Apr 102017
 

20170410_1


Ich habe nach 5 Minuten abgeschaltet. Mir reichen die täglichen Berichte in den Zeitungen und was ich in meiner Stadt sehe und erlebe aus. Das wir per Zwangsabgabe für das öffentlich rechtliche Fernsehen noch ständig vom Morgenmagazin über die Nachrichten, Talkshows bis zum Tatort noch von den Programmgestaltern erzogen grenzt an Unzumutbarkeit. Das öffentlich rechtliche Fernsehen sollte nicht mehr per Zwang von allen finanziert werden, es ist längst nicht mehr zu einer Grundversorgung notwendig.


Erziehungsfernsehen vom Feinsten! Nein danke. Die Realität, die man auf den Strassen sieht, ist deprimierend genug, da nutze ich meine Freizeit lieber anderweitig, als mich noch freiwillig indoktrinieren zu lassen.


„Seit die Grenzen anno 2015 im Spätsommer der deutschen Humanität nach Ansicht nicht ganz weniger Wertevergessener ein bisschen zu lange und zu offen standen, gibt es tatsächlich eine Flüchtlingskrise in dieser Republik.“ – Diesen Satz habe ich mehrfach gelesen und immer noch nicht ganz verstanden. Klingt aber wieder wie eine Stellungnahme und Einordnung der Bürger in zwei Lager: „Dafür“ und „Dagegen“. Die Dafür sind gut, weil scheinbar nicht „wertevergessen“. Diese Einordnung der Deutschen in schwarz und weiß spaltet unsere Gesellschaft. Es ist keine Frage, dass man hilfsbedürftige Menschen aufnimmt (hilfsbedürftig unterstrichen). Nur muss man sich auf das Ausmaß einigen, weil absolut alles im Leben eine Obergrenze hat. Es gibt rund 60 Mio. Flüchtlinge weltweit, heißt keine Obergrenze, wir könnten alle aufnehmen? Die Politik traut sich nicht diese zu definieren, weil auf Worte müssten Taten folgen. Lieber hält man sich alles offen. Reiner Opportunismus.


In diesem „Tatort“ wurden so gut wie alle gängigen Klischees abgenudelt, einschließlich allgegenwärtiger Hartz-4-Nazis. Wenn man den Film als (unfreiwillige) Comedy verbucht hat, kam man noch einigermaßen schmerzfrei durch den Abend.


Der Tatort wirkt so auf mich, als habe Frau Merkel Regie geführt 🙂


„Die Leute aus Syrien, Kamerun, aus dem Irak kochen, singen. Es ist schön. “ Aber auch nur im Film. In der Realität vergleichen die wohl eher ganz gerne die Länge ihrer Küchenmesser und wie scharf diese sind.


wenns der letzte noch nicht verstanden hat, hier nochmal zum nachlesen: der einzigste unterschied zu nordkorea ist, dass man noch umschalten kann. ich kenne das noch aus meiner zeit als jugendlicher in der udssr, da lief auch nur das programm das von der partei abgesegnet wurde, man war allerdings nicht so dreist die gebühr dafür von dem bürger ein zu ziehen.


aha hier werden wieder alle Flüchtlinge als gute Menschen erklärt und der fiese Deutsche steht dem entgegen !!! zuerst sollten die aufhören LKW zu fahren und ständig beim tragen unserer Handys helfen zu wollen und das Thema mit unseren Frauen , das schaffen wir auch ganz allein wenn ihr wisst wie ich mein !!!! wenn Flüchtlinge helfen wollen , dann zurück und ihr habt genug geholfen


Das dient doch wiedereinmal nur dem Erziehen, dass Flüchtlinge gute Menschen sind und wir das illegale Einschleusen von Millionen von denen gut finden sollen. Danke, ohne mich. Ach was war eigentlich noch Sylvester 2015 / 2016? Nur, um mal ein Beispiel zu nennen…


Langsam fange ich an Heimatfilme gut zu finden, das war vor Jahren noch undenkbar, aber inzwischen hat sich ja Einiges geändert und nicht nur mein Alter.


Das zwangsgebührenpflichtige Erziehungsfernsehen bleibt heute abend garantiert aus. Ich persönlich bin allergisch gegen jede Form der Indoktrination, egal aus welcher Ecke. Ich kann selbständig denken, und bin in der Lage auch eine Fernbedienung zu benutzen. Stellt euch vor, es läuft ein Tatort, und keiner sieht hin!


Ich möchte Tatort-Sendungen mit Indoktrinierungsthemen einfach nicht mehr sehen. Belehrt bitteschön andere damit.


Genau wegen solcher billigen staatlichen Indoktrinationsversuche finanziert durch semilegale Zwangsgebühren, überlege ich allen Ernstes auszuwandern. Ich habe diese immerwährende staatliche Bevormundung sooo satt!


Kann man uns nicht einmal mit so was in Ruhe lassen ?


Es ist schon erschreckend, wie uns das Öffentlich- Rechtliche Fernsehen in Linie bringen will. Echtes Erziehungsfernsehen für Erwachsene…


Leider muss ich die von mir nicht gewünschte Erziehung mit Zwangsbeiträgen mit finanziern.


Nein, vielen Dank, mir reicht die Realität schon, das muss ich mir nicht auch noch am Sonntagabend im Fernsehen antun.


Ist es verwunderlich, daß man in einem (GEZ-)System, das zig-Milliarden jährlich von „jedem der hier schon länger Lebenden“ zwangskonfisziert, um ihn auf seine eigenen Kosten zu verblöden, lächerlich zu machen und zu kriminalisieren, bis in die „seichte Unterhaltung“ hinein indoktriniert, und den über Jahrzehnte geschaffenen „Blödmichel“ einzig richtig=“gutmenschlich“ politisch-korrekt sozialisiert, und dieser zunehmend bis zum Erbrechen konditioniert wird?!
Vor einigen Jahrzehnten lief das m.E. doch noch subtiler ab, aber inzwischen hat „man“ anscheinend entweder sein einschlägiges Ziel weitestgehend realisiert oder ist inzwischen selbst Opfer der eigenen Verblödung geworden, so daß man aus seiner Arroganz der Macht- und Geldfülle keinen Hehl mehr zu machen braucht, und meint, selbst dümmlich-platteste Verzerrungen als politische Realität „unterhaltsam“ verkaufen zu können…


Wie wehrlos die armen „Schutzsuchenden“ sind, durfte man gestern in Leipzig erleben, als eine vollbesetzte Straßenbahn brutal mit Steinen attackiert wurde. Es war denen egal ob Kinder darin saßen, als Pflastersteine gegen die Scheiben flogen. So verhält sich einfach kein Flüchtling. Jeder „Flüchtlingshelfer“ macht sich mitschuldig und sollte sich über unabhängige Medien informieren, wie WIRKLICHE Flüchtlinge aussehen. Die laufen nicht in Gruppen mit gegeltem Haar und Smartphone durch die Gegend und schikanieren die Anwohner, sondern sie sitzen an der syrischen Grenze. Zerlumpt, hungrig und tatsächlich traumatisiert. Sie haben keine Kraft und kein Geld tausende Kilometer quer durch Europa zu reisen und Grenzpolizisten anzugreifen. Auch käme keiner von denen auf die Idee Nahrung und Kleidung wegzuwerfen oder Unterkünfte abzufackeln, um schneller eine Wohnung zu bekommen. Sollte zufällig hier einer von den „Helfern“ mitlesen. Macht euch die Mühe, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenzutragen. Ihr werdet erkennen, dass ihr den Falschen helft. Ihr lasst euch vom Merkel-Regime einspannen und man wird euch desillusioniert ausspucken.

Das Wissen hat bittere Wurzeln, aber seine Früchte sind süß.
Marcus Porcius Cato (der Ältere)

Feb 012017
 

Hier einige LESERBRIEFE :


Bekanntlich kann aus einem leeren Geschwafel nie etwas herauskommen und Schulz ist der Sonnenkönig leerer Sprechblasen. Eine gute Verpackung ohne Inhalt mag zwar Interesse wecken, doch wer keinen Inhalt findet wird auch mit einer noch so netten Verpackung zufrieden sein und der SPD so einen Kanzler nicht abnehmen. Bei Gabriel stimmte zwar die Verpackung nicht, doch es war wenigstens noch etwas Inhalt vorhanden. Für Schulz steht die Wichtigtuerei ganz dick und breit im Vordergrund, die große Wichtigkeit seiner Person, doch Taten die kann und darf man nicht erwarten. Er ist ein perfektes und abschreckendes Beispiel eines SPD-Systemlings, der immer gern zuerst am Trog zu finden ist, aber wenn es ums MACHEN geht, dann muss man ihn sicher ganz hinten suchen, denn Machen ist nicht sein Ding. Deshalb wird hier auch die Person aufgebaut, kein Programm und kein Inhalt – es war und ist davon einfach nicht vorhanden. Wichtig mit auf dem Bild stehen, Hände schütteln und in Kameras lächeln, und allen eine EU andrehen, die so keiner will, das ist sein Ding. Mehr kann und sollte man von dieser Person nicht erwarten.


Als Soziale-Gerechtigkeits-Suse kommt er mit immer denselben Textbausteinen daher (hart arbeitende Menschen; Familie mit zwei Einkommen, die abends nicht weiß, wie sie die nächste Miete bezahlen soll – ich empfehle: die Museln fragen! -; tiefer Riß durch die Gesellschaft; Gräben überwinden usf.). Ein Platitüden-Dauer-Drescher im feinsten staatsmännischen Zwirn. Da wird Schulz, wenn er wirklich Kanzler werden will, doch noch etwas mehr den Mohammed aus sich rauslassen und seinen immer gleichen SPD-Suren nicht bloß mit dem stumpfen Holzschwert eines Tünnes aus Würmselen (‚Aachener Printe‘) nachhelfen müssen.


Ja da hat Herr Schulz schon einmal was gemeinsam mit Frau Merkel, die redet auch nur und sagt nichts. Das muss wohl eine „Krankheit“ sein, die vor allem Politiker befällt. Wenn Herr Schulz jetzt mehr Gerechtigkeit fordert dann ist das eine Lachnummer, denn es war die SPD unter Schröder die für diese Verhältnisse gesorgt haben. Weiterhin war man die letzten 4 Jahre mit in der Regierung, hat Banken mit gerettet, den Griechenland – Deal mit zu verantworten, in der Migrationskrise waren sie beim Totalversagen dabei, eine echte Rentenreform hat man nicht hinbekommen und Steuerschlupflöcher hätte man auch beseitigen können. Deshalb kann man nicht oft genug warnen vor einer GROKO, oder einem Dreierbündnis mit CDU und SPD das bedeutet weiter so und die Probleme auf zukünftige Generationen zu verlagern.


Schulz ist :

“ Operative Hektik ersetzt die geistige Windstille “ , oder
“ mit den Wölfen heulen, aber deren Fell wollen “ oder
“ beredtes Schweigen vs. nichtssagender Wortschwall “ .

Was ein mittelprächtig begabter Rhetorik-Coach Herrn Chulz da eingeimpft hat ( das vergleichende Gross-Klein-Spiel , z.B. kleiner Bäckerladen gegen globaler Kaffekonzern ), ist so alt wie die Schwarzweissmalerei der Höhlenmenschen .

Es ist müssig, über Schulz zu reden . Er verdient keine Aufmerksamkeit .
Er ist ein Verführer, ein Parfümeur , eine Geruchsspur , sein Lockmittel ist jedoch das Üble, das Böse, das Todbringende für treuherzige Seelen . Er ist unehrlich .
So schätze ich ihn persönlich ein. Schon seeeehr lange…..


„Mehr Show als Inhalt“
Eigentlich :

„Show ohne Inhalt“, finde ich passt besser.

Aber Schulz passt nach meinem Eindruck auch gut zu dieser Partei mit ihren Mitgliedern:

1. Immer oder fast immer von Staatsgeld gelebt.
2. Sprüche ohne Substanz.
3. Die einheimischen, normalen Deutschen („die hart arbeitenden Menschen, die sich an die Regeln halten…“) zählen dann ein bisschen, wenn eine Wahl ansteht.
4. Wer der SPD-Propaganda widerspricht muss mit unsachlicher, aggressiver Reaktion rechnen.


Zitat: Der „Kanzler“ Schulz redet und redet – und sagt fast nichts.
Entschuldigen Sie bitte, der Mann ist SPD-Funktionär. Was haben Sie denn da anderes erwartet. Eine politische Fachkraft?


Wer wie Schulz die revolutionäre „Vision“ propagiert für Gerechtigkeit, Frieden, gute Jobs und gegen eine Spaltung der Gesellschaft sein, der muss wohl ernsthaft daran glauben, es müsse in Deutschland Parteien geben, die für Ungerechtigkeit, Krieg, Arbeitslosigkeit und eine Spaltung der Gesellschaft kämpfen.


Die Strategie lautet doch. Wir holen ein vermeintlich „neues“, unbeflecktes und unbedarftes Gesicht nach Berlin und retten noch was zu retten ist, damit wir wenigstens Koalition machen dürfen. An einer Kanzlerschaft Merkel zweifelt doch ernsthaft niemand. Der Siggi war bei vielen Wählern wegen Negativauftritten (Pack, Stinkefinger…) nicht mehr haltbar, hält sich aber schon einmal warm für den nächsten gutbezahlten Posten.


Nepper, Schlepper Bauernfänger ist Herr Schulz nichts anderes.
Ist doch in meinen Augen nur Inzenierung !!!!
Nicht glaubhaft, keine Partei die im Bundestag sitzt, ich verstehe nur eins nicht
wieso fallen so viele Menschen auf diesen Märchenerzähler herein.
Mehr braucht man zu diesem Herrn nicht sagen.( der reinste Pupolist )
Gilt auch für die anderen Parteien genauso, Frau Merkel kann sich nun um 180°
drehen, sie werde ich auch nicht wählen.
Gute Nacht Deutschland , es wird Zeit zu gehen !!!


Nur mithilfe der öffentlich-rechtlichen Staatsrundfunks kann Schulz überhaupt seine hohlen und verlogenen Phrasen millionenfach in die Köpfe hämmern. Ohne das Instrument öffentlich-rechtlicher Staatsrundfunk läuft da gar nix.


Schulz ist so wie er ist. Ein typischer Angeber !
Er gibt an, etwas zu geben. Sogar ein typgleicher Gebrauchtwagenverkäufer muss heute vorsichtig mit seinen Versprechungen und Aussagen sein, sonst sieht er sich schnell mit seinen Kunden vor Gericht wieder.
Liebe SPD, reiche besser den Herrn Schulz nach Wolfsburg weiter, damit er die Gebrauchtwagenabteilung mit richtigen Aussagen zu den Abgaswerten beleben kann. Als Politiker ist er doch zu durchsichtig und zu schleimig.


Jo mei, tät der Bayer sagen… Heißluftgenerator eben.
Da muss man auf Durchgang schalten. (Für die Jüngeren unter uns: Das bedeutet, Redeschwall zum einen Ohr reinlassen und sofort wieder zum anderen Ohr rauslassen, ohne Zwischenstation im Hirn.)
Außerdem:
„Das wird doch alles von den Medien hochsterilisiert!“ (Bruno Labbadia)
In diesem Sinne…


Schulz verspricht allen Alles, aber niemandem etwas Konkretes. Damit zeigt er nur eindrucksvoll, dass er außer heißen und lauten Sprechblasen nichts drauf hat.

Niemals würde ich Politikern vertrauen, die es nicht schaffen, sich auf Konkretes, Messbares oder Abrechenbares festzulegen. Die wollen vor allem nur vermeiden, an Ergebnissen gemessen werden. Ihr wirkliches Ziel sind auch keine pol. Ergebnisse, die sie ohnehin nicht zu erreichen imstande sind, sondern nur die pol. Ämter.


Die politische Kaste denkt zu aller erst nur an sich. Es muß alles möglichst üppig alimentiert, versorgt, zur Verfügung gestellt und abgesichert sein. Dann und wahrlich erst dann kommt das zahlende Fußvolk an die Reihe und wird, so lange es geht mit Nichtssagendem, belanglosen Geschwätz ruhig gestellt bis es nicht mehr anders geht und ein paar Almosen rüberwachsen. Gerade soviel, dass keine Revolution ausbricht. Wie schon erwähnt – auch die Geschichte hat gezeigt, dass die Besitzenden, der Adel und der Klerus die Untertanen brutalst möglich ausgeraubt und ausgeplündert haben, bis die so Unterdrückten und Geknechteten den Dreschfelgel und anderes Werkzeug geholt haben, um sich von diesen Saugnäpfen zu befreien. Alle paar Jahre inhaltsleeres Geschwätz reicht eben nicht mehr aus. Durch die modernen Medien und Informationsmöglichkeiten sind die Bürger besser informiert und lassen sich durch solche inhaltsleeren Floskeln eines Herrn Schulz auch nicht mehr hinter die Fichte führen. Und das ist auch gut so. Für den kleinen Mann haben die Sozen jahrzehntelang Zeit gehabt was sie ihm heute versprechen, zu realisieren. Sie haben es nicht getan. Genau aus diesem Grund sind die Sprüche des Herrn Schulz lediglich Luft in Tüten.


 

Jan 102017
 

Der sonntägliche „Tatort“ ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Konnte die Serie vor einigen Jahren noch große Fan-Scharen mobilisieren als es darum ging, ob das Intro geändert werden soll oder nicht, so brechen dem einstigen Straßenfeger inzwischen die Quoten bedenklich weg. Grund dafür ist wohl die wenig subtile „Volkserziehung“, die mit der gestrigen Ausstrahlung einen deprimierenden Höhepunkt fand.

Wenn man heute morgen die SM- und andere Informationskanäle beobachtete, kam man nicht umhin, über die vielen kritischen Stimmen zu stolpern, die sich mit dem gestrigen „Tatort“ auseinandersetzen. Von offener Wut bis hin zu beißendem Zynismus reicht die Palette der Kommentare, und es sind nicht nur frustrierte Seher, die sich über die allzu schulmeisterliche Machart von „Land in dieser Zeit“, wie der Krimi untertitelt war, erregen. Wenn man auf Twitter den Hashtag #Tatort eingibt, muss man eine ganze Weile runter scrollen, bis man auf eine positive Aussage stößt.

Doch worum ging es eigentlich, weshalb sind Publikum und Feuilleton gleichermaßen erbost? – Nun, wieder einmal wurde auf dem Thema „Flüchtlinge“ herumgeritten, wobei natürlich – ganz wie von einem öffentlich-rechtlichen zu erwarten – brav die Systemlinie verfolgt wurde. Der arme, afrikanische Drogendealer kommt natürlich als Mörder nicht in Frage, viel eher verdächtig ist da schon die „rechte Brut“, die dann auch entsprechend dümmlich und verbohrt dargestellt wird. Auch dass eine Kopftuchfrau von deutschen Nazis zusammengetreten wird, sorgt für großen Unmut im Publikum.

Immerhin ist die Realität der letzten Wochen eine ganz andere, es geschieht nämlich genau anders herum: Migranten treten deutsche Frauen Treppen hinunter, schlagen sie zusammen, vergewaltigen sie. Das haben längst alle in diesem Land realisiert, denn die Anzahl der Opfer ist schlicht zu hoch, als das sich auch bei maximaler Verleugnung durch die Medien noch kaschieren ließe. Dass den Leuten dann im Sonntags-Krimi ein Weltbild genau gegensätzlich zu ihrer erlebten Realität verkauft werden soll, bringt die Leute vollkommen zurecht auf die Palme.

Der gestrige Tatort, die völlige Umkehrung der Realität im Alltag, produziert von der „Degeto GmbH“, geleitet von Christine Strobl, der Tochter des Finanzministers Wolfgang Schäuble und Frau von Thomas Strobl, dem CDU Innenminister von Baden-Württemberg.

Wenn man sich dann auch noch vor Augen führt, dass der Deutsche auch noch ausnahmslos GEZwungen wird, diesen oberlehrerhaften Blödsinn zu finanzieren, kann man diesen Unmut noch besser verstehen. Und da der „Tatort“ sich schon seit geraumer Zeit in punkto Volkserziehung abmüht – wie übrigens so gut wie alles im Öffentlich-Rechtlichen – darf man sich auch nicht wundern, dass die Quoten in letzter Zeit immer mehr einbrechen.

Ob Hoffnung besteht, dass die Macher sich besinnen werden? Man darf gespannt sein; doch immerhin bekommen sie für den gestrigen Reinfall auch von den Kommentatoren der Systempresse ordentlich die Leviten gelesen. Zu plump, zu realitätsfern und zu überladen mit den sattsam bekannten Phrasen von Politik und Migrationsgewinnlern, die schon längst niemand mehr hören will, weil sie ohnehin keiner mehr glaubt – den Schlusssatz des FAZ-Artikels „Verzichtet einfach auf‘s Belehren!“ kann man jedenfalls nur unterschreiben.

Von Marcello Dallapiccola

Aug 262016
 
  • Die Ironie besteht darin, dass diese Zensoren und Möchtegern-Zensoren wie die Europäische Kommission, die Gerichte in den Niederlanden und Österreich, Facebook und Twitter ihre Meinungsfreiheit dazu nutzen zu empfehlen, dass jemand anderem seine freie Meinungsäußerung geraubt wird.
  • Vor kurzem befreite die BBC den Münchener Massenmörder vom Namen Ali, damit es nicht so aussieht, als sei er Muslim gewesen.
  • Die gesamte Geschichte hindurch waren es die Minderheiten oder einzelne Stimmen, die die Erlaubnis der Mehrheit benötigen jeden zu hinterfragen oder Meinungen zu kommentieren und zu kritisieren, mit denen sie nicht übereinstimmen. Die Freiheit falsch zu liegen, ketzerisch oder gotteslästerlich zu sein – wie wir es bei Giordano Bruno, Galileo, Darwin oder Alan Turing gesehen haben – ist der einzige Weg, auf dem die Zivilisation wachsen kann.
  • Abweichende Auffassungen nicht zuzulassen sorgt nur dafür, dass Einstellungen sich tiefer eingraben, indem den Leuten die Gelegenheit vorenthalten wird etwas zu hören, das ihnen widerspricht. Für die, die die Zensur ausüben, ist das zweifellos genau das, was sie erreichen wollen.

Es wäre eine faire Einschätzung zu schlussfolgern, dass viele Menschen einige Äußerungen nicht als das betrachten, was sie gerne hören würden – ob von Salman Rushdie, Geert Wilders, Ingrid Carlqvist, Douglas Murray, Lars Hedegaard, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Theo van Gogh, den Mohammed-Karikaturisten, Stéphane Charbonnier und anderen Redakteuren das Satiremagazins Charlie Hebdo und weiteren. Zu sagen ihre Bemerkungen würden manchmal als kontrovers betrachtet, wäre eine Untertreibung. Sie sind oft lautstarke und entschiedene Kritiker des extremem Islam, von Immigration, Zensur und anderer Politik – und sie werden der Islamophobie, Hassreden und des Anheizens radikaler und religiöser Spannungen beschuldigt. Mehreren ist mit Gefängnis und Mord gedroht worden. Einige sind wegen ihrer Warnungen ermordet worden.

Es ist jedoch wichtig, dass keiner von ihnen jemals direkt zu Gewalt gegen eine Religion, ethnische Minderheit oder sexuell anders Orientierte aufgestachelt hat.

So abstoßend sie manchem auch sind: Verdienen diese Stimmen es nicht gehört zu werden, ohne dass ihnen mit Vergeltung gedroht wird? Ihre Meinungen sind oft nicht Mainstream, aber sollte das zu Zensur, Tod oder wie bei Wilders und Sabaditsch-Wolff zu Prozessen vor Gericht führen, weil sie ihre Ansichten äußern?

Am 31. Mai verkündete die Europäische Kommission ihre Entscheidung sogenanntes „Hassreden“ zu kontrollieren.

Als demokratische Gesellschaften glauben wir angeblich, dass das, was unsere Demokratien stark macht und freie Gesellschaften von vielen autoritären Regimen unterscheidet, freie Meinungsäußerung ist: die Fähigkeit Gedanken frei zu äußern, ohne Angst vor Bestrafung haben zu müssen. Es gibt ein Sprichwort, dass der Gründer der Zivilisation der erste war, der ein Wort statt eines Steines warf.

Die gesamte Geschichte hindurch waren es die Minderheiten oder einzelne Stimmen, die die Erlaubnis der Mehrheit benötigen jeden zu hinterfragen oder Meinungen zu kommentieren und zu kritisieren, mit denen sie nicht übereinstimmen. Die Freiheit falsch zu liegen, ketzerisch oder gotteslästerlich zu sein – wie wir es bei Giordano Bruno, Galileo, Darwin oder Alan Turing gesehen haben – ist der einzige Weg, auf dem die Zivilisation wachsen kann.

Wir alle haben die Freiheit Leuten nicht zuzuhören, deren Meinung wir nicht teilen. Wir haben auch die Freiheit ihre Argumente als falsch zu entlarven. Derzeit diskutieren die, die die freie Meinungsäußerung verteidigen, nicht Ideen; sie diskutieren, ob man das Recht zu reden haben sollte oder nicht. Wenn Zensur die Debatte weg von Sachfragen verschiebt, dann bleiben diese undiskutiert.

Die Ironie besteht darin, dass diese Zensoren und Möchtegern-Zensoren wie die Europäische Kommission, die Gerichte in den Niederlanden und Österreich, Facebook und Twitter ihre Meinungsfreiheit dazu nutzen zu empfehlen, dass jemand anderem seine freie Meinungsäußerung geraubt wird.

Wenn es keine Diskussion von Ideen gibt, müssen wir fragen, welche Ideen akzeptabel sind und welche nicht; und mit solchen Fragen bewegen wir uns auf dem Gebiet orwellianischer Gedankenverbrechen, wo uns die Verfechter der Zensur offenbar haben wollen. George Orwells 1984 war keine Gebrauchsanweisung; es war eine krasse Warnung vor Autoritarismus und Zensur.

Ist es möglich, dass die Zensoren sich wünschen, dass Ideen nicht diskutiert werden, weil sie die Antworten fürchten?

Wenn wir unangenehme Wahrheiten – oder gar Unwahrheiten – präsentieren, dann müssen sie gehört werden, so wie die, die argumentierten, die Welt sei flach oder das Impfungen Pocken verursachen. Erst die freie Meinungsäußerung ermöglichte die Abschaffung der Sklaverei oder förderte die Evolutionstheorie, Stimmrecht für Frauen, den Civil Rights Act [US-Bürgerrechts-Gesetze[ oder die Möglichkeit, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) heiraten können.

Freie Meinungsäußerung ist das Mittel, das denen, die Ungerechtigkeiten, Vorurteile und Extremismus herausfordern, die Chance gibt ihre Sache wenigstens vorzustellen.

Wenn wir nie dem zuhören würden, was wir unbequem finden, würden wir Stillstand haben, vermutlich mit unbeugsamen Meinungen.

So unangenehm es auch sein mag Meinungen zuzuhören, die von unseren abweichen, so ist die Alternative, die freie Meinungsäußerung abzuwürgen, schlimmer – und unberechenbar zerstörerischer für die Zivilisation. Wenn die im Namen des Islam verübte Gewalt eine ernste Bedrohung der Sicherheit der westlichen Welt darstellt oder wenn Neuankömmlinge in einem Land stark an kriminellen Aktivitäten wie Drogenhandel oder Menschenhandel beteiligt sind und in unverhältnismäßiger Zahl zum Rest der Gesellschaft die Gefängnisse füllen, dann scheinen das Probleme zu sein, auf die hinzuweisen jeder Bürger die Pflicht hat. Man möchte wünschen, dass das nicht stimmte, aber der erste Schritt zur Korrektur eines jeden Problems ist die Möglichkeit es benennen zu können.

Mit der Unterdrückung der Diskussion von Problemen versagt Zensur daher, ist kontraproduktiv dafür das zu bekämpfen, was sie verursacht. Diskussion abzuwürgen wird die Problem nicht verschwinden lassen. Es eitert und wird schlimmer.

Man kann keinen Diskurs haben, wenn es nicht die Möglichkeit des Widerspruchs gibt. Wir erleben heute wie europäische Gerichte, die Europäische Kommission, Facebook, Twitter, YouTube und der UNO-Menschenrechtsrat versuchen die zum Schweigen zu bringen, die andere Ansichten vertreten als sie.

Es stellte sich sogar heraus, zumindest in Deutschland im letzten September, dass zu „Hassreden“ offenbar das Einstellen von Kritik an Massenmigration ins Internet gehört. Es scheint daher, dass so gut wie alles, das irgendjemand unangenehm findet, als „rassistisch“ oder „Hassreden“ etikettiert werden kann.

Ironischerweise gibt Zensur letztlich der Öffentlichkeit eine extrem legitime Beschwerde und könnte sogar den Beginn einer gerechtfertigten Rebellion konstituieren.

Es gibt derzeit einen Besorgnis erregenden Trend. Facebook zensierte vor kurzem, offensichtlich im Versuch der Manipulation dessen was die Leute als Nachrichten erhalten, die schwedische Kommentatorin Ingrid Carlqvist, indem ihr Konto gelöscht wurde; dann zensierte es Douglas Murrays eloquenten Artikel über Facebooks Zensur an Carlqvist. Vor kurzem befreite die BBC den Münchener Massenmörder vom Namen Ali, damit es nicht so aussieht, als sei er Muslim gewesen.

Aber eine Seite namens „Death to America & Israel“ („Tod für Amerika und Israel“), die aktiv zu Gewalt gegen Israel anstachelt, wird unzensiert gelassen. Facebook, so scheint es, stimmt zu, das Aufrufe zur Auslöschung des jüdischen Staates akzeptabel sind, Kritik am Islam aber nicht. Während Seiten, die Mord, Jihadisten und Antisemitismus preisen, stehen bleiben, werden Seiten, die die Öffentlichkeit vor oft im Namen des Islam begangener Gewalt warnen, die aber nicht zu Gewalt anstacheln, entfernt.

Sogar in den Vereinigten Staaten gab es eine Resolution, die dem Repräsentantenhaus vorgelegt wurde, H. Res. 569; mit dieser wurde versucht die Gesetze zu Verleumdung von Religion/Blasphemie der Organisation der Islamischen Kooperation zu propagieren, jegliche Kritik an „Religion“ – womit der Islam gemeint war – zu kriminalisieren.

Gestern stand an einem Flughafen eine Werbung für Facebook: „Ein Ort für Diskussion“. Sollte es nicht stattdessen heißen: „Ein Ort für Diskussion, aber nur wenn du meiner Meinung bist“?

Zensur sollten wir alle fürchten, wo und wann immer wir ihr begegnen. Wir sollten das Recht eines jeden willkommen heißen frei seine Meinung zu sagen. Abweichende Auffassungen nicht zuzulassen sorgt nur dafür, dass Einstellungen sich tiefer eingraben, indem den Leuten die Gelegenheit vorenthalten wird etwas zu hören, das ihnen widerspricht. Für die, die die Zensur ausüben, ist das zweifellos genau das, was sie erreichen wollen.

Sollten wir stattdessen nicht fragen: „Wer wird der Nächste sein?“ Wenn Stimmen eine nach der anderen zum Schweigen gebracht werden, wer wird noch übrig bleiben, um etwas zu sagen?

Robbie Travers, ein politischer Kommentator und Berater, ist Geschäftsführer der Agora, ehemaliger Medienmanager im Human Security Centre und Jurastudent an der Universität von Edinburgh.

Übersetzung: H. Eiteneier

Aug 082016
 

Alles so schön bunt hier: Realitätsverweigerung und ihre Folgen

Von Alexander Meschnig.

I. Unverständnis und Wut. Inzwischen weiß ich nicht mehr, was mich wütender macht: die immer selben Ausflüchte und Beileidsbekundungen der politisch Verantwortlichen; die Arroganz derjenigen, die in jedem Punkt seit September 2015 unrecht hatten; die Rolle der Leitmedien, die sich weiter als Erziehungsinstanzen der Uneinsichtigen sehen; die Dummheit der Welcome-Schreier und Weltenretter oder die Naivität einer großen Zahl an Menschen, die immer noch glauben, nicht Attentate wie in Nizza, Ansbach oder Würzburg wären die größte Gefahr für unsere gesellschaftliche Ordnung, sondern PEGIDA, die AFD und die Instrumentalisierung der Ereignisse durch die „Rechten“.

Viele von uns wissen oder ahnen zumindest, dass das, was in den vergangenen Wochen und Monaten passiert ist, nur ein Anfang ist. Unser Leben hat sich durch die quasi absolutistisch verordnete Willkommenskultur bereits verändert und wird sich weiter ändern. Niemand mag vorherzusagen, wann und wo das nächste Attentat, die nächste Massenschlägerei zwischen sogenannten Schutzsuchenden, der nächste sexuelle Übergriff auf Frauen oder die inzwischen alltägliche Gewalt im öffentlichen Raum geschehen wird. Erinnern wir uns, wie jeder Zusammenhang von Flüchtlingen und Terror beziehungsweise Kriminalität vehement bestritten, wie uns die Massenimmigration aus rückständigen und tribalistischen Kulturen als Chance für den demografischen Wandel und als positiver Faktor für den Arbeitsmarkt verkauft wurde. Wir bekamen „Menschen geschenkt“ und die Willkommenskultur wurde als der „beste Schutz vor Terroristen“ ausgerufen (Katrin Göring-Eckardt). Wer das nicht glauben wollte, war ein unverbesserlicher Reaktionär und Teil von Dunkeldeutschland.

Der geradezu hysterische Hinweis des linksgrünen Milieus auf die Vorzüge der bunten Gesellschaft ist spätestens durch die Ereignisse des letzten Jahres obsolet. Die Kritiker der Merkel’schen Nichtpolitik haben Recht behalten, dürfen sich aber weiter von hilflosen Obermoralisten diffamieren lassen, neuerdings auch von der Maas’schen Gedankenpolizei. Eigentlich ist es unglaublich, dass die für die aktuelle Situation politisch Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen und es voraussichtlich auch niemals werden. Im Gegenteil: sie machen weiter wie bisher und werden wohl 2017, alles andere wäre eine Überraschung, erneut gewählt. Merkels „Wir schaffen das“ bleibt so das (drohende) Mantra der nächsten Jahre. Der Souverän und Wähler will es offensichtlich nicht anders.

Realitätsverweigerung mit pathologischem Charakter

In einem früheren Essay auf der Achse hatte ich nach den psychologischen und religiösen Gründen für die eigene Selbstzerstörung gefragt und sie, verkürzt gesprochen, in einer abstrakten Hypermoral verortet, Ausdruck für eine metaphysische Größe: die eigene und kollektive Schuld, die nun, angesichts des Zustroms der Opfer und Benachteiligten der Erde, abgegolten werden kann. Die Heiligsprechung alles Fremden und die Chance, mit der grenzenlosen Aufnahme aller Beladenen und Benachteiligten, die historischen Verbrechen des Westens (Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus) endlich zu sühnen, sprich: erlöst zu werden, bleiben meines Erachtens wichtige psychische Faktoren für ein Verständnis der aktuellen Situation.

Je mehr ich aber nachdenke desto mehr komme ich zum Schluss, dass die insbesondere bei den politischen und medialen Eliten herrschende Realitätsverweigerung mit ihrem geradezu pathologischen Charakter genauer betrachtet werden muss. Ich glaube nicht an ein vorsätzliches Handeln einer Gruppe die mit einem lange vorbereiteten Plan Europa zerstören will da man hier schnell in das Feld von Verschwörungstheorien gerät. Sind es nicht vielmehr Unwissenheit, Gedankenlosigkeit, die schiere Angst, die Dinge an ihr Ende zu denken, Selbstbetrug, eine mentale Schwäche, die Unfähigkeit zu handeln (nach Hannah Arendt das Wesen der Politik) oder einfach schlichte Dummheit, die die Hauptrollen in diesem historischen Drama spielen, das vor unser aller Augen aufgeführt wird?

II. Wunsch und Wirklichkeit. Die traditionelle Linke war seit der französischen Revolution auf universale Kategorien ausgerichtet: Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit. Spätestens mit dem Fall der realsozialistischen Länder ist der „Internationalismus“ der Linken auf eine emotionale Solidarität mit den „Opfern“ der kapitalistischen, westlichen Welt gerichtet. Abstrakte und allgemeine Leerformeln wie „No Border“ oder „Kein Mensch ist illegal“ sind Ausdruck für eine rein ästhetische Haltung zur Welt, die im allgemeinen politisch harmlos, aber in der aktuellen Krisensituation Bedeutung bekommt, insbesondere da die oberste Staatsführung in diesen Tenor einstimmte.

Die Orientierung an der Wirklichkeitgilt als ein Zeichen für allgemeine „Menschenfeindlichkeit“

Der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel schrieb, die Wirklichkeit sei gegenüber dem Wunsch das, was tatsächlich gegeben sei. Es scheint, als ob die Orientierung an der Wirklichkeit heute ein Zeichen für allgemeine „Menschenfeindlichkeit“ und blankem Zynismus geworden ist. Der Gesinnungsethiker darf jederzeit unerfüllbare Maximalforderungen und abstrakte Ideale wie eine Monstranz vor sich her tragen. Der abwägend Denkende, der die Möglichkeiten an der Realität abgleicht, wird zum Unmenschen erklärt, zum Schuldigen an Ertrunkenen und Leichenbergen.

Alle Fragen, etwa die nach den konkreten und längerfristigen Folgen einer unbegrenzten Einwanderungspolitik wurden so von Beginn an als nicht zulässig abgeschmettert. Aber wer beispielsweise die Benennung der Herkunft der Täter in Köln oder anderswo für Rassismus hält, kann im politischen Diskurs nicht ernst genommen werden. Der Hass auf den Überbringer der schlechten Botschaft kannte kaum eine Grenze, wie umgekehrt die „Fernstenliebe“ (Nietzsche) ungeahnte Höhen erreichte.

Im Prinzip geht es den Akteuren eines abstrakten Wunschdenkens immer darum, eine verhasste Gegenwart oder das herrschende System durch eine glorreiche Zukunft, hier die multikulturelle Gesellschaft, zu ersetzen. Dass solche Ideale am häufigsten bei Leuten verbreitet sind, die jenseits der normalen Lebensrealitäten stehen, sich allen anderen moralisch überlegen fühlen und in der Regel am weitesten von den mit der Masseneinwanderung einhergehenden sozialen und lebensweltlichen Verwerfungen entfernt sind, mag nicht wirklich zu überraschen. Diese Haltung war so lange ungefährlich für die Allgemeinheit, solange relativ krisenfreie Zeiten existierten.

Friedrich Nietzsche hat in seiner autobiografischen Schrift Ecce homo,1908 posthum erschienen, als einer der ersten im „guten Menschen“ eine Gefahr gesehen: „Die Existenz-Bedingung der Guten ist die Lüge –: anders ausgedrückt, das Nicht-sehn-wollen um jeden Preis, wie im Grunde die Realität beschaffen ist. (…) In diesem Sinne nennt Zarathustra die Guten bald ‚die letzten Menschen‘, bald den ‚Anfang vom Ende‘; vor Allem empfindet er sie als die schädlichste Art Mensch, weil sie ebenso auf Kosten der Wahrheit als auf Kosten der Zukunft ihre Existenz durchsetzen. (…) Die Guten – die waren immer der Anfang vom Ende.“

„Nichts charakterisiert den Westen besser als die Abscheu vor dem Westen“

Die Schwäche der westlichen Welt stammt im Wesentlichen aus ihr selbst, aus dem Hass, insbesondere der Intellektuellen, gegen die eigene Gesellschaft und auf alles, was sie hervorgebracht hat, obwohl man selbst am meisten von ihr profitiert. Ein Paradoxon, dass der französische Soziologe Pascal Bruckner in seinem Buch Der Schuldkomplex auf die einfache Formel bringt: „Nichts charakterisiert den Westen besser als die Abscheu vor dem Westen.“

Der vorherrschende Kulturrelativismus verhindert eine analytische und nüchterne Betrachtung der realen Probleme. Keiner der politisch Verantwortlichen, keiner der Bahnhofsklatscher, will sich ernsthaft mit den Eigenschaften fremder Kulturen auseinandersetzen. Vollkommen naiv wird davon ausgegangen, dass entweder alle Menschen dieselben Wertsysteme haben oder unsere Werte derart anziehend sind, dass sie quasi automatisch von allen anderen übernommen werden. Das ist nicht nur, wie die Geschichte der Integration muslimischer Minderheiten in Europa zeigt, dumm, sondern auch gefährlich.

Man könnte sich einmal die einfache Frage stellen, warum ein junger Afghane oder Iraker, in tribalistischen Strukturen und einem patriarchalen Weltbild sozialisiert, so begierig darauf sein soll, unsere westlichen Werte wie Disziplin, Ordnung, Gleichberechtigung und so weiter zu übernehmen. Ist ein Job bei Lidl an der Kassa oder im Lager beim örtlichen Baumarkt wirklich ein ausreichender Anreiz dafür seine Weltbild zu ändern? Gibt es überhaupt eine Aussicht darauf, dass ein 20jähriger, dem man Lesen und Schreiben in einer fremden Sprache beibringen muss, jemals erwerbstätig und nicht lebenslang von staatlicher Alimentierung abhängig sein wird?

Alle vorliegenden Untersuchungen in europäischen Ländern zeigen, dass von der Masse der Zuwanderer selbst diejenigen mit dem besten Willen nur nach vielen Jahren auf dem Arbeitsmarkt einsetzbar sind. Konsequenzen aus diesen vorhandenen Erkenntnissen: keine. Ein überwiegender Anteil der 2015 nach Deutschland Gekommenen wird so mit ziemlicher Sicherheit lebenslänglich von staatlicher Alimentierung abhängig sein.

Die gegenwärtige Utopie trägt in ihrem Kern einen Erziehungstotalitarismus in sich

Wer die Wunschträume der „edlen Seelen“ in Frage stellt, auf die Friktionen der Realität verweist, auf massive Probleme und Überforderungen bei denjenigen, die das alles ausbaden müssen (Polizisten, Sozialamtsbedienstete, Sozialarbeiter, Security-Leute etc.), gilt schnell als „Rechter“, zumindest aber als Feind einer Utopie, die in ihrem Kern einen Erziehungstotalitarismus in sich trägt. Dabei macht man auch vor absurden Aufklärungsoffensiven nicht halt: Die Piktogramme, die männlichen Flüchtlingen im Schwimmbad erklären sollen, dass man Mädchen und Frauen nicht einfach anfassen darf oder die Verteilung des Grundgesetzes in Arabisch, sind rührende Versuche unsere Werte auf „pädagogische Weise“ zu vermitteln um „kulturellen Missverständnissen“ vorzubeugen. Der Erfolg solcher Maßnahmen lässt, wie die Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate eindringlich zeigen, nicht gerade Optimismus aufkommen.

Sich einzugestehen, dass die eigenen Wunschträume an der Realität der Masseneinwanderung scheitern ist sicher nicht leicht. Man merkt das an den mentalen Rückzugsgefechten und an der immer absurder werdenden Verteidigung des eigenen Weltbildes, aktuell in der aggressiven, an totalitäre Systeme erinnernden Zensur durch staatlich ernannte Gesinnungsschnüfflerinnen. Eine McCarthy-Ära im linken Gewande ist bereits Wirklichkeit geworden. Ein ähnliches Festhalten an überkommenen Überzeugungen und die Weigerung die Realität anzuerkennen haben wir gegen Ende der kommunistischen Systeme schon einmal gesehen. Es gilt aber auch heute der berühmte Ausspruch von Ayn Rand: „Du kannst die Realität ignorieren, aber du kannst die Konsequenzen die dadurch entstehen, dass du die Realität ignorierst, nicht ignorieren.“

III. Wir werden nicht dieselben bleiben. Das Erstaunlichste und Fatale des letzten Jahres ist, dass ein von allen Realitäten abgelöstes Handeln, ein infantiles Wunschdenken, politisch hegemonial geworden ist. Es ist die Richtschnur einer Regierung, die flankiert von praktisch allen öffentlich-rechtlichen Medien, in einer Traumwelt lebt. Spätere Historiker werden vielleicht beantworten können wie eine marginale Position, die bis vor kurzem nur im linksextremen Sektor eine Rolle spielte, zur Staatsdoktrin wurde. Man höre sich nur einmal ältere Reden von Angela Merkel oder Positionen der CDU zur Einwanderung vor 10 Jahren an. Diese Volte um 180 Grad sucht ihresgleichen.

Wir erleben eine gedankliche und praktische Tabuisierung von Handlungsmöglichkeiten

Gefährlich ist die politische Konstellation heute deshalb, weil sie eine gedankliche und praktische Tabuisierung von Handlungsmöglichkeiten unter Einsatz von Machtmitteln bedeutet. Die gegenwärtigen Probleme sind eine ununterbrochene Folge von aufgeschobenen Entscheidungen, die durch alle möglichen rhetorischen Wendungen als legitim, notwendig, menschlich und alternativlos erklärt wurden. Die Lage verschärft sich aber mit jedem Tag und ist in meinen Augen bereits seit längerem nicht mehr kontrollierbar. Die Ereignisse der letzten Wochen sind nur ein Fanal auf das, was folgen wird.

Auch hier würde es genügen einmal in Ruhe nachzudenken. Denn die Angriffe auf die europäische Gesellschaft gehen nicht nur von einer Handvoll islamistischer Terroristen aus, sondern sind wesentlich umfassender. Ein bindungsloses und perspektivloses Milieu, außerhalb unserer verbindlichen Werte und Normen, durch Kriminalität und Gewalt gekennzeichnet, kann jederzeit (siehe Nizza oder Paris) einen terroristischen Akt hervorbringen. Inwieweit der Islamismus hier eine wichtige Rolle spielt, mag im Detail dahingestellt sein, er liefert aber zumindest die ideologische Begründung und ist der Motor für eine Radikalisierung der Täter.

Die Tatsache, dass die meisten der zumeist arabischen Attentäter mitten in Europa aufgewachsen und sozialisiert, aber niemals Teil der Gesellschaft wurden, zeigt worin die größte Gefahr für uns alle besteht: In der weiteren Reproduktion von Milieus, die keinerlei Bindung an den Staat haben, keine Loyalität, außer zu ihren familiären Kreisen, noch eine Einsicht in die Grundlagen unseres Gemeinwesens, das auf Traditionen und Werten aufbaut, die nicht ohne weiteres in einem zehnstündigen Integrationskurs vermittelt werden können. Genau diese Milieus holen wir aber seit über einem Jahr unkontrolliert in das Land.

Am Ende wird es keine Alternative zum Schließen der Grenzen geben. Es gibt kein Menschenrecht darauf, in Deutschland zu leben und hier finanziert zu werden. Die Abschaffung aller finanziellen Anreize nach Deutschland zu kommen, wird ein weiterer notwendiger Schritt sein. Wahrscheinlich wird es lange dauern, bis diese einfachen Wahrheiten sich durchsetzen. Vielleicht wird es auch zu spät sein. Aber es liegt auf der Hand, dass es keinen anderen Ausweg gibt.

Der Begriff des Feindes darf in unserer Welt nicht vorkommen

Die Integration von 100.000en, wenn nicht Millionen junger Männer, das Bereitstellen von genügend Arbeitsplätzen, Wohnungen, Konsummöglichkeiten, ist unmöglich. Ebenso sind die laut verkündeten Abschiebungen in den notwendigen Größenordnungen, selbst wenn ein politischer Wille vorhanden wäre, unrealistisch. Dasselbe gilt für die europäische Quotenlösung. Weder gibt es dafür ausreichend Mittel oder Personal, noch die Bereitschaft der anderen EU-Länder. Auch die dramatische Verschiebung der Geschlechter- und Alterskohorten durch den Zustrom junger Männer ist (noch) kein öffentliches Thema.

Niemand kann prognostizieren was geschehen wird, auch wenn manche Szenarien wahrscheinlich sind. Der Politikwissenschaftler Michael Ley spricht von der „kommenden Revolte“ und vermutet kulturelle und politische Auseinandersetzungen zwischen Teilen der deutschen Gesellschaft und den islamischen Parallelgesellschaften. Tatsache ist jedenfalls, dass wir uns in einer Art Vorstufe eines lange andauernden Konflikts befinden. Ob man das, wie manche Analytiker, Bürgerkrieg nennen will, einen Angriff auf unsere Werte, Terrorismus oder bereits Krieg, ist ein rein semantisches Problem.

Sehr lange haben wir in einer Zone des Friedens, der Sicherheit und des allgemeinen Wohlstandes gelebt. Wir haben darüber „vergessen“ dass das nicht der historische Normalzustand ist. Der amerikanische Geschichtsphilosoph Lee Harris weist in seinem Buch „Civilization and it’s Enemies“ eindringlich darauf hin, dass wir eine geschichtlich essentielle Kategorie verdrängt haben: die des Feindes. Der Leser wird an dieser Stelle sicher einhalten, denn der Begriff des Feindes darf in unserer Welt nicht vorkommen, er ist des Bellizismus verdächtig und widerspricht den Normen der bürgerlichen Welt. Es spielt aber keine Rolle, ob wir diesen Begriff für statthaft halten, denn „it is the enemy who defines us as his enemy, and in making this definition he changes us and changes us wether we like it or not. We cannot be the same after we have been defined as an enemy as we were before.“

Das mag mit die am schwersten zu akzeptierende Tatsache sein. Jede und jeder von uns kann an sich selbst beobachten wie seine Einstellungen und Gefühle sich täglich ändern. Die Unbeschwertheit, die Leichtigkeit und das Vertrauen in eine stabile und sichere Welt, das was lange unseren Alltag definierte, ist endgültig vorbei. Wir werden lernen müssen damit umzugehen.

Literatur:

Pascale Bruckner: Der Schuldkomplex. Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa, Pantheon 2008

Lee Harris: Civilization and it’s Enemies. The next Stage of History, Free Press 2004

Michael Ley: Die kommende Revolte, Wilhelm Fink 2012

Friedrich Nietzsche: Ecce Homo – Wie man wird, was man ist, Anaconda 2007

Dr. Alexander Meschnig ist Psychologe, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.

Aug 082016
 

Leserbriefe:

Es gibt keine islamistischen Anschläge, diese kommen direkt aus dem Islam. Es gibt nur Muslime die ihren „Glauben“ wortwörtlich ausleben, viele einschließlich der Unterdrückung und Ermordung der Ungläubigen und solche die ihn passiv leben. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie nicht gutheißen, was da im Nahmen ihres Gottes verbrochen wird. Solange sich die passiven Muslime nicht aktiv gegen den Islam in seinen geschriebenen Anleitungen Koran, Hadithen und Scharia aussprechen, wird es bei uns keinen Frieden mehr geben. Der Islam hat in Europa eine kritische Masse erreicht, wo er beginnt zu fordern und terrorisieren. Der nächste Schritt ist dann die offene politische Auseinandersetzung und Steigerung der Macht des Islam in Europa. Dann beginnt die direkte Unterdrückung der Nichtgläubigen.
All das kann man bestens am Beispiel Libanon nachvollziehen, und das in weniger als 50 Jahren! Die Türkei wird in 10 Jahren ein islamischer Staat mit islamischer Gesetzgebung sein, Deutschland in 20Jahren. Vielleicht gibt es dann noch einige Ghettos für Christen, aber nur wenn sie auch brav ihre Steuern bezahlen. Die renitenten unter ihnen werden ausgelöscht.


Was darf man sich in einem Land erwarten, dass von einer aus der DDR stammenden Politikerin als Bundeskanzlerin geführt wird, die zu Zeiten Erich Honeckers das politische Tagesgeschäft von der Pike auf lernte ? Deutschland ist – nach offizieller Darstellung – offenbar das einzige Land der Erde, in dem Muslime regelmäßig Anschläge ohne terroristischen bzw. islamistischen Hintergrund begehen.


Journalisten, die nur in ihren Stuben hocken und auf die „Nachrichtenlage“ warten, haben ihren Beruf verfehlt. Ihr Material ist auch nicht der Leser, sondern die Tatsachen. Denen wären sie eigentlich verpflichtet. Danach kommt die Sprache und dann kommt lange nichts. Dann kommen gute Ideen für einen Kommentar. Die Erziehung ihrer Kunden/Leser gehört jedenfalls nicht zum Journalismus. Dafür gäbe es den treffenden Begriff der Propaganda, des Propagandisten und des Polittrucks.


Es ist wohlbekannt, daß die Neue Welt ohne Grenzen, betreut von Sprüchen wie „Wir sind alle Menschen. Wir leben alle auf diesem Planeten“ islamische Gewalt lieber totschweigt, als typisch männlich definiert, aus Muslimen „rechtsextreme Deutschiraner“ oder Norweger mit somalischen Wurzeln macht.

Journalisten werden massiv unter Druck gesetzt Migrantenkriminalität zu kaschieren oder zu verschweigen. Druck ist aber oft gar nicht mehr nötig. Man weiß, was erwartet wird, und handelt in vorauseilendem Gehorsam.

Das der Islam dabei ist Europa zu zerstören ist politisch nicht korrekt. Es wird der eigenen Bevölkerung verheimlicht. Die wird damit aber immer unmittelbarer im öffentlichen Raum konfroniert. Sogar das schlichteste Gemüt beginnt an ARD und ORF, Stern und Bild zu zweifeln.

Jun 202016
 

Diesen abenteuerlichen ARTIKEL von Dr. med. Mimoun Azizi bei ROLAND TICHY finden Sie HIER !

Und was die deutschen Leser davon halten, lesen Sie nachstehend :


Was Herr Azizi hier an Vorschlägen und Ansichten unterbreitet, wirft ein verheerendes Bild auch auf die vermeintlich gut integrierten gläubigen Muslime in diesem Land. Ich sage bewusst, “die gläubigen Muslime”, da es ja auch jene gibt, die sich von den gesellschaftspolitischen Vorstellungen dieser Religion und ihrem Herrschaftsanspruch längst ins Private verabschiedet haben und den Iman einen guten Mann sein lassen. Andere sind sogar wie Abdel Samad “vom Glauben zum Wissen” konvertiert und haben damit die Aufklärung für sich selbst (nach)vollzogen. Vor allen letzteren gilt mein größter Respekt.
Der Rest der Muslime scheint wirklich, wie Herr Azizi eindrucksvoll dokumentiert, nie in Deutschland angekommen zu sein, fühlt sich nicht in erster Linie als Deutscher (sondern als Muslim und Mitglied der Umma) und macht “Integration” von einer noch weitergehender Islamisierung Deutschlands und dem Braten vieler “kultursensibler” muslimischer Extrawürste abhängig. Fehlt nur noch die kultursensible Rechtsprechung (Sharia). Aber das können ja dann andere immer noch nachfordern, wenn die hier vorgestellten Bedingungen erstmal erfüllt sind.
Nein, Herr Azizi – wir brauchen kein einzige Extrawurst für eine einzige Einwanderungsgruppe, die sich ganz offenbar für etwas Besseres hält, als der Rest der Bevölkerung. Was wir brauchen, sind Menschen, die qualifiziert sind, die fleißig sind und die einen maßgeblichen Beitrag für das Vorankommen dieses Landes leisten können und wollen. Menschen, die für sich selbst Verantwortung übernehmen, statt der deutschen Gesellschaft auf der Tasche zu sitzen. Jeder, der dazu willens und fähig ist, ist in diesem Land willkommen. Der Rest nicht.


Ich halte eine Diskussion über den Sinngehalt der Aussage, der Islam „gehöre“ zu Deutschland, keinesfalls für sinnlos oder überholt. Der Islam ist unverändert keine „Einheimischen-Religion“, er hat, bis auf weniger Konveriten, das Migrations-Milieu nie verlassen. Auch die in Deutschland lebenden Muslime selbst haben zum Land ihrer Wahl – Deutschland – eine durchweg ambivalente Haltung. Obwohl sie keineswegs beabsichtigen, die Migrationsentscheidung rückgängig zu machen, also in ihre Ursprungsländer zurückzukehren, identifizieren sie sich mit Deutschland als „ihrer“ Nation, als ihrem Vaterland, bisher nicht und bewahren separate Identitäten, die fallweise in Verachtung oder Hass auf Deutschland umschlagen. Doppelstaatsangehörigkeiten sind häufig bis scheinbar selbstverständlich. Dabei ist jedoch wichtig darauf hinzusweisen, dass dies im Grund für alle Zuwanderer nach Deutschland gilt, also auch für christliche wie Italiener, Südslawen, Polen oder Russen, letztere sogar,wenn ihren als „Russland-Deutschen“ eine größere ethnische Nähe zu den genuinen Deutschen zugemessen wird. Diese Distanzbewahrung hat also auch mit dem Islam als solches zu tun, aber in ertser Linie damit, dass die Deutschen zu sich selbst, ihrer Nation und Kultur seit 1945 ein sehr gebrochenes, prekäres Verhältnis haben, was auf Zuwanderer wenig einladend wirkt und daher gemieden wird. Wahr aber bleibt auch, wie viele Leser hier bestätigen, dass Muslime sich letztlich nirgendwo integrieren oder gar assimilieren. Dies fürhrt zwar dazu, daß sie ihre Identität auch in der Diaspora bewahren, macht sie aber weltweit in allen Gesellschaftten zu den großen Verlierern. Wo immer sie migrieren, erlangen sie dank ihrer hohen Fertilität rasch eine quantitaive Bedeutung, enden aber – wie früher in Spanien und Ungarn – in der Vertreibung oder wie in Bosnien oder dem modernen Europa, als chancenloses Prekariat. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Da eine Massenbewegung der Muslime zu Konvertierung oder Atheismus unwahrscheinlich ist, halte ich mittelfristig die spanische Lösung – Rücksiedlung nach Arabien usw. für die einzige, die ohne Gewaltanwendung und Kriege ausgehen wird.


Außer daß Herr Azizi die Islamverbände kritisiert ( das tut die AfD übrigens auch! ), fällt im auch nicht mehr ein, als mehr Geld, mehr Unterstützung, mehr Rücksicht, mehr Nachsicht, mehr Betreuung für Muslime etc. zu fordern und das alles wie er es nennt ” kultursensibel “. Dieses Unsinn betreiben wir doch schon seit Jahrzehnten, das Ergebnis kann man täglich beobachten. Wie wäre es, wenn sich die Zugewanderten ” kultursensibel ” gegenüber der Kultur derer verhalten, die schon seit Jahrhunderten hier leben? Was den Islam betrifft, so gibt es natürlich nur DIE islamische Religion, die ausschließlich und wortwörtlich auf dem Koran beruht. Und der ruft sehr wohl zur Gewalt (Töten) gegenüber Nichtmuslimen auf. Die Toleranz, Nächstenliebe und Barmherzigkeit, von der Herr Aziz spricht, bezieht sich doch nur auf die von Muslimen gegenüber anderen Muslimen. Es mag ja sehr löblich sein, daß Herr Aziz von einem allen Menschen gegenüber toleranten und barmherzigen Islam träumt, nur das wird wohl eine Fata Morgana bleiben, da im Koran nicht vorgesehen. Zum Schluß noch eine Bemerkung: In den 1950er Jahren ( die Franzosen wurden aus Indochina vertrieben, wo sie auch nichts zu suchen hatten ) und nach dem ( verbrecherischen ) Vietnamkrieg sind Hunderttausende Vietnamesen nach Frankreich bzw. in die USA geflohen, völlig mittellos und ohne die vielfältigen Hilfen, die heute die muslimischen Zuwanderer erhalten. Probleme haben die ersten nie gemacht, haben hart gearbeitet und waren nach kurzer Zeit bestens integriert und loyale Bürger des jeweiligen Staats. Das muß dann doch wohl an dem Verhalten und dem kulturellen Hintergrund der unterschiedlichen Gruppen liegen.


Sehr geehrter Herr Dr. Azizi – alles, was Sie hier von uns Deutschen verlangen, gibt es hier schon – auch überaus “kultursensibel”, wie Sie das nennen.

Wenn es denn von den Zugezogenen angenommen würde, bestünde sicher auch die Möglichkeit einer Erweiterung – statt der von Ihnen verlangen Parallelschaltung neuer Organisationen zu der bereits vorhandenen sehr guten vom Staat bezahlten Infra- und Ertüchtigungsstruktur.

Und ja, ich unterstütze Sie: verlangen Sie doch bitte von allen Eingewanderten das Lernen der deutschen Sprache als unumgängliche Grundlage, all die vorhandenen Wohltaten des Deutschen Staates dann auch in Anspruch nehmen zu können.

Wir hier können meist sehr gut abstrahieren und auch hinter anderem kulturellen Verhalten zunächst den Hilfe benötigenden Menschen erkennen.
Hingegen erlebe ich zunehmend finster blickende und fordernde Männer eines anderen Kulturkreises, die das ihnen zugebilligte und uns teuer kommende Gastrecht gehörig missbrauchen.

Ich glaube nicht, dass wir hier noch mehr “müssen” als wir eh schon tun. Weder finanziell noch sozial.
Mir geht es darum, dass sich die, die jüngst hierher kamen und auch die, die schon länger da sind, erst einmal so aufgeschlossen uns gegenüber zeigen und auf uns zukommen, dass ein Miteinander ermöglicht wird, statt sich hinter Kopftüchern und ähnlichem weiter zu separieren.

Wie Ihnen und mir klar sein dürfte sind es besonders ein Großteil der Knaben und jüngeren Männer mit muslimischer Sozialisation, die die Bemühungen von Sozialpädagogen, Jugendarbeitern, Lehrern und ehrenamtlichen Unterstützern in der Hausaufgabenbetreuung zunichte machen und boykottieren und andere davon abhalten, Klassenziele zu erreichen.

So bleibt der Blick auf die Sozialisation in der muslimischen Familie selbst, die dann schon oftmals ein unanpassungsfähiges, des deutschen nicht mächtiges, männliches Kind in Kindergarten oder Schule platziert – zum Schaden aller.

Und wir sollen es dann richten müssen? Never ever!


Sehr geehrter Herr Azizi,

erinnern wir uns:

Niemand wurde gezwungen, nach Deutschland (Europa) zu migririeren.
Niemand wird hier festgehalten.
Jeder der der kommt, weiss, worauf er sich einlässt.

Es gibt von daher keine Veranlassung, einen neuen Gesellschaftsvertrag auszuhandeln.
Sicher kann man man in einzelnen Punkten (Bestattung, Altenpflege etc. …) gewisse Anpassungen vornehmen,
aber das war es dann auch. Als Richtschnur kann man sich an den Vereinbarungen mit der hervorragend integrierten alevitischen Community orientieren.

Die Illusionen, welche von der sPD bei Migrantenverbänden geweckt wurden (aus niederen und offensichtlichen Motiven),
werden sich nicht erfüllen. Es wird keine Transformation in den ALTTESTAMENTARISCHEN TRIBALISMUS geben.
Eher stellen AfD, FN & Co. die neuen europäischen Regierungen, das geht schneller, als sich viele vorstellen können.

Wenn unsere Politiker zusammen mit Pfaffen, Rabbinern und Imamen den Kulturkampf gegen die eigene Bevölkerung suchen und den Weg von der AUFGEKLÄRTEN ZIVILGESELSCHAFFT in den ALTTESTAMENTARISCHEN TRIBALISMUS erzwingen wollen, so werden sie scheitern.

Die Front verläuft nicht zwischen Christen, Juden und Muslimen.

Sie verläuft zwischen der freien und aufgeklärten Zivilgesellschaft einerseits und politischen/religiösen Ideologen (Opportunisten) andererseits.


“Der zweite Vorwurf, dass der Islam keine Epoche der Aufklärung durchlaufen habe, ist historisch leicht zu wiederlegen. Im Islam gab es und gibt es den Rationalismus. Hier verweise ich gerne auch auf die Werke des großen Ibn Rushd. Auch im Bereich der Wissenschaft hat die islamische Welt unseren Planeten viel gegeben. Hierzu empfehle ich zum Beispiel die Werke des großen Ibn Sina, um nur einen zu nennen. ”

Das ist absolut falsch, auch wenn es kürzlich ein deutscher Historiker ebenso behauptet hat.

Hier wird der Islam mit Teilen der arabischen Kultur, dem sogenannten Arabismus des Mittelalters verwechselt. Beide haben ganz verschiedene Ursprünge und waren sogar starke Gegensätze: Der Islam hat seinen Ursprung im Koran Mohameds, die parallel dazu verlaufende arabische Wissenschaft geht auf die in der persischen Akademie von Gundischapur gepflegte griechische Philosophie und Naturwissenschaft zurück; sie gründet also nicht im Islam. Dass die Gelehrten dieser Wissenschaftsströmung – unausweichlich – zugleich Muslime waren, macht ihre Wissenschaft nicht islamisch. Der Islam selbst war und ist wissenschaftlich steril.

Dem Islam wird hier eine Bedeutung für Europa untergeschoben, die er auf keinen Fall hat.


Ein ziemlich ärgerlicher Artikel. Zwar stimme ich in der Beurteilung der Verbände überein, ansonsten scheint mir Herr Azizi aber im Wesentlichen ins selbe Horn zu stoßen: Der Islam ist ebenbürtig und großartig und zur Integration brauchen wir enorm viele neue Beratungs-/Betreuungs-/Förderungs- und was weiß ich noch für Stellen. Gebt, gebt, gebt… und vielleicht “integrieren” wir uns dann auch ein bischen: Integration durch haben-wollen, mir hängt es schlicht zum Hals raus.

Davon abgesehen sind schon die Anfangsabsätze ein treffliches Beispiel für die m.E. implizite Unehrlichkeit von Muslimen, wann immer es um Kritik an ihrer Religion geht.

“Der zweite Vorwurf, dass der Islam keine Epoche der Aufklärung durchlaufen habe, ist historisch leicht zu wiederlegen. Im Islam gab es und gibt es den Rationalismus. Hier verweise ich gerne auch auf die Werke des großen Ibn Rushd. ”

Das es etwas Anderes ist, ob die Aufklärung sich auch durchsetzt, wie weitestgehend im Westen oder fast komplett scheitert und das vor >800 Jahren, wie im Islam, sollte auch Herrn Azizi klar sein. Im Dienste seiner Sache tut er aber halt mal so, als sei Beides dasselbe und habe dieselben Effekte auf Gesellschaft und Religion. Noch mal ganz deutlich, nur für Herrn Azizi: Es ist nicht die Frage ob eine Gesellschaft oder Religion “eine Epoche der Aufklärung” durchlaufen hat, sondern was das Ergebnis und die Wirkung dieser Epoche war.

Ebenso im Bereich der Wissenschaft: ” Hierzu empfehle ich zum Beispiel die Werke des großen Ibn Sina, um nur einen zu nennen. ”

Ja, das war es dann auch im Wesentlichen schon. Liegt auch ca. 1000 Jahre zurück Vergleicht man diese Leistung mit dem, was die westliche Welt allein in den letzten 100 Jahren geleistet hat, wird das nahezu komplette und totale Versagen der islamischen Welt auf allen Gebieten überdeutlich.

Herr Azizi begeht damit bereits am Anfang einen massiven Grundlagenfehler: “Mir geht es nicht darum, eine Religion zu verherrlichen, sondern in der Diskussion ein Gleichgewicht herzustellen, im Sinne eines fairen kritischen Dialogs.”

“Fair” bedeutet nicht, völlig Unterschiedliches gleichzusetzen, Herr Azizi. Es gibt das von Ihnen so gewünschte Gleichgewicht nicht.


WIR müssen Jugendarbeit forciere, WIR müssen psychosoziale Unterstützung sicherstellen, WIR müssen kultursensible Frauenberatungsstellen organisieren, wir MÜSSEN spezielle Behindertenberatungsstellen schaffen bis hin zu WIR müssen Friedhöfe schaffen, damit ein 20-jähriger Deutscher türkischer Herkunft seinen Vater nicht in Ostanatolien begraben muss.

Genau DAS ist es, was diese Migrantengruppe von allen anderen unterscheidet. Das unablässige Aufstellen von neuen Forderungen.
Unsere Familie ist multikulturell, ich habe schon jeweils mehrere Jahre in unterschiedlichen Staaten und Kulturen gearbeitet. Stets hatten wir internationale Freunde, auch hier in unserer Heimat. Ob Franzosen, Spanier, Philippinos, Chinesen oder Norweger: alle wissen, dass zuallererst sie als Migranten eine Bringschuld haben (so wie wir selbst diese im Ausland auch hatten!). Eine Gruppe versteht dies nicht. Ist es nur ein werkwürdiger Zufall, dass unsere Familie in all den Jahren nie auch nur den zarten Kontakt zu einer muslimischen Gruppe/ Familie aufnehmen konnten?


Nein, der Islam ist eben NICHT nur Religion. Er ist Religion + Regeln für ein Staatswesen + Regeln für ein persönliches Leben + die Jurisdiktion. Deshalb kollidiert er zwangsläufig mit dem Staatswesen der Länder, in dem Muslime leben. Jedes Land der Welt, in dem Muslime als Minderheit leben, hat Probleme mit dieser Bevölkerungsgruppe mal mehr mal weniger. Sie haben auch außerhalb des Westens gebombt und man kann ja z.B. Indonesien, Philippinen, China oder Thailand nicht unterstellen, dass sie jemals den Nahen Osten in irgendeiner Weise berührt haben. Wir sollten es aufgeben, alles zu relativieren, was mit dem Islam zu tun hat. Sie kommen ja nicht einmal untereinander, innerhalb verschiedener Islamströmungen aus. Sie töten sich gegenseitig, weil sie angeblich nicht den richtigen Glauben vertreten. Keine Religion der Welt ist so, weil die anderen Religionen eben “nur” Religionen sind.


Deutschland das mit seiner Regierung der Außenwelt signalisiert hat, dass der Islam mit seinen “Rechtsverständnis” des Koran und Scharia in Deutschland willkommen also zuhause ist.
Das Signal an die Außenwelt ist von unserer Grün-Sozialistischen Regierung also nicht, dass das Grundgesetz und die Demokratie in Deutschland zuhause ist sondern das “Rechts-Religionsverständnis” des Islam (Koran und Scharia).
Die Deutsche Merkel Regierung stellt also mit Ihrer Aussage “Der Islam gehört zu Deutschland” die Demokratie und das Grundgesetz zur disposition. Und das spüren nicht nur die “Deutschen Bürger” sondern auch insbesonder die “Migranten”. Der Staat gibt seine demoktratischen Positionen und den Schutz der Gesellschaft (Recht, Ordnung und Regeln des Zusammenlebens) Stück für Stück auf.


Der Islam, basierend auf dem Koran, ist eine archaische, versiegelte, politische Ideologie, die auf Unterwerfung der „Kuffar“ ausgerichtet ist, und Sie erzählen hier etwas von „Nächstenliebe“ und „Toleranz“.

Im nächsten Atemzug bescheinigen Sie „dem Islam“ dann seine innere Zertrittenheit und Intoleranz gegenüber eigenen Strömungen.

Haben Sie Ihren Artikel vor Veröffentlichung eigentlich durchgelesen?
Wer soll Ihre durchaus teilweise berechtigten Forderungen bezahlen?
Draghi? Der Weihnachtsmann?

Wie beurteilen Sie Beschneidung, Scharia, Schächtung, Steinigung, Genussehen, Polygamie, und das Frauenbild des Islam und die Kompatibilität dieses “Brauchtums” mit einer Gesellschaft, die für Industrie 4.0 fit gemacht werden soll?

Mit Verlaub, unter „die Realität anerkennen“ verstehe ich etwas anderes, auch wenn Sie sich auf die schon länger hier lebenden „anderen“ 80 Prozent Muslime beziehen, die kein „Moscheevereins-Parteibuch“ besitzen


“Warum gelingt die Integration der hier lebenden Muslime nicht in die deutsche Gesellschaft?”

Oder, um die Frage über unseren überschaubaren Tellerrand hinaus zu fassen, in IRGENDEINE andere Gesellschaft der zivilisierten Welt? Liegt das, lieber Herr Azizi, vielleicht nicht doch eher daran, daß mittelalterlicher Totalitarismus und aufgeklärte Moderne nichts, aber auch gar nichts gemein haben?


In diesem Beitrag ist fälschlicherweise von “Integration” die Rede. Im Text werden dann aber alle möglichen Vorschläge für die Schaffung von Parallelstrukturen propagiert, die “kultursensibel” auf die Muslime eingehen sollen. In der Praxis würde das wohl so aussehen, dass jede öffentliche Einrichtung in Deutschland Muslime einstellen soll, damit diese wiederum speziell auf die Bedürfnisse von Muslimen eingehen können. Zuerst einmal wäre das eine Jobmaschine für Muslime, die leider den Steuerzahler viele Milliarden kosten würde. Und mit Integration in die deutsche Gesellschaft (oder um was geht es hier?) hat das natürlich nicht das geringste zu tun. Im Gegenteil: Hier würde klargemacht, dass Parallelgesellschaften für alle Zeiten zementiert werden. Zurecht wird gesagt, dass Muslime Deutschland zu ihrer Heimat gemacht haben. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie sich integriert haben. Ich habe jahrelang in “Problemvierteln” mit hohem Migrantenanteil gewohnt und kann daher mit Gewissheit sagen: Gerade bei Türken und Albanern sieht sich die große Mehrheit in den “Problemvierteln” nicht als Deutsche, selbst wenn sie in Deutschland geboren wurden und einen deutschen Pass haben. Außerdem ist hier eine große Verachtung für die deutsche Lebensweise weit verbreitet. Das ist wohl das genaue Gegenteil von Integration.


 

Lieber Herr Azizi, schauen Sie sich bitte mal die Integrationsleistung bspw. unserer vietnamesischen Migranten an. Die fordern nicht, sondern sie machen einfach! Deren Arbeitslosenrate tendiert gegen 0 und deren Kinder sind beim Abitur häufiger und erfolgreicher vertreten, als der deutsche Durchschnitt.
Die leben ihre Kultur und Religion ohne mit der dt. Mehrheitsgesellschaft in Konflikt zu kommen. Haben Sie schon mal was vom Dachverband der Vietnamesen in Deutschland gehört? Ich nicht.
Gleiches oder ähnliches könnte ich auch über eine Vielzahl anderer Ethnien sagen. Wundern Sie sich nicht darüber ?

Kann es sein, dass der Islam (sorry schon wieder “der” Islam) einfach einerseits aggressiv ist und anderseits sich stets als Opfer der gerade anzutreffenden gesellschaftlichen Umstände sieht ?

Sie sprechen über Hamed Abdel Samad und sprechen ihm die Kompetenz mehr oder weniger ab. Das finde ich gewagt.
Widerlegen Sie seine Argumente ganz konkret – dann kann das in der Sache diskutiert werden.
Ich glaube kaum, dass es diesem – wie ich glaube – Islamkenner und -Kritiker darum geht in Talkshows zu kommen. Es dürfte keinen Spaß machen, ständig damit leben zu müssen, aufgrund seiner veröffentlichten Ansichten ständig damit rechnen zu müssen, von den Vertretern der friedlichsten Religion ever umgebracht zu werden.
Gleiches gilt übrigens für Sabatina James, die in Pakistan lange auf der Koranschule war und sich aufgrund ihrer Weigerung zur Zwangsheirat mit ihrem Cousin nun in ständiger Lebensgefahr befindet, weil Ihre friedliche und tolerante Religion in eine Fatwa zu Ihrer Ermordung aufgerufen hat.

Das sind einige der Fakten und über diese können und müssen wir diskutieren.
Und zwar ergebnisoffen – und nicht wie von Ihnen (und unserer Kanzlerin) angenommen: “na, nun sind sie halt da” und dann ist das eben so.
Noch schweigt die Mehrheit offiziell – aber das Grummeln wird lauter und wenn es nicht gelingt, diese Diskussion zu führen und zu einem mehrheitlich akzeptierten Ergebnis zu kommen, dann bin sehr pessimistisch zu den Perspektiven des inneren Friedens in diesem Land.


Herrn Azizis Philanthropismus in Ehren. Der stellt aber leider nur seine Separatansichten dar. Solange diese nicht von der Islam-Theokratie, die sich dazu politisch selbst abschaffen müßte, übernommen sind, sollte man sich an das halten, was ist. Und das ist der Islam als eine besondere, nämlich religiös motivierte Ausprägung des alle Freiheit vernichtenden politischen Totalitarismus, den es zu bekämpfen und auszugrenzen gilt, anstatt ihm in Europa und vor allem in Deutschland auch noch Tür und Tor zu öffnen. Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot sind genug Totalitarismus für Jahrhunderte. Von diesem fürchterlichen Gebräu brauchen wir nicht auch noch einen weiteren Aufguß durch Finsterlinge, Wissenschaftsphobiker und Zivilisationsverheerer aus dem Orient, die nach eigenem Belieben Land und Vollalimentation nehmen und vor allem Verdruß bereiten.


Und Herrn Tichy möchte ich ( als Frau) fragen, wie er das Folgende einordnet?

Ich habe 7 Jahre in einer Firma gearbeitet, in der Menschen aus Deutschland, England, China, Libyen, Rumänien, Eritrea und Russland gearbeitet haben. Als Teamleiterin habe ich die Arbeit für die Kollegen eingeteilt und auch deren Arbeit wg. Qualitätskontrolle kontrolliert. Das war bei niemandem ein Problem – außer bei den beiden männlichen Kollegen, die Muslime waren. Sie wollten schlicht und ergreifend keine Vorschriften von einer Frau. Beide sprachen ausreichend Deutsch und würden sicherlich nach den bekannten Gesichtspunkten unter “integriert” fallen. Sie fallen auch bestimmt unter friedfertig. Ich glaube nicht, dass die beiden eine terroristische Gefahr für Deutschland darstellten. Nun, ich möchte trotdem solche Migranten hier nicht haben. Und ich denke, dies ist das Problem der meisten Deutschen, die die Bringschuld bei den Migranten sehen und nicht bei sich. Die tagtägliche (schlechte) Erfahrung, die sie mit Muslimen machen. Ob es nun um Kopftuchträgerinnen geht oder um Arroganz und Egoismus sowie Feindseligkeiten gegen andere Religionen, Homosexuelle oder Frauen.


WIR müssen gar nichts! Sondern WIR stellen Forderungen an die, die wir hier in unser Gemeinwesen aufnehmen sollen. Sie haben unser Rechtssystem zu achten, unsere Sprache zu lernen, unsere Kultur zu respektieren und ihre Kinder in unsere Schulen zu schicken. Wer das nicht will, muss gehen.
Wäre dies von Beginn an, schon bei den Arbeitsemigranten der 70er Jahre, konsequent durchgesetzt worden, wir hätten heute viele Probleme nicht und keinen gesellschaftliche Migrationsonflikte, die zuweilen irreversibel erscheinen.
DAS ist das Problem, das jetzt beginnt, die alte Parteienlandschaft, die ein Kartell geworden ist, nachhaltig aufzubrechen.
Die Fleischtopfstrategen der Parteiführungen suchen fieberhaft nach Lösungen, aber sie werden keine finden, die die aktive Beschäftigung mit dem gesellschaftlichen IST vermeiden kann.


Ich finde es unerträglich, dass immer wieder diese verharmlosenden Mythen über den barmherzigen und vor allem toleranten Islam erzählt werden, die wie die Märchen aus 1000 und einer Nacht anmuten. Dann gibt es ihn auf einmal, DEN barmherzigen Islam. Wenn er sich in seinen abscheulichen Facetten zeigt, die übrigens nicht nur auf die Hadithen, sondern auch auf den Koran und den Propheten höchst selbst zurückgehen, dann wird der Islam gern bis zur Unsichtbarkeit in kleinste Grüppchen aufgeteilt, von denen die Hals-, Hand-, und Fußabschneider, Vergewaltiger und Mörder natürlich die sind, die mit dem Islam nichts zu tun haben. Obama läß schön grüßen.
Es sei dem Autor zugestanden, dass es tolerante PHASEN islamischer Herrschaft gegeben hat. In diesen relativ kurzen Phasen gab es sogar ansatzweise Rechtssicherheit für Dhimmis, also untwerworfene Nichtmuslime.
Diese wurden aber immer wieder abgelöst durch brutale Phasen, in denen besonders der Neid auf erfolgreiche Dhimmis dazu führte, dass sie Verfolgung erlitten.
Es sei auch an die expansive Kriegstätigkeit des Islam erinnert, die die der oft muslimischerseits Gewalt der Kreuzzüge in nichts nachstanden, und gegen deren Umfang die Kreuzzüge eher winzig erscheinen.
Der Sklavenhandel versetzte besonders in den zwei großen Epochen seiner Blütezeit Asien, Afrika und besonders Europa in Angst und Schrecken, sodass es heißt, dass sogar Fischer an Englands Südküste Angst vor den oft plötzlich erscheinenden Korasarenschiffen hatten, von denen es für die Gefangenen direkt auf die Sklavenmärkte Nordafrikas ging, wo sie oft schon nach der Kastration starben.
Barmherzigkeit spielte bei diesem Bombengeschäft weniger eine Rolle als das Vorbild Mohammeds, der unter anderem auch vom Sklavenhandel lebte.
Wenn nun Hamed Abdel Samad KONKRET darauf hinweist, wo es im Islam mit den Menschenrechten klemmt, um zu konkreten Lösungen zu kommen, wenn er andererseits überhaupt auf die Gefahren politischer Religionen hinweist und ich konzediere, dass man auch die katholische Kirche auf politische Einflussnahme immer untersuchen muss, dann finde ich es eine blanke Unverschämtheit des Schreibers dieses Artikels, wenn er einen Mann wie Hamed Abdel Samad, der unter Einsatz seines Lebens, das von Mitgliedern dieser Friedensreligion Islam bedroht wird, die Lehrautorität in dieser Barmherzigkeitsfabrik genießen, dafür kämpft, dass diese Religion sich endlich von ihren barbarischen Traditionen löst.
Solange die islamische Welt eigene Menschenrechtserklärungen verfasst, die alle unter Schariavorbehalt stehen, dh im Klartext für Nichtmuslime keine Menschenrechte kennen, solange sollten Nichtmuslime vor dieser Reliogion Angst haben, weil alles andere als Angst vor der Scharia für Nichtmuslime Dummheit ist. The Dhimmi is the Dummy.
Islamophobie ist deshalb für Nichtmuslime ein Zeichen von Intelligenz.

Da dieser Artikel erkennbar einen Keil in dringend nötige Islamdebatte treiben will, muss man ihn als das erkennen, was er ist: Hochintelligenter Djihad.


Wir müssen garnichts!

Oder doch, WIR müssen endlich aufhören, uns von dieser Minderheit auf der Nase herumtanzen zu lassen, WIR müssen aufhören, aus falsch verstandener political correctness Dinge, die schieflaufen nicht anzusprechen, WIR müssen aufhören in devoter Art und Weise vor den Forderungen dieser Minderheit zu kuschen, WIR müssen aufhören, unsere Werte aufzugeben, WIR müssen endlich Fehlentwicklungen, wie Clans, No-Go-Aereas mit harten Maßnahmen und nicht mit polizeilicher Kuscheltaktik bekänpfen, WIR müssen verweigerte Migration, insbesonders bei Kindern und Jugendlichen, wie die Nicht-Teilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht oder die Verschleierung von Kleinkindern, kompromisslos sanktionieren, WIR müssen aufhören, unser Volksvermögen zu verschleudern, für eine religiöse Minderheit, die uns verachtet, WIR müssen endlich die Trennung von Religion und Staat konsequent leben.
WIR müssen endlich lernen NEIN! zu sagen. BIS HIERHER UND NICHT EINEN MILLIMETER WEITER!


Seit wann ersetzt Quantität Qualität? Und wenn es 10 Mrd. Muslime auf der Welt gäbe, bleibt der Islam eine Irrlehre – von Anfang an, ich zitiere den Literatur-Nobelpreisträger Winston Churchil:
“Die Tatsache, dass laut der Scharia jede Frau einem Mann als sein absolutes Eigentum gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau oder als Konkubine, verzögert die endgültige Auslöschung der Sklaverei, bis die Religion des Islams keine große Macht unter den Menschen mehr ausübt.
Individuelle Muslime mögen großartige Qualitäten haben – aber der Einfluss der Religion paralysiert die soziale Entwicklung jener, die sie befolgen. Es gibt keine Macht auf Erden, die rückschrittlicher wäre. Dabei liegt der Islam keineswegs im Sterben, sondern er ist ein militanter und missionierender
Glaube. Er hat sich bereits in Zentralafrika ausgebreitet und er bringt bei jedem Schritt furchtlose Krieger hervor; und würden die kräftigen Arme der Wissenschaft das Christentum nicht schüzen, die Wissenschaft, gegen die es einen aussichtslosen Kampf geführt hatte, so könnte die Zivilisation
des modernen Europas fallen, wie bereits die Zivilisation des antiken Roms gefallen ist.” Winston Churchill, ca. 1899. Erschreckend aktuell.

Oder:
Tocqueville über den Islam:
„Ich habe den Koran mit großer Sorgfalt studiert. Ich bin durch das Studium zu der Erkenntnis gelangt, dass es im Großen und Ganzen kaum Religionen auf der Welt gegeben hat, die so tödlich waren wie jene von Mohammed. Soweit ich sehe ist sie der Hauptgrund für die Dekadenz, die heute in der muslimischen Welt so deutlich zu erkennen ist. Und obgleich der Islam weniger absurd ist als der antike Polytheismus, so muss man seine gesellschaftlichen und politischen
Tendenzen meiner Ansicht nach noch mehr fürchten. Und darum halte ich den Islam für eine Rückentwicklung und nicht für einen Fortschritt im Verhältnis zum Heidentum.“


Wir haben derzeit in Deutschland ein Versagen der Vierten Gewalt. Die öffentlichen Medien thematisieren die Macht der Sozialindustrie nicht. Dieser sozial-industrielle Komplex bestehend aus Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und selbsternannten Weltrettungsstiftungen setzt Milliarden um und ist in den Ländern der ersten Welt der am schnellsten wachsende Wirtschaftsbereich.

Die Erfolgsfaktoren sind bekannt: Triebfeder 1 ist der manchesterkapitalistische Druck, so viel Geld wie möglich zu verdienen; Triebfeder 2 das Helfersyndrom, das auch zur Camouflage genutzt wird; Triebfeder 3 ein ausufernder Sozial-Wohlfahrtsstaat, der aus Angst vor Implosion Steuergelder an private Helfer-Organisationen outsourct.

Mimoun Azizi thematisiert ein Grundproblem der Asyl-Industrie. Geld verdienen kann der sozial-industrielle Komplex nur, wenn die Integration so langsam wie irgend möglich abläuft. Die Regierungen, die in der Regel überfordert sind, wollen Lösungen nicht mit Individuen, sondern mit Verbänden. Daher die Bemühungen, die Islamverbände trotz deren „Anmaßung, Versagen und Fremdbestimmung“ in den Komplex zu integrieren.

Die Erwartung der Bio-Deutschen, die Integration so schnelle wie möglich durchzuziehen, ist in den Erfolgsregeln des Komplexes nicht vorgesehen.
Wohl aber Azizis Forderung, den Wohlfahrtsstaat aufzublähen, daher seine ausufernde „Wir-Müssen“-Liste.

WIR müssen das nicht.
Wir erwarten, dass sich die Muslime kultursensibel bei uns integrieren. Dabei müssen wir ihnen helfen. Mehr nicht.


Sehr geehrter Herr Azizi,
ich kann Ihnen in Ihren Ausführungen leider nicht folgen, will sagen: ich sehe die Dinge anders. Z.B. fällt mir zu den folgenden Stellen ein:

„Hier muss man sich aber vergegenwärtigen, dass die jüdische Religion und die islamische Religion mehr Gemeinsamkeiten aufweisen als die jüdische mit der christlichen Religion. In keiner Religion der Welt, außer dem Christentum, werden Jesus und Maria so verehrt, wie im Islam.“

Das halte ich für Blödsinn. Natürlich werden in keiner Religion, außer dem Christentum, Jesus und Mariah so verehrt, wie im Islam. Jesus fand für die Juden sozusagen gar nicht statt, er ist gar nicht Teil Ihrer Religion, warum sollten sie ihn verehren? Spielt Jesus irgendwo im Buddhismus eine Rolle? Im Hinduismus? Im Shintoismus? Warum sollte überhaupt irgendeine Religion ihn verehren? Der Islam baut in seiner Entstehung auf Judentum und Christentum auf, nur deswegen taucht er dort als Prophet auf. Sonst würde auch der Islam ihn nicht „verehren“.

Ihre Ausflüge in das Mittelalter, um einen „aufgeklärten Islam“ zu belegen sind für die heutigen Zustande wohl kaum tauglich. Auch Ihr Hinweis auf die westliche Kolonisation geht m.E. fehl. Er hört sich nur an, als sei da wieder die Opferrolle angestrebt und alles jetzige Unglück „vom Westen“ verschuldet.

Doch nun zu Ihren Forderungen / Ideen:

1. Sprache
Man müsse Ihrer Ansicht nach zunächst die Sprache beherrschen: Da kann ich Ihnen voll und ganz zustimmen. Nicht zustimmen kann ich Ihren Schlussfolgerungen. Dort fordern Sie z.B. mehr Jugendarbeit wie Förderprogramme, Schüleraustausch, Studienreisen u.s.w.

In Anbetracht von inzwischen schon zwei Generationen, die hier aufgewachsen sind und die ausreichende Gelegenheit hatten Deutsch zu lernen, sehe ich kein Versäumnis auf Seiten des Staates in mangelnder Förderung, sondern auf Seiten der Einwanderer in mangelndem Willen.

Ich habe z.B. kürzlich mit verschiedenen Kolumbianern zu tun gehabt, die in der Schule kein Englisch lernen konnten. Diese hatten es sich dann selbst beigebracht, indem sie u.a. u.s.-amerikanisches Fernsehen schauten.
Und hier? Sie leben hier, sie werden hier groß, sie gehen in einen Kindergarten, in die Schule. Sie können deutsches Fernsehen gucken, deutsche Musik hören. Sie bekommen Angebote. Jeder, der wollte, könnte unter diesen Bedingungen Deutsch lernen. Für mich heißt das: SIE WOLLEN NICHT !!!
Nicht WIR als Deutsche müssen ihnen den Hintern, sprich das Lernen, hinterhertragen. Sie müssen sich schon selbst anstrengen.

2. „kultursensible Versorgung“
Sie fordern die „kultursensible Versorgung“ in allen mögliche Bereichen. Sucht, Frauen, Schwangerschaft, Behinderung, Pflege….. Überall sollen Menschen mit entsprechenden kulturellen Hintergrund arbeiten bzw. besondere Angebote bereithalten. Sie sagen, sie würden damit keine Parallelgesellschaften fördern wollen, sondern die Integration.

Meiner Ansicht nach erreicht man so gerade das Gegenteil. Warum sollte sich jemand integrieren, wenn ihm passend für die eigene Kultur alles angeboten wird? Sozusagen von der Wiege bis zur Bahre kann man sich sein Leben dann in „kultursensibler Versorgung“ einrichten. Integration? Wozu denn noch?

Nein, tut mir leid. Der Titel Ihres Beitrages trifft den Inhalt nicht. Sie fragen zwar danach, warum Integration nicht gelinge, sie haben aber keine wirklichen Antworten. Ihre wenigen vorgetragenen Antworten erschöpfen sich darin, den Einwanderern „den Hintern hinterherzutragen“ und kulturelle Rücksichten zu nehmen.
Und BEIDES halte ich für genau falsch.
Integration ist immer zuerst eine Sache des Individuums, eine Sache des einzelnen Einwanderers. Es ist eine Bringschuld dessen, der herkommt und hier leben und an unserer Gesellschaft teilhaben möchte. Dieser muss zuerst einmal zeigen, dass er die Regeln akzeptiert, er muss die Sprache lernen, für sein eigenes Leben sorgen.
Einwanderer, die in der dritten Generation noch immer kein Deutsch können und keine Arbeit haben und von der Gesellschaft leben? Die wollen sich nicht integrieren. Und denen sind wir schon viel zu lange entgegengekommen und haben zu viel Rücksicht genommen.

Ich lehne Ihre Thesen ab !


Auf der einen Seite bin ich für die klaren Worte des Autors dankbar, auf der anderen Seite gehe ich mit seinen Lösungsvorschlägen in keinster Weise konform. Sie setzt eine Prämisse voraus, deren Inhalt zum Kern der aktuellen Diskussionen und Streitigkeiten gehört.

So bin ich der Meinung, dass es eben keine kultursensiblen Beratungsstellen geben sollte, denn sie wären genau der falsche Weg wäre. Wer in dieses Land kommt und als festes Mitglied dieser Gesellschaft leben möchte, der hat für sich eine bewusste Entscheidung getroffen, zumindest muss ich das unterstellen. Diese Entscheidung hat man einem Menschen anzumerken, zum Beispiel durch das Erlernen der Sprache des Landes, in dem er fortan leben möchte, durch eine authentische Identifikation mit der Kultur, von der er fortan ein Teil sein und die er bereichern möchte und durch eine emotionale Verbundenheit zu der Gesellschaft, die ihre eigenen Charakteristika, Schwächen, Stärken und liebenswerten Eigenschaften hat.

Wer das mit sich bringt, braucht keine kultursensible Beratung. Wer eine kultursensible Beratung braucht, der hat bereits an ganz anderer Stelle einen oder mehrere Fehler gemacht. Das ist auch keine Katastrophe, es wird aber in Summe zu einer Katastrophe, wenn wir jedes Prinzip und jedwedes konsequente Handeln unserseits über Bord schmeißen, weil wir mit uns selbst nicht im Reinen und rückgratlos sind. Denn die Konsequenz wäre, doch bitte in das Land zurückzukehren, das man braucht und das einen selbst braucht. Oder, eine andere mögliche Konsequenz, hier zu leben aber nicht mehr so zu tun, als würde man sich integrieren wollen, sondern mit offenen Karten zu spielen.

Aus diesem Grund bin ich auch seit je her gegen die doppelte Staatsbürgerschaft gewesen und bin es nachwievor. Jeder Mensch möge sich entscheiden und jeder Staat möge jedem Menschen diese Entscheidung abverlangen. Dieser Eiertanz, der einem als kosmopolitische Lebensweise oder was auch immer verkauft wird, bringt nichts anderes als eine Entwertung einer Sache mit sich, die bedeutender ist, als die meisten Lautmaler eigentlich wahrhaben wollen. Eine Gesellschaft/Gemeinschaft hat immer, per definitionem, etwas exklusives, etwas ausschließendes. Ohne diese exklusiven Aspekte würde es Phänomene wie Identität, Selbstbestimmung, ein Miteinander-Gefühl usw. gar nicht geben. Exklusivität darf auch nicht zu einem Absolutismus verklärt werden, aber sie stellt eine sinnvolle Hürde dar, mit der zahlreiche Schutz- und Sicherheitsmechanismen verknüpft sind.

Seit etlichen Jahren habe ich den Eindruck, dass Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die nicht den leisesten Schimmer von bestimmten Zusammenhängen haben oder vorgeben, diesen nicht zu haben. Und auch in den Medien wird auf Basis einer einseitigen, ideologisch verbrämten Weltsicht berichtet und Meinung gemacht, die nach meinem Dafürhalten an der Realität völlig vorbei geht. Darum schwätzen auch alle wie bescheuert von Integration, dabei ist das vollkommener Humbug! Integration ist meiner Meinung nach ausschließlich und Voraussetzungen möglich, wie ich sie oben erläutert habe. Alles andere hat nichts mit Integration zu tun, sondern mit einer gewissen Duldung von Entwicklungen, wie etwa Parallelgesellschaften, oder mit einem zeitlich befristeten Aufenthalt im Land und bestenfalls sehr klaren und strikten Vorgaben und mit unmissverständlich formulierten Zielen.

Menschen zum Teil unserer Gesellschaft zu erklären ohne auch nur irgendeine nennenswerte Grundlage zu haben (weder ist “wir wollen so weltoffen und gut sein” eine, noch “in deutschland gehts mir so viel besser als im eigenen Land”), ist in seinem Ausmaß an Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit kaum mehr zu überbieten.

Wenn Menschen ihre Lebensart, ihr Selbstverständnis und ihre Kultur mitbringen, dann ist das nicht nur durchweg positiv. Es gibt immer Auswüchse immenser Sprengkraft. Das muss man erkennen und entsprechend reagieren, aber dafür müsste man sich ernsthaft mit diesen Dingen befassen und seine einseitigen Betrachtungsweisen ablegen. Es geht eben auch um uns! Auch wir haben jedes Recht, beachtet zu werden, ernstgenommen zu werden, vertreten zu werden in der von uns gewählten Regierung und an gravierenden Entscheidungen, die unser aller Leben verändern, mit einbezogen zu werden. Je länger man das nicht tut, desto schwerwiegender werden die Konsequenzen werden. Meine große Sorge ist, dass wir uns irgendwann in bürgerkriegsähnlichen Zuständen bewegen. Und das ist dann nicht die Schuld der Menschen, die diesen Zustand anzetteln, sondern das ist die logische und einfach zu erkennende Konsequenz des verantwortungslosen Handelns unserer Entscheidungsträger.

Um es abschließend nochmal zu sagen: Der Schlüssel für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Zuwanderung, Immigration, Integration usw. liegt in uns selbst. Wenn wir ins uns selbst möglichst stark und gefestigt sind, dann können wir selbstsicher einen Weg beschreiten, der allen Beteiligten gerecht wird. Wenn wir uns als das präsentieren können, was wir sind und was uns ausmacht, dann kann auch jeder für sich entscheiden, ob er ein Teil unserer Gemeinschaft sein möchte. Und wer es nicht möchte, für den wird es Optionen geben, ohne eine Lüge der Zugehörigkeit leben zu müssen.


Es ist anders. Haben nicht die Attentäter von Paris perfekt französisch gesprochen? Da der Islam gewaltaffin und frauenfeindlich ist, sowie eine besondere Abgrenzung gegenüber Andersgläubigen enthält, ist bei Muslimen auch bei friedlicher Sozialisation die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Parallelgesellschaften, des Frauenmissbrauchs und der Gewaltanwendung höher als bei allen anderen Religionen.
Deshalb ist es klar, dass je grösser die Anzahl von Muslimen im Land ist, die Wahrscheinlichkeit obengenannter Probleme grösser ist. Diejenigen die Zuwanderung und Einbürgerung von Muslimen akzeptieren, treten also für einen Art Märtyrerstatus der nichtmuslimischen Bevölkkerung ein. Wer Muslime nicht unter Generalverdacht stellen will, akzeptiert, dass alle Teile der Bevölkerung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an einem Terroranschlag sterben, dass die Steuerzahler mehr Steuern für die Integrationsunwilligen zahlen. Das finde ich insoweit zynisch, als das die Flüchtlingsfans im schlimmsten Fall für ein fiktives Ziel auch die Flüchtlingsgegner mit ihrem Leben bezahlen lassen. Ähnlich wie die 72 Jungfrauen oder das Wohlwollen ist die Hilfe für Flüchtlinge ein rein Imaterielles, nicht logisch begründbares Ziel. Genauso wenig, ob die 72 Jungfrauen den Selbstmordattentäter erreichen ist unklar ob die Welt dadurch besser wird, dass wir viele Flüchtlinge aufnehmen.
Die Freunde des Islam teilen mit den Anhängern des Islam, dass sie den Irrationalismus hoch schätzen. Denn es sind besonders die Gruppen, die wenig Rationalismus zeigen, der Zuwanderung am meisten aufgeschlossen sind. Da passen die Kirchen, die eigentlich gegen eine islamische Zuwanderung sein müssten am besten hinein.
Ein Mensch, der sich der Vernunft verschrieben hat, kann niemals daran Interesse haben, mit vielen Menschen zusammen zu leben, die sich der Unvernunft und dem Aberglauben verschrieben haben.


Herr Azizi, Ihr Artikel gibt vor, einen Geist zu überwinden, den Sie inhaltlich voll und ganz bestätigen. Sollte es je eine Aufklärung in der islamsichen Welt gegeben haben, finde ich in Ihrem Artikel der Haltung nach nichts davon und im Verhalten sehr vieler Muslime im Alltag schon gar nicht. Wo bitte bleibt die “kultursensible” Integrationsleistung von Muslimen in die westliche Wertegemeinschaft? Wo ist die von Ihnen geforderte Kultursensibilität der deutschen Gesellschaft gegenüber? Fragen Sie sich nie, warum Vietnamesen, Russen, Polen und sonstige hier offenbar ohne größere Probleme klarkommen? Könnte es sein, dass diese Respekt vor ihrem Gastland empfinden und eine Bringschuld sehen?


Sehr geehrter Herr Azizi, ein anderer Blickwinkel. Ich respektiere das. Regt zum ‘noch einmal nachdenken’ an. Habe ich getan… und doch: es gib Dinge, die wieder und wieder aufstoßen: Wir müssen, Wir sollen… noch mehr Hand reichen, mehr tolerieren, mehr akzeptieren, mehr hinnehmen, mehr malochen um noch mehr, als nur schäbige 900Milliaren Euro aufzubringen für einen kultursensiblen Wohlfahrtverband! Allein die Begrifflichkeit ‚kultursensibler Wohlfahrtsverband‘ lässt mich erschaudern und auf Jahrzehnte Arbeit im Schweiße meines Angesichts zurück blicken. Bei aller Liebe, wir sind nicht das Wohlfahrtsamt des Islam und seiner hervorgebrachten, gestörten, gläubigen Opfer, die hier maßlos alles verlangen und sich nehmen. Alles nach dem Motto: und bist du nicht willig, so brauch ich gewalt. Ich bin nicht der Ansicht, mich noch tiefer bücken zu müssen, weil WIR, nach Ihrer Analyse, bisher mit der Integration der Moslems versagt haben. Dieser Schuh passt mir nicht, ich trage an dem Versagen der Islam-‚Kultur‘ und die Monster, die es hervor gebracht hat und noch bringt, keinerlei Schuld. Dieser faschistische Islam lässt keine Integration zu! Vielmehr ist es doch nun so: Ihr müsst, Ihr solltet in den islamgeprägten Ländern und unserem freien Deutschland selbst aufräumen mit Eurem ach so friedlichen Islam, welcher uns hier täglich ‚wohlwollend‘ auf die Füße fällt. Was ist mit den ‘lieben’ Glaubensbrüdern, die auf Billiarden Dollar sitzen wie in Saudi Arabien usw.! Taten müssen folgen! Ja genau, aber von den Moslems selbst. Und von denen, die hier friedlich seit Jahrzehnten leben, auch die ‚friedlichen‘ in zig Parallel-Gesellschaften, die mit riesen Familien-Banden das Land terrorisieren, den Salafisten etc. (sehen Sie auch nach Frankreich, Schweden, USA, überall auf dieser Welt) habe ich noch NIE ein gewichtiges Statement gehört oder gesehen, dass sie sich mit den ‘schon länger hier lebenden Ureinwohnern’ solidarisiert hätten. Doch ich kenne welche, heimlich, hinter vorgehaltener Hand, Pegida-tauglich. Aus Angst vor dem ‘herrlichen’ Islam und seinen Glaubensbrüdern (wie Imad Karim beschrieb in “Ihr, meine Kinder, rettet mein Deutschland”). Und ich kenne welche, die schon länger friedlich hier mit uns leben, aber mich und meine Lebensweise, wie auch die vieler anderer Menschen des Westens, noch immer abgrundtief verachten. Nein die richtige Frage ist: Wollt ihr Moslems friedlich hier mit uns leben? So wie wir sind? Ja oder nein? Die Antwort liegt so offen, wie der Koran das von Allah gegebene Gesetz ist, seit 3000 Jahren! Und daran wird sich nichts ändern, auch in den nächsten 3000 Jahren nicht. Somit kennt der Islam auch meine Antwort auf seine eigene Endgültigkeit.


Die Forderungen, die hier aufgestellt werden und im Zweifel “gut” gemeint sein mögen, laufen in der Tat auf Sonderrechte für bestimmte Gruppen hinaus und fördern die Vertiefung von Parallelgesellschaften, besorgen das Ende der Rechtseinheit und schaffen letztlich eine neofeudalistische Gesellschaft – wie in anderen Kommentaren schon richtig angedeutet wurde. Und dabei geht es nicht nur um scheinbar harmlose Dinge wie Begräbnisse – das wissen wir.

Die Vogel-Strauß-Haltung entscheidender Kräfte unserer Gesellschaft (und womöglich sogar der schweigenden Mehrheit, da bin ich mir nicht sicher) gegenüber der ideologischen Herausforderung, die sich hier stellt, ist vielleicht psychologisch verständlich, läßt sich aber angesichts der laufenden Entwicklungen immer weniger aufrechterhalten. Man mag darin fast schon einen Ausdruck suizidaler Tendenzen unserer Gesellschaft sehen, da doch die meisten Menschen merken müssen, daß hier keine Schönwetterwolken auf uns zuziehen.


“… dass sich ein Großteil der hier lebenden Muslime nach wie vor der Tradition und der Art und Weise, wie sie religiös sozialisiert worden sind, verpflichtet fühlt. Sie geraten dadurch untereinander in Konflikt, aber auch mit der deutschen Gesellschaft. So wird zum Beispiel der Konflikt zwischen Türken und Kurden auch nach Deutschland importiert. Dieser Konflikt ist jedoch nur einer von vielen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft. ”

Nur einer? Na dann, Allah sei Dank!

Die Kanzlerin – ohne Opposition, flankiert von ideologischen Demagogen und Europapolitikern – hat Deutschland innerhalb eines halben Jahres in eben diese innermuslimischen Konflikte verstrickt. Und zwar in alle gleichzeitig.
Deutschland ist jetzt aktiver Nebenschauplatz sunnitisch-schiitischer Konflikte, angefangen von Syrien, über den Irak, bis hin zu Iran und Libanon.
Die Frage, wann es hier islamistische Massenmorde wie in Frankreich, Belgien oder in den islamischen Ländern selbst, gibt, ist nach Ansicht von Experten nur noch eine Frage der Zeit.

Die Bürger des Landes – überwiegend naiv, schuldgeplagt und hilfsbereit – wurden alternativlos in die innenpolitischen und sozialen Probleme Marokkos, Algeriens, Ägyptens und Tunesiens involviert – ohne das eine Lösung in Sicht ist. Jeder Deutsche, jede Deutsche, mit oder ohne Migrationshintergrund, die bestohlen, ausgeraubt, angetanzt, sexuell belästigt werden, weil diese Länder ihre sozialen und kriminellen Problemfälle mit einem Ticket nach Deutschland entsorgt haben, ist nun auch persönlich von diesen Konflikten betroffen. Wird einer der Straftäter gefasst, ist er in kurzer Zeit wieder unterwegs. Die Polizei trifft die geringste Schuld.

Die afghanische Tragödie – ein Resultat jahrhundertealter Clan-Konflikte des Landes, des pakistanisch-indischen Hegemonialstrebens und ein Überbleibsel des kalten Krieges, wirkt nach der Ausgabe von Millionen Reisepässen an ihre Bürger und der Merkel-Einladung nun auch direkt bis nach Deutschland. Der kompromisslose, paschtunisch-afghanische Ehrbegriff fordert nicht nur am Hindukusch Tote und Verletzte, sondern wird in bester Mudschaheddin-Traditon nach einer Akklimatisierungsfrist auch integrationswillige Familienmitglieder und deutsche Wohlstandskinder treffen, weil der Gegenüber ein Nein weder versteht, noch akzeptiert. Im Zweifel gibt es kulturellen Rabatt durch die deutsche Justiz.

Eritrea, Somalia und die demographischen Probleme der Subsahara-Region? Geschenkt.

Der Wandel der Türkei zu einer islamisch verbrämten Diktatur mit hegemonialen Ambitionen, hat gravierende Auswirkungen auf die deutsche Innenpolitik und spaltet Türken nicht nur untereinander sondern vor allem Türken und Deutsche. Dabei sind Kurden und Türken, die sich mit Eisenstangen öffentlich prügeln oder Parlamentarier mit Todesdrohungen nur sichtbare Symptome. Die auch in Zukunft wachsende Zahl türkischstämmiger Mitbürger wird konsequent instrumentalisiert, idoktriniert und nationalistisch aufgehetzt. Integration oder gar Assimilation werden von AKP und DITIB sabotiert. Damit werden die Probleme mit den Parallelgesellschaften eher wachsen, statt geringer werden. Der deutsche Staat? Hilflos, zahnlos, überfordert, agiert europapolitisch motiviert in Selbsthypnose.

Die Dimension der Probleme, die Deutschland in Rekordzeit aufgebürdet wurden, wird vermutlich erst in zehn oder zwanzig Jahren klar werden. In einem historischen Wimpernschlag werden die Probleme von 8 Millionen Türken, 3 Millionen Afghanen, 10 Millionen Syrern/Irakern/staatenlosen Palestinensern, 2 Millionen nordafrikanischen Arabern und 5 Millionen afrikanischen Migranten, die dann hier leben, aber immer noch engstens mit den Konflikten in ihren Heimatländern familiär verwoben sind, und das Abtreten der deutschen Babyboomer-Generation von der Weltbühne zusammenfallen.

Ramadan 1996 – Eine Randnotiz in der Presse.
Ramadan 2016 – Die Auswirkungen in Deutschland waren bereits stark spürbar.
Ramadan 2036: Deutschland wird ein anderes Land sein – nicht nur weil das öffentliche Leben stark beeinträchtigt werden wird, wie in muslimischen Ländern.
Das Land wird viel schwächer sein, nicht nur wirtschaftlich. Es wird innerlich tief gespalten sein. Nationalistischer, tief verunsichert, radikalisiert. Erschöpft nach einer weiteren Währungsreform, die zwangsläufig kommen wird, wie der wirtschaftliche Absturz nachdem die Welt jährliche Exportüberschüsse von über 250 Milliarden nicht mehr aufnehmen kann und will.
Das Land wird konfrontiert sein mit einer zahlenmäßig stark angeschwollenen Unterschicht aus Drittweltländern, die eisern ihre Identität und Kultur mittels religiösem Deckmantel verteidigt, aber gleichzeitig die Teilhabe am verbliebenen Reichtum der Mittelschicht einfordern wird. “Allah hat mir viele Kinder geschenkt, er wird mir auch die Mittel dafür schenken!”

Die Generation des Wirtschaftswunders und der Einheit wird frustriert und desillusioniert abtreten. Allerdings nicht ohne dass sich die gegenseitigen Lager in dem Prozess des Abschieds von Beruf, Macht und Einfluss bis zuletzt immer stärker gegenseitig zerfleischen. Wie aktuell in den USA, die uns nur einige Jahre voraus sind.
Ramadan 2036: Europa national dividiert, Deutschland verstrickt in all die zahllosen Konflikten innerhalb der muslimischen Welt, die nach dem Ende des Ölreichtums durch eine katastrophale Entwicklung gehen wird.

Wir sind auf dem Weg.

Mai 252016
 

Van der Bellen: Kein Regierungsbildungs-Auftrag für FPÖ

Einen Tag nach seinem Wahlsieg hat der künftige Bundespräsident Alexander Van der Bellen internationale Medientermine absolviert. Gegenüber der ARD hat er sein Nein zu einem Bundeskanzler Heinz-Christian Strache bekräftigt. Er werde der FPÖ nicht den Auftrag zur Regierungsbildung geben, sagte Van der Bellen in einem Interview mit den ARD-Tagesthemen.

Den ganzen Artikel in der PRESSE finden Sie HIER


Kommentare zu diesem Artikel :

Die Saat zur Polarisierung

Damit hat van der Bellen die Saat zur Radikalisierung in das österreichische Volk getragen. Die stimmenstärkste Partei nicht mit den Verhandlungen zur Bildung einer Regierung zu beauftragen ist zutiefst undemokratisch. Das wird bei vielen FPÖ Wählern tiefe Frustration auslösen und zu einer noch größeren Polarisierung beitragen. Van der Bellen startet sein Amt also mit einem schweren Fehler, der für Österreich noch katastrophale Folgen haben wird.


Ätsch, eingefahren!

Nun wissen wir, woran wir sind. Egal wie Wahlergebnisse ausfallen werden: Grüne, Sozialdemokraten, die Volkspartei, damit müssen wir leben, so lange die Freiheitlichen nicht mehr als 50 Prozent haben. Mag sein, dass VdB möchte, dass die Politik auf die Straße verlegt werden soll. Kann sein, dass er der FPÖ helfen möchte, an die 50%-Marke zu kommen. Oder wünscht er sich, dass keine Bundesverfassungsgesetze beschlossen werden können. Bleibt zuletzt die Frage, was er machen wird, wenn die ÖVP klugerweise in keine Koalition mit SPÖ und Grünen gehen würde. Die Sache bleibt spannend. Sollte sich mit Grünen, Roten und Neos keine absolute Mehrheit ausgehen, was wird der neue Präsident dann machen? Schön, dass die Freiheitlichen in der Hofburg einen Wahlhelfer bekommen haben! Es ist leicht möglich, dass der neue Bundespräsident einigen Erklärungsbedarf haben wird. Da werden ihm weder internationale Medien noch Berlin, Rom und Paris helfen können.


das nennt er vereinen

Schon einen Tag nach der Wahl spaltet er das Land noch mehr. Anstatt versöhnlich zu sein, reißt er die Gräben weiter auf. Versteht er nicht das Österreich die EU nur ändern kann wenn es mit dem Ausstieg droht?


das ist relativ einfach bei uns

man braucht mit der Liebesentzugsdrohung „entweder einer von uns oder Du bist ein Nasi“ bloß die SPÖ, ÖVP, Grüne, KPÖ, Neos, Piraten, Griss, Presse, Standard, Kleine, Kurier, Profil, alle Gratiszeitungen, ORF, Kirche, Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, ÖH, Staatskünstler, Kulturschaffende, Kabarettisten, Austropop-Legenden, Sportsuperstars, ORF-Schauspieler, Ex-Politiker wie Pröll, Antifa, Auslandsösterreicher, und die Creme de la Creme der EU-Freunde wie Juncker auf der einen Seite gegen die F und ihre Wähler auf der anderen Seite aktivieren und schon geht sichs locker mit 0.3 Prozent aus.


Widerwertig diese antidemokratische Haltung

Kaum ist die Wahl gewonnen, schon zeigt er wieder selbstherrlich sein altes Gesicht der Ausgrenzung. Diese ersten offiziellen Worte „unseres“ neuen Bundespräsidenten muten sich an wie eine Kriegserklärung gegen die andere Hälfte in diesem Land. Gräben zuschütten sieht anders aus! Wer Wahlsieger nicht anerkennt, hat in einer Demokratie nichts verloren. Die wahren Hetzer in diesem Land sind diese selbsternannten Gutmenschen mit ihrem unerträglichen Gesinnungsterror. Jeder, der nicht diesem linksliberalen Gedankengut hinterher hechelt, wird zum (inter)nationalen Feindbild erhoben. Mit seiner unverblümten, hetzerischen Anti-FPÖ-Haltung stigmatisiert er 49,7 % der Österreicher(innen) als Unmenschen und beschmutzt sie im Ausland. Widerwertig! Das soll ein neutraler Bundespräsident sein, der die Interessen aller Bürger in diesem Land vertreten soll?


Gräben zuschütten?

Anstatt den deutschen Journalisten (und damit der Bevölkerung) einmal zu erklären, dass die FPÖ keine „rechtspopulistische Partei“ ist (wie sie in deutschen Medien immer wieder bezeichnet wird), dass – wenn überhaupt – nur ein kleiner Teil „Nazi“ sind, dass man die FPÖ mit der FDP vergleichen könnte, aber gar nicht mit etwa der AFD …., geht unser neuer BP her und erklärt, er würde die FPÖ, auch wenn sie die Mehrheit hätte, nie mit der Regierungsbildung beauftragen!
Mehr Gräben aufreißen geht nicht – und das einen Tag, nachdem er sich als großer Brückenbauer, als Vertreter der Toleranz für alle ….feiern ließ!


Verstörend

Bei einem Interview sagt er zu dem Anstieg der „blauen“Parteien :
„Die Renationalisierung habe wohl einen Höhepunkt erreicht und werde in den nächsten Jahren auch wieder weniger werden“
Mit Verlaub:Sie Überheblicher alter Mann! Wir sind eine Nation mit Flagge, Bundeshymne Sprache und Kultur und nicht EUsa!
Ich will weder Einheitliche Steuern, Einheitliche Sprache, Einheitliches Heer und bräuchte den Euro und die offenen Grenzen (für meine 2mal im Jahr )nicht.
Ein kleines schwaches Land sind wir? Vielleicht sollten sie weniger Rauchen und nicht von ihrem Zustand auf mein Österreich schließen. Mag sein, aber mitten in Europa- Grenzen zu und dann schau ma wer mehr Jammert (wegen den Lkw durchfahrten usw. warat`s) Außerdem müssen wir uns(mussten) mit unseren hervorragenden Firmen, Wasser und Nahrungsmittel nicht Verstecken, die will eh jeder! Wer nicht soll- MüllerMilchreis Essen.
Nur weil wir Deppen Manager haben die Nicht Wissen was sie Besitzen und daraus machen sollen!?


So schnell werden also die Gräben zugeschüttet…

Indem der Wendehals, ohne auch nur einen Tag im Amt zu sein, fast die Hälfte des Wahlvolkes gleich im Ausland anpatzt?
Ist denn die FPÖ eine verbotene Partei in diesem – noch demokratischen – Land ?

Für so einen Bundespräsidenten dieser Republik schäme ich mich, und ich werde sicher nicht der Einzige sein…


Wie erwartet…

Hat er nicht in einem Interview gesagt, dass er auch Strache im Falle einer Mehrheit der FPÖ angeloben würde?
Er wollte vereinen und nicht ausgrenzen….
Es ist unglaublich, was er einen Tag nach seiner Wahl von sich gibt!!
Strache braucht sich nur hinsetzen und absolut nichts tun. Es regelt sich alles von allein in dieser Regierung.
Spätestens 2018 bei der Nationalratswahl kommt die FPÖ an die Macht. Kern hin oder her.


Was zählt schon der Bürgerwille

Seltsames Demokratieverständniss. Der Präsident ist nicht der, der allmächtig alles besser weiß als das Volk sondern nur der Repräsentant nach außen und Schlichter nach innen. Der Souverän ist das Volk und kein aller Mann mit Allmachtsphantasien. Wenn sich eine Koalition findet in der die FPÖ mitspielt darf der Präsident dann böse schauen wie Klestil – das ist aber auch schon alles.


Die Arroganz..

… geht schon wieder weiter. Habe auch schon gehört, Kern kann sich Griss sehr gut für den RH-Präsidenten vorstellen. Warum wohl, hat Griss im letzten Moment eine Empfehlung für VdB gemacht.

Kern meinte er hätte die Botschaft dieser Wahl verstanden und VdB würde jetzt schon eine FPÖ nicht mit der Regierung beauftragen wollen – als Wahlbürger muss ich mir überlegen, wer da nun Gräben zuschüttet – die Antwort kommt spätestens 2018!!!!!


Im Wortlaut sprach van der Bellen…

…von einem Nicht-Regierungsauftrag im Falle einer RELATIVEN Mehrheit.
Na denn!
Die 30.000 und ein paar zerquetschte Stimmen schafft die FPÖ auch noch, zumal wenn das Wahlvolk von solch undemokratischen Aussagen weiter angefeuert wird!


Gräben zuschütten Herr Van der Bellen?

Und dann unnötig Öl ins Feuer gießen? Sie haben ja schon einmal die Wähler hinters Licht geführt, als sie in Wien (vorletzte Wahl) um Vorzugsstimmen buhlten um dann – lange Nase – doch im Nationalrat zu bleiben .
Sie kennen sicher das Sprichwort: Wer einmal lügt…..?


Danke an 50,3% der Wähler

Durch die Angst vor Blau und vor der blauen Republik bekommen wir jetzt die völlig handlungsunfähige Republik.
Die Rot-Schwarz-Grüne Koalition zerreißt es sicher sehr schnell


Die FPÖ hat nach der nächsten Wahl sehr wahrscheinlich über 30%

Das ergibt sehr wahrscheinlich mehr als 1/3 der Abgeordneten. Ich bin gespannt wie lange man eine Partei ignorieren kann ohne die keine Verfassungsgesetze beschlossen werden können.


Van der Bellen will Gräben zuschütten,

die er mit seiner Fangemeinde und mit kräftiger Unterstützung der Presse Österreichs selbst geöffnet hat. Er „schüttet weiter zu“, indem er den Freiheitlichen unterstellt, die EU verlassen zu wollen. Nur weiter so, Herr van der Wolf im Schafspelz!


BP = überflüssig

Diese Politik der Ausgrenzung führt zu einem Stimmengewinn der FPÖ. Die Frage ist wann dies gewisse politische Kreise kapieren werden. In der restlichen Legislaturperiode wird die Regierung kaum in der Lage sein eine Verbesserung der Arbeitslosigkeit herbei zu führen. Im Gegenteil ist zu erwarten, dass neuerlich zahlreiche Flüchtlinge in den Sozialtöpfen landen werden. Außer politischem Schöngerede auf Kosten des Steuerzahlers ist auch von dem neuen BP nichts zu erwarten!! Irgendwann stellt sich die Frage dieses überflüssige Amt abzuschaffen, dessen Funktionen von den NR-Präsidenten übernommen werden können.


Van der Bellen setzt einfach die Ausgrenzung fort!

Es ist schade dass VDB die Ausgrenzung weiter fortsetzt, aber er wird dann halt mit der unerwünschten Nebenwirkung dass die FPÖ weiter zulegt leben müssen!


Kein Regierungsbildungsauftrag erteilen

oh doch, das wirst Du. Und Deine grünen Anhänger werden Dich schimpfen und auch gegen Dich ihre berühmte N-Keule schwingen. Viel Spaß dabei.

Der Präsident aller Österreicher – what a Joker.


S.g. Herr design. Bundespräsident …

… das wird Ihnen ausschließlich das Suverän, nämlich -> wir Wähler, beim nächsten Wahlgang sagen und das sicherlich nicht nur mit einem kläglichen Stimmenvorteil, mit dem Sie an Ihren augenscheinlichen Altersversorgungsposten gekommen sind, ermöglicht durch die Hofer-Verhinderungsvoten von, uns mittlerweile schon unleistbar gewordenen, selbsternannten Gutmenschen … !


De Herr v.d.B. ,der mit einer hauchdünnen Mehrheit

zum Bundespräsidenten gemacht wurde,erklärt nun im, ohnehin ständig ob der Nazi-Republik Österreich hyperventilierenden Ausland, dass er dafür sorgen werde,dass keineswegs eine der EU nicht genehme Regierung bei uns an die Macht kommen werde.

Sauber, Herr Bundespräsident, die Meinung des Auslands ist Ihnen offenbar wichtiger als der Wille der Österreichischen Wähler !!


In

in Österreich wurde ein Anti-Demokrat zum BP gewählt resp. mit einigen, wenigen Stimmen Vorsprung hingeschoben ! Dieser Mann ist nicht für, sondern gegen Österreich !!!! Dieser Mann zieht einen sehr tiefen Spalt durch ganz Österreich und verdient es nicht BP zu sein !


Damit kettet Van der Bellen die ÖVP an die Roten bzw. freut sich wahrscheinlich, wenn andere Mehrheiten sich ausgehen.

Danke an die Herrn Busek, Fischler, Pröll jun., Schmauch Kallat … und all die anderen ÖVP-Granden, die sich hinfort öffentlich als Totengräber der ÖVP feiern lassen können.

Busek kann ja in Zukunft bei den Wahlfeiern der Roten wieder die Internationale mitsingen.


Autoritär?

Die Anti-Hofer Wähler haben ihm einen autoritären Kurs vorgeworfen. Wer ist denn aber bitte der wahre Diktator, wenn VdB die FPÖ nicht beauftragen würde. So schauen „Brücken bauen“ bei den Linksextremen aus: Zu Flüchtlingen Brücken bauen, aber nicht zu den FPÖ-Wählern. Das wird zum Staatsnotstand führen: Der Bundespräsident gegen den Wählerwillen… gute Nacht Österreich.


Die Mehrheitsmeinung gilt nur bei linkem Wahlsieg

VdB gelobt also keine FPÖ -Regierung an, unabhängig eines zukünftigen Wahlausganges.
Trotzdem will er jetzt die Gräben gegenüber den „ungebildete Nazis“ und den angeblichen Wohlstandsverlierern zuschütten.
Das liegt offensichtlich an der Tatsache, das die MIndestsicherungen, Künstlerförderungen, Subventionen und Beamtengehälter der „Wohlstandsgewinner und Hochgebildeten“ überwiegend von jenen bezahlt werden, die Hofer gewählt haben, um positive Veränderungen anzustoßen und Österreich für folgende Generationen lebenswert zu erhalten.
Das Geld der 49,7% Hoferwähler wird gebraucht, die Meinung dieser Bürger ist dem BP völlig „wurscht“.


Die Österreicher wussten das und haben es so gewollt

Sonst hätte nicht die Mehrheit diesen Demokratieverweigerer gewählt. Selber schuld, ihr wolltet es mehrheitlich so. Jetzt habt ihr den Salat…


Also

schon Stunden später, will der designierte, nur mit sehr knapper Mehrheit (?) zum BP von Österreich hochpuschte VdB zeigen, daß er auf demokratische Werte keinen Wert legt, wenn diese Werte nicht dem Denken der Linken/Grünen entsprechen ! Er, der noch am Tag seines fragwürdigen Sieges behauptet hat, BP für alle zu sein und Gräben zuschütten zu wollen, läßt die Gräben noch tiefer werden und spaltet Österreich noch mehr! Daß er, wenn die FPÖ die Mehrheit der Stimmen bei den Wahlen erhält diese nicht mit der Regierungsbildung beauftragen will, ist demokratiepolitisch sehr bedenklich und lässt aufhorchen ! Dieser Mann, war nicht meine Wahl, habe ich doch erkannt, daß er es mit Österreich nicht gut meint und nur seine pers. Befindlichkeiten transportieren möchte ! Das diese sehr an den Kommunismus angelehnt sind, brauche ich nicht separat zu erwähnen ! Mit solchen Aussagen/Vorgehensweisen wird VdB nicht der Retter Europas vor dem Rechtsruck sein, sondern noch Hilfestellung leisten !


familienzwist ist vorprogrammiert …

meine sich für sehr intellektuell haltenden familienmitglieder sind geschlossen über mich hergefallen, weil ich mich als hoferwählerin geoutet habe ;-)) diesen machthungrigen, autoritären nazi !!! igittigitt, wie kannst du nur !
dieses interview zeigt mir deutlich, dass hofer der bessere präsident gewesen wäre. aber die kommenden 6 jahre werden mir eine genugtuung bescheren, auf die ich gerne verzichten würde, denn vor tagen hieß es noch: ich bin ein präsident für ALLE österreicher. nun werden 49,7 % von einem alternden grantler ausgegrenzt und die grabenlinie ist bereits gezogen. herr vdb ist der wolf im schafspelz …


‚Dank‘ des manipulativen Rotfunks und 50,3 % der ÖsterreicherInnen wird es ungemütlich in diesem Land…..

Diejenigen, die ihm mit ihrer „Briefwahlstimme“ dazu verholfen haben, leben vermutlich eh nicht hier.

Die können sich als Retter der grünen Unkultur in Ö fühlen, ohne die Auswirkungen ertragen zu müssen.


Undiplomatisch

Eigentlich erwarte ich mit vor allem eine diplomatische Kompetenz vom BP
Auf ungelegte Eier radikale Antworten zu geben entzieht ihm die Glaubwürdigkeit seiner eigenen Aussagen
Der Begriff der Überparteilichkeit dürfte somit aus den Lehrbüchern gestrichen werden
Unterm Strich denke ich, dass es absolut notwendig wäre zuerst einen Diplomatiekurs zu belegen bevor man als BP antritt

Mai 232016
 

Anne Will diskutiert über Österreich ohne einen einzigen Österreicher einzuladen ! Absurd ! An so einem wichtigen Wahltag für Österreich erlaubt es sich Anne Will unqualifiziert über Österreich reden zu lassen, ohne auch nur einen einzigen kompetenten Vertreter aus diesem Lande einzuladen ! Eine Frechheit !