Okt 312016
 
Ein ARTIKEL von CHRISTIAN ORTNER erschienen bei ORTNERONLINE

Gefragt, warum die FPÖ für so viele Wähler so attraktiv sei, gab Bundeskanzler Christian Kern jüngst in einem Gespräch mit der deutschen „Zeit“ Interessantes zu Protokoll. „Die Wähler wollen das System und die Eliten auf den Knien sehen“, meinte er, „weil sie sich deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen fühlen.“ Daran ist richtig, dass es dieses Bedürfnis, nicht nur eine längst obsolet gewordene Regierung einfach gegen eine – hoffentlich – bessere auszutauschen, sondern „die Eliten auf den Knien sehen zu wollen“, wirklich und weitverbreitet gibt.

Da geht es nicht einfach um einen demokratischen Machtwechsel, da geht es um ein diffuses Bedürfnis nach Genugtuung, ja sogar nach Rache. Leider erklärt Kern aber nicht, was die Ursache dieser unbestreitbaren Gemütslage ist. Sein Satz kann ja so verstanden werden, dass tatsächlich viele Menschen „deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen“ wurden und werden. Das wäre nach einem halben Jahrhundert größtenteils sozialdemokratischer Bundeskanzler ein interessanter Befund.

Oder aber er meint, der Wähler unterliege einem Wahrnehmungsirrtum. Dann stellt sich natürlich schon die Frage, warum der gleiche Wähler, der offenbar zu blöd ist zu erkennen, dass er eh nicht „deklassiert und ausgeschlossen“ ist, klug genug sein soll, über 1500 Seiten dicke Freihandelsverträge abzustimmen wie jüngst in den Reihen der SPÖ.

Erklären lässt sich die maßlose Wut vieler, die Kern ja korrekt diagnostiziert, möglicherweise auch ohne Wählerbeschimpfung, aber mit einem klaren Blick auf die vergangenen zehn Jahre. In diesen wurden die Wähler – nicht nur in Österreich – von den Kern’schen Eliten nämlich in einem bemerkenswerten Ausmaß politisch betrogen, ohne dass sie so recht sehen konnten, was gegen diese Betrügerei unternommen werden könnte. Vieles, was ursächlich nichts miteinander zu tun hat, hat sich da amalgamiert.

Als Betrug epischen Ausmaßes empfinden viele Wähler, dass die Eliten ab dem Sommer 2015 eine Völkerwanderung zugelassen oder zumindest nicht verhindert haben, die von der Mehrheit der Menschen so nicht gewollt wurde und wird. Und für die es keine wirkliche demokratische Legitimation gegeben hat.

Betrogen fühlen sich die Bürger um die elementarste aller Verpflichtungen des von ihnen finanzierten Staates, nämlich die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die innere Sicherheit. Seit Migranten Polizisten an der Grenze einfach beiseitegeschoben haben, ist dieses Gefühl nicht zu Unrecht virulent geworden.

Deshalb wollen so viele die Eliten „auf den Knien sehen“, und man wird das verstehen können. Dass keiner der damaligen Entscheidungsträger je in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen werden wird, dämpft dieses Bedürfnis nicht wirklich.

Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.

Heute dämmert diesen Menschen, dass auch diese Versprechen gleich multipel gebrochen worden sind. Ihre Lebensersparnisse schmelzen dank der Kombination aus Nullzinspolitik der EZB und (staatlich befeuerter) Inflation dahin, Daseinsvorsorge ist nahezu unmöglich geworden. Damit fühlen sie sich in einem zweiten zentralen Anspruch an die Politik betrogen.

Gleichzeitig treten die Eliten dem Bürger in vielen Fällen mit einer Arroganz, Anmaßung und Unverfrorenheit entgegen, die eine klare Botschaft kommuniziert: Wir haben nichts gelernt. Wir teilen uns Macht, Jobs und Geld weiter auf wie eh und je, wir packeln und mauscheln wie gewohnt, und wenn der Wähler ob des Staatsversagens verzweifelt, erklären wir ihn zum Deppen, der unsere Staatenlenkerkunst einfach nicht zu würdigen weiß. Eigentlich wäre es also ein Wunder, würden die Wähler nicht diese Eliten „auf den Knien sehen“ wollen. („Presse“)

LESERBRIEFE

„Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.“

Man nehme alleine nur die hundertausenden Schweizer Franken Kredit – Opfer. Ihr Fehler war, dass sie damals noch an dieses Versprechen geglaubt haben und nun feststellen müssen, dass sie besser ins Casino gegangen wären und alles auf Rot oder Schwarz gesetzt hätten.


Dazu passt vielleicht auch die Aussage vom eigentlich „linken“ Michael Moore zur US-Wahl:

„Ob es Trump nun ernst meint oder nicht, ist eher irrelevant, weil er diese Dinge zu Menschen sagt, die leiden, und darum liebt jeder niedergeschlagene, namenlose, vergessene Malocher, der einmal Teil dessen war, was man die Mittelschicht nannte, Trump. Er ist der menschliche Molotow-Cocktail, auf den sie gewartet haben; die Handgranate in Menschengestalt, die sie legal auf das System schmeißen können, das ihnen das Leben gestohlen hat……….. Die Wahl Trumps wird zum größten ‚Fuck you!‘ in den Annalen der Menschheitsgeschichte werden, und es wird sich gut anfühlen.


Warum wird stets von „Eliten“ gesprochen? Wo sind die?

Die Bürger haben schon kapiert, dass die da oben nicht recht wissen was zu tun ist, da bleibt eben nur, sich anderen Parteien zuzuwenden, nicht im Glauben, dass die so viel besser sind, aber die Bürger haben eben nur in der Wahlzelle die Macht etwas zu verändern.

Die „Eliten“ in ihrem Überlegenheitswahn und mit ihrer penetranten Arroganz liefern ja auch gleich den Befund warum ihnen die Wähler davonlaufen, weil diese einfach zu deppert sind um ihre Großtaten für Volk und Vaterland entsprechend zu würdigen wissen. Diese „Volksdeppen“ werden natürlich von den „Eliten“ höflich als Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer umschrieben, arme Hascherl halt, die für das harte Leben eben nicht geschaffen sind.


Der Wähler will keine Rache. Es ist ein absolute Frechheit der von unserem Steuergeld Gemästeten, denjenigen, die von ihrer Mischung aus Kompetenzlosigkeit und Arbeitsverweigerung die Schnauze voll haben, niedere Beweggründe zu unterstellen.

Diejenigen, die euch eingestellt und bezahlt haben, wollen euch kündigen! Und wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, jene Bediensteten, die sich ihren Dienstherren gegenüber großkotzig aufführen und gegen deren Interessen arbeiten, wieder loszuwerden, als sie aus dem Amt zu mobben, dann seit froh und glücklich und preiset den Herr, denn es gäbe auch weit unfriedlichere Wege, um sich derer zu entledigen, die man nicht anders loswird. Die Geschichte ist voll von Mistgabeln und Laternen und putzigen Schneidmaschinen und Halsbändern mit Stützvorrichtung.

Im Sinne der Zivilisiertheit wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, um Einsicht zu zeigen.

Aber dieses Konzept kommt in dem geistigen Zwergenuniversum unserer Obergroßspure leider nicht vor.


Hinzufügen möchte ich noch, dass Politik und Medien sich nicht damit begnügen andere für Deppen zu erklären, sondern dass sie gezielt Ausschau halten nach Sündenböcken, denen sie ihr eigenes Versagen umbinden können.

Sie streuen gezielt Misstrauen und gegenseitige Verachtung innerhalb der Bevölkerung und liefern ihnen zeitgerecht geeignete juristische Waffen, damit sich die Menschen rechtlich gegenseitig die Köpfe einhauen anstatt auf die „Eliten“ loszugehen.

Mit einer repressiven Politik, mit der man den Menschen verbietet ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, beschäftigt man die Massen mit Formularen und einem Labyrinth aus bürokratischen Regeln, die interessanterweise aber nur gegen die Bürger und nie gegen die „Elite“ gelten.

Ausnahmen (in Ungnade gefallene, ehemalige Mitglieder der politmedialen „Elite“) bestätigen die Regel: es spielt dann plötzlich bereits eine überhöhte Reisekostenabrechnung eine Rolle, während Ermittlungsverfahren gegen echte – überwiegend von Politikern und ihren Günstlingen begangene – Großverbrechen von der weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft eingestellt werden.

Während die italienische Mafia als Familienbetrieb organisiert ist, ist die österreichische Mafia als Netzwerk von Körperschaften öffentlichen Rechts organisiert. Gegen erstere, „ehrenwerte Gesellschaft“, kann man noch theoretisch mit rechtlichen Mitteln vorgehen, während bei der letzteren die Justiz selbst eine Filiale der „Elite“ ist.

Okt 292016
 

Weil auch jene Intelligenz vererbt wird, die für Bildungs- und Joberfolg verantwortlich ist. Das lässt die Sozialwissenschaft nicht gelten. Ihre Energien verwendet sie, um den Beweis zu erbringen, dass alle Menschen dieser Welt bei Geburt gleich talentiert wären.

„Bildung ist immer noch erblich“, klagen die Sozialisten dieser Welt nun schon seit über 200 Jahren. Und investieren immer noch höhere Summen in die Förderung „Wenig-Begabter“. Ohne Erfolg. Die klügsten Köpfe kommen unverändert stark aus Mittel- und Oberschicht, obwohl diese in den egalitären Staaten Europas meist gar nicht gefördert werden.

 

OECD: Lehrer fälschen Testergebnisse

Eine OECD-Sonderauswertung von PISA-Ergebnissen beschuldigte 2013 gar Europas Lehrer, sie würden reiche Kinder bei der Notengebung bevorzugen, weil trotz gleicherer Umweltbedingungen die Leistungsunterschiede der Kinder sogar zunahmen[1].

Die Begründung: Seit Jahrzehnten erhielten Schüler aus beruflich erfolgreichen Elternhäusern (übrigens in allen Ländern) bessere Noten als die aus weniger erfolgreichen. Und weil für die Pariser Sozialwissenschaftler alle Menschen gleich (talentiert und diszipliniert) wären, könne das Ergebnis wohl nur dadurch erklärt werden, dass die Pädagogen die Noten der „Rich Kids“ wohl entsprechend hinaufkorrigiert hätten.

 

Diskussion verboten

Die unerhörte Entgleisung der OECD begründet sich auf der naiven Hoffnung der 1970er Jahre, bei entsprechender Förderung könnten selbst Hilfsarbeiter Uniprofessoren werden. Das hat sich als Utopie erwiesen. „Der Durchschnitts-IQ von naturwissenschaftlichen Akademikern liegt noch immer 30 Punkte über dem von Packern“, so der Wissenschaftspublizist Dieter Zimmer[2].

Was „normale“ Menschen als selbstverständlich ansehen – die Erblichkeit von Merkmalen – wird vom Mainstream als „Biologismus“ abgekanzelt. Der öffentliche Diskurs zu diesem Thema ist als „politisch unkorrekt“ verboten. Dabei ist die Erblichkeit der biometrischen Intelligenz so hoch wie die von Körpergröße, Statur oder Blutgruppe – in der Mittelschicht sind 72% der für die Intelligenz verantwortlichen Eigenschaften erblich bestimmt[3].

 

Intelligenz erblich wie Body-Maß-Index

Zwillingsstudien ergaben, dass der Body-Maß-Index zu 88% erblich bestimmt ist. Gab man eineiige Zwillinge (deren Gene 100% gleich sind) an zwei unterschiedliche Familien zur Adoption frei (Australien hat dies als einziges westliches Land über 50 Jahre lang getan), dann war es gleichgültig, ob einer der beiden Schlanken in einem veganen Lehrerhaushalt oder in einem adipösen Hilfsarbeitermilieu aufwuchs: beide Kinder blieben schlank.

 

„Was sagt Intelligenz schon aus?“

Die Intelligenzmessung gehört zu den Testverfahren mit der höchsten Validität. Es ist wie beim menschenverursachten Klimaanstieg: 97% der US-Forscher glauben an ihn – aber am lautesten schreien die 3% der Leugner. Und so wissen 97% der Naturwissenschaftler von der Erblichkeit von Intelligenz. Aber nur die 3% der Zweifler scheinen Zugang zu den Medien zu finden. Die Fakten in Kürze:

·         Die Intelligenz ändert sich ab dem 15. Lebensjahr kaum mehr. Die Menschen haben im Alter die gleiche Intelligenz wie in der Pubertät. Egal, wie toll die Schulen waren[4].

·         Mit dem Alter nimmt der Einfluss der Gene stark zu, obwohl man beim Älterwerden länger der Umwelt angepasst ist. Jens Asendorpf: „Ein intelligentes Kind erhält in einer mittelmäßig intelligenten Familie zu wenig Förderung. Später holt es aber seine Bildung nach und nutzt sein genetisches Potential. “ Und: Ohne Potential auch keine Chance auf spätere Bildung[5].

·         Der IQ hat eine perfekte Aussagekraft für unser Leben. Ein Endzwanziger mit einem IQ von 120 verdient um durchschnittlich 18.000 Dollar mehr als sein Geschwister mit einem IQ von 100[6].

·         Aber: Ein bestimmter IQ ist nur das Maximum, das ein Mensch erreichen kann. Bill Gates wäre unter Nilpferden im Dschungel nicht zum Computer-Genie herangereift wie er es im öffentlichen Schulwesen der USA konnte.

·         Bei Hochbegabten (IQ über 130) dominieren Männer. Bei Höchstbegabten (IQ über 145) finden sich achtmal so viele Männer wie Frauen. Bei extrem Unbegabten allerdings auch[7].

 

Mit jedem Schuljahr wächst die Intelligenz um drei, vier Punkte. Wer aber von Mutter Natur mit so knappen kognitiven Ressourcen ausgestattet wurde, dass er die aktuelle Schulklasse nicht schaffen kann, kann davon nicht profitieren. Er hat keinen persönlichen Erfolg (durch Lern-Fortschritte oder positive Schulnoten) und verliert das Interesse an weiterer Bildung.

 

„IQ sagt Berufserfolg vorher[8]

Die Korrelationen zwischen Intelligenz und Schulerfolg gehört zu den höchsten in der psychologischen Diagnostik[9]. Für Schulnoten liegt sie laut American Psychological Association bei r = 0.50, für Schulerfolg bei r=0.55[10] (1 entspricht – vereinfacht gesagt – 100%). Die „höchste abgeschlossene Ausbildung bis 40“ korreliert mit Intelligenz mehr als eindeutig mit 0.7[11]. Kurz: Je intelligenter jemand ist, desto reicher wird er.

Freilich ist der Rückkehrschluss, jemand mit geringem Einkommen wäre weniger intelligent, dadurch nicht zulässig. Denn viele Menschen streben gar nicht mehr nach hohem Einkommen – sondern nach Lebensqualität, Freizeit, Sicherheit oder Erfüllung aus der Tätigkeit selber.

 

„Rechts“ gegen „Links“

Weltweit hat sich die Diskussion  in zwei Denkschulen gespalten: Die Konservativen meinen, es wäre klüger und effizienter, die „limitierten Mittel des Staates“ auf jene zu konzentrieren, die mit überdurchschnittlichen Leistungen aufgefallen wären. Wie in Amerika und Asien hieße das: wenige Spitzenunis auf der einen Seite und viele große, schlechte auf der anderen.

Die Linken hingegen meinen, dass man im Sinn der Gerechtigkeit vor allem die Schwachen unterstützen müsste, die Klugen würden auch ohne besondere Betreuung zurechtkommen. Die weniger Talentierten hätten aber das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden. Als Ergebnis erhält man die vielen mittelschlechten Riesen-Unis Kontinentaleuropas.

Welche Konsequenz die richtige ist, kann objektiv nicht geklärt werden. Lediglich die Vision von der „Gleichheit aller Menschen bei Geburt“. Sie war und ist Fiktion. Und sie ist so schädlich wie die Bildungspolitik, die auf ihr aufbaut.

Okt 242016
 

Der Heidelberger Historiker Rolf Peter Sieferle schied am 17. September dieses Jahres freiwillig aus dem Leben. Drei Wochen vorher schrieb er folgenden Brief an Michael Klonovsky :

„Sehr geehrter Herr Klonovsky,

seit einiger Zeit lese ich gerne Ihre Acta diurna (…). Ich schreibe normalerweise keine Leserbriefe, denke aber, daß es sinnvoll ist, etwas zum Spannungsfeld AfD-Antisemitismus zu sagen, auf das Sie ja jüngst eingegangen sind. Da Sie in meiner Wahrnehmung zu den wenigen Zeitgenossen gehören, die inhaltlichen Argumenten zugänglich sind, möchte ich etwas weiter ausholen und diese Frage in einen allgemeineren aktuellen politischen Kontext stellen:

Mit der Öffnung der Grenzen für Immigranten ‚ohne Obergrenze‘, die Merkel im Sommer 2015 verkündete, erfüllte sie einen zentralen Wunsch des gesinnungsethischen Lagers, das mittlerweile von der SPD über die Grünen bis zur Linkspartei reicht. Widerstand gegen diese verantwortungslose Politik konnte nur noch aus den eigenen Reihen kommen, vor allem aus der CSU, doch stand man hier vor dem Problem, daß ein Sturz Merkels auch die eigene Machtposition verschlechtert hätte, ohne an der Sache wirklich etwas ändern zu können. Die politische Alternative, eine auch 2015 rechnerisch mögliche rot-rot-grüne Koalition, hätte die Merkelsche Politik verschärft fortgeführt. Inhaltlich standen die Widersacher Merkels innerhalb der Union daher vor der Alternative zwischen schlimm und schlimmer.

Merkel befand sich damit in einer idealen Lage: Eine Opposition von links gab es nicht, da sie ja selbst die Politik der Linken vollzog. Eine Opposition von rechts gab es (innerparlamentarisch) ebenfalls nicht, denn auch der CSU saß das Hemd des Machterhalts näher als der Rock der Prinzipienpolitik. Kurzfristig und unter taktischer Perspektive war Merkel also in einer idealen, da ‚alternativlosen‘ Position, da sie keine ernsthafte Opposition, geschweige ein Mißtrauensvotum angesichts ihrer abenteuerlichen Politik fürchten mußte.

Betrachtet man das gesamte politische System, so war die Lage fatal. Die Bevölkerung merkte allmählich, daß durch diese Politik ihre vitalen Interessen verletzt wurden, doch gab es auf dem herkömmlichen Weg keine Möglichkeit, diesen Unwillen zu artikulieren. Normalerweise würde man erwarten, daß im Parlament einem Regierungsblock ein Oppositionsblock gegenübersteht, den man wählen kann, wenn einem die Politik der Regierung mißfällt. Merkel hat es geschafft, diesen urdemokratischen Mechanismus außer Kraft zu setzen, da nun die einzige innerparlamentarische Opposition gegen ihre Politik selbst Teil der Regierung war und sich deshalb mäßigen mußte. Für die Wähler bedeutete dies, daß sie einem totalitär-geschlossenen Block gegenüberstanden, bei dem sie wählen konnten, was sie wollten, ohne daß dies Auswirkungen auf die eigentlich entscheidenden Fragen hatte.

Es spricht für die Flexibilität der Institutionen der Demokratie, daß nicht nur der Ausweg einer außerparlamentarischen Opposition offen blieb, sondern daß mit der AfD eine Partei entstehen konnte, die tatsächlich eine (konkret: die einzige) Alternative zum Konsensblock anbot. Der Allparteienblock unter der Führung von Merkel betrieb eine Politik, die laut Wählerumfragen von immer weniger Bürgern gebilligt wurde. Mitte 2016 stand nur noch weniger als die Hälfte der Bevölkerung hinter der Regierungspolitik. Angesichts dessen könnte man eigentlich erwarten, daß die AfD mehr als die Hälfte der Stimmen bekommt. Die einzige Möglichkeit, im politischen Raum nein zu sagen, bestand darin, AfD zu wählen.

In dieser Situation bestand die Taktik des politisch-medialen Blocks darin, die AfD als unwählbar zu stigmatisieren. Das war zunächst relativ einfach. Der Funktionärskörper der AfD setzte sich zu einem großen Teil aus politischen Anfängern und Dilettanten zusammen, wozu noch ein Schuß Phantasten und Querulanten kam. Das ist bei Protestparteien auch nicht anders zu erwarten, und bei den Grünen z.T. bis heute der Fall, betrachtet man etwa prominente Figuren wie Claudia Roth, die man eher im Kabarett als im Bundestag erwarten würde. Auch über die Päderastenschwärmerei auf den frühen grünen Parteitagen breitet man heute lieber den Mantel des Schweigens.

Bei der AfD ist dies etwas problematischer. Der Antifaschismus gehört seit den Anfängen zur Staatsräson der Bundesrepublik, und keine ernsthafte politische Partei kann es sich leisten, auch nur in die Nähe des Verdachts zu geraten, sie sei ‚rechtsradikal‘ oder ‚antisemitisch‘. Die Strategie der Diskriminierung mußte daher darauf zielen, die AfD in der Wahrnehmung der Wähler in die Nähe rechtsradikaler oder antisemitischer Positionen zu bringen. Wenn dies gelang, konnte der verbreitete ‚Kampf gegen rechts‘ gegen die AfD gerichtet werden, und damit wäre die einzige Opposition gegen das Regierungskartell ausgeräumt.

Umgekehrt bedeutet dies, daß die AfD alles vermeiden muß, was zum Erfolg dieser Strategie beitragen kann. Sie muß dabei gegen Provokateure, aber auch gegen irregeleitete Anhänger kämpfen. Als national-konservative Partei steht die AfD in der Kontinuität zur älteren europäischen oder deutschen Rechten, und diese war im 19. und frühen 20. Jahrhundert immer auch antisemitisch ausgerichtet. Dies bedarf zur Erklärung eines kleinen Exkurses.

Im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Aufklärung, galten die Juden noch als finstere Traditionalisten und Reaktionäre, die sich dem neuen Zeitalter der Vernunft entgegenstemmten und versuchten, ihren uralten mosaischen Glauben unreformiert weiterhin zu praktizieren. Im 19. Jahrhundert, nach der Emanzipation, d.h. der staatsbürgerlichen Gleichstellung der Juden, hatten viele von ihnen einen unerwartet großen Erfolg in der heraufziehenden marktwirtschaftlich-kapitalistischen Ökonomie. Sie besetzten nicht nur überproportional die freien Berufe und Positionen in der Wissenschaft, sondern sie nahmen auch wichtige Stellungen in der Wirtschaft ein, besonders im Finanzwesen. Konservative Kritiker dieser neuen Entwicklung sahen daher in den Juden eine Verkörperung von Geldwirtschaft, Traditionslosigkeit und Zerstörung des Überkommenen. Der Antisemitismus war gewissermaßen die Urform des Antikapitalismus.

Dieser Strang prägte die europäische Rechte bis weit ins 20. Jahrhundert, und er produzierte letztlich auch die genozidalen Exzesse des Nationalsozialismus. Heute dagegen steht die Rechte vor völlig anderen Problemen. Die Juden sind im Grunde kein Thema mehr, sondern die aktuellen Gegner, die Islamisten, sind zugleich auch Gegner der Juden. Dies läßt sich in Frankreich gut beobachten. Der nationalkonservative Front National war in der Tradition der europäischen Rechten lange Zeit antisemitisch eingestellt. Erst Marine Le Pen vollzog hier eine drastische Wende und entledigte sich der Antisemiten, die in ihrer Partei keinen Platz mehr finden sollten. Sie schreckte nicht einmal davor zurück, ihren eigenen Vater, der noch an den alten antisemitischen Traditionen hing, aus der Partei auszuschließen. Heute spielt der Antisemitismus im FN keine Rolle mehr. Angesichts dessen wundert es nicht, daß immer mehr Juden in Frankreich den FN als entschlossenstes Widerstandszentrum gegen die Islamisierung wählen.

Die AfD wäre gut beraten, wenn sie ebenfalls eine solche radikale Trennung vom Antisemitismus vollzöge und alle Traditionalisten, die noch in diesen Bahnen denken, aus der Partei entfernte. Der Antisemitismus war schon im 19. Jahrhundert nichts als eine von Wahnvorstellungen geprägte, irrationale und sachfremde Ideologie. Heute ist er zum Inbegriff der politischen Absurdität geworden und wird im Grunde nur noch von Spinnern vertreten, die etwa auch Adolf Hitler, diese größte politische Niete des 20. Jahrhunderts, für einen vorbildhaften Politiker halten. Aber gerade bei einer nationalkonservativen Protestpartei besteht immer die Gefahr, daß sich solche Narren bei ihr einnisten (wenn es sich nicht um gezielte Provokationen handelt), so daß man sich rigoros von ihnen trennen muß.

Die Diskriminierung der AfD im Kontext des ‚Kampfs gegen rechts‘ funktioniert ein Stück weit. Man müßte angesichts der gemessenen Stimmung in der Bevölkerung erwarten, daß die AfD bei Wahlen über 30% der Stimmen erhält. Wenn es nur rund 15% sind, spricht dies dafür, daß die Diskriminierungskampagne einigen Erfolg hat. Allerdings ist dieser Erfolg (längerfristig) ambivalent. Durch Diskriminierung der AfD verschwindet ja nicht das Immigrationsproblem, auf das sie eine Antwort gibt, sondern es wird nur schwieriger, sich politisch dazu auszudrücken. Je gravierender aber das Problem ist, desto größer können auch die Kröten sein, die man bereit ist, für seine Lösung zu schlucken. Es könnte daher sein, daß eine erfolgreiche Diskriminierung der AfD als ‚rechtsradikal‘ den Effekt hat, daß immer mehr Menschen sagen: ‚Dann bin ich eben rechtsradikal‘. Die Diskriminierungspolitik hätte dann vielleicht kurzfristig Erfolg, langfristig wäre sie aber kontraproduktiv.

Die Merkelsche Präsidialpolitik hat in einem recht kurzen Zeitraum ihr Ziel erreicht. Merkel hat Chancen, auch eine vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin anzutreten. Die Folgen insgesamt sind aber fatal. Die Wähler werden 2017 vor der unerfreulichen Alternative stehen, entweder wieder die Partei Merkels zu wählen mit der Aussicht, daß deren selbstzerstörerische Politik (vielleicht in einer Koalition mit den Grünen) fortgeführt wird, oder aber eine rot-rot-grüne Koalition in den Sattel zu heben, was noch schlimmere Auswirkungen hätte. Manche mögen darauf hoffen, daß eine solche Koalition rasch abwirtschaftet und daß die Union nach der Abschüttelung von Merkel und ihren Zuarbeitern (Altmaier, Kauder etc.) die Chance hat, sich in der Opposition zu regenerieren. Dies könnten allerdings vier bittere Jahre werden, in denen so viel zerstört wird, daß ein Neuanfang sehr schwierig wird. Ein realpolitischer Beitrag der AfD könnte dann darin bestehen, daß es arithmetisch nicht zu rot-rot-grün reicht. Die Wählerstimmen für die AfD hätten die Funktion, den Fortbestand einer Regierung Merkel zu garantieren (schwarz-rot oder schwarz-grün).

Die Außenwirkung dieser Bundestagswahl wird wichtig sein. Merkels Öffnungspolitik hat in ganz Europa zu Kopfschütteln geführt, und die Reaktionen liegen in einem Spektrum zwischen Schadenfreude und Entsetzen. Aber immerhin konnte diese Politik der Bundeskanzlerin direkt zugerechnet werden, wie es ein Engländer plastisch ausdrückte: ‚There’s only 1 to blame like in the ’40’s: that evil Frau, not willing to admit her open border policy is a total failure.If she will be re elected in 2017 then also the Krauts are to be blamed.‘ Wenn die Regierung Merkel also wiedergewählt wird, fällt der ganz Europa destabilisierende Wahnsinn der Grenzöffnung nicht mehr auf ihre einsame Entscheidung zurück, sondern es wird eine Art ‚Kollektivschuld‘ des deutsche Elektorats daraus erwachsen.“

R.I.P.

Erschienen bei MICHAEL KLONOVSKY

Okt 242016
 

Die Meinungsfreiheit steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Frankfurter Buchmesse. Die deutsche Buchbranche hat deshalb die europäischen Politiker aufgefordert, sich für ebendiese in der Türkei „kompromisslos“ einzusetzen. Dieser Apell bringt zwar angesichts der realen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse zwischen der EU und Sultan Erdogan nicht viel, klingt aber besorgt und engagiert. Und um das geht es ja in erster Linie.

Solche hohlen Rituale, standardisierten Apelle, so ein „mutiger“ Einsatz für Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit gehören zu dieser geistigen Leistungsshow, wie leicht bekleideten Damen zu einer Tuningmesse.

Eine besonders ausgeprägte Eigenschaft des Juste Milieus ist, Engagement und Tatkraft stets von anderen einzufordern. Dafür ist die Buchmesse eine ideale Bühne. Über den erbärmlichen Zustand der Meinungsvielfalt im eigenen Land machen sich die Verleger, Autoren und Intellektuellen bei ihrem Bücher-Jamboree hingegen kaum Gedanken. Warum auch? Schließlich haben sie die richtige und von der politischen Elite akzeptierte Meinung. Schließlich sind die Protagonisten dieser Szene Teil jener Elite, die die Meinungsrichtung vorgibt und die Grenzen des Akzeptablen absteckt. Außerdem sind die riesigen Ausstellungshallen mit den vielen tausenden Buchtiteln ohnehin so bunt und abwechslungsreich gestylt. Man täuscht einen wahren Dschungel an Ansichten und Perspektiven vor. Denn vielfältig sind nur die Verpackungen, der Wortschatz und Inszenierungen. Was hier so stolz an Inhalten präsentiert wird, bewegt sich alles im seit Jahrzehnten gleichen Meinungsspektrum, hat mehr oder weniger die gleiche ideologische Aus- und Zielrichtung. Hier gilt die Devise: Alle dürfen unserer Meinung sein. Kritisches, Neues, Mutiges, Innovatives sucht man vergebens. Was hier präsentiert wird, ist abgestanden und ranzig. Nur ganz wenige Verlage, um genau zu sein nicht einmal eine Handvoll (das ist wörtlich gemeint), die nicht in dieses vorgegebene Schema passen, sind unter den hunderten Ausstellern vertreten.

Doch selbst diese Einsprengsel werden von den Hütern der Buchmesse und der poltisch-korrekten Moral bestenfalls geduldet. So erzählte mir Dieter Stein, der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“, dass sein Messestand kurzfristig von den Verantwortlichen vom angemieteten Platz unter einem fadenscheinigen Vorwand in eine hintere Ecke einer Messehalle verbannt wurde. Der böse konservative Mief sollte offenkundig die bunte linke Meinungsvielfalt nicht zu sehr verpesten.

In so einem Umfeld fühlen sich Politiker wie Martin Schulz besonders wohl. Zur Eröffnung der Buchmesse fordert er lautstark einen Aufstand der Anständigen, zu denen er sich offensichtlich selbst zählt: „Das europäische Gesellschaftsmodell muss gegen die ‚Feinde der Freiheit‘ verteidigt werden.“

Die Feinde der Freiheit. Große Worte, zumal es Sozialisten wie Schulz niemals um Freiheit geht, sondern lediglich um die Erhaltung jenes Systems, von dem er und seine Brüsseler Kumpane so prächtig leben. Aber in Frankfurt kommen solche Sprüche immer gut an, schließlich sitzt man im selben Boot, hat mehr der weniger dieselben Interessen, Ziele und Gegner. Doch die goldenen Zeiten sind vorbei. Das weiß Schulz, das wissen die Verleger und Autoren. Man spürt die Verunsicherung, die sich in diesem Milieu angesichts der politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen breitmacht, überall auf der Buchmesse. Hier herrscht keine Aufbruchsstimmung mehr, hier werden keine neuen Ideen, keine Innovationen mehr präsentiert, man spielt Normalität, verkauft Meinungen, Ansichten und Lösungen, die immer weniger Menschen interessieren. Überall ideologische Ladenhüter. Man versucht den Niedergang und das Absinken in die Bedeutungslosigkeit nur noch zu verlangsamen. Ein Umdenken, ein Paradigmenwechsel ist nicht möglich, zu sehr sind die Strukturen verkrustet, zu eng und verfilzt das Netz an Abhängigkeiten, zu tief eingefressen das Weltbild. Vereinzelt finden sich zwar kritische Werke abseits des linken Meinungsmainstreams auch bei den etablierten Verlagen, doch sie sind nur das berühmte Feigenblatt, um im Bedarfsfall sagen zu können: Seht her, wir haben ja ohnehin….

Es ist eine seltsame Welt, die sich da in Frankfurt leicht verunsichert präsentiert. Man ist nach wie vor eine verlässliche Stütze des schulzschen Geschäfts-, pardon Gesellschaftmodells, gibt sich tolerant, couragiert, innovativ, kritisch und weltoffen und ist doch nur opportunistisch. Man hetzt gegen seine Kritiker und kämpft um sein Plätzchen im immer instabiler werdenden politischen System. Seit Jahrzehnten werden die immer gleichen linken Binsenweisheiten verkauft, mit abnehmenden Erfolg. Man setzt sich für Meinungsfreiheit in fernen Ländern (Indonesien) ein, arbeitet die Vergangenheit auf, leugnet gleichzeitig die rezenten Fehlentwicklungen in Europa und hetzt gegen alle, die diese Probleme benennen und nach echten Lösungsansätzen suchen. Es ist eine sich selbst genügende Scheinwelt, die Jahr für Jahr ein wenig schrumpft und immer mehr an Außenwirkung verliert, weil sie mit der realen Welt und ihren Problemen kaum noch etwas gemein hat, kaum noch etwas verbindet.

Dieser Umstand zeigt sich, wenn man die abgegrenzte und gut bewachte Frankfurter Buchwelt – in diesem Fall sind Grenzen ausnahmsweise nicht böse – verlässt, und in sein Hotel in einem grindigen Frankfurter Multikultiviertel fährt. Augenscheinlicher könnte der Unterschied nicht sein. Auf der eine Seite die adretten, belesenen, weißen Frauen und Männer, mit ihren aufgesetzten Weltrettungs-Attitüden, auf der anderen Seite, oder besser außerhalb dieses kleinen geschützten Bereiches, die neue sich überall rasant ausbreitende europäische Multikulti-Realität mit all ihren unschönen Folgen.

Hier prallen zwei Welten aufeinander. Wer bei diesem Clash als Sieger hervorgehen wird, scheint ziemlich klar zu sein, außer für jene, die in dieser Blasenwelt leben.

 

Von WERNER REICHEL bei ORTNERONLINE

Okt 242016
 

Der Gutmensch

Der Gutmensch steht über den Dingen. Damit sind nicht gutgläubige oder naive Menschen gemeint, sondern jene, die ganz bewusst, aus einer reflexiven und reflektierenden Ethik heraus agieren. Sie überlassen ihre Güte keinem Zufall. Sie kultivieren ihre Gutheit theoretisch und praktisch, standardisieren sie wie die Säulen-Pilaster-Stellung.

Man arbeitet an sich selbst, bildet sich, studiert fleißig, bereist die Welt, wird mit der Idee der Andersartigkeit demütig vertraut. Wenn er/sie noch dazu intellektuell ehrlich und halbwegs emphatisch ist, dann ist es so, als ob sich das glanzvolle Erbe des Humanismus in einem einzigen, stolzen Atemzug hörbar meldet: Der Mensch soll rational handeln, respektvoll mit anderen Kulturen, Sitten und Religionen umgehen, die Vernunft zum obersten Prinzip seines Handelns erheben. Das alles hat schon Kant gewusst, dafür musste er nicht einmal Königsberg verlassen. In einer Kosten-Nutzen-Analyse hat Europa ihn ganz günstig ergattern können.

So weit, so gut. Aber dann, zur schön gerundeten Einsicht gekommen, wundert sich der Gutmensch, dass andere nicht so denken. Wie ist es nur möglich, dass jemand so anders, so unvernünftig sein kann!

Der Gutmensch ist demnach jener, der seine Bindung zur Imagination des Ganzen verloren hat. So gesehen genießen Schlechtmenschen einen traurigen Vorteil. Indem sie ihre Bindung zur Imagination nie getrennt haben, können sie frei imaginieren was aus ihren Gesellschaften und Kulturen werden könnte, wenn eine fremde, von der demografischen Überzahl getragene, kulturell selbstversorgende Religion auf einmal den Gesellschaftsvertrag in Europa mitbestimmt.

Der nüchterne Schlechtmensch

Es ist nicht so, dass die Gutmenschen über keine Fantasie verfügen; nur der Reflex der erinnerungsfähigen Imagination ist ihnen abhandengekommen. Im Unterschied zu ihnen tut der Schlechtmensch nichts anderes, als sich an jenen Prozess zu erinnern, in dem Dinge wie Freiheit, Individualismus, Rationalität, Säkularismus, Gewaltentrennung, Gender-Gleichstellung oder der soziale Staat entstanden sind und überlegt, wie fragil sie immer noch sind. Überspitzt gesagt: Wenn er das Fürchten lernen will, geht der Gutmensch ins Kino, der Schlechtmensch schaut Nachrichten an.

Der Imagination zivilisatorisch beraubt, können sich die Gutmenschen überhaupt nicht vorstellen, dass ihnen oder ihren Liebsten etwas Schlechtes passieren kann, weil sie dazu neigen, das Fremdartige, das Entfernte, das Dunkle auf das Vertraute zu reduzieren. „Wieso“, fragt man sich nach Nizza, Paris, Brüssel, New York, Boston und Ansbach verzweifelt – „wieso tun sie uns das an?“

Verändern – mit Gewalt

Na ja, weil sie uns hassen. Weil sie das wollen, was uns gehört, sodass sie das Weggenommene ändern und an ihre Welt- und ihre Wertvorstellungen anpassen können. Weil auch sie, genauso wie wir, dazu neigen, das Fremdartige, das Entfernte, das Dunkle auf das Vertraute zu reduzieren.

Im Alltag, im Zusammenleben hört sich das so an: Sie wollen uns verstehen, aber das können sie nur, wenn sie uns ändern – und ändern in ihrem Sinne können sie uns nur mit Gewalt. Und deshalb verüben radikale Islamisten terroristische Akte, deswegen pflegt die Mehrheit der europäischen Muslime einen höheren Akzeptanzgrad für jene Intentionen zu haben, die sich hinter diesen Taten verbergen.

Europa ist an dem Punkt des radikalen Wandels angelangt. Die „weißen“ Kulturen, allen voran der Westen mit seiner Vormachtstellung, können nicht so weitermachen. Bis jetzt konnten sie ihre Universalität mit der Kraft des Vorbildes behaupten. Und mit dem Glanz ihrer Waffen. Kein Grund sich zu schämen, es ist sowieso zu spät dafür.

Die Gutmenschen sind bereit, an der Scham der Geschichte zugrundezugehen. Die Schlechtmenschen pfeifen auf die historische Verantwortung, akzeptieren nur ihre eigene, und wollen sich zur Wehr setzen.

Diskursives Kräftemessen

Dies ist eine existenzielle Krise, die nur in einem neuen gesellschaftlichen Konsens aufgelöst werden kann: Haben die Gutmenschen das Recht, die Schlechtmenschen mitzuopfern? Sind die Schlechtmenschen damit einverstanden, dass es sich eine lebenshungrige fremde Religion mitten in ihrer säkularisierten Gesellschaft bequem macht? Und das nicht in Form von individualisierten, hilfsbedürftigen Menschen, sondern als ein gleich über die Gruppen- und die politischen Rechte verhandelndes Kollektiv?

Wenn in diesem diskursiven Kräftemessen die Schlechtmenschen in Minderzahl bleiben? Na gut, dann gehen wir eben unter. Plus, und das könnte als eine weitere Errungenschaft des Inklusionsprinzips in die Theorie eingehen: Nicht, wie bis jetzt, Demokratie oder Untergang, sondern Demokratie und Untergang.

Von Vesna Knezevic  in der PRESSE

Okt 212016
 
  • Über 1,5 Millionen Deutsche, viele von ihnen mit hohem Bildungsgrad, haben Deutschland im vergangenen Jahrzehnt verlassen, berichtet Die Welt.
  • In Deutschland gibt es eine Welle von Migrantenkriminalität, darunter eine Epidemie von Vergewaltigungen und sexuellen Überfällen. Die Massenmigration beschleunigt auch die Islamisierung Deutschlands. Viele Deutsche scheinen die Hoffnung zu verlieren, was die Richtung betrifft, in die sich ihr Land bewegt.
  • „Wir Flüchtlinge … wollen mit euch nicht in demselben Land leben. Ihr könnt auch, und das halte ich für richtig, aus Deutschland flüchten, nehmt bitte Sachsen auch mit und die AfD gleich auch … Warum seid ihr nicht in einem anderen Land? Wir haben euch satt!“ — Aras Bacho, ein 18-jähriger syrischer Migrant in Der Freitag, Oktober 2016.
  • Ein Immobilienmakler in einer Stadt in der Nähe des Plattensees, einem beliebten Urlaubsziel im Westen Ungarns, sagt, 80 Prozent der Deutschen, die dorthin umziehen, gäben die Migrationskrise als den Hauptgrund an für ihren Wunsch, Deutschland zu verlassen.
  • „Ich bin der Meinung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Ich betrachte ihn als Fremdkörper, der dem Abendland bislang mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Viele Anhänger dieser Religion nehme ich in Deutschland als frech, fordernd und Deutsche verachtend war.“ — Ein deutscher Bürger, der aus Deutschland auswandert, in einem „Offenen Brief an die deutsche Regierung“.
  • „Ich habe den Eindruck, dass aufgrund von Emigration starke und irreversible Veränderungen an der deutschen Gesellschaft vorgenommen werden. Daran missfällt mir, dass dies nicht unter direkter Zustimmung der deutschen Bürger zu geschehen scheint … Ich bin der Meinung, dass es eine Schande ist, dass Juden sich in Deutschland wieder fürchten müssen, Juden zu sein.“ — Ein deutscher Bürger, der aus Deutschland auswandert, in einem „Offenen Brief an die deutsche Regierung“.
  • „Mein Mann sagt schon manchmal, er hat das Gefühl, wir sind mittlerweile die größte Minderheit ohne jegliche Lobby. Für jeden gibt es eine Institution, eine Stelle, ein öffentliches Interesse, aber für ein heterosexuelles verheiratetes Paar mit zwei Kindern, weder arbeitslos noch behindert noch islamisch, für uns gibt es kein Interesse mehr.“ — „Anna,“ in einem Brief an den Münchener Oberbürgermeister über ihre Entscheidung, mit ihrer Familie die Stadt zu verlassen, weil ihr Migranten das Leben dort unmöglich machen.

Immer mehr Deutsche ziehen aus Vierteln weg, in denen sie ihr gesamtes bisheriges Leben verbracht haben, andere wandern gleich ganz aus Deutschland aus, während die Masseneinwanderung Teile des Landes zur Unkenntlichkeit verwandelt.

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2015 138.000 Deutsche Deutschland den Rücken gekehrt, 2016 sollen es noch mehr sein. In einem Artikel mit dem Titel „Deutschlands Talente verlassen in Scharen das Land“, berichtet Die Welt, dass über 1,5 Millionen Deutsche, viele von ihnen mit hohem Bildungsgrad, Deutschland im vergangenen Jahrzehnt verlassen haben.

Den Statistiken ist nicht zu entnehmen, aus welchen Gründen die Deutschen auswandern, doch persönliche Erzählungen deuten darauf hin, dass vielen von ihnen die wahren Kosten – finanzielle, soziale und kulturelle – der von Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 getroffenen Entscheidung, über eine Million zumeist muslimische Migranten ins Land zu lassen, klar werden. Mit mindestens 300.000 weiteren Migranten ist für 2016 in Deutschland zu rechnen, sagt Frank-Jürgen Weise, der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Die Massenmigration hat – neben vielen anderen Problemen – zu einem wachsenden Gefühl der Unsicherheit in Deutschland beigetragen; es gibt eine Welle von Migrantenkriminalität, darunter eine Epidemie von Vergewaltigungen und sexuellen Überfällen. Die Massenmigration beschleunigt auch die Islamisierung Deutschlands. Viele Deutsche scheinen die Hoffnung zu verlieren, was die Richtung betrifft, in die sich ihr Land bewegt.

Auf dem Höhepunkt der Migrantenkrise im Oktober 2015 versammelten sich in Kassel/Lohfelden um die 800 Bürger zu einem Treffen im Rathaus, um gegen die von der Kommunalregierung ohne Rücksprache getroffene Entscheidung zu protestieren, in der Stadt Migrantenunterkünfte zu errichten. Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke antwortete darauf, indem er denjenigen, die der von der Regierung betriebenen Einwanderungspolitik der offenen Tür nicht zustimmen, sagte, sie könnten „dieses Land jederzeit verlassen“.

Diese Haltung spiegelt sich auch in einem dreisten Essay wider, den die Wochenzeitung Der Freitag im Oktober 2016 veröffentlicht hat (er erschien auch auf der Website der Huffington Post Deutschland, die ihn dann aber wieder löschte). In dem Artikel ruft ein 18-jähriger syrischer Migrant namens Aras Bacho Deutsche, die zornig wegen der Migrantenkrise sind, dazu auf, Deutschland zu verlassen. Er schreibt:

„Wir Flüchtlinge … haben die Wutbürger satt. Die beleidigen und hetzen wie verrückt. … Es gibt immer diese Hetze von arbeitslosen Wutbürgern, die ihre ganze Zeit im Internet verbringen und warten, bis ein Beitrag über Flüchtlinge im Internet auftaucht. Dann geht es mit unverschämten Kommentaren los …“

„Hallo, ihr arbeitslosen Wutbürger im Internet. Wie gebildet seid ihr, wie lange wollt ihr noch die Wahrheit verdrehen? Ist es euch nicht lange bewusst, dass ihr täglich Lügen verbreitet? Was hättet ihr an deren Stelle gemacht? Na klar, ihr wärt weggelaufen!“

„Wir Flüchtlinge … wollen mit euch Wutbürgern nicht in demselben Land leben. Ihr könnt auch, und das halte ich für richtig, aus Deutschland flüchten, nehmt bitte Sachsen auch mit und die AfD gleich auch.“

„Deutschland passt nicht zu euch, warum lebt ihr hier? Warum seid ihr nicht in einem anderen Land? Wenn das euer Land ist, liebe Wutbürger, dann benehmt euch ganz normal. Ansonsten könnt ihr einfach aus Deutschland flüchten und euch eine neue Heimat suchen. Geht am besten nach Amerika zu Donald Trump, er wird euch sehr lieb haben. Wir haben euch satt!“

Im Mai 2016 berichtete das Nachrichtenmagazin Focus, dass Deutsche nach Ungarn auswandern. Ein Immobilienmakler in einer Stadt in der Nähe des Plattensees, einem beliebten Urlaubsziel im Westen Ungarns, sagte, 80 Prozent der Deutschen, die dorthin umziehen, gäben die Migrationskrise als den Hauptgrund an für ihren Wunsch, Deutschland zu verlassen.

Ein anonymer deutscher Bürger, der kürzlich aus Deutschland ausgewandert ist, hat einen „Offenen Brief an die deutsche Regierung“ verfasst. In dem Dokument, das auf der WebsitePolitically Incorrect veröffentlicht wurde, heißt es:

„Vor einigen Monaten bin ich aus Deutschland ausgewandert. Es waren keine finanziellen Vorteile, die mich diesen Entschluss haben treffen lassen, sondern primär meine Unzufriedenheit mit den aktuellen politischen und daraus resultierenden gesellschaftlichen Zuständen in meiner Heimat. Mit anderen Worten: Ich denke, dass ich und vor allem meine Nachkommen anderswo ein besseres Leben führen können. ‚Besser‘ heißt für mich in diesem Zusammenhang vor allem ein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und angemessener Entlohnung respektive Besteuerung.“

„Ich möchte allerdings nicht leise die Tür hinter mir schließen und einfach gehen. Ich würde Ihnen gerne hiermit noch in konstruktiver Weise erläutern, warum ich mich gegen Deutschland entschieden habe.“

1. „Ich bin der Meinung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Ich betrachte ihn als Fremdkörper, der dem Abendland bislang mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Viele Anhänger dieser Religion nehme ich in Deutschland als frech, fordernd und Deutsche verachtend war. Statt der Islamisierung Deutschlands (und dem damit einhergehenden Untergang unserer Kultur und Freiheit) Einhalt zu gebieten, machen die meisten Politiker aber eher den Eindruck auf mich, dass es ihnen primär darum geht, sich selbst in die nächste Legislaturperiode zu retten und dass sie deshalb das heiße Islam-Eisen lieber ignorieren oder verharmlosen.“

2. „Ich habe den Eindruck, dass man auf deutschen Straßen weniger sicher ist als es aufgrund unserer technologischen, juristischen und finanziellen Möglichkeiten möglich wäre.“

3. „Ich bin der Meinung, dass die EU Demokratie-Defizite aufweist und meine Einflussmöglichkeiten als Demokrat einschränkt.“

4. „Ich habe den Eindruck, dass aufgrund von Emigration starke und irreversible Veränderungen an der deutschen Gesellschaft vorgenommen werden. Daran missfällt mir, dass dies nicht unter direkter Zustimmung der deutschen Bürger zu geschehen scheint, sondern von Ihnen an den deutschen Bürgern vorbei dem Land und seinen zukünftigen Bewohnern aufdiktiert wird.“

5. „Ich bin der Ansicht, dass die deutsche Presse zunehmend ihre Neutralität aufgibt, und Meinungsfreiheit hierzulande nur in eingeschränkter Weise möglich ist.“

6. „Ich habe den Eindruck, dass der Faule in Deutschland hofiert, der Fleißige hingegen gegeißelt wird.“

7. „Ich bin der Meinung, dass es eine Schande ist, dass Juden sich in Deutschland wieder fürchten müssen, Juden zu sein.“

Viele Deutsche bemerken einen Trend zur umgekehrten Integration: Von deutschen Familien wird erwartet, dass sie sich den Sitten und Bräuchen der Migranten anpassen, statt umgekehrt.

Am 14. Oktober veröffentlichte die Münchener Tageszeitung „tz“ einen von Herzen kommenden Brief einer „Anna“ genannten Frau, einer Mutter zweier Kinder, die über ihre Entscheidung schrieb, mit ihrer Familie die Stadt zu verlassen, weil ihr Migranten das Leben dort unmöglich machen. In dem an den Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter gerichteten Brief schreibt sie:

„Heute möchte ich Ihnen in einer Art Abschiedsbrief meine Beweggründe mitteilen, warum ich mit meiner Familie die Stadt und im Besonderen den Stadtteil Milbertshofen/Am Hart verlasse. Auch auf die Gefahr hin, dass es keinen interessiert.“

„Ich bin 35 Jahre alt, wohne hier mit meinen beiden kleinen Söhnen und meinem Mann in einer gehobenen Doppelhaushälfte mit Parkzugang. Man kann also sagen, wir haben für Münchner Verhältnisse eine sehr gute Ausgangslage. … Wir wohnen wirklich schön mit viel Platz und Garten im Grünen. Also warum sollte eine Familie wie wir sich entschließen, diese Situation aufzugeben und die Stadt zu verlassen? …“

„Ich gehe davon aus, dass Ihre Kinder nicht in öffentlichen Einrichtungen verkehren, dass sie weder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren noch in öffentliche Schulen in ‚Problemstadtteilen‘ lernen. Ich gehe auch davon aus, dass Sie und andere Politiker hier selten bis gar nicht spazieren gehen…“

„Also ich bin an einem Montagmorgen in einen Nachbarschaftstreff (von der Landeshauptstadt München gefördert), um hier am Frauenfrühstück teilzunehmen. Hier traf ich auf etwa 6-8 Mütter, teilweise mit ihren Kindern. Alle Frauen trugen ein Kopftuch und keine von ihnen sprach Deutsch. Außer der sozialpädagogischen Leitung. Diese hat mir dann relativ schnell mitgeteilt, dass ich mich wahrscheinlich schwer tun werde, mich hier zu integrieren (O-Ton!!!). Ich möchte dazu vielleicht noch anmerken, dass ich Deutsche bin. Ich spreche fließend Deutsch und ich trage kein Kopftuch. Also habe ich ein wenig gelächelt und meinte dann, ich würde versuchen, mich zu integrieren. Leider habe ich zu dem Frauenfrühstück, zu dem jeder aufgefordert war, etwas mitzubringen, Salami und Schinken in der Tasche gehabt. Damit hatte ich natürlich noch weniger Chancen auf Integration.“

„Ich habe es nicht geschafft, in diesem Frauenfrühstück, das eigentlich integrativ sein soll, mit jemandem Deutsch zu sprechen, und es war auch definitiv kein Interesse da. Weder seitens der Leitung darauf zu bestehen, und auch die Frauen sahen sich, glaube ich, schon als eine eingeschworene arabisch-türkische Gruppe, die einfach den Raum nutzen wollte.“

„Ich sprach sie dann auf den Familienbrunch an … Hier wurde ich dann darauf hingewiesen, dass das Frühstück in getrennten Räumen stattfinden würde. Männer und Frauen getrennt. Ich habe das erst für einen ziemlich schlechten Scherz gehalten. Leider war es keiner …“

„Also mein Eindruck zu dieser Einrichtung bezüglich Integration ist miserabel. Hier findet überhaupt kein Austausch statt!!! Wie kann eine Einrichtung von der Landeshauptstadt München so etwas tolerieren? Aus meiner Sicht muss hier das komplette Konzept der Einrichtung in Bezug auf Integration in Frage gestellt werden. … Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich meinem Kind zum Frühstück kein Schweinefleisch mitgeben darf!!!!! Hallo?! Wir sind hier in Deutschland!“

„Zusammenfassend finde ich hier Zustände vor, die mir das Gefühl geben, dass wir hier eigentlich nicht erwünscht sind. Dass unsere Familie hier eigentlich nicht reinpasst. Mein Mann sagt schon manchmal, er hat das Gefühl, wir sind mittlerweile die größte Minderheit ohne jegliche Lobby. Für jeden gibt es eine Institution, eine Stelle, ein öffentliches Interesse, aber für ein heterosexuelles verheiratetes Paar mit zwei Kindern, weder arbeitslos noch Linkshänder, weder behindert noch islamisch, für uns gibt es kein Interesse mehr.“

„Als ich in meiner Dienstagskrabbelgruppe angesprochen habe, dass wir uns überlegen, aus der Stadt wegzuziehen und die Gründe genannt habe, bin ich von der Leitung dieser Gruppe heftig angegangen worden. Wegen Leuten wie uns funktioniere die Integration eben nicht, weil wir unsere Kinder rausnehmen. Auch ein, zwei andere Mütter sind mir gegenüber wild ausfallend geworden. Seither habe ich bei der Leitung den Stempel ‚fremdenfeindlich’…“

„Das ist genau der Grund, warum Leuten wie mir irgendwann der Kragen platzt und wir andere Parteien wählen. Denn ganz ehrlich, ich habe schon die halbe Welt bereist, habe mehr ausländische Freunde als deutsche und habe überhaupt keine Vorurteile oder Abneigungen gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, aber ich habe sehr viel in der Welt gesehen und ich weiß, dass so, wie hier Integration verschlampt wird, einiges den Bach runter geht und dann machen es alle, die die Möglichkeit haben, nämlich so wie wir: Entweder sie schicken ihre Kinder in Privatschulen und Kindergärten oder sie ziehen in andere Gemeinden. Na dann – Servus!!!!!!!!!!!“

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute und Senior Fellow für Europäische Politik der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. 

Okt 122016
 

Saudiarabien und die Türkei führen im Westen einen religiösen Eroberungskrieg. Ihre Waffen sind Propaganda und der Vorwurf der Islamfeindlichkeit.

Seit Jahrzehnten verfolge ich die Strategie des in Verbänden organisierten Islam. Diese besteht darin, «Ungläubige» zu täuschen und eine eigene Agenda zu verfolgen. Die Schweiz ist keine Ausnahme. Der in Europa in Moschee-Vereinen organisierte Islam pflegt eine antisäkulare und antieuropäische Moschee-Kultur und kämpft mit allen Mitteln für Sonderrechte für die Islamgemeinde; die Islamfunktionäre behaupten, die gesamte Islam-­Gemeinde zu vertreten, obwohl niemand sie hierzu bestellt hat. Diese Funktionäre erhalten vermutlich «Sold», entweder von der islamistischen AKP, die seit 2002 die Türkei regiert, oder vom wahhabitischen Saudi-­Arabien. Islamismus und Wahhabismus sind zwar unterschiedliche Richtungen innerhalb des Islam, aber in Europa arbeiten die Türkei und Saudiarabien eng zusammen.

Islamfunktionäre sind in der Regel keine Theologen; sie praktizieren ihre Tätigkeit scheinbar als einen gut bezahlten Beruf. Eine ihrer vielen Waffen ist der Vorwurf der Islamfeindlichkeit gegenüber Europäern. Zweifelsohne gibt es eine Islamfeindlichkeit in Europa, die man bekämpfen muss; aber diese Funktionäre ziehen den Begriff der Islamophobie heran, um damit Politik zu machen. Auf der Basis der Opferrolle, die die Islamfunktionäre den ­einfachen Muslimen der Diaspora als Kollektiv zuschreiben, fordern sie mehr Rechte für den organisierten Islam.

Im Kampf um Legitimität mobilisieren diese gut betuchten Islamfunktionäre europäische Meinungsforschungsinstitute, indem sie sie sehr gut bezahlen und instrumentalisieren. Diese ­Institute bekommen die Aufgabe, den Nachweis zu erbringen, dass eine ­Islamophobie besteht. Ein Schweizer Beispiel hierfür ist die Politik der «Union europäischer türkischer Demokraten» (UETD), die als Handlanger der AKP in der Schweiz wirkt. Der UETD-Präsident hat im Mai 2016 dem Meinungs­forschungsinstitut GfS den Auftrag gegeben, den Nachweis zu erbringen, dass Muslime in der Schweiz diskriminiert werden. Mit solchen erkauften Forschungsergebnissen geht die UETD an die Öffentlichkeit und betreibt einen weltanschaulichen Krieg gegen Europa, der von Forderungen begleitet wird.

Die Islamophobie-Keule

Während organisierte Islamfunktionäre Lippenbekenntnisse zum demokratisch-gemässigten Islam ablegen, praktizieren sie «iham» (Täuschung), um ihre Islamisierungspolitik zu ver­decken. Die Politik der organisierten Islam-Verbände besteht darin, die Integration der islamischen Zuwanderer zu Citoyens zu verhindern und darauf zu bestehen, dass Muslime Mitglieder eines islamischen Umma-Kollektivs sind; die Islam-Diaspora zu einer «Enklave» zu organisieren; und die Islamophobie-Keule gegen Meinungsfreiheit und Islam-Kritik einzusetzen. Es ist ein Fakt, dass der grösste Teil der in der Schweiz und Deutschland existierenden Moscheen von Saudiarabien und der Türkei direkt oder indirekt finanziert und kontrolliert werden. Das ist eine Fremdbestimmung.

Die türkischen Moscheen sind offiziell der staatlichen Diyanet-Behörde in Ankara untergeordnet. Von dort aus werden vom türkischen Staat bezahlte Imame geschickt. Ein Grossteil der arabischen Moscheen steht unter dem Einfluss der Islamischen Weltliga (al-Rabitah al-islamiyyah). Die Diyanet-­Behörde ist eine staatliche Instanz, die total von der islamistischen AKP ­kontrolliert wird.

In der Schweiz heisst der Handlanger der Diyanet-Behörde «Türkisch-­Islamische Stiftung für die Schweiz». Jene nichttürkischen Moscheen, die unter dem Einfluss der Islamischen Liga stehen, betreiben undurchsichtige Finanzierungsgeschäfte, aber mit einiger Sicherheit fliesst das Geld aus Saudi­-Arabien und den Golfstaaten. Die wahhabitische Monarchie Saudi-­Arabiens und die islamistische AKP in der Türkei haben sich inzwischen darüber verständigt, bei der religiösen Eroberung Europas, das heisst Islamisierung, zusammenzuarbeiten.

Die Institution, die diese Politik der Islamisierung verfolgen soll, heisst «Europäische Organisation Islamischer Zentren» mit Hauptsitz in Genf. Die Agenda der «europäischen Organisation» ist nicht neu, sie stammt von der Islamischen Liga. Ich zitiere hier ein Dokument der Islamischen Weltliga, das in der a-Sharq al-Ausat am 28. Juli 1993 erschienen ist: «Die Islamische Weltliga hat auf ihrer Arbeitstagung in Kairo eine neue Strategie gefordert für die Da’wa (Aufruf zum Islam) … Hierzu gehört der Aufbau islamischer Zentren in Europa … um die dort lebenden Muslime auf ihre Rolle in der Zukunft vorzubereiten … Die Anwendung der Scharia als Richtschnur im Leben der Muslime ist zu fordern.»

Ich füge hinzu, dass das Spiel mit der Opferrolle der Muslime mit der Forderung nach der Scharia zusammenhängt. Aus diesem Zitat geht eindeutig hervor, dass die Islamfunktionäre für Da’wa (Missionierung) und für die Durchsetzung der Scharia eintreten, und hierbei einen Missbrauch islamischer Migranten als Missionare für eine Islamisierungspolitik betreiben.

Der verschwundene Artikel

Wie wird die Islamisierungspolitik betrieben? Es werden vorwiegend zwei Instrumente eingesetzt:

1. Ein Propaganda-Krieg; das Ins­trument des Iham (Täuschung) zum Schutz vor Enthüllungen durch zwei Behauptungen: Darstellung der Muslime als Opfer des Westens und Unterstellung einer systematischen Islamophobie. Auf beiden Ebenen werden die Europäer durch Keulen eingeschüchtert, um Sonderrechte zu erstreiten.

2. Das Instrument des christlich-­islamischen Dialogs, der von Täuschung im Sinne von Iham dominiert wird. ­Dialog ist eine noble Angelegenheit, wenn er von der Mühe begleitet wird, gemeinsam über existierende Probleme und Vorurteile zu sprechen, um gemeinsam Lösungen zu finden. Das ist jedoch nicht der Fall bei den organisierten Islamverbänden.

Wie reagieren Islamisten und schriftgläubige Muslime auf jene Muslime, die Aufklärung über diese Täuschungen betreiben?

Ich möchte mit einem Bericht über eine Erfahrung antworten. Vor 14 Jahren, 2002, habe ich einen Artikel in der Zeit unter dem Titel «Selig sind die Belogenen. Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen und westlichem Wunschdenken» veröffentlicht. Ich wurde danach wegen dieser Aufklärungsarbeit jahrelang belästigt, bedrängt und auch bedroht. Vor einigen Monaten erhielt ich eine Leserzuschrift, worin mir berichtet wurde, dass mein Artikel aus dem Zeit-Archiv entfernt worden sei. Als ich mich selbst erkundigte, was der Grund dafür sei, wurde ich an die Zeit-Rechtsabteilung verwiesen, die mir nur ausweichende Information gab. Klar und eindeutig war, dass hier verdunkelt wird.

Die Ideen jenes Artikels sind hochaktuell, weil darin die beschriebene Strategie und Taktik organisierter Islamverbände, die unverändert weiterhin bestehen, entlarvt werden. Die zentralen Ideen jenes Artikels trage ich hier in aktualisierter Form vor.

Das Ziel der Islam-Verbände ist die graduelle Islamisierung Europas, diesmal jedoch friedlich, also ohne einen Jihad zu führen. Was heisst Islamisierung? Schriftgläubige Muslime wollen, dass «Dar al-Islam» (Haus des Islam) auf die gesamte Erde ausgeweitet wird. Selbst Vertreter der islamischen Reformtheologie heben al-taghallub (Dominanz), also die Superiorität des Islam, als Wesensmerkmal ihrer Religion hervor. Eine solche Weltanschauung der Überlegenheit über andere ist weder mit dem Kultur- noch mit dem Religionspluralismus westlicher Gesellschaften vereinbar.

Die Gutmensch-Islamexperten

Ein ehrlicher Dialog erfordert eine moderne Denkweise, die vom religiösen Pluralismus ausgeht, wonach alle Religionen als gleichwertig gelten und daher miteinander in Frieden leben können. Die Imame der türkisch und saudiarabisch dominierten Moscheen gehen aber vom Gebot des folgenden Koran-Verses aus: «Die Religion bei Gott ist der Islam» (Al-Imran, Vers 19), und erziehen in Europa geborene Muslime im Geiste der Exklusion, bis eine Islamisierung Realität wird.

Von einigen Gutmensch-Islam­experten wird behauptet, den Islam verbinde mit dem Christentum eine historische Ehe, die durch Missverständnisse in eine Missstimmung geraten sei; sie predigen als Heilmittel den «Dialog». Doch diese «Ehe»-Vorstellung ist nur dem Wunschdenken wohlmeinender deutscher Kulturprotestanten geschuldet. Bevor man einen Dialog führt, muss man sich doch fragen: Verstehen beide Seiten darunter überhaupt dasselbe? Seit der Wandlung Europas vom «christlichen Abendland» Karls des Grossen zur säkularen westlichen Zivilisation nach der Renaissance bedeutet Dialog hier: diskursiver Austausch, nicht aber Missionierung Andersgläubiger.

Die historische Beziehung zwischen der christlich-europäischen und der islamischen Zivilisation ist durch gegenseitige Bedrohung, aber auch Faszination gekennzeichnet. Beide Parteien versuchten mit kriegerischen Mitteln – Jihad einerseits, Kreuzzüge andererseits – die jeweils andere zu unterwerfen. Dieses kriegerische Bewusstsein ist im Islam bis heute lebendig geblieben. Auf westlicher Seite hat dagegen die Säkularisierung obsiegt.

In Deutschland existieren Versuche eines Dialoges mit dem Islam seit den frühen Achtzigerjahren. Gesprächspartner waren auf europäischer Seite die Kirchen und christlichen Stiftungen, auf muslimischer Islamgelehrte und Regierungsvertreter. Ab den Neunzigerjahren aber traten organisierte Gruppen auf, die vorgaben, für die deutschen Muslime zu sprechen. Staaten wie die Türkei und Saudiarabien finanzieren heute diese Gruppen. In Europa ist der «Islam-Funktionär» zu einem bestens bezahlten Beruf geworden. Die Österreicher haben versucht, mit ihrem Islam-Gesetz die Fremdfinanzierung islamischer Verbände zu unterbinden. Ob das gelingt, ist fraglich, weil organisierte Islam-Funktionäre immer einen Weg finden, das bestehende Recht zu umgehen, manchmal sogar im Namen des Dialogs.

Aus diesem Grunde ist Skepsis angebracht, wenn diese Funktionäre sich zu Demokratie und Pluralismus bekennen, aber faktisch nichts als Forderungen und Anklagen erheben. Die Muslime gefielen sich in der Rolle des Opfers. Den christlichen Vertretern wurde nicht nur die deutsche Vergangenheit vorgehalten, sie wurden auch für die Kreuzzüge und für den Kolonialismus mit­verantwortlich gemacht. Zugleich verbaten es sich die Muslime doppelzüngig, mit der Geschichte des Jihad konfrontiert zu werden.

Der verlogene Dialog

Bei den islamischen Jihad-Eroberungen ist viel Blut geflossen, und Muslime haben Nichtmuslimen ihren Glauben oftmals brutal aufgezwungen. Doch darüber zu reden, gilt als Tabu. Lieber reden auch die Christen von ihrer eigenen dunklen Vergangenheit. Ein solches Ritual einseitiger Schuldzuweisungen ist kein Beitrag zur Verständigung zwischen den Zivilisationen. Es kommt dabei nur ein verlogener Dialog heraus. Christen müssen sich mit dieser feindseligen Einstellung offen auseinandersetzen, statt weiterhin von Nächstenliebe zu sprechen.

Warum geschieht dies nicht?

Erstens: die Schuldgefühle der europäischen Christen in Bezug auf die unrühmliche Vergangenheit ihrer ­Kirche im Dritten Reich. Nie wieder will man in die Gefahr kommen, andere Religionen zu diskriminieren. Hier stellt sich freilich die Frage, warum es Islamisten, die militante Antisemiten sind, gestattet sein soll, moralisches Kapital aus dem vergangenen Leiden der Juden zu schlagen.

Zweitens: die gesinnungsethisch verordnete Fremdenliebe der Deutschen, die es ihnen verbietet, zwischen demokratischen und undemokratischen Kulturen zu unterscheiden.

Drittens: die Angst der christlichen Kirchen vor Machtverlust. Wenn nämlich der Anspruch des organisierten Islam, alle Muslime im Rahmen einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu vertreten, zurückgewiesen wird, bliebe dies im Sinne der Gleichbehandlung nicht ohne Folgen für die Kirchen. Wer den Monopolanspruch der orthodoxen Muslime bestreitet, gefährdet das entsprechende christliche Monopol.

Ein aufrichtiger Dialog muss einige Kriterien als Voraussetzung erfüllen: Beide Dialogpartner müssen sich vor­urteilsfreies theologisches und historisches Wissen über den anderen aneignen. Weder brauchen wir inter­religiöse Schmusestunden noch einen Austausch von Beweihräucherungen oder verlogenen Zusicherungen des guten Willens der abrahamitischen Religionen. Ehrlichkeit gibt es nur, wenn man ohne Selbstzensur, Tabus und Duckmäuserei miteinander reden kann. Die Grundlage muss die Akzeptanz der Gleichberechtigung der Religionen sein. Weder Beschuldigungen noch Selbstbezichtigungen helfen dabei weiter. Weder Islamisten noch schriftgläubige Muslime und erst recht nicht Islam-Funktionäre erfüllen die Bedingungen.

Bassam Tibi (72) ist emeritierter Professor für Internationale Beziehungen der Universität Göttingen. Als Islam-Experte schreibt er regelmässig für die BaZ.

Okt 102016
 

Unter dem Strich bleibt nämlich leider festzustellen: Man wird die muslimischen Bürger – und damit auch deren Religion – nicht mehr aus unserem Land entfernen können. Zumindest nicht, ohne dass unser Land einige der wesentlichen rechtsstaatlichen Prinzipien aufgeben müsste. Man hätte zwar mit rechtsstaatlichen Mitteln die ausufernde Zuwanderung verhindern können, aber diese Chance ist leider ein für allemal vertan. Da hätte das deutsche Volk sich ein paar Jährchen früher von gefühlsduseliger und links-rot-grün-versiffter Politik und deren Vertretern verabschieden müssen. Das deutsche Volk war aber leider viel zu lange passiv und hat sich von multikulturellen Utopien blenden lassen. Nun – und auch da hat der Autor Recht – bleibt nur noch eins übrig: Der Staat muss die rechtsstaatlichen Mittel mit voller Härte ausschöpfen um die Gesellschaft vor den unbelehrbaren Fanatikern zu schützen. Er muss bereits erste Anzeichen, die eine Einmischung des Islam in das gesellschaftliche und politische Leben anzeigen bereits im Keim ersticken.


Die Religionsfreiheit, die unser Grundgesetz garantiert, spielt bei all diesen Fragen allenfalls eine Nebenrolle, denn der Islam selbst unterscheidet nicht zwischen Religion und Politik. Die Väter des Grundgesetzes hatten ein solches „Mischgebilde“ sicherlich nicht auf dem Schirm, als sie die Religionsfreiheit in unserer Verfassung verankerten! Dies muss endlich in die Köpfe der deutschen Politiker und sonstigen Vertreter des Rechtsstaates hinein. Wenn man sich umschaut, wird man nämlich feststellen müssen, dass es auf der ganzen Welt kein einziges Land mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung gibt, in dem demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien nach westlichem Verständnis herrschen. Der Islam ist nicht einfach „nur“ Religion. Er ist immer auch politisch. Man darf ihm in unserem Land nicht erlauben, dass er sich unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit Rechte herausnimmt, die ihm als rein politische Vereinigung niemals zustehen würden!


Islamischen Fanatikern muss das Leben in Deutschland derart unangenehm gemacht werden, dass sie sich entweder unseren gesellschaftlichen Gepflogenheiten anpassen, sich freiwillig aus Deutschland verabschieden oder aber – falls weiterhin unbelehrbar – im Gefängnis landen. Haftstrafen müssen dann bis zum Höchstrahmen ausgeschöpft werden. Widerstand gegen rechtsstaatliche Maßnahmen muss gebrochen werden und ebenfalls mit langen Haftstrafen geahndet werden. Bewährungsstrafen sollten möglichts die absolute Ausnahme bilden! Wenn Herkunft, Religion oder Kultur bei einer Straftat eine Rolle spielen, dann muss dies strafverschärfend und nicht strafmildernd berücksichtigt werden! Dies hört sich vermutlich für viele nun nach Polizeistaat an. Aber gerade die, die hierbei an einen Polizeistaat denken, die müssen sich an die eigene Nase fassen. Denn genau durch deren versiffte Multikulti-Politik bzw. durch deren Unterstützung dieser Politik sind wir in diese Lage gekommen, dass wir den Rechtsstaat nur noch durch rechtsstaatliche Härte bewahren können!


Da ich beruflich lang und ausgiebig mit Muslimen zu tun habe, kann ich der Theorie von der islamischen Religion in der Praxis nichts abgewinnen. Dieser Religion fehlt die Ein- oder Unterordnung unter bzw. in die staatliche Ordnung. Nur solange man nicht zahlenmäßig stark genug ist, nimmt man zähneknirschend die säkulare Ordnung des deutschen Staates hin. Und sogar hier lässt sich an vielen Verhaltensweisen sofort erkennen, dass die Akzeptanz nicht auf irgendeiner Art von Einsicht beruht. Moslems so zu behandeln, wie man die Gläubigen der anerkannten christlichen Kirchen behandelt, ist ein Irrsinn, der nur demjenigen unterlaufen kann, die keinerlei Kontakt zum durchschnittlichen, in Deutschland ach „so gut integrierten“ Moslem hat. Der „Mann auf der Straße“ weiß im Gegensatz dazu sehr genau, weshalb er sein Kreuz bei der AfD machen wird und warum das bitter nötig ist.


Schade, daß die Gutachten des Prof. Schachtschneider zu dem Thema Religionsfreiheit so wenig Beachtung finden. Schachtschneider stellt darin klar, daß die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit von der Religionsausübungsfreiheit zu trennen sind. Die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit sind dabei uneingeschränkte Grundrechte, während die Religionsausübungsfreiheit kein(!) Grundrecht darstellt sondern einen politisch-gesellschaftlichen Konens erfordert, der sich im Lauufe der Zeit ändern kann. Die Grundrechtesind mit guten Grund hierachisch geordnet: Bedroht beispielsweise die Religionsausübung eines Mitbürgers meine körperliche Unversehrtheit, weil ich homosexuellen, jüdisch … bin oder etwas bestimmtes gesagt habe, steht diese Art Religiosität nicht mehr unter dem Schutz des GG. Eine Schließung von Moscheen ist in der Logik des gesunden Menschenverstandes die schlußrichtige Folge der Erkenntnis, daß der real existierende Islam, der den Koran wortgetreu nehmen muß, der sich weiterhin an den Hadithen und an der Biographie Mohammeds orientiert, nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist und von seinem ideologischen Ansatz her mit anderen totalitären Ideen vergelichbar ist.


Das Grundübel besteht doch darin, daß der Islam
mit seinen Geburtenzahlen den europäischen Standard weit übertrifft. Hier muß angesetzt werden. Es kann einfach nicht sein, daß ein Syrer mit 4 Frauen 23 Kinder in die Welt setzt und sich vom deutschen Steuerzahler aushalten läßt. Es müssen Gesetze her, auch wenn damit die EU am Ende ist, daß diese Leute nicht alimentiert werden. Nur durch einen knallharten Geburtenstopp bei Ausländern bekommen wir dieses Problem in den Griff und sei es durch konsequente Abschiebung. Der Islam und das darf nie vergessen werden, benutzt den Geburtenkrieg als Keule gegen die westliche Kultur, um sie letztendlich durch die Masse eigener Nachkommen zu vernichten. Wir müssen schnellstens alle Grenzen schließen und niemanden mehr reinlassen.


Eine Forderung nach Schließung von Moscheen ist durchaus begründet, solange darin die Lehre einer gewaltverherrlichenden, menschenverachtenden Ideologie, und das ist der Islam, verbreitet wird. Ein Vergleich von Koran und Altem Testament mit den heute ebenfalls unmenschlichen, jedem neuzeitlichen Gesetz widersprechenden Vorschriften ist deshalb unsinnig, weil Imame den Koran in ursprünglicher Form immer noch durchgesetzt sehen wollen, also Mord und Totschlag predigen. Das aber tut kein christlicher Missionar mehr, die Zeiten sind zum Glück lange vorbei. Das zeigt einmal mehr, dass es Sinn macht, die Menschen vom Humanismus zu überzeugen, ohne irgendwelchen Wunschvorstellungen zu folgen. Glauben ist die primitivste Form, sich der Wirklichkeit zu entziehen.


Es stellen sich einige Fragen :
Was wollen die Moslems in einer westlichen Demokratie, wo hier doch vieles Ihrer
Religion widerspricht ? Wie sieht es mit der Religionsfreiheit in islamischen Staaten aus ?
Warum nehmen die reichen Staaten wie Saudi Arabien nicht ihre vom Krieg verfolgten
Glaubensbrüder auf ?……………….Wer sich diese Fragen beantwortet kann nur zu einem Ergebnis kommen, der Islam hat absolut nichts mit Deutschland zu tun. Warum sollten wir uns deren Kultur und Religion anpassen ???
Islam ist Krieg, Terror, Mittelalter und Frauenfeindlich. Ich will die nicht als meine Nachbarn, also weg mit Merkel und ihren Verbrechern.


Hoffentlich sind Sie kritikfähig, aber wenn ich von „Verfassung“ lese, hat sich der Artikel eigentlich für mich schon erledigt. Aber gut, reden wir mal über Religionsfreiheit: Reden wir darüber, ob der Islam eine Religion ist oder durch und durch menschenverachtend ist. Reden wir darüber, was der Gründer der Türkei, Atatürk, über den Islam sagte oder fragen wir uns, ob ich meine christliche Religion wirklich frei leben kann, wenn es daneben den Islam gibt.
Reden wir über andere Religionen. Da gibt es Gläubige, die ihre Toten in Bäumen bestatten oder die sie öffentlich verbrennen. Können wir also wirklich diese leichtfertig versprochene Religionsfreiheit hier ausleben ?
Wenn bei uns mal eine „Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist“ , dann werden wir sehen, ob die Religionsfreiheit noch Teil dieser Verfassung sein wird.


Der Islam ist eine totalitäre, d.h. nicht nur in das Privatleben der Anhänger, sondern auch das der Nicht-Anhänger eingreifende Idologie, die konträr zu allen Menschen- und Bürgerrechten und damit auch der Religionsfreiheit, i.e. dem Individualrecht, von Religion unbelästigt zu bleiben, steht.

Ein Blick in die inzwischen 56 islamischen Staaten reicht, um zu erkennen, dass es mit Demokratie und der Freiheit von Nichtmuslimen, ihre Religion auszuüben, auf immer vorbei ist, wenn diese menschenverachtende Pest ihr Leichentuch über Länder und Völker wirft. Der einzige Weg, diese Seuche aufzuhalten, ist die strikte Begrenzung ihrer Übertragungswege, die Isolierung der Erkrankten und Qurantäne für alle kontaminierten Einreisenden. Und vor allem die Impfung und Aufklärung aller Gesunden über diese Krankheit.

Deswegen von mir ein uneingeschränktes Ja zum Verbot des Islam, von Moscheen und Imamen und zur gesellschaftlichen Ächtung der nichtsäkularen Muslime. Im Namen und vor allem zum Schutz der Demokratie und der hart erkämpften Freiheiten. Und zwar jetzt, bevor die Muslime das Sagen haben und es zu spät ist.


Man muß nur in ein beliebiges moslemisch geprägtes Land zu blicken, um die rechtstaatliche Verfaßtheit dort zu sehen. Hat jemand die Erwartung, daß es hier anders laufen wird? Soll ich vor der NPD mehr Angst haben als vor dem Islam? Was ist so falsch daran, daß der Islam im öffentlichen Erscheinungsbild Deutschlands nicht präsent sein sollte. Seine Symbole weisen den Weg in eine archaische und ganz sicher nicht grundgesetzkonforme und schon gar nicht liberale Welt. Daß viele Minarette und Moscheen von arabischen Staaten zum Zwecke der Missionierung finanziert werden, macht die Sache nur noch schlimmer. Daß es übrigens in der Schweiz sowohl Religionsfreiheit als auch ein Minarettverbot gibt, ist ja wohl hinreichend bekannt. Kann man seine Religion nur ausüben, wenn man seine religiösen Symbole nach außen zeigt?


Das Kopftuch sagt: “ Seht her, ich unterwerfe (Islam) mich und ihr seid die Ungläubigen“.
Diese Assoziation ist aus den Köpfen der Nichtmuslimen nicht nur nicht mehr wegzubekommen, sondern wird sich weiter verstärken.

Folge wird eine zunehmend aggressive Reaktion und dann wieder Gegenreaktion sein, die nicht mehr beherrschbar sein wird. Wir steuern hin zu einem hässlichen Kulturkampf, in dem die instrumentalisierten, „normalen“ Muslime einen schlechten Stand haben werden.

Verlierer werden alle sein!


Wenn sich der Import und die Ausbreitung des Islam als großer Fehler der bisherigen Politik erweisen, dann muß gegengehalten werden, um den Islam in seiner aggressiven Form zurückzudrängen. Der Islam ist nicht nur eine Religion sondern eine politische Weltanschauung, die auf Beherrschung des Staates und der Gesellschaft abzielt (z.B. Scharia). Wer die Dinge treiben lassen will, versteht entweder den Islam nicht oder ist ein Träumer bzw, Fatalist. Wir als gebürtige Deutsche müssen bereit sein, den Kampf um unsere Kultur und Herrschaft im eigenen Land aufzunehmen. Wer nicht zu Deutschland paßt und eine Gefahr für uns darstellt, sollte unser Land verlassen müssen. Alle Moscheen, in denen nicht im Sinne des GG gepredigt wird, sollten tatsächlich geschlossen werden und die Imame zum Verlassen des Landes gezwungen werden Nur wer die deutschen Werte, die deutsche Kultur und die deutschen Gesetze anerkennt und lebt, sollte bleiben dürfen.


Der islamische Einwanderung Strom muss gestoppt werden. Wirtschaftsflüchtlinge müssen viel konsequenter abgeschoben werden und Asylanten sie Kriegsflüchtlinge haben nach Ende ihrer Verfolgung in ihre Heimat zurückzugehen. Dies muss ein starker Staat mit aller Konsequenz durchsetzen. Für den verbleibenden Rest muss Assimilation das Ziel sein. Dies kann nur durch entsprechenden gesamtgesellschaftlichen Druck einer entschlossenen Nation erreicht werden.

Ich bin allerdings nicht sehr optimistisch, was all das betrifft. Diesem Land fehlt die innere Kraft, um so ein Konzept durchzusetzen. Und so weichlich verweichlicht wie dieses Land ist leider auch seine Führung.

Ich fürchte, die Bürger werden erst aus ihren süßlich bunten Träumen aufwachen, wenn es zu spät ist.


Eine freiheitliche Gesellschaft hat gegen eine totalitäre Ideologie, sobald sie unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit agiert, chancenlos. Das Grundgesetz ist dabei ein zahnloser Tiger. Die Radikalisierung entsteht in den Köpfen. Das Internet kann dabei als die größte Radikalisierungszentrale fungieren. Der wichtigste Ansatz wäre, dass man im öffentlichen Raum im Verhalten und Aussehen keine Religionszugehörigkeit erkennen kann! Dazu bedarf es der Einsicht der Gesellschaft und eine Grundgesetzänderung. Der Gang zur Kirche oder Moschee bliebe davon unberührt.
Ich bin eigentlich ein zutiefst toleranter Mensch, aber wenn ich mittlerweile eine Kopftuchtägerin sehe, krampft sich vieles in mir zusammen. Kopftuch gleich Unterwerfung/Unterdrückung. Es ist das stärkste Symbol für Unfreiheit!


Es muss doch einmal klargestellt werden, dass die Väter des Grundgesetzes bei der Erarbeitung des Entwurfs des GG auf Herren Chiemsee in Bayern 1948 nicht über Moslems nachgedacht haben. Hier ging es nur um das Christentum und christliche Werte. Damals konnte niemand ahnen, dass Deutschland mit Moslems überschwemmt werde.
Und heute fabulieren inkompetente Politiker und Gutmenschen davon, dass auch Moslems sich auf Art 4 GG Absatz 1 und 2 berufen können. Eine völliger Fehlentscheidung. Es sind gerade die intoleranten Moslems, die sich auf Art 4 GG berufen. Die anderen Art des GG, die auch Pflichten für den Bürger auferlegen, ignorieren diese Eindringlinge und Ignoranten! Es muss Schluss damit sein, dass Deutschland mit noch mehr Moscheen überschüttet wird! Es reicht.


Alle drücken sich bis jetzt um eine Antwort auf die Frage, ob eine die gesamte Lebensführung bestimmende, wesentliche Elemente unseres Grundgesetzes für ungültig und alle Nichtgläubigen prinzipiell für lebensunwert erklärende totalitäre Ideologie noch als zu schützende Religion im Sinne unserer Verfassungsväter betrachtet werden muss. Wird diese Frage bejaht, dann hat unsere derzeitige Lebensweise in diesem Lande keine Zukunft. Wird sie verneint, dann können uns bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen bevorstehen. Wäre ich im Alter meiner Kinder, würde ich ernsthaft über Auswandern nachdenken, denn hier wird es so oder so ungemütlich.


Zunächst einmal findet eine Islamisierung Deutschlands gegen den willen der meisten deutschen Bürger statt. Niemand wurde aoso von ubs Bürgern gefragt, ob wir dieses wollen.
Sie wollen uns in ihrem Artikel erklären, dass dieser Vorgang eine Art Naturereignis ist, dass wir hinzunehmen haben.
Dieser von verantwortungslosen Politikern eingeschlagene Weg ist ein Angriff auf unsere Grundwerte und das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen.
Gerade die islamischen Interessenverbände signalisieren unmissverständlich, um was es ihnen tatsächlich in unserem Land geht und was sie unter Toleranz verstehen.
Dieses alles ist leider kein Hirngespinst und lässt sich der heutige, christlich katholische Glauben nicht mit dem poltischen Islam gleichsetzen.
Der politische Islam, der sich streng auf die Lehre Mohammeds und den Koran bezieht,
hat einen absoluten Machtanspruch. Eine derartig nach Dominanz strebende Lehre, die alle Bereiche der Gesellschaft beherrschen will, ist totalitär.
Wie sich dieses alles andere als friedliche und höchst intolerante Bestreben des Islam auswirkt, können sie doch in den islamischen Ländern hautnah erleben.


Um eine derartig anachronistische und zukunftsfeindliche Entwicklung in Deutschland wirkungsvoll auf friedlichem Weg noch unterbinden zu können, bedarf es einer konsequenten Politik, die den Schutz des deutschen Bürgers und seiner Rechte durchsetzt und eine der wesentlichen Ursachen des gegenwärtigen Islamisierungsprozesses, der illegale Zuzug von Muslimen, endlich beendet.
Darüber hinaus muss eine Umkehrung der Willkommenskultur einsetzen, bei dem die Vielzahl der Illegalen wieder zurückgeführt wird.
Solange der Islam in Deutschland nur durch eine überschaubare und moderate Anhängerschaft vertreten wird, dürfte die Gefahr, die von einer derartigen Gemeinde ausgeht, sich in Grenzen halten.
Die doppelte Staatsbürgerschaft muss daher wieder abgeschaft, ein deutliches Bekennen zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und ein unmissverständlicher Integrationswillen sollten ebenfalls gefordert werden.
Nicht die zu uns kommenden bestimmen die Bleiberegeln, sondern wir Deutsche.
Ein Daueraufenthaltsrecht für abgelehnte Asylbewerber und sonstige Illegale sollte grundsätzlich nicht mehr erteilt werden. Bestehende Daueraufenthalte auf Missbrauch genauestens zu überprüfen.


Der grundsätzliche Missbrauch des Asylrechts ist nicht nur bei den Asylbewerbern, sondern ist insbesondere bei einer skrupellosen Politik zu unterbinden, indem ein entkerntes und auf seine wesentlichen Inhalte reduziertes Asylrecht eindeutige Grenzen setzt. Der Missbrauch durch Politiker und Beauftragte sind mit empfindlichen Strafen zu versehen.
Eine fünfjährige Haft könnte hierfür durchaus angemessen sein, bedenken sie den immensen Schaden, dem unser Land durch einen derartigen Missbrauch zugefügt wird.
Ein totaler Auszug der Muslime aus Deutschland wäre nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich: Hierzu wäre entweder eine Grundgesetzänderung erforderlich oder eine neue Verfassung notwendig.
Eine andere Möglichkeit könnte sich dann ergeben, wenn islamische Führer in Deutschland die Macht an sich zu reißen versuchen. Bei einem Scheitern eines solchen Staatsstreiches, wäre die mögliche Konsequenz eine Verbannung aller Muslime aus Deutschland und ein striktes Verbot des Islams.

Bei den letzten Bedingungen sind allerdings Voraussetzungen notwendig, die vorerst sehr unwahrscheinlich erscheinen, insbesondere bezüglich politischer Mehrheiten für ein derartiges Vorhaben.


Das Problem unserer Demokratie mit den Vorschriften im Islam ist ein grundsätzliches und kann nicht so einfach abgetan werden.
Unser Grundgesetz steht für die Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig vom Geschlecht, im Islam ist dem nicht so! Da gilt, was in Europa Jahrhunderte lang auch galt, daß die Frau dem Manne Untertan sei. Ehe man dämlich – wie leider die meisten unserer Politiker nun einmal sind oder sich zumindest so geben – dieses Problem nicht erkennt, solang haben wir fundamental entgegengesetzte Standpunkte!!!!!
Bevor wir Muslime aufnehmen, sollten wir mit ihnen klären, daß auf ihre religiösen Ansichten nicht Rücksicht genommen werden kann, wenn sie gegen unser Grundgesetz verstoßen!!
Das hat nichts mit Fremdenfeinlichkeit, Rassismus oder Religionskrieg zu tun! Das sollte doch auch der Dümmste in diesem Land erkennen können. Wir haben Vorschriften in diesem Land, Gesetze genannt, und die müssen befolgt werden!!! Wenn eine Lebensform gegen unser Grundgesetz verstößt, kann sie in diesem Land nicht gelebt werden und ihre Anhänger müssen das Land verlassen, wenn sie sich unseren Gesetzen nicht unterordnen wollen!!!


Angenommen, Scientology oder die Zeugen Jehovas würden propagieren, was der Islam tut- Todesstrafe für Apostaten, Gewalt gegen Andersgläubige, Handabhacken für Diebe, Steinigung für Ehebrecher, Polygamie, Todesstrafe für Kritik am Religionsgründer, Schutzgelderpressung von Juden und Christen, keine Gleichberechtigung von Frauen usw.- wären diese religiösen Gruppen in Deutschland sehr schnell verboten. Macht es den Islam harmloser, daß er 1400 jahre alt ist und 1,6 Milliarden Anhänger hat?


Es gibt hier zwei gegensätzliche Aspekte. Auf der einen Seite haben wir in Deutschland das Recht auf freie Religionsausübung. Auf der anderen Seite haben wir einen Rechtsstaat, der die Einhaltung von Gesetzen verlangt. Damit sind dem Recht auf freie Religionsausübung Grenzen gesetzt. Wenn der Islam zum Gesetzesverstoß aufruft, in Moscheen zu strafrechtlich relevanter Gewalt anstiftet, im Islamunterricht die Abschaffung des Grundgesetzes fordert, eine illlegale Parallelrechtsprechung schafft…, dann ist es eine Frage der Güterabwägung, ob diese Religion frei praktiziert werden darf, eingeschränkt werden muß oder ganz zu verbieten ist. Dabei spielt keine Rolle, wieviel Prozent der Bevölkerung dieser Religion oder Gruppierung angehören. Ein Hirngespinst ist es, den Islam einfach nur als eine harmlose Religion zu betrachten.


Wir haben eher einen Staat, der dem Islam alle Türen öffnet, ganz egal, ob er sich rechtsstaatlich oder nicht verhält. Alle diese Dinge geschehen ja schon lange. Es gibt leider zu viele in diesem Land, die dieses Land so nicht wollen. Für ein Verbot fehlt die Einsicht in die Absichten dieser Ideologie und es würde unweigerlich Krieg mit dem Islam bedeuten. Nicht nur hier, sondern weltweit. Diese Angst haben wir, der Islam nicht. Was als erstes möglich wäre, ist Aufklärung über den Islam, seine Geschichte, Mohammed und seine Untaten und den Koran, um den kriegerischen und hasserfüllten Charakter bloß zustellen. Und konsequenter Stopp der Einwanderung aus islamischen Ländern.


Was eine totalitäre Ideologie ist, wird durch ihre Zielsetzungen deutlich.
Eine vollkommene Beherrschung aller Lebensbereiche in einer Gesellschaft, ohne irgendeine Konkurrenz zuzulassen und alle Normen dieser Gesellschaft diktierend, ist nicht nur intolerant, sondern in einem Höchstmaße autoritär und menschenverachtend.


Der Islam ist im Kern totalitär: Er verlangt Unterwerfung, aller Menschen, ohne Möglichkeit diese Religion zu verlassen. Als Ungläubiger ist man im Islam bestenfalls ein geduldeter Mensch zweiter Klasse. Saudi Arabien und der Iran zeigen sehr schön, wo die Reise hingeht, wenn die Rechtgläubigen sich durchsetzen. Der Islam ist eben keine Religion wie heute die katholische Kirche, sondern eher wie die katholische Kirche des Mittelalters, die über dem Kaiser stehen wollte und Kreuzzüge ausrief, gegen Nichtchristen, aber auch gegen „Ketzer“. Solch eine Religion/Ideologie ist eine akute Gefahr für unsere Verfassung und unsere ganze Art zu leben.


 

Okt 102016
 

„Frau Merkel hat die gesamte Last eines riesigen kulturellen Wandels nicht auf ihre und die Schultern derer, die wie sie sind, gelegt, sondern auf die einfachen Menschen, die näher am Rand leben, die nicht die Ressourcen haben, um die Last aufnehmen zu können, die keinen besonderen Schutz oder Geld oder Verbindungen haben. Frau Merkel, ihr Kabinett und ihre Regierung, die Medien und der Kulturapparat, die ihre Entscheidung priesen, waren nicht im Geringsten davon tangiert und werden das wahrscheinlich auch nie sein.

Nichts in ihrem Leben wird schlechter werden. Die Herausforderung der Integration anderer Kulturen durch die täglichen Spannungen zu navigieren, mit Verbrechen und Extremismus und Ängstlichkeit auf der Straße umzugehen – das wurde denen aufgebürdet, die vergleichsweise wenig haben; ich habe sie die Unbeschützten genannt. Ihnen wurden die Mühen überlassen, nicht allmählich und über Jahre, sondern plötzlich und in einer Atmosphäre der andauernden Krise, die kein Zeichen eines Endes zeigt – weil niemand sich genug darum kümmert, um es aufzuhalten.

Die Mächtigen zeigen kein besonderes Zeichen der Besorgnis deswegen. Als die Arbeiter- und Mittelklasse im schockierter Empörung Gegendruck erzeugte, nannten die Leute an der Spitze sie „fremdenfeindlich“, „engstirnig“, „rassistisch“. Die Losgelösten, die die Entscheidungen trafen und keine der Kosten trugen, wurden „humanistisch“, „mitfühlend“ und „Helden der Menschenrechte“ genannt.

 

Der Kampf gegen den Islamismus könnte zuerst aus einem Kampf gegen die Kaste bestehen, die uns regiert.

Okt 082016
 

Mein Glaube ist, dass der Islam eine Verhöhnung des Einen und Wahrhaftigen Schöpfergottes ist, eine Beleidigung, die ihn als kleingeistigen engstirnigen rachsüchtigen Narzissten darstellt. Eine von Satans Dämonen einem Kameltreiber aus dem Orient eingeflüsterte Blasphemie, die die Freiheit des Menschen und die Nutzung seines von Gott gegebenen Gehirns unterdrückt und sich darin gefällt, im Namen Gottes seine Schöpfung zu verhöhnen. Die Männer als dumpfgeile triebgesteuerte Sabbermäuler darstellt, vor denen man jeden weiblichen Knöchel und jede noch so kleine Haarsträhne verstecken muss, weil sie sich sonst auf jede Frau und sogar jedes weibliche Kind werfen müssen wie ausgehungerte Kojoten auf ein Stück frisches Fleisch. Und die gleichzeitig Frauen als unreine, dumme, unfähige und schlampige entmenschte Unterwesen darstellt, die nicht nur in einen Stoffsack eingenäht sondern bei Widerstand auch mal grün und blau gedroschen gehört.
Dieser mein Glaube und seine Artikulation sind in einem wirklich säkularen Staat durch Glaubens- und Meinungsfreiheit geschützt.
Ich beschränke darin niemanden in der freien Ausübung seiner Religion. Ich bin gegen ein Burka-Verbot, aber dafür, es öffentlich und bei jeder Gelegenheit als das zu bezeichnen, was es ist: eine Geste der Unterdrückung und Unterwerfung, eine Demonstration der selbstgewählten Abgrenzung und Isolation und der offenen Sympathie mit jenen Radikalmuslimen, die solche Symbolik mit Terror und Gewalt durchsetzen wollen. Nein, die Burka, gehört nicht verboten, aber die demonstrierte Einstellung bestraft. In jedem möglichen Falle mit konsequenter Ausweisung aus der Gesellschaft, von der sie sich selbst abgrenzen.

Wenn Muslime der Meinung sind, ich wäre ein Schweinefresser, ein unreiner Affe, ein Untermensch und weniger wert als ein Stüch Sch*ße, und das großmäulig artikulieren, ist mir das auch egal. Fällt ebenso unter Glaubens- und Meinungsfreiheit. Ich fordere nur, damit aufzuhören, diese Götzendiener mit meinem Steuergeld zu mästen. Ich will von denen nichts, will denen aber auch nichts geben. Welchem steinzeitlichen Götzendienst die sich freiwillig unterwerfen ist mir sturzblunzn, aber ich sehe nicht ein, deren Hasszerfressenheit und Menschenverachtung zu finanzieren. Sie haben die freie Wahl sich von den Glaubenssätzen ihrer Ideologie zu befreien und für ihr Wohlsein im Diesseits zu sorgen oder als im Herzen Strenggläubige zum Wohle ihrer Religion am Straßenrand zu verhungern. Oder dorthin zu gehen, wo der Pfeffer wächst und dort die großzügige Solidarität ihrer Glaubensgeschwister zu genießen, auch wenn diese nur virtuell existiert. Es ist nicht mein Problem.

Und ich sehe nicht ein, dass ich nicht nur mit verbalen Anwürfen leben muss (damit habe ich wie gesagt kein Problem, soll jeder reden was er will) sondern von den Empörkömmlingen aus dem Nahen Osten mit körperlicher Gewalt und gar dem Tode bedroht werde, weil sie sich „beleidigt“ fühlen könnten. Ich beleidige sie nicht, ich lehne nur ihre als Religion getarnte Unterdrückungs- und Unterwerfungsideologie, ihre Forderung nach in Stoffkäfigen gehaltenen Legehennen, ihre Sklaverei, ihre permanente Todesdrohung gegen jeden Andersdenkenden, Anderslebenden, Andersliebenden konsequent ab. Das ist hier, im Land meiner Vorfahren, das ich auch meinen Nachkommen als ihr Land zu vererben gedenke, mein gutes Recht. Und wenn die eingewanderten Anhänger dieser Religion es nicht ertragen, dass die hier lebenden Menschen es nicht einsehen, sich ihren Glaubens-, Bekleidungs- und Ernährungsvorschriften zu unterwerfen, wenn sie diese Freiheit, für die Millionen unserer Vorfahren ihr Blut gelassen haben, als Beleidigung empfinden und mit Gewalt parieren, dann ist es unser gutes, sogar durch Gesetze und das internationale Völkerrecht und vor Allem durch reine Vernunft gedecktes Recht, jene, denen es nicht passt, zurück zu jenem Teufel zu jagen, der ihnen ihr krudes Weltbild zwischen die Ohren indoktriniert hat.

Unsere Obertanen verachten und verhetzen uns, wenn wir uns rüsten für den Fall, das Land unserer Vorfahren und die Freiheit unserer Töchter, sich anzuziehen und rauszugehen wie, wann und wohin sie wollen, verteidigen zu müssen gegen Menschen mit steinzeitlicher Ideologie und gelebter Menschenverachtung und Verachtung unserer grundlegenden Werte und Verhaltensnormen. Sie hassen uns und wollen uns lieber austauschen gegen jene Götzendiener. Sie stehen offen auf der Seite jener, die uns verachten, ausnutzen und körperlich angreifen.
Sie haben nur das Glück, in den letzten Jahrzehnten erfolgreich denkfaule Untertanen gezüchtet zu haben, die eine Veränderung auf demokratischem Wege verhindern, weil sie sich von Propagandamedien lenken lassen. So wie diese kleine studierende Dumpfbacke, die zwar auf der einen Seite glaubt, bald zur akademischen Elite zu gehören und wenn sie gut genug aussieht auch mal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „Expertin für Rechtsradikalismus“ oder „Islamophobie“ gegen die AfD vom Leder ziehen zu dürfen, aber in jahrelangem Studium (???) nicht einmal gelernt hat, zu hinterfragen, zu argumentieren, zu denken. Denn meine Frage bei der Schießbefehl-Geschichte ist ja immer, wer denn eigentlich das diesbezügliche Gesetz erlassen und bis heute nicht geändert hat – die AfD wohl eher nicht.
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Wir leben in interessanten Zeiten. Diese Jugend der Generation Snowflake, die schon in Tränen ausbrechen wenn mal einer eine andere Meinungs hat als sie selbst, trifft auf eine Zivilisation, die ihre Jungs schon mit 10 zu kleinen Kämpfern und Aggressoren erzieht und trimmt. Sie werden händeringend nach Erklärung suchen, warum sie niemand vor dem Zwang zu islamkonformem Leben geschützt hat und das, obwohl sie doch immer so brav gegen die Rechten und die AfD gekämpft haben. Sie kennen den Unterschied zwischen Freund und Feind nicht, haben ihn im Gegensatz zu vielen jungen Muslimen nie gelernt. Man hat ihnen eingebläut, es gebe nur Freunde, und nur wer was anderes behauptet, wäre ein Feind. Und niemals der, der dich angreift.

Von FRAGOLIN bei ORTNERONLINE

Okt 042016
 

Die elementaren Zukunftsfragen die sich die meisten Österreicher stellen sind: Habe ich Arbeit und kann ich davon leben, wie wird die Zukunft meiner Kinder, sind meine Familie, ich und meine Eigentum sicher und geschützt, wird meine Kultur überleben oder werde ich mich fremd im eigenen Land fühlen?

Der ungebremste Zuzug von Menschen die nachgewiesenermaßen unsere Sozialsystem aufgrund deren zu erwartender Arbeitslosigkeit auf lange Zeit mehr be- als entlasten sowie die Religion und somit einhergehenden ethnischen Werte die sie mitbringen beeinflußen all unsere Zukunftsaussichten diese Grundsatzfragen betreffend ins Negative.

Sehr wohl sehe ich, dass diese Menschen jetzt da sind und auch nicht mehr gehen werden und wir das Beste daraus machen müssen, dies als positiv zu betrachten hieße aber, die Augen vor der Realität zu verschließen.


Die kulturelle Auseinandersetzung mit dem Islam wird uns die nächste Jahrzehnte begleiteten. Und wenn man sieht, wie aggressiv Muslime ihre „Religion“ durch Kindergärten, Schulen, Bethäuser, Moscheen nach vorne peitschen und wie sehr diese in politische Ämter streben, nicht zuletzt sogar in ein Regierungsamt in der Österreichischen Bundesregierung, dann zweifelt man nicht mehr daran, wer – zumindest in Österreich – in 20 Jahren als Sieger vom Feld gehen wird. Allerdings wird schon früher Wien eine „islamische Enklave“ sein, denn hier wird der Islam auch von weiten Teilen der Rot-Grünen Stadtpolitik nach vorne gepuscht

Okt 042016
 

„…..In welcher Himmelsrichtung geht die Sonne auf?

In welchem Monat geht die Sonne am spätesten unter?
Wer auf dem Planeten Erde lebt und z.B. eine 6. oder 9. Klasse einer allgemeinbildenden Schule besucht, der sollte die Antworten auf diese Fragen eigentlich im Schlaf geben können. Von Sommersonnenwende oder Sommeranfang sollte er schon einmal gehört und die Sonne, sollte er schon einmal beim Aufgehen gesehen haben.
Nicht so Schüler in Nordrhein-Westfalen. Grün-Rote Bildungspolitik fordert offensichtlich ihre Opfer bei allgemeinster Bildung, wobei die Schüler sicher bestens darüber Bescheid wissen, welche sexuellen Orientierungen es gibt und auswendig Gelerntes aufsagen können, das angibt, warum sie gegen Rassismus sind.
Nur in welcher Himmelsrichtung die Sonne aufgeht und wann der längste Tag ist, das wissen die meisten von Ihnen nicht. 1.253 Schüler der Klassen 6. und 9. An Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium haben Rainer Brämer, Hubert Koll und Hans-Joachim Schild im Rahmen des Jugendreport-Natur von November 2015 bis Februar 2016 im Hinblick auf rudimentäres Wissen über die Natur, die die Schüler umgibt, befragt. Die Ergebnisse sind vernichtend:
24% der Schüler haben keine Ahnung, in welcher Himmelrichtung die Sonne aufgeht.
18% der Schüler sind der Ansicht, die Sonne gehe im Norden auf, 12% tippen auf den Süden und 11% sind der Ansicht, im Westen gehe die Sonne auf.
Ganze 35% tippen auf den Osten, als die Himmelsrichtung, in der die Sonne aufgeht. Tippen ist hier das operative Wort, denn die Frage nach der Himmelsrichtung, in der die Sonne aufgeht, wurde offen gestellt, setzt also das Kenntnis der vier Himmelsrichtungen voraus. Wahrscheinlich muss man sich freuen, dass immerhin 76% der Schüler zumindest eine Himmelsrichtung kennen. Das offene Stellen der Frage hat zur Konsequenz, dass ein Tipp bei völliger Unkenntnis mit einer Wahrscheinlichkeit von 25% richtig ist. 35% liegen 10% darüber, so dass man bei 10% der Schüler sicher davon ausgehen kann, dass Sie wissen, in welcher Himmelsrichtung die Sonne aufgeht.
Die Frage nach dem längsten Tag, sie macht alles noch schlimmer:
32% haben keine Ahnung, 25% tippen auf Juli, 12% auf August, 6% gar auf Dezember, ganze 16% und damit 9% weniger als man bei zufälliger Antwort erwarten würde, geben den Juni als Monat mit dem längsten Tag an.
june-solstice-illustration

Das sind Ergebnisse, die man erst einmal verdauen muss. Auch Brämer, Koll und Schild kämpfen mit ihren Ergebnissen:
“Besonders bizarr ist die Verlagerung des Sonnenaufgangs nach Norden, was darauf hindeutet, dass die junge Generation kaum noch eine Vorstellung davon hat, wie Tag und Nacht als Folge der Erddrehung um die Nordsüdachse entstehen.“ (5)
Wie fremd man der Umwelt, die einen umgibt, gegenüberstehen kann, zeigt sich auch an der Überzeugung von 73% der befragten Schüler, dass „Was natürlich ist, gut [ist]“. Es scheint, Grüne/Bündnis 90 mit ihrer Verklärung von Natur und ihrer Technologiefeindlichkeit haben hier ganz Arbeit geleistet.
Man kann also feststellen, dass die Mehrzahl der Schüler keinerlei Bedeutung mit Begriffen wie Norden, Süden, Osten oder Westen verbindet, die Sonne als weitgehend irrelevanten Bestandteil des eigenen Lebens ansieht, nicht einmal rudimentäre Kenntnisse mehr hat, die für die Ägypter 3000 Jahre vor Christus eine Normalität dargestellt haben und ansonsten affektive Verbindungen zwischen Begriffen und Bewertungen sehr gut eintrainiert hat.
Die Verbindung geht dann wohl wie folgt:
Natur: gut;
Kerntechnik: schlecht;
Gentechnik: schlecht;
Windräder: gut;
Gleichstellung: gut;
Leistung: schlecht;
Sexuelle Orientierung: gut;
Rechte Orientierung: schlecht;
Und so weiter…

Wenn man die Ergebnisse des 7. Jugendreport Natur 2016 als Indikator für den Stand der Verdummung von Schülern, wie sie in Schulen betrieben wird, betrachtet, dann muss man konzedieren, dass die Verdummung schon weit vorangeschritten ist. Betrachtet man die Ergebnisse zudem als Indikator dafür an, wie gut es gelungen ist, die Bedeutung von Begriffen durch deren Bewertung zu ersetzen, dann sind die Ergebnisse abermals bemerkenswert. Es wächst eine Generation der affektiv gesteuerten Dummen heran, die von nichts etwas wissen, aber von allem wissen, wie man es bewerten muss. Die eigene Urteilsfähigkeit, die ein Faktenwissen voraussetzt, sie wird in Schulen in NRW anscheinend systematisch unterminiert und mit Fremdbewertungen ersetzt, die die Schüler übernehmen müssen, weil ihnen das Wissen fehlt, um die Fremdbewertung in Frage zu stellen und sie bei Kritik vermutlich mit schlechten Noten sanktioniert werden.
So züchtet man Menschenmaterial, das folgt und nicht denkt, heran.

Erschienen bei Sciencefiles

Okt 032016
 

Das islamische Gesetz, immer hart, ist noch härter für Frauen. Nach dem Koran haben Männer „Autorität“ über Frauen und können sie schlagen, wenn sie „ungehorsam“ sind (4,34). Laut Mohammad, dem Propheten des Islam, sind Frauen weniger intelligent als Männer – es werden zwei Frauen benötigt, um das Zeugnis eines Mannes aufzuwiegen – und die Mehrheit der Bevölkerung der Hölle besteht aus Frauen, die mit Eseln und Hunden verglichen werden in ihrer Fähigkeit, einen Mann von seinem Gebet abzulenken und es dabei für nichtig zu erklären.

Was also ist die Sicht des Islams auf Frauen, die „Ungläubige“ sind? Sie sind bestenfalls „für eines gedacht, für das Vergnügen des muslimischen Mannes“, wie ein Muslim einer Gruppe von jungen christlichen Mädchen in Pakistan sagte, bevor er eines von ihnen terrorisierte und ermordete. Im Koran (siehe 4:24) können in einem Dschihad ergriffene nicht-muslimische Frauen als Sexsklavinnen für muslimische Männer gekauft und verkauft werden, wie der islamische Staat es getan hat.

Emily Fuentes, Kommunikationsdirektorin für Open Doors, einer Menschenrechtsorganisation, die sich für verfolgte Christen einsetzt, sagte:

Leider sind immer mehr Frauen das Ziel von [muslimischen] Terrorgruppen. Es gibt zahlreiche internationale Fälle von Frauen, die durch radikale extremistische Gruppen entführt, vergewaltigt und gezwungen werden, vom Christentum zum Islam zu konvertieren …. Viele werden auch auf dem freien Markt verkauft. Diese Brutalität geschieht nicht nur im Nahen Osten, sondern in Afrika und an vielen anderen Orten. In vielen dieser Länder werden Frauen verfolgt, weil sie aufgrund ihres Geschlechts als Bürger zweiter Klasse betrachtet werden. Als Minderheiten in Geschlecht und Glauben sehen sich christliche Frauen doppelter Verfolgung gegenüber. Obwohl wir keine genaue Zahl haben, wissen wir, dass Millionen von Frauen verfolgt werden …. In diesen muslimisch dominierten Ländern werden christliche Frauen systematisch ihrer Freiheit zu leben beraubt und es werden ihnen grundlegende menschliche Bedürfnisse verweigert.

Christliche Frauen sind doppelt verdammt: kaum toleriert als Frauen und als nicht-muslimische „Ungläubige“, wird klar, warum sie die größten Empfänger von islamischem Missbrauch sind.

Inzwischen ist die Notlage der nicht-muslimischen Frauen in den Händen von ISIS gut bekannt. Seit der Eroberung Mosuls im Juni 2014 hat das Kalifat bis zu 250 Exekutionen nicht-muslimischer Mädchen in Gefangenschaft (meist Jessiden und Christen) durchgeführt für die Verweigerung, Sexsklaven zu sein. Erst kürzlich wurden 19 jessidische Mädchen vor einem hundertfachen Publikum in Eisenkäfige gesetzt und bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie sich geweigert hatten, mit Dschihadisten zu kopulieren.

Laut einem Bericht, der einen Tag, nachdem Open Doors die Not der nicht-muslimischen Frauen hervorgehoben hatte, erschien:

Frauen religiöser Minderheiten unter Kontrolle von ISIS werden oft wiederholt von einem Dschihadi zum nächsten verkauft. Sobald Kämpfer müde sind, ein bestimmtes Mädchen zu vergewaltigen und zu missbrauchen, verkaufen sie es in der Regel an einen ihrer militanten Freunde, damit der sie zu seinem eigenen Vergnügen vergewaltigen und missbrauchen kann.

Ein entflohenes jessidisches Mädchen erklärte, wie es ihr erging:

„Ich wurde von acht verschiedenen Dschihadisten gekauft und verkauft … Wir wurden [in Sexsklaven-Märkten] ausgestellt. Männer kamen herein und sahen uns an wie Objekte. Es war wie in einem Autosalon …. Frauen wurden in bar gekauft – so billig wie $ 20 oder wurden für Dinge wie Handys getauscht, oder als Geschenke verschenkt.“

Sie wurde mindestens dreimal pro Tag während mehr als 16 Monaten von unzähligen ISIS Kämpfern vergewaltigt, gezwungen, Verhütungsmittel und abtreibungsauslösende Medikamente zu nehmen, und hat immer wieder versucht, sich selbst zu töten, um dem Missbrauch zu entkommen. Ihre Erzählung ist typisch, und wurde von vielen anderen entkommenen nicht-muslimischen Mädchen erzählt.

Weitere aktuelle Berichte erzählen von „einem 8-jährigen Mädchen, das auch gekauft, verkauft und vergewaltigt wurde von acht verschiedenen Militanten in einem Zeitraum von 10 Monaten“; von einer anderen „Sex-Sklavin, die sich selbst in Brand setzte, um ihren Vergewaltigungen zu entgehen“; eines Paares, das, nachdem ihre Kinder von ISIS entführt wurden, ihre Tür auf ein Klopfen hin öffnete und eine Plastiktüte mit den Körperteilen ihrer Töchter und ein Video davon, wie sie gefoltert und vergewaltigt wurden, vorfanden; und von christlichen und alewitischen Frauen, die von ISIS-Dschihadisten vergewaltigt und abgeschlachtet wurden bei der Invasion ihres Dorfes.

Nur vier Tage nachdem Open Doors seine Bemerkungen über die Lage der christlichen Frauen gemacht hatte, drangen zwei muslimische Männer in Pakistan in die Wohnung einer christlichen Frau ein, während ihr Mann als Soldat weg war, um in der Armee zu dienen. Sie fesselten und gruppenvergewaltigten sie, während sie drohten, ihre zweijährige kleine Tochter zu schlachten, wenn sie nicht mitspielt. Gemäss der 30-jährigen Frau:Doch ein solcher islamischer Missbrauch von Frauen ist kaum auf Gruppen wie ISIS oder Boko Haram beschränkt – eine in Nigeria ansässige Organisation, die sich auch in ausschließlich islamischen Begriffen definiert und berüchtigt ist für die Entführung, Versklavung, Vergewaltigung und Ermordung christlicher Mädchen. Rund 700 christliche und 300 Hindu Mädchen werden jedes Jahr in Pakistan entführt, versklavt und vergewaltigt. Das sind sehr grosse Zahlen, wenn man bedenkt, dass Christen und Hindus nur je ein Prozent der nationalen mehrheitlich muslimischen Bevölkerung ausmachen.

„Die Männer behandelten mich wie ein Tier, sagten mir, ich sei eine wertlose Christin …. Sie sagten, christliche Frauen seien alle Huren, und sie würden wiederkommen und ihre Ausschweifungen wiederholen, wenn ich jemals jemand etwas sagen würde.“

Weil sie Frau und Ungläubige ist in einer mehrheitlich muslimischen Nation, taten Polizei und Gesetz nichts für sie. In der gleichen Woche wurden fünf weitere christliche Mädchen entführt, zum Islam konvertiert und gezwungen, ihre Entführer zu „heiraten“.

Es gibt viele weitere Beispiele von Vergewaltigungen und manchmal Mord an christlichen Mädchen – und manchmal christlichen Jungen – in Pakistan. Nachdem ein 9-jähriges christliches Mädchen von einem muslimischen Mann vergewaltigt wurde, der prahlte, „den gleichen Dienst auch anderen jungen christlichen Mädchen erwiesen“ zu haben, erklärtenAnwohner:

„Solche Vorfälle treten häufig auf. Christliche Mädchen gelten als Waren, die nach Belieben beschädigt werden dürfen. Sie zu missbrauchen ist ein Recht. Gemäss der Mentalität der [muslimischen] Gemeinschaft ist es nicht mal ein Verbrechen. Muslime betrachten sie als Kriegsbeute.“

Eine ähnliche Situation herrscht in Ägypten. Im Juli 2012 machte der US-Kongressabgeordnete Chris Smith eine Aussage über die „eskalierenden Entführungen, erzwungenen Konvertierungen und Zwangsverheiratung von koptischen christlichen Frauen und Mädchen. Diese Frauen werden terrorisiert und, in der Konsequenz, marginalisiert.“

Der verstorbene und oft diplomatische koptische Papst Shenouda III, der Leiter der ägyptischen christlichen Gemeinschaft, unterstrich diese Neigung damals im Jahre 1976: „Es gibt eine Praktik, koptische Mädchen zum Islam zu konvertieren und sie unter Terrordrohungen mit muslimischen Männern zu verheiraten.“ Nur schon zwischen 2008 und 2013 sind fast 600 Fälle von Entführung, Vergewaltigung und Zwangsbekehrung christlicher Frauen in Ägypten dokumentiert. Die Situation hat sich seither nur noch verschlimmert, gemäss dem Titel eines Berichtes von 2012: „Entführungen und Zwangskonvertierungen von christlich-koptischen Frauen in Ägypten erhöhen sich drastisch.“

Während junge Frauen zu sexuellen Zielen werden, werden ältere Frauen sexuell erniedrigt. Am 20. Mai wurde eine 70-jährige christliche Frau in Ägypten von einem wütenden muslimischen Mob nackt ausgezogen, angespuckt, und in den Straßen von Minya zu Buhrufen, Trillerpfeifen und „Allahu Akbar“-Gebrüll („Allah ist groß“) herumgeführt.

Zwei Tage vor der Publikation des Open Doors-Berichtes schlugen und vergewaltigtenMuslime in Uganda eine 22-jährige christliche Frau, weil sie einem Imam den Mord an ihrem Vater wegen eines religiösen Streits vorgeworfen hatte. Einen Monat zuvor wurde die 13-jährige Tochter einer Mutter, die den Islam verlassen und zum Christentum konvertiert hatte, von örtlichen Muslimen vergewaltigt und ihr wurde gesagt: „Dies ist die zweite Warnung an deine Mutter dafür, den Glauben der Muslime zu entehren.“

Es sollte angemerkt werden, dass auch in Europa die indigenen Frauenen am meisten unter dem Zustrom von muslimischen Migranten leiden. Exponentiell höhere Zahlen von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen werden begangen, oft nach derselben Logik, die im Islamischen Staat oder Pakistan herrscht. In den Worten eines muslimischen Migranten in Deutschland, der einer Frau nachgestellt, sie verwünscht, und sie betatscht hatte: „Deutsche Frauen sind für Sex da.“

Ein letzter wichtiger Punkt: Während nicht-muslimische Frauen mehr als nicht-muslimische Männer aus sexuellen Gründen zum Ziel werden, so bedeutet das nicht, dass sie weniger als Männer zum Ziel werden, wenn es um nicht-sexuelle Formen der muslimischen Verfolgung geht, wie Angriffe auf „Gotteslästerer“ und „Abtrünnige“. Ritterlichkeit ist ein Fremdwort für den Islam; wenn es darum geht, Ungläube zu terrorisieren und ihres Platzes zu verweisen, ist die Religion Mohammeds streng egalitär. In Pakistan zum Beispiel dreht sich der berüchtigtste Fall von Gotteslästerung um eine christliche Frau, Asia Bibi, die seit 2009 im Gefängnis in der Todeszelle sitzt; und als ein christliches Paar beschuldigt wurde, einen Koran entweiht zu haben, wurden der Mann und die Frau bei lebendigem Leib verbrannt. Neuere Berichte, die etwa zur gleichen Zeit aufgetaucht sind, als Open Doors die Not der christlichen Frauen hervorhob, sind:

  • Indonesien: In einem Fall von „noch nie dagewesener Anwendung der Scharia auf einen Nicht-Muslim“ erhielt eine 60-jährige christliche Frau öffentlich 30 Stockschläge, weil sie Alkohol verkauft hatte.
  • Islamischer Staat: Eine christliche Frau wurde von militanten Islamisten exekutiert, weil sie es ablehnte, ihren Glauben an Christus zu leugnen. ISIS bedrohte auch eine Gruppe von Dominikaner-Schwestern, forderte sie auf, entweder zum Islam zu konvertieren oder Jizya zu zahlen (ein Tribut, der auf Koran 9.29 basiert). „Die ältlichen Schwestern [flohen und] begannen Herzinfarkte und Herzinsuffizienzen zu erleiden vom Stress der Massenflucht. Im Laufe der letzten 18 Monate starben 23 von ihnen, manchmal bis zu drei Todesfälle in der Woche.“ Sie starben an einem gebrochenen Herzen“, sagte Schwester Huda.
  • Uganda: Ein muslimischer Mann würgte seine Frau zu Tode, weil sie den Islam verlassen hatte und zum Christentum konvertiert war. Ein weiterer muslimischer Mannschlug seine Frau und drohte, sie zu schlachten, während er „Allahu Akbar“ schrie wegen ihrer Bekehrung zum Christentum.

Man hört selten das Umgekehrte, dass eine muslimische Frau ihren Mann wegen Abfall vom Glauben umbringt, wegen des Mangels an Autorität, den Frauen im Islam haben.

Sie wollen keine Frau sein im Islam.

 

Von RAYMOND IBRAHIM/Gatestone-Institut

Okt 032016
 

Mit entsicherter Moralpistole zwingt die Diktatur des politisch Korrekten die Bürger, nur noch so zu sprechen, wie es ihr gefällt. Ein Kommentar von Jörg Baberwoski.

Vor einigen Tagen erklärte eine Bundestagsabgeordnete der CDU, die «Umvolkung Deutschlands» habe längst begonnen. Die Empörung war gross. So dürfe nicht gesprochen werden, hiess es allenthalben, die Aussage der Abgeordneten sei «unsäglich», teilte der Generalsekretär der CDU mit. Wer «Umvolkung» sage, bediene sich der Sprache der Nationalsozialisten. Aber ist die Bedienung einer Sprache auch ein Hinweis auf die Gesinnung des Sprechers? Nun hätte man vielerlei ins Feld führen können.

Man hätte der Abgeordneten klarmachen können, dass der Begriff der «Umvolkung» zur Beschreibung des gegenwärtigen Geschehens ungeeignet sei, weil die Nationalsozialisten ihn verwendet hätten, um die «Re-Germanisierung» sogenannter Volksdeutscher zu legitimieren, dass die Homogenität des Staatsvolkes nicht erstrebenswert sei und dass die Regierung keine Strategie verfolge, um die ethnische Komposition des Staatsvolkes zu verändern. Das alles hätten Politiker in der Öffentlichkeit vortragen können, und sie wären als Menschen verstanden worden, die auf die Kraft des Arguments vertrauen.

Diktatur der Political Correctness

Gespräche sind offen, und deshalb weiss niemand im Voraus, wohin sie uns führen. Das Argument aber ist der Feind des Gesinnungsprüfers. Er will alle Farben, aus denen seine bunte Welt besteht, selbst aussuchen. In dieser Simulation des Meinungsaustausches steht fest, was gesagt ­werden darf. Ausgeschlossen wird, wer die unkontrollierte Einwanderung kritisiert, wer die Souveränität des Nationalstaates verteidigt, wer sich der Eroberung des öffentlichen Raumes durch die Religion widersetzt, wer die repräsentative Demokratie nicht für die Ultima Ratio politischer Organisation begreift, wer nicht der Auffassung ist, in Osteuropa lebten rückständige Waldschrate, die umerzogen werden müssten, und wer einfach auf seinem Recht besteht, so zu sprechen, wie es ihm gefällt.

Mit entsicherter Moralpistole zwingt die Diktatur des politisch Korrekten die Bürger, nur noch so zu sprechen, wie es ihr gefällt. Aber hin und wieder wird ein Kritiker öffentlich erledigt, damit jeder weiss, was geschieht, wenn man nicht gehorcht. Am vergangenen Mittwoch erhielt der Schriftsteller Michel Houellebecq den Frank-Schirrmacher-Preis. In seiner Dankesrede beklagte er, dass die Europäer nicht mehr verteidigten, was ihnen einst lieb und teuer gewesen sei, weil eine politisch korrekte Kaste von Journalisten und Politikern jeden zum Reaktionär erkläre, der sich ihrem Diktat nicht unterwerfen wolle. Auf die Bestätigung seiner Thesen musste der Schriftsteller nicht lange warten. Sie erschien auf Zeit Online, aus der Feder des Journalisten Robin Detje.

Er warf Houellebecq vor, die Welt seines ­Werkes mit der wirklichen Welt zu verwechseln, also mit jener Welt, in der Detje zu Hause ist. Die Rede des Schriftstellers sei das «Vermuffteste, was an freiwilliger intellektueller Korruption derzeit zu haben ist, im Chor von Sarrazin, Safranski, Monika Maron, dem ganzen reaktionären Swingerclub». Jetzt wissen wir es: Houellebecq hat gar nichts gesagt, womit man sich auseinandersetzen müsste. Er ist einfach nur Mitglied eines Clubs von finsteren Gesellen. Die Tugendwächter toben, weil man sie ertappt hat. Selten war das Niveau der Anklagen so primitiv wie heute. «Potenzprobleme sind ab einem gewissen Alter ganz normal», schreibt Detje. «Sie sind ein guter Romanstoff, aber doch kein Grund, Moscheen anzuzünden.» Potenzprobleme mögen Grund für vieles sein. Manch einer mag aus sexueller Frustration auch schon Journalisten verprügelt haben. Eines ist aber auch gewiss: Man muss von seiner Dummheit nicht bei jeder Gelegenheit Gebrauch machen.

Erschienen in der BASLER ZEITUNG

Okt 032016
 

Ein ARTIKEL von MARCUS FRANZ erschienen bei ORTNERONLINE

Der österreichische Fiskalrat ist eine gesetzliche Einrichtung zur Überwachung und Berechnung der Staatsschulden. Ihm obliegt es, dazu Analysen und Studien zu erstellen. Finanz-Experten haben nun im Auftrag des Fiskalrats berechnet, was uns die aktuelle Zuwanderung aus dem Orient und Afrika die nächsten Jahrzehnte kosten wird.

Es kam erwartungsgemäß nichts erfreuliches dabei heraus: Jeder aufgenommene Asylwerber verursacht pro Kopf jährliche Kosten von 16.200 Euro. Insgesamt laufen pro Mann und Nase 277.000 Euro bis zum Jahre 2060 an. Das wird unsere Staatsschulden um gigantische 23 Milliarden Euro erhöhen.

Klares Erkenntnis der Experten: Die Zuwanderung senkt den Wohlstand. Das BIP steigt weniger stark als es sollte und notwendig wäre. Die Schulden werden deutlich mehr und damit auch der Zinsendienst. Die Leidtragenden sind die Österreicher, die das alles bezahlen müssen und nie gefragt wurden, ob sie das überhaupt auch wollen.

Das „Beste“ an der Studie ist, dass diese hier gezeigten Ergebnisse dann und nur dann erreicht werden, wenn die sogenannten Asyl-Obergrenzen halten bzw. überhaupt erst real eingeführt werden. Geschieht das nicht, könnten sich die Berechnungen als ein optimistischer Irrtum herausstellen und die wahren Kosten als noch viel höher. Jedenfalls gilt: Österreich wird bluten, soviel ist sicher.

Selbst wenn die Ankömmlinge einen samt und sonders hohen Bildungsstandard hätten und lauter Akademiker, Raketentechniker und Ärzte wären (wie man uns ja am Anfang der Migrationskrise weismachen wollte), kommen bei den Berechnungen in den nächsten Jahren nur Kosten auf den Staat zu und kein Benefit für die Gesellschaft heraus.

Jetzt fragen wir uns: Warum investieren wir diese offensichtlich verfügbaren Milliarden nicht in das Sozial- und Gesundheitssystem, sondern in eine Völkerwanderung, die niemandem etwas bringt? Warum wird dieses Geld nicht in die manifesten österreichische Bedürfnisse investiert? Warum bezahlen wir damit nicht die fehlenden Kinderbetreuungsplätze, unterstützen bedürftige Familien und bauen unser Schulsystem aus? Warum werden damit nicht die Pensionen gestützt und die Pflege-Notstände behoben? Welcher perfide Plan und/oder welche gigantische Inkompetenz stecken hinter dieser definitiv unserem Land schadenden Krise?

Schauen wir uns die Faktenlage noch einmal genau an: Wir wissen, dass fast niemand der illegalen Migranten die Kriterien der Genfer Flüchtlingskonvention erfüllt, aber trotzdem sehr viele Leute Asyl bei uns bekommen. Wir wissen auch, dass sehr viele Migranten trotz Ablehnung des Asylantrags hier bleiben werden und in der Duldung unbefristet verharren, weil die Rückführung kaum funktioniert. Alle diese Leute werden staatlich gesponsert – vom österreichischen Steuerzahler. Von der Illegalität und Kriminalität, die die Bürger zunehmend gefährdet und ebenfalls enorme Kosten verursacht, noch gar keine Rede.

Wir wissen auch, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung die aktuelle Migration und die offenen Grenzen ablehnt und wir wissen, dass von der Zuwanderung nur die Asylindustrie und ein paar linke politische Gruppierungen profitieren. Längst ist auch bekannt, dass die bei uns schon länger integrierten und für Österreich arbeitenden Migranten es für einen Fehler halten, dass wir keinen Grenzschutz haben und keine Taten gesetzt werden, der schädlichen Massenmigration Einhalt zu gebieten. Den bei uns lebenden etablierten, integrierten, legalen und willkommenen Migranten schadet nämlich die gegenwärtige ungelöste Migrationskrise noch mehr als der autochthonen Bevölkerung.

Die Einladungspolitik von Merkel und unsere im Jahre 2015 ihr brav folgende Regierung haben uns nur Nachteile gebracht. Was passiert ist und noch passieren wird, schadet Österreich ganz massiv und hilft selbst bei rosiger Betrachtung auch den Ankömmlingen nicht. Die Segregation der Gesellschaft ist bereits Alltag, dass Misstrauen der Österreicher schon ein Normalbefund und die Befürchtungen der Bürger scheinen sich angesichts der oben dargestellten Berechnungen nun als berechtigt zu beweisen: Es wird dem Land durch die Massenmigration schlechter gehen.

Leider ist keine Änderung der Politik in Sicht, wir erleben täglich nur großtönende Ankündigungen der diversen Regierungsverantwortlichen. Taten wurden bisher kaum gesetzt. Und es scheint, dass es bis zum Regierungswechsel auch so bleiben wird. Fragt sich nur, wie lange Herr und Frau Österreicher mit dem täglichen kostenintensiven und letztlich bösartigen Pflanz noch leben können.

Übrigens: Der öffentlich-rechtliche und zur Information verpflichtete ORF berichtete auf seiner Website von der Studie des Fiskalrates mit keiner Zeile. Das einzige Medium, das die horriblen Finanz-Szenarien auf der Titelseite brachte, war die Tageszeitung „Die Presse“. Auch das ist ein Sittenbild der österreichischen Medienlandschaft, in der einzelne große Player noch immer (oder mehr denn je) versuchen, manipulativ in die Informationsgestaltung einzugreifen.