Apr 132017
 

Flüchtlinge1

Wer früher im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, wie oft furchtbare politische Entwicklungen nur deshalb nicht verhindert wurden, weil es keinen entschlossenen Widerstand der Anständigen und keine Führungspersönlichkeiten gab, die sich trauten, aufzustehen und laut zu widersprechen. Es gibt dafür viele Beispiele, wenn Sie etwa an das Versagen der Bürgertums in der Weimarer Republik denken, das aufgerieben wurde zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, die nur Spott und Verachtung für die Demokraten, heute würden wir sagen die Mitte, hatten. Oder nehmen Sie als Beispiel auch die Appeasement-Politik der Westmächte gegenüber Hitler. Als längst abzusehen war, dass das nationalsozialistische Deutschland Gebietsansprüche erheben und durchsetzen würde, gab es laufend Verhandlungen, unglaubwürdige Ultimaten und Palaver, Palaver, Palaver. Was werden die braunen Machthaber damals gelacht haben über die Daladiers und Chamberlains, die allen Ernstes glaubten, sie könnten an Hitlers Einsicht und Friedenswillen appellieren. 55 Millionen Tote rund um den Erdball hat diese fatale Fehleinschätzung gekostet. Mit einem konsequenten Vorgehen der anderen europäischen Mächte, wäre der Irrsinn zu stoppen gewesen.

Aber niemand war bereit, für ein solches Vorgehen die Verantwortung zu übernehmen. So wie es Robin Alexander in seinem Bestseller „Die Getriebenen“ schonungslos aufgeschrieben hat, dass die Entscheidungen zur Schließung der deutschen Grenzen im Herbst 2015 im Grunde in Berlin schon gefallen waren, dass Einheiten der Bundespolizei von Norddeutschland nach Bayern verlegt worden waren. Es hätte nur jemanden Verantwortlichen geben müssen, der „Los!“ ruft. Und der in Kauf genommen hätte, dass am nächsten Tagen Bilder und Videos um die Welt gehen, von einem Land, das Recht und Gesetz konsequent durchsetzt und – wie Wolfgang Bosbach das treffend formuliert hat – zu einem „geordneten Verfahren“ zurückkehrt. Aber so jemanden gab es nicht, und so wurden unsere Grenzen über viele Wochen für eine ungeregelte und in weiten Teilen unkoordinierte Massenzuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis geöffnet. Die Herren Erdogan und Orban haben schließlich bewirkt, dass sich Frau Merkels Regierung heute hinstellt und damit brüstet, dass die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, deutlich gesunken seien. Sie selbst hat nichts Essentielles dazu beigetragen.

Die Folgen des Versagens staatlicher Regeln und Institutionen, die Unfähigkeit einer großen Krise Herr zu werden, die ganz Europa erfasst hat und die nicht wenige als einen aufkommenden Krieg islamistischer Fanatiker gegen uns alle ansehen, sind unübersehbar. Man sieht es an den in immer kürzeren Abständen stattfindenden terroristischen Attacken wie gestern in Stockholm. Man sah es an London, Paris, Brüssel, Nizza, Berlin, Ansbach, Würzburg… alles schon vergessen? Ehrenmorde in Wohnungen in Deutschland und Hasspredigten in Moscheen, überall in Europa – alles nur bedauerliche Einzelfälle? Nordafrikanische Horden, die in einer Silvesternacht über hunderte Frauen herfallen. War ja „nur“ in Köln? Nein, war auch in Hamburg, in Bielefeld, in Düsseldorf, in Stuttgart. Warum verschließen die Eliten unseres Landes die Augen davor, was hier passiert?

Ungefähr 500 „Gefährder“ sind den deutschen Sicherheitsbehörden bekannt. Das sind Islamisten, die bereit sind, hier schwerste Straftaten zu begehen und laut „Allahu Akbar“ zu brüllen. 800 sollen es im Großraum Brüssel sein. In den Banlieus von Paris, in Marseille, in schwedischen Vorstädten brennen Autos, fast sämtliche Vergewaltiger von Frauen in Norwegen wurden nach offiziellen Statistiken vor drei Jahren von Männern aus dem genannten „Kulturkreis“ verübt, wobei man bei diesen Vorfällen von Kultur wahrlich nicht reden mag.

Eine junge Frau wurde am vergangenen Wochenende beim Campen am Rhein nahe Bonn um kurz nach Mitternacht von einem „dunkelhäutigen Mann“ mit einer Machete in der Hand aus dem Zelt gezerrt und vergewaltigt. Der Täter ist noch immer nicht gefasst. Unsere Tochter war vergangenes Jahr auf Klassenreise in London und landete allein in einem Stadtteil mit hohem muslimischen Bevölkerungsanteil. Sie rief mich mit ihrem Handy an, weinend, und sagte, dass sie Angst habe, weil ihr immer wieder grinsende „junge Männer“ deutlich zu nahe kamen. Sie lief dann zu einem Polizeiwagen in der Nähe und blieb dort neben dem Fahrzeug eine Viertelstunde lang stehen, bevor sie wagte, zur nächsten U-Bahn-Station zu laufen und bloß dort wegzukommen. Eine Nachbarin wollte im Herbst 2016 mit ihrem Kind Kastanien im Stadtpark sammeln, hier in unsem gemütlichen und langweiligen Kaff am Niederrhein. Sie hielt es dort keine Minute aus, weil dunkelhäutige Männer dort am hellichten Tage Alkohol tranken und obszöne Gesten zu ihnen herüber machten. Beide flohen vor diesem Albtraum.

Merken unsere Eliten davon nichts? Sind sie einfach zu feige, Verantwortung zu übernehmen? Sind sie vielleicht hilflos angesichts der Herausforderungen? Ich weiß es nicht, aber all das muss aufhören. Schnell! Es zerstört unsere Gesellschaften und das Vertrauen in unsere Staaten. Der Antisemitismus breitet sich in ganz Europa aus, besonders deutlich in Deutschland. Und es ist nicht der Antisemitismus von Rechts, es ist der Antisemitismus von islamistischen Fanatikern. Nicht DER MUSLIME insgesamt, natürlich, sondern der Wahnsinnigen unter ihnen.

Gestern Abend war ich Gast auf einer Diskussionsveranstaltung in Düsseldorf. Im Publikum auch Migranten, die schon länger hier leben und bestens integriert sind. Eine Frau, sie kam vor 20 Jahren aus Russland nach Deutschland, erzählte, sie habe dort weggewollt, habe den Kommunismus und die Sowjetunion erlebt und sich in Deutschland eine gute Zukunft erhofft. Und sie fragte mich: „Was macht ihr Deutschen? Warum lasst Ihr zu, dass euer Land und eure Freiheit zerstört werden?“

Unsere westeuropäischen Gesellschaften befinden sich in einer kriegerischen Entwicklung. Jeder kann es sehen, der Nachrichten schaut oder Zeitung lesen kann. Unsere Kinder werden uns irgendwann einmal fragen: „Warum habt ihr das alles zugelassen? Warum habt ihr nichts gegen diesen Angriff auf unsere freien und offenen Gesellschaften unternommen?“


von KLAUS KELLE

Apr 132017
 
Bereits mehr als 700.000 Muslime in Österreich ! Kann das gut gehen ?

Es ist nur eine Frage der Zeit. Irgendwann können die letzten Europäer dann hoffen, daß die katholische Religion zu Europa gehört. Hoffentlich gibt es dann einen Gegenpart zu Merkel, der verkündet “ Die Christen gehören zu Europa „……


Danke an die Politik und andere, die diese Politik für richtig halten. Wir holen die Menschen mit einer Kultur, Religion und Einstellung in unserer Land wobei gerade diese Kultur, Religion und Einstellung dafür verantwortlich ist , daß es in ihren Ländern so ist, wie es ist. Und nun sind diese Menschen hier und sie werden nichts davon ablegen, nein im Gegenteil sie wollen alles auch hier so weiterführen. Und nun gibt es Menschen die dies verniedlichen, abschwächen und beschönigen und dem ganzen mit einer totalen Toleranz begegnen wollen. Tatsachen werden ignoriert und Aufzeiger als rechtsextrem betitelt. Das beste Beispiel war vor kurzen erst Mateschitz.


Wahnsinn innerhalb von 16 Jahren haben sich die Anzahl Muslime in Österreich verdoppelt. Vor 40 Jahren waren es nur ein paar tausend nicht mehr als eine kleine Marktgemeinde am Land.
Das bedeutet 2033 sind es schon 1,4 Mio. Schöne Aussichten.
Jeder weiß ja je mehr Islam in einem Land desto friedlicher wirds 😉


Das ist natürlich keine gute Nachricht. Solange der Islam keine Aufklärung durchschritten hat und die Trennung von Kirche und Staat als selbstverständlich akzeptiert, ist diese Religion für das Zusammenleben natürlich problematisch. Man muss den Muslimen in Österreich endlich klarmachen, dass sie einen aufgeklärten Islam leben müssen, ansonsten wäre es besser, wenn sie wieder in ihre Heimatländer zurückkehren.


Bedenklich sind die, die mit europäischen/österreichischen Werten nichts Anfangen können. Es heißt ja, 60% der Türken in Österreich wählen Erdogan, oder sogar mehr. Als grobe Schätzung nehme ich dann 700 000*0.6 = 420 000. DIESE Zahl ist dann allerdings sehr bedenklich.


Solange Religion als Privatsache gelebt wird soll sich jeder zu der Religion bekennen die ihm sympathisch ist oder eben auch zu gar keiner. In diesem Sinne stehe ich voll und ganz hinter der Religionsfreiheit. In dem Moment, in dem Religion einen Einfluss auf Gesellschaft, Sitte und Tradition ausübt übertritt sie eine rote Linie und ich bin nicht mehr für Religionsfreiheit.
Oder anders gesagt – solange ich nicht erkenne welcher Religion ein Mitbürger angehört, solange gestehe ich ihm seine Religionsfreiheit zu.
Dass Schwimmbäder oder Saunen tageweise Geschlechtertrennung einführen, dass Mädchen vom Turnunterreicht befreit werden, dass Tiere brutalst (halal) getötet werden, dass verschleierte Frauen in unseren Straßen auftauchen, dass Schweinefleisch bei so manchen Anlässen nicht mehr serviert wird, dass so manche Feierlichkeiten und Traditionen die seit Jahrhunderten Teil unserer Kultur sind verschwinden müssen, und, und, und, für das alles fehlt mir absolut jedes Verständnis.


DAS überrascht jetzt genau wen? Reicht zur Machtübernahme eher noch nicht,
überfordert aber die Integrationskapazität ganz sicher – von der florierenden Integrationswilligkeit (bei den Sozialleistungen) einmal abgesehen.


Die kommende, noch gut ausgebildete Generation der Österreicher geht zu grossem Teil ins Ausland.


Es musste sich schon einmal eine Generation den brennenden und quälenden Fragen der Nachfolgegeneration stellen. Warum habt ihr dagegen nichts unternommen. Und sie lavieren noch heute herum und versuchen sich vergeblich raus zu drehen.


Es ist besorgniserregend. Denn hier handelt es sich nicht um irgendeine Minderheitenreligion wie die Mormonen oder Altkatholiken, sondern deren Träger stellen nach allen bisherigen Erfahrungen eine kaum integrierbare Bevölkerungsgruppe dar, die sich nicht mit dem Staat und ihren Mitbürgern, sondern über ihre Religion identifiziert. Religionen sind auch stets ein Kulturbestandteil. Die Kultur des Orients hat aber in Europa nicht nur keine Tradition, sondern führte zu zahlreichen historischen Antagonismen. Sie wird daher als landfremd empfunden.


Beängstigend. Dieses Problem widd sich in den nächsten Jahren potenzieren. Die tur Beruhigung gegrnübergestellte Zahl der Katholiken stimmt nicht. Die meisten davon sind „Papierkatholiken“. Das gibts bei Muslimen leider, leider nicht. Wo bleibt die Bremse?!


Solange die Mindestsicherung fließt wie Milch und Honig wird sich daran nix ändern.


Die Mindestsicherung und das all zu großzügige Sozialsystem lockt schlecht ausgebildete kinderreiche Menschen an und fördert sie im besonderen Maße weitere Kinder zu bekommen.


Da kann man ja nur hoffen, dass alle anderen Religionen in Österreich (Katholiken, Protestanten, auch JZ :-)) bei den nächsten Wahlen richtig entscheiden, um „Ihre“ Religion und Kultur „zu schützen“. Sonst sieht es in ein paar Jahren sehr traurig aus. Genau genommen auch jetzt schon. Ich als „noch“ Wiener sehe die massiven Veränderungen, die alles andere als positiv sind. Hilfsbereitschaft hin oder her…


Bei den BP-Wahlen war es ja wichtiger, die richtige, politisch korrekte Flagge hochzuhalten, als ein Zeichen gegen diesen demographischen Trend zu setzen. Solange wir uns den Luxus leisten, traditionelle Stigmatisierungsetiketten für wichtiger zu erachten als die Zukunft unserer Nachkommen, wird sich nichts Entscheidendes ändern.


Was ist kürzlich bei den Wahlen in den NL geschehen? Was wird bei den Präsidentschaftswahlen in F passieren? Wer nicht denkt, darf sich nicht beklagen. Der Mehrheit im gesamten Westen ist der Abstieg offensichtlich nicht bewusst Sonst würde umgedacht werden. Die nächsten Generationen werden an den Folgen der gegenwärtigen Ignoranz massiv leiden.


Das politische System in Österreich sollte endlich begreifen, daß dieser Zustrom von Muslimen das Land und die Bevölkerung spaltet.Es ist auf jeden Fall sehr ungesund für Österreich in jeder Hinsicht vor allem hinsichtlich religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Aspekte. Woher kommen diese Muslime? Wer gibt ihnen die Möglichkeit, in Österreich sesshaft zu werden? Ich glaube, daß die Politiker genauer hinschauen sollten und daß das die Österreicher sehr stark bewegende Problem schnellstens glöst werden muß. Sowohl in den Medien als auch in der Bevölkerung wird fast ausschließlich nur mehr dieses Problem thematisiert.Es ist wirklich dringender Handlungsbedarf notwendig. Stop der Einwanderung. Es wird andernfalls brandgefährlich. Die Vielzahl ist das Problem. 8% ist nahezu unvorstellbar.


Ist das nicht alarmierend? Wieso wird nicht berechnet in wievielen Jahren die christliche Kultur eine Minderheit ist? Und was das für Österreich bedeutet? Was wird sich gesellschaftlich ändern? Was wird dann die Mehrheit wollen? Denn sie bestimmt ja, die Mehrheit, was sein wird.


Österreich ein Land von Muslimen, die zur Integrationsresistenz neigen und einen Staat im Staat bilden. Quo vadis Austria?
Bedrückend und offensichtlich ausweglos, denn die Politik sitzt seit Jahrzehnten auf ihren Ohren.


War ja überhaupt nicht vorherzusehen. ÖVP und SPÖ haben uns dafür den Titel „Rechtspopulisten“ zugedacht. Wird Zeit, daß der Staat die Religionen (alle) zur Privatsache erklärt und strikt auf der Trennung besteht. Sonst gehts wohl auf sowas wie einen Religionskrieg oder gar Bürgerkreig (am Beispiel Irak und dem Zwist der Schiiten mit den Suniten zu erklären) hinaus. Aber unsere Regierenden zeichnet die toatle Mutlosigkeit aus. Könnte ja ein paar Stimmen bringen !! Dann wird es aber fünf nach Zwölf sein, also zu spät. Und die Pensionen ?? die werden sie auch nicht mehr bekommen. Triste Aussichten, oder Australien/Neuseeland in’s Auge fassen. Übrigens dort brauchen sie keine Beamten sondern ..


Und warum wird nicht eine neue Volkszählung durchgeführt? Am besten EU-weit, damit es endlich wieder aktuelle Zahlen gibt.
Bevor man in ein Lager neue Waren gibt, muss man auch eine Bestandsaufnahme machen, damit man weiß, wieviel noch reinpasst und was benötigt wird.


Wenn das österreichische Sozial- und Pension-System in 5 bis 10 Jahren ausgesaugt ist, wenn die österreichischen Staatsschulden am Staatspleite-Limit sind – dann wird der Zustrom der Migranten abnehmen und die Karawane wird zur nächsten Sozial-Oase weiterziehen.
Österreich wird dann aber weiterhin ein massives Problem mit den hier verbliebenen und mehr und mehr unzufriedenen Sozialempfängern haben. Dann geht’s mit Verteilungskämpfen wirklich ans Eingemachte.


 

Apr 122017
 
Das Bekennerschreiben hat nicht ganz Unrecht. Die NATO unter amerikanischer Führung zieht nämlich ihre Mitgliedsstaaten langsam aber sicher mit in den Abgrund. Der Schröder hat eine Beteiligung an diesem Wahnsinn noch abgelehnt, die Merkel nicht mehr. Bei der Ursache dieses Gesinnungswandels der deutschen Regierung sollte man einhaken! Wird aber leider keiner tun.

Merkel predigt ja immer, man solle sich nicht einschüchtern lassen. ich würde es ihr abkaufen wenn sie heute im Stadion sitzen würde. Aber das wird’s nicht spielen

Dass die Merkel noch ruhig schlafen kann!!!

Oft wird man die Merkel in Zukunft nicht mehr im Stadion sehen. Außer die Polizei mit Ihren Sprengstoffhunden geben grünes Licht.

Für realistisch denkende Menschen ist es unbegreiflich, dass die Parteien und Politiker, die nun unzweifelhaft die Verantwortung für dieses Desaster tragen, lt. ZDF – Politbarometer,noch immer das Vertauen von 66 % der Deutschen genießen. Offensichtlich sind nicht nur die Politiker unbelehrbar.

Auch wenn immer gesagt wird, wir beugen uns nicht dem Terror, es werden Zeiten kommen wo sie uns an Punkten des öffentlichen Lebens treffen werden, die man nicht mehr ignorieren kann, wenn jeder Besucher eines Fussballspiels um sein Leben fürchten muss, werden nicht mehr viele hingehen, ich hoffe ich irre mich.

NRW, wieder NRW! Bei der Verschuldung ganz vorne, bei der Sicherheit ganz hinten, genau wie Berlin. Wer regiert da eigentlich? Ach so, Rotgrün …

Also ab sofort gepanzerte Busse für Fussball-Teams, Hochsicherheits-Maßnahmen für Team-Hotels, Hochsicherheits-Maßnahmen in den Stadien usw. usw…. Meinte das die „Bertelsmann Stiftung“, als sie im Herbst 2015 visionär verlautbarte (was tagelang dann in den Medien zitiert und wiederholt wurde), dass es einen riesigen Wirtschaftsboom in Deutschland geben wird? Also Stahlindustrie, zivile Panzer-Fahrzeuge, Security-Dienste, Polizei-Personal-Ausbau usw.?

Von einem Terrorakt will man aber noch nicht sprechen…was ist das denn dann wenn Sprengsätze gezündet werden? In meinen Augen ist das Terror egal aus welcher Ecke die Motivation dafür kommen mag!!

Ja, Deutschland hat sich verändert dank blauäugiger und selbstgefälliger Politiker. Die Rechnung zahlen die anderen, auch wirklich integrierte Migranten, die aus gegebenem Anlass nun mit vermehrtem Misstrauen zu kämpfen haben. Das ist zwar noch mein Land, aber andere haben es mit freundlichem Gesicht und Inkompetenz “gestaltet“ und andere EU-Partner mit ins Chaos gerissen. Was bleibt, sind Wut, Trauer, Ekel und ein gewisses Maß an Resignation. Hätte ich mir vor 10 Jahren nicht träumen lassen !

Da muss man eine österreichische Zeitung lesen, damit mal als deutscher Bürger zeitnah informiert wird… Dort steht, dass der Verfasser des Briefes behauptet, dass deutsche Kampfjets daran beteiligt seien, Muslime dem Kalifat des Islamischen Staates zu ermorden. Bis die deutschen Tornados abgezogen und die US-amerikanische Luftwaffenbasis Ramstein geschlossen seien, stünden daher ab sofort Sportler und andere Prominente in Deutschland und anderen Kreuzfahrer-Nationen auf der Todesliste des Islamischen Staates“. Weiterhin heißt es…von einem Terrorakt will man aber noch nicht sprechen. Ohne Worte.

Es lebe die Toleranz…ich hoffe ihr naiven Blindgänger könnt noch ruhig schlafen. Schafft doch jetzt bitte den Fussball als Zeichen von Toleranz und Respekt ab…unsere neuen Goldbürger sollen sich doch wie zuhause fühlen.

Absolut armselig finde ich hier die erschreckende Anzahl von Foristen, die eine solche verwerfliche Tat zum Anlass nehmen, zum x-ten mal ihre kruden Verschworungstheorien zu platzieren. Lasst doch erstmal die zuständigen Stellen der Sicherheitsbehörden die Fakten ermitteln…DANN kann man drüber diskutieren. Besser erstmal in alle Richtungen prüfen…vorher ist nichts sicher…logischerweise braucht das such Zeit. Unfassbar wie sich manche erdreisten schon unabhängig davon ihren unreflektiert selbstgewissen Sermon abzugeben. Zuallererst finde ich es furchtbar, dass solche Taten passieren. Sie sollten mit aller Härte des Rechtes geahndet werden – egal wer dafür verantwortlich ist.

Na hoffentlich werden die Deutschen Wähler schön langsam munter, gilt natürlich auch für die Österreichischen, oder wollt ihr das das so weiter geht?

Passt vom Vorgehen nicht so richtig zu den bisherigen islamistischen Anschlägen. Der nächste islamistische Anschlag ist nur eine Frage der Zeit, aber hier würde ich rein vom Gefühl sagen, erstmal weitere Ermittlungen abwarten, trotz „Bekennerschreiben“.

Ich finde der Anschlag paßt ganz gut zu Islamisten. Wenn man bedenkt, dass sich die Leute im Internet oder in Islamisten-Moscheen radikalisieren, um dann auf eigene Faust Anschläge zu begehen. Da sind keine Profis am Werk die die „Sprengkraft ihrer Bomben in Bezug auf Panzerglasscheiben berechnen können“. Warum ein Bekennerschreiben, das offensichtlich am Tatort gefunden wurde, gegen einen islamistischen Anschlag spricht, erschließt sich mir auch nicht.

Komisch, gestern hat ein deutscher Terrorismusexperte noch gemeint, dass es sich um einen kleinen Streich handelt… hab gestern schon über diesen „Experten“ lachen müssen !

In Europa will man diesen Terror anscheinend. Nach wie vor hat die Willkommenskultur Hochsaison.

Da sagte doch jemand kürzlich: „Kein Europäer wird mehr sicher sein, egal wo auf der Welt“!

Die Früchte der Willkommenskultur von Merkel wachsen im schneller, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Natürlich sind die bösen Kreuzritter schuld, wer sonst? Die Islam-Fanatiker sind natürlich nie schuld. Aber ich bin ja schon lange der Meinung, dass sich die EU und USA aus allen diesen Konflikten heraushalten soll.

Da jedem Politiker der Mut fehlt, gegen diesen Terror vorzugehen, müssen wir mit dieser Gefahr leben. Unsere Sicherheit, wie wir sie noch vor 3 Jahren hatten, werden wir nicht mehr so schnell zurück bekommen.

Jedenfalls kann sich niemand mehr irgendwo auf der sicheren Seite fühlen. Selbst jetzt nach einem Attentat nach dem anderen scheint es den Verantwortlichen, die diese Zustände geschaffen haben und gewähren lassen, unmöglich zu sein auch nur eine geringste Fehlentscheidung einzugestehen. Auf was wartet man noch, bis es wirklich zu Ausschreitungen jeder gegen jeden kommen wird? Jetzt ist eines der absoluten Liebkinder der Europäer, Fußball getroffen worden?

Wenn das tatsächlich ein islamischer Anschlag war, dann hat es tatsächlich eine neue Qualität, weil es ab jetzt nicht nur von den Politik/Medien namens-, gesichts- und geschichtslos gemachte Opfer gibt, sondern ab jetzt betrifft es auch Promis und man kann nicht wieder schnell zum Alltag übergehen und das ganze möglichst schnell dem öffentlichen Vergessen anheim geben, um unangenehme Fragen und die daraus resultierenden unangenehmen Konsequenzen (z. B: das Eingestehen des Scheiterns von Mulikulti, der Flüchtlingspolitik und den Zwang zum Handeln) zu umgehen.

Bekennerschreiben bei islamistischen Anschlägen sind eher die Ausnahme. Weiters ungewöhnlich ist, daß die deutschen Behörden so rasch mit dem Islamhintergrund an die Öffentlichkeit gehen und zwar ohne Notwendigkeit bei der Faktenlage.

„Oftmals kommen sie gewaltsam ins Land, bekommen großzügig unsere Sozialleistungen und bomben uns zum Dank“? Da stimmt doch etwas nicht!

Vielleicht wird jetzt endlich gehandelt, da Prominente gefährdet sind, und nicht nur der normale Bürger, der leider anscheinend keinen Wert mehr hat…

Lt. Nachrichten im Radio hat man aber angeblich auch ein Schreiben von Linken gefunden. Und es wird weiter ermittelt.
BVB_Antifa

Der Blog-Eintrag ist mit Sicherheit ein Fake. Warum sollte die Antifa, so sehr ich sie für ihre dumm-selbstgerechte naive Haltung verachte, am Tatort ein Bekennerschreiben hinterlassen, das auf islamistischen Terror schließen lässt? Für islamistischen Terrorismus spricht, dass es, den Berichten nach, sehr professionell gelegte Sprengsätze waren. Gegen islamistischen Terrorismus spricht, dass die Sprengsätze nicht stärker waren bzw. nicht mehr (schockierenden) Schaden angerichtet haben. Evtl. eine Anfängertruppe aus irgendeinem islamistischen No-Go-Moloch in Belgien oder Frankreich. Dennoch sind in jede Richtung Zweifel angebracht.

Schritt für Schritt aber noch immer kein Einlenken. Es hat noch nicht den/die Richtigen erwischt.

Nicht öffentlichkeitswirksam genug? Sorry, aber viel mehr Aufmerksamkeit als einen Anschlag auf den quasi zweitgrößten Deutschen Fußballverein und somit Prominente kann man kaum haben. Klar macht es wohl nicht so viel Angst wie ein Anschlag auf die Allgemeinheit, aber was die Öffentlichkeitswirksamkeit angeht kann man kaum mehr bekommen. Ich bin mir sehr sicher, dass es wohl nicht die Antifa war, aber beim IS usw. weiß man nie, denn die haben ihre Vorgehensweise mehrmals plötzlich geändert und auch manchmal mit Bekenntnissen lange gewartet.

In NRW wird am 14ten Mai gewählt. Wenn das Bündnis SPD/Grüne wieder gewählt wird, dann haben wir es schriftlich, was Deutschland in Zukunft will.

Nachdenken, es sind NATO Flugzeuge welche Lybien, Irak, Syrien, Afghanistan zerbomben!! Hat eines dieser Länder Europa bedroht oder gar angegriffen??

Von einem Terrorakt wollen sie noch nicht sprechen? Man kann wirklich nur mehr hilflos den Kopf schütteln.

Entweder wir gewöhnen uns daran oder wir ändern es bei den nächsten Wahlen.

Auch wenn immer gesagt wird, wir beugen uns nicht dem Terror, es werden Zeiten kommen wo sie uns an Punkten des öffentlichen Lebens treffen werden, die man nicht mehr ignorieren kann, wenn jeder Besucher eines Fussballspiels um sein Leben fürchten muss, werden nicht mehr viele hingehen, ich hoffe ich irre mich.

Es kann vom islamistischen über einem linksextremen Hintergrund bis zur Tat eines anderen verwirrten Feiglings oder eines „gewönlichen“ Kriminellen fast alles möglich sein. Noch ist einfach zu wenig bekannt. Ein Bekennerschreiben kann jeder hinterlassen nicht nur, weil das seiner Gesinnung entspricht, sondern weil eine falsche Spur gelegt werden soll. Auch wenn ich Herrn Jäger als obersten Strafaufklärer für eine sehr zweifelhafte Figur halte, warte ich erst einmal die Ermittlungsarbeit ab.

Deutschland verändert sich rasant innerhalb eines guten Jahres … (Göring-Eckhart: …und das ist auch gut so). Alles ist sowas von vorhersehbar! Sehr schade um dieses schöne Land.

Wie soll das jetzt weitergehen auf Deutschlands Straßen ? Hinter jedem Busch , in jeder Mülltonne könnte eine Sprengfalle versteckt sein ? Und den Sprengstoff mixen die Profis mit stickstoffhaltigem Düngemittel .

Weihnachtsmarkt in Berlin, BVB-Bus, es ist erst der Anfang. Deutschland wird sich daran gewöhnen müssen. Oder im September richtig wählen.

Wenn ich an die Anschläge von IS in Europa denke, dann wäre es eher ein Anschlag mit einem Bus anstatt auf einen Bus. Vielleicht wurde die Taktik geändert, aber mit den bisherigen Anschlägen sehe ich nicht gerade viele Parallelen. Zusätzlich hat sich der IS bis jetzt auf den üblichen Kanälen dazu nicht nicht bekannt gegeben. Na ja, ich bin da etwas skeptisch… und werde die 14.00 Uhr Pressekonferenz online verfolgen.

Ich würde das Bekennerschreiben auch mit Vorsicht genießen..Normalerweise lassen islamistische Terroristen allenfalls ihren Ausweis am Tatort zurück..Aber ein Bekennerschreiben gab es aus diesem Umfeld direkt am Tatort noch nie..Es kann ja möglich sein,dass jemand eine falsche Fährte legen wollte!

Wenn jemand die Gefängnistore offen macht wie Scheunentore und alle Kriminellen heraus (bzw. hinein in die Freiheit) lässt und sich dann hinstellt und sagt, es gäbe keine 100% Sicherheit, den sollte man gleich mit einsperren.

Die Beschädigung am Buss ist für einen kleinen selbstgebastelten Sprengsatz viel zu groß. Sie sind zum größten Teil ja „nur“ durch die Druckwelle entstanden. Da kann sich jeder selber vorstellen wie stark diese Sprengsätz gewesen sein müssen. Gepanzerte Scheiben hatte der Buss wohl kaum, aber wenn doch ist es noch viel schlimmer. Das war nie und nimmer irgendein ein durchgeknallter Fan!

Also haben wir jetzt die Wahl zwischen „Aktivisten“ und „traumatisierten Schutzsuchenden“ – die beide ja per definitionem zu den Guten gehören. Während man die bösen Rechten ja offensichtlich so gut im Griff hat, dass sie schon länger keine wirksamen Bomben mehr haben hochgehen lassen. Also weiß man offensichtlich, welche Maßnahmen wirksam sind, setzt sie aber gegen die Guten nicht ein. Es sei denn, ich habe da etwas missverstanden…

Warten wir das Ergebnis der Ermittlungen ab. Die Verursacher müssen mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden. Falls sich herausstellt das die Täter ein anderen Nationalität angehören sind diese in ihr Heimatland abzuschieben und eine Wieder einreise auf Lebenszeit zu untersagen.

Was hier passiert ist, lässt den regierungsmäßigen verordneten Begriff der lediglich latenten Gefahr ad acta legen. Nein, die Gefahr ist konkret und allgegenwärtig. Jede Veranstaltung mit erhöhter Öffentlichkeitswahrnehmung ist mögliches Ziel. Das Problem ist, jede Veranstaltung ist nicht absolut zu sichern. Das ist einfach Fakt. Hier im Ausgangsfall bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es sich um einen islamischen Terrorakt handelt. Deutsche Fussballidioten haben wir zuhauf, denen traue ich solch ein Tat durchaus zu. Alles, aber auch alles, was uns Spaß machen soll, wird uns kaputt gemacht. Ist das immer so zu Beginn einer Anarchie ?

Habe die Möglichkeit eines islamischtischen Anschlags von Anfang an mit in Betracht gezogen. Was mich verwundert und ärgert ist der Tenor der Medien. Kann es sein, dass diese immer noch glauben machen wollten, derartiges gäbe es in Deutschland nicht? Man macht sich selbst immer unglaubwürdiger. Dieser feige Anschlag war kein dummer Jungenstreich. Die Scheiben sind gepanzert und nicht verstärkt, was beim Bruch eine hohe Sprengkraft bedeutet. Ein Böller dürfte es also nicht gewesen sein. Herr Kleber war gestern abend der blanke Hohn. Denke da an die Berichterstattung zu einem Anschlag aus der anderen Richtung in Dresden.

Wie kommen Sie drauf, dass die Scheiben „gepanzert“ waren. Für mich sehen die Zerstörungen an der Scheibe aus, als ob da lediglich eine hochfeste Folie darüber kaschiert wurde, aus Lexan oder ähnlichem Material. Nach zahllreichen Angriffen auf Mannschaftsbusse durch Hools, hat man wohl dafür gesorgt, dass Wurfgegenstände die Scheiben nicht mehr durchschlagen können. Gepanzert geht anders. Für echte gepanzerte Scheiben (wenigstens 2 cm Stärke, die Regel sind 4-5 cm) sind die Chassis solcher Fahrzeuge gar nicht ausgelegt. Abgesehen davon, dass man sie nicht „in Form“ bekommt, wie es für einen Reisebus notwendig ist, wären die Scheiben für einen gesamten Bus tonnenschwer.

Da es sich doch auch hier wiederum um die Einzeltat eines vermutlich psychisch Kranken handelt, verwundert es mich, dass so viel darüber berichtet wird. Sollte hier nicht besser die ärztliche Schweigepflicht zur Wirkung kommen, sonst fangen die Menschen noch an zu denken, dass sich psychische Erkrankungen wie eine Epidemie ausbreiten. Gibt es eigentlich schon einen Impfstoff dagegen?

Bei dem Spiel heute hat Dortmund keine Chance. Ein Sprengstoff-Attentat verarbeitet man nicht so schnell. Die Spieler werden total neben sich stehen. Monaco wird sie locker mit 4:0 abschießen.

Sog. „Trittbrettfahrer“ waren dies mit sicherheit nicht. Diese Sprengsätze wurden offensichtlich ferngezündet, was die Schlussfolgerung zulässt, dass es sich hierbei um „Profis“ gehandelt haben muss, die speziell dafür ausgebildet worden sind (vielleicht im Ausland) und diesen technisch zwar „anspruchsvollen“ jedoch zum Glück fast unwirksamen Anschlag von langer Hand bis ins Detail langfristig vorbereitet haben müssen. Profis eben. Auf der Antifa-Online-Plattform „Indymedia“ gibt es zwar ein „Bekennerschreiben“ eben dieser, hierbei wird es sich wohl eher um Trittbrettfsahrer oder um Gegner der Antifa handeln, zumal jeder dort Nachrichten posten kann.

Ein Bekennerschreiben im Namen Alahs. Die Echtheit wird noch bezweifelt. Die Echtheit der Bombe auch, weil nicht gleich der ganze Bus zerstört wurde. Wenn nun der Bevölkerung wieder mehrere Tage nichts oder wieder Märchen aufgetischt werden, dann läuft das Fass sicher über. Auch der letzte Bürger wird bald wissen,in welche Richtung wir uns entwickeln. Jeder hat das Bedürfnis sich zu schützen, im nächsten Schritt will sich jeder bewaffnen. Alle wissen worauf das hinausläuft. Die Freiheit, sich überall ohne Angst zu bewegen, die bleibt auf der Strecke. Dieses Abwarten der Politik ist nicht zu ertragen. Der Gegner der Demokratie ist gut organisiert, er plant, er kennt die weichen Ziele, und er wird weiterhin auf die Öffentlichkeit wirksame Anschlagsziele finden. Warum man zum Schreiben keine Angaben macht, dass lässt darauf schließen, dass man erst die Reaktion der Bevölkerung durchrechnen muss. Vielleicht muss man auch erst eine Geschichte erfinden. Wie es aussieht waren da Profis am Werk. Wie in Schweden zu sehen war, so versuchen die neuen Attentäter bei einem Anschlag zu überleben. Flüchten vom Tatort. Das bedeutet eine neue Qualität, da eine Person mehrfach Unheil anrichten kann.

„Wenn nun der Bevölkerung wieder mehrere Tage nichts oder wieder Märchen aufgetischt werden, dann läuft das Fass sicher über.“ Nein, werter J H., diese Hoffnung kann man getrost aufgeben. Sonst wäre das Fass schon längst übergelaufen.

Ich weiß, dass man nur sieht, was man sehen will. Zu gut ausgeführt zu präzise für Islamisten, da ist Antifa doch glaubwürdiger. Diese Art Attentat gab es in D bisher nur einmal, Alfred Herrhausen. Dort vermutet man immer noch, dass die Attentäter von der Staatssicherheit ausgebildet wurden. Ich will nun nicht behaupten, alte Seilschaften stecken dahinter, aber ich bin durchaus der Ansicht, dass andere Strömungen als Islamisten durchaus ein Interesse daran haben, die Stimmung anzuheizen, weil man den Sündenbock schon hat. Mir war das zu präzise und zu wenig Kollateralschaden für einen islamistischen Anschlag. Auch den von Ihnen beschriebenen Fluchtversuchen ging ein eher chaotischer, spontaner und nicht wirklich zielgerichteter Anschlag voraus.

Frage mich, wann herauskommt, dass der Täter polizeibekannt ist und seit 2015 mit verschiedenen Identitäten durch Deutschland reist. Traurig aber wahr, dass das meist auch zutrifft.

Ein Auto mit ausländischem Kennzeichen sei davon gefahren. Heute Abend in den Talkshows: Es ist umöglich die Grenzen zu sichern, Grenzen = Nationalismus, alles alternativlos, Raute

Die Busfahrer sollten ganz schnell verinnerlichen, dass man in einem solchwm Fall auf gar keinen Fall stehenbleiben darf. Solange der Bus noch fahrfähig ist, gilt es sofort zu einem gesichertem Bereich zu kommen. Es ist in der heutigen Zeit einfach nicht mehr so, dass man wie früher in solchen Fällen stehenbleiben und auf Hilfe warten sollte. Es wird die Zeit kommen, da gibt es dann Bomben die erst explodieren wenn die Helfer eintreffen.

Und die Täter lachen sich schlapp über einen überforderten, hilf- und wehrlosen Staat, der die Augen vor der Wahrheit nicht öffnen möchte und Opfer einer maßlosen Selbstüberschätzung ist, die in dem Satz gipfelt: Wir schaffen das!

Ich würde aber jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen, vermutlich handelt es sich letztendlich um das Ergebnis der derzeit grassierenden psychischen Erkrankungen in Deutschland die auch Menschen mit Äxten durch Bahnhöfe rennen und mit Autos in Leute fahren lassen.

Also wir sind eine ‚Kreuzfahrernation‘. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, die abgrundtiefe Widersinnigkeit dieser Äußerung zu beschreiben. Wie kann es sein, dass augenscheinlich so viele Verblendete so einer Schrottlogik anheimfallen? Dass ist es, was ich am wenigsten verstehe: alles am Islamismus, an seinen Taten schreit Immoralität, trotzdem argumentiert er weiter mit seiner moralischen Erhabenheit. Finden die echt, das macht Sinn????

Sie verstehen nichts? Sie müssen gedanklich wieder ins Mittelalter zurück, also dorthin, wo die Entwicklung der die „Religion des Friedens“ hängen geblieben ist. Dann verstehn Sie alles! Sie schaffen das!

Ich muss gerade an das letzte Interview mit Frau Kraft in dieser Zeitung denken. Hier lobte sie ausdrücklich, dass das Sicherheitskonzept des NRW-Innenministeriums von Ralf Jäger Früchte trage. Die Jugendkriminalität sei stark zurückgegangen und auch in den anderen Kriminalitätsbereichen seien eklatante Verbesserungen erreicht worden. Wie das in NRW aussieht, hat man Sylvester 2015/2016 in Köln gesehen oder im Fall Amri und jetzt Dortmund. NRW mit seiner während der Regierungszeit von Kraft stark ausgedünnten Polizeidecke gepaart mit politischer Inkompetenz (Jäger, Kraft) ist seit Duisburg auf einer sicherheitstechnischen Talfahrt. Obwohl es überall im Land zu wenige Polizisten gibt, läßt Jäger die wenigen verbliebenen einsatzfähigen Beamten lieber Blitzmarathons durchführen oder schickt die Beamten in die Innenstädte zum Knöllchenschreiben schicken. Wichtig ist in dieser Gemengelage auch, dass die absolute Versagerin Löhrmann (Grüne) rechtzeitig zur Landtagswahl zeitweilig ihren Audi A8 stehen läßt (Inspektion, Reinigung?) und werbewirksam auf einen Toyota umsteigt. Man hats ja. Zwei Autos für eine Ministerin.

Wann wird das Brandenburger Tor gelb schwarz leuchten? Dann ist doch alles wieder gut.

Als während meiner Bundeswehrzeit im Umgang mit Sprengstoffen ausgebildeter Soldat fällt mir auf: 1.- zeitnahe/-gleiche Zündung der Sprengsätze sind sogen. „Sprengfallen“ 2. Splitterwirkung bei der genannten Entfernung Detonationsort zum Bus (5-6 Meter) dürfte dem einer im Krieg eingesetzten Splitterhandgranate entsprechen, in Friedenszeiten auch nicht zu Übungszwecken verwendet. 3. Verwendung solcher Sprengfallen werden rlassenen Gebieten übliche Praxis der verbrannten Erde Der notwendige Organisationsgrad eines solchen Anschlages ist wesentlich höher als z.B. bei Verwendung eines Kfz. Erstaunlich wie z.B. im ZDF von Herrn Kleber auf eine Art, die ihm selbst peinlich schien, wenn ich seine stockende Sprechweise erinnere, versuchte den Anschein zu erwecken keine Verbindung zum islamischen Terror zu erkennen. Nicht das erste Mal, das eine Verharmlosungsstrategie im ÖR nicht zündet. Das gefundene „Bekennerschreiben“ wurde und wird auch als großes Mysterium behandelt, was beim gerade gemeldeten Fund eines weiteren „Bekennerschreibens“ mit faschistischem Hintergrund nicht der Fall zu sein scheint. Hat der Verfasungsschutz so lange gebraucht es zu erstellen, um abzulenken ?

Naja, die meisten Wahrheiten sind einfacher als man denkt. Hat ernsthaft jemand geglaubt das waren Hooligans oder andere Psychopathen? Jetzt werden vermutlich nicht mehr nur „einfache“ Ziele gewählt, jetzt wird auch die Prominenz zum Ziel. Der ein oder andere Politiker wird sich Gedanken machen.

Als die Pressekonferenz gegeben wurde, war den Ermittlern das Bekennerschreiben schon bekannt. Trotzdem erklärten sie, es gebe derzeit keine Hinweise auf einen Terroranschlag. Wer ist für diese bewusste Fehlinformation der Öffentlichkeit verantwortlich?

Es ist schon interessant, wie unterschiedlich die Behörden und die Medien auf Terrorakte reagieren, abhängig davon, wo genau sie stattfinden. Gäbe es den selben Anschlag in Frankreich, Belgien oder Schweden, würde sofort von einem terroristischen Angriff gesprochen und die Öffentlichkeit in Echtzeit über Ermittlungsergebnisse informiert, was die Täter angeht. In Deutschland will man selbst, wenn wie in diesem Fall, mehrere Bomben hochgehen, erst mal nicht von einem Terroranschlag sprechen und auch der Hintergrund der Täter wird möglichst lange zurückgehalten. Woran liegt das?

Das könnte die Bevölkerung beunruhigen, das will man verhindern. Eine beunruhigte Bevölkerung könnte viele Fragen stellen oder sogar sein Kreuz bei den vielen Wahlen im Jahr an unerwünschten Stellen machen. Ne, ne, da mal lieber schon Besonnenheit zeigen. Besonnenheit ist sowieso in Zeiten wie diesen das Nonplusultra. Immer schon geschmeidig bleiben!

 Und das alles nur weil irgendjemand sich eingebildet hat, man könne in Syrien eine Demokratie errichten. Jetzt haben wir die Probleme und Syrien wird bestenfalls ein zweites Libyen. Wirklich großartige Leistung unserer Politiker. Es wird Zeit, dass sich eine große Protestbewegung formiert, die den Wahnsinn beendet, den unsere Regierung dort unten mit zu verantworten hat. Vielleicht schaffen wir die Flüchtlingskrise irgendwann mal (10 Jahre + x). Aber wir schaffen es definitiv nicht mehr, Syrien in eine Demokratie zu verwandeln. Wer einen Krieg immer weiter führt ohne ihn noch gewinnen zu können, macht sich mitschuldig an den Verbrechen. Ganz abgesehen davon, dass auch deutsche Firmen Giftgas an Assad geliefert haben und wir deshalb längst eine Mitschuld tragen.

Und erneut muss man feststellen, dass die Deutschen an diesen Entwicklungen selber Schuld sind. Wer diese „etablerten“ Parteien aus dem einheitlichen politischen Brei noch wählt, der ist dafür, dass solche Anshcläge in DE zu dem Alltag werden.

Auch Ihnen nochmal,für die allerwenigsten war vor den letzten Wahlen diese Entwicklung vorauszusehen,aber insofern gebe ich Ihnen gerne Recht denn ich glaube auch nach den nächsten Wahlen wird es nicht anders aussehen.Für mein Empfinden wird keine der „etablierten“jemals mehr eine Stimme von mir bekommen,egal wie weit sie ihren Hals drehen.

Nun ja, wenn Erdogan mit seiner Rede von „kein Westler wird mehr sicher sein“ indirekt seine Brüder im Geiste zu Anschlägen in Europa aufruft und die Bundesregierung darüber lediglich Besorgnis äußert, dann wundert einen nichts mehr. Was dürfen wir erwarten, wenn Erdogan sein Referendum verliert oder gewinnt? In beiden Fällen nichts Gutes, denn die deutsche Politik hat eklatant versagt im Umgang mit solchen Gefährdern, die unsere Gesellschaft von innen heraus auflösen und schließlich übernehmen wollen. Zeit, endlich aufzuwachen, Frau Dr. Merkel. Zeigen Sie Führung und Stärke. Zeigen Sie, dass Sie in Ihrem Elternhaus gelernt haben, dass sich christliche Grundwerte, verkörpert im Grundgesetz, nicht selbst verteidigen können, sondern von den Menschen verteidigt werden müssen. Auch von Kanzlerinnen.

Dieser Anschlag ähnelt sehr den IED-Angriffen aus Irak und Afghanisten. Solche Angriffe auf schnell bewegende Ziele stellen schon die „hohe Kunst des Terrorismus“ dar. Es würde nicht überraschen, wenn der Täter entsprechende Erfahrungen auf diesem Gebiet haben würde.

Mich würde eher interessieren was es für Sprengstoff war und wo der herkommt. So einfach ist es nämlich nicht, in Europa oder Deutschland an Sprengstoff zu kommen. Und das ist auch der Hauptweg, wie Terroristen-In-Spe entdeckt werden.

Für alle Fälle schon mal absichern, damit nicht pauschalisiert werden kann: „Es gilt nicht als ausgeschlossen, dass es sich um eine bewusst gelegte, falsche Spur handeln könnte….“ Aber selbst wenn es nicht von Allah abgesegnet ist, sondern von linksunten kommt – wo ist der Unterschied?

Wenn die Frau Kanzlerin das nächste Mal auf ein Selfie in der Kabine der Nationalmannschaft vorbeischaut, können Dortmunds Nationalspieler ihr ja dafür danken, daß die Dinge in Deutschland jetzt so sind, wie sie sind.

Die Dortmunder Nationalspieler werden seit gestern erst mal wissen, wie sich ein Großteil der Bevölkerung seit Monaten fühlt. Das Thema ging doch an denen bisher völlig vorbei (betrifft natürlich nicht nur die Dortmunder Nationalspieler). Und die Kanzlerin kritisieren tut von denen definitv keiner, das ist eher ein Wunschgedanke.

In andern Medien ist bereits zu lesen, dass es im Bekennerschreiben klare Hinweise auf einen islamistischen Anschlag gibt. Nur die Echtheit müsse noch überprüft werden. Auch wenn man vorsichtig mit Spekulationen sein sollte, aber aufgrund dessen, was in letzter Zeit noch alles passiert ist, kann das niemanden ernsthaft wundern, und ich kann jeden verstehen, der seine Vermutungen bereits vorher geäußert hat.

Konnte Frau Kraft schon zeitnah informiert werden oder steckt sie bedauerlicherweise wieder in einem Funkloch, sodass sie die Nachrichten über die Geschehnisse erst nach Ostern erreichen. Herr Jäger bestimmt im Osterurlaub und die Grünen fahren Hybrid, da die A8 und S-Klassen gerade für die Feiertage aufgetankt und gewaschen werden.

Hat der „Religionskrieg jetzt auch den Fußball erreicht?

Wenn ein Bekennerschreiben kurz nach den Explosionen gefunden wird, ist es echt. Ob der Inhalt allerdings der Wahrheit entspricht wird jetzt sicher geprüft.

Wie sagte“Nachrichtensprecher“ Kleber Gestern im Heutejournal.Kleine Explosionen vielleicht Böller keine Verletzten vielleicht Ultras. Heute sind es schwere Explosionen ein Schwerverletzer und die Bundesanwaltschaft ermittelt auch nicht bei Fanrandale.

Mich wundert auch, dass nicht thematisiert wird, dass man es den Panzerglasscheiben zu verdanken hat, dass das Ausmaß überschaubar geblieben ist.

„Sprengsätze gegen Teambus“ ?? Die Sprengsätze richteten sich eher gegen die Insassen des Teambuses. Den Teambus hätte man auch auf dem Hotel-Parkplatz attackieren können, als er noch leer war, unabhängig davon, wer letztendlich der oder die Angreifer waren. Erinnert ein bisschen an die Schlagzeile „Lkw tötet 12 Menschen in Berlin, 48 Verletzte“ vom 20.12.2016. LKWs sind eigentlich ganz friedlich und töten niemanden, sondern diejenigen, die hinterm Steuer sitzen und diese lenken.

Wieso sollten radikale Hooligans ein Interesse daran haben, ein Spiel bereits vor Beginn unmöglich zu machen? Darin kann ich keinen Sinn erkennen. Das passt nicht zusammen. Denen kommt es in der Regel auf „handfeste“ Auseinandersetzungen an, „um Dampf abzulassen“, d.h. um ihre Aggressionen abzuleiten. Das gelingt mit einem Bombenanschlag wie diesen nicht, der ein exakt ausgespähtes und vorbereitetes Unternehmen war. An Alle: Das alte Deutschland zurück haben wollen, geht nicht mehr. Die Vergangenheit lässt sich nicht verändern, sondern nur in der Gegenwart die Zukunft gestalten. Es wurden von oben Fakten geschaffen, die mit sog. „einfachen Lösungen“ nicht mehr zu bewerkstelligen sind. Das Abschied nehmen von Vertrautem ist schmerzlich, aber unausweichlich. Es gilt, Herz, Verstand und Verantwortungsgefühl für uns und unser Gemeinwohl „unter einem Hut“ zu versammeln und auf Lösungen hinzuarbeiten, die der Situation und möglichst Vielen gerecht werden, wenn die Situation nicht gänzlich aus dem Ruder laufen soll. Beschwichtigen, „unter den Teppich kehren“, wie von Politikern exerziert, hilft nicht weiter. Die Probleme müssen angepackt und Lösungen zugeführt werden!

Weil wir in Deutschland sind und Wahlen anstehen, kann geschehen, was immer will; es ist kein Ter ror; auch Kommentare zu diesem Thema dürfen anscheinend nicht sein. Kein Ter ror, das ist alternativlos! Armes Deutschlandb bist Du schon vorloren?

Wenn wir nur eine vernünftige Polizei hätten, die imstande ist, da nun Licht in die Sache zu bringen. Aber ich traue das denen nicht so ganz zu. Es ist mittlerweile alles so dilettantisch in Deutschland . . .

Man wird sicherlich noch DNA-Spuren von Uwe Böhnhard oder von Frauke Petry am Tatort finden. Kann sich noch jemand an das „Celler-Loch“ erinnern?

Bisher gibt es einen sehr merkwürdigen Umgang mit dem Terroranschlag auf den BVB – Bus. Wer diesen Anschlag plante, wollte das Spiel Dortmund-Monaco verhindern. Dass angeblich islamistische Bekennerschreiben, dass heute morgen im Radio genannt wurde, ist nun wieder in den Hintergrund getreten. Was auf jeden Fall für die Bürger in Erinnerung bleibt: Weder Camping, noch Fußballstadion, noch Grünanlagen, noch Dicotheken, Busse, Bahnen oder Schwimmbäder sind sicher in Deutschland. Wir sind auf dem Weg von der Spaßgesellschaft in die Risikogesellschaft. Die Ursachen werden uns die nächsten Jahre, vielleicht Jahrzehnte beschäftigen.

„Keine Hinweise für einen Terroranschlag“ Dann war es halt nur ein ganz gewöhnlicher, normaler Bombenanschlag…

Da der Bus gezielt getroffen werden sollte, können die Sprengsätze ja nur mittels „Sichtkontakt“ gezündet worden sein. Wahrscheinlich per Fernauslöser wie ein Handy. Denn woher sollten sonst die Täter wissen, wann der Bus da lang kommt. Ist also nicht ausgeschlossen, dass irgendjemand was gesehen hat. Zumal auch kurz danach die Theorie eines gesuchten Fahrzeuges mit ausländischem Kennzeichen aufkam. Was ist daraus geworden? Ich lese dazu nichts mehr.

Bei Herrhausen war es eine Lichtschranke.

Die Sprengkraft war doch sicherlich bewußt so gewählt, dass das Fahrzeug mitsamt Insassen nicht komplett zerstört werden sollte. Es ist eine Warnung, aber welche Botschaft ist die Richtige? Ein politisch motivierter Attentäter würde sich vielleicht irgendwann zu erkennen geben, wenn die Justiz nicht auf die richtige Spur kommt.

Nur ein paar Einwürfe. Ein Fernsehmoderator meinte, dies wäre keine Bombe die man in einer Küche zusammenbauen könnte. Doch, man kann eine ferngezündete Bombe leicht in einer Küche zusammenbauen. Anleitungen findet man im Internet und alten, noch nicht zensierten Büchern. Die Bomben scheinen „nur“ eine Druckwelle verursacht zu haben. Nach den Wirkungen auf den Buss muss die Sprengkraft sehr groß gewesen sein, mindestens entsprechend einer Handgranate. Allerdings scheint es keine oder kaum eine Splitterwirkung gegeben zu haben. Normalerweise zerlegt sich der Mantel einer Bombe oder die Bombenbauer umgeben die Bombe mit Material, dass die Schäden, vor allem auf Menschen, erhöhen soll. Die Bombenbauer haben offenbar auf maximalen Schaden verzichtet oder mehr von der Explosion erwartet, aber nicht mit einem teilweise gepanzerten Bus gerechnet. Batra scheint sich an der Wand des Busses angelehnt zu haben und hat so die Wucht der Explosion und ablösender Teile der Innenwand, abgekriegt. Ein Tip für die Ermittler. Wenn die Explosion mit einem Handy ausgelöst wurde, kann man vll. herausfinden wo die Bombe getestet und gebaut wurde. Handysignal am Tatort identifizieren…und

Wurden eigentlich schon Wettbüros weltweit unter die Lupe genommen? Wie viele Wetten wurden darauf gesetzt, dass das Spiel am 11.04.2017 NICHT stattfindet? Nach einem islamistischen Hintergrund sieht es für mich als Laien nicht aus. Die letzten Terroranschläge von Islamisten wurden mit „primitiven“ Mitteln (LKW, Küchenmesser etc.) ausgeführt und auf große Menschenansammlungen gezielt. Mal sehen, was die Ermittler herausfinden.

Unabhängig davon, wer im konkreten Fall der Täter ist, habe ich ein ungutes Gefühl. Mir scheint es, dass die gesellschaftliche Stabilität und Sicherheit, die ich jahrzehntelang geschätzt habe, langsam aber sicher „den Bach runtergehen“. Ich bemerke ein Klima des gegenseitig Belauerns, Beschuldigens, bis hin zur Diskrimierung, wenn Menschen, mit denen ich lange Jahre gut zusammengelebt plötzlich in mir den „Rechten“ sehen, nur weil ich manchen Entwicklungen hinterfrage. Die GEwaltspirale die sich immer schneller zu drehen scheint, mir scheint der innere Frieden unseres schönen und hochpotenten Landes so gefährdet wie nie nach dem 2. WK.

Jetzt wird es aber Ernst. Im Gegensatz zu den Anschlaegen der letzten Monate, wo es „nur“ schonlaengerhierlebende und zufaellig anwesende Touristen getroffen hat, geht es nun ins Eingemachte. Ja, die Sicherheit der Spieler, dann der Polizisten ist schon auch wichtig, aber das war ein Angriff auf die, zur reinen Geldproduktion transformierte, Fussballindustrie. Mal sehen, ob die Ermittlungen da in der gleichen Weise wie in den vorherigen, schon beinahe unzaehligen, Faellen vorangehen werden.

 Sollte der Anschlag tatsächlich islamistisch motiviert sein und der IS Prominente in den Fokus nehmen, dann wird ein Klima der Angst wie zu RAF-Zeiten erzeugt. Nicht mehr nur Vertreter des bösen Kapitalismus stehen im Fokus, sondern jeder der irgendwie öffentlich bekannter ist. Beängstigend. Damit würde die IS-Strategie neben den bislang anvisierten Normalbürgern (Paris, Nizza, Berlin, London, Stockholm) ausgedehnt.
Mrz 152017
 

von Alexander Meschnig bei ORTNERONLINE

Originaltitel : Völkerwanderung: „Wie der Frosch im heißen Wasser“

Die massenhafte Zuwanderung aus arabischen und afrikanischen Ländern erzwingt faktische Umwälzungen in Europa. Die Maßstäbe dessen, was noch vor kurzem als „normal“ galt, verschieben sich mehr und mehr. Was früher als Skandal galt, wird heute hingenommen. Man gewöhnt sich daran wie ein Frosch, der im Wasser sitzt, während es erhitzt wird.

I. Der Sozialstaat in Gefahr

Wahrscheinlich erleben wir gerade eine der größten Umwälzungen in der europäischen Geschichte. Die massenhafte Zuwanderung aus den zerfallenden Gemeinschaften arabischer und afrikanischer Staaten mit ihren youth bulges, einem riesigen Überschuss an jungen Männern, ist ein Ereignis von weitreichender Bedeutung, das lange Zeit wie eine Naturkatastrophe, die über einen hereinbricht, behandelt wurde. Auch aktuell hat man nicht den Eindruck, dass irgendjemand der politisch Verantwortlichen in Deutschland den Ernst der Lage begreift. Der spätestens seit September 2015 herrschende Unwille der Regierung, sich mit unangenehmen Fragen und Entscheidungen auseinanderzusetzen, sie entweder in die Zukunft zu verschieben oder von anderen Akteuren eine Lösung zu erwarten, verhindert immer noch alle längst notwendigen Schritte. Hunderttausende von hauptsächlich jungen, muslimischen, männlichen Einwanderern wurden und werden deshalb weiter in Deutschland aufgenommen und großzügig alimentiert.

Im Prinzip läuft die Entwicklung auf eine Auflösung des National- und damit auch des Sozialstaates in Deutschland hinaus. Ersterer ist in den Augen der politischen und medialen Eliten sowieso nur noch ein Relikt dunkler Zeiten und durch die europäische Idee zu ersetzen. Die unkontrollierte Masseneinwanderung und die offensichtlich von höchster Stelle gewollte Transformation – „Das Volk ist jeder, der hier im Land lebt“ – werden in absehbarer Zeit die Grundlagen des Sozialstaates zerstören, der auf fragilen Voraussetzungen beruht: Solidarität, Gegenseitigkeit, Vertrauen, ein funktionierender Rechtsstaat, die Aufgabe tribalistischer Strukturen und eine weitgehend kulturelle Homogenität seiner Bürger. Alles Elemente, die in Kombination für sich genommen historisch und im globalen Maßstab eine Ausnahme bilden.

Die Existenz des Sozialstaates steht heute mit der ubiquitären Öffnung für praktisch alle Einwanderungswilligen auf dem Spiel, da die wesentlichen Voraussetzungen (unabhängig von den horrenden Kosten) für sein Funktionieren unter der Last der Massenmigration brüchig werden. Der 2016 verstorbene Zivilisationshistoriker Rolf Peter Sieferle fasst die Situation in einem Essay zum „Migrationsproblem“ knapp zusammen: „Ein Ausbau des Sozialstaats bei gleichzeitiger Öffnung für Immigration ist zweifellos nicht nachhaltig. Es wäre so, als drehte man die Heizung auf und öffnete gleichzeitig die Fenster.“

II. Das erschreckende Tempo der Veränderungen

Historiker werden wohl erst nach Jahren detailliert rekonstruieren können, welche Konsequenzen ein singuläres Ereignis wie die deutsche Grenzöffnung im September 2015 für die europäische Geschichte hatte. Selbst wenn wir bereits heute bestimmte historische Kontinuitäten, mentale Muster und politische Fehleinschätzungen konstatieren können: Viele der aktuellen Entwicklungen wären noch vor einigen Jahren von den allermeisten Beobachtern als undenkbar abgetan worden.

„Wahrscheinlich besitzen alle großen Umwälzungen der Geschichte“, so Joachim Radkau in „Das Zeitalter der Nervosität“, einer lesenswerten Studie der wilhelminischen Ära, „in ihrer Entstehungsweise ein Element der Kontingenz, der zufälligen Verknüpfung verschiedener Entwicklungslinien; denn ohne einen gewissen Überrumpelungseffekt wären sie nicht möglich.“

Geschichte ist niemals linear oder allein das bewusste Ergebnis handelnder Akteure (der Irrtum jeder Verschwörungstheorie), was aber nicht bedeutet, dass es keine Korrekturmöglichkeiten oder unterschiedliche Optionen gibt.

Erschreckend an den vergangenen zwei Jahren ist insbesondere die Geschwindigkeit, mit der sich die Veränderungen unserer gewohnten Welt vollziehen. Die menschliche Psyche hat aus Überlebensgründen die Fähigkeit, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Durch Gewöhnung verschieben sich die Maßstäbe dessen, was noch vor kurzem als „normal“ galt, mehr und mehr. Was früher als ein Einbruch in unser Leben oder Skandal galt, wird heute als unveränderbare Realität wahrgenommen, akzeptiert und/oder resignativ hingenommen.

Vieles, was noch bis vor nicht allzu langer Zeit als Ausdruck von Pessimismus oder dystopische Phantasie abgetan wurde, ist heute längst Wirklichkeit. Wenn wir ehrlich sind, wer hätte sich – obwohl es natürlich für nüchterne Analytiker Anzeichen dafür gab – Anfang 2015 vorstellen können, wo wir uns heute befinden?

Weihnachtsmärkte, Karnevalsumzüge und größere Veranstaltungen müssen von schwer bewaffneten Polizisten, mit Straßensperren und strengen Einlasskontrollen gesichert werden;
Gewaltverbrechen von neuer Qualität, Vergewaltigungen, Messerstechereien, Massenschlägereien, Angriffe auf Polizisten, Rettungs- und Krankenhauspersonal sind Alltag geworden;
Pfefferspray, Schusswaffen, Überwachungs- und Sicherheitselektronik sind Verkaufsschlager;
Hunderttausende abgelehnte Asylbewerber, die vorher alle ungeprüft ins Land gelassen und willkommen geheißen wurden, können nun aus unzähligen Gründen nicht abgeschoben werden;
Die Kosten der „Willkommenskultur“ – Unterbringung, Integration, Sprachkurse, Hartz IV, Gesundheitskassen, Sicherheit – erreichen inzwischen schwindelerregende Summen (nach Schätzungen für 2017 zwischen 20 und 40 Milliarden Euro);
Politiker einer demokratisch gewählten Partei werden angegriffen, Hoteliers und Veranstaltungsorte vermieten auf Druck linker Gewalttäter keine Räume für Parteiversammlungen oder werden massiv von „toleranten und weltoffenen Gruppen“ bedroht;
Tausende deutsche Staatsbürger mit Doppelpass fordern bei einem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Oberhausen lautstark die Einführung der Todesstrafe in der Türkei;
Die Opfer eines islamistischen Terroranschlags in Berlin werden praktisch totgeschwiegen; erst auf massiven Druck der Öffentlichkeit müssen die politisch Verantwortlichen (niemand tritt zurück) eine Gedenkveranstaltung mehr als drei Wochen nach dem Anschlag abhalten.
Die Liste der bis vor kurzem noch für ganz unwahrscheinlich gehaltenen Tatsachen lässt sich endlos fortführen. Der Gewöhnungseffekt hat dabei längst eingesetzt, nur noch spektakuläre Ereignisse lassen uns aufhorchen. Die Abstumpfung hat uns alle erfasst und das ist ein wirklich schlechtes Zeichen.

III. Die beharrliche Verdrängung der Wirklichkeit

Beunruhigend ist aber auch, das viele Bürger keine Notiz von diesen täglichen Vorfällen nehmen oder die realen Entwicklungen, in den Worten der Kanzlerin, für „alternativlos“ halten, wenn sie nicht weiter schlicht geleugnet oder gar als Hetze bezeichnet werden (jeder Hinweis auf Gewalttaten von Migranten gilt für weite Teile der politischen und medialen Elite als rechtspopulistisch). Die hartnäckige Leugnung, das stumme Hinnehmen, aber mehr noch die beharrliche Realitätsverweigerung in weiten Teilen der Gesellschaft, sind offenbar spezifische Kennzeichen der deutschen Situation.

Ein Blick auf die ausländische Berichterstattung zeigt, dass viele Kommentatoren die hiesigen Entwicklungen mit zunehmendem Unverständnis betrachten. Deutschland ist mit seiner Position in Europa weitgehend isoliert. Im Blick der „Verantwortungsethiker“ (Max Weber), erscheint die praktisch ausnahmslose Grenzöffnung für alle Migranten – es reicht, das Wort „Asyl“ korrekt auszusprechen – die Ausnahme. Die Tabuisierung aller nationalen Interessen, die faktische Preisgabe des Landes, wird in den Augen der meisten anderen europäischen Staaten, wie auch von Ländern wie China, Japan oder den USA, als „deutscher Sonderweg“ betrachtet, als eine illusionäre und weltfremde Politik, die einer Selbstzerstörung gleichkommt. Dass ursprünglich im linksextremen Spektrum angesiedelte Positionen („No borders“, „Kein Mensch ist illegal“) zur Staatsdoktrin in einem von einer (einst) konservativen Partei geführten Deutschland wurden, ist vielleicht die erstaunlichste Tatsache des „summer of love.“

Orientiert an der Idee einer „universellen Menschheit“, der Absage an jedes nationale Interesse als unmoralisch und egozentrisch, wurde die Grenzöffnung als eine Art moralischer Imperativ kommuniziert. In Wirklichkeit wollte man sich einfach nicht mit den Bildern geschlossener Grenzen und randalierender Flüchtlinge konfrontieren, da die politische Führung die Verantwortung für die daraus resultierenden Maßnahmen nicht übernehmen wollte. Im November 2015 hatte ich dazu in einem Artikel für die „Achse“ geschrieben:

„Es wird niemand tausende junge Männer, die entschlossen die deutsche Grenze überschreiten, ohne Gewaltanwendung aufhalten können. Bilder von physischen Auseinandersetzungen an etwa der deutsch-österreichischen Grenze wären bei Einhaltung der gesetzlichen Regeln unvermeidlich. Genau diese Bilder will Merkel verhindern. Das ist – zugegeben – ein legitimes Anliegen und moralisch zweifellos zu rechtfertigen, es stellt sich aber als Konsequenz die Frage: Kann jemand, der so denkt und (nicht) handelt, einen Staat in der größten Krise der letzten Jahrzehnte führen?“

Die gesinnungsethische Radikalität, vielleicht nur ein Ausdruck politischer Feigheit und mentaler Schwäche, ist im Kern genuin unpolitisch. Denn ihre abstrakten Forderungen reflektieren weder die Folgen ihres Handelns noch die von ihr erzeugten Effekte. Dass sich eine deutsche Bundeskanzlerin in infantiler Pose für Selfies mit in der Regel illegalen Einwanderern zur Verfügung stellte, ohne offensichtlich in Erwägung zu ziehen, was solche Bilder in den arabischen und afrikanischen Ländern auslösen, war nur die Spitze eines Kitsch- und Rührstücks, welches das Politische durch einen moralischen Imperativ ersetzte.

IV. Das Diktat moralischer Erhabenheit

Inzwischen wird immer deutlicher, dass die rein gesinnungsethischen Positionen unter dem Druck der Realität zu bröckeln beginnen. Große Teile des linksgrünen Milieus – und dazu gehören inzwischen auch Teile der CDU, die die Grünen als Partei fast überflüssig machen – weigern sich zwar weiter standhaft, die Folgen einer Politik einzugestehen, die die Sicherheit, Stabilität und Prosperität Europas als Ganzes bedrohen, aber ihre Botschaften klingen bereits mehr wie Rückzugsgefechte.

Von Anfang an wurde aus Gründen der sozusagen „nachträglichen Rechtfertigung“ von führenden Vertretern der „Willkommenskultur“ deshalb versucht, uns die Folgen der massenhaften Einwanderung als eine „Win-Situation“ zu verkaufen. Wie im Märchen sollten die „Neuhinzugekommenen“ Deutschland nicht nur von seiner historischen Last erlösen, für das vielzitierte „Bunt“ in einer grauen Republik sorgen, uns mit den Worten Maria Böhmers „mit ihrer Kultur und Herzlichkeit bereichern,“ sondern auch für handfeste Ergebnisse bei der Steigerung des Bruttosozialprodukts sorgen. Industrie-Vertreter wie etwa der Daimler-Chef Dieter Zetsche halluzinierten schon von einem „nächsten deutschen Wirtschaftswunder“.

Die Realität sieht heute so aus: In den 30 DAX-Unternehmen mit mehr als 1,1 Billionen Euro Jahresumsatz und rund 3,5 Millionen Beschäftigten wurden gerade einmal 54 Flüchtlinge bzw. Zuwanderer fest angestellt, davon entfielen allein 50 auf die Deutsche Post. Der unkontrollierte Zuzug aus mehrheitlich islamischen Ländern, so die Einschätzung des „Instituts der deutschen Wirtschaft“ in Köln (IW Köln), wird in den kommenden Jahren zu einem sinkenden Leistungsniveau des deutschen Bildungssystems führen. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen wird das multikulturelle Schweden bis 2030 ein Dritte-Welt-Land werden. Das mag vielleicht übertrieben sein, die jüngsten PISA-Ergebnisse zeigen aber: Kein Land ist im Ranking so stark abgestürzt wie Schweden. In Mathematik, in den Naturwissenschaften und beim Lesen liegt Schweden inzwischen unter dem OECD-Durchschnitt.

Neben der angeblichen Ankurbelung der Wirtschaft waren für die Verfechter der „Willkommenskultur“ auch die Lösung der demografischen Probleme, die Rentenfinanzierung und eine „Auffrischung des Genpools“ (Schäuble) erwünschte Nebeneffekte der Migrationswelle. Auf dem Höhepunkt der Hysterie, mit applaudierenden Bürgern an Bahnsteigen, Blumen und Girlanden (das erinnerte an siegreiche Kriegsheimkehrer), wurden jeden Tag neue Vorteile entdeckt. Gegenargumente, ein nüchterner Blick auf die empirische Gestalt des durchschnittlichen Migranten (jung, männlich, ungebildet) und seiner Herkunftsgesellschaft jenseits einer abstrakten „Fremdenliebe“, prallten an den moralisch Erhabenen ab und führten im Regelfall zur gesellschaftlichen und medialen Ausgrenzung des Kritikers. Eine Gesinnung ist empirisch solange nicht falsifizierbar, solange sie an sich selbst glaubt. Und das kann bekanntlich (siehe Kommunismus) lange dauern.

V. Das Versagen der politischen Führung

Zu dem Zeitpunkt an dem die Realität mit aller Macht die Ideologie ad absurdum führen wird, werden die Positionen der einst Diffamierten, wie die der AfD oder des „Packs“, voraussichtlich zu Forderungen der Regierung. Das deutet sich bereits in manchen kühnen Volten der einstigen Vorturner an, wenngleich die eigenen Irrtümer und das komplette Versagen nur in Ausnahmefällen eingestanden werden. Im Prinzip müsste man die Verantwortlichen in Politik – und vor allem auch in den Medien – jeden Tag in Endlosschleife mit ihren Haltungen der vergangenen zwei Jahre konfrontieren. Hat sich etwa Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für seine Aussagen am 16. November 2015 bei denjenigen entschuldigt, die damals als Hassprediger galten, nur weil sie bestimmte Probleme ansprachen? Wir erinnern hier an seine Lageeinschätzung:

„Es gibt keine Verbindung, keine einzige nachweisbare Verbindung zwischen dem Terrorismus und den Flüchtlingen außer vielleicht einer: nämlich dass die Flüchtlinge vor den gleichen Leuten in Syrien flüchten, die verantwortlich sind für die Anschläge in Paris.“

Dabei hatten sogar Teile der eigenen Geheimdienste früh auf Verbindungen von Terrorismus und Flüchtlingsströmen hingewiesen. Die Mißachtung dieser Warnungen zeigt, dass die Weigerung, unangenehme Tatsachen anzuerkennen, in der Staatsspitze Konsens war. Wenn regierungsverantwortliche Personen ihr Handeln rein gesinnungsethisch ausrichten, kann man von einem Versagen der Staatsführung sprechen. Das wird brandgefährlich, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen, die eine existentielle Bedeutung haben, da bestimmte Entwicklungen den Bestand des Gemeinwesens bedrohen. In einer solchen Situation befinden wir uns heute, auch wenn die gute Konjunktur, hohe Steuereinnahmen sowie funktionierende administrative und zivilgesellschaftliche Strukturen das noch eine Zeit lang verdecken können.

Da viele Probleme erst später in vollem Umfang sichtbar werden, fällt es vielen Bürgern leicht, sie zu ignorieren. Hinzu kommt die Gewöhnung an veränderte Zustände, ein langsamer und schleichender Prozess der Aushöhlung des einst Vertrauten. Es wirkt wie ein Betäubungsmittel. Die Dinge entwickeln sich eben so und nehmen ihren scheinbar vorbestimmten Lauf. Wie auf der staatlichen Ebene, fehlt auch in der Gesellschaft so etwas wie der Wille, sich zu behaupten, überhaupt etwas zu wollen. Dieser Wille ist für die Weiterexistenz der freiheitlichen und demokratischen Welt aber unabdingbar.

In dem nach seinem Freitod erschienen Band „Das Migrationsproblem“ in der Werkreihe von TUMULT kommt der anfangs erwähnte Rolf Peter Sieferle zu folgendem abschließendem Urteil:

„Ein altes Rechtsprinzip lautet ultra posse nemo obligatur, d. h. jede Verpflichtung hat ihre Grenze dort, wo die Selbstzerstörung begänne. Das Leben wie auch das Überleben des politischen Gemeinwesens hat einen Vorrang vor abstrakten Rechtsprinzipien, auch wenn es einzelnen freistehen mag, den Selbstmord zu wählen. Die politische Führung ist dazu jedoch nirgendwo ermächtigt. Man kann, wenn man will, die andere Wange hinhalten; die Regierung darf jedoch nicht die Wange des Volkes hinhalten, das sie gewählt hat.“

Mrz 152017
 

Von Leon de Winter.

Die derzeitige Stimmung in den Niederlanden ist dem Ausland kaum zu erklären, aber ich will es dennoch versuchen. Zum Verständnis des Heute müssen wir auf das Jahr 2002 zurückblicken, als der so beliebte wie umstrit­tene Politiker Pim Fortuyn ermordet wurde.

Pim Fortuyn vereinte vieles in einem Cha­rakter: Er war ein Intellektueller und ein schwuler bunter Vogel, spottlustiger Querkopf und seriöser Soziologe. Am 6. Mai 2002 schoss ihn ein militanter Tierschützer nieder, der als Motiv angab, er habe «verletzliche Gruppen» wie Asylanten und Muslime vor Fortuyn schützen wollen. Der Attentäter ist nach zwölf Jahren Haft inzwischen wieder auf freiem Fuss und kann dank der Leistungen des niederländi­schen Sozialstaats das Leben geniessen, Fortuyn dagegen bleibt für immer stumm.

Das ist die Urwunde, die in der niederländi­schen Seele schwärt.

«Minderwertiger Mensch»

Pim Fortuyn war Professor für Soziologie und viele Jahre Mitglied der niederländischen so­zialdemokratischen Partei PvdA. 1997 schrieb er den Bestseller «Gegen die Islamisierung un­serer Kultur», mit dem er ein in den Niederlan­den geltendes Tabu brach, denn an der multi­kulturellen Gesellschaft durfte nicht gerüttelt werden. Er war zwar nicht der Erste, der da­rauf hinwies, dass man nicht ungestraft Hunderttausende Menschen anderer Kultu­ren ins Land lassen könne, ohne sich zu fragen, was diese Menschen dächten und fühlten, wo­von sie träumten und was sie erwarteten (den Anfang hatte der rechtsliberale Politiker und spätere EU­-Kommissar Frits Bolkestein ge­macht), aber er war der Erste, der das politisch zu seinem zentralen Thema erhob.

Fortuyn führte der breiten Masse vor Augen, welche Werte und Normen die islamischen Migranten mit in die Niederlande gebracht hätten. Als Homosexueller war er selbst von Muslimen diskriminiert worden, für ihn war der Islam keine sanftmütige Religion, son­dern eine totalitäre Ideologie. Sein Buch löste heftige Diskussionen aus.

Sein einstiges sozialdemokratisches Umfeld bezog vehement gegen ihn Stellung, ein führender Sozialdemokrat bescheinigte ihm sogar, ein «minderwertiger Mensch» zu sein, und von den Medien wurde er praktisch uni­sono – und zu Unrecht – als Neofaschist, Neo­nazi, Rassist abgestempelt. Das traf ihn, aber er gab nicht auf.

Weite Teile der Bevölkerung hegten eine Sympathie für ihn, die an schwärmerische Ver­liebtheit grenzte. Bei den Parlamentswahlen im Mai 2002 hätte er vermutlich auf Anhieb und im Alleingang ein Drittel aller Stimmen auf sich vereint und wäre damit Ministerprä­sident geworden. Zwei Wochen vor dem Urnengang aber fällten ihn die Schüsse aus der Pistole eines Linksradikalen.

Der Schock in den friedliebenden Niederlan­den war gross. Die Scheinheiligkeit der Medien ebenso. Ich habe damals mit vielen Journalisten gesprochen, die Fortuyn mit Schmutz bewor­fen hatten, um ihn zu Fall zu bringen. Ihre Rufmordversuche schürten die Stimmung, in der ein tatsächlicher Mord stattfinden konnte. Das hat die Niederlande innerlich zerrissen, und davon haben sie sich bis heute nicht erholt.

Zwei Jahre später wurde das Land ein weite­res Mal geschockt. Dem Attentat auf Fortuyn folgte der Mord an dem Filmemacher und anarchistischen Provokateur Theo van Gogh (der mich jahrzehntelang als seinen Erzfeind betrachtete, bis er seine Wut auf den Propheten Mohammed verlegte). Ein radikaler Mus­lim rückte van Gogh am 2.November 2004 mitten in Amsterdam auf offener Strasse mit Pistole und Messer zu Leibe und enthauptete ihn an Ort und Stelle.

Verspielte Anarchisten

Es waren keine Akte blinden Terrors, von denen die Niederlande heimgesucht wurden: Die Opfer waren gezielt ausgewählt. Zwei schillernde, umstrittene, unbequeme Figuren, Personifizierungen der weitreichenden Tole­ranz der modernen Niederlande. Der bekennende Schwule Fortuyn und der giftige Narr van Gogh waren Menschen, die nur in einem Land wie den Niederlanden zu dem werden konnten, was sie waren. In Nachbarländern wie Deutschland oder Belgien hätten sie es niemals zu einer solchen Prominenz gebracht.

Sie waren die ausgelassenen Kinder der anti­autoritären Revolution, die in den sechziger Jahren die traditionell calvinistischen Niederlande umkrempelte. Damals gelangte der typisch niederländische Individualismus, der sich seit dem 16. Jahrhundert herausbilden konnte, in Bewegungen wie den «Provos» zur Blüte, einer Gruppe verspielter Anarchisten, die gegen die Obrigkeit aufbegehrten und sie verulkten. Fortuyn und van Gogh waren, was ihr Auftreten und die Freiheiten betrifft, die sie sich herausnahmen, direkte Nachkommen jener Provos; beide spielten ironisch mit Spra­che und Umgangsformen, und beide waren er­klärte Gegner der Intoleranz und der geschlos­senen religiösen Denkwelten islamischer Migranten.

Rückkehr zu religiösen Tabus

Die Verspottung der Religion hatte in den Niederlanden längst Tradition. Sie reicht bis in die Zeit Baruch Spinozas zurück, des grossen Philosophen, der hier lebte und wirkte. In den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhun­derts konnte sich denn auch keine Religion mehr hinter Blasphemieverboten verschanzen. Der niederländische Autor Gerard Reve, katho­lisch und homosexuell, erlaubte sich 1966 in einem seiner höchst ironischen Bücher, Gott als «mausgrauen einjährigen Esel» auftreten zu lassen, den der Erzähler in sein Schlafzimmer bugsierte und «dreimal nacheinander ausgie­big» von hinten nahm. In jedem anderen euro­päischen Land wäre Reve dafür ins Gefängnis gewandert, in den Niederlanden aber sprach man ihn von der Anklage der Gotteslästerung frei, und er wurde allseits gefeiert.

Reve war ein grosser Schriftsteller, und die politischen Eliten liessen ihm die Freiheiten, die er sich anmasste – im niederländischen Kulturraum war so gut wie alles möglich ge­worden. Diese Zeiten sind vorbei. Vergleichbares über den Propheten Mohammed zu schreiben, wäre undenkbar. Und darin liegt der Kern des Unbehagens, das viele Niederländer in Bezug auf das multikulturelle Zusammenleben be­schlichen hat.

Viele haben das Gefühl, durch die islami­schen Zuwanderer der Freiheit beraubt zu werden, sich über Heiliges lustig machen zu können – und damit die Trennung von Kirche und Staat zu untergraben. Gerard Reve wurde 1966 von Christen verklagt, aber man krümm­te ihm kein Haar. Heute denkt jeder Kolum­nist und jeder Kabarettist zehnmal nach, be­vor er sich einen Witz über Mohammed erlaubt. Muss man sich da wundern, dass viele das als Rückkehr zu mittelalterlichen religiö­sen Tabus erfahren?

Das ist der Kontext, in dem sich die Nieder­lande heute bewegen, in dem Geert Wilders Anklang findet. Wilders gehörte als Politiker zunächst der konservativen Partei VVD an, sympathisierte dann aber zunehmend mit den Ideen Pim Fortuyns und trat nach dessen Tod sein ideologisches und kulturelles Erbe an.

Die Krönung der westlichen Zivilisation

Die Partei Fortuyns – im Grunde eine Ein­mannpartei – sorgte nach dessen Tod durch in­terne Querelen für den eigenen Untergang. Wilders hat ähnlichen Szenarien vorzubeugen versucht, indem er seine Partei gleich auf ein einziges Mitglied begrenzte: sich selbst. Wäh­rend das Ausland Wilders‘ Einmannpartei als Ausdruck tyrannischer Geltungssucht wertet, spiegelt sich darin also nichts anderes als die Lehre wider, die aus den Vorgängen in Fortuyns Partei zu ziehen war.

Der niederländische Sozialstaat ist eine der Krönungen der westlichen Zivilisation. Viele Jahrhunderte des Kampfes und der Debatten sowie eine schrittweise Säkularisierung ebne­ten den Weg dorthin. Mehr als fünfzig Prozent dessen, was alle Niederländer verdienen, fliessen heute an den Staat, der die Gelder den politischen Vorgaben entsprechend nach Be­darf und Notwendigkeit umverteilt. Dieses Modell funktioniert, solange in der Gesell­schaft ein hohes Mass an Solidarität und indi­vidueller Diszipliniertheit gegeben ist, und das wiederum zeitigt eine Toleranz, die man so nirgendwo auf der Welt antrifft.

All das wurzelt unter anderem im wider­ständigen Geist des niederländischen Protes­tantismus. Kulturelle Grundlage der Nieder­lande (wie der Schweiz) ist das säkulare Erbe von Luther und Calvin. Die Niederländer haben darüber hinaus noch eine Tradition, die sie zu extremen Individualisten macht: Sie haben ihr Land buchstäblich mit eigenen Hän­den dem Meer abgetrotzt. Das hat den Charak­ter dieses Volkes über Jahrhunderte geprägt.

Entweder Einwanderung oder Sozialstaat

In Anbetracht dessen, was den Sozialstaat ausmacht, der dem Niederländer auf den Leib geschneidert war, konnte der Zustrom von Migranten nur zu Problemen führen. Einwan­derungsland und Sozialstaat – das sind Model­le, die sich gegenseitig ausschliessen. Die poli­tischen Eliten in Ländern wie den Niederlanden haben sich jedoch mit dieser Unvereinbarkeit abgefunden.

Sie haben die Grenzen geöffnet und Ströme von Zuwanderern eingelassen, denen die hohen Anforderungen an den Einzelnen im modernen Sozialstaat fremd sind. Menschen aus einfachen kollektivistischen Agrarkultu­ren mit überholten Glaubensvorstellungen wurden zwischen radikale Individualisten wie Fortuyn und van Gogh gepflanzt. Neuere Untersuchungen von Professor Koopmans von der Humboldt-­Universität Berlin zeigen, dass die Hälfte der Muslime in den Niederlanden (und im gesamten Westeuropa) Homosexuel­le und Juden verabscheut. Programme zur Integration und Assimilierung greifen offen­bar kaum.

In allen westlichen Ländern mit starker muslimischer Zuwanderung lassen sich ähnli­che Entwicklungen erkennen, in den Nieder­landen mit ihrer Geschichte der Emanzipa­tion, Offenheit und Toleranz wirken sie jedoch besonders eklatant. Überall, wo Immigration nicht mit kultureller Assimilation einhergeht, gerät der Sozialstaat ernstlich in Bedrängnis, die Bevölkerung in der parlamentarischen Demokratie aber muss dem Handeln der poli­tischen Eliten mangels geeigneter Einfluss­möglichkeiten tatenlos zusehen.

Nein, die Niederländer sind nicht plötzlich fremdenfeindlich geworden. Sie wollen nur ihren Sozialstaat am Leben erhalten, der (und jetzt kommt das entscheidende niederländi­sche Paradox) von der Solidarität von Indivi­dualisten getragen wird. Das lässt sich aber nur bewerkstelligen, wenn Neubürger die da­für erforderlichen Eigenschaften verinnerli­chen – Eigenschaften, die sich im Laufe von Jahrhunderten entwickelt haben.

Denkweisen, Traditionen und Vorurteile

Bei Parlamentswahlen in den Niederlanden ging es in der Vergangenheit vor allem um die sozialwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Heute natürlich auch, aber zudem spielen jetzt Kultur und Religion eine Rolle, und das sind heikle Themen. Die meisten Politiker scheuen sich, darüber zu diskutieren, und nennen Kritiker des multikulturellen Ideals abfällig Populisten, in der Hoffnung, die Diskussion damit abzuwürgen. Doch vielen Bürgern brennen diese Themen unter den Nägeln, gerade jetzt, da so viele Menschen aus den syrischen Bürgerkriegsgebieten und aus dem überbevölkerten Armenhaus Afrika zu uns strömen; deren Denkweisen, Traditionen und Vorurteile bleiben nicht an der Grenze zurück.

Wie immer auch die Wahlen in den Nieder­landen ausgehen mögen, die Problematik der schwer zu vereinbarenden Modelle von Sozialstaat und Einwanderungsland untergräbt den gesellschaftlichen Frieden in vielen euro­päischen Ländern. Populisten wie Wilders sind nur ein Symptom. Wir haben noch einen langen Weg vor uns.

Mrz 062017
 

Die Kanzlerin wird allen alles versprechen. Wir kennen sie doch! Es ist nicht ihr Problem, dass sie lügt, sondern unseres, dass wir ihr glauben.


Wenn die Regierung Merkel wiedergewählt wird, fällt der ganz Europa destabilisierende Wahnsinn der Grenzöffnung nicht mehr auf ihre einsame Entscheidung zurück, sondern es wird eine neue ‚Kollektivschuld‘ des deutschen Volkes daraus erwachsen.“

Und darum kann ein Konservativer Merkel nicht mehr wählen!


Was sich in diesen Monaten in Deutschland abspielt, an dreisten Rechts- und Verfassungsbruch, übersteigt unser Fassungsvermögen. Weshalb wir uns ins Kleinklein flüchten. Uns irgendwie noch an eine längst aufgelöste Verfassungs- und Rechtsstaatlichkeit klammern. Als ob der abgehalfterte Ordensmeister der Spesenritter eine ‚Alternative‘ zu Merkel wäre.

Ist es nicht überfällig an der Zeit, die plappernde Ebene der merkelschen Zurichtung zu überwinden? Immer noch so zu tun, als ob es noch eine funktionierende, der Verfassung verpflichtete politische Landschaft gäbe?
Es gibt sie nicht mehr.

Gut möglich, daß ich zuviel verlange. Zeitzeugen nicht des Schulz-Schocks der CDU – sondern des Auflösungs-Schocks Deutschlands zu werden und mitzuerleben, wie ein blühendes und stabiles Land in kürzester Zeit in einen Failed State zuschanden geritten wird, kann vermutlich von uns Zeitgenossen nicht realisiert werden. Es ist einfach zu monströs, es übersteigt unser menschliches Fassungsvermögen, dem in der Jetztzeit mit der gebotenen, notwendigen Entschlossenheit entgegenzutreten.

Also flüchten wir uns die simulierte Traumwelt und räsonieren, ob die CDU im Schulz-Schock sei. Während das Land immer tiefer in die angebrochene, dunkle Epoche der Gewalttätigkeit gestoßen wird.


Der Hauptfeind Deutschlands und der Deutschen:
Angela Merkel – die eigene Bundeskanzlerin und … die CDU.


Merkel ist nicht die Alleinschuldige für das wahnsinnige Verbrechen gegen Deutschland und seine Bevölkerung. Das Blut der Opfer von München, Würzburg, Berlin, Köln, Essen, Duisburg, Hamburg und tausenden anderen Städten klebt mindestens genauso an den anderen Politikern, Medien usw.
Merkel hat lediglich das mit eiserner Hand in die Endetappe geführt, was Grüne, SPD, MLPD, Asylindustrie, Gewerkschaften, Kirchen und die deutschen linken Hauptmedien schon seit Jahrzehnten still und leise aber stetig betrieben. Die Zerstörung der Deutschen durch stille Zuwanderung und Geburtenüberschuss der hier lebenden Moslems.


„Eintritt frei – Merkels Äußerung, das Volk sei jeder, der in diesem Land lebt, folgt konsequent ihrer Linie. Sie hat zwar staatsrechtlich schlechte Karten, doch indem sie die Masseneinwanderung zum naturhaften Prozeß erklärt, stellt sich die Bundeskanzlerin an die Spitze dieser Bewegung“.


Wer hätte auch ahnen können, dass im Herbst 2015 unser Land abgeschafft werden würde, das GG Makulatur wird und die Gesetze Deutschlands irrelevant werden. Und es wird jeden Tag ein bisschen verrückter. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet und der Pesthauch verbreitet sich täglich weiter flankiert von linken Schlägertrupps und Medien.


Frau Merkel hat keine Beziehung zu Deutschland und zur CDU.
Ich glaube nicht, dass sie von der Wiedervereinigung begeistert war.
Denn schließlich gehörte sie zu der regierenden Klasse der DDR.
Durch die Wende verlor sie ihre ideologische Heimat, deshalb will sie
den schon länger hier Lebenden, das Land und die Identität wegnehmen.


Wenn wir ab Herbst eine rot-rot-grüne Regierung haben sollten, und die Chancen für dieses gesellschaftspolitischen GAU stehen gut, darf man sich getrost zurücklehnen und dem dann absehbaren Untergang Deutschlands aus nächster Nähe zusehen.


Schulz mit seinem „gestrigen Populismus“ mag er die „Seele der SPD“ auch noch so gut ansprechen KANN keine Alternative sein.
Und Gelb ist zumindest NOCH zu schwach um eine „Mässigung“ zu bewirken. Bleibt trotz aller Stirnfalten und weitgehend „Personal“ das man kaum kennt nur – der Opposition wegen – BLAU übrig. –


Unsere Heimat nicht aufzugeben sind wir unseren Altvorderen „schuldig“.
Denn die haben nach 1945 unser deutsches Wirtschaftwunder erst
möglich gemacht.
Die uns von links-grünen Utopisten aufgezwungene „Erbschuld“ darf nicht
dazu führen, dass das Volk jeder ist, der hier lebt.
Die deutsche Staatsangehörigkeit inflationär zu vergeben, auch an die
sogenannten Doppelpässler ist Teil des Umbaus dieses Landes.


Für mich als Ex-CDU-Mitglied ist das überhaupt keine Qual, da es eine Alternative gibt, die alle Positionen in sich vereint, die mich vor 30 Jahren bewogen hatten, in die CDU einzutreten und vor fünf Jahren, bereits als Reaktion auf die mir suspekte Merkel-Herrschaft, auszutreten. Wenn ich einmal nein sage heißt das auch nein. Die zeitgeistkonforme CDU darf für immer und alle Zeiten meiner Verachtung sicher sein. Wer sich von einer verhaltensauffälligen Person wie Merkel, in Sachfragen biegsam wie Knetmasse und ohne jeden noch so kleinen Bezug zu Deutschland und dem deutschen Volk, in solchem Maße abhängig macht, ist für mich definitiv nie mehr wählbar.


Merkel ist die Spitze der Globalisten, der Anti-Deutschen, natürlich ist sie das! Nur jemand, der die Deutschen haßt und abschaffen will, weil er eine ganz andere, von ganz anderen Interessen getriebene Agenda als den Amtseid hat, handelt so wie Merkel.


Merkel haßt unser Land und sein Volk.


Die Umgestaltung Deutschlands zum Einwanderungsland für jeden, der sich ein besseres Leben wünscht, bleibt nicht ohne Folgen. CDU und CSU werden massiv Stimmen verlieren. Möglicherweise muss dieses Land einen weiteren Zuwanderungskanzler Schulz ertragen. Die Folge davon wird aber nicht die Rehabilitation der Union sein, sondern ein weiteres Erstarken der AfD. Tja man wünscht sich das nicht unbedingt, aber welche Partei in Deutschland steht eigentlich noch für die nationalen Interessen. Manchmal kommt es einem fast so vor, als ob man die Kultur, die Leistungsfähigkeit, die Stabilität und den Wohlstand dieses Landes bewusst schwächen will… und die meisten sehen resigniert zu oder es ist Ihnen egal, solange es Ihnen (noch) gut geht… die Folgen aber sind fatal und treffen uns alle…


Nein zu Merkel ! Sie soll zukünftig in die Kirche gehen, beten und Blockflöte spielen.


Merkel muss wieder Kanzlerin werden. Sie soll in den kommen vier Jahren persönlich die Früchte ihrer Immigrations- und Europolitik ernten und die CDU mit sich in den Abgrund reißen, sodass danach der Weg frei ist für eine wahre Alternative. Darüberhinaus: Wäre Ihnen ein Kanzler Schulz lieber?


Fatal für Merkel könnte die beobachtbare Tatsache sein, dass sie dem rechten Lager nicht konservativ genug ist, den Linken ist sie nicht verlässlich links genug. Politik fordert aber Polarisierung und Konfliktmanagement.


Die CDU hat sich abgeschafft in den letzten Jahren und „die Menschen draußen im Land“ werden mit dieser Erfahrung zur Wahl gehen.


Die CDU ist eine CDU der Dauerklatscher geworden, die der SED alle Ehre hätte gemacht. Gab es nicht Parteitage, wo man Merkel hätte einen Denkzettel geben können? Gab es nicht Parteitage, wo man diesen oder jenen Minus-IQ-Merkel-Mitläufer hätte abwählen können? Warum hat man Merkel durchgehen lassen, dass Parteitagsbeschlüsse ihr öffentliches Desinteresse hervorriefen? Warum hat man Merkel durchgehen lassen, dass sie den Amtseid bricht, das GG ebenso wie andere Gesetze. Warum hat man Merkel durchgehen lassen, dass sie eine Arbeitsverweigerin ist. Stattdessen wurde sie wieder Nr. 1 für die Wahl mit entsprechenden Dauergeklatsche. Man hat sie zur Kaiserin werden lassen. Nun sehen plötzlich ein paar der Dauerklatscher, dass sie nackt ist.


Die CDU fällt nun in das Grab, das Angela Merkel selbst gegraben hat. Recht so!


Die baldige ex-Kanzlerín hat zuerst den Mitgliedern die Partei und dann dem Volk seine Vertretung entzogen. Die Lehren aus den vergangenen Landtagswahlen hat sie nicht gezogen. Mit ihrer Entourage aus rückgratlosen Realitätsverweigerern (Tauber, Altmeier, de Maiziere, Laschet, ach die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden) hat sie das Land an den Abgrund gefahren. Immer darauf bestrebt, die Selbstachtung, die Werte, die Zukunft des deutschen Volkes gründlich zu zerstören. Zum Glück wird sie die Zeit nicht haben, ihr zerstörerisches Werk zu Ende zu führen. Im September wird die ganze Stümperbande mit Pauken und Trompeten vom Hof gejagt.


Die CDU hatte ihre Chance, sich von Merkel und ihrem Hofstaat aus Ja-Sagern zu emanzipieren. Spätestens als die CSU erstmals aufbegehrte und ein Ultimatum in den Raum stellte. Nicht dass ich Seehofer Rückgrat und Konsequenz zutrauen würde, aber dieses Signal und das gleichzeitige Erstarken der AfD hätten für Rest-Konservative in der CDU ein Weckruf sein müssen, um die CSU zu unterstützen, und Merkels grün angehauchten Linksdrall einzubremsen. Jetzt ist es zu spät.


 

Mrz 062017
 

Zukünftig werden noch mehr Migranten aus muslimischen Ländern hier leben. Der Grundunterschied und die Schwierigkeiten die sich aus dem Zusammenleben mit der deutschen Gesellschaft ergeben gibt es aus einem einzigem Grund. Es ist der Brautpreis der für eine jungfräuliche Braut bezahlt wird. Das zu erwartende Geld das große Summen erreichen kann ist den Eltern der Mädchen so wichtig, dass sie die kleinsten Anpassungswünsche der Mädchen an die deutsche Gesellschaft torpedieren. Der Brautpreis ist ausschlaggebend für die Desintegration. Die Mütter tun ihr Bestes um die bestmögliche Summe für Ihre Töchter herauszuschlagen. Die Mädchen freuen sich natürlich wenn der zukünftige Bräutigam bzw seine Familie jede Menge für sie bezahlt Die Ehre der Familie (in Wahrheit die Geldsumme für das Hymnen) ist das Wichtigste und die Mädchen dürfen die Ehre nicht verletzen. Über diese Ehre wacht der ganze Familienclan. Und wenn jetzt die Religiosität in den muslimischen Gemeinden einen höheren Stellenwert genießt als noch vor einigen Jahren ist halt das Kopftuchtragen der Brautpreistreiber. In allen islamischen Ländern ist das Brautgeldzahlen üblich. Diese so gänzlich andere Wertegemeinschaft ist nicht kompatibel mit der humanistischen Wertegemeinschaft in der westlichen Welt der Aufklärung. Unter diesem Gesichtspunkt sind alle Integrationsbemühungen die unser Staat wie auch immer anstellt ad absurdum geführt. Eine Assimilierung dieser Menschen in die Mehrheitsgeselschaft ist nicht möglich. Es bleibt bei einem Nebeneinanderherleben ohne Verständnis für die andere Seite. Das hat auch mit Religion nicht unbedingt etwas zu tun. Denn die Kirchenoberen der Christen hätten auch gerne die jungfräuliche Braut vor dem Traualtar. Dem stehen jedoch die Aufklärung und die Emanzipation dagegen, das ist der Knackpunkt hinter den wir als westliche Gesellschaft nicht mehr können. Wir schenken einander! Es gibt eine auf Augenhöhe Partnerschaft. Scheidungen sind möglich, ohne dass Brautgeldzahlungen bei „Fehlverhalten“ zurückgefordert werden können. Gelder die unter Umständen schon ausgegeben wurden und deshalb die Frau nicht zurück genommen werden kann.

Wer diesen gordischen Knoten einmal durchbricht ist hier angekommen.

Die Unterschiede benennt auch Erdogan bei seinen Wahlauftritten in Deutschland. Er verbietet quasi die Assimilierung. Eine Horrorvorstellung wäre das Akzeptieren der Aufklärung mit allen Konsequenzen und ein Verzicht auf den Brautpreis. Das erklärt auch die Liebe der Frauen zu Erdogan. Er sagt klar an, dass Ehre etwas elementares für die Familien ist. Die Frauen wollen weiterhin Geld für ihre Arbeit, die Reinhaltung ihrer Mädchen. Die Mädchen treiben selbst mit der Erfüllung der Erwartung den Preis in die Höhe. Eine win-win-Situation.

Mrz 062017
 

Frau Merkel hat Deutschland zur Hure eines Despoten gemacht.
Und bezahlt noch dafür.
Ich schäme mich für mein Land, für diese lumpige, peinliche Regierung, die längst alle Rechtsstaatlichkeit aufgegeben hat.
Wie lange soll das noch weiter gehen? Bis der Sultan seine Anhänger von der Leine lässt? Bis Schüsse fallen?
Bis wir den Einsatz im Inneren brauchen?
Mich überkommt das Morgengrauen.


Wer sich freiwillig und ohne Grund in die Rolle des unbegrenzt Erpressbaren begibt, wie Frau Merkel, wird erpresst, bis er leblos am Boden liegt oder den Freitod wählt.
Kein Preis ist Merkel und ihrer EU zu hoch, um nicht bei der Sicherung der eigenen Grenzen aktiv werden zu müssen.
Der „Zustrom“ darf nicht verringert werden, dafür wird das Vernebelungssystem „Türkei“, das per Federstrich aus illegalen Immigranten „Siedler“ macht, gebraucht, nur so bleiben die Zahlen in der Statistik scheinbar klein, während der „Zustrom“ in Wahrheit ansteigt.

Derselbe obszöne Mechanismus liegt zugrunde, wenn in Deutschland zunehmend „Flüchtlinge“, die mit dem ihnen gebotenen Luxus unzufrieden sind, damit drohen(!), in ihre Heimat zurückzureisen, worauf die Merkel-Regierung zu jedem Zugeständnis bereit ist.


Erdogan droht nicht dieser so genannten Bundesregierung, er droht den Bevölkerungen in Buntland. Merkel und Konsorten können sich ja in ihren Bunkern verstecken, wenn die fünfte Kolonne des Sultans zu Tausenden durch die Straßen zieht und was weiß ich? dabei anstellt. Zum Wahltag ist dann alles sowieso wieder vergessen und alle „Anständigen“ machen ihr Kreuzchen einmal mehr an gewohnter Stelle. Jede Bevölkerung hat die Regierung, die sie verdient.


Deutschlands Regierende verhalten sich wie Ehefrauen, die
zusammengeschlagen werden und statt ins Frauenhaus, zum „liebenden“
Ehemann zurückgehen, weil der es ja gerade so schwer hat.


Die Welt schreibt heute :“ Fast hätte Merkel die Grenze 9/15 geschlossen.“
Da bin ich aber total beindruckt, „fast“ hätte unsere Kaiserin von Gottes Gnaden einmal in ihrer Amtszeit etwas getan, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden.
Dann hätten wir ja auch „fast“ nicht diese Probleme mit Erdogan gehabt, und wir hätten „fast“ rund 1,5 Milliarden Gelder für die Türkei und rd. 30 Milliarden jährlich an Kosten für die Flüchtlinge im Land sparen können.
Aber eben nur fast.
Fast hätte ich 6 Richtige im Lotto gehabt, aber auch nur fast.
Fast würde ich Merkel wählen, aber auch nur fast.


„Ungefähr die Hälfte wird gegen das Referendum stimmen. Die Hälfte
der Bevölkerung lehnt sich noch auf. Diese Menschen müssen unterstützt
werden.“

Bei diesen Worten werde ich wirklich neidisch auf die Türkei und blicke bewundernd auf das türkische Volk. Wie viele Menschen lehnen sich in Deutschland auf gegen die Selbstermächtigung Merkels? Gegen die grenzenlose Massenimmigration? Gegen verfassungswidrige Vorschläge? Gegen Vorstöße, die deutsche Nation aufzulösen? Wie viele werden im Herbst gegen all dies stimmen?


Es hat nichts mit der „Meinugsfreiheit“ zu tun, wenn ein ausländischer Politiker hier Wahlkampf bertreibt. Noch heute regen sich alle Nationen scheinheilig darüber auf, das man Hiler seinerzeit die Olympiade ausrichten ließ.


Erdogan macht es genau wie die eingewanderten Migranten. Er testet aus, wie weit er gehen kann, ohne ernsthaft sanktioniert zu werden. Im Grunde ist es die Methode Junker: man zettelt etwas an und wenn keiner schreit, dann macht man weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. Die EU hat es vorgemacht. Niemand muß sich jetzt wundern, daß alle Welt weiss, daß man mit Lügen und Betrügen und ein bisschen Druck Deutschland in die Tasche stecken und dann frei darüber verfügen kann. Darüber zu spekulieren, ob dieser Staat noch in irgendeiner Form wehrhaft ist, gehört ins Reich der Märchen.


Von Storch’s gestrige Bemerkung: “Wenn wir in der Neuzeit leben und mit der Steinzeit Kompromisse machen, landen wir im Mittelalter“ ist da exakt zutreffend.


Erst wird unsere Währung mit Lug und Betrug abgeschafft, dann werden die Grenzen faktisch abgeschafft, dann wird das Staatsvolk faktisch verbal abgeschafft („..die, die schon länger hier leben“), dann noch einmal gründlicher abgeschafft („Volk ist jeder, der hier lebt“, Wahlrecht auch für Ausländer, die nicht Deutsche oder EU-Europäer sind) und nun die völlige Aufgabe jeglicher Verteidigung gegen einen skrupellosen Diktator und Demokratiefeind, der hier schalten und walten will, als sei Deutschland eine türkische Provinz! Wer hat‘s gemacht? MERKEL HAT’S GEMACHT, ohne das Parlament einzuschalten, im Alleingang!

Schröder hatte ja so recht, als er über Merkel sagte: „Die kann’s nicht!“


Erdogan droht damit, die öffentliche Ordnung in Deutschland durch gewalttätige Ausschreitungen seiner Anhänger massiv zu beeinträchtigen. Diese Drohung allein stellt schon eine Agression gegen die BRD dar. Sollte die Bundesregierung jetzt nicht konsequent durchgreifen, dann wirft das unweigerlich staats- und verfassungsrechtliche Fragen auf. Denn dann stellt sich die Frage, ob die Bundesregierung unter Führung von Merkel und Gabriel eine Situation hat entstehen lassen, in der die Bundesregierung keine souveränen und unabhängigen Entscheidungen mehr treffen kann, sondern sich von einer ausländischen Regierung diktieren lässt, was sie zu tun und zu lassen hat.


Im Zusammenhang mit der deutschen Außenpolitik von Symbolpolitik zu sprechen, ist eine Verniedlichung des Problems. Deutsche Außenpolitik setzt immer dann völlig aus, wenn es um klare und effektive Ansagen geht. Stattdessen wird ausschließlich herumgeeiert. Die Frage, wie können wir den Menschen, die schon länger hier leben, eigentlich verdeutlichen, dass unser Reden und Handeln von Selbstbewusstsein und Stärke zeugt, obwohl sie, für jeden sichtbar, nichtssagendem Gerede ähnelt, wird so zur außenpolitischen Leitlinie. Der devote, liebedienerische Kotau vor dem Sultan um angeblich höherer „Werte“ willen ist einfach nur albern und ein Zeichen offenkundiger Schwäche.


Was für eine traurige, hilflose ,unwillige und antideutsche Regierungstruppe wir doch haben. Wo sind nun unsere Werte, möchte man Merkel fragen. Wir haben unsere Werte für 1,5 Milliarden verkauft und nun stehen wir mit leeren Händen da.
Ich helfe dieser Regierung gerne, indem ich sie abwähle.
Warum ist es so abwegig, dem Vorschlag des Österreichers Kurz zu folgen und ein europäisches Einreiseverbot auszusprechen ? Da sagte doch tatsächlich Herr Laschet war es glaube ich, das sei keine europäische Aufgabe. Man kann es fast nicht glauben, da wird uns Jahre lang erzählt, Frieden gäbe es nur mit einem geeinten Europa und nun fordert Kurz genau das, ein Europa das mit einer Stimme spricht und DE sagt das geht nicht.
Mit Merkel geht nichts in diesem Land, kein Grenzschutz, keine funktionierende Registrierung von Migranten, kein Einhalten von Gesetzen und Menschenrechten.
Es ist unfassbar, wie Merkel selbst den Salafisten und Islamisten eine Meinungsfreiheit einräumt. Meinungsfreiheit hat Grenzen, diese Grenzen werden seit langem überschritten, ohne Folgen des deutschen Rechtsstaates.


Mit diesem Verhalten der im deutschen Parlament vertretenen Parteien hat sich für mich die Wahl einer dieser Parteien nun endgültig erledigt.Ich wähle doch keine Partei die in so einer Situation noch nicht einmal in der Lage ist sich vor das deutsche Volk und deren Interessen zu stellen.Obwohl jeder einzelne gewählte Politiker seinen Eid darauf abgelegt hat.


Meine Güte, mit was für Leuten wir uns abgeben müssen! Wie tief wollen wir durch diese Migrantenkrise eigentlich noch sinken, nur weil wir selbst nicht in der Lage sind, Härte zu zeigen!

Erdogan, der Regierungschef eines Landes, benimmt sich wie der unbeherrschte Anführer einer Neuköllner Straßengang, der seine Feinde – und jeder, der sich nicht bedingungslos unterwirft, ist in diesen Kreisen ein Feind – wenn er sie nicht zusammenschlagen lässt, doch zumindest demütigen und vorführen will. Er hat seine Emotionen so wenig unter Kontrolle, wirkt so von narzisstischer Wut zerfressen, ist dermaßen leicht kränkbar, dass jeder Gefängnispsychologe anfangen würde, nach den Ursachen dafür in einer „schwierigen Kindheit und nicht verarbeiteten Konflikten“ zu suchen, um irgendwie eine Entschuldigung für dieses abstoßende, problematische Sozialverhalten zu finden.

Und ja, es ist GENAU diese Klientel, die im deutschen Jugendstrafvollzug einsitzt. Ich weiß, wovon ich spreche. Ganze Armeen von Sozialpädagogen und Therapeuten arbeiten sich mit ihren Verhaltenstherapie-Manualen daran ab und versuchen zumeist erfolglos, alternative Handlungmodelle einzuüben. Und nicht vergessen: Bildung, Bildung, Bildung. Zehn Euro für jedes Aufstehen, zehn Euro für jeden Vormittag, der in der Gefängnisschule oder der Ausbildung verbracht wird, zehn Euro auf das Konto für jeden gewaltfrei gelösten Konflikt. Das hast du gut gemacht, Recep, dass du nicht gleich wütend herumschreist, sondern versuchst einen Kompromiss zu finden. Prima! Weiter so! Dafür gibt es positive Verstärkung – zehn Euro auf dein Konto. Ein Startkapital für draußen, wenn du ein besseres, ein gewaltfreies Leben beginnst. Es muss doch möglich sein, Menschen zu ändern!

Das Verheerende an Erdogan ist doch der Subtext seiner Aussagen. Es ist das, was der deutsche Wähler SIEHT, nicht das, was er hört: Da klatscht die deutsche Medien- und Politikelite über Michelle Obamas „when they go low, we go high“, wenn es sich gegen angebeliche Rechtspopulisten richtet, aber vor Erdogan, der genauso spricht und sich benimmt wie türkische Schulabbrecher aus Neukölln – ungebildete Pöbler, um die man am besten einen weiten Bogen schlägt – liegt man speichelleckend auf den Knien. Diese Schwäche ist beschämend und beängstigend. Wir haben keine politische Führung mehr – unsere Politiker sind heute Erdogans Marionetten und morgen die von Assad oder irgendeinem afrikanischen Stammesfürsten.

Und wenn sich nochmal jemand fragt, warum der Islam, ja, warum Moslems weltweit so unbeliebt sind, dann lautet die Antwort nicht nur: wegen der Terroristen, wegen der Islamisen (aber, aber, aber…..das sind doch nur WENIGE! Die meisten sind doch gut integriert und auf unserer Seite…. oder, etwa nicht?). Nein, dann lautet die Anwort auch: weil die Regierungschefs aus den muslimsichen Ländern offenbar nichts anderes kennen, als Macht und Gewalt und Demütigung – und die Bürger in diesen Ländern das ganz offensichtlich mehrheitlich gut finden. Sei streben nicht nach höheren, nach guten Zielen, nach einer besseren Welt – es gibt nichts Konstruktives in ihrem Auftreten. Es geht ihnen einfach nur um die absolute Macht, um das schnöde (Be-)herrschen von Menschen, egal, mit welchen Mitteln.

Und mit aufgerissenen Augen starren wir auf diese unbeherrschten Menschen, die so anders sind als wir, so abstoßend in ihrer wild um sich schlagenden Wut. Wir fragen uns: was ist denn da nur schief gelaufen? Und wir müssen erkennen: es hat keinen Zweck. Ich jedenfalls möchte mich mit solchen Menschen nicht abgeben. Offenbar geht es über 80 Prozent der Deutschen so, wenn die Umfragen stimmen.

Dann müssten wir uns aber darüber einigen, wie man mit den Konsequenzen umgeht. Ja, wir müssten uns endlich mal mit Erdogans Drohungen beschäftigen, denn er spricht laut und deutlich: wenn ihr nicht gehorcht, wenn
ihr nicht macht, was ich will, dann lasse ich die Schleuser los, dann
schicke ich euch die Migranten. Wer ist denn dann auch wirklich zu der nötigen Härte bereit? Wer ist denn dazu bereit, die Migranten wieder an der Küste, von der sie gekommen sind, abzusetzen? Wer ist denn dazu bereit, die (europäischen) Gesetze entsprechend zu ändern? Was die Linke bei Anne Will als Konsequenz will, ist doch klar. Und was die Nicht-Linken Deutschen betrifft – da sehe ich schwarz. Sie wollen keine „schlimmen Bilder“ – Merkel hat völlig Recht mit ihrer Einschätzung. Sie werden lieber noch eine ganz Zeit lang weiter vor Erdogan unc Co kriechen. Die Deutschen haben genau die Regierung, die sie verdienen und die sie wollen.

DAS müssen wir hier endlich akzeptieren.


Das deutsche Volk – was das auch immer ist – ist schon jetzt tot. Schon der Anblick in unsere Innenstädte reicht: Kopftuchträgerinnen fast immer mit Kinderwagen, Deutsche krauchen hinter Rollatoren hinterher. Auch die winzige Hoffnungspflanze AfD verkümmert wegen eigener Schwäche. Das war´s dann – nun rette ich meine Haut und die meiner Familie. Adieu!


 

Dez 202016
 

Zeit für ein Statement. Das Maß ist voll. Es reicht.

Was wird jetzt diskutiert? Alle Volksfeste und Weihnachtsmärkte verstärkt absichern, Betonpoller und Bauzäune mit Betonfüßen aufstellen, mit Polizeifahrzeugen mögliche Lücken verstellen – der Preis für die offene EU-Außengrenze und die grenzenlose Freizügigkeit für alles und jedes ist das Abschotten von Volksfesten.
Vor Merkel und Faymann hatten wir offene Straßenfeste ohne Einzäunungen, Betonpoller und Polizisten mit Sprengstoffsuchhunden, die in jedem Papierkorb nach Nagelbomben schnüffeln, wir mussten nicht jeden südländischen Typen mit verdächtigem Rucksack argwöhnisch beobachten und seine Nähe meiden, mussten nicht mit Partygästen rechnen, die statt Marlboro und Kleinem Feigling Axt und Machete mitbringen, und unsere Mädchen konnten abends von der Disco auch im Dunkeln heimwärts gehen ohne Pfefferspray und Todesangst, unsere Omas konnten ihre Verblichenen am Grab beweinen ohne befürchten zu müssen als Vergenotwurschtelungsobjekt für samengestaute Testosteronbomber herhalten zu müssen, unsere Kinder konnten ins Schwimmbad gehen und wir mussten nicht bei jeder Meinungsäußerung oder religiösen Geste damit rechnen, einen Angehörigen der Opferreligion zutiefst zu beleidigen und in rasende Wut zu versetzen, wir kannten eine ausgestreckte Armlänge nur als Begrüßungsritual geistig zurückgebliebener Fans des Braunauer Gefreiten aber nicht als ernstgemeinte Abwehrreaktion junger Mädchen gegen sich auf sie werfende Dutzendschaften notgeiler und ehrloser, feiger schmarotzender Jungmännchen die den Sinn eines aufgebügelten „No!“-Bildchens auf dem Oberarm nicht begreifen und nicht einmal begreifen, was für eine Perversion es darstellt, dass Mädchen sich sowas überhaupt aufkleben müssen. Wo leben wir?

Danke für diese Bereicherung, ohne die unser Leben fast langweilig geworden wäre, dank an einen hämisch grinsenden Taxifahrer, der sich nach angerichtetem Schaden feige verkrochen hat, und eine deutsche Staatsratsvorsitzende, der der Ekel vor dem eigenen Volk die Mundwinkel unter das Kinn betoniert hat. Nein, ihr seid nicht Schuld an jedem Einzelfall, aber ihr tragt die Verantwortung, lebenslang, und jeder Tote durch eingedrungene „Gotteskämpfer“, deren Import vom IS offen angekündigt und von jedem denkenden Menschen vorhergesehen wurde, geht auf eure Kappe – ihr habt es genau gewusst! Möge jeder Tote, jeder Mann, jede Frau und jedes Kind das Opfer der Gewalt, kriminellen Energie, religiösen Verblendung, hasstriefenden Aggressivität, Verachtung und Erniedrigung wurde, die uns im Strom der sogenannten „Flüchtlinge“ „geschenkt“ wurden, euch Alpträume bescheren, das hilflose Schreien jeder Vergewaltigten, das trauernde Wimmern jedes Kindes und jeder Mutter sollen euch den Schlaf rauben und ihr sollt keine Sekunde eures Lebens mehr Ruhe finden!

Ihr könnt mir Hass oder Hetze vorwerfen, soviel ihr wollt, auf eure Meinung pfeife ich. Ich hasse euch nicht. Ich bin mit euch einfach fertig!
Und das gilt für alle, die jetzt noch so weitermachen. Ich wünsche euch Dinge an den Hals, gegen die Scrooges Geister der Weihnacht lustige Schlümpfe sind. Ihr sollt begreifen, was ihr getan habt und mit welcher Kaltschnäuzigkeit ihr über Leichen geht, die Toten von Aleppo (ja Kern, mit dir bin ich auch fertig) vorschiebt um die Vernichtung der Zukunft unserer Kinder daheim zu rechtfertigen, euch vor hunderttausende junge Männer stellt, die entweder ihre Familien kaltschnäuzig im Krieg zurückgelassen haben oder, was wahrscheinlicher ist, euch Märchen aus 1001 Nacht erzählen, wenn sie tränenüberstömt erzählen, sie hätten ihr Haus verkaufen müssen, um aus ihrem total zerbombten Dorf zu flüchten, ohne dass einer fragt, wer überhaupt ein angeblich zerbombtes Haus mitten im Kriegsgebiet für zigtausende Dollar kauft, wo ein neues nur ein paar Hunderter Wert hat.

Ihr sollt verstehen. Deshalb wünsche ich euch keinen Pappgalgen wie der PEGIDA-Demonstrant in Dresden, über den ihr euch so aufgeregt habt wie über die Mordwaffen der wirklichen Schlächter nicht, sondern ich wünsche euch einen wachen Moment, einen Augenblick des Begreifens, ein kurzes Erwachen des mickrigen Restes an Gewissen, das ihr unter Betonpollern aus Intriganz, Kaltschnäuzigkeit, Selbstherrlichkeit, Präpotenz und Zynismus begraben habt, denn wenn dann noch ein winziger Funken Menschlichkeit in euch ist, könnt ihr euer eigenes widerliches Gesicht nicht mehr im Spiegel sehen. Das wünsche ich euch. Fahrt zur Hölle, wo ihr herkommt und hingehört!

Ich werde in Zukunft alles wählen, und sei es ein Schimpanse im Trainingsanzug, nur um euch von der Backe zu bekommen und jeden versuchen davon zu überzeugen, dass jede Alternative, hört ihr, JEDE! besser ist als ihr, egal aus welcher Ecke diese Alternative gekrochen kommt. Ich werde die Produkte jedes Herstellers meiden, der sich offen auf eure Seite stellt, so wie ich jetzt als Dank für das Verhalten gegenüber Broder und Tichy das Einkaufen bei Rewe und Metro-Kette komplett eingestellt habe und Kinder-Artikel ebenso meide wie Kelloggs. Ich drehe den Spieß um: Ihr wollt die Stimmen der Freiheit austrocknen? Bitte, versucht es! Denn je mehr Menschen begreifen, wer hier die wirkliche Macht hat, umso mehr wird es euch da wehtun, wo ihr am empfindlichsten seid: in eurem Geldbeutel. Bevor ich Mercedes oder BMW fahre, gehe ich zu Fuß. Und Werbefirmen, deren Mitarbeiter vom Firmenrechner und mit Firmenlogo Hetze und Hass verbeiten und die demokratischen Grundrechte aushöhlen wollen, haben auch Kunden, denen man ausrichten kann: behaltet eure Opel und den ganzen Rest, ihr werdet boykottiert! Sanktionen und Kauft-nicht-beim-Juden-Mentalität, Blockwarterei und Hetze sind eure Werkzeuge – aber wir können die auch nutzen! Es gibt etwas, das nennt sich „ziviler Ungehorsam“, und den kann man gegen jeden einsetzen ohne dabei gegen Gesetze zu verstoßen. Ihr habt die Geister gerufen, es wird Zeit, dass sie beginnen, euch zu zwicken!
Der Große Hexenmeister über dem Großen Teich, der eure außer Rand und Band geratenen Besen bannen konnte, wenn ihr es mal wieder übertrieben habt, ist weg, und der Neue pfeift euch was! Und schon allein dafür ist er mir sympathisch, egal was für ein Ungustl er sonst sein mag. Die US-Amerikaner haben laut Michael Moore ihrem Establishment das größte „Fuck you!“ der Geschichte verpasst und es wird Zeit, dass ihr eures auch bekommt!

Den Terror und die Vergewaltigungen, die Kriminalität und den geifernden Hass importierter Fanatiker werden wir nicht wieder los. Aber mit euch, die uns das eingebrockt haben, könnten wir anfangen! Wenn keiner mehr nachkommt, weil wir die Grenzen dicht machen und unser Land, unser laut Völkerrecht uns allein unterstehendes Staatsgebiet schützen mit allen zur Verfügung stehenden, verfassungskonformen und völkerrechtlich zulässigen Mitteln, dann wird es zumnindest nicht mehr schlimmer. Ihr habt uns in die Ecke getrieben, und das ganz bewusst. Ihr habt uns provoziert, damit wir um uns schlagen und ihr den Beweis habt, wie aggressiv wir wären.
Ich bin nicht aggressiv. Ich wünsche mir eine Heimat ohne Gewalt. Die wünsche ich jedem Menschen. IHR seid diejenigen, die den Wind gesät haben – ich sehe nur nicht ein, warum ich und meine Liebsten, meine Kinder und deren Zukunft den Sturm ernten sollen. Erntet ihn selbst! Mag sein, dass ihr euch ins Fäustchen lacht, wenn ein einzelner kleiner Wurschtel vom unteren Ende der Steuerzahlerkette euch drohen will; Zwergerlaufstand, gelle? Aber ihr vergesst eines: immer mehr Leute haben begriffen. Die Frage lautet nämlich: Was passiert, wenn ihr morgen spontan aufhört euren Job zu machen und keiner mehr den Wichtigtuer spielt? Und was passiert, wenn die kleinen Hanseln vom unteren Ende morgen ihre Arbeit niederlegen, alle Krankenschwestern und Altenpfleger, Lehrerinnen und Eisenbahner, Ärzte, Ingenieure, Klempner und Mechaniker, Verkäuferinnen und Bauern? Na? WER HAT HIER DIE MACHT?

Ihr habt die Gewerkschaften in euren Verrat eingebunden. Aber irgendwann, und der Tag rückt näher, werden die Menschen begreifen, dass es für das gute alte Motto „Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will!“ keiner Gewerkschaft bedarf sondern nur eines Tropfens, der das Fass zum Überlaufen bringt. Noch ist es nicht voll, aber es steht schon nahe der Kante. Österreicher wie Deutsche sind geruhsame gemütliche Pflugochsen, die lange ruhig vor sich hintrotte, egal wie oft man sie mit der Knute prügelt und wie extrem man sie auspresst, aber was passiert, wenn der Deckel vom Topf fliegt, hat die Geschichte schon mehrmals bewiesen. Das will keiner, glaubts mir.

Und nein: das ist keine Drohung. Ich bin nicht in der Position, euch zu drohen. Wenn ihr das behauptet, macht ihr euch so lächerlich wie ein Schwergewichtsboxer, der vor einem Kleinkind schlottert, weil es „dudu!“ macht. Nein. Ich äußere nur meine Wünsche an das Christkind in der Hoffnung, es würde mich erhören. Und ich prophezeie euch: seid euch nicht allzu sicher, dass es das Christkind nicht gibt. Lobt den Tag nicht vor dem Abend. Wir haben noch ein paar Lichter auf Lager um die Nacht aufzuhalten, die ihr uns bescheren wollt.

Und eines noch an die Adresse der sogenannten „Geflüchteten“: Ihr habt es verkackt! Wir haben den wirklich Verfolgten Hilfe angeboten und ihr seid mit den wenigen wirklich Fliehenden als großer Pulk Glücksritter eingefallen, habt die Gunst der Stunde genutzt. Ist OK, hat funktioniert. Aber jetzt schaut zu, dass ihr euch auf eigene Füße stellt und vor Allem sortiert die schwarzen Schafe aus euren Reihen aus; entweder ihr brecht mit einem Grundsatz eurer Religion und meldet und übergebt alle auffälligen, hetzenden, fanatischen und kriminellen Subjekte aus eurer Mitte den Behörden und selektiert sie aus euren Reihen aus, damit wir sie dahin verfrachten können, wo sie hingehören, oder ihr müsst es euch gefallen lassen, dass wir euch alle in den einen Topf werfen, in dem ihr euch befindet. Es liegt an euch, in euren Reihen aufzuräumen, wir machen das mit unseren Reihen genauso und kümmern uns selbst um unsere schwarzen Schafe.
Solange ihr euch aber in euren Parallelgesellschaften verkriecht und den Verbrechern Schutz gewährt, weil man seinen Bruder nicht verpfeift, sitzt ihr alle im selben Boot. Ihr habt es den wirklich Bedürftigen unmöglich gemacht, von uns noch gemocht zu werden, ihr habt unsere Hilfsbereitschaft nicht nur ausgenutzt ohne zu irgend einer Gegenleistung bereit zu sein, ihr habt nicht nur freche Forderungen aufgestellt und uns für deren Erfüllung auch noch verhöhnt und mit Hass und Verachtung gedankt, nein, ihr stellt euch auch noch über uns und erhebt Ansprüche.
Ich wähle jeden Schimpansen im Trainingsanzug, der Familiennachzug konsequent verbietet und abgelehnte Asylanträge mit einem dreimonatigen Visum ersetzt, nach dessen Ablauf ihr den Behörden ausreichendes regelmäßiges Einkommen und festen Wohnsitz nachweisen müsst – habt ihr das nicht, erfolgt die sofortige Ausschaffung. Wir haben euch nicht gerufen. Wir brauchen euch nicht. Ihr braucht uns. Aber mein Wollen ist am Ende.

Kommentar von FRAGOLIN bei ORTNERONLINE

Ich bin nicht wütend. Ich bin einfach fertig mit diesen Leuten. Sie sind mir egal. Und damit meine ich unsere Verantwortlichen, vom obersten präpotenten Bundesfahrdienstleiter und seinem schwarzen Stiefellecker angefangen bis zu den hysterisch gutmenschlichen, mit ihrer Pamperung junger Männer ein Helfersyndrom geradezu menschenverachtend verhaustierend auslebenden Wohlstandsverwahrlosten, die lachend über den alten Nachbarn hinwegsteigen aber junge kampffähige und äußerst großspurig fordernde Männer liebevoll umhätschelnd wie ein in der Gosse gefundenes räudiges Kätzchen, dem sie auch verzeihen, wenn es kratzt und beißt weil es doch so niedlich ist. Sie sind für mich erledigt. Bis zur Verhandlung.

Und ich habe absolut nichts gegen Ausländer, es soll kommen wer will. Meine besten Freunde sind Ausländer, da sind Ungarn, Deutsche und Italiener ebenso dabei wie koptische Christen aus Ägypten. Ich bin für offene Grenzen, wenn jemand mit gültigem Pass und Visum einreist und sich auf den Aufenthalt in seiner neuen Heimat vorbereitet, sich darum kümmert auf eigenen Füßen stehen zu können und keine kriminellen Absichten hegt. Wie man hier mit Frauen, Kindern, Menschn, Ungläubigen, Bräuchen und Traditionen, Symbolen und Worten umgeht (und wie nicht) muss vorher gelernt und akzeptiert werden, sonst gehört beim ersten gröberen Verstoß bereits die unwiderrufliche Abschiebung durchgesetzt. Man fordert unsere Anpassung und Rücksicht auf die Meme dieser Menschen, also wirkt bei Herkunft aus einem Land mit archaischen Sitten und gelebtem Gewaltrecht kultursensibel besonders hart durchgegriffen, damit diese Menschen es verstehen – die kapieren es nämlich nicht, was geht und was nicht, weil es ihnen mit Gelaber und Gesülze und Rücksicht und Streicheleinheiten nicht vermittelbar ist. In Afghanistan ist es verboten, Frauen auf der Straße auszugreifen, da müssen die Täter lernen mit einem auf den Stumpf aufgesteckten Holzlöffel zu essen, falls sie die kulturtypische Reaktion der Familie der Frau überhaupt in einem Zusatnd überleben, der Nahrungsaufnahme noch möglich macht. Hier bekommen sie ein freundliches „Dudu!“ mit Augenzwinkern – was sagt ihnen das? „Viel Spaß noch!“?

Nein, es geht nicht um Ausländer, es geht darum dass es keinen Rechtsanspruch für illegal Eingedrungene auf Vollverpflegung gibt. Man baut diesen Leuten Häuser und kocht ihnen halal Pappi, setzt eine Moschee vor die Tür und legt jedem Anwohner, der das nicht pricklend findet, kaltschnäuzig nahe, er könne sein(!) Land ja gerne verlassen, wenn es ihm nicht passe was die Königin und ihr Hofstaat befehlen. Wer hat den Kroaten und Serben Häuser gebaut? Die hatten nach Kriegsende einen Job und eine Meldeadresse oder wurden zurückverfrachtet, wie es sich für „Flüchtlinge“ gehört. Es gibt keine Verpflichtung, „Flüchtlinge“ zu integrieren. Ausländer müssen sich hier in die Gesellschaft einfügen (nicht assimilieren, sie sollen ihre Kultur und Religion im Privaten leben wie sie wollen, aber keinen Anspruch auf irgendwas daraus ableiten) und wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen; nur anerkannte Flüchtlinge haben Anspruch auf vorübergende notdürftige Unterbringung in Lagern aber ansonsten gar nichts bis der Fluchtgrund vorbei ist – warum haben unsere Obertanen den Flüchtlingen nicht im Nahen Osten geholfen, mit einem Bruchteil des Geldes und dafür doppelter Effektivität? Wieso muss erst ein zynischer Balkan-Triathlon aus Schlauchbootfahrt mit Kollateralschäden, Bahnfahrt über den Balkan und Grenzübertritte zu Fuß, Lagerung in verschlammten Kloaken und Wutattacken gegen (völkerrechtlich vollkommen legale und den EU-Verträgen entsprechende) Grenzzäune für die Medien inszeniert werden, inklusive an den Strand gespülter Kinderleichen und über Bord gekippter ungläubiger Christenschweine?

Die Spenden nach Afrika, so zynisch das klingt, haben die Geburtenexplosion erst ermöglicht. Je mehr Lebensmittel wir dort hinunterschaffen, umso mehr Mäuler kann man damit stopfen, umso mehr Mäuler produziert werden, umso mehr „Hilsgüter“ schicken wir runter. Das Geld kassieren örtliche Warlords und Könige, die keine Skrupel haben bei Überbestand dezimierend einzugreifen und ansonsten in Pomp und Glorie residieren. Hilfslieferungen helfen keinem, sie vergrößern die Probleme. Reichen die Hilfslieferungen nicht mehr aus, schickt man halt seine Söhne dahin, wo Milch und Honig fließen und dickbusige Dirndln laut Werbung auf dem Smartphone leckeren halal-Joghurt zärtlich von Hand in einem Holzzuber verrühren, bevor der dekadente Kuffar diese Leckerei lieblos seinen fetten Kindern als Jause einschaufelt.
Stellen Sie sich vor, die sehen unsere Werbung, und nur die. Mit dem richtigen Parfüm bekleckert schmeißen sich halbnackte Frauen willig dem Hipster mit Vollbart und Gelplantage auf dem Scheitel an den Hals und stecken ihm wollüstig die Zunge in den Hals. Und erst die Werbung um Mitternacht – eine Nummer anrufen und eine geile Stute suhlt sich für dich im Bett. Wieso sollen die das nicht glauben? Die phoenix-Dokus, wo die Lügen der Werbung bearbeitet werden, sehen die eher nicht.
Nochmal: Ich habe nichts gegen diese Menschen, solange sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Tun sie aber zu lockeren 98% nicht. Es steht uns in unserem Land aber absolut zu, die Bedingungen festzulegen, die in unserem Staat gelten. Das nennt man dann Demokratie. Die jungen Stammeskrieger, die das Schlaraffenland stürmen und ihre gebratenen Tauben fordern, kennen das nicht. Unsere Obertanen aber, die machen das alles vorsätzlich, wissentlich, im vollen Bewusstsein des irreparablen Schadens, den sie anrichten, und antworten jedem Aufschrei aus dem eigenen geschundenen Volk mit Hetze und Beschimpfungen, Häme und Präpotenz.

Und ich glaube, wir beide haben da viel gemeinsam, denn ich habe wie gesagt nichts gegen Ausländer und nichts gegen jeden, der bereit ist, mit uns zu koexistieren und seinen Beitrag zu leisten. Aber ich sehe nicht ein, die ganze Welt mit sozialem Manna zu stopfen, in Zeiten unbezahlbarer Pensionen und sinkender Hilfsleistungen für Heimische Milliarden für sinnlose Züchtungsprogramme von alimentiertem Prekariat auszugeben. Wie andernorts erwähnt, in Deutschland haben gerade mal 2,8% der Einmarschierten einen meist auch noch staatlich gestützten Mini- oder Aufstockerjob. Wird bei uns nicht viel anders aussehen. Das wird nichts, wir sollen hakeln bis 73 oder 78 oder gleich bis zur Kiste, damit Legionen junger Männer spazieren gehen können. Das mit der Angst um die Arbeitsplätze stimmt nicht, es ist die dummdreiste Lüge der verhetzenden Propagandisten, die Unmut allein den Ungebildeten, Primitiven, Abgehängten anlasten und jeden Dissidenten in die Idiotenkiste verpacken wollen. Es ist die aufwallende Enttäuschung, die in einigen verständliche Wut aufkochen lässt, wenn man sieht, dass all die Werte, die man für sein Alter und seine Kinder geschaffen hat, jetzt einfach an irgendwelche Dahergelaufenen verschenkt. Wenn man den Leuten klarmacht, si sollen am Besten 60 Jahre durcharbeiten um dann nicht mal Mindestpension zu bekommen, während man Dahergelaufenen Häuser schenkt, Wäsche wäscht, Essen kocht und Popo putzt.
Es stimmt, die Wut sollte sich nicht gegen die Menschen richten, die hier eingefallen sind und sich das dargebotene Land nehmen. Nicht die Räuber, die den Kornspeicher leerfressen, sind die größten Verbecher und nicht die Belagerer, die bei Nacht und Nebel eine Burg unterwandern sondern jene, die denen die Tür öffnen und das eigene Volk verraten. Daher bin ich auch mit diesen Leuten fertig. Ich habe ihnen nichts mehr zu sagen. Wie erwähnt: Bis zur Verhandlung.

Aug 222016
 

Burka oder Niqab, selbst Schleier haben mit dem Islam nichts zu tun. Ausnahmslos alle Stellen im Koran, in denen auf Bekleidung Bezug genommen wird (auch die Sure 33, Abschn. 59, die an anderer Stelle hier im Blatt, von einer Leserzuschrift zu Herrn Hanfelds Artikel, in falscher Übersetzung wiedergegeben wird) spricht in keiner Weise davon. Die Ganzkörperverschleierung war Mohammed wohl unbekannt, sie entwickelte sich frühestens 100 Jahre nach seiner Zeit und wurde erst im 10. Jahrhundert durch Neu-Interpretationen des Koran, teilweise auch durch Fatwas, verbreiteter. Sie also mit dem Kern des muslimischen Glaubens in Verbindung zu bringen, ist verfehlt, Verweise auf Glaubensfreiheit sind deplaziert. Ohnehin ist Religionsfreiheit nicht unbegrenzt. Es gibt im beliebigen Werterelativismus keinen archimedischen Punkt. Wir haben nur unsere eigene Kultur als Urteilsbasis. Wenn die wegfällt, fällt auch die Grundlage für Toleranz weg. Multikulti beisst sich so in den eigenen Schwanz.


Die Offenheit des Gesichts ist gelebte Kultur in diesem Land und muss auch gegen jedwede religiöse Verordnung durchgesetzt werden. Niemand kann erwarten alles zu dürfen nur weil es die demokratische Ordnung so suggeriert. Gerade der Westen muss darauf achten, dass er nicht zum Opfer seiner Weltoffenheit wird. Ausgenutzt von Autokraten, Despoten und intoleranten Religionsstiftern, die unsere gelebte Freiheit im eigenen Land mit Folter und Unterdrückung ächten.


Es ist richtig, eine solche Maßnahme als deutliches politisches Zeichen in der Metakommunikation zu werten. Daß diese auch einmal sicherheitstechnische Vorteile bringen kann, ist ein zusätzliches Momentum, aber nicht entscheidend. Die taktische Verengung auf den Sicherheitsaspekt ist eine unpolitische Vorhaltung. Wer Symbole verfassungsfeindlicher Organisationen verbietet generiert daraus auch keine direkten sicherheitspolitischen Vorteile, sondern er setzt Zeichen der politischen Kommunikation. Daß zudem hohe muslimische Gelehrte gegen die hiesigen politischen Empörer ebenfalls ein Verbot fordern, rundet den Eindruck erratischer Gegenhaltungen ab. „Der Niqab hat keine Grundlage im Islam, er schadet vielmehr dem Ansehen des Islam», schrieb Abdel Muti Al-Bayyumi, Mitglied des Hohen Geistlichen Rates der Al-Azhar in Kairo, der höchsten Lehrautorität der sunnitischen Muslime.


Kopftücher und generell Verschleierung, getragen in Deutschland, sind keine guten Zeichen! Egal von welcher Seite man es betrachtet, diese Kleidungsstücke lassen sich aus gesellschaftlicher Sicht nur negativ interpretieren. Entweder steht es für eine aktive Isolation von der Gesellschaft, ein Symptom der Unterdrückung, dem Anhängen an mittelalterlichen Überzeugungen…… Man kann es sich aussuchen, aber nichts davon macht Lust auf Kontakt, Freundschaft und Zusammenleben – Im Gegenteil! Das ist noch kein Grund etwas zu verbieten, aber ich möchte auch nicht gezwungen werden Dinge, die gegen meine Überzeugung gehen tolerieren und aktzeptieren zu müssen. Unsere „Schutzgesetze“ befreien Zuwanderer vom natürlichen Integrationszwang. Wo früher der gesunde Menschenverstand eingesetzt hat und dazu führte, dass auch Moslems sich ohne weiteres anpassen ist heute der blinde Schutzmechanismus getreten. Realitäten anerkennen! Ein Burkaverbot würde daher überwiegend den Zuwanderern helfen…


Jede Menge aufrechte Meinungen zum Schutz der Frauenrechte…nur werden die Burka-Trägerinnen denn durch ein Verbot geschützt/gerettet? Was soll denn passieren, wenn eine Frau verschleiert im öffentlichen Raum angetroffen wird? Hat sie Kinder geht Freiheitsentzug nicht. Geldstrafe? Ist denn überhaupt Geld vorhanden? Trifft die Strafe denn überhaupt die Richtige? Wenn es der Mann ist, der sie dazu zwingt, dann müsste er bestraft werden. Nur wie soll das umgesetzt/nachgewiesen werden? Er hat keine Burka getragen. So richtig all die Kommentare sind, aber an der Umsetzbarkeit wird es scheitern.


Diese devote Haltung gegenüber dem Islam bei den linken Mainstream-Parteien, die nicht mal ein Verbot der Vollverschleierung durchsetzen können oder wollen, sind mir höchst suspekt. Wer aus falsch verstandener Toleranz und Opportunität Abstriche an die Errungenschaften der freiheitlichen Grundordnung macht, sollte sich über wachsenden Populismus nicht wundern.


Man sollte die Probleme unseres Landes nicht auf ein Stück Stoff reduzieren, da die Gefahr besteht, dass irrwitzige Diskussionen davon ablenken, dass es um innere und äußere Sicherheit geht. Deutschland ist wirtschaftlich stark, aber politisch schwach, weil die Parteien außer Rand und Band sind, katastrophal geführt werden und die Notwendigkeiten nicht erkennen wollen, da viele Politiker ihre Aufgabe darin sehen, die Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung ohne Sinn und Verstand zu verschwenden und genau damit den Feinden des demokratischen Rechtsstaates in die Hände spielen, die allzu gern mit allen Mitteln die florierende Wirtschaft abwürgen wollen. Wir brauchen eine Besinnung auf das Grundgesetz, auf das, was unser Land nach vorne gebracht hat und die strikte Abkehr von allen Ideologien.


Als aktiver Garant und Beschützer der Grund- und Menschenrechte muss für den säkular-demokratischen Rechtsstaat die Prämisse gelten, dass religiöse Glaubenssysteme nur in einer Form akzeptiert werden können, in der die Grund- und Menschenrechte nicht verletzt werden. Aus diesem Grunde ist eine kritische Bewertung der rituellen und normativen Grundgehalte der jeweiligen religiösen Weltanschauung unverzichtbar. Insofern rituelle und normative Religionsaspekte mit Grund- und Menschenrechten kollidieren bzw. diese verletzten, muss das Recht auf positive Religionsfreiheit im Sinne einer konsequenten Prioritätssetzung eingeschränkt werden, d. h. der Grundsatz gelten: “Grund- und Menschenrechte vor positiver Religionsfreiheit“. Deshalb kann es auch keine absolute/unbeschränkte Religionsfreiheit geben und zugelassen werden, dass bestimmte Gruppen Normen gemäß ihrer Religion einführen, die in wesentlichen Aussagen/Vorschriften elementaren Grund- und Menschenrechten widerspricht.


Dieser Schleier ist viel mehr als einfach nur anders! Und er ist anders als einfach nur anders! Er ist brutal – nicht nur gegen Frauen. Mein freiheitliches Gefühl und jeder aufgeklärte Verstand wird bei der Begegnung mit einer Burka tragenden Frau aufs unerträglichste verletzt – so sehr wie dies wahrscheinlich auch bei einer Begegnung mit einer in Ketten gebeugten Sklavin wäre. Die Früchte unserer modernen Gesellschaft wurden über viele Jahrhunderte hart erkämpft und viele, viele Menschen in Deutschland und Europa haben für Freiheit, und Menschenrechte ihr Leben geopfert. Wenn hier nun Frauen eine Burka tragen dürfen/müssen/wollen, so hat dies nichts mit Toleranz zu tun – – sondern es ist Feigheit und Verrat an den Grundwerten unserer Gesellschaft – und dies ganz ganz besonders von unseren Berufpolitikern.


Bedeutende sunnitische Gelehrte haben sich gegen den Niqab ausgesprochen. Der Niqab habe keine Grundlage im Islam, er schade vielmehr dem Islam. An der Universität Kairo sind Campus und Wohnheime für voll verhüllte Studentinnen gesperrt. Ab dem Wintersemester 2015 ist auch der Gesichtsschleier für Professorinnen verboten. ‚ «Der Gesichtsausdruck ist essenziell für jeden Lehrprozess, und die Entscheidung verstösst weder gegen die Scharia noch gegen die Verfassung», hiess es in der Begründung.‘ Die aktuelle Debatte zu Burka und Niqab macht den Eindruck, dass wir in Deutschland die sunnitischen Gelehrten an Rechtgläubigkeit noch übertreffen wollen.


Ist es schon so weit gekommen, dass wir aus Angst davor, dass sich Muslime beleidigt fühlen könnten, unsere Werte – wie zum Beispiel die Gleichberechtigung der Frau – nicht mehr durchzusetzen wagen? Nicht einmal der Koran verlangt diese Verhüllung. Warum immer wieder diese Sonderrücksichten für den Islam? Es ist Zeit, deutlich zu machen, dass Frauen in Deutschland eine andere Position als in den islamischen Ländern haben. Das würde auch den Frauen und Mädchen helfen, die eigentlich keine Burka, kein Kopftuch oder Vergleichbares tragen wollen, aber durch ihre Familie oder Mitschüler dazu gezwungen werden.


Seit dem 1.7.2016 gilt im Tessin ein Vermummungsverbot, das u.a. für Burka- und Nikabträgerinnen, aber auch Hooligans und Demonstranten gilt. Die ersten Geldstrafen für Verstöße gegen dieses Verbot (bis 10.000 Franken) wurden bereits verhängt und ohne Probleme akzeptiert. Ebenso das Ablegen der Kleidungsstücke. Trägerinnen waren Touristinnen aus Arabien. Der zunächst befürchtete Rückgang der Touristenzahlen aus diesem Gebiet ist ausgeblieben. Vielleicht sollten sich unsere Politiker vor Ort informieren, wie in einem demokratischen Staat solch ein Verbot erlassen und durchgesetzt werden kann. Es entsteht der Eindruck, unsere Politiker haben Angst davor, daß es doch funktionieren könnte. Übrigens: Eine Bürgerinitiative will eine Volksabstimmung zum Verbot in der gesamten Schweiz erreichen.


Festzustellen bleibt, daß Kopftücher und Burka oft genug auch freiwillig getragen werden und ein klares Symbol der Abgrenzung zur freien westliche Gesellschaft darstellen und auch bewusst darstellen sollen. Daß Kopftuch und Burka hierzulande nicht gerne gesehen werden, ist denjenigen, die es tragen, und denjenigen, die ihre Frauen dazu anhalten, dabei herzlich egal. Sie wissen eben nur allzu gut, daß die deutsche Gesellschaft im Zweifel eben lieber nachgibt, als hart durchzugreifen: Solange keine Anschläge geplant werden, haben Islamisten ebenso wenig vor Polizei und Rechtsstaat zu befürchten wie linksautonome Krawallmacher, Beispiele wurden im Artikel genannt. Integration und friedliches Miteinander sollte eigentlich anders aussehen; solange man sich aber fleißig am „Kampf gegen rechts“ abarbeiten kann, bleibt die deutsche (Schein-)Welt stets im Lot.


Es fehlt ganz einfach an Mut, allen islamistischen Tendenzen mit entsprechenden Zeichen entgegenzuwirken.


Ein Staat in dem ein Vermummungsverbot besteht darf keine religiös motivierten Ausnahmen machen. Wenn die Politiker nach Lücken suchen indem sie verschiedene Bereiche für ein Burka-Verbot festlegen haben diese Politiker ihre eigene Politik nicht verstanden. Und das ist ein weiteres Armutszeugnis für Berlin.


 

Aug 222016
 

Der Merkel-Wahnsinn geht ungefiltert weiter und kaum einer wehrt sich.

Angela Merkel rast ohne Ziel als politische Geisterfahrerin im Nirwana des Nichts und Nirgends hin und her, unser Land rattert wie ein führerloser Zug ins Leere, das Steuer ist der Kanzlerin längst entglitten. Ein ganzes Volk hat sie in Haftung genommen mit ihrem trotzigen und törichtem Spruch: “Wir schaffen das.“ Das Parlament ist von ihr längst entmündigt und hat nur noch Abnick-Funktionen, geltendes Recht und Gesetz hierzulande und in der EU werden in einigen Bereichen weitgehend missachtet. Was uns diese Kanzlerin samt ihrer Groko in den letzten knapp 11 Jahren zugemutet und abgeliefert, ja eingebrockt hat, ist kaum mehr zu beschreiben. Man muss schon zu drastischen Wortgebräuchen greifen, um nur annähernd das verheerende Desaster zu erklären, das sie und ihre devot-hörigen Berliner Polit-Lakaien, hofiert von den Mainstream-Medien, in Deutschland und ganz Europa angerichtet haben. George Soros, der amerikanische Großspekulant und Multimilliardär wettete vor kurzem 1 Mrd. Dollar auf den Verfall des €uro, prophezeite Europa unter Merkel den totalen Kollaps und forderte als Schutzmaßnahme die sofortige Verhaftung der Kanzlerin und Anklage wegen Untreue, Insolvenzverschleppung und Hochverrat.

Merkels „politische Leistungen“ und ihres inkompetenten Kabinetts in den letzten 11 Jahren, angefangen von Atomausstieg, Energiewende, Bundeswehrreform, Rente mit 63, Mindest-Lohn, Mietpreisbremse, EU-Politik, alternative Griechenland-und €uro-Rettung mit massiver Geldvernichtung, Staatsverschuldung, Islam-Debatte und dann ganz dicke: Asyl- Flüchtlings-und Migrationsdesaster, unkontrollierte Öffnung der Grenzen mit Masseneinwanderung ohne Asylberechtigung, infantile Willkommens(un)kultur mit totalem politischen Kontrollverlust, Türkei-Mrd-Deal mit dem Schurken Erdogan, kann man unisono nur wie folgt definieren und bewerten:

Bockmist Bull-Shit Kokolores Koks Blech Humbug Kiki Mumpitz Stuss Tinnef Unfug Quark Kappes Irrsinn !!

Aber die Endlos-Schleife Merkel dreht sich ungefiltert weiter, ihr starrsinniger Größenwahnsinn kennt keine Grenzen mehr, im Alleingang ohne Abstimmung mit den EU-Partnern merkelt sie ungehindert weiter, Täuschung, völlig konträre Entscheidungen und Aussagen von heute auf morgen, Lügen sind ihr ständiges Handwerkszeug. Diese Frau ist ein Mega-Problem für Deutschland und hat auch ein mächtiges Problem mit sich selbst, Psychologen skizzieren ein erschreckendes Bild ihrer gespaltenen Persönlichkeit. Eigentlich aber war sie schon immer durch ihr Aussehen, einstmals durch ihre Besen-Frisur, ihr Auftreten und vor allem ihre phrasenhafte und inhaltslose Sprache eine absonderliche und kuriose Witzfigur, ein gefundenes Fressen stets für Kabarettisten. Aber es wäre ein Fehler, sich über diese Frau nur lustig zu machen; sie ist hochgefährlich und unberechenbar, aufgewachsen und sozialisiert in der SED-Diktatur der DDR, hat sie das Volk als Knetmasse erlebt, das die Vorgaben der Honecker-Diktatur strickt zu befolgen hatte und ist indoktriniert, mit doppelter Zunge zu reden. Dieser Polit-Stil ist ihr für ewig eingepflanzt, und in diesem Stil „regiert“ sie zum größten Schaden unser Land. Das kaltgestellte Parlament stagniert inzwischen wie die frühere machtlose DDR-Volkskammer. Längst hätte das Parlament ein konstruktives Misstrauensvotum einbringen müssen, um dem bedrohlichen Merkel-Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Kein Parlamentarier wagt den Schritt. Doch es deutet sich mehr und mehr an, daß der Merkel-Abgesang auch ohne Misstrauensvotum schon längst begonnen hat, die nächsten Wahlen werden es schonungslos verdeutlichen.


Im letzten Sommer habe ich gedacht, vielleicht ticke ich nicht mehr ganz normal. Ich war mit meinen Zweifeln an dem Motto “wir schaffen das” plötzlich zum Omega mutiert. Überall um mich herum, Fähnchenschwenker und Willkommensklatscher. Selbst von Leuten, denen ich einst Verstand und Vernunft nachgesagt habe. Die erste Ernüchterung kam mit Silvester 2015/2016. Manche derer, die zuvor noch heftig willkommen geschrieen hatten, wurden am Kölner Bahnhof nun eines besseren belehrt. Ja, die neue Einwanderung hat mächtig Konsequenzen für uns. Bis vor einem Jahr, musste ich nicht überprüfen, ob ich mein Verteidigungsspray neben Geldbörse und Handy eingesteckt habe. Welchen Weg ich alleine noch gehen konnte, ob ich meine Tochter alleine ins Freibad schicken kann, dass ich in Köln nicht mehr arbeiten kann, da ich bestimmte Plätze nicht mehr mit der U-Bahn anfahren kann, und diese meide. Ach es sind so viele neue Probleme im Alltag entstanden, zumindestens für mich und meine Lieben.


Sehe nur noch schwarz für dieses Land. Um die illegalen Ströme zu stoppen, bräuchten wir knallharte Maßnahmen. Gewaltsames Zurückschleppen von Schiffen im Mittelmeer, rigorose Grenzkontrollen, sofortige Inhaftierung von Migranten in Rückführungseinrichtungen, nur noch Sachleistungen. Ist aber alles nicht durchsetzbar, politisch nicht gewollt. Unfähige “Eliten”, Mutter Theresa Merkel, Konzernbosse wie Dr. Zetsche ( Die Krönung Zitat: ” wir erleben ein 2. Wirtschaftswunder”). Analphabeten als Fachkräfte. Frage mich nur noch, wie es weitergeht.


Alleine für sich genommen den religiös motivierten “Kleidungsstil” herauszunehmen und zu kritisieren, erscheint schwach. Aber es ist ein Spiegel der Ohnmacht, in der wir uns befinden, wenn wir feststellen, dass Heerscharen von Menschen in unsere Gesellschaft einwandern, die zwar unsere Gesellschaft wirtschaftlich ausnutzen, aber mit jeder Faser klar machen, dass sie NICHT Teil dieser Gesellschaft sein wollen. Die Burka ist eben eines der offensichtlichen Zeichen, das genau diesen Unwillen zur Integration so greifbar macht. Jetzt kann man sich natürlich zu recht die Frage stellen, wie sinnvoll es ist, an diesen Symptomen/Zeichen wie Burka herumzudoktern? Wird das Grundproblem, das wir haben mit Leuten, die zwar unsere Sozialsysteme attraktiv finden und diese als Nettoempfänger ausnutzen, von ihrer Mentalität aber Lichtjahre entfernt sind, dadurch gelöst? Sicher nicht. Es ist einfach der verzweifelte Versuch unserer “Leitkultur” denjenigen Migranten, die hier nicht immigrieren im klassischen Sinn, sondern die massiv Parallelgesellschaften bilden, ein Stoppschild vor die Nase zu stellen. Wird das klappen? Ich bezweifle es. Dazu müsste man einen breiten Konsens in der Noch-Mehrheitsgesellschaft haben, den es so anscheinend nicht gibt und mit aller Macht Anpassung der Migranten erzwingen – nicht nur bei herausgegriffenen Symbolen wie Burka/Nijab. Der Zug ist aber abgefahren und in zwei Generationen sehen die Mehrheitsverhältnisse eh anders aus.


Völkerwanderung versus Flüchtlingsströme
Flüchtlingsströme sind dadurch gekennzeichnet, dass man zunächst versucht, Frauen und Kinder aus der unmittelbaren Kriegsgefahr herauszubringen. Eine (meist aggressiv vorgetragene) Völkerwanderung erkennt man im Gegensatz dazu daran, dass junge, kräftige Männer (im wehrfähigen Alter) vorausgeschickt werden, um die Gegend zu erkunden und gegebenenfalls die Landnahme mit Gewalt voranzutreiben. Es sind also nicht die “Schutzsuchenden“, die das Gros der Einwanderer darstellen, sondern es sind die aggressiven Einwanderer, die das Zielgebiet unter ihre Kontrolle bringen wollen. Auf diesem Weg kommen sie dank Merkelscher Versagenspolitik gut voran. Und die “geschenkten Menschen“ erhalten viel Beifall von den selbst ernannten “Eliten“ und den freiwillig gleichgeschalteten Medien.
Die Integration kommt indes gut voran – nur in der falschen Richtung: in den Kitas ist Schweinefleisch verboten, Migranten erhalten vor Gericht regelmäßig einen Migranten-Rabatt, wer bei der Asylprüfung durchfällt, wird einfach geduldet. Abschiebungen finden praktisch nicht statt. Weihnachten und Weihnachtsbäume gibt es nicht mehr, es gibt nur noch ein Winterfest. Die Darstellung nackter Frauenkörper in Museen wird geächtet, entsprechende Plastiken werden gleich ganz entfernt (z.B. Akt-Skulptur in Gera). Das Burka-Verbot wird kommen, jedoch frei nach Radio Eriwan nur im Prinzip: alle deutschen Frauen werden verpflichtet, in der Öffentlichkeit eine Burka zu tragen. Damit wird eine Diskriminierung von Frauen mit “Hintergrund“ vermieden. Zudem ist dies zu ihrem eigenen Schutz notwendig; es ersetzt das Armlängen-Dekret von Frau Reker.
In 10 Jahren wird Deutschland so aussehen, wie die Taliban es sich vorstellen. Das ist nicht mehr mein Land!


Traurig ist, dass Angela Merkel Europa so gespalten hat wie niemand zuvor. Sie könnte als Zerstörerin von Europa in die Geschichte eingehen. Ohne die Merkelsche Politik hätten die Briten beim Referendum eine andere Wahl getroffen.


Bei der letzten Bundestsgswahl habe ich mit meinen Stimmen der CDU und damit Frau Merkel auf den Thron geholfen. Wer konnte damals schon ahnen, was für eine ideologische Kehrtwende die CDU unter Merkel in dieser kurzen Zeit hinlegen würde.


Unsere Politik ist mittlerweile wieder an einem historischen Punkt angelangt, wo eine fundamentale Kurskorrektur unumgänglich ist, um bestehende Probleme zu lösen. Aber die deutsche Mentalität lässt es scheinbar nicht zu. Wir sollten nicht vergessen, dass die Nazis und die Kommunisten in der DDR auch nur Deutsche waren und sie von der selben deutschen Mentalität geprägt waren wie wir. Es gibt scheinbar negative Konstanten, die sich durch die Geschichte des deutschen Wesens und der deutschen Mentalität ziehen, die völlig unabhängig vom herrschenden politischen System sind. Und genau dieser Umstand deprimiert mich und macht mir Angst.


Die Regierung Merkel hat nicht die Kontrolle verloren, sondern die Macht in einer staatsstreichartigen Weise an sich gerissen, indem sie einfach die geltende Rechtslage ignoriert und jeden, auch nur verbalen Widerspruch, medial hat niederkartätschen lassen. Die Macht an sich reißen und sich dabei noch als Humanistin feiern lassen, das ist eine Strategie, die selbst gegenüber ihren Gegnern volle Wirkung entfacht, da selbst viele ihrer Kritiker lediglich von einer misslungenen humanistischen Wollen ausgehen. Dabei ist die Konsistenz ihres Handelns doch so offenkundig auf die nachhaltige Zerstörung Deutschlands, im kulturellen, nicht im geographischen Sinne, gerichtet, ihre Vorgehen ist dabei so vielschichtig, koordiniert und nachhaltig, das von einem bloßen Kontrollverlust oder einer Aufgabe des Führungsanspruches nicht die Rede sein kann. Das Merkel diese Mär in all ihren Varianten, etwa vom Sinneswandel nach der Begegnung mit dem “Flüchtlingsmädchen” Reem, aufrechterhält liegt schlicht daran, daß die Erkenntnis von einer derart infamen Vorgehensweise vielleicht das Einzige wäre, das den Deutschen noch aus seinem Tiefschlaf wecken könnte. Wir werden nun erleben, wie Mutti das Netz immer enger zieht. Es gibt ja keinen ernsthaften Widerstand innerhalb Deutschlands mehr. Die Gerichte lassen der Exekutive mittlerweile alles durchgehen und der Bundestag ist weit entfernt von einer Absetzung bzw. einem Konstruktiven Mißtrauensvotum. Also warum innehalten? Ich hasse es zu sagen, aber am Ende stehen wieder einmal Diktatur oder vollständiges Chaos. Oder beides.


Wer hätte sich vor 1,5 Jahren gedacht, daß sowas hier in diesem Land möglich ist! Diese Merkel-Regierung ist in ihrem Heißluftballon gefangen, dem Wind wird die Steuerung überlassen, man winkt den Leuten unten schön zu und das Bergmassiv kommt immer näher, die Reißleine ziehen zum sicheren landen will aber auch keiner in der Gondel. Also Aufprall.


Der Wahnsinn von Frau Merkel muss aufhöhren. Ich kann und will nicht akzeptieren dass eine Frau, die Verantwortung für Deutschland und Europa trägt, einen ganzen Kontinent ihren persönlichen Willen aufdrängt und über die Zukunft von Millionen von Menschen entscheidet. Das ist für mich das Gegenteil von Freiheit und Demokratie. Das Eingestehen und Korrigieren von Fehlern würde Frau Merkel sicher Profil verleihen. Das bewusste Verletzen von Gesetzen halte ich – auch wenn es aus humanistischen Gründen passiert ist – für unentschuldbar. Damit lebt unsere Regierung faktisch vor, dass es legitim ist, Gesetze und Regeln zu missachten. Ich denke es würde unserer Regierung guttun zu verstehen, dass dieses Haltung durchaus auch als gängige Praxis unter den Merkel Flüchtlingen so wahrgenommen wird und durchaus als Schwäche des Staates und Machtvakuum interpretiert werden kann. Die Annahme der unendlichen Dankbarkeit von ausschließlichen Kriegsflüchtlingen passt gut in ein Märchenbuch, hat aber mit der Realität scheinbar nichts zu tun.


 

Aug 212016
 

Ein ARTIKEL von ANDREAS UNTERBERGER bei ORTNERONLINE

Wie viele Verbrechen darf die Türkei noch begehen? Was hat dieses Land noch auf der Liste der Nato-Mitglieder und EU-Beitrittskandidaten verloren? Wie verlogen, charakterlos und korrupt kann die europäische Sozialdemokratie in ihrem Abstieg und dem dadurch ausgelösten Anbiedern an die Türkei noch werden? Wann erklärt die EU endlich alle teuren Abkommen mit der Türkei für erloschen? Und: Wie geheim ist ein Geheimdienstbericht?

Die Erdogan-Türkei wirft viele beklemmende Fragen auf. Die Antwort auf die erste war im Grund jedem im Westen seit längerem klar. Sie wurde nur von den Regierungen nie laut ausgesprochen. Sie lautet: Die heutige Türkei ist direkt wie indirekt in mehr Verbrechen involviert als jeder andere europäische Staat.

Für diese Erkenntnis hat es gar nicht erst der weitaus größten Verhaftungswelle in einem europäischen Land seit Stalin und Hitler bedurft, die der türkische Machthaber Erdogan nach dem (angeblichen oder wirklichen) Putsch unter Zehntausenden Richtern, Polizisten, Beamten, Professoren, Anwälten und Journalisten veranstaltet hat (derzeit hält die Zahl der Opfer bei 35.000! Und sie alle sollen in einen geheimen Putsch involviert gewesen sein…).

  • Dazu hat es auch nicht der besonders beklemmenden Tatsache bedurft, dass Erdogan Zehntausende normale Kriminelle freilässt, um für die politischen Gefangenen Platz zu schaffen.
  • Dazu hat auch nicht erst der an Hitlers „Kauft nicht bei Juden!“ erinnernden Aufrufe türkischer Auslandsvereine bedurft, Firmen des mit Erdogan verfeindeten Predigers Gülen zu boykottieren.
  • Dazu hat es nicht der Gewalttaten und anderer Rechtswidrigkeiten von Ankara aufgepeitschter Türkenverbände in Wien und anderen europäischen Städten bedurft.
  • Dazu hat es auch nicht der neu aufgeflammten Christenverfolgung in der Türkei bedurft.
  • Dazu hat es auch nicht des überraschenden Durchsickerns eines deutschen Geheimdienstberichts bedurft, der die Türkei als Förderer bewaffneter Islamisten, als Drehscheibe des Terrors, als „zentrale Aktionsplattform“ für Islamisten im Nahen Osten entlarvt.

Nicht erst die letzten Wochen enthüllen Erdogans Charakter

Denn schon die jüngsten türkischen Wahlen mit dem massiven Kampf gegen die letzten freien Medien haben bewiesen, dass die Türkei keine Demokratie mehr ist. Aber auch bereits davor gab es zahllose Indizien für den Absturz der Türkei in eine islamistische Diktatur:

  • Schon die Tatsache, dass Tausende Terroristen des „Islamischen Staats“ völlig frei über die Türkei nach Syrien reisen konnten (und zurück), hat die Mitschuld der Türkei an den grässlichsten Verbrechen in Syrien eindeutig bewiesen.
  • Schon die Tatsache, dass in Deutschland ein Viertel der als Kämpfer zum IS gereisten Islamisten türkischstämmig sind, hat bewiesen, dass in türkischen Vereinen und Moscheen im Westen ganz offensichtlich verbrecherisches Gedankengut propagiert wird.
  • Schon die Tatsache, dass die Erdogan-Türkei seit Jahren offen die palästinensische Terror-Organisation Hamas unterstützt, hat ihre Orientierung bewiesen.
  • Schon die Tatsache, dass türkische „Gerichte“ neuerdings ganz im Sinne einer fundamentalistischen Koran-Auslegung Sex mit Kindern als zu streng bestraft ansehen, zeigt, wohin der Weg dieses Landes geht.
  • Schon Erdogans Umgang mit Kurden, Armeniern und dem einstigen Völkermord an diesen hat gezeigt, dass dort die Mentalität der einstigen Großwesire wiederaufgelebt ist.

Der Westen sieht nichts, hört nichts, riecht nichts

Viel erstaunlicher ist, dass die meisten Regierungen des Westens dazu bis heute alle Ohren, Augen und Nasen zumachen (mit der lobenswerten Ausnahme Österreichs, die Außenminister Kurz zu danken ist, dem sich – unter dem Druck der Kronenzeitung? – erstaunlicherweise auch Bundeskanzler Kern angeschlossen hat). Sie akzeptieren die Türkei weiter in der Nato und behandeln sie als EU-Beitrittskandidat.

  • Gewiss: Die Türkei stellt in der Nato nach den USA die zweitgrößte Armee (eher fraglich ist allerdings, ob diese auch die zweitstärkste ist, wird sie doch seit Jahren nicht einmal der kurdischen Partisanen im Osten Herr).
  • Gewiss: Die Türkei liegt strategisch ungemein zentral und wichtig.
  • Gewiss: In der Türkei gibt es einen großen westlich orientierten, meist laizistisch, links oder liberal denkenden Mittelstand, der die eindrucksvolle wirtschaftliche Stärke des Landes aufgebaut hat.

Jedoch sind dieser Mittelstand und der auf Kemal Atatürk zurückgehende Laizismus und Modernisierungswille durch den immer radikaler werdenden Primitiv-Islamismus eines Erdogan – zumindest bis auf weiteres – total besiegt worden.

Ebenso enorm ist aber auch der Schaden, den diese türkische Nato/EU-Bindung im Westen selbst anrichtet: Wo bleiben da noch die gemeinsamen Werte, die doch die entscheidende Basis der gegenseitigen Beistandsgarantie in der Nato sind (und deretwegen auch ich lange einen Nato-Beitritt unterstützt habe)? Wo sind die gemeinsamen Werte der EU, von der in weltfremden Sonntagsreden – zwischen Brüssel und Alpbach – bisweilen noch immer die Rede ist?

Der Schaden für Nato und EU ist mit absoluter Sicherheit weit größer als jeder erhoffte Vorteil durch die türkische Mitgliedschaft.

Richter und Sozialdemokraten als Helfer der Türkei

„Aber das Flüchtlingsabkommen!“ stottern manche blind-taub-geruchslos gewordene Europäer. Abgesehen davon, dass das Abkommen von Anfang an eher an den Faust-Mephisto-Pakt erinnert hat: Der rein finanzielle Teil könnte sogar weiterlaufen. Das heißt, die Türkei könnte so wie etwa Marokko (ebenfalls ein dubioses Land) Geld bekommen, um den Migrationsstrom schon vor der Grenze der EU abzufangen. Ein unguter Deal gewiss, aber wenigstens einer zu gegenseitigem Nutzen. Allerdings hält Marokko sein Abkommen korrekter ein als die Türkei.

Sich jedoch durch ein solches Abkommen überdies auch eine Mitgliedschaft und eine Visa-Freiheit für die Türkei abpressen zu lassen, wäre absoluter Wahnsinn, der nur einer Angela Merkel in ihrer finalen Krise einfallen kann. Und vor allem: Die griechischen Richter – offenbar denen in Europa und Österreich sehr ähnlich – boykottieren ohnedies den Kern des Abkommens, nämlich die Rückschiebung von Asylwerbern Richtung Türkei (obwohl dort ja nur liberale und kurdische Menschen verfolgt werden, nicht aber afghanische oder syrische Moslems, die den Hauptstrom der Asylwerber bilden).

Die Völkerwanderung insgesamt kann – wenn überhaupt – nur noch durch das seit einiger Zeit auch von Außenminister Kurz propagierte australische Modell gestoppt werden, also durch Verbringung aller illegal Einreisenden in Lager an der EU-Außengrenze.

Noch viel mehr als im deutschen Kanzleramt und in der EU-Kommission sitzen die an der völlig falschen Reaktion auf Erdogan Schuldigen in der deutschen Sozialdemokratie. Diese hat sich zum Paten der türkisch-nationalistisch-fundamentalistischen Türken in Deutschland entwickelt, weil sie unter ihnen viele Wähler erhofft. Sie verhindert daher noch mehr als Merkel jede ernsthafte Maßnahme gegen die Erdogan-Türkei. Aus dieser Motivation heraus hat die SPD auch die Doppelstaatsbürgerschaft ermöglicht, was Hunderttausenden Türken ermöglicht, alle Vorteile eines deutschen Passes zu konsumieren, zugleich aber auch ihre volle Loyalität mit der Türkei in ihrem heutigen Zustand zu demonstrieren.

Es sind auch in Österreich die Sozialdemokraten (ein Herr Ostermayer) gewesen, die Hauptschuld am neuen Islamgesetz tragen, das zum Ergebnis geführt hat, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich heute de facto ein Befehlsempfänger Ankaras ist.

Das zeigt einen unglaublichen moralischen Verfall der Sozialdemokratie. Diesem Verfall ist ausdrückliches Lob für viele Grüne und (in Deutschland) Exponenten der Linkspartei entgegenzuhalten, die immer mutiger mit ihrer Kritik an der Türkei werden. Wobei bei den österreichischen Grünen allerdings die Pro-Erdogan-Türken noch immer starke Unterstützung durch die Parteichefin haben. Dass die zwei Linksaußen-Parteien das wohl nicht nur aus ethischen Gründen getan haben, sondern auch in der Hoffnung auf kurdische und türkisch-laizistische Stimmen, sei freilich nicht verschwiegen.

Sozialabkommen mit der Türkei kündigen

Eine weitere mögliche Konsequenz der zahlreichen Rechtsverletzungen durch die Türkei ist bisher öffentlich noch gar nicht angesprochen worden: Das betrifft die Sozialabkommen, die zwischen der EU und der Türkei seit 50 Jahren bestehen. Die die österreichischen, deutschen und europäischen Steuerzahler sehr teuer kommen.

Wann, wenn nicht jetzt, wäre der legitime Zeitpunkt gekommen, diese Abkommen zu kündigen? Diese ermöglichen etwa hier lebenden Türken nicht nur unbegrenzten Familiennachzug und Bezug von Familienbeihilfen, sondern auch die Anrechnung von Pensions-Wartezeiten, die sie in der Türkei erworben haben. Es wäre höchst an der Zeit, diese Privilegien zu kündigen.

Jeder Vertrag ist ja sowieso laut Völkerrecht kündbar, selbst wenn die Gegenseite nicht rechtsbrüchig wäre. Aber die Türkei ist vielfach ein rechtsbrechender Staat. Die in diesen Abkommen stehenden Privilegien sollten künftig nur noch jenen türkischstämmigen Menschen zugutekommen, die sich komplett, ausschließlich und nachweisbar für die österreichische (oder deutsche usw.) Identität entschieden haben. Und auch hier zu arbeiten gewillt sind. Was ja viel weniger tun als bei der autochthonen Bevölkerung.

Die deutschen Geheimdienste

Das einzige Rätsel, das noch offen bleibt: Wie kann eine geheime Analyse der deutschen Nachrichtendienste über den wahren Zustand der Türkei gegen den Willen der Berliner Regierung durch eine angeblich „vertrauliche“ Anfragebeantwortung im deutschen Bundestag an die Öffentlichkeit kommen? So wertvoll dieses Bekanntwerden auch ist, so führt das doch die Dimension „Geheim-“ bei „Geheimdiensten“ völlig ad absurdum. Das ist ja keineswegs der erste solche Fall. Man denke etwa nur an Wikileaks.

Aber es stellt sich nicht nur die Frage, wie das öffentlich geworden ist: Durch die Linken, die die Anfragebeantwortungen erhalten haben? Durch Beamte, welche die verlogene deutsche Regierungspolitik bloßstellen wollten? Durch den Innenminister, der so über die Bande die Türkeifreundlichkeit Merkels und der SPD attackieren wollte?

Noch spannender und vor allem beklemmender sind einige weitere – durchaus widersprüchliche – Fragen, die dieser Vorgang auslöst:

  1. Was haben Geheimdienste eigentlich noch für einen Sinn, wer wird ihnen überhaupt jemals noch Informationen zutragen, wenn dabei ständig damit zu rechnen ist, dass das an die Öffentlichkeit getragen wird?
  2. Wie zynisch muss eine Regierung sein, die trotz dieser – ihr ja schon lange bekannten – Informationen über das wahre Wesen der Erdogan-Türkei einen so türkeifreundlichen Kurs gefahren ist?
  3. Ist das nicht der endgültige Beweis der Hilfslosigkeit Europas gegenüber dem islamischen Fundamentalismus?
  4. Wie kann man es als – theoretisch – demokratisch letztverantwortliche Öffentlichkeit ertragen, dass bei der von den Bürgern gewählten Regierung geheimes Wissen und öffentliches Handeln so diametral, so verlogen auseinanderklaffen?
  5. Wie kann ein Deutscher jemals seiner eigenen Regierung in anderen Fragen noch irgendwie vertrauen?
  6. Und: Gibt es für einen Österreicher irgendeinen Grund anzunehmen, dass seine Regierung mehr Charakter hätte? (Sie hat nur sicher keine so guten Nachrichtendienste wie die deutsche…)

PS: Angesichts von 35.000 politischen Gefangenen in der Türkei ist die angebliche Gefangenenhilfsorganisation Amnesty international skandalös leise. Für ein paar Dutzend politische Gefangene in Guantanamo war dieser Verein – den auch ich einst für ethisch positiv angesehen habe – hingegen tausend Mal lauter aktiv. Obwohl sich in Guantanamo wahrscheinlich weit mehr Gewalttäter befinden als unter allen Opfern Erdogans.

PPS: Und jedenfalls sollten wir uns erinnern, dass Erdogans Weg in den terrorverstrickten Islamismus mit der in den Augen naiver Westeuropäer scheinbar so harmlosen Aufhebung des Kopftuchverbots begonnen hat

Aug 202016
 

Ein ARTIKEL in der NZZ von Cora Stephan

Deutschland steckt mitten in der grössten Krise der Nachkriegszeit – und es herrscht Friedhofsruhe. Wer die Probleme beim Namen nennt, wird schnell in die rechte Ecke gestellt. Ein Stimmungsbericht.

Ach, das sieht nur von aussen so aus. Bloss, weil Ralph Giordano und Günter Grass nichts mehr zur Lage der Zeit sagen können, schweigen «die Intellektuellen» ganz und gar nicht. Sie äussern sich nur überwiegend woanders als in den hergebrachten Medien, nämlich auf Blogs wie der «Achse des Guten» oder auf «Tichys Einblick». Immerhin haben Maxim Biller (in der «Zeit») und Wolfgang Streeck (in der «FAZ») nun die Stimme erhoben, der eine kein Linker, der andere kein Dummer. Beide beklagen, dass an die Stelle der nötigen nüchternen Betrachtung der Lage und des Abwägens der Optionen Moralisieren und Tabuieren getreten ist.

Die Krise infolge der Massenmigration stellt alles infrage, worauf man sich in den letzten Jahrzehnten verlassen hat. Das Schengen-Abkommen, auf dem die Reisefreiheit innerhalb der EU gründet? Rasiert, wie nicht wenige andere Regeln und Verträge. Souveränität in dem Sinn, dass ein Staat darüber bestimmen können sollte, wer dazugehört? Hat sich erledigt. Noch heute weiss niemand genau, wer warum gekommen und wo er abgeblieben ist. Er: Denn es sind nicht vor allem Frauen und Kinder mit Bedarf an Plüschtieren und Spielzeug gekommen, sondern überwiegend junge Männer. Oft handelt es sich dabei auch nicht um Syrer oder um mit jenen Qualifikationen ausgestattete Leute, die zu einer Industrienation wie Deutschland passen würden.

Immerhin darf mittlerweile darüber geredet werden, dass offene Grenzen auch Menschen anlocken, die den Islam als Aufforderung zu Terror verstehen.

Ganz zu schweigen von kulturellen Differenzen, womit ein anderes Verhältnis nicht nur zu Gewalt oder zu Frauen gemeint ist, sondern auch zu Arbeitsdisziplin und Rechtsstaatlichkeit. Mittlerweile macht sich die Ahnung breit, dass die Versorgung der Migranten über die nächsten Jahrzehnte hinweg laut realistischen Schätzungen in den kommenden Jahren Hunderte von Milliarden Euro kosten könnte. Immer vorausgesetzt, dass die Eingereisten auch bleiben, obwohl Asyl und Schutz eigentlich nur vorübergehend gewährt werden.

In die rechte Ecke gestellt

Immerhin darf mittlerweile darüber geredet werden, dass offene Grenzen auch Menschen anlocken, die den Islam als Aufforderung zu Terror verstehen. Hätte man das nicht ahnen können? Natürlich. Doch diejenigen, die schon im Herbst der Euphorie gewagt haben, Wasser in den Wein zu giessen, dürfen nicht darauf hoffen, im Nachhinein für ihre Weitsicht gewürdigt zu werden. Kritische Stimmen wurden von vornherein dahin gestellt, wo es in Deutschland kein Entrinnen gibt: in die rechte Ecke.

Eine aktuelle Studie der Hamburg Media School, in der 34 000 Pressebeiträge aus den Jahren 2009 bis 2015 über Flüchtlingspolitik ausgewertet wurden, kommt zum Schluss, dass insgesamt 82 Prozent aller Beiträge zum Thema positiv gewesen seien; nur 6 Prozent hätten die Flüchtlingspolitik problematisiert. Die tonangebenden Medien hätten «übersehen», dass die Aufnahme von Migranten «in grosser Zahl und die Politik der offenen Grenzen die Gesellschaft vor neue Probleme stellen würden». Sie haben sich, um es mit Wolfgang Streeck zu sagen, «als Cheerleader einer karitativen Begeisterungswelle» aufgeführt.

Warum? Hat, wie Maxim Biller meint, ein Kollektiv aus 68ern und ihren 70er Nachfolgern hier seinen «totalitären, undemokratischen Idealismus» ausgetobt? Wer sich noch an die siebziger Jahre und die Zeit der kommunistischen Sekten in Deutschland erinnert, der kennt ihn noch, den gnadenlos ausgefochtenen Kampf gegen jede Abweichung von der richtigen Linie. Oberste Priorität: niemals den «Beifall von der falschen Seite» provozieren! Das gilt heute wieder verschärft: Wer etwas sagt, was auch der AfD gefallen könnte, ist schon ein Klassenfeind, egal, ob sein Argument triftig ist.

Denn als Hauptlosung ist hierzulande der «Kampf gegen Rechts» ausgegeben, eine etwas unklare Zielrichtung, die jedenfalls eher weisse deutsche Männer und Frauen einschliesst. Dass insbesondere Menschen aus dem arabischen Raum zu fanatischem Judenhass neigen, wird als «kulturelle Eigenart» abgehakt. Die Vorliebe deutscher Linker für die «Palästinenser» und ihr Ressentiment gegen die «Zionisten» hat ja Tradition.

Der «Kampf gegen Rechts» treibt seltsame Blüten. Eine der schillerndsten ist die Amadeu-Antonio-Stiftung, finanziert unter anderem vom deutschen Familienministerium. Dort wird mit staatlichem Geld und regierungsamtlicher Billigung gegen alles vorgegangen, was nicht auf Linie ist. «Melden» ist die oberste Bürgerpflicht. Wer die unappetitliche Broschüre der Stiftung liest, wird mit Erstaunen feststellen: Schon ein Gespräch unter Frauen über Kinder und Sexualität kann ein Anwerbeversuch von rechts sein.

In Deutschland führt der Vorwurf, rechts oder rechtsradikal zu sein, zum gesellschaftlichen Ausschluss.

Auch der Gebrauch bestimmter Vokabeln wie «Wirtschaftsflüchtlinge» oder die Rede von «wir und sie» entlarve das Gegenüber als «rechts» und gebietet Meldung. Ein ganz besonders untrügliches Kennzeichen rechter Gesinnung: Satire. Damit ist die Stiftung durchaus auf Regierungslinie. Das Bundesinnenministerium assistiert auf Twitter: «Wir sprechen uns gegen Hatespeech aus, egal ob strafbar oder nicht. Jeder darf seine Meinung äussern, aber sachlich & ohne Angriffe.» Satiriker, packt eure spitze Feder ein! Der Arm der Volkspädagogen reicht weit. Nieder mit Karl Kraus!

Der Kampf gegen Rechts beschränkt sich schon längst nicht mehr auf jene altbekannten stiernackigen Neonazis in ihren Springerstiefeln, die in deutschen Provinzen vermutet werden, vor allem natürlich in Sachsen, dem Landstrich, der notorisch unter «Generalverdacht» steht. Sie bieten nicht genug Stoff. Denn wenn man sämtliche Propagandadelikte abzieht – Hakenkreuzschmierereien oder Ähnliches –, ist der Rechtsextremismus in Deutschland nicht auffälliger und gewalttätiger als der Linksextremismus. Den aber finden viele prima und sagen «Danke, liebe Antifa», wenn sich autonome Gewalt gegen die «Richtigen» entlädt: «Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben.»

Gesellschaftlicher Ausschluss

Das alles, das «Entlarven», «Überführen», «Stellen», begünstigt nicht gerade den freien Austausch der Meinungen. Woher kommt das? Wohin führt das?

Ich schwanke noch zwischen den sich jeweils anbietenden Verschwörungstheorien. Eines scheint mir naheliegend: In Deutschland führt der Vorwurf, rechts oder rechtsradikal zu sein, zum gesellschaftlichen Ausschluss. Den politischen Gegner wie etwa die AfD als rechts zu denunzieren (wobei die Partei selbst ja durchaus mithilft), ist daher auf jeden Fall empfehlenswert, die beiden ehemaligen Volksparteien CDU und SPD fürchten sich zu Recht vor der neuen Konkurrenz.

Was die Linke betrifft, die Maxim Biller so bissig karikiert: Für das linke Justemilieu mag der «Flüchtling» Ersatz für das längst fahnenflüchtig gewordene Proletariat geworden sein. Oder sagen wir besser: für jene Unterklasse, die von Politikern gern als Pöbel oder Pack bezeichnet wird. Es ist nun einmal kein Privileg mehr, sich öffentlich zu äussern. Jeder kann im Netz die Klappe aufreissen, auch die weniger gut Gescheitelten.

Auch auf der Spur des Geldes wird man fündig. Für die Hilfsindustrie, eine der Wachstumsbranchen des Landes, ist der Migrantenstrom ein wahrer Segen. Ja, die Einwandernden schaffen neue Arbeitsplätze, bei Sozialarbeitern und Dolmetschern, Sprachlehrern und Betreuern, Psychologen und Sicherheitsdiensten. Allein die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Einreisender, 42 000 waren es letztes Jahr, in Kleingruppen oder Heimen kostet zwischen 40 000 und 60 000 Euro im Jahr pro Nase. Wobei etwa 40 Prozent gar nicht minderjährig seien, schätzt die Münchner Sozialreferentin Brigitte Meier (SPD). Die grosszügigen Angebote des Sozialstaates locken eben.

Niemand soll geschmäht werden, der Verdienstvolles tut. Doch es hiesse, die Klarsicht der Regierenden zu unterschätzen, wenn sie nicht mit der Loyalität all derer rechneten, die ihren Arbeitsplatz dem Staat verdanken.

Steuern und Schulden

Und wer soll das bezahlen? Die Steuereinnahmen «sprudeln», heisst es gern, als ob das Geld aus einem Brunnen käme, dabei stammt es von denen, die Arbeit haben und Steuern zahlen. Man wird die Steuerbürger also wieder einmal zur Kasse bitten müssen, in Zeiten billiger Kredite bietet sich das Schuldenmachen an. Darin gehört Deutschland schon seit langem zur Weltspitze. Doch auch dieser Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht. Wachstum auf Pump schafft sozialen Unfrieden.

Das alles geht nicht nur Deutschland an.

In der Gesamtschau schaukelt sich das alles zu einer einzigen grossen Überforderung hoch, die an die Textur des Gemeinwesens geht. Warum gelingt das Einfachste nicht – «nachdenken und diskutieren und dann ein bisschen etwas falsch und ein bisschen etwas richtig machen» (Maxim Biller)?

Das alles geht nicht nur Deutschland an. Und deshalb sollten wir «im Interesse guter Nachbarschaft an einer nachhaltigen Erweiterung des thematischen und argumentativen Spektrums der deutschen politischen Öffentlichkeit (. . .) arbeiten, unter entschiedener Missachtung der von den Hoflieferanten der Milch der frommen Denkungsart verhängten Denkverbote und der zu ihrer Verteidigung eingesetzten Diffamierung. Das Risiko, das man sich damit einhandelt (. . .), muss uns Europa wert sein.» So Wolfgang Streeck, ein eher linker Geist, der das Denken nicht eingestellt hat. Es schweigen, gottlob, nicht alle Intellektuellen.

Aug 122016
 

Von Ismael Tipi

Udo Lindenberg, einer meiner Lieblingssänger, brachte im Jahr 1989 das Album „Bunte Republik Deutschland“ heraus. Damals habe ich auch mitwirken können. „Belalim“, der 11. Titel im Album wurde von der türkischen Sängerin Sezen Aksu gesungen und für Udo Lindenberg ins Deutsche übersetzt. Ich hatte Sezen und Udo in Hamburg zusammengebracht. Wir haben viele schöne Stunden verbracht. Und in der Tat, Deutschland ist bunt. Deutschland ist tolerant. Deutschland hat meiner Meinung nach auch die höchste Willkommenskultur. Aber: Über falsch verstandener Toleranz und Multikulti-Romantik sehen wir Probleme und Gefahren in unserer Gesellschaft nicht. Wir möchten die Probleme nicht sehen, geschweige denn sie beim Namen nennen. Wir sind eine Gesellschaft geworden, die Angst hat, Fässer aufzumachen. Wir spielen ganz gerne die drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Was passiert aber eigentlich so alltäglich in Deutschland?

Schauen sie sich einfach mal um. Das Bild in den Fußgängerzonen und Straßen in Deutschland ist vielfältig. Frauen und Männer sind alle unterschiedlich gekleidet. Doch aus der Masse heraus sticht mittlerweile in vielen Städten ein bestimmtes Kleidungssignal – Burka oder Niqab. Als Vollverschleierung verhüllt sie Frauen komplett, sodass bestenfalls nur ihre Augen zu sehen sind. Doch diese Verhüllungen tragen viele Frauen nicht freiwillig. Für mich bedeutet eine Burka ein mobiles Stoffgefängnis und die Unterdrückung der Frau. Sie schränkt das Recht der Frau auf Selbstbestimmung ein, ist ein durch alte Geschlechterrollen geprägtes Überbleibsel der Unterdrückung der Frau und ist Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie. Die Burka entrechtet die Frau und nimmt ihr das Gesicht.

Viele sagen jetzt vielleicht, dass die Frauen die Burka oder Niqab aus freien Stücken tragen, sie als ein religiöses Symbol sehen und dass nur wenige zum Tragen gezwungen werden. Doch für mich geht es um weit mehr. Es geht um unsere sämtlichen demokratischen Grundwerte. Die Burka ist eine Provokation gegenüber den Menschen, die vor Terror und Unterdrückung geflohen sind. Sie zeugt von Abgrenzung gegenüber unserer gesellschaftlichen Ordnung. Integration, Kommunikation, Interaktion all das wird durch eine Verhüllung erschwert. Menschen sind verunsichert, Reaktionen sind nicht erkennbar, Teilhabe in der Gesellschaft nicht möglich. Übrigens: Weder Burka, Niqab noch sonstige Verhüllungstücher sind religiöse Symbole im Islam.

So etwas dürfen wir nicht zulassen. Die Vollverschleierung passt nicht zu Deutschland und sollte in einer demokratischen Gesellschaft auch keinen Platz haben. Das sollten wir ganz offen und ehrlich sagen. Es wäre falsch, an dieser Stelle zu tolerant zu sein. „Political Correctness“ ist hier fehl am Platz. Es geht nicht darum, die Religionsfreiheit einzuschränken. Die Burka ist Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie, die besagt, dass sich Frauen verhüllen müssen, um keine Begehrlichkeiten beim Mann zu wecken. Damit ist sie ein Zeichen des fundamentalistischen Islam und wird als islamisches Symbol hoffähig gemacht. In Fragen des religiösen Extremismus dürfen wir keinen Rabatt geben.

Es sollte unser Anliegen sein, unsere Gesellschaft und unsere Werte zu schützen und vor dem Salafismus, Fundamentalismus und Dschihadismus zu bewahren. Prävention wird überall großgeschrieben und Workshops und Aufklärung sollen Jugendliche vor der Rekrutierung bewahren. Das ist gut, aber das ist nicht genug, wenn das augenscheinlichste zugelassen wird. Vollverschleierung, Koranverteilung an den Lies-Ständen all das gehört schon fast zum Bild in unseren Straßen. Es vermittelt den Jugendlichen aber ein ganz falschen Zeichen: Wenn diese Dinge hier, gerade in Deutschland erlaubt sind, dann kann es nicht so schlimm und gefährlich sein. Und genau das darf nicht passieren. Dann hilft auch alle Prävention und Warnung nichts. Nur wenn wir ein klares politisches Signal setzen und all diese Dinge verbieten, können wir diese Bilder aus unseren Straßen verbannen. Was mich immer wieder ärgert ist die Aussage: „Wegen 2.000 Burka-Trägerinnen können wir das Grundgesetz nicht ändern“. Es ist für mich unerklärlich, wie manche auf die Zahl 2.000 kommen. Um die Wahrheit zu sehen und zu verstehen, muss man nur genau hin schauen.

Es geht aber nicht nur um den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen. Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung. Denn wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die Burka als Vollverschleierung auch ein sicherheitsrelevantes Kleidungsstück darstellt. Es gibt Menschen mit bösen Absichten, die vor nichts zurückschrecken. Sie könnten die Burka missbrauchen, um unentdeckt an Orte zu gelangen, Waffen mit sich zu führen und durch Tarnung unbemerkt das Ziel für ein Attentat zu erreichen. Wir müssen uns davon lösen, ein Burka-Verbot unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit zu diskutieren. Sie steht für weit mehr und birgt Gefahren.

Der Europäische Gerichtshof hat uns den Weg geebnet und das Gesetz zum Burka-Verbot in Frankreich als rechtmäßig anerkannt. Wir haben damit die Möglichkeit ein solches Gesetz ins Leben zu rufen, ohne gegen das Neutralitätsgebot des Grundgesetzes oder gegen die Religionsfreiheit zu verstoßen. Doch wir müssen endlich den Mut haben zu handeln. Es geht nicht nur um ein paar hunderte Frauen, es geht um die persönlichen Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger und um alles was unsere Demokratie, unsere Werte und unseren Rechtsstaat ausmacht. Jetzt ist es an uns, diese Dinge, für die auf dieser Welt schon hart gekämpft wurde und für die viele Menschen ihr Leben gelassen haben, zu verteidigen und dafür zu kämpfen.

Wenn wir die Details unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht durchsetzen, dann können wir den großen Rahmen unserer Ordnung nicht wahren. Doch gerade diese Details sind es, die unsere Werte, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bedrohen. Wir müssen eine Grundsatzentscheidung treffen und uns gegen die Burka, Vollverschleierung und somit für die Integration, die persönliche Freiheit der Bürgerinnen und Bürger, die Demokratie und den Rechtsstaat einsetzen.

Aug 102016
 

von Dr. Andreas Unterberger

Leider sind die schrillen Töne der Türkei gegenüber Österreich alles andere als ein Zeichen dafür, dass Christian Kern mit seiner Ansage, diesem Land die EU-Beitrittsperspektive aufzukündigen, alles richtig gemacht hat. Im Gegenteil.

Nach seinem ersten Europäischen Rat witzelte Bundeskanzler Kern zur Freude mancher Bewunderer, dass er für solche Veranstaltungen Geduld lernen müsse. Ihm gehe da alles zu langsam. Als Macher aus der (staatsnahen) Wirtschaft ist man natürlich anderes gewöhnt. Wenn man dort das sagt, was der Gewerkschaft passt, geht alles schnell. Und dafür zahlen müssen ohnehin die Steuerbürger.

Freilich: Wenn man in der EU etwas durchsetzen will, dann geht das nicht so einfach. Schließlich gibt es da 28 selbstbewusste Partner, die zu einer gemeinsamen Linie kommen müssen. Und wenn ein Land etwas bewegen will, dann empfiehlt es sich nicht, den Partnern dies über die Medien auszurichten.

Christian Kern will also im nächsten Europäischen Rat dafür sorgen, dass die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abgebrochen werden. Würde er das politische Handwerk verstehen, hätte er das nicht via Interview angekündigt, sondern im Vorfeld Allianzen geschmiedet, Argumente vorbereitet, Überzeugungsarbeit geleistet. So hat er bereits deutlichen und erwartbaren Widerspruch geerntet und die Chance auf eine Durchsetzung wohl vertan, obwohl sicher einige andere Regierungschefs ähnlich denken und der Errichtung der Erdogan-Diktatur nicht mehr tatenlos zuschauen wollen.

Verstünde Herr Kern etwas von dem Beruf, für den wir ihn hoch bezahlen, dann hätte er in seiner Begründung nicht auch noch haarsträubend falsch argumentiert. Denn: Ja, die ausgerufene „Säuberung“ nach dem Putsch, die Massenverhaftungen, die Enteignungen, die Repressionen gegen Künstler und Medien – das alles macht einen EU-Beitritt der Türkei unmöglich. Sicher aber nicht die von Kern angeführte Tatsache, dass „die Volkswirtschaft der Türkei so weit weg von einem europäischen Durchschnitt“ sei. Dann dürfte es auch keine Beitrittsverhandlungen mit Serbien geben, hätte es sie nie mit Rumänien oder Bulgarien geben dürfen.

Noch viel verhängnisvoller aber ist sein Irrglaube, dass die Beitrittsverhandlungen – wie er sagte – „nichts mit dem Flüchtlingsdeal“ zu tun hätten. Nicht, weil dieser Deal so großartig wäre. Angela Merkel hat mit dem fragwürdigen Abkommen die EU in eine schwache Position hineinmanövriert. Es wird sich kaum nachweisen lassen, wie viel es Europa an Entlastung vom Flüchtlingsstrom gebracht hat, aber immerhin hat es bisher verhindert, dass ein weiterer Massenexodus Richtung Europa in Bewegung gesetzt wurde.

Damit das auch dann nicht geschieht, wenn die EU die Türkei dorthin verweist, wohin sie  gehört – nämlich weit weg von einer Gemeinschaft von Rechtsstaaten -, muss die EU endlich für einen effektiven Schutz ihrer eigenen Außengrenzen sorgen. Und sie darf sich auch nicht länger – wie Außenminister Kurz sagt – vor hässlichen Bildern an solchen gut geschützten Grenzen fürchten. Auch dafür müssten vor dem Europäischen Rat, in dem Kern für einen Abbruch der Gespräche sorgen will, Allianzen der Klardenkenden geschmiedet, Pläne entwickelt, Alternativen vorbereitet werden. Angela Merkel wird es den anderen nicht leicht machen.

Auch Politik muss man können, besonders auf der internationalen Ebene.
Freilich: Seit Wolfgang Schüssel hat kein österreichischer Kanzler mehr gewusst, wie auch ein kleines Land in der EU viel bewegen kann. Und dieses politische Unvermögen an unserer Staatsspitze hat Österreich nicht gerade gut getan.

Im Fall Kern kommt noch dazu, dass sich hier einer in der Politik übt, der seit seinem Amtsantritt stolz von sich behauptet, kein Politiker zu sein. Würde eigentlich irgendjemand einen Installateur wollen, der stolz darauf ist, kein Installateur zu sein?

Warum aber dilletiert einer, der auszog, die SPÖ zu retten, ausgerechnet auf dem sensiblen Gebiet der Außenpolitik? Schon die Ungarn-Fehltritte Kerns haben Österreich geschadet und die Bemühungen der Regierungs-Realos Kurz, Doskozil und Sobotka gefährdet. Warum also jetzt wieder und auf noch schwierigerem Terrain?

Dahinter steckt der Versuch, den einzigen Rivalen aus den Reihen des Koalitionspartners auszuhebeln – nämlich Sebastian Kurz. Zuerst hatte Kern gemeint, über die Berufung der Staatssekretärin mit Migrationshintergrund, Muna Duzdar, den jungen Integrationsminister zu konterkarieren. Die Dame wäre zwar für Beamte zuständig, erklärt aber ständig, wie Integrationspolitik zu funktionieren habe. Ihr „Wissen“ bezieht sie übrigens ausschließlich aus ihrer persönlichen Erfahrung und den Parolen der linken Wiener Willkommenskultur. Der jungen Dame gelang es verständlicherweise nicht, Kurz verblassen zu lassen.

Noch vor dem Sommer war von einem angeblich „kometenhaften“ Aufstieg des damals frisch gekürten SP-Chefs bei der Kanzler-Frage zu lesen: 34 Prozent würden ihn direkt zum Kanzler wählen wollen, den Herausforderer Strache nur 22, Reinhold Mitterlehner überhaupt nur 15 Prozent. Was freilich von den Inserate-heischenden Postillen nicht berichtet wurde: Weit vor Kern in der Umfragegunst lag (und liegt) ein noch hypothetischer Kanzler-Kandidat – Sebastian Kurz.

Diesen Konkurrenten durch schlecht vorbereitete Ausritte auf dem außenpolitischen Parkett bekämpfen zu wollen, ist nicht nur unklug und ungeschickt. Das schadet Österreich.

Aug 082016
 

Alles so schön bunt hier: Realitätsverweigerung und ihre Folgen

Von Alexander Meschnig.

I. Unverständnis und Wut. Inzwischen weiß ich nicht mehr, was mich wütender macht: die immer selben Ausflüchte und Beileidsbekundungen der politisch Verantwortlichen; die Arroganz derjenigen, die in jedem Punkt seit September 2015 unrecht hatten; die Rolle der Leitmedien, die sich weiter als Erziehungsinstanzen der Uneinsichtigen sehen; die Dummheit der Welcome-Schreier und Weltenretter oder die Naivität einer großen Zahl an Menschen, die immer noch glauben, nicht Attentate wie in Nizza, Ansbach oder Würzburg wären die größte Gefahr für unsere gesellschaftliche Ordnung, sondern PEGIDA, die AFD und die Instrumentalisierung der Ereignisse durch die „Rechten“.

Viele von uns wissen oder ahnen zumindest, dass das, was in den vergangenen Wochen und Monaten passiert ist, nur ein Anfang ist. Unser Leben hat sich durch die quasi absolutistisch verordnete Willkommenskultur bereits verändert und wird sich weiter ändern. Niemand mag vorherzusagen, wann und wo das nächste Attentat, die nächste Massenschlägerei zwischen sogenannten Schutzsuchenden, der nächste sexuelle Übergriff auf Frauen oder die inzwischen alltägliche Gewalt im öffentlichen Raum geschehen wird. Erinnern wir uns, wie jeder Zusammenhang von Flüchtlingen und Terror beziehungsweise Kriminalität vehement bestritten, wie uns die Massenimmigration aus rückständigen und tribalistischen Kulturen als Chance für den demografischen Wandel und als positiver Faktor für den Arbeitsmarkt verkauft wurde. Wir bekamen „Menschen geschenkt“ und die Willkommenskultur wurde als der „beste Schutz vor Terroristen“ ausgerufen (Katrin Göring-Eckardt). Wer das nicht glauben wollte, war ein unverbesserlicher Reaktionär und Teil von Dunkeldeutschland.

Der geradezu hysterische Hinweis des linksgrünen Milieus auf die Vorzüge der bunten Gesellschaft ist spätestens durch die Ereignisse des letzten Jahres obsolet. Die Kritiker der Merkel’schen Nichtpolitik haben Recht behalten, dürfen sich aber weiter von hilflosen Obermoralisten diffamieren lassen, neuerdings auch von der Maas’schen Gedankenpolizei. Eigentlich ist es unglaublich, dass die für die aktuelle Situation politisch Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen und es voraussichtlich auch niemals werden. Im Gegenteil: sie machen weiter wie bisher und werden wohl 2017, alles andere wäre eine Überraschung, erneut gewählt. Merkels „Wir schaffen das“ bleibt so das (drohende) Mantra der nächsten Jahre. Der Souverän und Wähler will es offensichtlich nicht anders.

Realitätsverweigerung mit pathologischem Charakter

In einem früheren Essay auf der Achse hatte ich nach den psychologischen und religiösen Gründen für die eigene Selbstzerstörung gefragt und sie, verkürzt gesprochen, in einer abstrakten Hypermoral verortet, Ausdruck für eine metaphysische Größe: die eigene und kollektive Schuld, die nun, angesichts des Zustroms der Opfer und Benachteiligten der Erde, abgegolten werden kann. Die Heiligsprechung alles Fremden und die Chance, mit der grenzenlosen Aufnahme aller Beladenen und Benachteiligten, die historischen Verbrechen des Westens (Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus) endlich zu sühnen, sprich: erlöst zu werden, bleiben meines Erachtens wichtige psychische Faktoren für ein Verständnis der aktuellen Situation.

Je mehr ich aber nachdenke desto mehr komme ich zum Schluss, dass die insbesondere bei den politischen und medialen Eliten herrschende Realitätsverweigerung mit ihrem geradezu pathologischen Charakter genauer betrachtet werden muss. Ich glaube nicht an ein vorsätzliches Handeln einer Gruppe die mit einem lange vorbereiteten Plan Europa zerstören will da man hier schnell in das Feld von Verschwörungstheorien gerät. Sind es nicht vielmehr Unwissenheit, Gedankenlosigkeit, die schiere Angst, die Dinge an ihr Ende zu denken, Selbstbetrug, eine mentale Schwäche, die Unfähigkeit zu handeln (nach Hannah Arendt das Wesen der Politik) oder einfach schlichte Dummheit, die die Hauptrollen in diesem historischen Drama spielen, das vor unser aller Augen aufgeführt wird?

II. Wunsch und Wirklichkeit. Die traditionelle Linke war seit der französischen Revolution auf universale Kategorien ausgerichtet: Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit. Spätestens mit dem Fall der realsozialistischen Länder ist der „Internationalismus“ der Linken auf eine emotionale Solidarität mit den „Opfern“ der kapitalistischen, westlichen Welt gerichtet. Abstrakte und allgemeine Leerformeln wie „No Border“ oder „Kein Mensch ist illegal“ sind Ausdruck für eine rein ästhetische Haltung zur Welt, die im allgemeinen politisch harmlos, aber in der aktuellen Krisensituation Bedeutung bekommt, insbesondere da die oberste Staatsführung in diesen Tenor einstimmte.

Die Orientierung an der Wirklichkeitgilt als ein Zeichen für allgemeine „Menschenfeindlichkeit“

Der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel schrieb, die Wirklichkeit sei gegenüber dem Wunsch das, was tatsächlich gegeben sei. Es scheint, als ob die Orientierung an der Wirklichkeit heute ein Zeichen für allgemeine „Menschenfeindlichkeit“ und blankem Zynismus geworden ist. Der Gesinnungsethiker darf jederzeit unerfüllbare Maximalforderungen und abstrakte Ideale wie eine Monstranz vor sich her tragen. Der abwägend Denkende, der die Möglichkeiten an der Realität abgleicht, wird zum Unmenschen erklärt, zum Schuldigen an Ertrunkenen und Leichenbergen.

Alle Fragen, etwa die nach den konkreten und längerfristigen Folgen einer unbegrenzten Einwanderungspolitik wurden so von Beginn an als nicht zulässig abgeschmettert. Aber wer beispielsweise die Benennung der Herkunft der Täter in Köln oder anderswo für Rassismus hält, kann im politischen Diskurs nicht ernst genommen werden. Der Hass auf den Überbringer der schlechten Botschaft kannte kaum eine Grenze, wie umgekehrt die „Fernstenliebe“ (Nietzsche) ungeahnte Höhen erreichte.

Im Prinzip geht es den Akteuren eines abstrakten Wunschdenkens immer darum, eine verhasste Gegenwart oder das herrschende System durch eine glorreiche Zukunft, hier die multikulturelle Gesellschaft, zu ersetzen. Dass solche Ideale am häufigsten bei Leuten verbreitet sind, die jenseits der normalen Lebensrealitäten stehen, sich allen anderen moralisch überlegen fühlen und in der Regel am weitesten von den mit der Masseneinwanderung einhergehenden sozialen und lebensweltlichen Verwerfungen entfernt sind, mag nicht wirklich zu überraschen. Diese Haltung war so lange ungefährlich für die Allgemeinheit, solange relativ krisenfreie Zeiten existierten.

Friedrich Nietzsche hat in seiner autobiografischen Schrift Ecce homo,1908 posthum erschienen, als einer der ersten im „guten Menschen“ eine Gefahr gesehen: „Die Existenz-Bedingung der Guten ist die Lüge –: anders ausgedrückt, das Nicht-sehn-wollen um jeden Preis, wie im Grunde die Realität beschaffen ist. (…) In diesem Sinne nennt Zarathustra die Guten bald ‚die letzten Menschen‘, bald den ‚Anfang vom Ende‘; vor Allem empfindet er sie als die schädlichste Art Mensch, weil sie ebenso auf Kosten der Wahrheit als auf Kosten der Zukunft ihre Existenz durchsetzen. (…) Die Guten – die waren immer der Anfang vom Ende.“

„Nichts charakterisiert den Westen besser als die Abscheu vor dem Westen“

Die Schwäche der westlichen Welt stammt im Wesentlichen aus ihr selbst, aus dem Hass, insbesondere der Intellektuellen, gegen die eigene Gesellschaft und auf alles, was sie hervorgebracht hat, obwohl man selbst am meisten von ihr profitiert. Ein Paradoxon, dass der französische Soziologe Pascal Bruckner in seinem Buch Der Schuldkomplex auf die einfache Formel bringt: „Nichts charakterisiert den Westen besser als die Abscheu vor dem Westen.“

Der vorherrschende Kulturrelativismus verhindert eine analytische und nüchterne Betrachtung der realen Probleme. Keiner der politisch Verantwortlichen, keiner der Bahnhofsklatscher, will sich ernsthaft mit den Eigenschaften fremder Kulturen auseinandersetzen. Vollkommen naiv wird davon ausgegangen, dass entweder alle Menschen dieselben Wertsysteme haben oder unsere Werte derart anziehend sind, dass sie quasi automatisch von allen anderen übernommen werden. Das ist nicht nur, wie die Geschichte der Integration muslimischer Minderheiten in Europa zeigt, dumm, sondern auch gefährlich.

Man könnte sich einmal die einfache Frage stellen, warum ein junger Afghane oder Iraker, in tribalistischen Strukturen und einem patriarchalen Weltbild sozialisiert, so begierig darauf sein soll, unsere westlichen Werte wie Disziplin, Ordnung, Gleichberechtigung und so weiter zu übernehmen. Ist ein Job bei Lidl an der Kassa oder im Lager beim örtlichen Baumarkt wirklich ein ausreichender Anreiz dafür seine Weltbild zu ändern? Gibt es überhaupt eine Aussicht darauf, dass ein 20jähriger, dem man Lesen und Schreiben in einer fremden Sprache beibringen muss, jemals erwerbstätig und nicht lebenslang von staatlicher Alimentierung abhängig sein wird?

Alle vorliegenden Untersuchungen in europäischen Ländern zeigen, dass von der Masse der Zuwanderer selbst diejenigen mit dem besten Willen nur nach vielen Jahren auf dem Arbeitsmarkt einsetzbar sind. Konsequenzen aus diesen vorhandenen Erkenntnissen: keine. Ein überwiegender Anteil der 2015 nach Deutschland Gekommenen wird so mit ziemlicher Sicherheit lebenslänglich von staatlicher Alimentierung abhängig sein.

Die gegenwärtige Utopie trägt in ihrem Kern einen Erziehungstotalitarismus in sich

Wer die Wunschträume der „edlen Seelen“ in Frage stellt, auf die Friktionen der Realität verweist, auf massive Probleme und Überforderungen bei denjenigen, die das alles ausbaden müssen (Polizisten, Sozialamtsbedienstete, Sozialarbeiter, Security-Leute etc.), gilt schnell als „Rechter“, zumindest aber als Feind einer Utopie, die in ihrem Kern einen Erziehungstotalitarismus in sich trägt. Dabei macht man auch vor absurden Aufklärungsoffensiven nicht halt: Die Piktogramme, die männlichen Flüchtlingen im Schwimmbad erklären sollen, dass man Mädchen und Frauen nicht einfach anfassen darf oder die Verteilung des Grundgesetzes in Arabisch, sind rührende Versuche unsere Werte auf „pädagogische Weise“ zu vermitteln um „kulturellen Missverständnissen“ vorzubeugen. Der Erfolg solcher Maßnahmen lässt, wie die Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate eindringlich zeigen, nicht gerade Optimismus aufkommen.

Sich einzugestehen, dass die eigenen Wunschträume an der Realität der Masseneinwanderung scheitern ist sicher nicht leicht. Man merkt das an den mentalen Rückzugsgefechten und an der immer absurder werdenden Verteidigung des eigenen Weltbildes, aktuell in der aggressiven, an totalitäre Systeme erinnernden Zensur durch staatlich ernannte Gesinnungsschnüfflerinnen. Eine McCarthy-Ära im linken Gewande ist bereits Wirklichkeit geworden. Ein ähnliches Festhalten an überkommenen Überzeugungen und die Weigerung die Realität anzuerkennen haben wir gegen Ende der kommunistischen Systeme schon einmal gesehen. Es gilt aber auch heute der berühmte Ausspruch von Ayn Rand: „Du kannst die Realität ignorieren, aber du kannst die Konsequenzen die dadurch entstehen, dass du die Realität ignorierst, nicht ignorieren.“

III. Wir werden nicht dieselben bleiben. Das Erstaunlichste und Fatale des letzten Jahres ist, dass ein von allen Realitäten abgelöstes Handeln, ein infantiles Wunschdenken, politisch hegemonial geworden ist. Es ist die Richtschnur einer Regierung, die flankiert von praktisch allen öffentlich-rechtlichen Medien, in einer Traumwelt lebt. Spätere Historiker werden vielleicht beantworten können wie eine marginale Position, die bis vor kurzem nur im linksextremen Sektor eine Rolle spielte, zur Staatsdoktrin wurde. Man höre sich nur einmal ältere Reden von Angela Merkel oder Positionen der CDU zur Einwanderung vor 10 Jahren an. Diese Volte um 180 Grad sucht ihresgleichen.

Wir erleben eine gedankliche und praktische Tabuisierung von Handlungsmöglichkeiten

Gefährlich ist die politische Konstellation heute deshalb, weil sie eine gedankliche und praktische Tabuisierung von Handlungsmöglichkeiten unter Einsatz von Machtmitteln bedeutet. Die gegenwärtigen Probleme sind eine ununterbrochene Folge von aufgeschobenen Entscheidungen, die durch alle möglichen rhetorischen Wendungen als legitim, notwendig, menschlich und alternativlos erklärt wurden. Die Lage verschärft sich aber mit jedem Tag und ist in meinen Augen bereits seit längerem nicht mehr kontrollierbar. Die Ereignisse der letzten Wochen sind nur ein Fanal auf das, was folgen wird.

Auch hier würde es genügen einmal in Ruhe nachzudenken. Denn die Angriffe auf die europäische Gesellschaft gehen nicht nur von einer Handvoll islamistischer Terroristen aus, sondern sind wesentlich umfassender. Ein bindungsloses und perspektivloses Milieu, außerhalb unserer verbindlichen Werte und Normen, durch Kriminalität und Gewalt gekennzeichnet, kann jederzeit (siehe Nizza oder Paris) einen terroristischen Akt hervorbringen. Inwieweit der Islamismus hier eine wichtige Rolle spielt, mag im Detail dahingestellt sein, er liefert aber zumindest die ideologische Begründung und ist der Motor für eine Radikalisierung der Täter.

Die Tatsache, dass die meisten der zumeist arabischen Attentäter mitten in Europa aufgewachsen und sozialisiert, aber niemals Teil der Gesellschaft wurden, zeigt worin die größte Gefahr für uns alle besteht: In der weiteren Reproduktion von Milieus, die keinerlei Bindung an den Staat haben, keine Loyalität, außer zu ihren familiären Kreisen, noch eine Einsicht in die Grundlagen unseres Gemeinwesens, das auf Traditionen und Werten aufbaut, die nicht ohne weiteres in einem zehnstündigen Integrationskurs vermittelt werden können. Genau diese Milieus holen wir aber seit über einem Jahr unkontrolliert in das Land.

Am Ende wird es keine Alternative zum Schließen der Grenzen geben. Es gibt kein Menschenrecht darauf, in Deutschland zu leben und hier finanziert zu werden. Die Abschaffung aller finanziellen Anreize nach Deutschland zu kommen, wird ein weiterer notwendiger Schritt sein. Wahrscheinlich wird es lange dauern, bis diese einfachen Wahrheiten sich durchsetzen. Vielleicht wird es auch zu spät sein. Aber es liegt auf der Hand, dass es keinen anderen Ausweg gibt.

Der Begriff des Feindes darf in unserer Welt nicht vorkommen

Die Integration von 100.000en, wenn nicht Millionen junger Männer, das Bereitstellen von genügend Arbeitsplätzen, Wohnungen, Konsummöglichkeiten, ist unmöglich. Ebenso sind die laut verkündeten Abschiebungen in den notwendigen Größenordnungen, selbst wenn ein politischer Wille vorhanden wäre, unrealistisch. Dasselbe gilt für die europäische Quotenlösung. Weder gibt es dafür ausreichend Mittel oder Personal, noch die Bereitschaft der anderen EU-Länder. Auch die dramatische Verschiebung der Geschlechter- und Alterskohorten durch den Zustrom junger Männer ist (noch) kein öffentliches Thema.

Niemand kann prognostizieren was geschehen wird, auch wenn manche Szenarien wahrscheinlich sind. Der Politikwissenschaftler Michael Ley spricht von der „kommenden Revolte“ und vermutet kulturelle und politische Auseinandersetzungen zwischen Teilen der deutschen Gesellschaft und den islamischen Parallelgesellschaften. Tatsache ist jedenfalls, dass wir uns in einer Art Vorstufe eines lange andauernden Konflikts befinden. Ob man das, wie manche Analytiker, Bürgerkrieg nennen will, einen Angriff auf unsere Werte, Terrorismus oder bereits Krieg, ist ein rein semantisches Problem.

Sehr lange haben wir in einer Zone des Friedens, der Sicherheit und des allgemeinen Wohlstandes gelebt. Wir haben darüber „vergessen“ dass das nicht der historische Normalzustand ist. Der amerikanische Geschichtsphilosoph Lee Harris weist in seinem Buch „Civilization and it’s Enemies“ eindringlich darauf hin, dass wir eine geschichtlich essentielle Kategorie verdrängt haben: die des Feindes. Der Leser wird an dieser Stelle sicher einhalten, denn der Begriff des Feindes darf in unserer Welt nicht vorkommen, er ist des Bellizismus verdächtig und widerspricht den Normen der bürgerlichen Welt. Es spielt aber keine Rolle, ob wir diesen Begriff für statthaft halten, denn „it is the enemy who defines us as his enemy, and in making this definition he changes us and changes us wether we like it or not. We cannot be the same after we have been defined as an enemy as we were before.“

Das mag mit die am schwersten zu akzeptierende Tatsache sein. Jede und jeder von uns kann an sich selbst beobachten wie seine Einstellungen und Gefühle sich täglich ändern. Die Unbeschwertheit, die Leichtigkeit und das Vertrauen in eine stabile und sichere Welt, das was lange unseren Alltag definierte, ist endgültig vorbei. Wir werden lernen müssen damit umzugehen.

Literatur:

Pascale Bruckner: Der Schuldkomplex. Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa, Pantheon 2008

Lee Harris: Civilization and it’s Enemies. The next Stage of History, Free Press 2004

Michael Ley: Die kommende Revolte, Wilhelm Fink 2012

Friedrich Nietzsche: Ecce Homo – Wie man wird, was man ist, Anaconda 2007

Dr. Alexander Meschnig ist Psychologe, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.

Aug 082016
 

Von Fred Alan Medforth

Eine Ergänzung zum Beginn: Kurz nachdem die folgenden Zeilen geschrieben wurden, trafen die ersten Meldungen ein, dass es sich bei dem Machetenangreifer von Charleroi um einen 33 Jahre alten Algerier handeln soll, der seit 2012 in Belgien lebte. Der Mann sei polizeibekannt gewesen, nur nicht im Zusammenhang mit Terrorismus. Auch der „Islamische Staat“ hat sich nun offiziell zu dem Attentat bekannt und ihm damit sein islamistisches Prüfsiegel verliehen. Insofern ändert sich nun auch die Berichterstattung und verlässt vielleicht den beschriebenen Schongang.
Es ist Sonntagvormittag und was hören wir von einem Ereignis am Vortag? Ein Mann geht im belgischen Charleroi mit einer Machete und unter „Allahu akbar“-Rufen auf Polizeibeamtinnen los und versucht, diese zu töten. Bei zwei Verletzten – eine davon schwer – endet seine Opferbilanz, dann wird er von Polizeibeamten erschossen. Jetzt könnte man das Offenkundige berichten, nämlich dass schon wieder ein Islamist die Ungläubigen mit einem Anschlag treffen wollte. Natürlich sind dann immer noch viele Fragen offen, beispielsweise, ob der Mann einen Befehl von außen bekam oder ob er sich diesen selbst gegeben hat. Außerdem wüsste man natürlich gern, ob es sich um einen autochthonen Einwohner, einen Mann mit Migrationshintergrund oder einen auf Einladung der deutschen Bundeskanzlerin eingereisten „Flüchtling“ handelte.
Antwort auf diese Fragen erhielt der geneigte deutschsprachige Medienkonsument längere Zeit nicht. Nach Stunden wurde ihm immerhin die Gewissheit mitgeteilt, dass es wahrscheinlich einen „terroristischen Hintergrund“ gäbe. In vielen Meldungen wurde zwar der „Allahu akbar“-Ruf des Attentäters erwähnt, aber der Wortstamm „Islam“ wird in jedweder Form peinlich vermieden. Soll der geneigte Medienkonsument darüber nachdenken, welche nicht-islamischen Terroristen unter dieser arabischen Anrufung Gottes morden könnten? Dem Autor dieser Zeilen fallen keine ein. Entweder bin ich also zu dumm, so dass mir der Berichterstatter doch bitte erklären könnte, welches nicht-islamistische Motiv für die Tat in Frage kommt oder er soll es beim Namen nennen. Immer dann, wenn islamistische Attentäter zuschlagen, hat man das Gefühl, mit einer Art betreuender Berichterstattung konfrontiert zu werden, die so tut, als gäbe es irgendeine Erklärung für die Tat, die „nichts mit dem Islam zu tun“ hat, auch wenn den Berichterstattern gerade keine einfällt.
Es ist beinahe verwunderlich, dass es noch keinen Hinweis auf eventuelle psychische Probleme des Attentäters gab, der vor ein Polizeirevier zog, um Polizistinnen anzugreifen. Vielleicht kollidiert das etwas mit der Absicht, nicht allzuviel von Herkunft und Vorleben des jungen Mannes preiszugeben. Immerhin haben wir ja schon vor Monaten von unserem Innenminister erfahren, dass es Informationen gibt, die die Öffentlichkeit nur unnötig beunruhigen würden. So ist es nur Fürsorge, wenn der Informationsbetreuer uns hier nicht überfordert.
Vielleicht sollten wir uns dafür einmal bedanken. Immerhin sind die betreuenden Berichterstatter ja nicht ganz erfolglos. Wer beispielsweise vor ein paar Tagen in London eine Frau erstochen und andere Passanten mit seinem Messer verletzt hat, haben wir im deutschsprachigen Raum nicht erfahren. Zumindest so lange die aktuellen Meldungen liefen, war es ein vollkommen herkunftsloser 19-Jähriger, dann war der Fall wieder vergessen. Die Antwort auf die Frage, ob es nun ein Islamist war oder nicht, kann uns deshalb nicht mehr beunruhigen. Ist das nicht schön? So schaffen wir das vielleicht.
Kontraproduktiv wäre es da, zu viel aus Charleroi zu berichten oder die Nachricht zu verbreiten, dass am Sonntag in Lüttich ein Mann festgenommen wurde, der mit der Machete in die Stadt zog. Es handelte sich um einen etwa 20-Jährigen, meldete die Nachrichtenagentur Belga. Mehr Beunruhigendes wird zum Glück derzeit nicht verbreitet. Lehnen Sie sich doch einfach zurück und genießen Sie das ruhige Leben, dass Sie durch die betreuende Berichterstattung gewinnen. Zumindest so lange, bis Sie der verleugneten Wirklichkeit dann irgendwann selbst begegnen. Aber bis dahin ist es doch schöner, wenn man nicht immer über all das nachdenken muss, oder?
Alter Nachtrag: In etwas späteren Meldungen ist tatsächlich auch ein Satz mit der Formulierung „islamistischer Hintergrund“ aufgetaucht. In diesen Tagen kann einen die Wirklichkeit eben schnell überholen während man schreibt.
Neuer Nachtrag: War das jetzt ungerecht gegenüber den Journalistenkollegen, die einfach nur die Nachrichtenlage abgewartet haben? Zum Teil ja, aber das Problem des weit verbreiteten islamistenschonenden Zungenschlages bleibt. Man hätte das Attentat auch vor der Identifizierung des Attentäters schon einen islamistischen Anschlag nennen können. Soviel war offenkundig. Es dennoch zu vermeiden, schürt leider einfach den Verdacht, man soll vor beunruhigenden Schlussfolgerungen geschützt werden.

 

Aug 082016
 

Leserbriefe:

Es gibt keine islamistischen Anschläge, diese kommen direkt aus dem Islam. Es gibt nur Muslime die ihren „Glauben“ wortwörtlich ausleben, viele einschließlich der Unterdrückung und Ermordung der Ungläubigen und solche die ihn passiv leben. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie nicht gutheißen, was da im Nahmen ihres Gottes verbrochen wird. Solange sich die passiven Muslime nicht aktiv gegen den Islam in seinen geschriebenen Anleitungen Koran, Hadithen und Scharia aussprechen, wird es bei uns keinen Frieden mehr geben. Der Islam hat in Europa eine kritische Masse erreicht, wo er beginnt zu fordern und terrorisieren. Der nächste Schritt ist dann die offene politische Auseinandersetzung und Steigerung der Macht des Islam in Europa. Dann beginnt die direkte Unterdrückung der Nichtgläubigen.
All das kann man bestens am Beispiel Libanon nachvollziehen, und das in weniger als 50 Jahren! Die Türkei wird in 10 Jahren ein islamischer Staat mit islamischer Gesetzgebung sein, Deutschland in 20Jahren. Vielleicht gibt es dann noch einige Ghettos für Christen, aber nur wenn sie auch brav ihre Steuern bezahlen. Die renitenten unter ihnen werden ausgelöscht.


Was darf man sich in einem Land erwarten, dass von einer aus der DDR stammenden Politikerin als Bundeskanzlerin geführt wird, die zu Zeiten Erich Honeckers das politische Tagesgeschäft von der Pike auf lernte ? Deutschland ist – nach offizieller Darstellung – offenbar das einzige Land der Erde, in dem Muslime regelmäßig Anschläge ohne terroristischen bzw. islamistischen Hintergrund begehen.


Journalisten, die nur in ihren Stuben hocken und auf die „Nachrichtenlage“ warten, haben ihren Beruf verfehlt. Ihr Material ist auch nicht der Leser, sondern die Tatsachen. Denen wären sie eigentlich verpflichtet. Danach kommt die Sprache und dann kommt lange nichts. Dann kommen gute Ideen für einen Kommentar. Die Erziehung ihrer Kunden/Leser gehört jedenfalls nicht zum Journalismus. Dafür gäbe es den treffenden Begriff der Propaganda, des Propagandisten und des Polittrucks.


Es ist wohlbekannt, daß die Neue Welt ohne Grenzen, betreut von Sprüchen wie „Wir sind alle Menschen. Wir leben alle auf diesem Planeten“ islamische Gewalt lieber totschweigt, als typisch männlich definiert, aus Muslimen „rechtsextreme Deutschiraner“ oder Norweger mit somalischen Wurzeln macht.

Journalisten werden massiv unter Druck gesetzt Migrantenkriminalität zu kaschieren oder zu verschweigen. Druck ist aber oft gar nicht mehr nötig. Man weiß, was erwartet wird, und handelt in vorauseilendem Gehorsam.

Das der Islam dabei ist Europa zu zerstören ist politisch nicht korrekt. Es wird der eigenen Bevölkerung verheimlicht. Die wird damit aber immer unmittelbarer im öffentlichen Raum konfroniert. Sogar das schlichteste Gemüt beginnt an ARD und ORF, Stern und Bild zu zweifeln.

Aug 082016
 

Wird Europa ablehnen, zu knien, wie der heroische französische Priester?

  • Gehen Sie in diesen Tagen in Europa herum: Sie werden keine einzige Demonstration finden, die gegen den Mord an Pater Jacques Hamel protestiert. Am Tag, an dem ein 85-jähriger Priester in einer französischen Kirche getötet wurde, sagte niemand: „Wir sind alle Katholiken“.
  • Selbst Papst Franziskus blieb angesichts des wichtigsten anti-christlichen Ereignisses auf Europas Boden seit dem Zweiten Weltkrieg still und sagte, dass die Islamisten „Geld suchen“. Der gesamte vatikanische Klerus weigerte sich, das Wort „Islam“ auszusprechen.
  • Rituell wiederholen Europas Medien und Politiker nach jedem Massaker die Geschichte vom „Versagen der Geheimdienste“ – ein Feigenblatt, um nicht über den Islam und sein Projekt der Eroberung Europas reden zu müssen. Es ist der bekannte Verhaltenskodex nach jedem islamistischen Angriff.
  • Europa ist anscheinend zu einem permanenten Belagerungszustand verdammt. Aber was, wenn eines Tages, nach weiterem Blutvergießen und Anschlägen, Europas Regierungen Verhandlungen beginnen mit den Mainstream-islamischen Organisationen über die Bedingungen für die Unterwerfung der Demokratien unter islamisches Scharia-Recht? Cartoons über Mohammed sind bereits aus den europäischen Medien verschwunden, und die Verurteilung Israels und der Juden als Sündenböcke für alles begann schon vor langer Zeit. Nach dem Angriff auf die Kirche beschlossen die französischen Medien sogar, keine Fotos von Terroristen mehr zu veröffentlichen. Das ist die mutige Antwort unserer Mainstream-Medien auf Dschihad.

Stellen Sie sich die Szene vor: Die katholische Morgennmesse in der nördlichen französischen Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray, eine fast leere Kirche, drei Pfarreimitglieder, zwei Nonnen und ein sehr alter Priester. Messerschwingende ISIS Terroristen unterbrechen die Messe und schlitzen den Hals des Paters Jacques Hamel auf. Diese herzzerreißende Szene beleuchtet den Zustand des Christentums in Europa.

Es passierte schon früher. Im Jahr 1996 wurden sieben französische Mönche in Algerien geschlachtet. Im Jahr 2006 wurde ein Priester im Irak enthauptet. Im Jahr 2016 nahm dieses schreckliche islamische Ritual Platz im Herzen des europäischen Christentums: Die Stadt der Normandie, wo Pater Hamel ermordet wurde, ist der Ort des Prozesses gegen Jeanne d’Arc, der Heldin des französischen Christentums.

Frankreich hatte wiederholt gewarnt: Europas Christen wird das gleiche Schicksal treffen wie ihre östlichen Brüder. Aber Frankreich weigerte sich, Europas Christen, noch diejenigen im Osten, zu schützen. Als vor einem Jahr der Rektor der Großen Moschee von Paris, Dalil Boubakeur, vorschlug, leere französische Kirchen in Moscheen umzuwandeln (wie diejenige in Saint-Étienne-du-Rouvray), unterzeichneten nur ein paar wenige französische Intellektuelle, angeführt von Alain Finkielkraut und Pascal Bruckner, die Protestnote mit dem Titel „rühr‘ meine Kirche nicht an“ („Touche pas à mon église“) zur Verteidigung des französischen christlichen Erbes. Laurent Joffrin, Direktor der Tageszeitung Libération, führte eine linke Kampagne gegen die Protestnote und beschrieb die Unterzeichner als „altersschwach und faschistisch“.

Seit Jahren haben die französischen sozialistischen Bürgermeister in der Tat den Abriss von Kirchen oder deren Umwandlung in Moscheen genehmigt (das gleiche Ziel wie ISIS, aber durch andere, „friedlichere“ Mittel). Außer im Saint-Germain-des-Prés-Viertel von Paris und in einigen schönen Gebieten wie dem Festival von Avignon erlebt Frankreich eine dramatische Identitätskrise.

Während die Bemühungen, Frankreichs Kirchen zu retten, dämonisiert oder ignoriert worden waren, erlitten gefährdete Ostchristen, die durch ISIS ausgerottet werden, dasselbe Schicksal. „Es ist nicht mehr möglich, diese ethnische und kulturelle Säuberung zu ignorieren“, liest sich ein Aufruf, unterzeichnet von den üblichen kämpferisch „islamophoben“ Intellektuellen wie Elisabeth Badinter, Jacques Julliard und Michel Onfray. Im März warf die Zeitung Le Figaro der Regierung von Manuel Valls vor, die Christen, die von ISIS mit dem Tod bedroht werden, im Stich zu lassen durch die Weigerung, ihnen Visa zu gewähren.

Gehen Sie in diesen Tagen in Europa herum: Sie werden keine einzige Demonstration finden, die gegen die Tötung von Pater Hamel protestiert. Im Januar 2015, nach dem mörderischen Angriff auf Charlie Hebdo, gingen die Franzosen auf die Straße, um „Je suis Charlie“ zu sagen. Nach dem 26. Juli 2016, am Tag an dem in einer Kirche ein 85-jähriger Priester ermordet wurde, sagte niemand: „Wir sind alle Katholiken“. Selbst Papst Franziskus blieb im Angesicht des wichtigsten anti-christlichen Ereignisses auf Europas Boden seit dem Zweiten Weltkrieg still und sagte, dass die Islamisten „Geld suchen“. Die gesamte Geistlichkeit des Vatikans weigerte sich, das Wort „Islam“ zu sagen oder zu schreiben.

Wahrheit kommt nur von ganz wenigen Autoren. „Religionen überwinden andere Religionen; Polizei hilft wenig, wenn man keine Angst vor dem Tod hat.“ Mit diesen Worten, sechs Monate nach dem Massaker von Charlie Hebdo, sprach der Schriftsteller Michel Houellebecq mit derRevue des Deux Mondes. Unsere Elite sollte es nach jedem Massaker lesen, bevor sie Seiten füllt mit dem „Versagen der Geheimdienste.“

Es ist nicht so, dass ein zusätzliches französisches Gendarmeriefahrzeug den Islamisten, der 84 Personen in Nizza schlachtete, hätte stoppen können. Vielleicht. Könnte sein. Aber das ist nicht der Punkt. Rituell wiederholen Europas Medien und Politiker nach jedem Massaker die Geschichte vom „Versagen der Geheimdienste“. Im Fall des Angriffs in Saint-Étienne-du-Rouvray geht die Geschichte um einen Terroristen, der unter Überwachung gestellt wurde.

Die „Geheimdienstversagen“-Theorie ist ein Feigenblatt, um zu vermeiden, über den Islam und sein Projekt der Eroberung Europas reden zu müssen. Es ist der bekannte Verhaltenskodex nach jedem islamistischen Angriff. Dann fügen sie hinzu: „Vergeltung“ schafft eine Spirale der Gewalt; Man muss für den Frieden arbeiten und gute Absichten zeigen. Dann kommt in zwei oder drei Wochen das fatale „wir haben es verdient“. Wofür? Dafür, dass wir eine Religion haben, die anders ist als ihre?

Wir hören immer die gleichen Stimmen, wie in einem großen Verstellungsspiel und kollektiver Desorientierung, in dem niemand weiß, welcher Feind zu schlagen ist. Aber immerhin, ist es nicht viel tröstlicher, vom „Geheimdienst“ anstelle der Islamisten zu reden, die versuchen, durch Terror und Scharia die Unterwerfung von uns armen Europäern zu erzwingen?

Europa ist anscheinend zu einen permanenten Belagerungszustand verdammt. Aber was wenn eines Tages, nach mehr Blutvergießen und Anschlägen, Europas Regierungen beginnen, mit den Mainstream-islamischen Organisationen Verhandlungen zu führen über die Bedingungen für die Unterwerfung der Demokratien unter islamisches Scharia-Recht? Cartoons über Mohammed und das „Verbrechen“ der Blasphemie sind bereits aus den europäischen Medien verschwunden, und die Verurteilung Israels und der Juden als Sündenböcke für alles begann vor langer Zeit.

Nach dem Angriff auf die Kirche beschlossen die französischen Medien sogar, keine Fotos von Terroristen mehr zu veröffentlichen. Dies ist die mutige Antwort von unseren Mainstream-Medien auf Dschihad, die auch in der Charlie Hebdo Krise tödliche Zeichen der Feigheit zeigten.

Die einzige Hoffnung kommt heute von einem 85-jährigen französischen Priester, der von Islamisten ermordet wurde nach einer einfachen, noble Geste: Er weigerte sich, vor ihnen zu knien. Wird das gedemütigte und träge Europa das Gleiche tun?

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

Übersetzung: Daniel Heiniger

Aug 062016
 

von Burak Bekdil

  • Der Leiter einer Abteilung des Obersten Berufungsgerichtes hat aufgedeckt, dass fast 3.000 Ehen registriert wurden zwischen den Opfern von sexuellem Missbrauch, einschließlich Vergewaltigung, und ihren Angreifern. Der Richter erwähnte einen Fall, in dem drei Männer ein Mädchen entführten und vergewaltigten, und dann hat einer von ihnen sie geheiratet und die Urteile gegen alle drei wurden aufgehoben.
  • Statt Gesetze zu verabschieden, um die grotesken Artikel im Strafgesetzbuch zu verbessern, macht Erdogan weiterhin „Familien-Engineering“ im Einklang mit seinem islamistischen Denken. Vor kurzem sagte Erdogan einer Frauenvereinigung, dass „Familienplanung und Empfängnisverhütung nichts für muslimische Familien ist.“
  • Die First Lady der Türkei, Emine Erdogan, schockierte viele Menschen, als sie sagte, dass die osmanischen Harems „Bildungszentren“ waren, die „Frauen auf das Leben vorbereiteten.“

Es gab mehrere dramatische Aspekte der schleichenden Islamisierung der Türkei in den letzten 15 Jahren. Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Erosion säkularen gesellschaftlichen Lebens und Majoritanismus (dass die Mehrheit in der Gesellschaft berechtigt zu sein meint, vor allem anderen Vorrang zu haben) sind nicht alle. Die Islamisierung der türkischen Gesellschaft hat auch das Leben für Frauen schwieriger gemacht.

Im Jahr 2015 belegte die Türkei Rang 130 in Sachen Gleichstellung der Geschlechter unter einer Gruppe von 145 Ländern. Aber das war kaum überraschend. Nur ein Jahr zuvor hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan der Gleichheit zwischen Männern und Frauen widersprochen. „Die Gleichstellung der Frauen mit den Männern ist gegen die Natur,“ sagte er.

All dies steht im Gegensatz zu den säkularen Prinzipien, die Erdogan seit langem rückgängig machen will. Türkische Frauen gewannen das Wahlrecht schon 1934, 25 Jahre vor den Schweizer Frauen. Jetzt, 82 Jahre nach der Erreichung des Wahlrechts, müssen sich türkische Frauen von ihrem Präsidenten, Erdogan, Frauenrechte „auf türkische Art“ anbieten lassen. „Wir müssen Frauenrechte nicht unbedingt im selben Format und Stil zum Ausdruck bringen, verteidigen und implementieren, wie sie im Westen existieren,“ kommentierte Erdogan.

Erdogan steht nicht allein mit der Annahme, dass die beste Rolle einer Frau die als Mutter sein sollte. Seine Frau, die First Lady der Türkei, Emine Erdogan, schockierte viele Menschen, als sie sagte, dass die osmanischen Harems „Bildungszentren, die Frauen auf das Leben vorbereiten“ waren.

Nachdem das die Haltung des mächtigsten Mannes der Türkei ist, dürfte das Leben für moderne türkische Frauen, vor allem diejenigen, die eine etwas abweichende Meinung haben, schwieriger werden.

Im Mai verurteilte ein türkisches Gericht eine Journalistin, Frau Arzu Yildiz, zu 20 Monaten im Gefängnis für das Zeigen von Videoaufnahmen von Waffentransporten in Lastwagen, offenbar vom türkischen Geheimdienst betrieben, die eine Ladung von Waffen an verschiedene islamistische Gruppen in Syrien ausliefern. Erdogan hat besonders empfindlich auf den Film reagiert und behauptet, dass die Aufdeckung der Lastwagen und ein Teil der Medienberichterstattung darüber Teil eines Plans seiner politischen Gegner war, um ihn zu untergraben und die Türkei in Verlegenheit bringen.

Der Prozess gegen die Journalistin Yildiz hob jedoch nebst ihrer Verurteilung eine rechtliche Besonderheit hervor. Im Mai wurde Yildiz zu 20 Monaten im Gefängnis sowie dem Entzug der elterlichen Rechte über ihre Kinder verurteilt.

Präsident Erdogan bestand darauf, dass die Fahrzeuge humanitäre Hilfe trugen und beschuldigte die Staatsanwaltschaft des „Verrats und der Spionage“ sowie Agenten seines US-Erzfeindes Fethullah Gülen zu sein.

Die Staatsanwaltschaft wurde verhaftet und vor Gericht gestellt und unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Gefängnisstrafen verurteilt. Yildiz erhielt aber Videos des Verfahrens, und veröffentlichte die Zeugenaussagen der Staatsanwaltschaft, die den Behauptungen der Regierung widersprachen, auf YouTube.

„Niemand kann mir meine Kinder wegnehmen… nicht einmal der Sultan selbst, geschweige denn das Gericht,“ sagte Yildiz dem TV-Sender Can Erzincan.

Das Gericht entzog Yildiz die gesetzlichen Rechte über ihre Kinder für die Verletzung der Geheimhaltung des Gerichtsverfahrens. Das Urteil sagte, die Journalistin werde der Vormundschaft über ihre Kinder beraubt, und rief damit einen Artikel des türkischen Strafgesetzbuches auf. Die Entscheidung bedeutete, dass sie nicht in der Lage sein wird, ihre Kinder in der Schule zu registrieren, Bankkonten für sie zu eröffnen, oder sie allein ins Ausland mitzunehmen ohne deren Vater.

Aber – selbst nach offiziellem Narrativ – sehen sich Frauen schlimmeren Tragödien gegenüber in Erdogans Türkei. Der Leiter einer Abteilung des Obersten Berufungsgericht hat aufgedeckt, dass fast 3,000 Ehen registriert wurden zwischen Opfern sexuellen Missbrauchs, einschließlich Vergewaltigung, und ihren Angreifern. Im Gespräch mit einer parlamentarischen Kommission bezeugte der leitende Richter, dass Kinder im Alter zwischen fünf und 18 sexuellem Missbrauch ausgesetzt werden, und dass Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 leichter von Missbrauchern hereingelegt werden. Der Richter erwähnte einen Fall, in dem drei Männer ein Mädchen entführten und vergewaltigten, dann heiratete einer von ihnen sie und die Urteile für alle drei wurden aufgehoben. Heiratsanträge im türkischen Stil.

Statt Rechtsvorschriften zu erlassen, um die grotesken Paragraphen des Strafgesetzbuches zu verbessern, macht Erdogan „Familien-Engineering“ im Einklang mit seinem islamistischen Denken. Vor kurzem sagte Erdogan einer Frauen-Vereinigung, dass Frauen ohne Kinder „mangelhaft, unvollständig“ seien. Er sagte, dass „die Ablehnung der Mutterschaft bedeutet, die Menschheit aufzugeben“, und dass „Familienplanung und Empfängnisverhütung nichts ist für muslimische Familien.“

Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der modernen Türkei, kämpfte hart darum, türkischen Frauen zu gewähren, was ihre westlichen Kolleginnen in zivilisierten Teilen der Welt genossen. Erdogan ist nun damit beschäftigt, das Erbe von Atatürk rückgängig zu machen, der einst stolze, westlich denkende türkische Frauen produziert hatte.

Burak Bekdil lebt in Ankara und ist ein türkischer Kolumnist für den Hürriyet Daily und ein Fellow am Middle East Forum.

Jul 262016
 

In der „Welt“ ist zu lesen:In den deutschen Sicherheitsbehörden wächst die Kritik an der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Vor allem im Verfassungsschutz, im Bundeskriminalamt, beim Bundesnachrichtendienst (BND) und der Bundespolizei gibt es nach Informationen der „Welt am Sonntag“ erhebliche Sorgen um die innere Sicherheit der Bundesrepublik.
„Der hohe Zuzug von Menschen aus anderen Weltteilen wird zur Instabilität unseres Landes führen“, warnt demnach ein mit Sicherheitsfragen vertrauter Spitzenbeamter. „Wir produzieren durch diese Zuwanderung Extremisten, die bürgerliche Mitte radikalisiert sich, weil sie diese Zuwanderung mehrheitlich nicht will und ihr dies von der politischen Elite aufgezwungen wird“, befürchtet er weiter. Seine Prognose ist düster: „Wir werden eine Abkehr vieler Menschen von diesem Verfassungsstaat erleben.“
Eine Integration Hunderttausender illegaler Einwanderer in Deutschland sei angesichts der Zahl und der bereits bestehenden Parallelgesellschaften gar nicht möglich, befürchten Sicherheitsexperten. Stattdessen „importieren wir islamistischen Extremismus, arabischen Antisemitismus, nationale und ethnische Konflikte anderer Völker sowie ein anderes Rechts- und Gesellschaftsverständnis“, heißt es in einem unterschriftslosen Papier, das unter hochrangigen Sicherheitsbeamten des Bundes kursiert und der „Welt am Sonntag“ vorliegt.“

Jul 222016
 

Von VERA LENGSFELD > ein Auszug,- den ganzen Artikel finden Sie HIER

Der Kardinalfehler aller Migrationsbefürworter ist, das sie die Argumente für die individuelle Migration einfach auf die Massenmigration übertragen. Dabei übersehen sie unbewusst oder absichtlich, dass individuelle Migranten in ein Land kommen, mit der Absicht, ein neues Leben aufzubauen und sich im Land anzupassen. Massenmigraten kommen, um ihr gewohntes Leben mit mehr Sicherheit und materiellem Wohlstand fortzusetzen. Dabei spielt auch die Legende, dass  in Europa die Regierungen Geld verteilen, wofür man nichts leisten muss, eine große Rolle.

Der zweite Fehler, wenn es sich dabei nicht eher um eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit handelt, ist, alle Migranten als Asylsuchende zu behandeln. „Asyl bedeutet, einem Menschen eine vorübergehende Zuflucht zu gewähren, der vor politischer Verfolgung bzw. akuter Lebensgefahr flieht“. Asylsuchende sind also nicht dazu da, unsere Renten und unseren Wohlstand zu sichern, oder unsere demographische Lücke zu schließen, wie man immer wieder von Politikern hört.

Seit den ersten Anfängen behandeln sowohl EU-Kommission als auch unsere Politiker die Massenmigration als Verteilungsfrage. Es geht also nicht um die Wünsche und Bedürfnisse der Migranten, sondern um die Sicherung der Masseneinwanderung. Von einer Eindämmung der Migration ist nirgends die Rede. Viel aber von notwendiger „Solidarität“, was nichts anders heißt, als dass alle anderen Staaten verpflichtet sein sollen, die von Merkel gerufenen Migranten aufzunehmen. Dazu besteht selbst in westeuropäischen Staaten kaum Neigung, in den osteuropäischen, die ihre Fremdbestimmung gerade erst vor einem Vierteljahrhundert abgeschüttelt haben, schon gar nicht. Hier gibt es den meisten Widerstand gegen den moralischen Imperialismus von Kanzlerin Merkel und Jean-Claude Junker.

Kritik an der unkontrollierten Zuwanderung wird rigoros unterdrückt. Die Kritiker müssen sich gefallen lassen, im Extremfall als Nazi und Rassist, im freundlichen Fall als xenophob abgestempelt zu werden.

Wenn diese Politik der europäischen Eliten nicht gestoppt wird, entsteht ein fragmentiertes Europa, dessen Parallelgesellschaften sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht harmonisch wechselseitig bereichern, sondern feindlich gegenüberstehen werden.

„Alle Sozialexperimente der Geschichte haben sich binnen kürzester Zeit in entsetzliche Katastrophen verwandelt. Der nahöstlchen Masseneinwanderung nach Europa, organisiert von den wohlmeinenden europäischen Eliten der Gegenwart, droht dasselbe Schicksal.“

Jul 192016
 

Von Ramin Peymani

Gerade einmal gut drei Stunden dauerte das, was uns die Türkei als „Putschversuch“ vorspielen wollte. Als am Freitag gegen 22 Uhr zur besten Sendezeit eine Handvoll Soldaten mit ein paar Panzern und etwas Fluggerät Teile Ankaras und Instanbul scheinbar in ihren Besitz nahmen, schwante manchem bereits, dass der Spuk schnell vorbei sein würde. Von Beginn an wirkte das Ganze seltsam befremdlich, ja geradezu dilettantisch. Live konnte die Welt zuschauen, wie sich das Militär auf einer Brücke verschanzte, wie es einen Flughafen besetzte und den Staatssender TRT einnahm, um sich wenig später fast widerstandslos zu ergeben. Überall die gleichen Szenen: Die mit übergroßen Türkei-Flaggen anrückenden Massen eroberten ihre Stadt spielend leicht zurück. Der von Erdogan telefonisch bestellten „Armee der Zivilisten“ gelang es problemlos, die zwar zahlenmäßig unterlegenden, aber schwer bewaffneten Soldaten einzuschüchtern. Nein, da sind sich viele Experten einig, so sieht ein ernst gemeinter Putsch nicht aus. Erdogan verfolgte das makabere Schauspiel aus dem sicheren Versteck heraus und erklärte es wenige Stunden nach Beginn kurzerhand für beendet. Allerdings nicht, ohne mehr als 260 Tote zu hinterlassen, von denen rund 100 auf Seiten der „Putschisten“ zu beklagen sind. Die schräge Inszenierung gipfelte in Erdogans geschmackloser Feststellung, der Putschversuch sei ein „Geschenk Gottes“.

Der Führer, der auch schon mal Hitler-Deutschland als Beispiel für den Umbau des türkischen Staates nennt, verschwendet seit Samstag keine Minute, um die Gunst der Stunde zu nutzen. 2.750 Richter und Staasanwälte wurden ihrer Posten enthoben, mehr als doppelt so viele politische Gegner verhaftet. Die Welle der Säuberung und Gleichschaltung überrollt das Land mit unvorstellbarer Wucht. Angesichts dieser Entwicklungen sollte man meinen, es ginge ein Aufschrei durch die zivilisierte Welt, der vor allem aus Deutschland kommen müsste. Die Anfänge des Aufstiegs der Nationalsozialisten sind wohlbekannt. Doch weit gefehlt! Nur zaghaft melden sich Politiker der zweiten und dritten Reihe mit Kritik zu Wort. Der Rest – von der Kanzlerin bis zum Außenminister – freut sich mit dem Despoten über den „Sieg der Demokratie“. Von Washington über Brüssel bis nach Berlin überbietet sich die „politische Elite“ darin, Erdogan wohlfeile Wortgirlanden zu binden. Voller Erleichterung bejubelt man die Niederschlagung des militärischen Putsches und lässt dabei unerwähnt, dass der zivile Putsch in vollem Gange ist. Wo sich die westliche Welt im Falle der Ukraine noch einig war, dass nämlich Putschisten zu unterstützen seien, die ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt mal einfach so abgesetzt hatten, betrachtet sie die Sache im Falle der Türkei genau andersherum. Was gut zwei Dutzend Militärbasen und ein grotesker Flüchtlingspakt doch anrichten können.

Natürlich ist die Sorge der NATO ebenso begründet wie die der EU: Zu leicht könnte Erdogan sich als militärischer Partner bockig stellen oder gar Millionen von Flüchtlingen auf Europa loslassen. Man hat sich dem Herrscher ausgeliefert. Völlig undenkbar ist angesichts dieser Lage ein EU-Beitritt der Türkei – und doch wird man ihn auf mittlere Sicht wohl nicht mehr verhindern können. Erdogan hat die westliche Welt in der Hand und macht sie zu seinem Spielball. Wir werden nie erfahren, wie sehr der türkische Befehlshaber hinter allem steckt – dass ihm der misslungene „Putsch“ als einzigem nutzt, ist jedoch unbestritten. Die von Krisen gebeutelten Staats- und Regierungschefs in Europa haben eine historische Chance verstreichen lassen, sich deutlich von einem Machthaber zu distanzieren, der sie verhöhnt, beleidigt und erpresst. Sie mögen damit ihre geostrategische Rolle „klug“ gespielt haben, doch über die Folgen sollten sie sich im Klaren sein. Wer Despoten zur Errichtung einer Diktatur gratuliert, darf sich nicht wundern, wenn ihm die eigene Bevölkerung das Vertrauen entzieht. Viel schlimmer noch ist aber, was sich seit Samstag in vielen deutschen Großstädten abspielt: Mit dem Aufmarsch Tausender Erdogan-Kämpfer erhalten wir einen Vorgeschmack darauf, wie sehr wir das Kuschen vor dem türkischen Herrscher noch bereuen werden.

Jul 162016
 

Ein ARTIKEL von CHRISTIAN ORTNER

Die Anwendung „wohltemperierter Grausamkeit“ mahnte der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk im Juli 2015, vor jetzt gerade einem Jahr, ein, um den damals gerade anschwellenden Strom von Migranten aus dem Nahen Osten, Afrika und Teilen Vorderindiens zu begrenzen. Ein Begriff, der dem Denker, wenig überraschend, damals ordentlich Prügel einbrachte. Richard David Precht, die Helene Fischer unter Deutschlands populären Gebrauchsphilosophen, warf Sloterdijk „Nazi-Jargon“ vor. Wie recht Sloterdijk mit seiner unschönen Forderung hatte und wie töricht die Replik Prechts und vieler anderer war, hat sich in den zwölf Monaten, die seit dem Juli 2015 vergangen sind, mehr als dramatisch bewiesen.

Die Schließung der Westbalkanroute für Migranten war natürlich richtig. Aber sie stellte zweifellos eine „wohltemperierte Grausamkeit“ all jenen gegenüber dar, die das Bedürfnis verspürten, illegal nach Deutschland zu reisen. Das Gleiche gilt für den wackeligen Pakt mit der Türkei zur Eindämmung der Migration. Und das Gleiche wird in noch viel höherem Maße für die Deals gelten, die Brüssel früher oder später mit Staatsgebilden wie Libyen oder dem Sudan wird aushandeln müssen, um der Völkerwanderung Herr zu werden.

Im Sudan etwa, dessen Präsident Umar al-Bashir wegen Verdachts auf Völkermord per internationalem Haftbefehl gejagt wird, hat Angela Merkel, 2015 noch die Schutzmutter der Schutzerflehenden, jüngst diskret sondieren lassen, mit welcher Hochtechnologie man behilflich sein könne, um vier Millionen Migrationswillige in der Region mit sanfter Gewalt an der Abreise zu hindern. Spanien betreibt dergleichen schon seit Längerem zusammen mit Marokko, robust in der Sache und mit ziemlich großem Erfolg.

Natürlich ist das alles durchaus „wohltemperierte Grausamkeit“. Trotzdem wird dies und noch mehr an unterschiedlich temperierten „Grausamkeiten“ im Sloterdijk’schen Sinne kommen und kommen müssen, um eine Implosion Europas zu verhindern, wie sie sich schon da und dort andeutet. Viele Europäer wehren sich freilich nach wie vor, dies zu akzeptieren. Das mag an Naivität liegen, an illusionärem Wunschdenken oder einer Unwilligkeit, die Logik der Massenmigration aus der arabischen Welt oder Afrikas zu Ende zu behirnen und sich deren Konsequenzen zu stellen. Oft wird es aber auch an einer unzulässigen Vermischung von Gesinnungsethik mit Verantwortungsethik liegen, wie das der Soziologe Max Weber definiert hat.

Gesinnungsethik ist in diesem Kontext das ausschließlich seinen ethischen Grundsätzen folgende Verhalten des Einzelnen unbeschadet der daraus resultierenden Folgen; Verantwortungsethik hingegen wird nicht nur nach ethischen Kriterien handeln, sondern immer auch die Konsequenzen zum Teil des Kalküls machen. Privatmenschen ist es daher unbenommen, sich unbeschränkt willkommenkulturell zu engagieren – ein Staat hingegen, der nicht verantwortungsethisch ins Kalkül einbezieht, welche Folgen unbegrenzte Zuwanderung haben wird, handelt schlicht und einfach verantwortungslos.

Auch wenn jener Paradigmenwechsel, der heuer in Österreich offen ausgesprochen und in Deutschland stillschweigend in der Asylfrage stattgefunden hat, natürlich primär politischer Existenzangst der herrschenden Klasse geschuldet war, so lässt er sich doch auch beschreiben als Wechsel von einer völlig verantwortungslosen staatlichen Gesinnungsethik (2015) zu angemessener Verantwortungsethik (2016).

Außenminister Sebastian Kurz folgte im Juni mit seinem Vorstoß, sich an Australiens rigider Abschottungspolitik gegenüber der Völkerwanderung ein Beispiel zu nehmen, im Grunde nur diesem dringend notwendigen Paradigmenwechsel und trieb ihn noch ein Stück voran.

Man kann das mit Sloterdijk „wohltemperierte Grausamkeit“ nennen. Im Grunde ist es freilich nichts anderes als die Einsicht in das Notwendige. („Presse“)

Jul 152016
 

Ein ARTIKEL von ISMAIL TIPI bei TICHY

Wieder ein Terroranschlag. Wieder dutzende Tote. Wieder trifft es Frankreich. Die vergangene Nacht hat mich wieder einmal nicht schlafen lassen. Grauenhafte Bilder. Überall Leichen, überall Blut. Kinder unter den Toten. Wieder in Panik weglaufende Menschen. Angst und Tränen in den Augen. Väter und Mütter klammern ihre Kinder an ihre Brust und laufen. Schreie sind zu hören. Menschliches Leid. Wieder weinen Mütter und Väter um Ihre Kinder. Wieder weinen Kinder um ihre Väter oder Mütter.

Alles kann Waffe sein

Es war wieder ein hinterhältiger, unmenschlicher, barbarischer Anschlag gegen die Menschlichkeit. Es war ein LKW, der durch eine feiernde Menschenmenge raste, keine Bombe und kein Gewehr, doch trotzdem sind 84 Menschen dabei gestorben und mehr als 20 Menschen schwer verletzt. Es verdeutlicht uns, dass so ein grausamer Anschlag jederzeit passieren kann. Terror bedroht uns immer und überall. Alles kann für ihn Waffe sein.

Besonders Politiker haben die verdammte Pflicht, jetzt Klartext zu sprechen. Wir müssen gerade in Zeiten wie diesen, die Gefahr und Bedrohung beim Namen nennen. So wie ich die Lage und die momentanen Informationen deute, war das wieder ein Terroranschlag in Nizza. Wie oft war ich privat oder beruflich dort. Der Tatort ist mir bekannt. Deswegen kann ich genau nachvollziehen, was sich dort abgespielt hat. Deswegen ist mein Schmerz unbeschreiblich. Ich fühle mit den Angehörigen der Opfer und wünsche den verletzten Menschen eine schnelle Genesung.

Das, was wir zurzeit erleben, ist eine neue Dimension des Terrors. Um Menschen zu töten, eine ganze Gesellschaft in Angst und Panik zu versetzen, braucht man keine Waffen oder Sprengstoffe mehr. Alles, was sich bewegt, ist heute zur eine Waffe geworden. Flugzeuge, Autos, LKWs, Busse, Boote, Schiffe und Schienen-Fahrzeuge. Und genau das ist das Ziel des IS. Damit will er uns verunsichern, uns verletzen und uns zur Aufgabe unserer Freiheiten und unserer Werte zwingen. Jetzt ist es an uns, genau das zu verhindern und stand zu halten.

Wie lange wollen wir Zuschauer sein?

Ich frage mich: Wie lange wollen wir „nur“ Zuschauer sein? Wie lange wollen wir zusehen, wie unschuldige Menschen sterben? Wie lange wollen wir die größte Bedrohung für die westliche freie Gesellschaft verharmlosen? Was muss noch alles geschehen, damit wir endlich gegen den religiösen Terrorismus unsere Stimme erheben? Wie viele unschuldige Menschen müssen noch sterben, damit wir Fundamentalismus, Radikalislamismus, Dschihadismus und Salafismus als die größte Gefahr für unsere Demokratie und Freiheiten erkennen? Wie viele Menschen müssen um ihre Angehörige weinen, damit die Verantwortlichen und „Gutmenschen“ endlich aufstehen und mit demokratischen Mitteln massiv den radikalen Islamismus bekämpfen?

Es reicht jetzt. Mich macht es wütend, wenn manche Krokodilstränen weinen, den Terror verdammen und ihre Trauer zum Ausdruck bringen. Die Opfer und ihre Angehörige brauchen diese Bekundungen nicht. Sie brauchen keine Worte, sie erwarten Taten. Die Menschen haben inzwischen Angst, überhaupt in die Innenstädte zu gehen oder Veranstaltungen zu besuchen. Wir sind genau da, wo die Terroristen uns haben wollen. Sie schränken uns in unseren Gewohnheiten, Freiheiten und unserer Mobilität ein. Sie greifen in unseren Haushalt der Menschlichkeit ein. Das müssen wir ändern. Wir müssen mit Mann und Maus gegen diese Demokratiefeinde vorgehen. Unter falschverstandener Toleranz dürfen wir nicht eine Gefahr, die noch nie so groß war wie heute, verharmlosen, sondern müssen sie im Keim ersticken. Der Kuschelkurs gegenüber Salafisten und islamistischen Extremisten muss in Europa und vor allem auch hier in Deutschland endlich aufhören.

Jul 152016
 

Wäre ich Muslim, wäre für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, dieser Religion den Rücken zu zu kehren und aus diesem krankhaften Verein auszutreten. Einer Religion, die nur Unheil über Menschen bringt, die Menschen in einem LKW über Frauen und Kinder fahren lässt. Ich würde mich so schämen dafür, dass ich nicht weiter ein Teil davon sein wollen würde und ich würde als Frau und höchstwahrscheinlich Mutter mein Kopftuch abnehmen und mir sagen: Jetzt ist endgültig genug.


Es ist wieder Zeit, für viel heiße Luft, wobei das tatsächliche Problem wie immer verleugnet werden wird.
Ich warte schon auf die verblödete Internetgemeinde mit Ihren “Je suis ……” und “#…….” – man ist ja so betroffen, seitens der Politik werden Placebos ausgegeben und nächste Woche geht es weiter wie bisher, so als wäre alles in bester Ordnung! Am schlimmsten sind dann wieder die, die auf das wirkliche Problem aufmerksam machen und Veränderungen fordern! Pack, Dunkeldeutschland….


Nizza ist die Konsequenz aus einer fast unbegrenzten Zuwanderung.
Die Zugewanderten sind und werden keine Franzosen, nicht einmal in der dritten Generation. Sie sind Algerier, Marokkaner, Araber und bleiben es bis auf wenige Ausnahmen auch….auch wenn sie einen Französischen Pass bekommen.
Das grundsätzliche Problem liegt in der Religion und der dazu gehörenden Zivilisation.
In Europa gab es niemals Menschen, die aufgrund ihres Glaubensbekenntnis die Lizenz zum Töten hatten, bis auf die katholische Kirche und den Papst.
Das geschah allerdings in einem ganz anderen Rahmen.
Terrorakte wie in Nizza sind nur durch Grenzen und Nationalstaaten zu verhindern, bzw. einzuschränken.
Die Phantasien von Multikulti werden noch viel mehr Opfer fordern…
Jede weitere Moschee, die mit Minarett gebaut wird, wird weitere potentielle Täter hervorbringen..
Denn sie sind Symbole einer Ideologie, zum Gebet würde ein schlichter Bau reichen.


“…dann wird auch Nizza nur ein tragisches Ereignis bleiben, was wir mit der Zeit vergessen werden und das uns nichts gelehrt hat.”

Ohne jemandem den Tag vermiesen zu wollen, wage ich die Prognose, dass auch dieser Vorfall NICHTS ändern wird. Erst deutlich andere Wahlergebnisse könnten an diesen Zuständen etwas verändern. In Frankreich und einigen anderen Ländern stehen die Chancen dafür ja auch gar nicht so schlecht.


“Der Islam ist und bleibt die faschistische Ideologie des 21. Jahrhunderts.”

Besser kann man es nicht ausdrücken!
Man sollte aber nicht mehr von “einem tragischen Ereignis” sprechen, denn Nizza fehlt das Alleinstellungsmerkmal. Die Inflation der Attentate ist nichts anderes als die Kriegserklärung an westliche Werte, und der Westen reagiert darauf wie die berühmten 3 Affen. Damit es besser wird, muss es scheinbar schlimmer werden, aber dann kann es auch zu spät sein.


Nachdem derartige Anschläge im Monatstakt in Deutschland erfolgen, wird die Gegenwehr des Westens hierzulande eher so aussehen:

In den Schulen wird Toleranzkunde mit dem Schwerpunkt Islam eingeführt werden.
Dabei wird Kindern bereits in der Grundschule vermittelt, wie man Muslimen respektvoll begegnet und ihren Glauben und die damit verbundene Lebensweise akzeptiert. Zentrales Vermittlungsziel: kultursensibles Verhalten für konfliktloses, integratives Zusammenleben.
Beispiele: Mädchen (die späteren Frauen) sollten muslimischen Männern nicht die Hand geben, wenn diese dies nicht von sich aus als erste anbieten! Direkter Augenkontakt und freizügige Kleidung, sowie jegliche sexuelle Provokation in Auftreten und Sprache ist im Umgang mit gläubigen, muslimischen Männern zu vermeiden! Dies muß nicht-muslimischen Mädchen bereits in der Grundschule vermittelt werden. In den meisten Großstädten ist Toleranzkunde bereits heute unerlässliche Voraussetzung für das alltägliche, friedvoll-tolerante Zusammenleben mit der türkisch-arabischen Mehrheit muslimischen Glaubens in den meisten Schulen. Dies wird sich sukzessive auf spätere Bildungseinrichtungen erweitern, an denen muslimische Schüler über eine stetig wachsende Mehrheit verfügen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Toleranzkunde:
1. Jedes respektlose Verhalten gegenüber den religiösen Gefühlen muslimischer Mitbürger führt zwangsläufig zur Ablehnung und hat mangelnde Integration zur Folge, weil eine religiöse und gesellschaftlich benachteiligte Minderheit dadurch abwertet und ausgrenzt wird. Konsequenz dieser Intoleranz sind dann zwangsläufig Missverständnisse im täglichen gesellschaftlichen Zusammenleben, wie die furchtbaren Terroranschläge frustrierter Einzeltäter, die wegen ihrer sozial benachteiligten Rolle und Religion von der deutschen Mehrheitsgesellschaft zurückgewiesen und ausgegrenzt wurden. Dies gilt auch weiterhin, wenn sich das Minderheitenverhältnis in absehbarer Zeit umkehren wird, da auch dann immer noch alle gesellschaftlich relevanten Position in der Wirtschaft von deutschstämmigen, nicht-muslimischen (weißen) Männern besetzt sein werden. Hier muss eine Quotenregelung nach früheren Vorbildern integrative Abhilfe schaffen.

2. Jegliche Kritik am heiligen Buch des Islam, dem Koran und der Schariah, muss vermieden werden. Diskussionen, oder gar Späße und Witze über den Inhalt, insbesondere über den Propheten sind tabu, da sie zwangsläufig den Gegenüber in seinem Glauben und seiner Person abwerten. Daraus resultieren dann gerechtfertigte, weil schuldhaft provozierte, gewalttätige Reaktionen der gesellschaftlich benachteiligten Muslime, wie die o. g. Terroranschläge. Derartige Provokationen, die den gesellschaftlichen Frieden nachhaltig stören, müssen unbedingt, d. h. frühzeitig unterbunden, und bei Zuwiderhandlung konsequent geahndet werden. Eltern müssen für kulturunsensibles Fehlverhalten ihrer Kinder mit offiziellen Schulschreiben und in Einzelgesprächen in die Pflicht genommen werden! Integrationsablehnende Elternhäuser und mit Neigung zu “Hate-Speech”, Propagierung von physischer und psychischcer Gewalt (z. B. Ablehnung religiöser Symbole, wie das Kopftuch), radikalem Auftreten im Internet (hierzu gehören auch Facebook-Likes) müssen klare Grenzen, bis hin zum Schulverweis, aufgezeigt werden. Für die Identifikation und Klassifikation derartiger Elternhäuser werden die Regeln des BMI und der Kahane-Stiftung herangezogen.

Die Bewertung von nicht-muslimischen Schülern im Fach Toleranzkunde wird Arbeitgebern und weiterführenden Bildungseinrichtungen (Gymnasium!) als wichtiges Kriterium für die Eignung eines Bewerbers nahe gelegt und ist im Zweifel gegenüber anderen schulischen Leistungen, z. B. im Naturwissenschaften oder Mathematik, vorrangig. Für die Leistungsbewertung muslimischer Schüler gelten die neuen Förder- und Quotenregeln des Integrations- und Fördergesetzes, dass in Kürze von Ministerin Schwesig in den Bundestag eingebracht wird.

Kinder werden in schulischen Rahmen bereits in den ersten Jahren mit halal und haram vertraut gemacht werden und wie man daraus resultierende kulturelle und religiöse Konflikte vermeidet. Die hierfür benutzten Schulmaterialien (Bücher, Filme, Schautafeln) werden durch die anerkannten Islamverbände erarbeitet und durch die Länderministerien verpflichtend an jeder Grundschule eingeführt! An zentralen Plätzen in jeder Schule und den Klassen werden neben wichtigen Mitteilungen “Toleranztafeln” mit den wichtigsten islamischen Verhaltensregeln aufgehängt, die für ein integratives und friedliches Zusammenleben unerlässlich sind.

Es werden Kurse an den pädagogischen Bildungseinrichtugnen für kultur-sensible Toleranzkunde mit Schwerpunkt Islam geschaffen. Lehrkräfte für Toleranzkunde mit muslimischen Glauben erhalten den Vorzug! Die stetige Weiterbildung ist notwendig (aktuelle Fathwas) und erfolgt in Einrichtungen der Islamverbände.

Darüber hinaus: Angestellten von Supermärkten werden spezielle Schulungen für den Umgang mit den flächendeckend eingeführten Halal-Abteilungen der Discounter und Einkaufsmärkten verpflichtend auferlegt. Derartige Schulungen werden von den Halal-Schulungszentren der Islamverbände durchgeführt und kontrolliert. Arbeitgeber werden durch die Anti-Diskrimierungs-Gesetzgebung des Bundes verpflichtet, vorrangig muslimische Angestellte für diese Abteilungen einzustellen oder nicht-muslimische Angestellte in einer mehrwöchigen, dreijährig zu wiederholenden Schulung bei o. g. Halal-Schulungszentren zu qualifizieren. Die anfallenen Schulungskosten werden hälftig von den Arbeitgebern und der öffentlichen Hand getragen. Angestellte können für weitergehende Qualifikations-Module in Städten und Gemeinden mit ethnischen Majoritäten (z. B. spezielles Verhalten im Ramadan in afghanischer Tradition) Konstenübernahme durch die Agentur für Arbeit beantragen.
Deutsche Hersteller, die Produkte für die attraktive und überproportional wachsende Halal-Ökonomie anbieten, werden zum Erwerb einer speziellen Halal-Zertifizierung verpflichtet. Das entsprechende “Unbedenklichkeits-Güte-Siegel” wird von der islamischen Halal-Verband erteilt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
– das Unternehmen ist muslimisch geführt.
– die Abteilung, die die Produkte herstellt, ist mit muslimischen Mitarbeitern besetzt. Unernehmen werden hierfür geschulte Mitarbeiter durch die Halal-.
– die Abteilung muß ihre Mitarbeiter nach den o. g. Regeln qualifizieren.
Die Hersteller unterliegen stetigen Kontrollen durch den Verband und müssen die Zertifizierung turnusmäßig erneuern.

Dies wird die wirtschaftliche Integration muslimischer Mitbürger und der jährlichen Flüchtlings-Migration entscheidend befördern. Die Bundesregierung wird eine Übernahme dieser erfolgreichen Regelungen EU-weit, insbesondere in den Ländern des ehemaligen Ostblocks, die sich bisher jeder solidarischen Integration von muslimischen Flüchtlingen verweigern, vorbereiten und mit finanziellen Anreizen, resp. Druck konsequent durchsetzen.

So wird die Antwort des Westens aussehen.


Ich habe ausgeblendet seit 9/11. Ich brauchte Jahre um die Bilder aus der Dokumentation der Brüder Naudet zu verdrängen. Nun sehe ich sie wieder auf den Straßen liegen, Frauen, Kinder, Männer… blutüberströmte Körper, seltsam verdreht, im Namen Allahs, im Namen des Islam. Tägliche Blaupausen weltweit! Das Grauen schleicht zurück in meine Knochen. Es ist keine Kriegserklärung… es IST KRIEG seit Jahrtausenden! Diese Moslems und ihr abgrundtiefer Hass kennt keine Grenzen, wieder überziehen sie Europa mit dem Blut unschuldiger Menschen. Ich wünschte die Menschen hier (und ich meine auch die Moslems, welche all das hinter sich gelassen haben) wären soweit, diesen mörderischen Islamfaschismus mit samt seinen Anhängern dahin zu schicken, wo er her kam: in die verdammte Hölle! Stattdessen wird verherrlicht, beschwichtigt, verharmlost und etabliert, was das Zeug hält. Maas-loss und seine Adjutantin Kahane hetzen ihre Privat-Stasi-Horden auf uns, Hollande lässt sich die Haare schneiden für 10.000 Euro im Monat, Rolf Mützen (SPD) würde es nicht wundern, wenn man in Großbritannien demnächst Dracula zum Gesundheitsminister macht. Die EU ist kein Irrenhaus, sie ist ein Schlachthaus der Moslems und wir die Opfertiere, bestalisch hinzuschächten um lebendigen Leibes qualvoll auszubluten unter ihrem Jubel. Ich halte es nicht mehr aus.


Schon nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo Anfang letzten Jahres schrieb der Figaro, “dass wir viel zu lange in unserem irregleiteten Humanismus unseren ärgsten Feinden entgegen gekommen sind.”
Geändert hat sich bei den Verantwortlichen seit Beginn der Anschläge in Europa nichts. Jedes mal diesselben Phrasen von Anteilnahme und Mitleid, Beschwichtigungen und Nicht-Handeln-Wollen im Kontext mit dem “Kampf gegen Rechts”.
Es bleibt wohl wahr: Nicht alle Moslems sind Terroristen, aber alle Terroristen Moslems!


Der Terror von Nizza wird folgenlos bleiben. Die Eliten werden ihren integrationstraum weiter träumen, in ihren gutgesicherten Villen Champagner saufen und ihre Lebenskraft darauf verwenden, das Handicap im Golf zu verbessern . Guido Westerwelle hatte es anders gemeint, aber sein Wort von der spätrömischen Dekandenz ist zutreffend. Die Eliten werden weiter im Hedonismus schwelgen und sich mit prämierten Weinen die Welt schön saufen bis ihnen der Islamist das Glas aus der Hand schießt. Die USA und die osteuropäischen Länder wehren sich gegen den Eroberungsversuch der Islamisten. Deutschland und Frankreich haben längst kapituliert.


Ernst Jünger hat schon 1948 völlig richtig gesagt: „Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf. Das ist ein Gesetz.“ Mehr gibt es dazu eigentlich nicht mehr zu sagen, außer das wir schon einen gewaltigen Schritt weiter sind und einen wenn nötig auch wehrhaften Liberalismus längst durch Ideologie und naives, weltfremdes Gutmenschentum ersetzt haben, deren Auswirkungen schon quasireligiöse Ausmaße in diesem mittlerweile völlig kranken und kaputten Land genommen haben. Ein Besinnen und Innehalten ist nicht mehr möglich, denn alles was geschieht ist “alternativlos” und wird durch Phrasen und Lügen legitimiert und ggf. einfach durchgesetzt, auch gegen den Willen des Souverän, des Bürgers. In jedem Fall ohne ihn um seine Zustimmung zu bitten und ihn zu fragen. Und diese Farce nennt man dann immer noch ganz frech und dekadent “Demokratie”! Das Schlimmste aber ist, der Bürger glaubt das auch immer noch und hält weiter still.


Der Westen muss sich im ersten Schritt nicht gegen integrationsunwillige Migranten wehren, er muss zunächst gegen sich selber, gegen seine Ignoranz kämpfen, um wieder ein festes freiheitlich-demokratisches Fundament zu erlangen. Der erste Schritt zur Besserung wäre, dass diejenigen Kräfte, die heute unser gesellschaftlich-kulturelles Immunsystem lähmen, neutralisiert werden, was hoffentlich durch Wahlen noch funktioniert. Wenn dies nicht klappen sollte, sehe ich schlimme Verwerfungen bis hin zum Bürgerkrieg voraus, was im Übrigen auch eines der veröffentlichten CIA-Szenarios für Deutschland bis 2020 ist. Die renommierte “Washington Post” zitierte 2009 den damaligen Boss des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Michael Hayden, mit den Worten, dass Deutschland und andere EU-Länder spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sein könnten. Hintergrund der Studie wären Migrationsbewegungen und der mangelnde Integrationswille von Teilen der Zuwanderer, die sich »rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume« erkämpften und diese gegenüber allen Integrationsversuchen auch mit Waffengewalt verteidigen würden. In Deutschland fallen darunter angeblich: Teile des Ruhrgebietes (namentlich erwähnt werden etwa Dortmund und Duisburg), Teile der Bundeshauptstadt Berlin, das Rhein-Main-Gebiet, Teile Stuttgarts, Stadtteile von Ulm sowie Vororte Hamburgs.

Was dies für unsere Freiheit bedeuten würde, dürfte jedem klar sein.

Gegen DIESE Entwicklung gilt es etwas zu unternehmen und zwar schnell, die Zeit drängt! Je länger unsere Grenzen für den freien Personenverkehr offen bleiben, desto größer wird die Gefahr! Freier Kapital- und Warenverkehr kann ja bleiben, Personen, die hierher kommen, sollten jedoch akribisch überprüft und ggf. gar nicht erst nach Deutschland hereingelassen werden. Und wer kein Bleiberecht hat, muss ausreisen, sofort und ohne wenn und aber. Diejenigen, die das mit rechtswidrigen Verwaltungsentscheidungen, mit Kirchenasyl oder ähnlichen Mätzchen verhindern wollen, müssen unter Strafe gestellt werden, den sie verhindern eine hoheitliche Akt unseres Staates. Politiker, die eine solche Bestrafung nicht gutheißen, müssen aus ihren Ämtern entfernt werden.


“Wenn wir nicht langsam erkennen, dass Freiheit nichts Selbstverständliches ist, dass es das nie war und dass man sie gegen ihre Gegner verteidigen muss, dann wird auch Nizza nur ein tragisches Ereignis bleiben, was wir mit der Zeit vergessen werden und das uns nichts gelehrt hat.
Und dennoch wird man sie auch jetzt wieder hören: Die Relativierer, die Schönredner, diejenigen, die die Toleranz so lange vor sich herhalten werden, bis man ihnen nicht einmal mehr die Möglichkeit zur Toleranz lässt, bis die Freiheit erstickt worden ist.”


Mit Verlaub, Großbritannien ist nun neben Frankreich eines derjenigen Länder, in denen der Islam und der Islamismus am meisten und stärksten Fuß gefaßt und die Gesellschaft durchwuchert haben. Schauen Sie sich nur an, was der Erzbischof von Canterbury, die kirchliche Institution in GB, bereits viele male zum Thema Islam offen geäußert hat und ernsthaft und ohne Protest vorschlägt, wieviele radikale Imame in GB ihren Sitz haben, wie fest kriminelle islamische Strukturen dort ganze Städte und Stadtteile im Griff haben bis hin zur Abschlachtung von brit. Soldaten auf offener Straße durch Islamisten. GB ist nun wirklich leider eines der Länder, die schon jetzt vollkommen verloren sind.


Niemand wird sich wehren. Ihnen bleiben zwei Möglichkeiten: Burka kaufen oder auswandern. Nach der Zuwanderung von zwei Millionen Muslimen in die kleine Altersgruppe der 18 – 30 jährigen ist der Weg in den Islam vorgezeichnet wie ein Gesetz. Wir sollten uns, um Opfer zu vermeiden, unterwerfen.


In mir kommt unermeßlicher Zorn hoch, wenn ich sie wieder höre, die Sprechblasen-Verteiler aus Politik, Kirchen und Verbänden, die scheinheiligen Betroffenheitsadressen von Mazyek und Consorten, die Relativierer der “Qualitätsmedien” einschließlich der ÖR. Sie widern mich einfach alle nur noch an und ich glaube ihnen kein Wort. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so ohnmächtig gefühlt, ausgeliefert einer blinden, naiven Politikerclique, die nur im Stande ist, gebetsmühlenartig den gleichen Schwachsinn von Integration, friedlichem Islam und Toleranz zu erzählen. Politiker, die uns und unser Land mit ihrem “weiter so” zielsicher in den Abgrund führen.


Ich frage: Was soll denn „anders“ werden? Sicher, es gibt sie, eine nicht-linke Minderheit in Deutschland, die weder ihre Kultur noch Gesellschaft aufgeben will. Die TE-Leser dürften zumeist dazugehören. Aber sonst?
Meine Vorhersage: Nehmen wir nur die kommende Wahl in Berlin. Wahlbeteiligung maximal um die 60 % (weil 85 % der wahlberechtigten Migranten nicht zur Wahl gehen werden und vor allem im Osten die Unzufriedenheit der Alt-SEDler mit der Linkspartei eher zu Wahlenthaltung als Stimmabgabe für die AfD führen wird). SPD knapp über 20, CDU auch (2 % mehr als die SPD und stellt den Regierenden), die restlichen Stimmen bringen die Grünen. AfD knapp unter 15 %, was einen Tag nach der Wahl schon keine Rolle mehr spielen wird, am Wahlabend taugt sie aber zur Selbstvergewisserung des linksliberalen Blocks („Nie wieder…“ „keinen Fußbreit…“). Insgesamt werden die drei Regierungsparteien ca. 25 % der Berliner Bevölkerung repräsentieren – und dann vier lange Jahre genauso weiter machen wir bisher. Und wieder werden jedes Jahr 100000 zumeist Illegale nach Berlin kommen und die Sozialindustrie weiter anheizen.

Daran allerdings sind weder Muslime oder muslimische Terroristen schuld. Sie sind eine Minderheit, die man entweder aus dem Land werfen und/oder bekämpfen könnte – wenn man wollte. Aber man will am Ende nicht. Laßt mich in Ruhe, ich will lieber auf meinem Smartphone surfen oder Pokémon Go spielen. Schaut Euch die Menschen an, die Euch auf der Straße begegnen. Wer ist wirklich bekümmert, besorgt? In meinem Nachbarbüro sitzen vier junge Mitarbeiter unter dreißig, darunter drei Frauen. Keiner von ihnen hatte heute morgen etwas von dem Anschlag in Nizza mitbekommen. Sie hören nur die “Morning Show” auf einer Popwelle, dort werden von zwei berufsjungen Moderatoren, deren Koksnase man bis aus dem Lautsprecher riechen kann, Zuschauer angerufen und gefragt, ob sie letzte Nacht fremdgegangen sind. Den Rest des Tages tippen sie auf ihren Smartphones herum. Wenn in unserem Büro mit seinen metallbedampften Fenstern das WLAN ausfällt, DANN ist das für sie eine Katastrophe. Denn dann funktioniert Whatsapp nicht mehr.
Die Titanic Deutschland geht unter. Der Unterschied zum Schiff ist der, daß bei uns sich der Funker erst gar nicht mehr bemüht, SOS zu funken, damit Hilfe kommt. Sondern lieber gleich zur Kapelle auf dem Deck wechselt und mitsingt. Und die Fahrgäste (alle!) stehen drum herum und sagen „So schön!“


 

Jun 232016
 

Die beiden großen Krisen der Gegenwart – die Schuldenkrise und die Migrationskrise – zeigen, dass die EU keine Vertragsgemeinschaft mehr ist. Sie bewegt sich außerhalb der Verträge zur Währungsunion (Maastricht) und zur Grenzunion (Schengen). In diesem Frühjahr 2016 wurden, mit geräuschloser Selbstverständlichkeit, die Regeln und Sanktionen des Stabilitätspakts für Portugal, Spanien, Italien und Frankreich außer Kraft gesetzt, von Griechenland ganz zu schweigen. Vor ein paar Wochen antworte der EU-Kommissionspräsident Juncker auf die Frage, warum Frankreich solche Ausnahmen überhaupt gewährt würden, wörtlich: „Weil es Frankreich ist“ (zitiert aus einem Artikel von Werner Mussler in der FAZ vom 2.6.16). Dies willkürliche und selektive Anwendungen oder Nicht-Anwenden von Verträgen ist wohl das, was Juncker meint, wenn er seine EU-Kommission als „politische Kommission“ bezeichnet.

Exakt das Gleiche geschieht in der Migrationskrise. Seit mindestens anderthalb Jahren wird an europäischen Grenzen gehandelt, als gäbe es kein Schengen-Abkommen. Die Hoheit über die Grenzen befindet sich auf breiter Front in einem Prozess der Auflösung. Es gibt keine verlässliche Kontrolle über die Zuwanderung und – vor allem – keine Kraft, eine Begrenzung der Zuwanderung an den Grenzen durchzusetzen. Und wiederum war es der sogenannte „europäische Weg“, der den Mechanismus für diese Auflösung lieferte. Das wurde gerade in den letzten Monaten deutlich: Zunächst wollte man die Mitgliedsstaaten am Wiederaufbau eines eigenen Grenzschutzes hindern, indem man einen „gemeinsamen Schutz der EU-Außengrenze“ in Aussicht stellte. Stattdessen wurde dann aber im EU-Türkei-Abkommen die Abwehr illegaler Migration an die Zustimmung einer fremden Macht gebunden.

So zeigt sich gerade in diesem Frühjahr 2016, dass das EU-System inzwischen ganz offen die Kernfunktionen der Staaten in Europa unterminiert. Die EU tritt offen als Zerstörerin von staatlicher Verantwortung auf. Und sie hat auch die Vertragsgrundlage verlassen, auf der bisher die Zusammenarbeit in Europa beruhte. Das hat seine Logik: Wo die Politik entstaatlicht wird, werden die Verträge (die zwischen Staaten vereinbart werden) zu herrenlosen Verträgen.

Jun 212016
 

Den ganzen ARTIKEL in der PRESSE lesen Sie HIER

Leserbriefe und Kommentare dazu finden Sie nachstehend :


Wie wird man denn zu so einem richtig gefährlichen Jungen?

Wie wird man denn zu so einem richtig Gefährlichen? In dem wir politisch korrekt wegschauen, wenn junge Buben aussprechen was in der „community“ tagtägliche (Lehr)Meinung ist?

Ein muslimischer Schul“bub“ sagt klipp und klar, was man mit „Ungläubigen“ machen darf und soll…

Vermutlich ist er nicht von selbst auf diese Idee gekommen… Vom Imam in der Moschee so gehört? vom Onkel? gar vom Vater oder großen Bruder?

Völlig egal, es interessiert niemanden. Weder Schulbehörde, noch Jugendamt haben daran Interesse. Wenn es um bunt geht, dann ist das heikel, das tun sich weder Beamte noch Sozialarbeiterinnen gerne an… Ach ja, der Lehrer, der den Vorfall meldete, wurde entlassen… Es tut sich also doch etwas!

…die Teilnahme ihrer Kinder am Musikunterricht verhindern bzw. manche Schüler diese Stunden stören. Ein Musiklehrer hat sich darüber laut ORF-„Report“ beim Stadtschulrat beschwert… –
derstandard.at/2000006872824/Eltern…che-Schule


Die große Mehrheit der Muslime sind keine Attentäter. Sie müssen aber mit ganzer Kraft dem Treiben ihrer terroristischen Glaubensbrüder entgegentreten und damit aufhören, sie mit Duldung oder gar Sympathie gewähren zu lassen.“
Und wir müssen aufhören mit dieser falschen Dichotomie „Hier die bösen Islamisten – da die vielen guten Moslems“. Die Erfahrungsdaten zeigen, dass es sich eher um ein Kontinuum handelt, an dessen einem Ende die Attentäter stehen, das aber aufgrund seiner Kontinuität denselben die Möglichkeit bietet, in der Gesamtheit der moslemischen Community verwurzelt zu sein und diese als Nährboden zu nutzen. Ich habe die Zahlen nicht mehr auswendig im Kopf, aber ein erschreckend hoher Prozentsatz der in westlichen Ländern lebenden Moslems würden laut einer neueren Erhebung zwar nicht selbst terroristisch tätig werden, wären aber bereit, ihnen bekannte Terroristen in ihrem Umfeld zu decken anstatt sie der Polizei zu melden.

Solange kein tiefer, von der Moslem-Community selbst ausgehobener und bewachter Graben zwischen den „Islamisten“ und der „Mehrheit der guten Moslems“ klafft, wird sich das Problem rapide verschärfen. Ich sehe aber keine Anzeichen, dass die Bereitschaft zu dieser klaren Abgrenzung vorhanden ist. Und alle Erkenntnisse aus der Migrationsforschung sprechen dagegen, dass diese Bereitschaft mit dem zahlenmäßige Anwachsen der Community steigen wird.


Die „Freud´sche Couch“ ist auch keine Antwort

Lieber Herr Engelberg, dieser Artikel ist weder Fisch noch Fleisch. Was wollen Sie eigentlich wirklich sagen, zum fassungslos machenden terroristischen Attentat in Orlando.? Und zur diesbezüglichen Gefahr, da es sich um die zweite und dritte Generation von muslimischen Zuwanderer handelt, die -ähnlich wie in Paris und Brüssel – zu Terroristen werden. Und bitte was soll die Hinweis, dass die große Mehrheit der Muslime keine Attentäter sind. Sollen wir uns da freuen ? Seien sie ehrlich und sagen Sie wie es wirklich ist, nämlich dass wir alle damit leben und unser Leben darauf einstellen werden müssen. Dass wir nunmehr versuchen, angesichts dieser Ungeheuerlichkeiten, alle diese Attentäter als „nicht zurechnungsfähig“ zu erklären wie erst jüngst in Graz und Wien, damit wir uns mit diesem Problem nicht auseinandersetzen müssen,wird auf die Dauer auch nicht weiterhelfen. Oder wollen sie alle Muslime auf die „Freud`sche Couch“ schicken ? Wäre es nicht ehrlicher sich mit dem Islam auseinander zu setzen, wiewohl dies derzeit politisch unkorrekt ist, weil sich mit den Grünen eine neue „Islam-Partei“ generiert hat, zumindest in Deutschland ist dies erkennbar. Also Mut zur Wahrheit, lieber Herr Engelberg, weil wie sagt schon der Volksmund „Ehrlich währt am längsten „


Es ist immer wieder verblüffend, wie der Autor es zustandebringt …

… auch relativ einfache Kausalitäten einseitig zu interpretieren. Die „gefährlichen Jungs“, wie sie Herr Engelberg nennt, sind nur oberflächlich betrachtet dort zu suchen, wo er sie ortet, sie sitzen vielmehr dort, wo Religion instrumentalisiert wird, egal ob in Mekka oder in Jerusalem, im Vatikan oder im hinduistischen Tempel, und zudem sind die wahren Verbrecher jene, die sich aus der religiösen Verblendung, besser zu sein als Anders- oder Nichtgläubige, das Recht herausnehmen, letztere ihrer Rechte zu berauben, deren Kultur zu zerstören, Menschen zu unterdrücken und auszubeuten. Es ist nicht damit getan, die Menschen besser zu überwachen, es ist vielmehr notwendig, religiöse Wahnvorstellungen und Exklusivitätsansprüche zu bekämpfen, egal ob politisch oder durch entsprechende Bildung. Es sind jene besonders gefährlich, die Subversion betreiben, die den Menschen den Umgang mit Waffen zeigen und sie auch mit diesen beliefern, also jene, die den Terror verursachen. Mörder entstehen nicht aus sich selbst, sie werden gemacht – und zwar von jenen, die davon profitieren. Narzisstische Persönlichkeitsstörungen sind zum bestimmenden Teil unseres Systems geworden, das immer wieder versucht, andere Systeme zu eliminieren. Und die Verhaltensmuster der Rücksichtslosigkeit und der gewaltsamen Durchsetzung der Interessen sind vor allem religiös geprägt, von der Missionierung bis zum bedingungslosen Gehorsam …..


Mag alles sein,

dennoch frage ich mich wie ich als Österreicher dazu komme mich um zugewanderte Narzissen und deren mordlüsternen psychosomatischen, psychopathischen, glaubensbesessenen, von islamischen Vertretern in Österreich nicht ausreichend verurteilten Verbrechen herumschlagen muss!
Es ist nicht notwendig 100 000 islamische Neuzuwanderer jedes Jahr aufzunehmen mit der Aussicht das es proportional schlechter für uns bestellt sein wird, Köln ist ein warnendes Beispiel das wir es nicht mit Einzeltätern sondern mit Massen an Menschen zu tun haben die weder Respekt noch Achtung vor uns haben. Paris,Brüssel und was noch folgen wird, es hat keinen Sinn, es ist nicht möglich und daher sollten wir es stoppen in dem wir die Einwanderung aller die diesen Glauben haben stoppen.


Jun 202016
 

Diesen abenteuerlichen ARTIKEL von Dr. med. Mimoun Azizi bei ROLAND TICHY finden Sie HIER !

Und was die deutschen Leser davon halten, lesen Sie nachstehend :


Was Herr Azizi hier an Vorschlägen und Ansichten unterbreitet, wirft ein verheerendes Bild auch auf die vermeintlich gut integrierten gläubigen Muslime in diesem Land. Ich sage bewusst, “die gläubigen Muslime”, da es ja auch jene gibt, die sich von den gesellschaftspolitischen Vorstellungen dieser Religion und ihrem Herrschaftsanspruch längst ins Private verabschiedet haben und den Iman einen guten Mann sein lassen. Andere sind sogar wie Abdel Samad “vom Glauben zum Wissen” konvertiert und haben damit die Aufklärung für sich selbst (nach)vollzogen. Vor allen letzteren gilt mein größter Respekt.
Der Rest der Muslime scheint wirklich, wie Herr Azizi eindrucksvoll dokumentiert, nie in Deutschland angekommen zu sein, fühlt sich nicht in erster Linie als Deutscher (sondern als Muslim und Mitglied der Umma) und macht “Integration” von einer noch weitergehender Islamisierung Deutschlands und dem Braten vieler “kultursensibler” muslimischer Extrawürste abhängig. Fehlt nur noch die kultursensible Rechtsprechung (Sharia). Aber das können ja dann andere immer noch nachfordern, wenn die hier vorgestellten Bedingungen erstmal erfüllt sind.
Nein, Herr Azizi – wir brauchen kein einzige Extrawurst für eine einzige Einwanderungsgruppe, die sich ganz offenbar für etwas Besseres hält, als der Rest der Bevölkerung. Was wir brauchen, sind Menschen, die qualifiziert sind, die fleißig sind und die einen maßgeblichen Beitrag für das Vorankommen dieses Landes leisten können und wollen. Menschen, die für sich selbst Verantwortung übernehmen, statt der deutschen Gesellschaft auf der Tasche zu sitzen. Jeder, der dazu willens und fähig ist, ist in diesem Land willkommen. Der Rest nicht.


Ich halte eine Diskussion über den Sinngehalt der Aussage, der Islam „gehöre“ zu Deutschland, keinesfalls für sinnlos oder überholt. Der Islam ist unverändert keine „Einheimischen-Religion“, er hat, bis auf weniger Konveriten, das Migrations-Milieu nie verlassen. Auch die in Deutschland lebenden Muslime selbst haben zum Land ihrer Wahl – Deutschland – eine durchweg ambivalente Haltung. Obwohl sie keineswegs beabsichtigen, die Migrationsentscheidung rückgängig zu machen, also in ihre Ursprungsländer zurückzukehren, identifizieren sie sich mit Deutschland als „ihrer“ Nation, als ihrem Vaterland, bisher nicht und bewahren separate Identitäten, die fallweise in Verachtung oder Hass auf Deutschland umschlagen. Doppelstaatsangehörigkeiten sind häufig bis scheinbar selbstverständlich. Dabei ist jedoch wichtig darauf hinzusweisen, dass dies im Grund für alle Zuwanderer nach Deutschland gilt, also auch für christliche wie Italiener, Südslawen, Polen oder Russen, letztere sogar,wenn ihren als „Russland-Deutschen“ eine größere ethnische Nähe zu den genuinen Deutschen zugemessen wird. Diese Distanzbewahrung hat also auch mit dem Islam als solches zu tun, aber in ertser Linie damit, dass die Deutschen zu sich selbst, ihrer Nation und Kultur seit 1945 ein sehr gebrochenes, prekäres Verhältnis haben, was auf Zuwanderer wenig einladend wirkt und daher gemieden wird. Wahr aber bleibt auch, wie viele Leser hier bestätigen, dass Muslime sich letztlich nirgendwo integrieren oder gar assimilieren. Dies fürhrt zwar dazu, daß sie ihre Identität auch in der Diaspora bewahren, macht sie aber weltweit in allen Gesellschaftten zu den großen Verlierern. Wo immer sie migrieren, erlangen sie dank ihrer hohen Fertilität rasch eine quantitaive Bedeutung, enden aber – wie früher in Spanien und Ungarn – in der Vertreibung oder wie in Bosnien oder dem modernen Europa, als chancenloses Prekariat. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Da eine Massenbewegung der Muslime zu Konvertierung oder Atheismus unwahrscheinlich ist, halte ich mittelfristig die spanische Lösung – Rücksiedlung nach Arabien usw. für die einzige, die ohne Gewaltanwendung und Kriege ausgehen wird.


Außer daß Herr Azizi die Islamverbände kritisiert ( das tut die AfD übrigens auch! ), fällt im auch nicht mehr ein, als mehr Geld, mehr Unterstützung, mehr Rücksicht, mehr Nachsicht, mehr Betreuung für Muslime etc. zu fordern und das alles wie er es nennt ” kultursensibel “. Dieses Unsinn betreiben wir doch schon seit Jahrzehnten, das Ergebnis kann man täglich beobachten. Wie wäre es, wenn sich die Zugewanderten ” kultursensibel ” gegenüber der Kultur derer verhalten, die schon seit Jahrhunderten hier leben? Was den Islam betrifft, so gibt es natürlich nur DIE islamische Religion, die ausschließlich und wortwörtlich auf dem Koran beruht. Und der ruft sehr wohl zur Gewalt (Töten) gegenüber Nichtmuslimen auf. Die Toleranz, Nächstenliebe und Barmherzigkeit, von der Herr Aziz spricht, bezieht sich doch nur auf die von Muslimen gegenüber anderen Muslimen. Es mag ja sehr löblich sein, daß Herr Aziz von einem allen Menschen gegenüber toleranten und barmherzigen Islam träumt, nur das wird wohl eine Fata Morgana bleiben, da im Koran nicht vorgesehen. Zum Schluß noch eine Bemerkung: In den 1950er Jahren ( die Franzosen wurden aus Indochina vertrieben, wo sie auch nichts zu suchen hatten ) und nach dem ( verbrecherischen ) Vietnamkrieg sind Hunderttausende Vietnamesen nach Frankreich bzw. in die USA geflohen, völlig mittellos und ohne die vielfältigen Hilfen, die heute die muslimischen Zuwanderer erhalten. Probleme haben die ersten nie gemacht, haben hart gearbeitet und waren nach kurzer Zeit bestens integriert und loyale Bürger des jeweiligen Staats. Das muß dann doch wohl an dem Verhalten und dem kulturellen Hintergrund der unterschiedlichen Gruppen liegen.


Sehr geehrter Herr Dr. Azizi – alles, was Sie hier von uns Deutschen verlangen, gibt es hier schon – auch überaus “kultursensibel”, wie Sie das nennen.

Wenn es denn von den Zugezogenen angenommen würde, bestünde sicher auch die Möglichkeit einer Erweiterung – statt der von Ihnen verlangen Parallelschaltung neuer Organisationen zu der bereits vorhandenen sehr guten vom Staat bezahlten Infra- und Ertüchtigungsstruktur.

Und ja, ich unterstütze Sie: verlangen Sie doch bitte von allen Eingewanderten das Lernen der deutschen Sprache als unumgängliche Grundlage, all die vorhandenen Wohltaten des Deutschen Staates dann auch in Anspruch nehmen zu können.

Wir hier können meist sehr gut abstrahieren und auch hinter anderem kulturellen Verhalten zunächst den Hilfe benötigenden Menschen erkennen.
Hingegen erlebe ich zunehmend finster blickende und fordernde Männer eines anderen Kulturkreises, die das ihnen zugebilligte und uns teuer kommende Gastrecht gehörig missbrauchen.

Ich glaube nicht, dass wir hier noch mehr “müssen” als wir eh schon tun. Weder finanziell noch sozial.
Mir geht es darum, dass sich die, die jüngst hierher kamen und auch die, die schon länger da sind, erst einmal so aufgeschlossen uns gegenüber zeigen und auf uns zukommen, dass ein Miteinander ermöglicht wird, statt sich hinter Kopftüchern und ähnlichem weiter zu separieren.

Wie Ihnen und mir klar sein dürfte sind es besonders ein Großteil der Knaben und jüngeren Männer mit muslimischer Sozialisation, die die Bemühungen von Sozialpädagogen, Jugendarbeitern, Lehrern und ehrenamtlichen Unterstützern in der Hausaufgabenbetreuung zunichte machen und boykottieren und andere davon abhalten, Klassenziele zu erreichen.

So bleibt der Blick auf die Sozialisation in der muslimischen Familie selbst, die dann schon oftmals ein unanpassungsfähiges, des deutschen nicht mächtiges, männliches Kind in Kindergarten oder Schule platziert – zum Schaden aller.

Und wir sollen es dann richten müssen? Never ever!


Sehr geehrter Herr Azizi,

erinnern wir uns:

Niemand wurde gezwungen, nach Deutschland (Europa) zu migririeren.
Niemand wird hier festgehalten.
Jeder der der kommt, weiss, worauf er sich einlässt.

Es gibt von daher keine Veranlassung, einen neuen Gesellschaftsvertrag auszuhandeln.
Sicher kann man man in einzelnen Punkten (Bestattung, Altenpflege etc. …) gewisse Anpassungen vornehmen,
aber das war es dann auch. Als Richtschnur kann man sich an den Vereinbarungen mit der hervorragend integrierten alevitischen Community orientieren.

Die Illusionen, welche von der sPD bei Migrantenverbänden geweckt wurden (aus niederen und offensichtlichen Motiven),
werden sich nicht erfüllen. Es wird keine Transformation in den ALTTESTAMENTARISCHEN TRIBALISMUS geben.
Eher stellen AfD, FN & Co. die neuen europäischen Regierungen, das geht schneller, als sich viele vorstellen können.

Wenn unsere Politiker zusammen mit Pfaffen, Rabbinern und Imamen den Kulturkampf gegen die eigene Bevölkerung suchen und den Weg von der AUFGEKLÄRTEN ZIVILGESELSCHAFFT in den ALTTESTAMENTARISCHEN TRIBALISMUS erzwingen wollen, so werden sie scheitern.

Die Front verläuft nicht zwischen Christen, Juden und Muslimen.

Sie verläuft zwischen der freien und aufgeklärten Zivilgesellschaft einerseits und politischen/religiösen Ideologen (Opportunisten) andererseits.


“Der zweite Vorwurf, dass der Islam keine Epoche der Aufklärung durchlaufen habe, ist historisch leicht zu wiederlegen. Im Islam gab es und gibt es den Rationalismus. Hier verweise ich gerne auch auf die Werke des großen Ibn Rushd. Auch im Bereich der Wissenschaft hat die islamische Welt unseren Planeten viel gegeben. Hierzu empfehle ich zum Beispiel die Werke des großen Ibn Sina, um nur einen zu nennen. ”

Das ist absolut falsch, auch wenn es kürzlich ein deutscher Historiker ebenso behauptet hat.

Hier wird der Islam mit Teilen der arabischen Kultur, dem sogenannten Arabismus des Mittelalters verwechselt. Beide haben ganz verschiedene Ursprünge und waren sogar starke Gegensätze: Der Islam hat seinen Ursprung im Koran Mohameds, die parallel dazu verlaufende arabische Wissenschaft geht auf die in der persischen Akademie von Gundischapur gepflegte griechische Philosophie und Naturwissenschaft zurück; sie gründet also nicht im Islam. Dass die Gelehrten dieser Wissenschaftsströmung – unausweichlich – zugleich Muslime waren, macht ihre Wissenschaft nicht islamisch. Der Islam selbst war und ist wissenschaftlich steril.

Dem Islam wird hier eine Bedeutung für Europa untergeschoben, die er auf keinen Fall hat.


Ein ziemlich ärgerlicher Artikel. Zwar stimme ich in der Beurteilung der Verbände überein, ansonsten scheint mir Herr Azizi aber im Wesentlichen ins selbe Horn zu stoßen: Der Islam ist ebenbürtig und großartig und zur Integration brauchen wir enorm viele neue Beratungs-/Betreuungs-/Förderungs- und was weiß ich noch für Stellen. Gebt, gebt, gebt… und vielleicht “integrieren” wir uns dann auch ein bischen: Integration durch haben-wollen, mir hängt es schlicht zum Hals raus.

Davon abgesehen sind schon die Anfangsabsätze ein treffliches Beispiel für die m.E. implizite Unehrlichkeit von Muslimen, wann immer es um Kritik an ihrer Religion geht.

“Der zweite Vorwurf, dass der Islam keine Epoche der Aufklärung durchlaufen habe, ist historisch leicht zu wiederlegen. Im Islam gab es und gibt es den Rationalismus. Hier verweise ich gerne auch auf die Werke des großen Ibn Rushd. ”

Das es etwas Anderes ist, ob die Aufklärung sich auch durchsetzt, wie weitestgehend im Westen oder fast komplett scheitert und das vor >800 Jahren, wie im Islam, sollte auch Herrn Azizi klar sein. Im Dienste seiner Sache tut er aber halt mal so, als sei Beides dasselbe und habe dieselben Effekte auf Gesellschaft und Religion. Noch mal ganz deutlich, nur für Herrn Azizi: Es ist nicht die Frage ob eine Gesellschaft oder Religion “eine Epoche der Aufklärung” durchlaufen hat, sondern was das Ergebnis und die Wirkung dieser Epoche war.

Ebenso im Bereich der Wissenschaft: ” Hierzu empfehle ich zum Beispiel die Werke des großen Ibn Sina, um nur einen zu nennen. ”

Ja, das war es dann auch im Wesentlichen schon. Liegt auch ca. 1000 Jahre zurück Vergleicht man diese Leistung mit dem, was die westliche Welt allein in den letzten 100 Jahren geleistet hat, wird das nahezu komplette und totale Versagen der islamischen Welt auf allen Gebieten überdeutlich.

Herr Azizi begeht damit bereits am Anfang einen massiven Grundlagenfehler: “Mir geht es nicht darum, eine Religion zu verherrlichen, sondern in der Diskussion ein Gleichgewicht herzustellen, im Sinne eines fairen kritischen Dialogs.”

“Fair” bedeutet nicht, völlig Unterschiedliches gleichzusetzen, Herr Azizi. Es gibt das von Ihnen so gewünschte Gleichgewicht nicht.


WIR müssen Jugendarbeit forciere, WIR müssen psychosoziale Unterstützung sicherstellen, WIR müssen kultursensible Frauenberatungsstellen organisieren, wir MÜSSEN spezielle Behindertenberatungsstellen schaffen bis hin zu WIR müssen Friedhöfe schaffen, damit ein 20-jähriger Deutscher türkischer Herkunft seinen Vater nicht in Ostanatolien begraben muss.

Genau DAS ist es, was diese Migrantengruppe von allen anderen unterscheidet. Das unablässige Aufstellen von neuen Forderungen.
Unsere Familie ist multikulturell, ich habe schon jeweils mehrere Jahre in unterschiedlichen Staaten und Kulturen gearbeitet. Stets hatten wir internationale Freunde, auch hier in unserer Heimat. Ob Franzosen, Spanier, Philippinos, Chinesen oder Norweger: alle wissen, dass zuallererst sie als Migranten eine Bringschuld haben (so wie wir selbst diese im Ausland auch hatten!). Eine Gruppe versteht dies nicht. Ist es nur ein werkwürdiger Zufall, dass unsere Familie in all den Jahren nie auch nur den zarten Kontakt zu einer muslimischen Gruppe/ Familie aufnehmen konnten?


Nein, der Islam ist eben NICHT nur Religion. Er ist Religion + Regeln für ein Staatswesen + Regeln für ein persönliches Leben + die Jurisdiktion. Deshalb kollidiert er zwangsläufig mit dem Staatswesen der Länder, in dem Muslime leben. Jedes Land der Welt, in dem Muslime als Minderheit leben, hat Probleme mit dieser Bevölkerungsgruppe mal mehr mal weniger. Sie haben auch außerhalb des Westens gebombt und man kann ja z.B. Indonesien, Philippinen, China oder Thailand nicht unterstellen, dass sie jemals den Nahen Osten in irgendeiner Weise berührt haben. Wir sollten es aufgeben, alles zu relativieren, was mit dem Islam zu tun hat. Sie kommen ja nicht einmal untereinander, innerhalb verschiedener Islamströmungen aus. Sie töten sich gegenseitig, weil sie angeblich nicht den richtigen Glauben vertreten. Keine Religion der Welt ist so, weil die anderen Religionen eben “nur” Religionen sind.


Deutschland das mit seiner Regierung der Außenwelt signalisiert hat, dass der Islam mit seinen “Rechtsverständnis” des Koran und Scharia in Deutschland willkommen also zuhause ist.
Das Signal an die Außenwelt ist von unserer Grün-Sozialistischen Regierung also nicht, dass das Grundgesetz und die Demokratie in Deutschland zuhause ist sondern das “Rechts-Religionsverständnis” des Islam (Koran und Scharia).
Die Deutsche Merkel Regierung stellt also mit Ihrer Aussage “Der Islam gehört zu Deutschland” die Demokratie und das Grundgesetz zur disposition. Und das spüren nicht nur die “Deutschen Bürger” sondern auch insbesonder die “Migranten”. Der Staat gibt seine demoktratischen Positionen und den Schutz der Gesellschaft (Recht, Ordnung und Regeln des Zusammenlebens) Stück für Stück auf.


Der Islam, basierend auf dem Koran, ist eine archaische, versiegelte, politische Ideologie, die auf Unterwerfung der „Kuffar“ ausgerichtet ist, und Sie erzählen hier etwas von „Nächstenliebe“ und „Toleranz“.

Im nächsten Atemzug bescheinigen Sie „dem Islam“ dann seine innere Zertrittenheit und Intoleranz gegenüber eigenen Strömungen.

Haben Sie Ihren Artikel vor Veröffentlichung eigentlich durchgelesen?
Wer soll Ihre durchaus teilweise berechtigten Forderungen bezahlen?
Draghi? Der Weihnachtsmann?

Wie beurteilen Sie Beschneidung, Scharia, Schächtung, Steinigung, Genussehen, Polygamie, und das Frauenbild des Islam und die Kompatibilität dieses “Brauchtums” mit einer Gesellschaft, die für Industrie 4.0 fit gemacht werden soll?

Mit Verlaub, unter „die Realität anerkennen“ verstehe ich etwas anderes, auch wenn Sie sich auf die schon länger hier lebenden „anderen“ 80 Prozent Muslime beziehen, die kein „Moscheevereins-Parteibuch“ besitzen


“Warum gelingt die Integration der hier lebenden Muslime nicht in die deutsche Gesellschaft?”

Oder, um die Frage über unseren überschaubaren Tellerrand hinaus zu fassen, in IRGENDEINE andere Gesellschaft der zivilisierten Welt? Liegt das, lieber Herr Azizi, vielleicht nicht doch eher daran, daß mittelalterlicher Totalitarismus und aufgeklärte Moderne nichts, aber auch gar nichts gemein haben?


In diesem Beitrag ist fälschlicherweise von “Integration” die Rede. Im Text werden dann aber alle möglichen Vorschläge für die Schaffung von Parallelstrukturen propagiert, die “kultursensibel” auf die Muslime eingehen sollen. In der Praxis würde das wohl so aussehen, dass jede öffentliche Einrichtung in Deutschland Muslime einstellen soll, damit diese wiederum speziell auf die Bedürfnisse von Muslimen eingehen können. Zuerst einmal wäre das eine Jobmaschine für Muslime, die leider den Steuerzahler viele Milliarden kosten würde. Und mit Integration in die deutsche Gesellschaft (oder um was geht es hier?) hat das natürlich nicht das geringste zu tun. Im Gegenteil: Hier würde klargemacht, dass Parallelgesellschaften für alle Zeiten zementiert werden. Zurecht wird gesagt, dass Muslime Deutschland zu ihrer Heimat gemacht haben. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie sich integriert haben. Ich habe jahrelang in “Problemvierteln” mit hohem Migrantenanteil gewohnt und kann daher mit Gewissheit sagen: Gerade bei Türken und Albanern sieht sich die große Mehrheit in den “Problemvierteln” nicht als Deutsche, selbst wenn sie in Deutschland geboren wurden und einen deutschen Pass haben. Außerdem ist hier eine große Verachtung für die deutsche Lebensweise weit verbreitet. Das ist wohl das genaue Gegenteil von Integration.


 

Lieber Herr Azizi, schauen Sie sich bitte mal die Integrationsleistung bspw. unserer vietnamesischen Migranten an. Die fordern nicht, sondern sie machen einfach! Deren Arbeitslosenrate tendiert gegen 0 und deren Kinder sind beim Abitur häufiger und erfolgreicher vertreten, als der deutsche Durchschnitt.
Die leben ihre Kultur und Religion ohne mit der dt. Mehrheitsgesellschaft in Konflikt zu kommen. Haben Sie schon mal was vom Dachverband der Vietnamesen in Deutschland gehört? Ich nicht.
Gleiches oder ähnliches könnte ich auch über eine Vielzahl anderer Ethnien sagen. Wundern Sie sich nicht darüber ?

Kann es sein, dass der Islam (sorry schon wieder “der” Islam) einfach einerseits aggressiv ist und anderseits sich stets als Opfer der gerade anzutreffenden gesellschaftlichen Umstände sieht ?

Sie sprechen über Hamed Abdel Samad und sprechen ihm die Kompetenz mehr oder weniger ab. Das finde ich gewagt.
Widerlegen Sie seine Argumente ganz konkret – dann kann das in der Sache diskutiert werden.
Ich glaube kaum, dass es diesem – wie ich glaube – Islamkenner und -Kritiker darum geht in Talkshows zu kommen. Es dürfte keinen Spaß machen, ständig damit leben zu müssen, aufgrund seiner veröffentlichten Ansichten ständig damit rechnen zu müssen, von den Vertretern der friedlichsten Religion ever umgebracht zu werden.
Gleiches gilt übrigens für Sabatina James, die in Pakistan lange auf der Koranschule war und sich aufgrund ihrer Weigerung zur Zwangsheirat mit ihrem Cousin nun in ständiger Lebensgefahr befindet, weil Ihre friedliche und tolerante Religion in eine Fatwa zu Ihrer Ermordung aufgerufen hat.

Das sind einige der Fakten und über diese können und müssen wir diskutieren.
Und zwar ergebnisoffen – und nicht wie von Ihnen (und unserer Kanzlerin) angenommen: “na, nun sind sie halt da” und dann ist das eben so.
Noch schweigt die Mehrheit offiziell – aber das Grummeln wird lauter und wenn es nicht gelingt, diese Diskussion zu führen und zu einem mehrheitlich akzeptierten Ergebnis zu kommen, dann bin sehr pessimistisch zu den Perspektiven des inneren Friedens in diesem Land.


Herrn Azizis Philanthropismus in Ehren. Der stellt aber leider nur seine Separatansichten dar. Solange diese nicht von der Islam-Theokratie, die sich dazu politisch selbst abschaffen müßte, übernommen sind, sollte man sich an das halten, was ist. Und das ist der Islam als eine besondere, nämlich religiös motivierte Ausprägung des alle Freiheit vernichtenden politischen Totalitarismus, den es zu bekämpfen und auszugrenzen gilt, anstatt ihm in Europa und vor allem in Deutschland auch noch Tür und Tor zu öffnen. Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot sind genug Totalitarismus für Jahrhunderte. Von diesem fürchterlichen Gebräu brauchen wir nicht auch noch einen weiteren Aufguß durch Finsterlinge, Wissenschaftsphobiker und Zivilisationsverheerer aus dem Orient, die nach eigenem Belieben Land und Vollalimentation nehmen und vor allem Verdruß bereiten.


Und Herrn Tichy möchte ich ( als Frau) fragen, wie er das Folgende einordnet?

Ich habe 7 Jahre in einer Firma gearbeitet, in der Menschen aus Deutschland, England, China, Libyen, Rumänien, Eritrea und Russland gearbeitet haben. Als Teamleiterin habe ich die Arbeit für die Kollegen eingeteilt und auch deren Arbeit wg. Qualitätskontrolle kontrolliert. Das war bei niemandem ein Problem – außer bei den beiden männlichen Kollegen, die Muslime waren. Sie wollten schlicht und ergreifend keine Vorschriften von einer Frau. Beide sprachen ausreichend Deutsch und würden sicherlich nach den bekannten Gesichtspunkten unter “integriert” fallen. Sie fallen auch bestimmt unter friedfertig. Ich glaube nicht, dass die beiden eine terroristische Gefahr für Deutschland darstellten. Nun, ich möchte trotdem solche Migranten hier nicht haben. Und ich denke, dies ist das Problem der meisten Deutschen, die die Bringschuld bei den Migranten sehen und nicht bei sich. Die tagtägliche (schlechte) Erfahrung, die sie mit Muslimen machen. Ob es nun um Kopftuchträgerinnen geht oder um Arroganz und Egoismus sowie Feindseligkeiten gegen andere Religionen, Homosexuelle oder Frauen.


WIR müssen gar nichts! Sondern WIR stellen Forderungen an die, die wir hier in unser Gemeinwesen aufnehmen sollen. Sie haben unser Rechtssystem zu achten, unsere Sprache zu lernen, unsere Kultur zu respektieren und ihre Kinder in unsere Schulen zu schicken. Wer das nicht will, muss gehen.
Wäre dies von Beginn an, schon bei den Arbeitsemigranten der 70er Jahre, konsequent durchgesetzt worden, wir hätten heute viele Probleme nicht und keinen gesellschaftliche Migrationsonflikte, die zuweilen irreversibel erscheinen.
DAS ist das Problem, das jetzt beginnt, die alte Parteienlandschaft, die ein Kartell geworden ist, nachhaltig aufzubrechen.
Die Fleischtopfstrategen der Parteiführungen suchen fieberhaft nach Lösungen, aber sie werden keine finden, die die aktive Beschäftigung mit dem gesellschaftlichen IST vermeiden kann.


Ich finde es unerträglich, dass immer wieder diese verharmlosenden Mythen über den barmherzigen und vor allem toleranten Islam erzählt werden, die wie die Märchen aus 1000 und einer Nacht anmuten. Dann gibt es ihn auf einmal, DEN barmherzigen Islam. Wenn er sich in seinen abscheulichen Facetten zeigt, die übrigens nicht nur auf die Hadithen, sondern auch auf den Koran und den Propheten höchst selbst zurückgehen, dann wird der Islam gern bis zur Unsichtbarkeit in kleinste Grüppchen aufgeteilt, von denen die Hals-, Hand-, und Fußabschneider, Vergewaltiger und Mörder natürlich die sind, die mit dem Islam nichts zu tun haben. Obama läß schön grüßen.
Es sei dem Autor zugestanden, dass es tolerante PHASEN islamischer Herrschaft gegeben hat. In diesen relativ kurzen Phasen gab es sogar ansatzweise Rechtssicherheit für Dhimmis, also untwerworfene Nichtmuslime.
Diese wurden aber immer wieder abgelöst durch brutale Phasen, in denen besonders der Neid auf erfolgreiche Dhimmis dazu führte, dass sie Verfolgung erlitten.
Es sei auch an die expansive Kriegstätigkeit des Islam erinnert, die die der oft muslimischerseits Gewalt der Kreuzzüge in nichts nachstanden, und gegen deren Umfang die Kreuzzüge eher winzig erscheinen.
Der Sklavenhandel versetzte besonders in den zwei großen Epochen seiner Blütezeit Asien, Afrika und besonders Europa in Angst und Schrecken, sodass es heißt, dass sogar Fischer an Englands Südküste Angst vor den oft plötzlich erscheinenden Korasarenschiffen hatten, von denen es für die Gefangenen direkt auf die Sklavenmärkte Nordafrikas ging, wo sie oft schon nach der Kastration starben.
Barmherzigkeit spielte bei diesem Bombengeschäft weniger eine Rolle als das Vorbild Mohammeds, der unter anderem auch vom Sklavenhandel lebte.
Wenn nun Hamed Abdel Samad KONKRET darauf hinweist, wo es im Islam mit den Menschenrechten klemmt, um zu konkreten Lösungen zu kommen, wenn er andererseits überhaupt auf die Gefahren politischer Religionen hinweist und ich konzediere, dass man auch die katholische Kirche auf politische Einflussnahme immer untersuchen muss, dann finde ich es eine blanke Unverschämtheit des Schreibers dieses Artikels, wenn er einen Mann wie Hamed Abdel Samad, der unter Einsatz seines Lebens, das von Mitgliedern dieser Friedensreligion Islam bedroht wird, die Lehrautorität in dieser Barmherzigkeitsfabrik genießen, dafür kämpft, dass diese Religion sich endlich von ihren barbarischen Traditionen löst.
Solange die islamische Welt eigene Menschenrechtserklärungen verfasst, die alle unter Schariavorbehalt stehen, dh im Klartext für Nichtmuslime keine Menschenrechte kennen, solange sollten Nichtmuslime vor dieser Reliogion Angst haben, weil alles andere als Angst vor der Scharia für Nichtmuslime Dummheit ist. The Dhimmi is the Dummy.
Islamophobie ist deshalb für Nichtmuslime ein Zeichen von Intelligenz.

Da dieser Artikel erkennbar einen Keil in dringend nötige Islamdebatte treiben will, muss man ihn als das erkennen, was er ist: Hochintelligenter Djihad.


Wir müssen garnichts!

Oder doch, WIR müssen endlich aufhören, uns von dieser Minderheit auf der Nase herumtanzen zu lassen, WIR müssen aufhören, aus falsch verstandener political correctness Dinge, die schieflaufen nicht anzusprechen, WIR müssen aufhören in devoter Art und Weise vor den Forderungen dieser Minderheit zu kuschen, WIR müssen aufhören, unsere Werte aufzugeben, WIR müssen endlich Fehlentwicklungen, wie Clans, No-Go-Aereas mit harten Maßnahmen und nicht mit polizeilicher Kuscheltaktik bekänpfen, WIR müssen verweigerte Migration, insbesonders bei Kindern und Jugendlichen, wie die Nicht-Teilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht oder die Verschleierung von Kleinkindern, kompromisslos sanktionieren, WIR müssen aufhören, unser Volksvermögen zu verschleudern, für eine religiöse Minderheit, die uns verachtet, WIR müssen endlich die Trennung von Religion und Staat konsequent leben.
WIR müssen endlich lernen NEIN! zu sagen. BIS HIERHER UND NICHT EINEN MILLIMETER WEITER!


Seit wann ersetzt Quantität Qualität? Und wenn es 10 Mrd. Muslime auf der Welt gäbe, bleibt der Islam eine Irrlehre – von Anfang an, ich zitiere den Literatur-Nobelpreisträger Winston Churchil:
“Die Tatsache, dass laut der Scharia jede Frau einem Mann als sein absolutes Eigentum gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau oder als Konkubine, verzögert die endgültige Auslöschung der Sklaverei, bis die Religion des Islams keine große Macht unter den Menschen mehr ausübt.
Individuelle Muslime mögen großartige Qualitäten haben – aber der Einfluss der Religion paralysiert die soziale Entwicklung jener, die sie befolgen. Es gibt keine Macht auf Erden, die rückschrittlicher wäre. Dabei liegt der Islam keineswegs im Sterben, sondern er ist ein militanter und missionierender
Glaube. Er hat sich bereits in Zentralafrika ausgebreitet und er bringt bei jedem Schritt furchtlose Krieger hervor; und würden die kräftigen Arme der Wissenschaft das Christentum nicht schüzen, die Wissenschaft, gegen die es einen aussichtslosen Kampf geführt hatte, so könnte die Zivilisation
des modernen Europas fallen, wie bereits die Zivilisation des antiken Roms gefallen ist.” Winston Churchill, ca. 1899. Erschreckend aktuell.

Oder:
Tocqueville über den Islam:
„Ich habe den Koran mit großer Sorgfalt studiert. Ich bin durch das Studium zu der Erkenntnis gelangt, dass es im Großen und Ganzen kaum Religionen auf der Welt gegeben hat, die so tödlich waren wie jene von Mohammed. Soweit ich sehe ist sie der Hauptgrund für die Dekadenz, die heute in der muslimischen Welt so deutlich zu erkennen ist. Und obgleich der Islam weniger absurd ist als der antike Polytheismus, so muss man seine gesellschaftlichen und politischen
Tendenzen meiner Ansicht nach noch mehr fürchten. Und darum halte ich den Islam für eine Rückentwicklung und nicht für einen Fortschritt im Verhältnis zum Heidentum.“


Wir haben derzeit in Deutschland ein Versagen der Vierten Gewalt. Die öffentlichen Medien thematisieren die Macht der Sozialindustrie nicht. Dieser sozial-industrielle Komplex bestehend aus Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und selbsternannten Weltrettungsstiftungen setzt Milliarden um und ist in den Ländern der ersten Welt der am schnellsten wachsende Wirtschaftsbereich.

Die Erfolgsfaktoren sind bekannt: Triebfeder 1 ist der manchesterkapitalistische Druck, so viel Geld wie möglich zu verdienen; Triebfeder 2 das Helfersyndrom, das auch zur Camouflage genutzt wird; Triebfeder 3 ein ausufernder Sozial-Wohlfahrtsstaat, der aus Angst vor Implosion Steuergelder an private Helfer-Organisationen outsourct.

Mimoun Azizi thematisiert ein Grundproblem der Asyl-Industrie. Geld verdienen kann der sozial-industrielle Komplex nur, wenn die Integration so langsam wie irgend möglich abläuft. Die Regierungen, die in der Regel überfordert sind, wollen Lösungen nicht mit Individuen, sondern mit Verbänden. Daher die Bemühungen, die Islamverbände trotz deren „Anmaßung, Versagen und Fremdbestimmung“ in den Komplex zu integrieren.

Die Erwartung der Bio-Deutschen, die Integration so schnelle wie möglich durchzuziehen, ist in den Erfolgsregeln des Komplexes nicht vorgesehen.
Wohl aber Azizis Forderung, den Wohlfahrtsstaat aufzublähen, daher seine ausufernde „Wir-Müssen“-Liste.

WIR müssen das nicht.
Wir erwarten, dass sich die Muslime kultursensibel bei uns integrieren. Dabei müssen wir ihnen helfen. Mehr nicht.


Sehr geehrter Herr Azizi,
ich kann Ihnen in Ihren Ausführungen leider nicht folgen, will sagen: ich sehe die Dinge anders. Z.B. fällt mir zu den folgenden Stellen ein:

„Hier muss man sich aber vergegenwärtigen, dass die jüdische Religion und die islamische Religion mehr Gemeinsamkeiten aufweisen als die jüdische mit der christlichen Religion. In keiner Religion der Welt, außer dem Christentum, werden Jesus und Maria so verehrt, wie im Islam.“

Das halte ich für Blödsinn. Natürlich werden in keiner Religion, außer dem Christentum, Jesus und Mariah so verehrt, wie im Islam. Jesus fand für die Juden sozusagen gar nicht statt, er ist gar nicht Teil Ihrer Religion, warum sollten sie ihn verehren? Spielt Jesus irgendwo im Buddhismus eine Rolle? Im Hinduismus? Im Shintoismus? Warum sollte überhaupt irgendeine Religion ihn verehren? Der Islam baut in seiner Entstehung auf Judentum und Christentum auf, nur deswegen taucht er dort als Prophet auf. Sonst würde auch der Islam ihn nicht „verehren“.

Ihre Ausflüge in das Mittelalter, um einen „aufgeklärten Islam“ zu belegen sind für die heutigen Zustande wohl kaum tauglich. Auch Ihr Hinweis auf die westliche Kolonisation geht m.E. fehl. Er hört sich nur an, als sei da wieder die Opferrolle angestrebt und alles jetzige Unglück „vom Westen“ verschuldet.

Doch nun zu Ihren Forderungen / Ideen:

1. Sprache
Man müsse Ihrer Ansicht nach zunächst die Sprache beherrschen: Da kann ich Ihnen voll und ganz zustimmen. Nicht zustimmen kann ich Ihren Schlussfolgerungen. Dort fordern Sie z.B. mehr Jugendarbeit wie Förderprogramme, Schüleraustausch, Studienreisen u.s.w.

In Anbetracht von inzwischen schon zwei Generationen, die hier aufgewachsen sind und die ausreichende Gelegenheit hatten Deutsch zu lernen, sehe ich kein Versäumnis auf Seiten des Staates in mangelnder Förderung, sondern auf Seiten der Einwanderer in mangelndem Willen.

Ich habe z.B. kürzlich mit verschiedenen Kolumbianern zu tun gehabt, die in der Schule kein Englisch lernen konnten. Diese hatten es sich dann selbst beigebracht, indem sie u.a. u.s.-amerikanisches Fernsehen schauten.
Und hier? Sie leben hier, sie werden hier groß, sie gehen in einen Kindergarten, in die Schule. Sie können deutsches Fernsehen gucken, deutsche Musik hören. Sie bekommen Angebote. Jeder, der wollte, könnte unter diesen Bedingungen Deutsch lernen. Für mich heißt das: SIE WOLLEN NICHT !!!
Nicht WIR als Deutsche müssen ihnen den Hintern, sprich das Lernen, hinterhertragen. Sie müssen sich schon selbst anstrengen.

2. „kultursensible Versorgung“
Sie fordern die „kultursensible Versorgung“ in allen mögliche Bereichen. Sucht, Frauen, Schwangerschaft, Behinderung, Pflege….. Überall sollen Menschen mit entsprechenden kulturellen Hintergrund arbeiten bzw. besondere Angebote bereithalten. Sie sagen, sie würden damit keine Parallelgesellschaften fördern wollen, sondern die Integration.

Meiner Ansicht nach erreicht man so gerade das Gegenteil. Warum sollte sich jemand integrieren, wenn ihm passend für die eigene Kultur alles angeboten wird? Sozusagen von der Wiege bis zur Bahre kann man sich sein Leben dann in „kultursensibler Versorgung“ einrichten. Integration? Wozu denn noch?

Nein, tut mir leid. Der Titel Ihres Beitrages trifft den Inhalt nicht. Sie fragen zwar danach, warum Integration nicht gelinge, sie haben aber keine wirklichen Antworten. Ihre wenigen vorgetragenen Antworten erschöpfen sich darin, den Einwanderern „den Hintern hinterherzutragen“ und kulturelle Rücksichten zu nehmen.
Und BEIDES halte ich für genau falsch.
Integration ist immer zuerst eine Sache des Individuums, eine Sache des einzelnen Einwanderers. Es ist eine Bringschuld dessen, der herkommt und hier leben und an unserer Gesellschaft teilhaben möchte. Dieser muss zuerst einmal zeigen, dass er die Regeln akzeptiert, er muss die Sprache lernen, für sein eigenes Leben sorgen.
Einwanderer, die in der dritten Generation noch immer kein Deutsch können und keine Arbeit haben und von der Gesellschaft leben? Die wollen sich nicht integrieren. Und denen sind wir schon viel zu lange entgegengekommen und haben zu viel Rücksicht genommen.

Ich lehne Ihre Thesen ab !


Auf der einen Seite bin ich für die klaren Worte des Autors dankbar, auf der anderen Seite gehe ich mit seinen Lösungsvorschlägen in keinster Weise konform. Sie setzt eine Prämisse voraus, deren Inhalt zum Kern der aktuellen Diskussionen und Streitigkeiten gehört.

So bin ich der Meinung, dass es eben keine kultursensiblen Beratungsstellen geben sollte, denn sie wären genau der falsche Weg wäre. Wer in dieses Land kommt und als festes Mitglied dieser Gesellschaft leben möchte, der hat für sich eine bewusste Entscheidung getroffen, zumindest muss ich das unterstellen. Diese Entscheidung hat man einem Menschen anzumerken, zum Beispiel durch das Erlernen der Sprache des Landes, in dem er fortan leben möchte, durch eine authentische Identifikation mit der Kultur, von der er fortan ein Teil sein und die er bereichern möchte und durch eine emotionale Verbundenheit zu der Gesellschaft, die ihre eigenen Charakteristika, Schwächen, Stärken und liebenswerten Eigenschaften hat.

Wer das mit sich bringt, braucht keine kultursensible Beratung. Wer eine kultursensible Beratung braucht, der hat bereits an ganz anderer Stelle einen oder mehrere Fehler gemacht. Das ist auch keine Katastrophe, es wird aber in Summe zu einer Katastrophe, wenn wir jedes Prinzip und jedwedes konsequente Handeln unserseits über Bord schmeißen, weil wir mit uns selbst nicht im Reinen und rückgratlos sind. Denn die Konsequenz wäre, doch bitte in das Land zurückzukehren, das man braucht und das einen selbst braucht. Oder, eine andere mögliche Konsequenz, hier zu leben aber nicht mehr so zu tun, als würde man sich integrieren wollen, sondern mit offenen Karten zu spielen.

Aus diesem Grund bin ich auch seit je her gegen die doppelte Staatsbürgerschaft gewesen und bin es nachwievor. Jeder Mensch möge sich entscheiden und jeder Staat möge jedem Menschen diese Entscheidung abverlangen. Dieser Eiertanz, der einem als kosmopolitische Lebensweise oder was auch immer verkauft wird, bringt nichts anderes als eine Entwertung einer Sache mit sich, die bedeutender ist, als die meisten Lautmaler eigentlich wahrhaben wollen. Eine Gesellschaft/Gemeinschaft hat immer, per definitionem, etwas exklusives, etwas ausschließendes. Ohne diese exklusiven Aspekte würde es Phänomene wie Identität, Selbstbestimmung, ein Miteinander-Gefühl usw. gar nicht geben. Exklusivität darf auch nicht zu einem Absolutismus verklärt werden, aber sie stellt eine sinnvolle Hürde dar, mit der zahlreiche Schutz- und Sicherheitsmechanismen verknüpft sind.

Seit etlichen Jahren habe ich den Eindruck, dass Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die nicht den leisesten Schimmer von bestimmten Zusammenhängen haben oder vorgeben, diesen nicht zu haben. Und auch in den Medien wird auf Basis einer einseitigen, ideologisch verbrämten Weltsicht berichtet und Meinung gemacht, die nach meinem Dafürhalten an der Realität völlig vorbei geht. Darum schwätzen auch alle wie bescheuert von Integration, dabei ist das vollkommener Humbug! Integration ist meiner Meinung nach ausschließlich und Voraussetzungen möglich, wie ich sie oben erläutert habe. Alles andere hat nichts mit Integration zu tun, sondern mit einer gewissen Duldung von Entwicklungen, wie etwa Parallelgesellschaften, oder mit einem zeitlich befristeten Aufenthalt im Land und bestenfalls sehr klaren und strikten Vorgaben und mit unmissverständlich formulierten Zielen.

Menschen zum Teil unserer Gesellschaft zu erklären ohne auch nur irgendeine nennenswerte Grundlage zu haben (weder ist “wir wollen so weltoffen und gut sein” eine, noch “in deutschland gehts mir so viel besser als im eigenen Land”), ist in seinem Ausmaß an Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit kaum mehr zu überbieten.

Wenn Menschen ihre Lebensart, ihr Selbstverständnis und ihre Kultur mitbringen, dann ist das nicht nur durchweg positiv. Es gibt immer Auswüchse immenser Sprengkraft. Das muss man erkennen und entsprechend reagieren, aber dafür müsste man sich ernsthaft mit diesen Dingen befassen und seine einseitigen Betrachtungsweisen ablegen. Es geht eben auch um uns! Auch wir haben jedes Recht, beachtet zu werden, ernstgenommen zu werden, vertreten zu werden in der von uns gewählten Regierung und an gravierenden Entscheidungen, die unser aller Leben verändern, mit einbezogen zu werden. Je länger man das nicht tut, desto schwerwiegender werden die Konsequenzen werden. Meine große Sorge ist, dass wir uns irgendwann in bürgerkriegsähnlichen Zuständen bewegen. Und das ist dann nicht die Schuld der Menschen, die diesen Zustand anzetteln, sondern das ist die logische und einfach zu erkennende Konsequenz des verantwortungslosen Handelns unserer Entscheidungsträger.

Um es abschließend nochmal zu sagen: Der Schlüssel für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Zuwanderung, Immigration, Integration usw. liegt in uns selbst. Wenn wir ins uns selbst möglichst stark und gefestigt sind, dann können wir selbstsicher einen Weg beschreiten, der allen Beteiligten gerecht wird. Wenn wir uns als das präsentieren können, was wir sind und was uns ausmacht, dann kann auch jeder für sich entscheiden, ob er ein Teil unserer Gemeinschaft sein möchte. Und wer es nicht möchte, für den wird es Optionen geben, ohne eine Lüge der Zugehörigkeit leben zu müssen.


Es ist anders. Haben nicht die Attentäter von Paris perfekt französisch gesprochen? Da der Islam gewaltaffin und frauenfeindlich ist, sowie eine besondere Abgrenzung gegenüber Andersgläubigen enthält, ist bei Muslimen auch bei friedlicher Sozialisation die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Parallelgesellschaften, des Frauenmissbrauchs und der Gewaltanwendung höher als bei allen anderen Religionen.
Deshalb ist es klar, dass je grösser die Anzahl von Muslimen im Land ist, die Wahrscheinlichkeit obengenannter Probleme grösser ist. Diejenigen die Zuwanderung und Einbürgerung von Muslimen akzeptieren, treten also für einen Art Märtyrerstatus der nichtmuslimischen Bevölkkerung ein. Wer Muslime nicht unter Generalverdacht stellen will, akzeptiert, dass alle Teile der Bevölkerung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an einem Terroranschlag sterben, dass die Steuerzahler mehr Steuern für die Integrationsunwilligen zahlen. Das finde ich insoweit zynisch, als das die Flüchtlingsfans im schlimmsten Fall für ein fiktives Ziel auch die Flüchtlingsgegner mit ihrem Leben bezahlen lassen. Ähnlich wie die 72 Jungfrauen oder das Wohlwollen ist die Hilfe für Flüchtlinge ein rein Imaterielles, nicht logisch begründbares Ziel. Genauso wenig, ob die 72 Jungfrauen den Selbstmordattentäter erreichen ist unklar ob die Welt dadurch besser wird, dass wir viele Flüchtlinge aufnehmen.
Die Freunde des Islam teilen mit den Anhängern des Islam, dass sie den Irrationalismus hoch schätzen. Denn es sind besonders die Gruppen, die wenig Rationalismus zeigen, der Zuwanderung am meisten aufgeschlossen sind. Da passen die Kirchen, die eigentlich gegen eine islamische Zuwanderung sein müssten am besten hinein.
Ein Mensch, der sich der Vernunft verschrieben hat, kann niemals daran Interesse haben, mit vielen Menschen zusammen zu leben, die sich der Unvernunft und dem Aberglauben verschrieben haben.


Herr Azizi, Ihr Artikel gibt vor, einen Geist zu überwinden, den Sie inhaltlich voll und ganz bestätigen. Sollte es je eine Aufklärung in der islamsichen Welt gegeben haben, finde ich in Ihrem Artikel der Haltung nach nichts davon und im Verhalten sehr vieler Muslime im Alltag schon gar nicht. Wo bitte bleibt die “kultursensible” Integrationsleistung von Muslimen in die westliche Wertegemeinschaft? Wo ist die von Ihnen geforderte Kultursensibilität der deutschen Gesellschaft gegenüber? Fragen Sie sich nie, warum Vietnamesen, Russen, Polen und sonstige hier offenbar ohne größere Probleme klarkommen? Könnte es sein, dass diese Respekt vor ihrem Gastland empfinden und eine Bringschuld sehen?


Sehr geehrter Herr Azizi, ein anderer Blickwinkel. Ich respektiere das. Regt zum ‘noch einmal nachdenken’ an. Habe ich getan… und doch: es gib Dinge, die wieder und wieder aufstoßen: Wir müssen, Wir sollen… noch mehr Hand reichen, mehr tolerieren, mehr akzeptieren, mehr hinnehmen, mehr malochen um noch mehr, als nur schäbige 900Milliaren Euro aufzubringen für einen kultursensiblen Wohlfahrtverband! Allein die Begrifflichkeit ‚kultursensibler Wohlfahrtsverband‘ lässt mich erschaudern und auf Jahrzehnte Arbeit im Schweiße meines Angesichts zurück blicken. Bei aller Liebe, wir sind nicht das Wohlfahrtsamt des Islam und seiner hervorgebrachten, gestörten, gläubigen Opfer, die hier maßlos alles verlangen und sich nehmen. Alles nach dem Motto: und bist du nicht willig, so brauch ich gewalt. Ich bin nicht der Ansicht, mich noch tiefer bücken zu müssen, weil WIR, nach Ihrer Analyse, bisher mit der Integration der Moslems versagt haben. Dieser Schuh passt mir nicht, ich trage an dem Versagen der Islam-‚Kultur‘ und die Monster, die es hervor gebracht hat und noch bringt, keinerlei Schuld. Dieser faschistische Islam lässt keine Integration zu! Vielmehr ist es doch nun so: Ihr müsst, Ihr solltet in den islamgeprägten Ländern und unserem freien Deutschland selbst aufräumen mit Eurem ach so friedlichen Islam, welcher uns hier täglich ‚wohlwollend‘ auf die Füße fällt. Was ist mit den ‘lieben’ Glaubensbrüdern, die auf Billiarden Dollar sitzen wie in Saudi Arabien usw.! Taten müssen folgen! Ja genau, aber von den Moslems selbst. Und von denen, die hier friedlich seit Jahrzehnten leben, auch die ‚friedlichen‘ in zig Parallel-Gesellschaften, die mit riesen Familien-Banden das Land terrorisieren, den Salafisten etc. (sehen Sie auch nach Frankreich, Schweden, USA, überall auf dieser Welt) habe ich noch NIE ein gewichtiges Statement gehört oder gesehen, dass sie sich mit den ‘schon länger hier lebenden Ureinwohnern’ solidarisiert hätten. Doch ich kenne welche, heimlich, hinter vorgehaltener Hand, Pegida-tauglich. Aus Angst vor dem ‘herrlichen’ Islam und seinen Glaubensbrüdern (wie Imad Karim beschrieb in “Ihr, meine Kinder, rettet mein Deutschland”). Und ich kenne welche, die schon länger friedlich hier mit uns leben, aber mich und meine Lebensweise, wie auch die vieler anderer Menschen des Westens, noch immer abgrundtief verachten. Nein die richtige Frage ist: Wollt ihr Moslems friedlich hier mit uns leben? So wie wir sind? Ja oder nein? Die Antwort liegt so offen, wie der Koran das von Allah gegebene Gesetz ist, seit 3000 Jahren! Und daran wird sich nichts ändern, auch in den nächsten 3000 Jahren nicht. Somit kennt der Islam auch meine Antwort auf seine eigene Endgültigkeit.


Die Forderungen, die hier aufgestellt werden und im Zweifel “gut” gemeint sein mögen, laufen in der Tat auf Sonderrechte für bestimmte Gruppen hinaus und fördern die Vertiefung von Parallelgesellschaften, besorgen das Ende der Rechtseinheit und schaffen letztlich eine neofeudalistische Gesellschaft – wie in anderen Kommentaren schon richtig angedeutet wurde. Und dabei geht es nicht nur um scheinbar harmlose Dinge wie Begräbnisse – das wissen wir.

Die Vogel-Strauß-Haltung entscheidender Kräfte unserer Gesellschaft (und womöglich sogar der schweigenden Mehrheit, da bin ich mir nicht sicher) gegenüber der ideologischen Herausforderung, die sich hier stellt, ist vielleicht psychologisch verständlich, läßt sich aber angesichts der laufenden Entwicklungen immer weniger aufrechterhalten. Man mag darin fast schon einen Ausdruck suizidaler Tendenzen unserer Gesellschaft sehen, da doch die meisten Menschen merken müssen, daß hier keine Schönwetterwolken auf uns zuziehen.


“… dass sich ein Großteil der hier lebenden Muslime nach wie vor der Tradition und der Art und Weise, wie sie religiös sozialisiert worden sind, verpflichtet fühlt. Sie geraten dadurch untereinander in Konflikt, aber auch mit der deutschen Gesellschaft. So wird zum Beispiel der Konflikt zwischen Türken und Kurden auch nach Deutschland importiert. Dieser Konflikt ist jedoch nur einer von vielen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft. ”

Nur einer? Na dann, Allah sei Dank!

Die Kanzlerin – ohne Opposition, flankiert von ideologischen Demagogen und Europapolitikern – hat Deutschland innerhalb eines halben Jahres in eben diese innermuslimischen Konflikte verstrickt. Und zwar in alle gleichzeitig.
Deutschland ist jetzt aktiver Nebenschauplatz sunnitisch-schiitischer Konflikte, angefangen von Syrien, über den Irak, bis hin zu Iran und Libanon.
Die Frage, wann es hier islamistische Massenmorde wie in Frankreich, Belgien oder in den islamischen Ländern selbst, gibt, ist nach Ansicht von Experten nur noch eine Frage der Zeit.

Die Bürger des Landes – überwiegend naiv, schuldgeplagt und hilfsbereit – wurden alternativlos in die innenpolitischen und sozialen Probleme Marokkos, Algeriens, Ägyptens und Tunesiens involviert – ohne das eine Lösung in Sicht ist. Jeder Deutsche, jede Deutsche, mit oder ohne Migrationshintergrund, die bestohlen, ausgeraubt, angetanzt, sexuell belästigt werden, weil diese Länder ihre sozialen und kriminellen Problemfälle mit einem Ticket nach Deutschland entsorgt haben, ist nun auch persönlich von diesen Konflikten betroffen. Wird einer der Straftäter gefasst, ist er in kurzer Zeit wieder unterwegs. Die Polizei trifft die geringste Schuld.

Die afghanische Tragödie – ein Resultat jahrhundertealter Clan-Konflikte des Landes, des pakistanisch-indischen Hegemonialstrebens und ein Überbleibsel des kalten Krieges, wirkt nach der Ausgabe von Millionen Reisepässen an ihre Bürger und der Merkel-Einladung nun auch direkt bis nach Deutschland. Der kompromisslose, paschtunisch-afghanische Ehrbegriff fordert nicht nur am Hindukusch Tote und Verletzte, sondern wird in bester Mudschaheddin-Traditon nach einer Akklimatisierungsfrist auch integrationswillige Familienmitglieder und deutsche Wohlstandskinder treffen, weil der Gegenüber ein Nein weder versteht, noch akzeptiert. Im Zweifel gibt es kulturellen Rabatt durch die deutsche Justiz.

Eritrea, Somalia und die demographischen Probleme der Subsahara-Region? Geschenkt.

Der Wandel der Türkei zu einer islamisch verbrämten Diktatur mit hegemonialen Ambitionen, hat gravierende Auswirkungen auf die deutsche Innenpolitik und spaltet Türken nicht nur untereinander sondern vor allem Türken und Deutsche. Dabei sind Kurden und Türken, die sich mit Eisenstangen öffentlich prügeln oder Parlamentarier mit Todesdrohungen nur sichtbare Symptome. Die auch in Zukunft wachsende Zahl türkischstämmiger Mitbürger wird konsequent instrumentalisiert, idoktriniert und nationalistisch aufgehetzt. Integration oder gar Assimilation werden von AKP und DITIB sabotiert. Damit werden die Probleme mit den Parallelgesellschaften eher wachsen, statt geringer werden. Der deutsche Staat? Hilflos, zahnlos, überfordert, agiert europapolitisch motiviert in Selbsthypnose.

Die Dimension der Probleme, die Deutschland in Rekordzeit aufgebürdet wurden, wird vermutlich erst in zehn oder zwanzig Jahren klar werden. In einem historischen Wimpernschlag werden die Probleme von 8 Millionen Türken, 3 Millionen Afghanen, 10 Millionen Syrern/Irakern/staatenlosen Palestinensern, 2 Millionen nordafrikanischen Arabern und 5 Millionen afrikanischen Migranten, die dann hier leben, aber immer noch engstens mit den Konflikten in ihren Heimatländern familiär verwoben sind, und das Abtreten der deutschen Babyboomer-Generation von der Weltbühne zusammenfallen.

Ramadan 1996 – Eine Randnotiz in der Presse.
Ramadan 2016 – Die Auswirkungen in Deutschland waren bereits stark spürbar.
Ramadan 2036: Deutschland wird ein anderes Land sein – nicht nur weil das öffentliche Leben stark beeinträchtigt werden wird, wie in muslimischen Ländern.
Das Land wird viel schwächer sein, nicht nur wirtschaftlich. Es wird innerlich tief gespalten sein. Nationalistischer, tief verunsichert, radikalisiert. Erschöpft nach einer weiteren Währungsreform, die zwangsläufig kommen wird, wie der wirtschaftliche Absturz nachdem die Welt jährliche Exportüberschüsse von über 250 Milliarden nicht mehr aufnehmen kann und will.
Das Land wird konfrontiert sein mit einer zahlenmäßig stark angeschwollenen Unterschicht aus Drittweltländern, die eisern ihre Identität und Kultur mittels religiösem Deckmantel verteidigt, aber gleichzeitig die Teilhabe am verbliebenen Reichtum der Mittelschicht einfordern wird. “Allah hat mir viele Kinder geschenkt, er wird mir auch die Mittel dafür schenken!”

Die Generation des Wirtschaftswunders und der Einheit wird frustriert und desillusioniert abtreten. Allerdings nicht ohne dass sich die gegenseitigen Lager in dem Prozess des Abschieds von Beruf, Macht und Einfluss bis zuletzt immer stärker gegenseitig zerfleischen. Wie aktuell in den USA, die uns nur einige Jahre voraus sind.
Ramadan 2036: Europa national dividiert, Deutschland verstrickt in all die zahllosen Konflikten innerhalb der muslimischen Welt, die nach dem Ende des Ölreichtums durch eine katastrophale Entwicklung gehen wird.

Wir sind auf dem Weg.

Mai 272016
 

Zum Artikel bei CICERO geht es HIER

„Ich kapituliere“

Der Islamwissenschaftler und gebürtige Syrer Bassam Tibi sieht keine Chancen mehr für einen europäischen Islam. Im Magazin Cicero (Juni-Ausgabe) schreibt er, dass der „Kopftuch-Islam“ über den „Euro-Islam“ gesiegt habe: „Den Euro-Islam wird es nicht geben. Ich kapituliere.“ Sein Essay ist der erste Teil einer neuen Cicero-Serie mit dem Titel: „Gehört der Islam zu Deutschland?“

Tibi, deutscher Staatsbürger, hatte 1995 das Buch „Krieg der Zivilisationen“ veröffentlicht. Ein Jahr später erschien der weltberühmte Klassiker „Kampf der Kulturen“ von Samuel P. Huntington. Tibi verteidigte Teile von Huntingtons Thesen, und als sie mit dem 11. September 2001 erneut aktuell wurden, landete auch Tibis Buch wieder in den Bestsellerlisten.

Bassam Tibi war bis 2009 Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen. Er hatte weltweit 18 Gastprofessuren inne.


Kommentare zu diesem Artikel :

„Gehört der Islam zu Deutschland?“

Natürlich nicht. Aber genauso: natürlich, ja. Es kommt stets darauf an, welche der Ausprägungen des Islam man gerade meint. Das macht die ganze Sache so unendlich schwierig.

Grundsätzlich aber bin ich eher pessimistisch, da ich seit Jahrzehnten aber auch nicht das kleinste Fitzelchen von Aufklärung, Säkularisierung, geschweige denn Laizismus beim real existierenden Islam erkenne; im Gegenteil.

Ob in der türkischen oder in der wahabitischen oder sonst einer Version: diese Religion wird offenbar immer noch rigider.


Na so was….

Dass Herr Tibi Recht hat, kann man leider an jeder Straßenecke sehen. Epochale Veränderungen bahnen sich in Deutschland an, die das gewachsene westlich orientierte Wertesystem auf den Kopf stellen. Während es aber weiterhin schick ist, sich über Katholiken aufzuregen, genießt der Islam Artenschutz. Die Kurzsichtigkeit und Naivität vieler auch Intellektueller kann ich nur noch verachten. Schönen Abend noch!


Hoffen und Abwarten

Tja, in melancholischer Stimmung muß ich Herrn Tibi zustimmen.
Alles erinnert mich ans „alte Rom“, mit all seiner Toleranz und hedonistischer Lebensweise, die der monotheistischen Herausforderung ohnmächtig gegenüber stand.(Christentum)
Der wie auch immer < präsentierte > Islam ist subversiv und schriftbezogen intolerant. Er muß es sein…Gott spricht arabisch und offenbart sich im Qur`an wortwörtlich. Dieses ist Glaube und Lebensgestalltung von Muslimen !..
Solange hier sich Weltbezug gestaltet ist < schizoider > Konflikt in paraleler Absonderung gegeben.
Der“ Islam “ ist Herausforderung und bedarf nüchterner Analyse, fern politischem Interesse, um ihm angemessen zu begegnen.
Aufklärung ist Bildung, die sich früh der rein sinnlich vermittelten Erfahrung, ohne leere Abstraktionen öffnet…
Kindliche Indoktrination, ist nur schwer zu eliminieren. Sie überlagert jegliche Erfahrung…
Hoffen wir,daß es gelingt,< des Verstandes, ohne Leitung eines anderen zu bedienen >(Kant)


Verschmelzen

Integration bedeutet verschmelzen.Findet Integration nicht statt,bedeutet das, dass die Muslime ausgegrenzt werden -mit gefährlichen Folgen.
Eine Integration, wie z.B. mit Italienern und Russen wird es in dem Mass mit Muslimen nie in Deutschland geben.


Hallo

wer weiss das die Islamistenvereine von den extremen Saudis und ab 2004 dem Sultan vom Bosporus mit seiner Steinzeitdiktatur am Ruder ist. Der weiss auch das seine Anhänger in Europa auf dem Marsch in die Steinzeit sind. Da hilft nur die Gäste wieder zu ihrem Oberhaupt zu lassen und nicht zwangsweise hier zu halten. Das wäre eine Möglichkeit eine Europäischen Islam zu schaffen.