Rund 100 Türken und Araber randalieren in Essener Innenstadt

Junge Freiheit

ESSEN. In der Essener Innenstadt sind in der Nacht zum Mittwoch rund 100 Männer aufeinander losgegangen. Nach der Randale wurden elf Männer türkischer, syrischer, libanesischer und irakischer Herkunft festgenommen, teilte die Polizei mit. Vier flüchtige Fahrzeuge wurden gestoppt, die Verdächtigen sitzen in Polizeigewahrsam.

Nach Angaben der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung berichteten Zeugen von Männerhorden, die sich über die ganze Straße verteilt hätten. Es sei nicht auszumachen gewesen, wo der Streit begonnen habe.

40 Personen überfallen arabische Teestube

Aufgrund der zeitlichen Nähe vermutete die Polizei zunächst einen Racheakt für einen wenige Stunden zuvor erfolgten Überfall auf eine arabische Teestube, bei dem rund 20 bis 40 Personen die ehemalige griechische Gaststätte „Olympia“ angegriffen hatten. Wenig später revidierte die Polizei die Angaben. „Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich bei den beiden Vorfällen um zwei eigenständige Sachverhalte“, sagte ein Sprecher.

Mehrere Scheiben gingen bei dem Angriff zu Bruch, Teile des Inventars wurden zerstört. Zeugen berichteten von einem Schuß. Wie die Polizei später mitteilte, handelte es sich bei der Waffe um eine Gaspistole. Drei Personen wurden bei dem Überfall leicht verletzt, konnten nach örtlicher Behandlung aber wieder gehen.

„Die Vorkommnisse der gestrigen Nacht bestürzen mich“, betonte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ich habe volles Vertrauen in Polizei und Staatsanwalt, daß die Täter gefaßt und zur Rechenschaft gezogen werden.“ In Essen war es erst kürzlich zu Übergriffen von rund 200 jungen Männern ausländischer Herkunft auf eine Halloween-Veranstaltung gekommen. (ha)

Weiterlesen