Dez 072016
 

Zugegeben, dass sich der “weiter so” EU-Fan Van der Bellen (VdB) gegen den EU-kritischen Nationalisten Hofer durchsetzt, hat mich überrascht. Österreich mit über 8% Arbeitslosigkeit und de facto einem 0-Wachstum, hat eine seit langer Zeit heillos-zerstrittene Regierung, die mit populistischen Maßnahmen, getrieben von den wahren Populisten, noch irgendwie versucht, die turnusmäßige Legislaturperiode über die Runden zu bekommen. Zusammenhalten soll den zerstritten Haufen bis dahin ein Gewerkschafter und ex-Staatsbetriebsmanager, Bundeskanzler Kern, der in aller Eile dem eloquenten und einzigen Realpolitiker den Österreich noch hat, Sebastian Kurz (ÖVP), entgegen gesetzt wurde, um dessen Durchmarsch zum Kanzler zumindest noch aufzuhalten. Aber auch die ÖVP, die inzwischen viele Positionen der nationalistischen FPÖ übernommen hat, weil es leider Sinn macht, weiß, dass sie nur eine Chance hat, wenn sie Zeit gewinnt, um mit ihren populistischen Aktionen Wirkung zu erzielen. Unter Hofer hätte die Gefahr bestanden, diese Zeit nicht mehr zu bekommen. Nur der pure Machterhalt der ÖVP-Lokalpolitiker macht erklärbar, warum diese eine Wahlempfehlung für Van der Bellen gaben, obwohl der die totale Gegenposition zu ihrem Spitzenmann Kurz (ÖVP) vertritt.     Die “Freundal”-Wirtschaft in Wien, mit einem Bürgermeister und einer Regierung, die sogar Nordkorea an Kontinuität des Wurschtelns den Neid in die Augen treibt, atmet durch. Das gekaufte Volk, nirgends leben so viele Menschen in Abhängigkeit vom Staat wie in Wien, mit einem Rekord an Sozialwohnungen, einem Beamtenanteil von über 5% an der Gesamtbevölkerung und einem einzigartigen Staatsfernsehen (ORF), gutiert die Versorgungsleistungen mit Wahlgehorsam. Ist es Zufall, dass 3 Wochen vor der Wahl, über 400.000 Beamte bereits in der dritten Gesprächsrunde vom Vorschlag der Regierung für eine Neubesoldung so begeistert waren, dass man bedingungslos glücklich abschloss?     Dass bei Vorstellungen von Wahlplakaten oder Interviews mit FPÖ Leuten gerne mal technische Probleme beim ORF auftraten, darüber kann man schmunzeln. Dass der ORF-Moderator gestern Abend sogar den Wahlsieger Van der Bellen fragte, ob und wann er nun das Parlament vorzeitig auflösen würde, zeigt, wie die eingeimpfte Ideologie jeden Verstand gefressen hat. Ein sichtlich irritierter Van der Bellen wird sich da spätestens auch gefragt haben, ob Österreich nicht doch einen Restart verdient gehabt hätte. Nein, hat es nicht, der Bürger will es so: weiter so! Hat man sich in Wien an das arabisch, afrikanische Drehkreuz bereits gewöhnt und gönnt sich zur Abwechslung auch mal pro/gegen Erdogan- resp. Kurdendemonstrationen, die auch in der Türkei zahlenmäßig und in der Heftigkeit der Auseinandersetzung beeindrucken würden, ist es doch erstaunlich, dass Menschen die ihre Kinder in Privatschulen und Privat-Kitas, weil da noch Deutsch gesprochen wird (natürlich nur hinter vorgehaltener Hand), dann aber den Bernie Sanders der Alpen wählen; weiter so! Erstaunlich auch, dass man sich im Land ständig über die Kriminalität in den Innenstädten und ganz besonders an Bahnhöfen, stark gestiegen Wohnungseinbrüchen, professionell organisierte osteuropäische Bettlerbanden und Juweliers-Einbrüchen am helllichten Tag im Touristenort bis hin zur Großstadt, wo z.B. in Innsbruck und Salzburg gerne mal mehr ! Bettler vor dem Laden liegen als Käuferinteressierte im Landen, bis hin zu erheblichen Gewalttaten aller Art, beschwert, aber: weiter so, wählt. Insbesondere Frauen, die bevorzugte Zielgruppe der Berufs-Antänzer. Wenigstens sind jetzt Polizisten an jedem Dorfbahnhof; eine wunderbare Entwicklung im weltoffenen Österreich. Ob die versprochene Multi-Kulti-Toleranz auch Mexikaner, Chilenen, Jamaikaner, Kubaner, Thais, Vietnamesen und hoffentlich viele anderen Menschen mehr bringt oder nur Moslems&Afrikaner, Moslems&Afrikaner, Moslems&Afrikaner als Berufseinwanderer in die Sozialsysteme, wird sich zeigen. Auch Österreicher diskutieren wie Deutsche über Burka, Kinderehen, absurde Sozialleistungen für Berufsmigranten gegenüber eher bescheidenen Renten für Normal-Verdiener (Österreicher), aber: weiter so!        Auch die schreibenden Medien sind begeistert, ist ihnen doch doch der Supergau erspart geblieben. Auch weiterhin, muß man die Cafehäuser innerhalb der Ringstraße in Wien nicht verlassen, um “korrekte” politische Berichterstattung durchzuführen. Alles bleibt wie es ist. Nie war das Parteibuch für alle Bereiche des öffentlichen Lebens so ein Zukunftsgarant wie in diesen Zeiten. Wenn in westlichen Demokratien Menschen mit dem “Status quo” unzufrieden sind, wählen sie einen Neustart; siehe USA, Brexit, jetzt Italien etc.. Die Strahlkraft der Merkelschen Integrations-Diktatur, die sogar ein erstes Mordopfer an einer Bundesbürgerin, begangen durch einen illegalen Migranten in Freiburg dieser Tage, in den Mainstream Medien verleugnen läßt, wegen einer angeblich nur ländlichen und nicht deutschlandweiten Bedeutung, hat auch Österreich fest im Griff. Den Deutschen “Hinterherlaufen”, und ich bin Deutscher, hatte schon einmal verheerende Konsequenzen. Nie wieder, möchte man meinen, man wundert sich auch da. Wollte man sich “Mutti” an der Wahlurne loyal zeigen, ist es ein verheerendes Zeichen des “weiter so” auch an die Deutsche Politik. Bedenkt man, dass Österreichs Kanzler Kern, Sigmar Gabriel für einen hervorragenden möglichen Kanzler in Deutschland hält, so gesagt beim Handelsblatt-Dinner in Wien im November, weiß man, was an “Wir schaffen das” auf den deutsch-österreichischen Raum noch zukommt; ein dramatischer Links-Links-Grün-Ruck in Deutschland, de facto jetzt in Österreich, umzingelt von lauter nationalistischen Entwicklungen rund herum. Engländer, Schweizer, Italiener, Ungarn, Polen etc. fragen sich wohl, welches Krankheitsbild in Deutschland/Österreich herrschen muß, dass man die Entwicklungen die man aktuell in der Türkei mit dem Islam hautnah bewundern kann, mit Begeisterung in diesen beiden Ländern auch haben will. Selbst die allseits geschätzte österreichische Professorin und Nahost-Expertin Karin Kneissl erkennt ihre Landsleute nicht mehr wieder und hat deshalb eine Kandidatur zur Bundespräsidenten in Österreich 2016 abgelehnt; so bei einem Vortrag im Stanglwirt im November 2016. Vielleicht muß man den Film “Paradies: Liebe” vom österreichischen (was für ein Zufall) Star-Regisseur Ulrich Seidl gesehen haben, um zu verstehen, was die vorwiegend von Frauen geprägte Helferindustrie in Deutschland/Österreich so an den afrikanisch/arabischen Migranten begeistert, dass diese bereit sind, ihr eigenes Land und Familien für ein weltoffenes, de facto islamisches Irgendwas, aufzugeben.   In glaube nicht, dass ein 72jähriger Van der Bellen die Kraft haben wird, das Land zu einen, Akzente für ein starkes Österreich in einer dringend zu “reformierenden” EU zu setzen und ihre Werte gegen die Islamisierung zu verteidigen, und dass er schon gar nicht auf eine ziellose Wurschtelei in der Regierung einwirken kann. Es wäre ihm zu wünschen, dem netten, intellektuellen Obama der Alpen (und das meine ich wirklich positiv), dass er nicht zum Grüßonkel im Ausland und Spielball der Macht im Inland verkommt. Das hat dieser aufrichtige Mann nicht verdient. Was wird kommen ? Merkel wird begeistert sein, dass sie wenigstens im Süden einen ! getreuen Freund im “Weiter so” hat. Österreich wird zum Wartesaal der afrikanisch/arabischen Migranten nach Deutschland. Wer Pech hat, muß in Österreich bleiben, wer Glück hat, schafft es nach Deutschland. Die ersten toten Migranten auf Güterzügen vom Brenner nach Deutschland hat es schon gegeben; die Botschaft der Offenheit Österreichs wird sich herumsprechen. Die öffentlichen Finanzen werden weiter erodieren, wie gut dass Zahlmeister Deutschland dem loyalen Mitmacher die eine oder andere Staatsanleihe abkauft. Die wirkungslosen EU-Sanktionen gegenüber Russland mitzumachen, statt sich selbst zu positionieren, bleibt eine vertane Chance. Österreich wird damit auch weiterhin keine gestaltende Rolle im notwendigen Erneuerungsprozeß der EU spielen; Mitläufer eben. Im erfolgreichen Westen von Vorarlberg bis Oberösterreich macht man eh sein Ding. Der Tiroler ist dem Südtiroler und Bayern eh näher als dem Wiener. In Wien geht alles weiter wie bisher, ein schleichender Werteverfall; dies kann man auch am Österreichischen Aktienindex-ATX verfolgen. Eine Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau seit der Finanzkrise 2008, während z.B. die USA längst ein All-time high haben. Am Tag danach ist die Mehrheit glücklich, denn Hofer wurde verhindert; das war das Primärziel. Dumm nur, dass die Realität bleibt.       Gastbeitrag von: Jürgen Popp, CEO CaPaNi Capital AG

Die bittere Analyse zur Wahl in Österreich: | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9145609-bittere-analyse-wahl-oesterreich

Okt 312016
 
Ein ARTIKEL von CHRISTIAN ORTNER erschienen bei ORTNERONLINE

Gefragt, warum die FPÖ für so viele Wähler so attraktiv sei, gab Bundeskanzler Christian Kern jüngst in einem Gespräch mit der deutschen „Zeit“ Interessantes zu Protokoll. „Die Wähler wollen das System und die Eliten auf den Knien sehen“, meinte er, „weil sie sich deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen fühlen.“ Daran ist richtig, dass es dieses Bedürfnis, nicht nur eine längst obsolet gewordene Regierung einfach gegen eine – hoffentlich – bessere auszutauschen, sondern „die Eliten auf den Knien sehen zu wollen“, wirklich und weitverbreitet gibt.

Da geht es nicht einfach um einen demokratischen Machtwechsel, da geht es um ein diffuses Bedürfnis nach Genugtuung, ja sogar nach Rache. Leider erklärt Kern aber nicht, was die Ursache dieser unbestreitbaren Gemütslage ist. Sein Satz kann ja so verstanden werden, dass tatsächlich viele Menschen „deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen“ wurden und werden. Das wäre nach einem halben Jahrhundert größtenteils sozialdemokratischer Bundeskanzler ein interessanter Befund.

Oder aber er meint, der Wähler unterliege einem Wahrnehmungsirrtum. Dann stellt sich natürlich schon die Frage, warum der gleiche Wähler, der offenbar zu blöd ist zu erkennen, dass er eh nicht „deklassiert und ausgeschlossen“ ist, klug genug sein soll, über 1500 Seiten dicke Freihandelsverträge abzustimmen wie jüngst in den Reihen der SPÖ.

Erklären lässt sich die maßlose Wut vieler, die Kern ja korrekt diagnostiziert, möglicherweise auch ohne Wählerbeschimpfung, aber mit einem klaren Blick auf die vergangenen zehn Jahre. In diesen wurden die Wähler – nicht nur in Österreich – von den Kern’schen Eliten nämlich in einem bemerkenswerten Ausmaß politisch betrogen, ohne dass sie so recht sehen konnten, was gegen diese Betrügerei unternommen werden könnte. Vieles, was ursächlich nichts miteinander zu tun hat, hat sich da amalgamiert.

Als Betrug epischen Ausmaßes empfinden viele Wähler, dass die Eliten ab dem Sommer 2015 eine Völkerwanderung zugelassen oder zumindest nicht verhindert haben, die von der Mehrheit der Menschen so nicht gewollt wurde und wird. Und für die es keine wirkliche demokratische Legitimation gegeben hat.

Betrogen fühlen sich die Bürger um die elementarste aller Verpflichtungen des von ihnen finanzierten Staates, nämlich die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die innere Sicherheit. Seit Migranten Polizisten an der Grenze einfach beiseitegeschoben haben, ist dieses Gefühl nicht zu Unrecht virulent geworden.

Deshalb wollen so viele die Eliten „auf den Knien sehen“, und man wird das verstehen können. Dass keiner der damaligen Entscheidungsträger je in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen werden wird, dämpft dieses Bedürfnis nicht wirklich.

Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.

Heute dämmert diesen Menschen, dass auch diese Versprechen gleich multipel gebrochen worden sind. Ihre Lebensersparnisse schmelzen dank der Kombination aus Nullzinspolitik der EZB und (staatlich befeuerter) Inflation dahin, Daseinsvorsorge ist nahezu unmöglich geworden. Damit fühlen sie sich in einem zweiten zentralen Anspruch an die Politik betrogen.

Gleichzeitig treten die Eliten dem Bürger in vielen Fällen mit einer Arroganz, Anmaßung und Unverfrorenheit entgegen, die eine klare Botschaft kommuniziert: Wir haben nichts gelernt. Wir teilen uns Macht, Jobs und Geld weiter auf wie eh und je, wir packeln und mauscheln wie gewohnt, und wenn der Wähler ob des Staatsversagens verzweifelt, erklären wir ihn zum Deppen, der unsere Staatenlenkerkunst einfach nicht zu würdigen weiß. Eigentlich wäre es also ein Wunder, würden die Wähler nicht diese Eliten „auf den Knien sehen“ wollen. („Presse“)

LESERBRIEFE

„Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.“

Man nehme alleine nur die hundertausenden Schweizer Franken Kredit – Opfer. Ihr Fehler war, dass sie damals noch an dieses Versprechen geglaubt haben und nun feststellen müssen, dass sie besser ins Casino gegangen wären und alles auf Rot oder Schwarz gesetzt hätten.


Dazu passt vielleicht auch die Aussage vom eigentlich „linken“ Michael Moore zur US-Wahl:

„Ob es Trump nun ernst meint oder nicht, ist eher irrelevant, weil er diese Dinge zu Menschen sagt, die leiden, und darum liebt jeder niedergeschlagene, namenlose, vergessene Malocher, der einmal Teil dessen war, was man die Mittelschicht nannte, Trump. Er ist der menschliche Molotow-Cocktail, auf den sie gewartet haben; die Handgranate in Menschengestalt, die sie legal auf das System schmeißen können, das ihnen das Leben gestohlen hat……….. Die Wahl Trumps wird zum größten ‚Fuck you!‘ in den Annalen der Menschheitsgeschichte werden, und es wird sich gut anfühlen.


Warum wird stets von „Eliten“ gesprochen? Wo sind die?

Die Bürger haben schon kapiert, dass die da oben nicht recht wissen was zu tun ist, da bleibt eben nur, sich anderen Parteien zuzuwenden, nicht im Glauben, dass die so viel besser sind, aber die Bürger haben eben nur in der Wahlzelle die Macht etwas zu verändern.

Die „Eliten“ in ihrem Überlegenheitswahn und mit ihrer penetranten Arroganz liefern ja auch gleich den Befund warum ihnen die Wähler davonlaufen, weil diese einfach zu deppert sind um ihre Großtaten für Volk und Vaterland entsprechend zu würdigen wissen. Diese „Volksdeppen“ werden natürlich von den „Eliten“ höflich als Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer umschrieben, arme Hascherl halt, die für das harte Leben eben nicht geschaffen sind.


Der Wähler will keine Rache. Es ist ein absolute Frechheit der von unserem Steuergeld Gemästeten, denjenigen, die von ihrer Mischung aus Kompetenzlosigkeit und Arbeitsverweigerung die Schnauze voll haben, niedere Beweggründe zu unterstellen.

Diejenigen, die euch eingestellt und bezahlt haben, wollen euch kündigen! Und wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, jene Bediensteten, die sich ihren Dienstherren gegenüber großkotzig aufführen und gegen deren Interessen arbeiten, wieder loszuwerden, als sie aus dem Amt zu mobben, dann seit froh und glücklich und preiset den Herr, denn es gäbe auch weit unfriedlichere Wege, um sich derer zu entledigen, die man nicht anders loswird. Die Geschichte ist voll von Mistgabeln und Laternen und putzigen Schneidmaschinen und Halsbändern mit Stützvorrichtung.

Im Sinne der Zivilisiertheit wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, um Einsicht zu zeigen.

Aber dieses Konzept kommt in dem geistigen Zwergenuniversum unserer Obergroßspure leider nicht vor.


Hinzufügen möchte ich noch, dass Politik und Medien sich nicht damit begnügen andere für Deppen zu erklären, sondern dass sie gezielt Ausschau halten nach Sündenböcken, denen sie ihr eigenes Versagen umbinden können.

Sie streuen gezielt Misstrauen und gegenseitige Verachtung innerhalb der Bevölkerung und liefern ihnen zeitgerecht geeignete juristische Waffen, damit sich die Menschen rechtlich gegenseitig die Köpfe einhauen anstatt auf die „Eliten“ loszugehen.

Mit einer repressiven Politik, mit der man den Menschen verbietet ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, beschäftigt man die Massen mit Formularen und einem Labyrinth aus bürokratischen Regeln, die interessanterweise aber nur gegen die Bürger und nie gegen die „Elite“ gelten.

Ausnahmen (in Ungnade gefallene, ehemalige Mitglieder der politmedialen „Elite“) bestätigen die Regel: es spielt dann plötzlich bereits eine überhöhte Reisekostenabrechnung eine Rolle, während Ermittlungsverfahren gegen echte – überwiegend von Politikern und ihren Günstlingen begangene – Großverbrechen von der weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft eingestellt werden.

Während die italienische Mafia als Familienbetrieb organisiert ist, ist die österreichische Mafia als Netzwerk von Körperschaften öffentlichen Rechts organisiert. Gegen erstere, „ehrenwerte Gesellschaft“, kann man noch theoretisch mit rechtlichen Mitteln vorgehen, während bei der letzteren die Justiz selbst eine Filiale der „Elite“ ist.

Jul 052016
 

Von Ramin Peymani

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat in Europa die Demokratie gesiegt. Nach dem von den deutschen Medien bis heute nicht akzeptierten Votum der Briten, aus der Europäischen Union ausscheiden zu wollen, muss nun die skandalumwitterte Stichwahl zum österreichischen Bundespräsidenten wiederholt werden. Während sich die Bürger Großbritanniens bei einer auch für deutsche Bundestagswahlen nicht mehr selbstverständlichen Wahlbeteiligung mehrheitlich für das Verlassen der als undemokratisch empfundenen EU ausgesprochen haben, wurde in Österreich ein wichtiges Zeichen gegen Wahlmanipulation gesetzt. „Wahlen sind das Fundament der Demokratie. Es ist die vornehmste Pflicht des Verfassungsgerichtshofs, dieses Fundament funktionstüchtig zu erhalten“, so die Richter. Dabei sah man sich zur Annullierung der Stichwahl veranlasst, um „das Vertrauen in unseren Rechtsstaat und damit in unsere Demokratie zu stärken.“ In 94 von 117 Wahlbezirken hat der Verfassungsgerichtshof Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung festgestellt, oder anders gesagt: Nur in einem Fünftel der Bezirke ging es mit rechten Dingen zu. Ob es sich dabei schlicht um Schlamperei oder um Vorsatz handelte, lässt sich heute nicht mehr klären. Am Fundament der Demokratie haben die flächendeckenden Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahlauszählung aber allemal gerüttelt.

Die ZEIT schafft es dennoch, Opfer zu Tätern zu machen. Aus ihrer Sicht rütteln nicht etwa die Trickser und Pfuscher in den Wahlämtern am demokratischen Fundament, sondern die geschädigte FPÖ, obwohl deren Kandidat Hofer möglicherweise des Bundespräsidentenamtes beraubt worden ist. Im umgekehrten Fall hätte man den grandiosen Sieg der Demokratie sicherlich ausgiebig gefeiert. Jene Medien, die nicht gerade mit der ideologischen Umdeutung der Welt beschäftigt waren, erfüllten am Freitag verschämt ihre Chronistenpflicht. Während vor allem in Deutschlands öffentlich-rechtlichem Rundfunk auch eine Woche nach dem „Brexit“-Votum immer noch erbittert gegen die Befürworter eines Austritts gehetzt wird, war den Verantwortlichen die in Europas Demokratien im Zusammenhang mit der Wahl eines Staatsoberhauptes einzigartige Gerichtsentscheidung nur eine dürre Meldung wert. Kein Brennpunkt, keine tagelangen Sondersendungen – und das, obwohl nicht weniger passiert war, als dass Rechtsstaat und Demokratie jene Kräfte in die Schranken gewiesen hatten, denen an einer freien, geheimen und gerechten Wahl offenbar nicht gelegen ist. Gerade in der aktuellen Sinnkrise Europas hat ein solcher Sieg der Rechtsstaatlichkeit weit mehr verdient als beleidigte ZEIT-Kommentierungen oder weitgehende mediale Ignoranz.

Bestätigt wurden wieder einmal all jene, die aufgrund der ungezählten Verdachtsmomente schon kurz nach der Wahl deren Rechtmäßigkeit in Frage gestellt hatten. Reflexartig wurden sie von Politik und Medien als undemokratische Anti-Europäer und Verschwörungstheoretiker verunglimpft. Ein bekanntes Muster aus der Eurokrise und dem Zuwanderungschaos, als man mit den kurz darauf von der Realität bestätigten Kritikern jeweils ebenso verfuhr, weil sie es gewagt hatten, auf die Errungenschaften von Demokratie und Rechtsstaat zu pochen. Niemals haben sich die lautstarken Parolenschwinger in den Redaktionen für die massive Verunglimpfung unbescholtener Bürger entschuldigt. Stattdessen gefallen sie sich gemeinsam mit ihren Doppelpasspartnern aus der Berufspolitik darin, gebetsmühlenartig auf rechte Gefahren zu verweisen – und damit Ursache und Wirkung gänzlich auf den Kopf zu stellen. Gerade erst hat Bundesjustizminister Maas sich wieder dazu verstiegen, vor der Bedrohung der Demokratie von rechts zu warnen, während in der Bundeshauptstadt eine Horde Schwerstkrimineller seit eineinhalb Wochen mit linkem Terror gegen den Rechtsstaat mobil macht, weil sie ein illegal besetztes Haus nicht für Asylsuchende freigeben will. Ach, das haben Sie gar nicht mitbekommen? Kein Wunder – um solcherlei antidemokratische Gewaltexzesse von links machen Deutschlands öffentlich-rechtliche Medien lieber keinen Wirbel. Zu leicht könnte das Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Jun 022016
 

Den ganzen ARTIKEL in der KRONE lesen Sie HIER


Leserbriefe und Kommentare zu diesem Artikel :

Man muss hier schon von einem wahlentscheidenden Eingriff seitens des ORF sprechen………..


Nachdem der ORF eine Öffentlich/Rechtliche Fernsehanstalt ist, gesponsert mit GIS-Gebühren und Steuergeldern, wird also von uns Bürgern doppelt bezahlt, ist der Auftrag des ORF unparteiisch, unvoreingenommen zu berichten. Und nicht sich hier als Parteienfunk (Rot/Grün) zu etablieren! Der ORF kommt in keinster Form seinem wirklichen Auftrag nach!


Und wieder ist keiner dafür zur Verantwortung zu ziehen. Denn mit den Zwangsgebühren kann man ja nicht erwarten das objektiv und wertfrei recherchiert wird. Aber bei dem alles anderen als objektiven Rundfunk wundert mich nichts mehr. Aber sie haben das geschafft was sie wollten verhindern eines BP der nicht aus dem linken Lager kommt. Seherauftrag erfüllt. Oder?


Da es sich hierbei um eine Anchorman des Rot Funkes handelt wird im die Stange gehalten wie nur möglich! Sollten Arbeiter/Angestellte dies in der Privatwirtschaft machen, gibt es die Fristlose! Aber die Mainstreammedien und das ganze Politikum ist zur Zeit eine Farce und wir sollten allmählich anfangen ohne Regierung auszukommen! Ist einfacher und kostet bei weiten nicht so viele Nerven


Herr Wolf hat nicht nur schlampig recherchiert, sondern diese Vorgangsweise war als bewusste Wahlbeeinflussung gedacht. Sie ist in meinen Augen, auch strafrechtlich zu verfolgen…..
ORF-Chef Wrabetz sollte sich gegen eine Mitarbeiterin wie Thurnher schon durchsetzen können. Er kann doch nicht sagen, sie würde sich von niemandem was in die Sendung hineindrücken lassen. Wrabetz soll ihr nichts hineindrücken, sondern darauf achten, dass sie nicht ihre Stellung ausnutzt, um andere Menschen als Lügner hinzustellen. Und das vor einem Millionenpuplikum und hinzu kommen noch die vielen ausländischen Fernsehsender.

Und nicht nur er sollte gehen, Thurnher auch! Die größte Respektlosigkeit ist, jemanden nicht ausreden zu lassen, ihn immer ins Wort zu fallen und um jeden Preis ins Lächerliche zu ziehen! Eine öffentliche Entschuldigung wäre angebracht!

Armin Wolf gehört fristlos gekündigt, schon alleine wegen seinen Äußerungen in den Netzwerken!

Einst war ich sehr stolz auf unser österreich.. doch jetzt will ich hier nicht mehr leben .. Korruption an der Tagesordnung, Manipulation sowieso ..

Wolf und Thurnher sollten zurücktreten, sie sind unprofessionell, parteiisch; neue Journalisten beim ORF sind überfällig! 🙁

Was war Hochner dagegen doch für ein Profi, schade dass er nicht mehr da ist…

ORF zusperren! Keine Zwangsbegühren für diesen links-politischen Rotfunk!


ORF Eins privatisieren, GIS abschaffen, kleines Kulturbudget für ORF Zwei und die Sache ist erledigt.


Neuwahlen,Parteifreier Rundfunk und schon ist alles besser!!!


Ohne Zwangsgebühr wäre der ORF dank Typen wie Wolf und Thurnherr schon längst bankrott, eine Zumutung für unser Land!


Der GANZE ORF gehört abgedreht,oder PRIVATISIERT.


ORF – der stand einmal für objektive Berichte, war glaubwürdig, und qualitativ sicher höher einzustufen als andere europäische Sender! LANGE IST ES HER!!!! Jetzt muss man sich für diese linken Rotfunk fast schon fremdschämen!


Viele der überbezahlten orf Journalisten verwechseln Einbildung mit Bildung.


Der Wolf benimmt sich STÄNDIG anmassend, Besserwisser, stellt eine Frage mehrmals und lauter negative Äusserungen gegenüber den Gesprächspartnern. Versucht immer den anderen als dumm darzustellen, das ist eines ORF unwürdiges Verhalten und der Mann hat seinen Beruf eindeutig verfehlt – weg mit ihm, niemand wird ihm nachtrauern.


Warum sollte nur Wolf gehen? Alle raus, und die „größten Medienorgel des Landes“ (Gerhard Bacher) privatisieren. Wir brauchen keinen Staatsfunk, wir sind nicht Nordkorea.


Was Wolf und Vor allem die Thurnherr sich geleistet haben istvein Verbrechen am Jouralismus! Das ORF muß die Konsequenz ziehen und beide entlassen sonst machen sie sich mitschuldig dem Herrn Hofer kurz vor der Wahl schweren Schaden zugefügt zu haben!


Leider lassen sich Menschen ohne eigener Meinung von öffentlichen Medien leicht verunsichern. Wir haben das bei der BP Wahl gesehen… Ein Sender mit Fakten wäre hilfreich…


Ich finde die Turnherr super! Gibt tolle Lehrbeispiele wie Journalismus nicht sein soll: emotional, Journalistin führt große klappe, unterbricht dauernd, kann oft dem Gespräch nicht folgen da überfordert, hat Körpersprache die vor Hass trieft,,,


Die FPÖ sollten der linkslastigen Berichterstattung des ORF und dessen Mitarbeitern, allen voran Armin Wolf keine große Bedeutung beimessen. Je mehr darüber geredet wird umso größer wird der Stellenwert. Besser wäre, wenn sich Freiheitliche andere Gesprächsstrategien für Interviews generell zurecht legen. Beim geringsten Ansatz von Untergriffigkeit sollte man unter Verweis auf die Unrechtmäßigkeit vor laufender Kamera aufstehen und gehen. Man bietet keine Plattform für Besudelungen!


Dass der ORF und speziell der Herr Wolf sich gerne im Ton vergreifen ist ja bekannt. Ein EU-Posten wird schon frei werden für den guten Mann. Alleine wie Wolf das wieder zurückgenommene Ende von Servus TV bewertet hat zeigt, dass der Typ nur auf Verriss von Personen und Situationen aus ist, die ihm nicht passen. In jedem anderen Unternehmen würde er für seine „Arbeit“ entlassen.


Die Gier nach Manipulation für die gesicherten Jobs unter Freunden. Drittklassige Journalistik. Man kann also den Berichten des ORF grundsätzlich nicht trauen.


Früher hat man im 1. Semester gelernt, dass ein Journalist objektiv sein solle!Schade dass die „Spitzenleute“ des ORF anscheinend kein 1. Semester Publizistik absolviert haben! Und Interviewer die der Körpersprache nach vor Hass glühen sind einfach nicht geeignet! Abschaffen der Zwangsmitgliedschaft und das Problem löst sich von selbst!


Der komplette Wahlkampf war manipuliert, das ist vieles schief gelaufen. Ich würde sagen es war ein „Fakewahlkampf“.


Wer den ORF noch ernst nimmt ist eh selber schuld. Die Medien berichten dass, was Sie gerade für richtig finden. Schaden nur, dass es dadurch für einen immer schwerer wird zu unterscheiden was wirklich so passiert ist oder welche Darstellung jetzt verzehrt wurde.


Dieser Armin Wolf gehört schon seit längerem nicht mehr in die Öffentlichkeit! Was auch immer er von sich gibt, sollte nicht mehr unter dem Schutz einer journalistischen Vereinigung stattfinden können!


Man kann Hofer zwar hinweisen, dass im Nachinein die Medien es anderes dargestellt haben! Nur hier wurde mit einem manipulierten Interview so getan als gab es den Vorfall nicht, welcher auch von der Polizei in der ersten Reaktion als terroristischer Angriff gewertet wurde!


Die Medien lügen mehr als Hofer! Der Begriff Lügenpresse sagt ja alles! Was wirklich war, weiß keiner! Es ging hier Wolf nicht um objektive Berichterstattung sondern um Hofer zu schaden! Weg mit Wolf!


Es ist erlaubt Hofer ganz öffentlich von den Linken ung Grünen als NAZI zu beschimpfen! Es ist erlaubt wenn die Grünen und Linken Anarchisten Ballbesucher terrorisieren und deren Ballkleider beschädigen, aber wehe es sagt einer wir fühlen uns den deutschen Volk verbunden! Die Linken sind wirklich die echte Gefahr für unser Land!


Natürlich sind Thurnher und Wolf rücktrittsreif. Von ausgewogener Moderation kann man bei beiden NIE sprechen. Ich bin es leid, diese Manipulation auch noch zu finanzieren



Mai 272016
 

Hey Sascha ! Du hattest ein schönes Leben ! Freizeit, eine tolle Pension, etc.! Und jetzt
? 6 Jahre Büro-Haft (unbedingt, ohne Bewährung) im goldenen Hofburg-Gefängnis !
Jeden Tag um 6 Uhr aufstehen, rasieren, Zähne putzen,- und dann irgendeinem
Botschafter aus Absurdistan die Hand schütteln ! Arbeiten bis 80 ! Und wofür das alles ?
Für Deine ERBEN ! Wie konntest Du Dir das nur antun ? Was hast Du „gewonnen“ ?
Einen miesen Job in dem Du nicht einmal schlapp machen kannst, denn dann schreien
alle nach „dem Hofer“ ! Jetzt kommen die „Mühen der Ebene“. Ich möchte wahrlich nicht
tauschen. Und auf das bisschen „Prestige“ könnte man gerne verzichten. Eine einzige
Chance, um Deine Freiheit zurückzubekommen, gibt es noch : Strache 2018 nicht
angeloben und zurücktreten !
P.S.: Bin in der Therme ! Tschüüüüüssss !

Mai 242016
 

Ö-Wahl im Pressespiegel: Nazi-Vergleiche für Hofer international

Nachdem Österreichs Präsidentenwahl knapp für Alexander van der Bellen entschieden wurde, atmet die Presselandschaft auf. Doch Entwarnung sei unangebracht: „Die Wähler von Hofer sind ja noch da.“
Nie war das Medieninteresse an Österreichs Präsidentenwahl größer: Van der Bellen (li) und Hofer (re) am Sonntag abend vor Journalisten.
Nie war das Medieninteresse an Österreichs Präsidentenwahl größer.
Nie zuvor bekam eine österreichische Bundespräsidentenwahl soviel internationale Aufmerksamkeit. In Wien hatten sich mehr als 160 Reporter für die Hofburg akkreditiert, berichtet Oe24.at.

Nazi-Vergleiche für Hofer international
Drastische Wortwahl und Nazi-Vergleiche gab es in der Berichterstattung über FPÖ-Kandidat Norbert Hofer nicht nur in Deutschland. Er sei ein „extrem Rechter“ schrieb die polnische Gazeta Wyborcza, der „Erinnerungen an die Nazis weckt“ (Daily Mail). Der französische Figaro warnte vor einer „Rückkehr des Nazismus nach Österreich“.Die B.Z. zeigte Hofer mit montiertem Hitlergruß und titelte: „Er ist wieder weg“.

„Mit zwei blauen Augen davon gekommen“
„Der Standard“ aus Wien schreibt: „Österreich ist mit zwei blauen Augen davon gekommen. Es war eine Richtungsentscheidung mit Signalwirkung über die Landesgrenzen hinaus. Das Ergebnis ist ein Votum für Weltoffenheit und die Beibehaltung des bisherigen proeuropäischen Kurses. Das hat Van der Bellen in seiner ersten Erklärung nach dem Wahlsieg deutlich gemacht.“

„Die Presse“ aus Wien schreibt: „Nichtdestoweniger bedeutet der Wahlausgang mit Platz zwei einen enormen Erfolg für Hofer und die FPÖ. Während Van der Bellen von einer Koalition von Prominenten und Vertretern mehrerer Parteien unterstützt wurde, stehen hinter Hofer nur die Freiheitlichen. Noch nie hat ein Kandidat der Oppositionspartei so viele Stimmen auf sich vereinigen können. Mit Sonntag ist Hofer eine Alternative zu Heinz-Christian Strache als Kanzlerkandidat. Wer schon einmal Hofer gewählt hat, könnte das auch bei einer Nationalratswahl leichter wieder tun.“

„Hofer verhindern“
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Halb Österreich atmet auf, ein großer Teil des Berliner Regierungsviertels und vermutlich ganz viele Politiker in Brüssel: Der FPÖ-Kandidat Hofer zieht doch nicht als Bundespräsident in die Wiener Hofburg ein. Er verlor, nachdem er im ersten Wahlgang die Kandidaten der ÖVP und der SPÖ deklassiert hatte, äußerst knapp gegen den von einer großen Anti-Hofer-Koalition unterstützten Van der Bellen, der nie eine Chance auf dieses Amt gehabt hätte, wenn Hofer nicht ganz Österreich mobilisiert hätte: die eine Hälfte für sich, die andere gegen sich. Der ehemalige Grünen-Vorsitzende Van der Bellen wird nun versuchen, wie es in solchen Fällen heißt, Präsident aller Österreicher zu sein. Doch verband schon seine Unterstützer nur eines: Hofer zu verhindern“, schreibt die „FAZ“.
Gespaltenes Land
Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg): „Österreich ist nach dieser Präsidentschaftswahl gespalten wie nie. Der Grüne Alexander Van der Bellen, der es schaffte, den Rechtspopulisten Norbert Hofer auf Platz zwei abzudrängen, sollte sich als mahnendes Beispiel Barack Obama anschauen, wie ein Präsident daran scheitern kann, ein Land zu einen – und daraus Konsequenzen ziehen. Möglicherweise würde in ihm die Erkenntnis reifen, dass der erstarkende Rechtspopulismus in Europa nicht ausschließlich das Ergebnis der Flüchtlingskrise ist – sondern durch dieses Phänomen nur verstärkt wird.“

Der Tagesspiegel (Berlin): „Das Patt zwischen den beiden Lagern, das die Präsidentenwahl so dramatisch sichtbar gemacht hat, liegt weiter drohend über dem Land. Kann sein, dass der neue Bundeskanzler die Kraft hat, es aufzulösen. Kann auch sein, dass es die österreichische Politik bis zu den nächsten landesweiten Wahlen in zwei Jahren als Menetekel begleitet. Dann läge über dem Land der Druck eines kalten Bürgerkrieges: zwei gleich große Kräftegruppierungen, die die Politik in ihren Bann schlagen. Dahinter der unverhohlene Machtwille des FPÖ-Chefs Strache, ideologisch aufgeladen mit dem Gedanken an ein anderes Österreich.“

Österreich kein „Land voller Nazis“
„Kölner Stadt-Anzeiger“: „Österreich ist verunsichert, seit langem chronisch schlecht gelaunt. Aber Österreich ist nicht so rechts, nicht einmal so konservativ, wie man es sich in Deutschland gern einredet. Schon gar nicht ist es ein Land voller Nazis. Alexander van der Bellen ist ein Österreicher durch und durch. Mit seiner Gelassenheit, seiner Selbstironie, seiner Toleranz und seiner Widerständigkeit gegen die Zumutungen von Konformismus und Spießertum, rechtem ebenso wie linkem, verkörpert der 72-Jährige eine sympathische Seite Österreichs. Man müsste sich nicht wundern, wenn der Grüne ein sehr populäres Staatsoberhaupt würde.“

Bedrohung für „demokratisches Europa“
„Volksstimme“ (Magdeburg): „Die Bedrohung für das geeinte, demokratische Europa ist längst nicht mehr fiktiv, sondern greifbar. Denkbar knapp haben die Österreicher den Durchmarsch des Rechtspopulisten Norbert Hofer in die Wiener Hofburg verhindert. Das wäre wohl kaum passiert, hätte es nach dem ersten Wahlgang nicht eine gesellschaftliche Aufwallung in der Alpenrepublik gegen den FPÖ-Mann gegeben. Die Spaltung des Volkes hebt diese Wahl nicht auf. Sie halbwegs zu überwinden, bedeutet viel Arbeit für den neuen Präsidenten Alexander Van der Bellen (…).“

„Rheinische Post“ (Düsseldorf): „Die Präsidentenwahl in Österreich ist entschieden, aber geklärt ist nichts. Der hauchdünne Ausgang der Abstimmung hat die politische Zerrissenheit des Landes deutlich gemacht, deren Überwindung die wichtigste Aufgabe des frischgewählten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen sein muss. Ob der Ex-Grüne es schaffen kann, die tiefe gesellschaftliche Kluft zu überbrücken, ist leider zu bezweifeln. Zu unvereinbar scheinen die Welten, in denen seine Wähler und die Anhänger seines FPÖ-Konkurrenten, Norbert Hofer, leben.“

Keine Entwarnung
Weser-Kurier (Bremen): „Noch aber verbietet sich jede Entwarnung – selbst wenn Österreich als Stammland des erfolgreichen Rechtspopulismus eine gewisse Symbolkraft hat. Denn die Wähler und Wählerinnen von Norbert Hofer, die Sympathisanten von Heinz-Christian Strache sind ja noch da. Es sind – neben harten Nationalisten – vor allem jene „kleinen Leute“, die der Sozialdemokratie davonlaufen. Auch in Frankreich, Deutschland und Skandinavien. Ein grün-liberal-konservatives Bündnis wird sie so schnell nicht wieder einsammeln – aber es muss sich mit ihren Abstiegsängsten beschäftigen.“

Mai 242016
 

Alles Pulver ist nun verschossen!

Es ist erstaunlich, welchen Erfolg Hofer errungen hat, trotz des enormen Widerstandes:

– alle etablierten Parteien geschlossen gg. die FPÖ
– hunderte Kulturschaffende und Promis, das ganze Establishment gg. die FPÖ
– der ORF gg. die FPÖ
– landesweite linke Aktionen gg. die FPÖ
– Rücktritt eines unbeliebten Kanzlers Faymann
– ewige Diffamierungen Hofers als Nazi

Was soll bei der nächsten Wahl noch kommen? Die Gegner der FPÖ mussten schon jetzt alles auffahren, was sie hatten, und trotzdem ist Hofer nur haarscharf an der absoluten Mehrheit gescheitert.

Diese Wahl hat mich davon überzeugt, dass dies keine Protestwahl war. Es ist viel fundamentaler:

Die Menschen wollen konservative Politik.
Die Menschen wollen ihre nationale Identität erhalten.
Die Menschen lehnen grenzenlose Einwanderung ab.

Für Europa ist diese Wahl ein gutes Zeichen, denn sie zeigt, dass der Wandel viel tiefer geht, als wir es jetzt überhaupt erahnen können.

In D wird die AfD also bleiben.


Unsere Nation ist unsere Heimat.

Seit dem Zerfall der Monarchie hat es viel Mühe und Opfer es gekostet, ein Bewusstsein für Österreich zu erreichen. Unsere Identität ist von christlichen, sozialen und liberalen Werten bestimmt. Gleichzeitig haben wir verstanden, dass in einer globalisierten Welt Europa nur durch Zusammenarbeit der 28 Nationen zum Zweck der Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges aller Mitglieder bestehen kann. Der zur Spaltung führende Humanitätsimperialismus ist demokratisch nicht legitimiert und zahlreichen Verträgen zuwiderlaufend. Diesen Zustand durch eine Abschaffung der Nationalstaaten zu beenden, läuft den Interessen vieler europäischer Bürger zuwider und ist Ursache des Rechtsschwenks.
Das in seiner Gesamtheit Rechtpopulismus abzukanzeln wird weiter Bürger in die Arme extremer Parteien treiben. Es ist das Recht der Bürger Österreichs als Nation und Gesellschaft erhalten zu bleiben und gegen eine Invasion anderer Kulturen geschützt zu werden.


Europa Quo vadis ?

Das Dilemma, vereinfacht beschrieben sind die gespaltenen Gesellschaften in Europa. Links gegen rechts, mehr Europa oder nationale Identität, Homo-Ehe versus traditionelle Familie, Multikulti oder Überfremdung, die Zeit der verordneten Übereinstimmung scheint endgültig vorbei, die konservativen Kräfte sind im Aufwind und stellen den Kodex in Frage.
Niemand erklärt uns wie man die konträren Positionen zusammenbringen kann.
Stattdessen wird polemisiert, ausgegrenzt und hyperventiliert.
Beiden Seiten ist letztlich nicht zu trauen, die jeweiligen Gegner haben nichts zu lachen sollte es zu politischen Mehrheiten kommen.
Jetzt rächt sich die eingleisige Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, der vollzogene grün gesprenkelte Linksruck wird zum Rückschlag.
Es fehlen die Brückenbauer, ideologisch unbelasteten Köpfe, staatstragende Persönlichkeiten.


Kopflose Politik in diesem alten Europa

Wer seine Grenzen nicht schließen will, der zündelt am Bestand Europas und seiner Mitgliedstaaten. Da hilft es nicht, dass man von „Bürgerkriegsflüchtlingen“ spricht, von „Fachkräften“ oder „gebildeten Familien“, wenn sich die Realität doch schon wieder morgen Bahn bricht.
Das stumpfe Festhalten an diesem bürgerfeindlichen Kurs mit einem Mäntelchen von vermeintlicher Hilfsbereitschaft und vermeintlichem Altruismus führt ins Chaos. In Jubel auszubrechen, weil sich sämtliche Parteien zusammenschließen müssen um auf dem Papier Regierungsfähigkeit zu erreichen spricht für sich. Denn eines ist sicher: eine sinnvolle Politik kann aus dieser Kakophonie nicht entstehen und die nächste Wahl kommmt bestimmt. Aber mittlerweile würde man sich auch nicht mehr wundern, wenn man in Europa in immer kleiner werden Teilen selbst freie Wahlen aussetzen ließe um den Machterhalt zu sichern. Und wofür? Weil man das Elend im eigenen Land ignoriert und sich dem Elend auf der Welt zuwendet?


Überheblichkeit ist gefährlich

In Österreich (In Deutschland entwickelt es sich ähnlich!) besteht
m. E. die Gefährlichkeit der Polarisierung darin, daß die Protagonisten beider großen Lager sich nicht wirklich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen, sondern bereits in eine Freund-Feind-Haltung
verfallen sind.
Ich habe beobachtet, daß Van der Bellen seinem Gegenkandidaten im Fernsehdialog den Vogel zeigte. Diese unreflektierte Geste bewies eindeutig, wie wenig Achtung der Professor dem Mitbürger Hofer und den Menschen zollt, die er vertritt. Da helfen auch alle gegenteiligen Beteuerungen nichts.
So muß sich bei der Hälfte alle Österreicher der Eindruck verstärken, daß sie von einer gewissen „Schickeria“ (Intellektuelle, Künstler, Medienschaffende, Reiche usw.) als kleingeistig und engherzig angesehen, ja verachtet werden. Dies wiederum führt dazu, daß sich bei ihnen eine Verteidigungshaltung und ein Trotz entwickeln, die sich – mangels Eloquenz – auch in gefährlicher Wut und tätigem Widerstand entladen kann.

Jede Gemeinschaft ist gut beraten, G E F Ü H L E ernst zu nehmen.

Besonders die Politiker sollten dies tun, indem sie die Gefühlslagen ihrer Bürger nicht nur für ihre Zwecke instrumentalisieren
(Das können sie ja schon gut!), sondern sich wirklich unvoreingenommen, ehrlich und ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Das Gefühl zunehmender Unsicherheit, Recht- und Heimatlosigkeit im eigenen Land, das in Österreich wie auch in Deutschland inzwischen viele Menschen erfaßt hat, ist ein F a k t u m und darf nicht einfach von denen wegdikutiert werden, die in gesicherten Positionen sitzen und von der Weltläufigkeit profitieren.

Hochmut der Etablierten hat sich noch nie positiv ausgewirkt.
Er ist vielmehr hochgefährlich.


 gefährlich ehrlich

Es geschehen Zeiten und Wunder: Da wenden sich die Wähler vom linken Establishment europaweit in einer zunehmenden Dynamik ab, dass es nur so kracht und um 5 vor 12 beginnen es auch die letzten Journalisten zu verstehen.

Wie faul die systemtreuen Journalisten geworden sind, sieht man am laschen Umgang mit dem Wort „Gefahr“.

Ist nicht auch die – von den Linken geduldete – expansive Zentralbankpolitik „gefährlich“, die für Wirtschaftskrisen, Korruption und Armut sorgt? Warum wurde hierüber in den letzten 2 Jahren nur ein einziges Mal berichtet?

Ist nicht die aggressive, teils völkerrechtswidrige und sogar entgegen der Entscheidung der UN Außenpolitik der NATO auch „gefährlich“?

Ist nicht auch die jahrzehntelange einseitig linke Schul- und Hochschuldenke „gefährlich“, die alles Traditionelle, Weiße, Männliche und Reiche abstraft und damit für ein verwirrtes, mehrheitsunfreundliches, irrationales, emotionales und sozialistisches Gesellschaftsklima sorgt?


Joachim Reuter

Van der Bellen konnte sich nur unter Aufbietung aller Kräfte aus der Systempolitik, den Systemmedien, der Promi-Schickeria, sowie pentranter Einmischung von Außen (Brüssel, Berlin) über die 50% Hürde mogeln. Mehr war da nicht zu mobilisieren.

Das ist kein Sieg, sondern ein Menetekel! Ein leichter Windhauch wird dieses System in Kürze zum Einsturz bringen.

Hofer war der richtige Kandidat. Er hat alles richtig gemacht. Mit Kandidaten vom Schlage Hofers wird die FPÖ die kommenden Wahlen zum Nationalrat haushoch gewinnen. SPÖ und ÖVP werden dabei bis zur Unkenntlichkeit marginalisiert werden. Und dann werden wir ja sehen, ob es der Ex-Kommunist im Präsidentenamt wagt, die FPÖ nicht mit der Regierungsbildung zu beauftragen.


Ideologischer „Krieg“ gegen die FPÖ könnte zum Pyrrhussieg für die „linke Front“
werden

In Österreich hat sich in diesem Wahlkampf Historisches ereignet. Da gab es eine Front von der ÖVP über die SPÖ, NEOS und Grünen gegen den FPÖ Kandidaten.
Das eigentliche Kampfthema war die Masseneinwanderung nach Österreich und das
Thema „innere Sicherheit“. Alle Parteien haben sich zusammengeschlossen um als „Kampftruppe“ den Kandidaten ins Amt zu hieven, der die weitere Masseneinwanderung nach Österreich „absegnen“ wird.
Warum ordnen sich alle Parteien diesem gemeinsamen Nenner unter, d. h. warum wollen sie eine weitere Masseneinwanderung fördern ? Weil es Teil ihrer Ideologie ist, weil es ihr Ziel ist und weil ihnen „die Kollateralschäden“ völlig egal sind. Die Österreicher werden nun mit der höheren Kriminalität leben müssen und bekommen es wegen der Einwanderung in die Sozialkassen mit einer stark steigenden Arbeitslosigkeit zu tun.
Und sonst ? In Österreich haben sich viele Kulturschaffende den ideologischen „Krieg“ gegen die FPÖ angeschlossen.
Die soziokulturellen Schäden für Österreich werden hierdurch enorm sein. Viele Wähler werden sich verunglimpft fühlen. Die Fronten stehen !


Reinhard Wehpunkt

Die guten Nachrichten des Tages:
die AfD läßt sich nicht wieder unter dem üblichen ‚Nazi‘-Geschrei wie die Sau durchs Dorf treiben sondern zieht selbstbewußt einen Trennstrich zu diesen anmaßenden Hetzern.

Und mit dem großartigen Wahlergebnis von Norbert Hofer, der ebenfalls einer schier übermächtigen Krake übelster Haßprediger ausgesetzt war und trotzdem ein so hervorragendes Ergebnis eingefahren hat, wird klar:

an allen Ecken und Enden formieren sich die Kräfte, um geschlossen all die wunderbaren Werte zu verteidigen, welche über Jahrhunderte mit Blut, Schweiß und Tränen, aber auch mit viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit aufgebaut und gelebt worden sind.

So macht der heutige Tag uns Mut, dass nun die Götterdämmerung dieser schrecklichen Entwicklung beginnt.

Doch die Feinde unserer Zivilisation, diese seltsame Mischung aus rotgrünen Ideologen, satten Opportunisten und gnadenlosen Religionsfaschisten, sind noch lange nicht geschlagen.

Deshalb: Adlerauge sei wachsam und laß nicht nach! Der ideologische Krake hat noch lange nicht fertig und wird den Druck auf rechtschaffene Bürger durch Diffamierung, psychischen Terror und nackte Gewalt weiter erhöhen.


 

Mai 242016
 
Wie die geschlagenen Alt-Parteien einen „Sieg“ feiern
Ein Artikel von Werner Grotte bei ORF-watch.at

Es ist wohl einzigartig in der Geschichte des Journalismus, wie bereits seit Wochen, aber speziell seit dem äußerst knappen Wahlsieg Alexander von der Bellens, linker Medienjubel verkündet wird. Hatten sich schon zuvor jede Menge (Staats-)Künstler, geschlagene oder abgehalfterte Politiker aller Couleurs oder sogar Zuhälter zu Wort gemeldet, um den russisch-stämmigen Ex-Grünen-Chef zu unterstützen, so überschlagen sich seit Montag Nachmittag nicht nur ORF und Puls4, sondern auch nahezu alle deutschen TV-Formate in hysterischen Jubelmeldungen. Im ZDF-Nachrichtenmagazin „Heute+“ am Montag Abend hieß es gar, dass „31.026 die Zahl des Tages“ sei – denn um genau diesen Vorsprung habe Alexander Van der Bellen seinen „rechtspopulistischen“ Kontrahenten Norbert Hofer geschlagen. Und hat damit – so schien es bei vielen Sendern – buchstäblich Europa, wenn nicht die Welt, gerettet.

Der ORF bemühte uns mit den üblichen Experten wie Peter Filzmaier schon am Sonntag, die Welt der Wähler und deren Motive selbstgefällig zu erklären. Und warum es nun so wichtig ist, dass wir einen „weltoffenen“ Präsidenten wie Alexander Hofer bekommen haben, der uns aus „provinzieller, nationaler Engstirnigkeit“ führt.

Was an Van der Bellen ist denn so „weltoffen“? Dass er grün-links, wenn nicht kommunistisch eingestellt und in dieser Szene auch halbwegs gut vernetzt ist? Wenngleich der üble und undankbare Umgang der GrünInnen mit den führenden alten Männern in ihrer Partei – siehe Hinausekelung des langjährigen Ex-Klubchefs und Europasprechers Johannes Voggenhuber im Jahr 2009 – wohl auch nur angesichts der lauernden „rechtspopulistischen Gefahr“ vorerst ruht. Grünen-Chefin Eva Glawischnig wurde noch am Vorabend der Wahl, am 21. Mai, dabei ertappt, wie sie sich – anstatt ihrem Ex-Chef VdB beizustehen – seelenruhig im Rahmen des „Tags des Golfs“ gemütlich (und in vorbildlich volksnaher, linker Manier) in der Golf-Lounge auf Schloß Schönborn im Weinviertel unter GleichgesinntInnen tummelte. Möglicherweise traf sie dort andere Promis wie Ex-Raiffeisen-Chef Christian Konrad, der nun in Flüchtlingen macht und Geld für neue Quartiere braucht, die den Bürgern aufs Auge gedrückt werden, ob sie wollen oder nicht. Das wird ja jetzt vielleicht noch stärker fließen, wenn „Sascha“ VdB seinen weltoffenen Einfluss bei den Steuergeld-Gebern geltend macht.

Was in der allgemeinen Berichterstattung, sowohl in Österreich als auch international, generell auffällt, ist die ständige Betonung gewisser, oft sogar „öffentlich-rechtlicher“ Medien auf die angeblich „rechtspopulistischen“, „spaltenden“, „EU-feindlichen“, „nationalen“, „engstirnigen“ und sonstig schädliche Eigenschaften von Hofer und seiner Unterstützern. Hier scheint fast eine Gleichschaltung vorzuliegen, so unter dem Motto, es ist keine Unterstellung schlimm genug, wenn es gilt, die bösen Rechten zu verhindern. Man erinnere sich an die Ausführungen der Profil-Schreiberin Christa Zöchling, die voriges Jahr alle FPÖ-Sympathisanten in Bauch und Bogen als ungesund, übelriechend, fetthaarig und ungebildet bezeichnet hatte.

Dabei haben Norbert Hofer und auch viele andere freiheitliche Politiker oder Fachleute sehr gute Kontakte ins Ausland und auch exzellente Fachkenntnis. Ihre Kritiker verwechseln EU-kritisch gern mit EU-feindlich.

Es wundert auch nicht wirklich, dass es in Facebook & Co. vor potentiellen Wahl-Betrugs-Mutmaßungen nur so wimmelt. Die Optik des ganz plötzlichen Wahlkarten-Rekords von fast 900.000 Stimmberechtigten, die über Nacht dem zunächst unterlegenen Van der Bellen doch noch hauchdünn den Sieg bringen, weil sich 61 Prozent der Karten-Wähler für ihn entschieden haben, ist tatsächlich zumindest hinterfragenswert, wenn es sonst keine 50 Prozent zusammenbrachte. Warum sollen rot-grün-pink-schwarze Wähler öfter Wahlkarten beantragen als blaue? Weil erstere „weltoffen“ sind und während der Wahl aufgrund ihrer wichtigen Auslandsreisen nicht daheim wählen können – und alle freiheitlichen stattdessen provinziell und fetthaarig daheim hocken und keine Wahlkarten brauchen?

Was die Jubelrufer vergessen, ist die Tatsache, dass es – selbst wenn nicht beschissen wurde – fünf Parteien, darunter zwei Regierungsparteien, nur mit knapper Not geschafft haben, eine einzige Gegen-Partei oder auch -Bewegung zu schlagen.

Das gilt nicht nur für Österreich. Ob Front National, AfD, Geert Wilders oder die ohnehin schon vielfach rechten Regierungen in Staaten wie Dänemark, Polen, Ungarn & Co.: Jemand scheint ganz großes Interesse daran zu haben, dass die europäischen Nationalstaaten möglichst gründlich zerfallen und sich in ein eurokratisches Konglomerat verwandeln, dessen anonyme Führer in Brüssel sich ganz globalisierungsgeschmeidig in die Weltwirtschaft einfügen. Vor allem, wenn es um die Interessen des großen Militär- und Wirtschaftsführers USA geht.

Und da ist unser angekündigter Österreich- und Bundesheer-Auflöser und TTIP-„Unter gewissen Umständen“-Befürworter VdB wohl ganz der Mann der Wahl.


Kommentare :

Freier Mensch

 

Es war ein grossartiger Sieg für die FPÖ trotz SPÖVPGRÜNNEOS, Kirche,Medien,Uni`s,Künstler,Ausland,EU,Obama etc.., ALLE gegen FPÖ !!
Es war GROSSARTIG und erst der Beginn !! Die Diktatur ist zu ENDE !

Karli Kraus

 

Erleichtert über die Wahl von VdB als BP ist nicht Europa oder gar die Welt, sonder die „Sozialistische Internationale“ von Renzi über Valls und Gabriel etc….

volxhilfe

 

Gibt’s schon irgend wo / irgend wie einen Kommentar oder Grussbotschaft vom BK Kern? Hab noch nichts gefunden. Bitte nicht auf Rotfunk verweisen…

randy andy

 

Leider haben 50% vor lauter „Hofer verhindern“ vergessen zu fragen wofür den VdB eigentlich steht, nämlich „Zentralstaat Europa“. Na dann viel Spass im totalitären EU-Regime ! armes Österreich 🙁
Mai 232016
 

Der Wahlkrimi um die Hofburg ist entschieden. Die Wahlkarten-Wähler haben die Reihenfolge des vorläufigen Endergebnisses tatsächlich noch umgedreht und dem Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen zum Sieg verholfen, Norbert Hofer hat seine Niederlage bereits eingestanden. Nach mehrfachen Verzögerungen schritt Innenminister Wolfgang Sobotka am späten Montagnachmittag vor die Kameras und verkündete das Endergebnis, in dem Van der Bellen 50,3 Prozent erreicht, Hofer 49,7.

Innenminister Sobotka verkündet das Ergebnis: Van der Bellen erreicht 50,3 Prozent, Hofer 49,7. In absoluten Zahlen wird die Knappheit des Ergebnisses ersichtlich: 2,254.484 Stimmen konnte Van der Bellen sammeln, Hofer 2,223.458. Der Unterschied beträgt gerade einmal 31.026 Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,7 Prozent und damit deutlich über den im ersten Wahlgang erreichten 68,5 Prozent.

Mai 232016
 

Den ganzen Artikel von Roland Tichy finden Sie HIER

Bei Anne Will (“Die Krise der Volksparteien”) stellten Frau Dreyer/SPD und Herr Laschet/CDU unter Beweis, dass sie nichts gelernt haben. Dreyer redete die Lage in Deutschland schön, Laschet noch schöner. Herr Friedrich/CSU beschwor die Konservativität seiner Partei. Parteienforscher Korte erklärte, wie die Bundestagsparteien durch das Ignorieren von Themen der AfD das Feld bereiten – absolut vergleichbar mit Österreich.

Wer der Runde erfrischend klaren Wein einschenkte, war Alt-Juso Dirk Schümer von der WELT: Österreichs Entwicklung findet überall in Europa statt. Sein treffendster Satz in mehrfacher Bedeutung des Wortes: Hier klingt es wie in einer Wahlkampf-Veranstaltung.

Kommentare dazu :

Die “Volksparteien” werden die Signale ebenso wenig hören wie die Völker die Internationale gehört haben. Es wird interessant in 2017!


Herr Goergen, sie haben vollkommen recht.
Ich habe gestern Abend etwas verspätet Anna Will eingeschaltet und es fühlte sich wie Realsatire an. Man könnte glauben, dass die Politik es nicht verstehen will wie sehr sich Elite(Politik) und Menschen(Volk) voneinander weg bewegen.
Vielleicht ist es aber noch viel schlimmer, die Politik will, ist aber gar nicht (mehr) in der Lage gegen zu steuern.


Fest steht schon jetzt, dass der Kandidat der FPÖ alleine so viel Wähler gewinnen konnte wie der Kandidat, den alle anderen Parteien mehr oder minder offen bevorzugen. Für mich ist das kein Grund zur Freude, denn die FPÖ steht für Vieles, was ich ablehne. Genauso lehne ich die Politik von Merkel, Gabriel und Göring-Eckhart ab, werde aber niemals einer Partei wie der AfD meine Stimme geben. Wenn schwarz/rot/grün daraus meine Zustimmung zum aktuellen politischen Wahnsinn ableiten, bedauere ich dieses Mißverständnis zutiefst. Wenn der vorhergesagte Vorsprung von 3.000 Stimmen (0,065 Prozent!) tatsächlich eintritt, ist Hofer als Bundespräsident abgewehrt, eine Bestätigung der Koalition aus ÖVP und SPÖ ist das aber ganz sicher nicht.

P.S. Ich schreibe schwarz/rot/grün, weil die GRÜNEN schon lange faktisch mitregieren. Frau Merkel ist ihnen gefällig um 2017 schwarz/grün zu etablieren und wird, wenn die Mehrheit dazu fehlt, auch schwarz/rot/grün führen wollen.


Es sind halt Frustwahlen, der Hälfte der Bevölkerung. Sie sehen wie die großen alten Parteien abschmieren, weil sie ihr Versprechen “Wohlstand für alle” nicht mehr halten können. Und der Trend ist der beste Trendverstärker. Natürlich können sowohl die Schwarzen als auch die Roten, mit dem neuen Mehrheitsbeschaffer den Grünen, oder gemeinsam in einer GroKo, noch eine Zeitlang weiterwursteln. Wenn jedoch Direktwahl erlaubt ist,wie jetzt in Österreich, dann zeigt sich der wahre Frust über das politische System. Deshalb hat das System auch solche Angst vor direkter Demokratie. Sie sind es nicht gewohnt für irgendetwas die Quittung zu bekommen. Dass Politik immer auch ein Selbstbedienungsladen ist, ist doch jedem klar. Aber solange “das System” Wohlstand und eine gute Zukunft liefert, sieht man darüber hinweg. Nun ist Schluss mit Wohlstand für die Vielen. Natürlich gibt es noch genügend Leute, die mehr davon haben, wenn das System bleibt wie es ist: Die Beamten, die in der Industrie Beschäftigten, die Künstler, die Wissenschaftler, die Medienleute, die oberen Zehntausend, mit einem Wort, die Entourage des Systems. Die Leute, die van der Bellen vertritt. Und die Hausbesitzer und Rentner. Die immer hoffen, noch einmal davonzukommen, wenn sie das Kreuz bei Schwarz, oder Grün (ja, Grün ist das neue Schwarz), oder “unabhängig” machen. Verloren haben die Roten, weil sie die Roten nicht mehr vertreten, weil sie die vom Abstieg Bedrohten, oder die bereits Abgestiegenen, hängen lassen. Diese Leute wählen jetzt Blau. Blau ist das neue Rot. – Man wird sehen, inwiefern die Blauen, über neue Versprechen hinaus, in der Lage sind Wohlstand zu schaffen, oder mindestens den vorhandenen gerechter zu verteilen. Dazu müssen sie einen Kampf an vielen Fronten führen, den sie eigentlich nicht gewinnen können. Die Zeiten werden unruhiger…


Die Parallelen gerade zwischen den Parteienstrukturen Österreichs und der Bundesrepublik lassen unseren Nachbarn in der Tat als “Laborexperiment” für unsere Zukunft erscheinen.

Es sind jedoch nicht nur die ehemaligen “Volks”parteien, die die Zeichen der Zeit nicht verstehen können oder wollen – die mediale Aufbereitung á lá Anne Will setzt sich im Focus-Beitrag http://www.focus.de/politik/ausland/so-kommentiert-deutschland-stichwahlin-oestereich-oesterreich-ist-nach-dieser-50-50-wahl-ein-in-zwei-haelften-gespaltenes-land_id_5555838.html fort: einmal mehr ist es “Deutschland”, das die Wahl in Österreich kommentiert – wobei der Artikel lediglich eine Auflistung weitgehend mainstreamtauglicher Zeitungskommentare bietet.

Es sind diese Überheblichkeit, dieser Alleinvertretungsanspruch von Medien und “Politik”, deren die Bürger überdrüssig geworden sind.


Die “Volks”-Parteien wollen aber weder das “Wiener Signal” noch andere verstehen.

Deren Vorstellungen sind die, mit Wahlprogrammen sich die Stimmen der Wähler zu ergaunern – um hinterher das durchzuziehen, was man von vorn herein vor hatte bzw. was Lobbyisten oder irgendwelche nächtliche Eingebungen souflieren.

Das ganz klassische Beispiel war die Geschichte der Mehrwertsteuererhöhung nach der Wahl 2005:
Vor der Wahl:
SPD: Keine Anhebung
CDU: 2% Anhebung

Nach der Wahl:
3%Anhebung – sind ja “Peanuts” (RIP Ackermann) – und die Schröderschen Entgelt-Reduzierungsprogramme – schön brav von den Gewerkschaften unterstützt – liefen bis 2013 weiter. Man betrachte die Reallöhne 1998-2013.

Und wo landete das Geld? Vorstandsgehälter und Dividenden explodierten – während die Infrastruktur bröckelte und bröckelte und gleichzeitig für absolut jeden Wahnwitz nicht genug Geld verschleudert werden konnte.
Komischerweise ist für die steuerZAHLENDEN deutschen Bürger kein Geld da – siehe Renten oder Infrastruktur. Aber was finanzieren die dafür nicht alles in Euroland…, speziell den “Frieden in Europa”….

Jeder Geldverwalter wäre schon lange für diese Untreue und diesen Betrug für Jahre in den Knast gewandert… – aber selbst das ändert sich momentan…

Der bürgerlich-demokratische Rechtsstaat ist schlicht im freien Fall.


 

Mai 232016
 

Unwürdige Schaukämpfe und inszenierte Spaltung des Landes

Diesen Artikel aus der PRESSE finden Sie HIER

Kommentare der Leser :

Zu Berichterstattung des ORF

Ich habe Hofer nicht gewählt, aber dieses verzerrende Berichterstattung zu Lasten des blauen Kandidaten ist ein Medienskandal.


Eindeutigkeit

Praktisch alle Systemmedien, NGO´s und das veröffentlichte Österreich führten einen Wahlkampf FÜR Van der Bellen.

Trotzdem erreichte ein Hofer 50% der Stimmen.

Die Spaltung dieses Landes in Realisten versus Träumer und Nutznießer ist unübersehbar.
Noch haben die einen die Nase vorne, aber die Realität wird ihnen auf sehr brutale weise zeigen, dass die Insel der Seligen nicht mehr existiert und der Wolf bereits das Haus betreten hat.


Hm,….

Hm…..interessant das noch immer die Hälfte aller Wählerstimmen für Hofer votieren,- obwohl Rot,- Schwarz,- und Grün natürlich gemeinsam gegen einen „Freiheitlichen“ und für den unabhängigen van der Bellen.
Aber,- das wird sicher als „Protest“ wahl bezeichnet,…um ja nicht den Eindruck aufkommen zu lassen, es wäre etwas faul,….


Kein Blau Wähler – aber das ist eine Frechheit

Die Mehrheit der Arbeiter hat also Blau gewählt.
Legt den (Trug)Schluss nahe – die weniger Gebildeten wählen Rechts.

Vielmehr ist es so, dass eben diese Bevölkerungsgruppe mit den Migranten und denen mit Migrationshintergrund am Arbeitsplatz (als Kollegen) am häufigsten zu tun hat und der Bildungsbürger eben nicht. Die Arbeiter haben somit den besten Einblick in die Parallelgesellschaften, die Kulturunterschiede und eben das Trennende.

Der Schluss Blauwähler = die Dummen, ist falsch und unfair.


Es ist auch nicht akzeptabel

dass das staatliche Fernsehen so offen Partei ergreift, von den Diskussionen bis zur Informationssendung am Wahlabend, wo Schätzungen (Briefwahl) mit ausgezählten Stimmen in einen Topf zusammengeworfen und als Ergebnis präsentiert werden. Hier waren auch die Moderatoren völlig überfordert, es war ein trauriges Schauspiel.
Ich erinnere nur daran, dass Hr. Leitner nach Ende der Auszählung die Grafik mit dem Stimmenunterschied von ca. 3000 Stimmen präsentiert hat, dazu gesagt hat, dass ein Unterschied von 3000 ausgezählten Stimmen besteht, dabei war es lediglich die Hochrechnung der Schätzung mit Briefwahl, der Unterschied war zu diesem Zeitpunkt 144.000 Stimmen.


NEIN – Die SPÖ oder auch Kern hat es nicht verstanden

– 1. Amtshandlung Versorgungsposten für Faymann und Fischer
– Minister nicht die „Besten“ ohne Ansehen in Partei sondern wieder so dass Parteiflügeln „befriedigt“ sind.

Kern man gesagt haben, dass er es verstanden hat, gehandelt hat er wie ein Politiker alten Stils


Zustimmung Frau Walterskirchen.

Gut, daß dieser Wahlkrampf vorbei ist. Völlig egal wer`s wird. HBP hat beileibe nicht den Spielraum, den sich die Herren einbilden.
Wann zeigt endlich irgendwer die Hetze des ORF gegen Blau auf? Wenn der Chefreporter nicht nur von Populismus sondern auch von RECHTSEXTREM im Zusammenhang mit der Wahl spricht, ist das nicht nur bösartig, sondern auch dumm, denn genau diese Linie wird vom Ausland aufgegriffen und wir werden mit dem Naziettikett bekleb. Das hat aber mit der österr.Realität absolut nichts zu tun.
Es wird aber eindeutig klar, daß das Ansehen Österreichs den linken Agitatoren völlig egal ist.


 

Mai 232016
 

Der Graben durch Österreich wird bleiben

Während Van der Bellen von einer bunten Koalition von Prominenten und Vertretern mehrerer Parteien unterstützt wurde, steht hinter Hofer nur die FPÖ. Noch nie haben so viele Wähler einem FPÖ-Politiker die Stimme gegeben. Noch nie war der Zorn so vieler über Regierung und System so groß. Noch nie wollten so viele Wähler einen FPÖ-Kandidaten in eine bundespolitische Spitzenposition heben.

Zum obigen Artikel von Rainer Novak in der PRESSE geht es HIER


Journalisten tragen Hauptschuld

Der Graben wird durch tendenziöse Berichterstattung und unfaire Behandlung vieler Wähler gezogen. Mit dem Wort „rechtsradikal“ wird inflationär nur eine Wählergruppe gebrandmarkt, obwohl die Methoden der Nazis von beiden Gruppen angewandt werden. Unter den Printmedien versucht nur „Die Presse“ die nötige neutrale Rolle einzunehmen. Eine besonders schäbige Rolle kommt dem ORF zu. Thurnher, Wolf und Co. machen kein Hehl aus ihren politischen Ambitionen und ihren Sympathien. Interviews und Diskussionsrunden sind derart gelenkt, dass selbst Berlusconi seinen Hut ziehen würde, ob der Dreistigkeit der Linksfunkpropaganda.


Der Graben der Angst um die alten Rechte gegen die Entrechteten, welche die alten Rechte erwirtschaften / erarbeiten müssen?

Das Land teilt sich ja auch in Transferleistungsbezieher und Posterlinhaber auf der einen Seite und den Transferleistungs – und geschützten Bereiche Finanziers auf der anderen Seite. Die Gesetzesmacher haben die Bezieherseite so herrlich gestaltet, dass das Leben in der Bezieherseite einfacher, angesehener und gemütlicher ist. Die Menschen der Finanzierungsseite werden dafür, geht ja nicht anders, immer mehr ausgeraubt.

Die nominell Gebildteten, welche auf den städtischen Posterl sitzen, von Sozialleistungsbeziehern begleitet werden, zeigten deutlich dass es so bleiben soll. Es geht um Angst vor den notwendigen Korrekturen.

Das Alles basiert auf den geltenden Gesetzen, welche von Personen so gemacht wurden und es steht die Staatsgewalt dahinter. Keiner kann sich diesem grausigen System entziehen, jeder muss seine Seite finden.

Die Finanziers werden auch laufend an deren Blödheit der Leistungserbringung erinnert. Die 7. Urlaubswoche für die Wiener Beamten genauso dabei wie die sinnlosen Wortmeldungen der teureen Leitls und Muhms. Die Rechnungen zu Strom – Gas, Treibstoffe, Abfall, Wasser, sinnerfassend sollte man gar nicht sinnerfassend lesen. Wenn die Finanziers dann das Lebensnotwendige besorgen wollen und in den Einkaufszentren über die herumlungernde Flüchtlinge steigen müssen….

Ja, die Spaltung ist sehr breit geworden. Diese Spaltung wurde so gemacht. Diese Spaltung ist vollkommen menschenrechtswidrig. Die Verantwortlichen für die Spaltung sind fanatisch ideolgisch!


Es stimmt das Gegenteil

Österreich braucht dringend Reform. Weniger Bürokratie, Gemeinde, Politiker, Steuern. Keine privilegierten Beamte oder pensionierte mehr. Bessere Bildung. Österreich hat so viele Einwohnern wie Lombardei, so viele Beamte wie ganze Italien die so teuer sind, wie nirgendwo anders. Weg damit.


Häupl hat recht – und auch wieder nicht

Häupl hat nicht recht mit seinem Ausspruch über Hofer: „Diesen Mann kann man nicht wählen!“
Nun – die Hälfte aller Wähler konnten es doch.

Recht hat er allerdings mit dem Wiener Ergebnis; das zeigt mehr als deutlich, dass der Wähler-Austausch durch neue Staatsbürgerschaften auf einem guten Weg ist.


Das nennt man nicht „Graben“, sondern „Demokratie“

Für die Linken ist alles schlecht was nicht von ihnen kommt.


Noch nie war die Einigkeit höher

Noch nie war man sich im Land so einig wie jetzt, dass es mit der Regierung so nicht weiter gehen kann. So geschlossen wie SPÖVP abgewählt wurde kann man doch bitte nicht plötzlich einen Graben herbeischreiben.

Österreich hatte jetzt natürlich nur das Problem, zwischen dem kleineren Übel entscheiden zu müssen.

Die Einigkeit in Österreich ist da: Die Regierung muss endlich nach vielen Jahren mal anfangen konstruktiv zu arbeiten.

Ansonsten wird die Einigkeit bei der nächsten Nationalratswahl noch größer und SPÖVP an der 4% Hürde scheitern.


Spaltung des Landes

Für die Spaltung des Landes ist diese unfähige „Stillstandsregierung“ verantwortlich und nicht das Duell Hofer gegen VdB. Es ging doch darum dieser Regierung einmal klar zu zeigen was man von ihrer „Arbeit“ hält, leider haben das nur 50% kapiert.


Der Herr Nowak

Er versteht sein Handwerk, keine Frage. Trotzdem kann er keine Chance ungenützt lassen, seine Abneigung gegen die FPÖ und ihre Wählerschaft zu unterstreichen:

– Man soll den Wählern von Norbert Hofer „auf Augenhöhe“ begegnen.
Weil diese tiefer stehen?

– „… die EU in ihrer Notwendigkeit besser erklärt wird.“
Also eigentlich eh alles super, man muss es den wenig Gebildeten nur richtig erklären?

– „Dass nicht so viele Menschen das Gefühl haben, mehr ins System einzuzahlen als sie herausbekommen.“
Es gibt keine breite Schicht, die mehr an Abgaben leistet, als sie (vom „Feel-good-Faktor“ abgesehen) wieder aus dem System bezieht? Wie funktioniert Umverteilung nochmal?

Zur Klarstellung: ich bin selbst kein Freund der FPÖ, aber wie Politik und Meinung bei uns gemacht werden, mal mit dem Holzhammer, mal im Subtext versteckt, aber immer in dieselbe Richtung, auch von „objektiven Qualitätsmedien“ und deren Chefredakteuren, das bereitet mir tatsächlich Sorgen.
So ganz subjektiv, versteht sich.


Nur Frau Griss hätte die Gräben zuschütten können!

Aber die ÖVP hat sich geweigert,diese Dame aufzustellen! An dem Schlamassel trifft der ÖVP eine große Schuld!! Die ÖVP hätte 2 Fliegen auf einen Schlag haben können:
1. Eine Frau an der Spitze, als Zeichen der Modernität
2. Es wäre ein positiver Ruck durch die Partei gegangen!

Das über den Schatten springen war leider noch nie eine Eigenschaft der ÖVP-Politiker! Der Mitterlehner hätte dem Pröll eine Deadline bis spätestens Ende November 2015 für seine Entscheidung festlegen sollen, andernfalls kanditiert ab sofort die oberste Richterin Griss!


Das klingt schon besser als gestern

„Sie als ungebildeter als die Van-der-Bellen-Wähler oder provinzieller zu diffamieren, wäre ein ganz schwerer Fehler“

Das hat die Presse aber gemacht, ich konnte nur darüber lachen!

Der Graben besteht, solange es Gesinnungen gibt: Gesinnungsethik versus Verantwortungsethik.

Wobei die Gesinnungsethik in der Migrationsfrage jedes Augenmaß verloren hat, und nichteinmal seinen Souverän gefragt hat, ob er auch nur einen der gesetzlich nicht verpflichtenden Asylantrag annimmt.
Eine Volksbefragung hätte da wenigstens Klarheit schaffen können, Das sind die Hofer Wähler. Und keine sonstigen Phantasiegestalten, die dann noch bildungsfernen Schichten zugerechnet werden.

Soviel aktve Einmischung in eine Wahl durch die Medien hat es noch nie gegeben (Thurnher).

Und das Faktum, in VdB einen Gesinnungsethiker als Wahlmöglichkeit zu haben, der Sachlichkeit und zielorientiertes Handeln schon immer vermissen ließ. wurde

Und die schamlose Anwendung von abwertenden gesinnungsorientierten Vokabeln, mit denen hier gearbeitet wurde, ein eindeutiges Symptom von Vereinnahmung des Volkes in Denkrichtungen.


Vdb, gut fuer Italien und offenem Brenner..

Fuer uns Suedtiroler und Italien ist ein Vdb sicher ideal als neuer OE BP. will er doch allen auch nicht Oesterreichern eine neue Heimat bieten, na dann Renzi und Kompatscher werden ihn ins Gebet einschliessen wenn er sich dafuer stark macht dass die Brennergrenze offen bleibt egal wer oder was da komme, eine Bereicherung ist es allemal….


Wo soll dieser Graben sein?

In der Mitte? Die Wahl hat jedenfalls eines deutlich gemacht: für jeden angeblich Rechten steht ein angeblich Linker – insgesamt schart sich Ö um die Mitte. Das Schöne daran: es gibt ein Gleichgewicht. Österreich hat sich in dem Wahlkampf zentriert.

Die „Graben“metaphorik steht halt typisch für die Österreichische Seele.


kern muss mit der fpö regieren

alles andere würde zur weiteren spaltung österreichs beitragen und es ist demokratisch unmöglich die hälfte der bevölkerung zu ignorieren.macht man das trotzdem wird die fpö die absolute bekommen bei der nächsten wahl.


Wo ist der Unterschied

die eine Hälfte will eine Präsidenten der eine Regierung auflöst
die andere Hälfte will eine Präsidenten die eine Regierung nicht angeloben will obwohl sie mehr als 50% der Stimmen hat (über die vertretenen Parteien)

Wieso ist der eine demokratisch und der andere nicht? Wieso das eine ein Aufreger, und das ander ein „macht nix“?


Nationalratswahl leider erst 2018

Ich gehe davon aus, dass die Regierungsparteien erst 2018 wählen werden. Bis 2018 stehen keine größeren Wahlen mehr an. Die Regierung hat jetzt also ca ein Jahr Zeit unser Sozialsystem für alle zu zerstören. Damit wir uns die Gäste die nie in dieses System eingezahlt haben auch leisten können.


Natürlich wird „der Graben“ bleiben

Denn es wird weiterhin Menschen geben, die
* meinen, dass Familien aus Vater, Mutter, Kindern besonders zu fördern sind,
* der Meinung sind, dass eine Ehe aus Frau und Mann besteht,
* der Überzeugung sind, dass Leben von der Empfängnis an zu schützen ist,
* unsere christliche Kultur erhalten wollen,
* keine muslimische Mehrheit in unserem Land wollen,
* für ein differenziertes Schulsystem und gegen die Gesamtschule sind.

Solange es nur eine Partei in Österreich gibt, die diese Punkte vertritt, wird diese Erfolge feiern.


Der missbrauchte Begriff.

Wir sehen diese Nation als unsere Heimat. Das Studium der Geschichte seit dem Zerfall der Monarchie zeigt, wie viel Mühe und Opfer es gekostet hat, das zu erreichen. Unsere Kultur ist von christlichen, sozialen und liberalen Werten bestimmt. Wir haben im Unterbewusstsein eine innere Überzeugung gewonnen, dass dieser Zustand bei allen Differenzen untereinander verteidigt werden muss.

Gleichzeitig haben wir verstanden, dass in einer globalisierten Welt Europa nur im Rahmen einer Zusammenarbeit der 28 Nationen bestehen kann. Diese Zusammenarbeit von Nationalstaaten erfolgt zum Zweck der Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges aller Mitglieder. Der zur Spaltung führende Humanitätsimperialismus ist demokratisch nicht legitimiert und zahlreichen Verträgen zuwiderlaufend. Der Versuch diesen Zustand durch eine Abschaffung der Nationalstaaten zu beenden, läuft den Interessen vieler europäischer Bürger zuwider und ist Hauptursache des Rechtsschwenks.

Das in seiner Gesamtheit Rechtpopulismus abzukanzeln wird weiter Bürger in die Arme extremerer Parteien treiben. Es ist das Recht der Bürger Österreichs als Nation und Gesellschaft erhalten zu bleiben und gegen eine Invasion anderer Kulturen geschützt zu werden. Davon völlig unbenommen, kann jeder Hilfe leisten, wann und wo immer er will.

Diese Meinung wir von vielen Österreichern geteilt. Solange das als Rechtpopulismus bezeichnet wird, bin ich liebend gerne ein solcher und das hat mit Nationalsozialismus nicht das Geringste zu tun!


Wenn ich mir die Wählerkarte Österreichs von heute ansehe, sehe ich fast nur Blau

Und so wird es beiden nächsten Wahlen erst Recht sein.
Die Zukunft ist Blau.

Aber mit dem heutigen Wahlergebnis ersparen wir uns wenigstens Lichtermärsche, Donnerstagsdemos und Gewaltausschreitungen.
Ist ja auch etwas….


Wieder wird wenig verstanden.

Schon wieder wird im linkslastigen ORF der „Rechtspopulismus“ wie eine heilungsbedürftige Krankheit behandelt. So den Willen der Hälfte der Bürger abzukanzeln wird nicht funktionieren.


Re: Wahkarte für die bettlägerige Oma

Weder Hofer noch VDB haben in der Realität die Macht, Gesetze zu ändern.
Interessant wird es bei der nächsten Nationalratswahl. Und 50% bei Hofer gegen alle anderen Parteien und die Medien dazu werden hoffentlich ein gehöriger Schreckschuss sein. Wenn der Sozialabbau für Inländer hingegen so weitergeht (s.Spitalspolitik, Erschwernisse beim Pflegegeld etc..), die Milliarden weiterhin zu den Migranten wandern, heißt der nächste Bundeskanzler Strache und VDB soll sich dann einmal trauen, diesen nicht anzugeloben….


Grün???

Wirklich faszinierend wie schnell der „unabhängige Van der Bellen“ heute mit Wahlende zum „grünen Kandidaten“ mutiert ist- jedes Chamäleon würde ihn um diesen raschen Farbwechsel beneiden! Wir wissen noch nicht wer Bundespräsident wird -aber die Frage wer der „Wolf im Schafspelz“ ist dürfte sich damit erledigt haben – oder sagen wir besser der „Frosch im Hautvolee -Designerumhang“!


Rainer Nowak, das ist doch der, der nach dem ersten Wahldurchgang das Ende der Zweiten Republik proklamiert hat?

Scheinbar ist das Wahlergebnis klarer als man es dem gemeinen Wahlvolk vor dem nächsten Arbeitstag zumuten will.
Wie auch immer. Aufgrund Kerns Regierungsteam kann nur rückgeschlossen werden, dass es mit verstärktem Tempo in die gleiche Richtung weiter gehen soll. Insofern wäre es sogar zu begrüßen, wenn ein mäßigendes Faktotum wie Hofer jetzt nicht zum Zuge käme, damit der Spalter der Nation, Bellen, in spätestens zwei Jahren Farbe bekennen muss.
Ich bin gespannt, wie dann geschätzte 50 Prozent der Bevölkerung auf die angekündigte Ignorierung ihres Wählerwillens reagieren wedren.


Selten hat eine Schlagzeile so viel Berechtigung wie die obige

Vor allem, wenn der Kandidat des politischen Establishment morgen letztlich knapp vorne liegen sollte, bleibt ein ungutes Gefühl wie dieser Erfolg zustande gekommen ist.
Aufrufe zu kriminellem Verhalten, unfaire Einmischung des zur Unabhängigkeit verpflichteten Staatsfunks und andere Nickligkeiten werden aber auch bei einem Sieg Hofers nicht einfach vom Tisch zu wischen sein.
Die aufgerissenen Wunden werden so schnell nicht verheilen, es bleibt zudem das ungute Gefühl, dass das morgige Endergebnis mit seinem Fotofinishcharakter möglicherweise wenig Akzeptanz findet.


Unüberbrückbarer Graben!

Der Graben ist für mich unüberbrückbar: 1 500 Polizisten mehr mussten in diesem Jahr eingestellt werden und dies, nachdem in den Jahren zuvor Polizisten eingespart werden konnten. Wer wird für diese Mehrkosten, für die Rot-Schwarz und auch Grün verantwortlich zeichnen, fortan aufkommen? Wir Steuerzahler!!! Warum haben sich Europa und Österreich gegenüber der Türkei erpressbar gemacht? Weil die EU und Österreich nicht willens sind, ihre Außengrenzen zu schützen! Die Preisgabe der Staatsgrenzen im letzten Jahr ist unverzeihlich!!