobotka verkündet das Ergebnis: Van der Bellen erreicht 50,3 Prozent, Hofer 49,7. In absoluten Zahlen wird die Knappheit des Ergebnisses ersichtlich: 2,254.484 Stimmen konnte Van der Bellen sammeln, Hofer 2,223.458. Der Unterschied beträgt gerade einmal 31.026 Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,7 Prozent und damit deutlich über den im ersten Wahlgang erreichten 68,5 Prozent.